Bei Nacht

Bei Nacht

Nachts, wenn das Meer mich wiegtUnd bleicher SternenglanzAuf seinen weiten Wellen liegt,Dann löse ich mich ganzVon allem Tun und aller Liebe losUnd stehe still und atme bloßAllein, allein vom Meer gewiegt,Das still und kalt mit tausend Lichtern liegt.Dann muß ich meiner Freunde denkenUnd meinen Blick in ihre Blicke senken,Und frage jeden still allein:„Bist du noch mein?Ist dir mein Leid ein Leid? Mein Tod ein Tod?Fühlst du von meiner Liebe, meiner NotNur einen Hauch, nur einen Widerhall?“Und ruhig blickt und schweigt das MeerUnd lächelt: Nein.Und nirgendwo kommt Gruß und Antwort her.

Nachts, wenn das Meer mich wiegtUnd bleicher SternenglanzAuf seinen weiten Wellen liegt,Dann löse ich mich ganzVon allem Tun und aller Liebe losUnd stehe still und atme bloßAllein, allein vom Meer gewiegt,Das still und kalt mit tausend Lichtern liegt.Dann muß ich meiner Freunde denkenUnd meinen Blick in ihre Blicke senken,Und frage jeden still allein:„Bist du noch mein?Ist dir mein Leid ein Leid? Mein Tod ein Tod?Fühlst du von meiner Liebe, meiner NotNur einen Hauch, nur einen Widerhall?“Und ruhig blickt und schweigt das MeerUnd lächelt: Nein.Und nirgendwo kommt Gruß und Antwort her.

Nachts, wenn das Meer mich wiegtUnd bleicher SternenglanzAuf seinen weiten Wellen liegt,Dann löse ich mich ganzVon allem Tun und aller Liebe losUnd stehe still und atme bloßAllein, allein vom Meer gewiegt,Das still und kalt mit tausend Lichtern liegt.

Nachts, wenn das Meer mich wiegt

Und bleicher Sternenglanz

Auf seinen weiten Wellen liegt,

Dann löse ich mich ganz

Von allem Tun und aller Liebe los

Und stehe still und atme bloß

Allein, allein vom Meer gewiegt,

Das still und kalt mit tausend Lichtern liegt.

Dann muß ich meiner Freunde denkenUnd meinen Blick in ihre Blicke senken,Und frage jeden still allein:„Bist du noch mein?Ist dir mein Leid ein Leid? Mein Tod ein Tod?Fühlst du von meiner Liebe, meiner NotNur einen Hauch, nur einen Widerhall?“

Dann muß ich meiner Freunde denken

Und meinen Blick in ihre Blicke senken,

Und frage jeden still allein:

„Bist du noch mein?

Ist dir mein Leid ein Leid? Mein Tod ein Tod?

Fühlst du von meiner Liebe, meiner Not

Nur einen Hauch, nur einen Widerhall?“

Und ruhig blickt und schweigt das MeerUnd lächelt: Nein.Und nirgendwo kommt Gruß und Antwort her.

Und ruhig blickt und schweigt das Meer

Und lächelt: Nein.

Und nirgendwo kommt Gruß und Antwort her.


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