Verlag von Quelle & Meyer in LeipzigTheodor BirtRömische CharakterköpfeEin Weltbild in Biographien3. Auflage. 320 Seiten. Gebunden M. 9.60Das ist eingeradezu wundervollesBuch! Ohne eigentlich die Absicht zu haben, mich gleich eingehend mit ihm zu beschäftigen, fing ich an zu lesen und wardso gefesselt, daß ich jede freie Minute zum Weiterlesen benutzte. Nie vordem sind mir die Träger der römischen Geschichte von Scipionen und Gracchen an bis hin zu Hadrian und Marc Aurel so lebendig entgegengetreten, nie sind mir die Motive ihres Handelns so deutlich geworden; von manchen — Pompejus, Cäsar, Marc Anton, Lucull — habe ich auch ein nicht unwesentlich anderes Bild erhalten, als es mir vom Geschichtsunterricht her in der Erinnerung stand. Was diese Lebensbilderso überaus reizvollmacht, ist diepsychologische Kunst, mit der der Verfasser es versteht, die Gestalten zu beseelen; was er bietet, ist nicht trockene Geschichtsschreibung, sondern künstlerische Formgebung.“Die Deutsche Schule.Charakterbilder Spätromsund die Entstehung des modernen Europaca. 400 Seiten mit 6 Tafeln. Gebunden M. 12.—War in den „Charakterköpfen“ die Entstehung und Entwicklung der römischen Universalmonarchie bis zu ihrem Höhepunkt vorgeführt d. h. bis zur Zeit der Antonine, die für die Reichsländer die Zeit des größten Erdenglücks bedeutet hat, so handelt es sich jetzt um den Prozeß der allmählichen Auflösung des römischen Weltreichs, den unermüdlichen Kampf der Kaiser gegen die drohende Zerrüttung, das gleichzeitige Erstarken, Werden und Wachsen der christlichen Kirche, endlich um Völkerwanderung und den Sieg der Germanenrasse. Auch diesmal gibt der Verfasser ein Weltbild, und wieder in der Form von aneinandergereihten Biographien. Auch diesmal hat der Verfasser versucht, überall das Menschliche zu betonen und die Personen durch Belebung dem Gefühl der Gegenwart nahezubringen, zugleich aber auf die Kultur und das Geistesleben jener Zeiten scharfe Streiflichter geworfen, damit man auch den Hintergrund sieht, vor dem all jene Gestalten sich bewegen.Ausführliche Prospekte und Kataloge unentgeltlich und postfreiVerlag von Quelle & Meyer in LeipzigTheodor BirtAus dem Leben der Antike2. Aufl. 282 Seiten mit 11 Tafeln. Gebunden M. 10.—„Das Buch enthälteine Füllevon ansprechenden, in engstem Rahmen gefaßten Bildern, die in ihrer Kleinmalereifarbenprächtige Darstellungenaus dem bunten Treiben im alten Rom der Kaiserzeit bieten. Dabei versteht es der Verfasser ingeistreicher Weise, aus dem Altertum Brücken zur unmittelbaren Gegenwart zu schlagen und uns zu zeigen, daß wir keinen Grund haben, auf unsere Fortschritte dem Altertum gegenüber besonders stolz zu sein. Das Buch, das sich ebensosehr an den Fachmann wendet als an jeden Freund klassischen Altertums, sei hiermit weitesten Kreisenbestens empfohlen.“Konservative Monatsschau.Novellen und Legendenaus verklungenen Zeiten2. Auflage. 313 Seiten mit 6 Tafeln. Gebunden M. 8.—„Einer unsererbesten Kennerdes Altertums gibt in diesem ansprechenden Werk ‚Novellen und Legenden‘ aus der griechischen Literatur. Ein zarter Reiz jenes lyrisch gestimmten Geistes strömt aus den einzelnen Motiven heraus ... Die Geschichten sind in ihrer schlichten und dochklassischenSchönheit voller eigentümlicher Werte, die es verständlich erscheinen lassen, daß gerade in jetziger Zeit die versonnene, freie Art des Altertums wieder wachgerufen wird.“Die Post.Von Haß und LiebeFünf Erzählungen aus verklungenen Zeiten.296 Seiten. Geb. M. 8.—Flucht aus der Gegenwart: wer brauchte sie nicht heute? Nur die Phantasie kann uns helfen; durch sie sind wir „Zeitgenossen aller Zeiten“. Wie lange atmet schon Held Odysseus nicht mehr! Ihn und den alten Rechner Archimedes, Roms Cäsaren, vor allem ein paar holde Griechinnen aus der gottseligen Heidenzeit beleben diese Novellen; dem grauen Hades sind sie entrissen, auf daß sie noch einmal hassen und lieben, lachen und grollen wie einst, dahinwandelnd in Roms Gassen oder auf den wonnigen Inseln des Mittelmeers.Zur Kulturgeschichte Roms3. verbesserte und vermehrte Auflage. 159 Seiten. Gebunden M. 1.50„Birt ist nicht nur ein gründlicher Kenner der Antike, sondern auch ein glänzender Schriftsteller.Farbenprächtige, lebensdurchpulste Bilder zaubert er vor unser geistiges Auge.Wir durchwandern mit ihm die Straßen des alten Roms, bewundern die privaten und öffentlichen Bauten und beobachten im Gewühl die vorbeiflutende Menge.“Vossische Zeitung.Verlag von Quelle & Meyer in LeipzigGeschichte der römischen KaiserVon Geheimrat ProfessorDr.A. von Domaszewski2. Auflage 4. u. 5. Tausend. Zwei Bände zu je 336 Seiten mit 12 Bildnissen auf Tafeln und 8 KartenIn zwei Geschenkbänden zusammen M. 18.—„Domaszewskis Werk tritt also in die Lücke ein, die in Mommsens römischer Geschichte klafft: die Persönlichkeiten der Kaiser und der Charakter des Reichsregiments, die im 5. Bande nicht zur Anschaulichkeit gebracht wurden, stehen in dieser Darstellung im Vordergrund ... Dieglänzende Herausarbeitungdes Gegensatzes der Persönlichkeiten des Trajan und Hadrian, die in diesem eintretende Peripetie in der Entwicklung, die unter Septimius Severus zur Vernichtung des Römertums und der antiken Zivilisation führt, weil Barbaren die Herrschaft gewinnen und die bisher in Knechtschaft gehaltenen Schichten sich gegen die Kulturträger erheben, die Verbindung illyrischer Roheit und aramäischer Verderbtheit in Caracalla, das Ringen der Illyrier und Orientalen miteinander und die endliche Herrschaft der Illyrier in der Armee und im Reiche — diese wesentlichen, einer verwirrenden Menge von schlecht überlieferten Einzelheiten zugrunde liegenden Tatsachen sind bishernoch nie so anschaulich und überzeugend herausgehoben worden.“Berliner Philologische Wissenschaft.„Denn in der Tat, zu denbesten Büchern der schönen und wissenschaftlichen Literaturpflegen solche zu gehören, die geschrieben sind, um den Autor zu befreien. Wärme der Empfindung jedenfalls erwarten wir in solchem Buch zu finden, und sie zeigt sich fast auf jeder Seite dieser Kaisergeschichte. Bewunderung und Verurteilung tragen hier den Charakter einer gegenüber Mitlebenden geübten Kritik. Was aber zu dieser Wärme hinzukommt,gibt dem Werk einen Wert, der weit hinaus ragt über das, was man von einem Buch erwartet, welches durch die Widmung die polarisierende Tendenz kundgibt.“Das humanistische Gymnasium.Verlag von Quelle & Meyer in LeipzigGriechische Kultur im Bilde.Von ProfessorDr.H. Lamer. 2. Aufl. 96 Tafeln u. 64 S. Text. Geb. M. 1.50„Ein ganz prächtiges kleines Buch... Man blättert die Abbildungen schmunzelnd durch, man liest Lamerserstaunlich reichenund dochknappen Textmit steigendem Interesse, man legt das Buch aus der Hand mit dem Gefühl, eine Sache, die man genau zu kennen glaubte, in einem ganz neuen Lichte gesehen zu haben. Wir stehen nicht an, das Lamersche Buch als einewahre Musterleistungpopulärer Darstellung zu bezeichnen.“Wissenschaftliche RundschauRömische Kultur im Bilde.Herausgegeben u. mit Erläuterungen versehen von ProfessorDr.H. Lamer. 3. Aufl. 175 Abb. auf 96 Tafeln u. 64 Seiten Text. Geb. M. 1.50„Dermaßenglücklichhat der Autor den ungeheuren Stoffgemeistert, hat ihn immer wieder gesiebt und gesiebt, bis zum Schluß das Wesentlichste übrig blieb, das jedem Leser, auch dem nicht humanistisch vorgebildeten,einen klaren Begriff von der römischen Kultur gibt.“Neues Wiener TageblattDas alte Rom.Sein Werden, Blühen und Vergehen. Von ProfessorDr.E. Diehl. 2. Aufl. 126 S. mit zahlr. Abb. Gebunden M. 1.50„Rom, sein Werden, Blühen und Vergehen von den ersten Anfängen bis zum Ende des weströmischen Reiches lernen wir hier kennen an Hand einer klaren Darstellung, unterstützt von Bildern und Karten ...Nicht nur dem Italienreisenden, sondernjedem, der sich mit römischer Geschichte befaßt oder kunstgeschichtliche Studien treiben will, wird das Büchlein von Wert sein.“Der ArchitektZur Kulturgeschichte Roms.Von ProfessorDr.Th. Birt. 3. verbesserte u. vermehrte Aufl. 159 S. Geb. M. 1.50„Birt ist nicht nur ein gründlicher Kenner der Antike, sondern auch ein glänzender Schriftsteller.Farbenprächtige, lebensdurchpulste Bilder zaubert er vor unser geistiges Auge.Wir durchwandern mit ihm die Straßen des alten Roms, bewundern die privaten und öffentlichen Bauten und beobachten im Gewühl die vorbeiflutende Menge.“Vossische ZeitungCäsar.Von Hauptmann Gg.Veith. 190 Seiten. Mit einem Porträt und Kartenskizzen. Gebunden M. 1.50„Der Verfasser gibt auf Grund langjähriger Beschäftigung mit seinem Helden einelebendigeundanziehendeSchilderung der Entwicklung und Tätigkeit Cäsars auf den verschiedensten Gebieten. Es ist ein mitBegeisterung geschriebenesundBegeisterungbei dem LesererweckendesLebensbild.“Wochenschrift für klass. PhilologieQUELLE & MEYER, VERLAG IN LEIPZIGKarl GjellerupDer goldene ZweigDichtung u. Novellenkranz aus der Zeit des Kais. Tiberius. 9.-13. Taus. 339 S. Geh. M. 5.—. Geb. M. 7.—„Es sind Bilder von überwältigender Schönheit. Mit der Gestaltungskraft und der Kennerschaft des historischen Forschers und philosophischen Denkers läßt er äußeres und inneres Leben erstehen und malt inbezaubernden Farbendie südliche Landschaft und den Prunk römischer Kunst und Verschwendung. Über seinem Buche liegt dieWeihe eines Bekenntnisseszur sieghaften Kraft der christlichen Heilslehre und des germanischen Wesens.“Hamburgischer Correspondent.Die GottesfreundinRoman. 397 S. Geh. M. 5.—. Geb. M. 7.—„Eine Reihefarbenprächtiger, tiefgründigerBilder, die sich auf dem düstern Hintergrund des 14. Jahrhunderts mit seinem Aberglauben und seinen Hexenprozessen abspielen. Wie die Herrin der Burg Langenstein den Führer der „Ketzer“ schützt, und wie der zelotische Bischof Ottmar, der die Ketzer verfolgt, vom Saulus zum Paulus wird, und mit der Burgherrin, die er in fröhlicher Jugend heiß geliebt hatte, als sieghafter Besiegter in den Tod geht, das wird uns inhochdramatischer, vondichterischem Schwungbeseelter Darstellung berichtet.“Berliner Morgenzeitung.Seit ich zuerst sie sahRoman. 430 S. Geh. M. 5.—. Geb. M. 7.—„Dieses schöne Idyll mit seinem tragischen Ausgang ist eins derwundervollstenWerke Gjellerups. Ein ganzer Liebesfrühling ist hier in die Stimmungsbilder aus Dresden und aus der sächsischen Schweiz hineingezaubert; tiefe Wehmut, tragischer Schmerz verleihen dem Roman sein wunderbares, unvergeßliches Aroma ... Der Verfasser fesselt, mag er nun die Natur, die Kunst oder die Menschen schildern. Immervertiefter sich in seinen Stoff.“Aarhus Stiftstidende.Das heiligste TierEin elysisches Fabelbuch. ca. 400 Seiten. Geheftet ca. M. 7.—. Gebunden ca. M. 10. —Nur ein Dichter von Gjellerups Gestaltungskraft, seinem sonnigen Humor, seiner tiefen, auf reichem philosophisch-historischen Wissen beruhender Weltanschauung konnte sich an einen solchen Stoff heranwagen. Im Elysium erwacht unter den in ewiger Heiterkeit auf der Asphodeluswiese wandelnden Tieren der Wunsch, ein Tier möge heilig gesprochen und von allen anderen verehrt werden. Dies entfacht sofort den Ehrgeiz, die Parteibildung, den Wettkampf. Die einst im Leben berühmten Männern angehörenden Tiere übernehmen die Führerrolle und werden zu Trägern der Ideen ihrer Herren. Erhabene und groteske Szenen wechseln sich so ab, und in unterhaltendster Form rauschen die großen weltgeschichtlichen Vorgänge an uns vorüber. Eine einzigartige Dichtung.
Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig
Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig
Theodor Birt
Römische Charakterköpfe
Ein Weltbild in Biographien
3. Auflage. 320 Seiten. Gebunden M. 9.60
Das ist eingeradezu wundervollesBuch! Ohne eigentlich die Absicht zu haben, mich gleich eingehend mit ihm zu beschäftigen, fing ich an zu lesen und wardso gefesselt, daß ich jede freie Minute zum Weiterlesen benutzte. Nie vordem sind mir die Träger der römischen Geschichte von Scipionen und Gracchen an bis hin zu Hadrian und Marc Aurel so lebendig entgegengetreten, nie sind mir die Motive ihres Handelns so deutlich geworden; von manchen — Pompejus, Cäsar, Marc Anton, Lucull — habe ich auch ein nicht unwesentlich anderes Bild erhalten, als es mir vom Geschichtsunterricht her in der Erinnerung stand. Was diese Lebensbilderso überaus reizvollmacht, ist diepsychologische Kunst, mit der der Verfasser es versteht, die Gestalten zu beseelen; was er bietet, ist nicht trockene Geschichtsschreibung, sondern künstlerische Formgebung.“
Die Deutsche Schule.
Charakterbilder Spätroms
und die Entstehung des modernen Europa
ca. 400 Seiten mit 6 Tafeln. Gebunden M. 12.—
War in den „Charakterköpfen“ die Entstehung und Entwicklung der römischen Universalmonarchie bis zu ihrem Höhepunkt vorgeführt d. h. bis zur Zeit der Antonine, die für die Reichsländer die Zeit des größten Erdenglücks bedeutet hat, so handelt es sich jetzt um den Prozeß der allmählichen Auflösung des römischen Weltreichs, den unermüdlichen Kampf der Kaiser gegen die drohende Zerrüttung, das gleichzeitige Erstarken, Werden und Wachsen der christlichen Kirche, endlich um Völkerwanderung und den Sieg der Germanenrasse. Auch diesmal gibt der Verfasser ein Weltbild, und wieder in der Form von aneinandergereihten Biographien. Auch diesmal hat der Verfasser versucht, überall das Menschliche zu betonen und die Personen durch Belebung dem Gefühl der Gegenwart nahezubringen, zugleich aber auf die Kultur und das Geistesleben jener Zeiten scharfe Streiflichter geworfen, damit man auch den Hintergrund sieht, vor dem all jene Gestalten sich bewegen.
Ausführliche Prospekte und Kataloge unentgeltlich und postfrei
Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig
Theodor Birt
Aus dem Leben der Antike
2. Aufl. 282 Seiten mit 11 Tafeln. Gebunden M. 10.—
„Das Buch enthälteine Füllevon ansprechenden, in engstem Rahmen gefaßten Bildern, die in ihrer Kleinmalereifarbenprächtige Darstellungenaus dem bunten Treiben im alten Rom der Kaiserzeit bieten. Dabei versteht es der Verfasser ingeistreicher Weise, aus dem Altertum Brücken zur unmittelbaren Gegenwart zu schlagen und uns zu zeigen, daß wir keinen Grund haben, auf unsere Fortschritte dem Altertum gegenüber besonders stolz zu sein. Das Buch, das sich ebensosehr an den Fachmann wendet als an jeden Freund klassischen Altertums, sei hiermit weitesten Kreisenbestens empfohlen.“
Konservative Monatsschau.
Novellen und Legendenaus verklungenen Zeiten
2. Auflage. 313 Seiten mit 6 Tafeln. Gebunden M. 8.—
„Einer unsererbesten Kennerdes Altertums gibt in diesem ansprechenden Werk ‚Novellen und Legenden‘ aus der griechischen Literatur. Ein zarter Reiz jenes lyrisch gestimmten Geistes strömt aus den einzelnen Motiven heraus ... Die Geschichten sind in ihrer schlichten und dochklassischenSchönheit voller eigentümlicher Werte, die es verständlich erscheinen lassen, daß gerade in jetziger Zeit die versonnene, freie Art des Altertums wieder wachgerufen wird.“
Die Post.
Von Haß und Liebe
Fünf Erzählungen aus verklungenen Zeiten.296 Seiten. Geb. M. 8.—
Flucht aus der Gegenwart: wer brauchte sie nicht heute? Nur die Phantasie kann uns helfen; durch sie sind wir „Zeitgenossen aller Zeiten“. Wie lange atmet schon Held Odysseus nicht mehr! Ihn und den alten Rechner Archimedes, Roms Cäsaren, vor allem ein paar holde Griechinnen aus der gottseligen Heidenzeit beleben diese Novellen; dem grauen Hades sind sie entrissen, auf daß sie noch einmal hassen und lieben, lachen und grollen wie einst, dahinwandelnd in Roms Gassen oder auf den wonnigen Inseln des Mittelmeers.
Zur Kulturgeschichte Roms
3. verbesserte und vermehrte Auflage. 159 Seiten. Gebunden M. 1.50
„Birt ist nicht nur ein gründlicher Kenner der Antike, sondern auch ein glänzender Schriftsteller.Farbenprächtige, lebensdurchpulste Bilder zaubert er vor unser geistiges Auge.Wir durchwandern mit ihm die Straßen des alten Roms, bewundern die privaten und öffentlichen Bauten und beobachten im Gewühl die vorbeiflutende Menge.“
Vossische Zeitung.
Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig
Geschichte der römischen Kaiser
Von Geheimrat ProfessorDr.A. von Domaszewski
2. Auflage 4. u. 5. Tausend. Zwei Bände zu je 336 Seiten mit 12 Bildnissen auf Tafeln und 8 Karten
In zwei Geschenkbänden zusammen M. 18.—
„Domaszewskis Werk tritt also in die Lücke ein, die in Mommsens römischer Geschichte klafft: die Persönlichkeiten der Kaiser und der Charakter des Reichsregiments, die im 5. Bande nicht zur Anschaulichkeit gebracht wurden, stehen in dieser Darstellung im Vordergrund ... Dieglänzende Herausarbeitungdes Gegensatzes der Persönlichkeiten des Trajan und Hadrian, die in diesem eintretende Peripetie in der Entwicklung, die unter Septimius Severus zur Vernichtung des Römertums und der antiken Zivilisation führt, weil Barbaren die Herrschaft gewinnen und die bisher in Knechtschaft gehaltenen Schichten sich gegen die Kulturträger erheben, die Verbindung illyrischer Roheit und aramäischer Verderbtheit in Caracalla, das Ringen der Illyrier und Orientalen miteinander und die endliche Herrschaft der Illyrier in der Armee und im Reiche — diese wesentlichen, einer verwirrenden Menge von schlecht überlieferten Einzelheiten zugrunde liegenden Tatsachen sind bishernoch nie so anschaulich und überzeugend herausgehoben worden.“
Berliner Philologische Wissenschaft.
„Denn in der Tat, zu denbesten Büchern der schönen und wissenschaftlichen Literaturpflegen solche zu gehören, die geschrieben sind, um den Autor zu befreien. Wärme der Empfindung jedenfalls erwarten wir in solchem Buch zu finden, und sie zeigt sich fast auf jeder Seite dieser Kaisergeschichte. Bewunderung und Verurteilung tragen hier den Charakter einer gegenüber Mitlebenden geübten Kritik. Was aber zu dieser Wärme hinzukommt,gibt dem Werk einen Wert, der weit hinaus ragt über das, was man von einem Buch erwartet, welches durch die Widmung die polarisierende Tendenz kundgibt.“
Das humanistische Gymnasium.
Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig
Griechische Kultur im Bilde.Von ProfessorDr.H. Lamer. 2. Aufl. 96 Tafeln u. 64 S. Text. Geb. M. 1.50
„Ein ganz prächtiges kleines Buch... Man blättert die Abbildungen schmunzelnd durch, man liest Lamerserstaunlich reichenund dochknappen Textmit steigendem Interesse, man legt das Buch aus der Hand mit dem Gefühl, eine Sache, die man genau zu kennen glaubte, in einem ganz neuen Lichte gesehen zu haben. Wir stehen nicht an, das Lamersche Buch als einewahre Musterleistungpopulärer Darstellung zu bezeichnen.“
Wissenschaftliche Rundschau
Römische Kultur im Bilde.Herausgegeben u. mit Erläuterungen versehen von ProfessorDr.H. Lamer. 3. Aufl. 175 Abb. auf 96 Tafeln u. 64 Seiten Text. Geb. M. 1.50
„Dermaßenglücklichhat der Autor den ungeheuren Stoffgemeistert, hat ihn immer wieder gesiebt und gesiebt, bis zum Schluß das Wesentlichste übrig blieb, das jedem Leser, auch dem nicht humanistisch vorgebildeten,einen klaren Begriff von der römischen Kultur gibt.“
Neues Wiener Tageblatt
Das alte Rom.Sein Werden, Blühen und Vergehen. Von ProfessorDr.E. Diehl. 2. Aufl. 126 S. mit zahlr. Abb. Gebunden M. 1.50
„Rom, sein Werden, Blühen und Vergehen von den ersten Anfängen bis zum Ende des weströmischen Reiches lernen wir hier kennen an Hand einer klaren Darstellung, unterstützt von Bildern und Karten ...Nicht nur dem Italienreisenden, sondernjedem, der sich mit römischer Geschichte befaßt oder kunstgeschichtliche Studien treiben will, wird das Büchlein von Wert sein.“
Der Architekt
Zur Kulturgeschichte Roms.Von ProfessorDr.Th. Birt. 3. verbesserte u. vermehrte Aufl. 159 S. Geb. M. 1.50
„Birt ist nicht nur ein gründlicher Kenner der Antike, sondern auch ein glänzender Schriftsteller.Farbenprächtige, lebensdurchpulste Bilder zaubert er vor unser geistiges Auge.Wir durchwandern mit ihm die Straßen des alten Roms, bewundern die privaten und öffentlichen Bauten und beobachten im Gewühl die vorbeiflutende Menge.“
Vossische Zeitung
Cäsar.Von Hauptmann Gg.Veith. 190 Seiten. Mit einem Porträt und Kartenskizzen. Gebunden M. 1.50
„Der Verfasser gibt auf Grund langjähriger Beschäftigung mit seinem Helden einelebendigeundanziehendeSchilderung der Entwicklung und Tätigkeit Cäsars auf den verschiedensten Gebieten. Es ist ein mitBegeisterung geschriebenesundBegeisterungbei dem LesererweckendesLebensbild.“
Wochenschrift für klass. Philologie
QUELLE & MEYER, VERLAG IN LEIPZIG
Karl Gjellerup
Der goldene ZweigDichtung u. Novellenkranz aus der Zeit des Kais. Tiberius. 9.-13. Taus. 339 S. Geh. M. 5.—. Geb. M. 7.—
„Es sind Bilder von überwältigender Schönheit. Mit der Gestaltungskraft und der Kennerschaft des historischen Forschers und philosophischen Denkers läßt er äußeres und inneres Leben erstehen und malt inbezaubernden Farbendie südliche Landschaft und den Prunk römischer Kunst und Verschwendung. Über seinem Buche liegt dieWeihe eines Bekenntnisseszur sieghaften Kraft der christlichen Heilslehre und des germanischen Wesens.“
Hamburgischer Correspondent.
Die GottesfreundinRoman. 397 S. Geh. M. 5.—. Geb. M. 7.—
„Eine Reihefarbenprächtiger, tiefgründigerBilder, die sich auf dem düstern Hintergrund des 14. Jahrhunderts mit seinem Aberglauben und seinen Hexenprozessen abspielen. Wie die Herrin der Burg Langenstein den Führer der „Ketzer“ schützt, und wie der zelotische Bischof Ottmar, der die Ketzer verfolgt, vom Saulus zum Paulus wird, und mit der Burgherrin, die er in fröhlicher Jugend heiß geliebt hatte, als sieghafter Besiegter in den Tod geht, das wird uns inhochdramatischer, vondichterischem Schwungbeseelter Darstellung berichtet.“
Berliner Morgenzeitung.
Seit ich zuerst sie sahRoman. 430 S. Geh. M. 5.—. Geb. M. 7.—
„Dieses schöne Idyll mit seinem tragischen Ausgang ist eins derwundervollstenWerke Gjellerups. Ein ganzer Liebesfrühling ist hier in die Stimmungsbilder aus Dresden und aus der sächsischen Schweiz hineingezaubert; tiefe Wehmut, tragischer Schmerz verleihen dem Roman sein wunderbares, unvergeßliches Aroma ... Der Verfasser fesselt, mag er nun die Natur, die Kunst oder die Menschen schildern. Immervertiefter sich in seinen Stoff.“
Aarhus Stiftstidende.
Das heiligste TierEin elysisches Fabelbuch. ca. 400 Seiten. Geheftet ca. M. 7.—. Gebunden ca. M. 10. —
Nur ein Dichter von Gjellerups Gestaltungskraft, seinem sonnigen Humor, seiner tiefen, auf reichem philosophisch-historischen Wissen beruhender Weltanschauung konnte sich an einen solchen Stoff heranwagen. Im Elysium erwacht unter den in ewiger Heiterkeit auf der Asphodeluswiese wandelnden Tieren der Wunsch, ein Tier möge heilig gesprochen und von allen anderen verehrt werden. Dies entfacht sofort den Ehrgeiz, die Parteibildung, den Wettkampf. Die einst im Leben berühmten Männern angehörenden Tiere übernehmen die Führerrolle und werden zu Trägern der Ideen ihrer Herren. Erhabene und groteske Szenen wechseln sich so ab, und in unterhaltendster Form rauschen die großen weltgeschichtlichen Vorgänge an uns vorüber. Eine einzigartige Dichtung.