Der Schauplatz

Der Schauplatz

aller drei Vorgänge ist eine hohe, geräumige Halle, weiß getüncht, mit alterthümlichen Bildern, wie auch mit Geweihen und Thierköpfen aller Art behangen. Ein Kronleuchter aus Hirschgeweihen in der Mitte der Balkendecke angebracht, ist mit frischen Lichtern besteckt. Mitten in der Hinterwand ein nach innen vorspringendes Gehäuse mit Glasthür durch die man das schwere, geschnitzte Eichenportal des Hauses erblicken kann. Oben auf dem Gehäuse befindet sich ausgestopft ein balzender Auerhahn. Seitlich über dem Gehäuse rechts und links je ein Fenster, befroren und zum Theil mit Schnee verweht.

Die Wand rechts weist einen offenen, thorartigen Bogen auf, der nach der Treppe in die oberen Stockwerke führt. Von zwei niedrigen Thüren derselben Wand führt die eine nach dem Keller, die andere zur Küche. Die gegenüberliegende Wand hat ebenfalls zwei Thüren, welche beide in ein und dasselbe Zimmer führen. Zwischen diesen Thüren eine alte Standuhr, auf deren Dach ein ausgestopfter Kauz hockt. Die Möblirung des Raumes besteht aus alten, schweren Eichenholztischen und Stühlen. Parallel mit der Seitenwand, rechts vom Zuschauer eine weiß gedeckte Tafel. Rechts im Vordergrund ein eisernes Oefchen mit längs der Wand hingehender Rohrleitung. Alle Thüren sind bunt, die Thürfüllungen mit primitiven Malereien, Papageien etc. darstellend versehen.


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