Vor Colombo

Vor Colombo

In grünem Licht verglimmt der heiße Tag,Still geht undsteht das Schiff im Wellenschlag.So still und gleich durch diese Welt zu gehn,So unbeirrt in Kampf und Nacht zu sehn,War meiner Reise Ziel, doch lernt’ ichs nicht.Und wartend wend’ ich heimwärts mein Gesicht,Zu neuer Tage Wechselspiel bereit,Neugierig auf des Lebens Grausamkeit.Für mich ist Stille nicht und Sternenbahn,Ich bin die Welle, bin der schwanke Kahn,Von jedem Sturm im Innersten erregt,Von jedem Hauch verwundet und bewegt.So fand ich bis zum fernsten WendekreiseMich selber nur und kehre von der ReiseMit aller alten Wandersehnsucht her,Nach Lust und Schmerz des Lebens voll Begehr,Zu neuem Spiel und neuem Kampf gesonnen,Aus allem Abenteuer ungeheilt entronnen.Ich bin der Erde, nicht der Sterne Kind,Unruhig ist mein Sinn, bewegt vom Wind,Vom Meer geschaukelt und vom Sturm geweckt,Vom Licht getröstet, von der Nacht erschreckt.Und ob ich hundertmal im LebensdrangUm Weisheit flehte und nach Frieden rang,Stets ruht mein Los gebannt an irdische Zeichen,Und immer werd’ ich meiner Mutter gleichen.

In grünem Licht verglimmt der heiße Tag,Still geht undsteht das Schiff im Wellenschlag.So still und gleich durch diese Welt zu gehn,So unbeirrt in Kampf und Nacht zu sehn,War meiner Reise Ziel, doch lernt’ ichs nicht.Und wartend wend’ ich heimwärts mein Gesicht,Zu neuer Tage Wechselspiel bereit,Neugierig auf des Lebens Grausamkeit.Für mich ist Stille nicht und Sternenbahn,Ich bin die Welle, bin der schwanke Kahn,Von jedem Sturm im Innersten erregt,Von jedem Hauch verwundet und bewegt.So fand ich bis zum fernsten WendekreiseMich selber nur und kehre von der ReiseMit aller alten Wandersehnsucht her,Nach Lust und Schmerz des Lebens voll Begehr,Zu neuem Spiel und neuem Kampf gesonnen,Aus allem Abenteuer ungeheilt entronnen.Ich bin der Erde, nicht der Sterne Kind,Unruhig ist mein Sinn, bewegt vom Wind,Vom Meer geschaukelt und vom Sturm geweckt,Vom Licht getröstet, von der Nacht erschreckt.Und ob ich hundertmal im LebensdrangUm Weisheit flehte und nach Frieden rang,Stets ruht mein Los gebannt an irdische Zeichen,Und immer werd’ ich meiner Mutter gleichen.

In grünem Licht verglimmt der heiße Tag,Still geht undsteht das Schiff im Wellenschlag.So still und gleich durch diese Welt zu gehn,So unbeirrt in Kampf und Nacht zu sehn,War meiner Reise Ziel, doch lernt’ ichs nicht.Und wartend wend’ ich heimwärts mein Gesicht,Zu neuer Tage Wechselspiel bereit,Neugierig auf des Lebens Grausamkeit.

In grünem Licht verglimmt der heiße Tag,

Still geht undsteht das Schiff im Wellenschlag.

So still und gleich durch diese Welt zu gehn,

So unbeirrt in Kampf und Nacht zu sehn,

War meiner Reise Ziel, doch lernt’ ichs nicht.

Und wartend wend’ ich heimwärts mein Gesicht,

Zu neuer Tage Wechselspiel bereit,

Neugierig auf des Lebens Grausamkeit.

Für mich ist Stille nicht und Sternenbahn,Ich bin die Welle, bin der schwanke Kahn,Von jedem Sturm im Innersten erregt,Von jedem Hauch verwundet und bewegt.So fand ich bis zum fernsten WendekreiseMich selber nur und kehre von der ReiseMit aller alten Wandersehnsucht her,Nach Lust und Schmerz des Lebens voll Begehr,Zu neuem Spiel und neuem Kampf gesonnen,Aus allem Abenteuer ungeheilt entronnen.Ich bin der Erde, nicht der Sterne Kind,Unruhig ist mein Sinn, bewegt vom Wind,Vom Meer geschaukelt und vom Sturm geweckt,Vom Licht getröstet, von der Nacht erschreckt.Und ob ich hundertmal im LebensdrangUm Weisheit flehte und nach Frieden rang,Stets ruht mein Los gebannt an irdische Zeichen,Und immer werd’ ich meiner Mutter gleichen.

Für mich ist Stille nicht und Sternenbahn,

Ich bin die Welle, bin der schwanke Kahn,

Von jedem Sturm im Innersten erregt,

Von jedem Hauch verwundet und bewegt.

So fand ich bis zum fernsten Wendekreise

Mich selber nur und kehre von der Reise

Mit aller alten Wandersehnsucht her,

Nach Lust und Schmerz des Lebens voll Begehr,

Zu neuem Spiel und neuem Kampf gesonnen,

Aus allem Abenteuer ungeheilt entronnen.

Ich bin der Erde, nicht der Sterne Kind,

Unruhig ist mein Sinn, bewegt vom Wind,

Vom Meer geschaukelt und vom Sturm geweckt,

Vom Licht getröstet, von der Nacht erschreckt.

Und ob ich hundertmal im Lebensdrang

Um Weisheit flehte und nach Frieden rang,

Stets ruht mein Los gebannt an irdische Zeichen,

Und immer werd’ ich meiner Mutter gleichen.


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