The Project Gutenberg eBook ofDIR: GedichteThis ebook is for the use of anyone anywhere in the United States and most other parts of the world at no cost and with almost no restrictions whatsoever. You may copy it, give it away or re-use it under the terms of the Project Gutenberg License included with this ebook or online atwww.gutenberg.org. If you are not located in the United States, you will have to check the laws of the country where you are located before using this eBook.Title: DIR: GedichteAuthor: Heinrich VogelerRelease date: September 28, 2008 [eBook #26722]Most recently updated: January 4, 2021Language: GermanCredits: Produced by Norbert H. Langkau, Jana Srna and the OnlineDistributed Proofreading Team at https://www.pgdp.net*** START OF THE PROJECT GUTENBERG EBOOK DIR: GEDICHTE ***
This ebook is for the use of anyone anywhere in the United States and most other parts of the world at no cost and with almost no restrictions whatsoever. You may copy it, give it away or re-use it under the terms of the Project Gutenberg License included with this ebook or online atwww.gutenberg.org. If you are not located in the United States, you will have to check the laws of the country where you are located before using this eBook.
Title: DIR: GedichteAuthor: Heinrich VogelerRelease date: September 28, 2008 [eBook #26722]Most recently updated: January 4, 2021Language: GermanCredits: Produced by Norbert H. Langkau, Jana Srna and the OnlineDistributed Proofreading Team at https://www.pgdp.net
Title: DIR: Gedichte
Author: Heinrich Vogeler
Author: Heinrich Vogeler
Release date: September 28, 2008 [eBook #26722]Most recently updated: January 4, 2021
Language: German
Credits: Produced by Norbert H. Langkau, Jana Srna and the OnlineDistributed Proofreading Team at https://www.pgdp.net
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DIRGEDICHTEVON HEINRICH VOGELERWORPSWEDE.
ERSCHIENENIM VERLAGE DER„INSEL“BEISCHUSTERUNDLÖFFLER BERLIN
1899.
Herzallerliebste, denke mein,Wenn im Garten blühen die Blümelein,Wenn morgends der goldene SonnenscheinSchaut in Deine Fensterlein!Dann musst Du hinab in den Garten gehn;Musst liebevoll nach den Blumen sehn.Manch Mägdlein liess sie traurig stehn,Sie mussten sterben und vergehn.
Herzallerliebste, denke mein,Wenn im Garten blühen die Blümelein,Wenn morgends der goldene SonnenscheinSchaut in Deine Fensterlein!Dann musst Du hinab in den Garten gehn;Musst liebevoll nach den Blumen sehn.Manch Mägdlein liess sie traurig stehn,Sie mussten sterben und vergehn.
Herzallerliebste, denke mein,Wenn im Garten blühen die Blümelein,Wenn morgends der goldene SonnenscheinSchaut in Deine Fensterlein!
Dann musst Du hinab in den Garten gehn;Musst liebevoll nach den Blumen sehn.Manch Mägdlein liess sie traurig stehn,Sie mussten sterben und vergehn.
Wenn der Mond in hellen SilbernächtenSteigt leise in Dein Kämmerlein,Wenn er spielt mit Deinen goldnen Flechten,Schaut in die Augen Dir hinein,Wenn er küsst Dein weiches Seidenhaar,Dann bringt er Dir meine Grüsse dar.
Wenn der Mond in hellen SilbernächtenSteigt leise in Dein Kämmerlein,Wenn er spielt mit Deinen goldnen Flechten,Schaut in die Augen Dir hinein,Wenn er küsst Dein weiches Seidenhaar,Dann bringt er Dir meine Grüsse dar.
Wenn der Mond in hellen SilbernächtenSteigt leise in Dein Kämmerlein,Wenn er spielt mit Deinen goldnen Flechten,Schaut in die Augen Dir hinein,Wenn er küsst Dein weiches Seidenhaar,Dann bringt er Dir meine Grüsse dar.
Ihr bunten Frühlingssänger ziehtÜber Wald und Haide mit meinem Lied!Du wilder, rasender FrühlingswindGrüss' in der Ferne mein goldiges Kind!Braus' über die weite Haide hin;Grüss' meine Herzenskönigin!
Ihr bunten Frühlingssänger ziehtÜber Wald und Haide mit meinem Lied!Du wilder, rasender FrühlingswindGrüss' in der Ferne mein goldiges Kind!Braus' über die weite Haide hin;Grüss' meine Herzenskönigin!
Ihr bunten Frühlingssänger ziehtÜber Wald und Haide mit meinem Lied!Du wilder, rasender FrühlingswindGrüss' in der Ferne mein goldiges Kind!Braus' über die weite Haide hin;Grüss' meine Herzenskönigin!
Blaue HyazinthenblüthenZittern leis im warmen Frühlingsduft.Wetterschwere, fahle WolkenSchwimmen träg in weisslich blauer Luft.Müde spielt die FrühlingssonneIn dem grünenden Geäst,Nur die Amsel trägt geschäftigReiser ins verborgne Nest.Langsam schleichen mir die Stunden,Leer stirbt mir der Tag dahin; –Ruhe glaubte ich gefunden,Da ich fern von Dir jetzt bin! –
Blaue HyazinthenblüthenZittern leis im warmen Frühlingsduft.Wetterschwere, fahle WolkenSchwimmen träg in weisslich blauer Luft.Müde spielt die FrühlingssonneIn dem grünenden Geäst,Nur die Amsel trägt geschäftigReiser ins verborgne Nest.Langsam schleichen mir die Stunden,Leer stirbt mir der Tag dahin; –Ruhe glaubte ich gefunden,Da ich fern von Dir jetzt bin! –
Blaue HyazinthenblüthenZittern leis im warmen Frühlingsduft.Wetterschwere, fahle WolkenSchwimmen träg in weisslich blauer Luft.Müde spielt die FrühlingssonneIn dem grünenden Geäst,Nur die Amsel trägt geschäftigReiser ins verborgne Nest.Langsam schleichen mir die Stunden,Leer stirbt mir der Tag dahin; –Ruhe glaubte ich gefunden,Da ich fern von Dir jetzt bin! –
Auf blankem StromZwischen Schilf und RiedMein gleitender Kahn zur Haimath zieht.Die Sonne vergoldet zum letzten MalDie Gräserspitzen im schweigenden Thal.Es athmen die Wiesen Blumenduft,Die Schwalbe badet in goldener Luft.Die Reiher ziehn in die Ferne. –Ach wenn ich mein Mädel im Arme hätt'Das Eiland dort würd' unser Hochzeitsbett;Bleichrote Schilfblumen hielten Wacht.Vor unsrer einsamen MärchenprachtBis tief in die Nacht!Dann könnte die Welt in Trümmer gehn;Im Himmel würden die Sterne wir sehnIn Seeligkeit mit ihnen untergehnUnd auferstehn!
Auf blankem StromZwischen Schilf und RiedMein gleitender Kahn zur Haimath zieht.Die Sonne vergoldet zum letzten MalDie Gräserspitzen im schweigenden Thal.Es athmen die Wiesen Blumenduft,Die Schwalbe badet in goldener Luft.Die Reiher ziehn in die Ferne. –Ach wenn ich mein Mädel im Arme hätt'Das Eiland dort würd' unser Hochzeitsbett;Bleichrote Schilfblumen hielten Wacht.Vor unsrer einsamen MärchenprachtBis tief in die Nacht!Dann könnte die Welt in Trümmer gehn;Im Himmel würden die Sterne wir sehnIn Seeligkeit mit ihnen untergehnUnd auferstehn!
Auf blankem StromZwischen Schilf und RiedMein gleitender Kahn zur Haimath zieht.Die Sonne vergoldet zum letzten MalDie Gräserspitzen im schweigenden Thal.Es athmen die Wiesen Blumenduft,Die Schwalbe badet in goldener Luft.Die Reiher ziehn in die Ferne. –Ach wenn ich mein Mädel im Arme hätt'Das Eiland dort würd' unser Hochzeitsbett;Bleichrote Schilfblumen hielten Wacht.Vor unsrer einsamen MärchenprachtBis tief in die Nacht!Dann könnte die Welt in Trümmer gehn;Im Himmel würden die Sterne wir sehnIn Seeligkeit mit ihnen untergehnUnd auferstehn!
Hohe Blumen, steile GräserZittern leis im frühlingstrunknem Duft.Dämmernd schimmern ApfelblüthenIn der hohen Abendluft.Golden kriecht die letzte SonneDurch das wirre BaumgeästKüsst zur Nacht die kleinen Blüthen,Küsst das kleine Finkennest.
Hohe Blumen, steile GräserZittern leis im frühlingstrunknem Duft.Dämmernd schimmern ApfelblüthenIn der hohen Abendluft.Golden kriecht die letzte SonneDurch das wirre BaumgeästKüsst zur Nacht die kleinen Blüthen,Küsst das kleine Finkennest.
Hohe Blumen, steile GräserZittern leis im frühlingstrunknem Duft.Dämmernd schimmern ApfelblüthenIn der hohen Abendluft.Golden kriecht die letzte SonneDurch das wirre BaumgeästKüsst zur Nacht die kleinen Blüthen,Küsst das kleine Finkennest.
Schwarzes nächtiges Thal, lichterbesät;Der Nachtigall lockendes Schlagen,Ein Suchen, ein Finden,Ein Schmiegen, ein Pressen;Weich legt sich Dein zitternder ArmUm meinen gebeugten Nacken.
Schwarzes nächtiges Thal, lichterbesät;Der Nachtigall lockendes Schlagen,Ein Suchen, ein Finden,Ein Schmiegen, ein Pressen;Weich legt sich Dein zitternder ArmUm meinen gebeugten Nacken.
Schwarzes nächtiges Thal, lichterbesät;Der Nachtigall lockendes Schlagen,Ein Suchen, ein Finden,Ein Schmiegen, ein Pressen;Weich legt sich Dein zitternder ArmUm meinen gebeugten Nacken.
In weissen Anemonenkissen lagEin graugranitner Stein.Hier sassen manchmal wir bei Tag,Die Hände ein in ein.Und vor uns lagIn brauner stiller HaideEin blanker See;Und wie in heller FreudeSpielten mit ihmDie Wolken aus luft'ger Höh'.Sie zogen, wenn der Abend naht,In weite, weite Ferne;Und bauten Schlösser Thürm und StadtWie folgten wir so gerne.Und wenn sich dann der Abend müde strecktAuf seinem weiten braunen Haideland,Und wenn die Dämmrung dann das Lager decktBis an den fernen, dunst'gen Hügelrand,Dann zittert lockend durch die weiche Luft,Bald mächtig schwellend in den AbendduftZu hohem Lied, zu vollem SchallDer Sang der Nachtigall.
In weissen Anemonenkissen lagEin graugranitner Stein.Hier sassen manchmal wir bei Tag,Die Hände ein in ein.Und vor uns lagIn brauner stiller HaideEin blanker See;Und wie in heller FreudeSpielten mit ihmDie Wolken aus luft'ger Höh'.Sie zogen, wenn der Abend naht,In weite, weite Ferne;Und bauten Schlösser Thürm und StadtWie folgten wir so gerne.Und wenn sich dann der Abend müde strecktAuf seinem weiten braunen Haideland,Und wenn die Dämmrung dann das Lager decktBis an den fernen, dunst'gen Hügelrand,Dann zittert lockend durch die weiche Luft,Bald mächtig schwellend in den AbendduftZu hohem Lied, zu vollem SchallDer Sang der Nachtigall.
In weissen Anemonenkissen lagEin graugranitner Stein.Hier sassen manchmal wir bei Tag,Die Hände ein in ein.
Und vor uns lagIn brauner stiller HaideEin blanker See;Und wie in heller FreudeSpielten mit ihmDie Wolken aus luft'ger Höh'.
Sie zogen, wenn der Abend naht,In weite, weite Ferne;Und bauten Schlösser Thürm und StadtWie folgten wir so gerne.
Und wenn sich dann der Abend müde strecktAuf seinem weiten braunen Haideland,Und wenn die Dämmrung dann das Lager decktBis an den fernen, dunst'gen Hügelrand,
Dann zittert lockend durch die weiche Luft,Bald mächtig schwellend in den AbendduftZu hohem Lied, zu vollem SchallDer Sang der Nachtigall.
Bleichschimmender Stern aus weitem ReichWiegt golden sich spiegelnd im dämmrigen TeichDie Luft ist warm und von Blüthenduft trunken.Im steilen Gras, in Blumen versunken,Ruhn still zwei Menschen Hand in HandUnd träumen von einem Wunderland.Die Nachtigall singt das Hochzeitslied,Ein Falter von Blume zu Blume zieht,Glühwürmchen leuchten zu Füssen, –Die Blumen nicken und grüssen.
Bleichschimmender Stern aus weitem ReichWiegt golden sich spiegelnd im dämmrigen TeichDie Luft ist warm und von Blüthenduft trunken.Im steilen Gras, in Blumen versunken,Ruhn still zwei Menschen Hand in HandUnd träumen von einem Wunderland.Die Nachtigall singt das Hochzeitslied,Ein Falter von Blume zu Blume zieht,Glühwürmchen leuchten zu Füssen, –Die Blumen nicken und grüssen.
Bleichschimmender Stern aus weitem ReichWiegt golden sich spiegelnd im dämmrigen TeichDie Luft ist warm und von Blüthenduft trunken.Im steilen Gras, in Blumen versunken,Ruhn still zwei Menschen Hand in HandUnd träumen von einem Wunderland.Die Nachtigall singt das Hochzeitslied,Ein Falter von Blume zu Blume zieht,Glühwürmchen leuchten zu Füssen, –Die Blumen nicken und grüssen.
Der Frühling tobte aus sein glänzend Blumenfest;Der Sommer ging, die Schwalbe liess ihr Nest.Da kam der Herbst und mit ihm kam der Tod,Der eisig alle Blumen knickte,Und mit ihm kam auch unsre Trennungsnot:Der harte Zwang, der mich in's Leben schickte.
Der Frühling tobte aus sein glänzend Blumenfest;Der Sommer ging, die Schwalbe liess ihr Nest.Da kam der Herbst und mit ihm kam der Tod,Der eisig alle Blumen knickte,Und mit ihm kam auch unsre Trennungsnot:Der harte Zwang, der mich in's Leben schickte.
Der Frühling tobte aus sein glänzend Blumenfest;Der Sommer ging, die Schwalbe liess ihr Nest.Da kam der Herbst und mit ihm kam der Tod,Der eisig alle Blumen knickte,Und mit ihm kam auch unsre Trennungsnot:Der harte Zwang, der mich in's Leben schickte.
Wir sassen still in Deiner kleinen Kammer;Tief bücktest Du Dich auf die Arbeit niederUnd tiefer sank Dein Kopf Dir auf das Mieder.– Wer kennt den hoffnungslosen JammerWenn Menschen, die sich ewig lieb,Der Kampf des Lebens auseinander trieb.Noch fühle ich Dein warm pulsirend Leben;Noch fühl ich Deinen zarten Körper bebenIn meinen Armen, die zum letzten MalDich fest umschlossen in der Trennungsqual.Ich eilte fort; und langsam schwandDas Häuschen in der dichten Nebelwand.
Wir sassen still in Deiner kleinen Kammer;Tief bücktest Du Dich auf die Arbeit niederUnd tiefer sank Dein Kopf Dir auf das Mieder.– Wer kennt den hoffnungslosen JammerWenn Menschen, die sich ewig lieb,Der Kampf des Lebens auseinander trieb.Noch fühle ich Dein warm pulsirend Leben;Noch fühl ich Deinen zarten Körper bebenIn meinen Armen, die zum letzten MalDich fest umschlossen in der Trennungsqual.Ich eilte fort; und langsam schwandDas Häuschen in der dichten Nebelwand.
Wir sassen still in Deiner kleinen Kammer;Tief bücktest Du Dich auf die Arbeit niederUnd tiefer sank Dein Kopf Dir auf das Mieder.– Wer kennt den hoffnungslosen JammerWenn Menschen, die sich ewig lieb,Der Kampf des Lebens auseinander trieb.
Noch fühle ich Dein warm pulsirend Leben;Noch fühl ich Deinen zarten Körper bebenIn meinen Armen, die zum letzten MalDich fest umschlossen in der Trennungsqual.Ich eilte fort; und langsam schwandDas Häuschen in der dichten Nebelwand.
Leise lockendGleitet schmeichelnd,Still die unendliche Fluth;Spielt mit dem höhnisch sichSpiegelnden, winkendenLeben der Stadt in verlöschender Gluth.Langsam gleitet ein Kahn.Er hält nicht an;Gleitet hinab in die Ferne,Dort wo die SterneKüssen die Fluth.Stumm in dem schwarzen gleitenden BootSteht mir Frieden verheissend der Tod.Bang vor dem Leben,Das mir gegeben,Schrei ich dir zu:Gieb mir die Ruh'!Ende die Not!Nimm mich, Tod!
Leise lockendGleitet schmeichelnd,Still die unendliche Fluth;Spielt mit dem höhnisch sichSpiegelnden, winkendenLeben der Stadt in verlöschender Gluth.Langsam gleitet ein Kahn.Er hält nicht an;Gleitet hinab in die Ferne,Dort wo die SterneKüssen die Fluth.Stumm in dem schwarzen gleitenden BootSteht mir Frieden verheissend der Tod.Bang vor dem Leben,Das mir gegeben,Schrei ich dir zu:Gieb mir die Ruh'!Ende die Not!Nimm mich, Tod!
Leise lockendGleitet schmeichelnd,Still die unendliche Fluth;Spielt mit dem höhnisch sichSpiegelnden, winkendenLeben der Stadt in verlöschender Gluth.
Langsam gleitet ein Kahn.Er hält nicht an;Gleitet hinab in die Ferne,Dort wo die SterneKüssen die Fluth.
Stumm in dem schwarzen gleitenden BootSteht mir Frieden verheissend der Tod.
Bang vor dem Leben,Das mir gegeben,Schrei ich dir zu:Gieb mir die Ruh'!Ende die Not!Nimm mich, Tod!
Langsam strich ich durch den alten Garten,Wo bemooste Apfelbäume starrtenMit den krummen KnorrenarmenIn die hohe Abendluft;Wo im erdgen BodenduftKleine weisse GlockenblumenAuf den Gruss der Sonne warten.
Langsam strich ich durch den alten Garten,Wo bemooste Apfelbäume starrtenMit den krummen KnorrenarmenIn die hohe Abendluft;Wo im erdgen BodenduftKleine weisse GlockenblumenAuf den Gruss der Sonne warten.
Langsam strich ich durch den alten Garten,Wo bemooste Apfelbäume starrtenMit den krummen KnorrenarmenIn die hohe Abendluft;Wo im erdgen BodenduftKleine weisse GlockenblumenAuf den Gruss der Sonne warten.
Von dem Berge, durch die niedern FöhrenStieg ich langsam, AbenddämmerscheinGrauer Winter war's, Hoch über Nebelwogen,Die von unten aus dem Thal herzogen,Tönte rauh der Wildgans grelles Schrein.Hinter winterkahlen LindenheckenLag, als wollten sie es schützend decken,Still das weisse, rotbedachte Haus.Träumend staunen in den alten Garten, –Wollen sie ein Wunder stumm erwarten? –Fenster, heimlich blinkende, hinaus.Müde flüchtend aus den lauten WogenHat es sehnend heimwärts mich gezogen.Und das Leben, das ich gerne liess,Tausch ich nun mit trautem Paradies.
Von dem Berge, durch die niedern FöhrenStieg ich langsam, AbenddämmerscheinGrauer Winter war's, Hoch über Nebelwogen,Die von unten aus dem Thal herzogen,Tönte rauh der Wildgans grelles Schrein.Hinter winterkahlen LindenheckenLag, als wollten sie es schützend decken,Still das weisse, rotbedachte Haus.Träumend staunen in den alten Garten, –Wollen sie ein Wunder stumm erwarten? –Fenster, heimlich blinkende, hinaus.Müde flüchtend aus den lauten WogenHat es sehnend heimwärts mich gezogen.Und das Leben, das ich gerne liess,Tausch ich nun mit trautem Paradies.
Von dem Berge, durch die niedern FöhrenStieg ich langsam, AbenddämmerscheinGrauer Winter war's, Hoch über Nebelwogen,Die von unten aus dem Thal herzogen,Tönte rauh der Wildgans grelles Schrein.
Hinter winterkahlen LindenheckenLag, als wollten sie es schützend decken,Still das weisse, rotbedachte Haus.Träumend staunen in den alten Garten, –Wollen sie ein Wunder stumm erwarten? –Fenster, heimlich blinkende, hinaus.
Müde flüchtend aus den lauten WogenHat es sehnend heimwärts mich gezogen.Und das Leben, das ich gerne liess,Tausch ich nun mit trautem Paradies.