Die Seldschukenburg.Vierundzwanzigstes Kapitel.Die Keilschrift und die älteste Bibliothek der Welt.
Die Seldschukenburg.
Die Seldschukenburg.
Wahrscheinlich im vierten Jahrtausend v. Chr. wanderten von Arabien die Ostsemiten nach Südbabylonien ein. Ihre Sprache war das Babylonisch-assyrische, ein Name, der aus den einheimischen Worten Babilu und Aschschur, Babel oder griechisch Babylon und Assur oder Assyrien gebildet ist. Die semitischen Einwanderer, deren ursprüngliche Heimat jedenfalls Nordafrika war, fanden das Land von den Sumerern bewohnt, einem nichtsemitischen Volke, dessen Urheimat wahrscheinlich Zentralasien war. Diese Sumerer sind die ältesten Bewohner Mesopotamiens. Sie wohnten in Ziegelhäusern, bauten ihren Göttern Tempel, trieben Ackerbau, Viehzucht und Jagd und besaßen eine uralte Kultur, deren Höhe zahlreiche Urkunden besonders aus der Regierungszeit des Königs Gudea beweisen. Die lebensgroßen, aus Diorit gehauenen Standbilder Gudeas, die jetzt im Louvre zu Paris aufbewahrt werden, zeugen von einer Kunst, mit der sich kein anderes Land des morgenländischenAltertums messen kann; niemals hat Asien vor der Blütezeit der griechischen Skulptur trefflichere Plastiken hervorgebracht.
Naima, 20jährige Chaldäerin aus Mosul.
Naima, 20jährige Chaldäerin aus Mosul.
Urkunden aus der Zeit Sargons I., etwa 2850 Jahre v. Chr., erwähnen zum erstenmal die werdende Reichshauptstadt Babel oder Babylon; der König habe hier zwei Tempel gebaut. Unter seiner Regierung gewannen auch die Semiten erst die Herrschaft über das ganze Land. In der ältesten Zeit Babyloniens oder Sinears lebten die Sumerer überwiegend in Südbabylonien, das Sumer hieß, die Semiten in Nordbabylonien oder Akkad.
Von Sargon I. berichten zwei Tontafeln eine Geschichte, die an die Aussetzung des Moses erinnert. Sargon, heißt es, wurde am Ufer des Euphrat geboren. Seine Mutter legte ihn in einen verschlossenen, durch Erdpech gedichteten Schilfkorb und warf ihn in den Strom. Der Wasserträger Akki fand ihn und erzog ihn zum Gärtner. Aber die Liebesgöttin Ischtar erhob ihn zum König über die schwarzköpfige Menschheit. Sargon regierte in der Stadt Akkad in Nordbabylonien. Aber diese Stadt war nicht die erste Kulturmetropole. Denn vor Sargon gab es vier sumerische Hegemonien, unter ihnen die der Stadt des Kisch, dessen Herrschaft die Stadt Sirpurla oder Lagasch, das jetzige Tello am Schatt-el-Hai, unterstand. Sargon unterwarf ganzSumer, doch gewann Sirpurla unter Gudea (etwa 2600) seine Unabhängigkeit zurück. Inschriften aus seiner Zeit berichten von Kämpfen zwischen Babylonien und Elam. Aus französischen Funden geht hervor, daß die Könige der Elamiten viele Plünderungszüge nach Babylonien unternahmen.
Die Sumerer besaßen eine Schriftsprache, die schon bei den klassischen Schriftstellern Beachtung fand, denn alle Ruinen und Kunstdenkmäler der Euphrat- und Tigrisländer, Persiens und Armeniens waren mit den geheimnisvollen Zeichen dieser Schrift bedeckt. Europäische Reisende des vierzehnten Jahrhunderts brachten mancherlei Kunde darüber in ihre Heimat, und der berühmte italienische Reisende Pietro della Valle machte im Jahre 1621 zuerst einige dieser Zeichen in Europa bekannt. Ein französischer Kaufmann namens Chardin, der in den Jahren 1664–1670 und 1671–1677 zwei große Reisen durch den Orient unternahm, teilte dann in seinem vortrefflichen Werke „Voyage en Perse et autres lieux de l’Orient“ (1711) die ersten vollständigen Inschriften mit.
Minarett in Mosul.
Minarett in Mosul.
Die neue Schrift hatte nur zwei Zeichen, den Keil und den Winkelhaken, der wieder aus zwei rechtwinklig zusammengefügten Keilen bestand. Der Keil stand senkrecht, wagerecht oder schräg, seine Spitze aber zeigte immer nur nach unten oder nach rechts, und der Winkelhaken öffnete sich nur nach rechts. Durch Vervielfachung und verschiedenartigeGruppierung der Keile oder der Winkelhaken und durch mannigfaltige Verbindung beider Zeichen schienen Laut- oder Wortbilder geformt zu sein, die sich ohne Unterbrechung aneinanderreihten. Jede Rundung in den Schriftzeichen fehlte; sie paßten sich ganz dem harten Material an, in das sie eingehauen waren.
Die Bedeutung dieser Zeichen, meinte Chardin, werde man wohl niemals ergründen. Aber schon Pietro della Valle hatte die Vermutung geäußert, daß die merkwürdige Schrift von rechts nach links gelesen werden müsse. Den Beweis dafür erbrachte der deutsche Forschungsreisende Carsten Niebuhr, der von 1761–1767 Arabien bereiste, auch Persepolis, die Hauptstadt der altpersischen Achämenidendynastie, besuchte und alle dort erreichbaren Inschriften mit größter Genauigkeit kopierte. Er erkannte außerdem, daß jene beiden Zeichen, Keil und Winkelhaken, drei verschiedene Schriftsysteme bildeten, und daß diese drei Systeme stets zusammen vorkamen; ein- und derselbe Text war offenbar in verschiedenen Schriftarten eingegraben, die stets in gleicher Ordnung aufeinanderfolgten: erst die einfachste, bei der Niebuhr 42 verschiedene, aus Keil und Winkelhaken gebildete Zeichen feststellte, ihr folgte eine an Wort- oder Lautbildern reichere, und zuletzt kam die schwierigste, die die beiden andern an Mannigfaltigkeit der Bilder übertraf. Eine Entzifferung der Schrift erschien aber noch unmöglich, da man ja nicht wußte, welche Sprache sich darunter verbarg.
Aber gerade das Rätselhafte dieser Schrift ließ den Scharfsinn der Gelehrten nicht ruhen. Im Jahre 1798 fand der Rostocker Professor Tychsen heraus, daß nach höchstens zehn Keilschriftzeichen regelmäßig ein einzelner schräger Keil wiederkehrte; das müsse der Wortteiler sein — eine Vermutung, die sich vollkommen bestätigte und für die weitere Forschung grundlegend wurde. Schon vier Jahre später gelang es einem jungen deutschen Schulmann namens Georg Friedrich Grotefend, ohne Kenntnis der morgenländischen Sprachen, nur durch geniale Kombination, des Rätsels Lösung zu finden. Es handle sich, erklärte er, nicht um dreierlei Schriftarten, sondern um drei verschiedene Sprachen; die erste und einfachste müsse die des Herrscherhauses, demnach die altpersische sein, von der damals nur Bruchstücke bekannt waren. Viele der ihm vorliegenden Inschriften, die Niebuhr aus Persepolis mitgebracht hatte, waren Unterschriften unter Bildern alter Könige, und in diesen Unterschriften tratenbestimmte Zeichengruppen regelmäßig auf. Dieselbe Erscheinung zeigte sich in spätpersischen Denkmalinschriften, die man damals bereits lesen konnte. Das immer Wiederkehrende waren die üblichen Titel: König, König der Könige, großer König. Da nun dieser Kurialstil im Morgenland durch die Jahrtausende hindurch derselbe geblieben ist, schloß Grotefend, daß diese gleichartigen Zeichengruppen der Keilinschriften eben diese Titel ausdrückten. Den Titeln voraus pflegten in den neupersischen Inschriften die Namen zu gehen, teils im Nominativ, teils, wenn auch der Vater eines Königs genannt war, im Genitiv; derselbe Name mußte sich also in zwei Formen finden, einmal im Nominativ, dann mit der geänderten Flexionsendung des Genitivs. Auch diese Annahme stimmte, und aus der Form der Titulaturen auf den von ihm zugrunde gelegten Inschriften schloß Grotefend weiter, daß darin nur von drei aufeinanderfolgenden Königen, Großvater, Vater und Sohn, die Rede sein könne. Da die drei Namen verschieden waren, erlaubte die Geschichte der Dynastie nun den weiteren Schluß, daß jene Inschriften von Hystaspes, Darius und Xerxes berichteten. Die richtigen altpersischen Formen jener Namen zu finden, machte allerdings noch Schwierigkeiten, aber auf diesem Wege gelang es Grotefend, von den zweiundvierzig Zeichen der ersten Schriftart elf vollkommen richtig zu deuten.
Seitenportal der Grabmoschee Imam Auneddin in Mosul.⇒GRÖSSERES BILD
Seitenportal der Grabmoschee Imam Auneddin in Mosul.⇒GRÖSSERES BILD
⇒GRÖSSERES BILD
Mangel an Sprachkenntnis brachte seine Weiterarbeit ins Stocken, aber nun setzten berufene Orientalisten, vor allem Eugen Burnouf und Eduard Lassen, die Deutungsarbeit mit Erfolg fort. Zur gleichen Zeit entdeckte Sir Henry Rawlinson als Offizier der persischen Armee die berühmte Inschrift des Darius Hystaspes auf einer steilen Felswand des Berges Behistun bei Kirmanschah, und angeregt und gefördert durch die deutschen Forschungen begann er nach gründlichem Studium der morgenländischen Sprachen die Entzifferung seines Fundes, die er 1847 vollendete. Grotefends Kombinationen hatten sich als vollkommen richtig erwiesen, und das rätselhafte Schweigen der Keilschrift war damit gebrochen, wenigstens der einfachen, deren Sprache zwar nicht das altpersische Zend, aber doch nahe damit verwandt war.
Die beiden anderen Sprachen, die jedesmal Übersetzungen der ersten waren, machten größere Schwierigkeiten. Aber auch sie wurden überwunden. In der zweiten Sprache erkannte man das Elamitische oderSusische, und in der dritten, die erst nach den Ausgrabungen in Mesopotamien, wo man reichliches Vergleichsmaterial fand, gedeutet werden konnte, die babylonisch-assyrische, deren Geheimnis von Rawlinson, de Saulcy, Hincks und Oppert ergründet wurde. Die babylonisch-assyrische Sprache erwies sich als semitisch, also mit dem Hebräischen, Phönizischen, Arabischen und Äthiopischen verwandt. In Deutschland führten dann Eberhard Schrader (gestorben 1908) und Friedrich Delitzsch die Assyriologie zum Siege; der erstere hat bereits einige Generationen von Schülern, die sich der jungen Wissenschaft von der alten Geschichte der Menschheit mit unbestrittenem Erfolge widmen.
Die Keilschrift wurde, wie schon erwähnt, von den Sumerern erfunden, sie war also ursprünglich für eine nichtsemitische Sprache berechnet. Sie bestand aus begrifflichen Wort- und lautgemäßen Silbenzeichen, während die reinen Lautzeichen völlig fehlten. Als nun die semitischen Einwanderer die Schrift übernahmen, um ihre Sprache darin auszudrücken, entstanden so viel Schwierigkeiten und Undeutlichkeiten, daß sie auch im Altertum nur von Gelehrten gelesen werden konnte. Die babylonisch-assyrische Sprache, in dieser Schrift ausgedrückt, war spätestens im zweiten vorchristlichen Jahrtausend in der ganzen vorderasiatischen Welt allgemein üblich. Daß sich die assyrischen Gelehrten Jahrtausende lang einer so verwickelten Schrift mit ihren ungeheuerlichen Begriffszeichen und übrigen Sonderbarkeiten bedienten, spricht nicht eben für ihren praktischen Sinn. Umsomehr aber muß man den Scharfsinn und die Energie der europäischen Gelehrten des neunzehnten Jahrhunderts bewundern, denen es gelang, das Dunkel zu zerstreuen und den Schleier zu heben, der bis dahin die Kulturgeschichte von Jahrtausenden verhüllt hatte. —
Zum Schluß noch einige Worte über die in Ninive gefundene Bibliothek Sardanapals, die älteste Bibliothek der Welt. Sie besteht aus 22000 Tontafeln. Die Schrift auf diesen Tafeln wurde in den Ton eingeprägt, während dieser noch weich war; man erkennt darauf sogar die feinen Linien der Fingerhaut. Dann wurden die Tafeln gebrannt. Jede Tafel ist ein Blatt; mehrere bilden ein Buch oder eine Serie. Ihre Zusammengehörigkeit ergibt sich aus besonderen Aufschriften. Sie ermöglichen uns, 2500 Jahre nach dem Verschwinden der Assyrier die Schätze ihrer Buchkammern zu ordnen. Diese einzigartige Bibliothekist ein vollständiges Kompendium der assyrischen Kultur und der Weisheit jener Zeit und zugleich ein unvergängliches Denkmal eines der größten Könige des Altertums.
Petros Karso, Chaldäer in Mosul.
Petros Karso, Chaldäer in Mosul.
Die historische Erzählungskunst der alten Assyrier ist vielseitig und genau und zeichnet sich durch eine achtenswerte Geschicklichkeit in der chronologischen Anordnung aus. Das Archiv Sardanapals enthält Schilderungen des Lebens der Könige, ihrer Feldzüge, ihrer Bauunternehmungen und ihrer Regierungshandlungen zum Besten des Volkes und zur Größe des Reiches. Da finden sich Briefe und Befehle an und von Landeshäuptlingen und Vasallen, Proklamationen, Bittschriften, Privatschreiben, Handelsverträge, Orakel und Adressen an den Sonnengott, Anweisungen für die Opferrituale, die mit den Vorschriften im Buche Moses viele Züge gemeinsam haben, Gebete und Hymnen, die vonden Sumerern übernommen sind und die Namen und Funktionen der verschiedenen Götter enthalten — ja in dieser uralten Bibliothek fand sich auch der babylonische Schöpfungs- und Sintflutmythus, der viele Berührungspunkte mit der Bibel aufweist.
Der babylonische Sintflutbericht ist in Kürze folgender: „Auf göttliche Eingebung hin baut Ssitnapischtim, der babylonische Noah, die Arche, belädt sie mit Gold, Silber und Lebenssamen aller Art, bringt seine Familie, seine Angehörigen, Vieh und Getier des Feldes an Bord und verschließt die Schiffstüren. Dann kommt die Sintflut als eine Strafe der Götter für die Bosheit der Menschen. Sobald das Morgenrot aufleuchtete, stieg vom Fundament des Himmels eine schwarze Wolke empor. Der Sturmgott donnert darin, und Nebo und Marduk schreiten voran. Die Herolde ziehen über Berg und Tal, den Schiffsanker reißt Nergal los. Ninib geht dahin und läßt einen Angriff folgen. Die Annunaki erheben ihre Fackeln und lassen das Land mit deren Glanz erglühen. Adads Ungestüm dringt bis zum Himmel hinan, und alles Licht wird verwandelt in Finsternis. Sechs Tage und sechs Nächte rasen die großen Wasser. Dann beruhigt sich das Meer. Die Sturmflut hört auf, und die Arche sitzt auf dem Berge Nissir fest. Am siebenten Tage ließ ich eine Taube hinaus und los. Die Taube flog fort und kam zurück; da aber kein fester Grund da war, kehrte sie um. Ssitnapischtim läßt nun eine Schwalbe ausfliegen. Auch sie kehrt zurück, ohne festen Grund gefunden zu haben. Schließlich schickte er einen Raben aus, der sah das Wasser schwinden und kam nicht zurück. Da ließ Ssitnapischtim alle Menschen und Tiere hinausgehen und opferte auf dem Gipfel des Berges. Die Götter rochen den Duft, und Bel ließ sich bewegen, in Zukunft die Sünden der Menschen anders als durch die Sintflut zu bestrafen, nämlich durch wilde Tiere, Hungersnot und Pestilenz.“
Dieser Bericht gelangte später in das Land Kanaan und findet sich im 1. Buch Moses wieder, wo er jedoch, wie Delitzsch zeigt, in weniger ursprünglicher Gestalt vorliegt.
Sardanapals Bibliothek enthält ferner die ältesten medizinischen „Handbücher“ der Welt. Sie beschreiben die physischen und psychischen Krankheiten, ihre Heilmittel und die Beschwörungen dagegen. Geisteskrankheiten galten als Werke der Dämonen. Traumbücher sprechen vonTräumen und ihrer Auslegung. Die Deutung der Vorzeichen war eine Wissenschaft für sich. Man prophezeite die Regierungszeit der Könige, die Siege, die sie erringen sollten, und das Glück, das sie genießen würden. Man sprach im voraus über bevorstehende Ereignisse, über Seuchen, Kriege und Heuschrecken, über Ernte, Jagd und Fischfang. Die Bewegungen der wilden Tiere, das Verhalten der Haustiere, der Flug der Vögel, der Biß der Skorpione — alles hatte seine Bedeutung, die sich den Weisen offenbarte. Aus der Leber des Schafs zog man Schlüsse, ebenso aus der Art des Sesamöls und den Farbenabstufungen der Wasseroberfläche — es war das, sagt Bezold, die Lehre von den Interferenzfarben, die 4000 Jahre später von Newton untersucht wurden. Das Wetter und seine Elemente hatten gleichfalls große Bedeutung, und zukünftige Ereignisse wurden von den Wolken, ihren Bewegungen und ihrer Ähnlichkeit mit Tieren, abgelesen. Zahllose astrologische Prophezeiungen finden sich in Sardanapals Bibliothek. So z. B.: „Eine Mondfinsternis am 11. Tag wird Verderben über die Länder Elam und Phönizien bringen, Glück aber dem Könige, meinem Herrn. Möchte das Herz des Königs, meines Herrn, ruhig bleiben.“
Kurz nach Sardanapals Zeit entwickelte sich die Astrologie zur Astronomie, und Babylon wurde die Heimat der astronomischen Beobachtung. Die Sternbilder des Stieres, der Zwillinge, der Fische hatten Namen, die noch bis in unsre Zeit fortleben. Die Ekliptik war in 360 Grade eingeteilt, der Tag in zwölf Doppelstunden von 120 Minuten, und eine Doppelstunde entsprach 30 Grad. Der 7., 14., 21. und 28. Tag jedes Monats war Gebetstag oder Sabbat, die Woche hatte also sieben Tage. Allem Anschein nach waren die alten Semiten des Zweistromlandes erstaunlich bewandert in Mathematik.
So enthält Sardanapals Bibliothek den ganzen Schatz der babylonisch-assyrischen Kultur und berührt alle Gebiete geistiger Betätigung mit Ausnahme der des Dramas. Ohne jemals die Namen ihrer Verfasser zu nennen, kommen hier, wie an andern Stellen Mesopotamiens, immer neue Funde dieser Art an den Tag, die unsre Kenntnis der Vorzeit wunderbar vervollständigen. Auch der Laie fühlt sich davon unwiderstehlich gefesselt, besonders wenn er, wie ich, so glücklich war, dies erinnerungsreiche Land selbst zu durchwandern.