XVI
Langsam fuhr der Wagen von der Fangeuse fort nach der Chaussee zu; es spritzte der Morast um die Räder, es schwankte das hohe Gestell im schlammigen Moor. Aber man kam doch jetzt schon durch mit dem Jagdwagen. Und Josef war auch soweit, daß er, in Decken verpackt, darauf sitzen konnte.
Der Schluß des Märzes hatte ihm noch einen bösen Rückfall gebracht. Nun war der April da, ein lichter Himmel spannte sich übers Vennland. Aber wo anders würde der noch viel lichter sein! Josef sehnte sich, fortzukommen. An die Riviera.
»Dat is janz dat Rechte für dich. Immer Sonne, mehr Menschen, allerlei zu sehen, Musik, schöne Bilder, Jondelfahrten.Da kömmste auf andere Jedanken,« sagte Heinrich herzlich. Und Josef nickte dazu mit halb-wehmütigem, halb-hoffnungsfreudigem Lächeln: ja, da konnte Heinrich wohl recht haben.
Nur fort von der Fangeuse! Es litt ihn nicht mehr da, der Abschluß war zu schrecklich gewesen. Und ihm grauste auch, wenn er an die Tage der Schnee-Einsamkeit zurückdachte. Und doch wurde ihm das Scheiden schwer.
Bäreb stand Abschied nehmend am Wagen. Sie sollte erst noch im Haus aufräumen, alles zuschließen und verwahren. Dann ging auch sie hinunter nach Heckenbroich, und die Schlüssel schickte sie dann dem Herrn Schmölder.
Sie weinte; mit der Linken hielt sie sich die Schürze vors Gesicht; ihre Rechte hatte sie zum Wagen hinaufgereicht, sie ruhte in Josefs Hand.
Er drückte sie ihr krampfhaft: »Leb wohl, Bäreb!«
Sie schluchzte laut. Jesus Maria, ach, es wurde ihr doch so arg schwer, fortzugehen vom Herrn Josef! Von der Fangeuse, wo sie so gute, ach, so sehr gute Tage gehabt hatte! Die ganze Nacht schon hatte sie mit Weinen verbracht. Es hatte ihr immer noch wie ein Traum gedünkt, wie ein recht böser, daß sie nun weg sollte von hier; aber nun mußte sie es ja glauben, es war wirklich Ernst. Das Schluchzen sprengte ihr fast die Kehle, es erschütterte ihre ganze Gestalt.
In Josefs Gesicht zuckte es. »Bäreb, wein doch nicht so! Bäreb, sieh mich doch noch einmal an! Willst du mir denn nicht ordentlich Adieu sagen, Bäreb?«
»Adjüs,« sagte sie halb erstickt. Aber ihr Gesicht ließ sie nicht sehen, sie preßte nur noch fester die Schürze dagegen; die war schon ganz naßgeweint.
»No, no, Mädchen!« Heinrich Schmölder beugte sich über den Wagenrand und klopfte der Schluchzenden gutmütigden Rücken. So ein hübsches Mädchen, und so anhänglich! Er war ordentlich gerührt. »Still, bis still, Kind! Warste denn so arg jern hier oben?«
Sie nickte krampfhaft.
»No,« sagte der Fabrikant und schmunzelte; es war ihm plötzlich eine famose Idee gekommen, die er auch auszuführen gedachte. Wenn die so arg gerne hier oben war, dann konnte ihr ja geholfen werden – und zugleich ihm selber. Tüchtig war sie, und es würde nett sein, in den Jagdtagen ein so allerliebstes Gesicht um sich zu sehen. »Weißte wat, Bäreb,« sagte er vertraulich, »ich weiß ’ne jute Ausweg. Ich engagier ’ne junge Förster für hier. Ich hab ja nu doch noch die Jemeindejagd zujekriegt – äh, et jeht mir jetzt doch so viel Jeld drauf, da will ich wenigstens auch mein Pläsier haben. Und den jungen Förster, den heiratst du! Wat, Bäreb?!«
Nun ließ sie doch die Schürze vom Gesicht sinken. Ihre nassen, rotgeweinten Augen hoben sich fragend auf. »Is dat Uech Ernst, Hähr?«
»No, natürlich, mein Wort!«
Da lächelte sie ein bißchen. Ein Erröten huschte über ihre blassen Wangen, sie flüsterte verschämt: »Wenn Ihr esu jot sein wollt, Hähr Schmölder!« –
Die Pferde ruckten an, der Kutscher konnte sie nicht länger halten, sie wollten fort von der zugigen Höhe, heim in den warmen Stall.
Ein Zungenschlag, ein Peitschenknall – zurück blieb die Fangeuse.
Solange man sie noch sehen konnte, solange wandte sich auch Josef zurück. Da stand noch immer die Bäreb draußen vor der Hecke; versunken dahinter das Häuschen, und über allem ragend die Tannen.
Lebe wohl, Bäreb! Josef sah ihr Kleid noch flattern, sie schirmte die Augen mit der Hand gegen die Weite und sah ihm nach. Er winkte: »Adieu, adieu!«
»Adjüs!« Das war ein heller und kräftiger Ruf. Jetzt riß sie die Schürze ab und ließ sie wehen. Wie eine lustige Flagge wimpelte das gestreifte Weiß und Rot.
Und nun kam eine Biegung, ein Erdwall – nun war alles verschwunden, die ganze Idylle. Nichts da, als das große, öde, gewaltige Venn. Der flüchtige Sonnenblick war schon erloschen, es durchschauerte Josef auch heute am Frühlingstag.
»Frierst du?« fragte der Vetter besorgt.
Josef gab keine Antwort. Was sollte er sagen? Heinrich würde ihn ja doch nicht verstehen. Und er traute es sich auch gar nicht zu, sich klar genug auszudrücken. Es fror ihn ja nicht nur körperlich, es fror ihm die Seele.
Seine Blicke irrten umher: wieviel Schweiß, wieviel Lebenskraft verlangte dieser Boden! Und würde er denn überhaupt je von schwarzem Moorland sich wandeln zu hellerem Gefilde?! Die auf ihm arbeiteten, an ihm arbeiteten, waren ja Unfreie, Gebundene. Josefs Gedanken glitten schnell von den Häftlingen der Strafkolonie hin zu dem König von Heckenbroich: auch der war unfrei. Ein Befangener, ein Gebundener trotz allem und allem!
Da lag die Strafkolonie! Der Tag wurde grauer und grauer. Düsterer denn je dünkte Josef das einsame Haus, selbst das Rot des Daches schrie heute nicht hell und niemand war draußen zu erblicken. Josef seufzte. Aber dann war es wie ein Aufatmen: Gott sei Dank, so bald würde er das nicht wiedersehen!
Noch ragte das Kreuz der Marienley schwarz auf aus den schwarzen Tannen. Alles so düster, so schwer. DerKutscher peitschte die Pferde. Rasch rollte der Wagen voran, und immer rascher hinab ins Tal.
Aus dem Haus der Strafkolonie kamen jetzt langsam Gestalten heraus. Sie standen draußen herum mit gesenkten Köpfen, die Mützen in den Händen.
Nun erschien Bräuer; ein zweiter Aufseher mit einer Flinte neben ihm. Sie schlossen den Stall auf, darin Holz und Torf aufbewahrt wurden – und heute noch etwas anderes.
»Voran,« sagte Bräuer. Er hatte eigentlich nicht mehr zu kommandieren, neben ihm war der Neue, der von morgen ab allein hier zu gebieten hatte. Aber alle sahen doch nur nach ihm.
Vier traten an; sie spuckten in die Hände, und dann hoben sie den Sarg, der auf ein paar zusammengebogenen Fichtenstämmchen im Stalle stand, heraus. Leise zählte einer: »Eins – zwei – drei, hebt – auf!« Schwer war die enge Tannenlade doch; wer hätte gedacht, daß der Jacobs noch so ein Gewicht haben könnte.
Mit zusammengebissenen Zähnen gingen die Träger, hinter ihnen zu zweien und zweien die übrige Schar. Sie alle folgten dem Sarg; zuletzt die beiden Aufseher.
Der Neue hätte den Gang gern benutzt, um sich noch über manches zu informieren, aber Bräuer blieb hartnäckig stumm. Er hielt die Hände vor sich gefaltet wie es die Sträflinge auch taten; manch einer von ihnen hatte einen Rosenkranz vorgesucht, nun rollten die Perlen.
Das Kreuz, das man sonst vor dem Sarge herträgt, hatten sie nicht. Aber der alte Schleichert hatte eines zurechtgeschnitten aus glatten Stöcken und zusammengebunden; nun ging er damit voran, ernsthaft und andächtig. Es warihm arg: ohne Beichte und Absolution, ohne noch versehen worden zu sein, war der Junge gestorben! Sie hatten ihn gefunden im Schlafsaal, tot im Bett, als das Morgenrot sie aus festem Schlafe weckte. Sie hatten gar kein Röcheln gehört. Weiß und kalt lag der Rotfuchs schon; die Hände hielt er ins Stroh gekrampft, wie Borsten standen ihm die Haare, und die härene Decke war voll Blut gespieen. Einen Priester hatte man nicht mehr holen können.
Aber der Landstreicher hatte ihm wenigstens rasch noch die Hände ineinander gefaltet, ehe sie gänzlich erstarrten. Kruzifix und geweihte Kerze waren nicht zur Hand; er hatte nur das Kreuzeszeichen über ihm machen können. Dann war er an der Bettstatt niedergekniet und hatte laut zu beten angefangen, was ihm gerade einfiel; und wenn er nicht mehr weiter wußte, fing er wieder von vorne an.
Die anderen hatten lachen wollen über den alten Paternapgacker: was fiel dem denn ein, so zu paternollen?! Aber dann hatte es sie doch gepackt: der Tod war unter ihnen – wer weiß, an wen es nun kam?!
Sie beteten emsig. Hoch reckte der Alte das Kreuz, sein stoppliges Gesicht schielte nach oben. Er betete vor:
»Herr, erbarme dich unser,Christus, erbarme dich unser!«
»Herr, erbarme dich unser,Christus, erbarme dich unser!«
»Herr, erbarme dich unser,Christus, erbarme dich unser!«
»Herr, erbarme dich unser,
Christus, erbarme dich unser!«
Als Echo wiederholte der Chor:
»»Herr, erbarme dich unser,Christus, erbarme dich unser!««»Gegrüßet seist du, Maria, Gebenedeite unter den Weibern!«»»Heilige Maria, Mutter Gottes, bitt für uns, jetzt und in der Stunde unsres Todes!««»Amen!«
»»Herr, erbarme dich unser,Christus, erbarme dich unser!««»Gegrüßet seist du, Maria, Gebenedeite unter den Weibern!«»»Heilige Maria, Mutter Gottes, bitt für uns, jetzt und in der Stunde unsres Todes!««»Amen!«
»»Herr, erbarme dich unser,Christus, erbarme dich unser!««»Gegrüßet seist du, Maria, Gebenedeite unter den Weibern!«»»Heilige Maria, Mutter Gottes, bitt für uns, jetzt und in der Stunde unsres Todes!««»Amen!«
»»Herr, erbarme dich unser,
Christus, erbarme dich unser!««
»Gegrüßet seist du, Maria, Gebenedeite unter den Weibern!«
»»Heilige Maria, Mutter Gottes, bitt für uns, jetzt und in der Stunde unsres Todes!««
»Amen!«
»Amen!« murmelte auch Simon Bräuer. Er senkte den Blick: nun war es aus! Morgen um diese Zeit war er schon weit von hier. Bald bei dem Thereschen! Aber keine Freude kam darob in sein Herz. Tief hing er den Kopf – vor ihm trottete die Herde – er kam sich vor wie ein Fahnenflüchtiger. Und doch, ermußtegehen!
Einen raschen, scheuen Blick warf er nach dem Sarg, der vor ihnen allen herschwankte, und dann senkte er den Kopf noch tiefer: vielleicht daß er wiederkam, wennsiemitging, wenn er ein Haus für sie gebaut kriegte, nicht allzu weit ab, und wenn es ihr gefiel – dann vielleicht! Aber nur dann!
Langsam rückte der Zug voran. Die Träger wechselten häufig; es war ein schweres Gehen mit der Last durchs struppige Vennkraut. Nur der Schleichert gab sein Kreuz nicht ab, er trug es mit Stolz und Hingebung. Bei jedem Windstoß, der über die Fläche fauchte, verstärkte er seinen betenden Ton:
»Rette, o Herr, seine Seele!«
»Rette, o Herr, seine Seele!«
»Rette, o Herr, seine Seele!«
»Rette, o Herr, seine Seele!«
Und die anderen verstärkten den ihren dann auch. Weithin streute der Wind das betende Murmeln:
»Laß ihn ruhen in Frieden!«
»Laß ihn ruhen in Frieden!«
»Laß ihn ruhen in Frieden!«
»Laß ihn ruhen in Frieden!«
An der Grenze von Heckenbroich stand der Bürgermeister; er sah den Zug kommen und hörte das Beten. Er nahm den Hut ab, als sie vorüberzogen, Mann bei Mann, zu zweien und zweien, ein sich windender Wurm, der hinkroch durch den finsteren Tag nach dem Kirchhof von Heckenbroich.
»Herr, gib ihm die ewige Ruh!« betete der Alte.
Die anderen beteten nach: »Und das ewige Licht leuchte ihm!«
»Uns allen!« flüsterte Leykuhlen und bekreuzte sich. Er verneigte sich tief.
Jetzt waren sie vorüber. Aber hinter ihnen ragte das Kreuz der Ley, das einzig Ragende auf der weiten Fläche. Das alles Überragende – das Wahrzeichen im schwarzen Land.
Romane und Novellen von Clara ViebigAusgewählte WerkeAcht Bände1. Das tägliche Brot / 2. Die vor den Toren / 3. Rheinlandstöchter / 4. Einer Mutter Sohn / 5. Das schlafende Heer / 6. Die Wacht am Rhein / 7. Eifelgeschichten / 8. Das Kreuz im VennUnter dem FreiheitsbaumRoman. 384 Seiten. 15. TausendDas rote MeerRoman. 292 Seiten. 18. AuflageTöchter der HekubaEin Roman aus unserer Zeit. 351 Seiten. 45. AuflageEine Handvoll ErdeRoman. 297 Seiten. 27. AuflageHeimatNovellen. 244 Seiten. 13. AuflageDas Eisen im FeuerRoman. 383 Seiten. 20. AuflageDie vor den TorenRoman. 438 Seiten. 30. AuflageDas Kreuz im VennRoman. 389 Seiten. 37. AuflageABSOLVO TERoman. 392 Seiten. 26. AuflageEiner Mutter SohnRoman. 341 Seiten. 40. TausendNaturgewaltenNeue Geschichten aus der Eifel. 276 Seiten. 18. AuflageDas schlafende HeerRoman. 450 Seiten. 42. AuflageEifelgeschichten476 Seiten. 28. AuflageDie Wacht am RheinRoman. 389 Seiten. 40. TausendDas tägliche BrotRoman. 400 Seiten. 40. TausendDas WeiberdorfRoman aus der Eifel. 289 Seiten. 44. AuflageRheinlandstöchterRoman. 408 Seiten. 32. AuflageKinder der EifelNovellen. 313 Seiten. 25. AuflageJubiläumsausgabe: 303 Seiten 4oauf Bütten mit Bildern von Professor Fritz von WilleDeutsche Verlags-Anstalt in Stuttgart
Romane und Novellen von Clara Viebig
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Ausgewählte WerkeAcht Bände1. Das tägliche Brot / 2. Die vor den Toren / 3. Rheinlandstöchter / 4. Einer Mutter Sohn / 5. Das schlafende Heer / 6. Die Wacht am Rhein / 7. Eifelgeschichten / 8. Das Kreuz im VennUnter dem FreiheitsbaumRoman. 384 Seiten. 15. TausendDas rote MeerRoman. 292 Seiten. 18. AuflageTöchter der HekubaEin Roman aus unserer Zeit. 351 Seiten. 45. AuflageEine Handvoll ErdeRoman. 297 Seiten. 27. AuflageHeimatNovellen. 244 Seiten. 13. AuflageDas Eisen im FeuerRoman. 383 Seiten. 20. AuflageDie vor den TorenRoman. 438 Seiten. 30. AuflageDas Kreuz im VennRoman. 389 Seiten. 37. AuflageABSOLVO TERoman. 392 Seiten. 26. AuflageEiner Mutter SohnRoman. 341 Seiten. 40. TausendNaturgewaltenNeue Geschichten aus der Eifel. 276 Seiten. 18. AuflageDas schlafende HeerRoman. 450 Seiten. 42. AuflageEifelgeschichten476 Seiten. 28. AuflageDie Wacht am RheinRoman. 389 Seiten. 40. TausendDas tägliche BrotRoman. 400 Seiten. 40. TausendDas WeiberdorfRoman aus der Eifel. 289 Seiten. 44. AuflageRheinlandstöchterRoman. 408 Seiten. 32. AuflageKinder der EifelNovellen. 313 Seiten. 25. AuflageJubiläumsausgabe: 303 Seiten 4oauf Bütten mit Bildern von Professor Fritz von Wille
Ausgewählte Werke
Acht Bände
1. Das tägliche Brot / 2. Die vor den Toren / 3. Rheinlandstöchter / 4. Einer Mutter Sohn / 5. Das schlafende Heer / 6. Die Wacht am Rhein / 7. Eifelgeschichten / 8. Das Kreuz im Venn
Unter dem Freiheitsbaum
Roman. 384 Seiten. 15. Tausend
Das rote Meer
Roman. 292 Seiten. 18. Auflage
Töchter der Hekuba
Ein Roman aus unserer Zeit. 351 Seiten. 45. Auflage
Eine Handvoll Erde
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Heimat
Novellen. 244 Seiten. 13. Auflage
Das Eisen im Feuer
Roman. 383 Seiten. 20. Auflage
Die vor den Toren
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Das Kreuz im Venn
Roman. 389 Seiten. 37. Auflage
ABSOLVO TE
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Naturgewalten
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Das schlafende Heer
Roman. 450 Seiten. 42. Auflage
Eifelgeschichten
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Die Wacht am Rhein
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Liste korrigierter DruckfehlerSeite 10: »rauhharigen« durch »rauhhaarigen« (Mit rüstigem Schritt, den rauhhaarigen Zylinder in der Hand tragend, ...)Seite 13: Punkt am Satzende ergänzt (..., dat steht in Jottes Hand.)Seite 22: »Trünen« durch »Tränen« ersetzt, einleitendes einfaches durch doppeltes Anführungszeichen ersetzt (Das Mädchen brach in Tränen aus. »Wat soll ich dan maache?! ...«)Seite 37: »Aufsehen« durch »Aufseher« ersetzt (..., der seine zwölf Jahre in den Kasematten von Köln verbracht und dann noch ein paar dazu als Aufseher hinter den Mauern von Siegburg, ...)Seite 40: Komma am Satzende durch Punkt ersetzt (»Sie sind sehr streng,« sagte Leykuhlen vorwurfsvoll.)Seite 44: »im üppigstem« ersetzt durch »im üppigsten« (Das waren die gelben Narzissen, die blühten jetzt im üppigsten Flor.)Seite 50: »imer« durch »immer« ersetzt (Noch immer irrten die Schafe durchs Heidemeer, ...)Seite 55: Komma am Satzende durch Punkt ersetzt (... ein leicht schelmisches Lächeln erhellte ihr ernsthaftes Gesichtchen.)Seite 60: »hate« durch »hatte« ersetzt (... er hatte den Hut aufgesetzt ...)Seite 63: »Männergestelt« durch »Männergestalt« ersetzt (Fast wäre die verspätete Beterin in ihrer Eile gegen eine Männergestalt gerannt, ...)Seite 64: »Kahrintchens« durch »Kathrinchens« ersetzt (... nun wußte er auf einmal, an wen des Kathrinchens Augen ihn erinnert hatten.)Seite 69: »zusamen« durch »zusammen« ersetzt (... oh ja, es kam heute schon was zusammen mit der Rechnung ...)Seite 69: »entlegegen« durch »entlegenen« ersetzt (Nicht nur Manieren, auch Geld brachte man in diesen entlegenen Erdenwinkel.)Seite 75: »Schnurbärtchen« durch »Schnurrbärtchen« ersetzt (Nervös zwirbelte er an seinem schüchternen Schnurrbärtchen, ...)Seite 76: »unruhigen« durch »unruhige« ersetzt (... am hohen Giebel des Schwan, um den wie unruhige Gedanken im Zickzackflug fortwährend dunkle Fledermäuse flatterten, ...)Seite 84: »gekomen« durch »gekommen« ersetzt (Es war über ihn gekommen wie eine Erleichterung.)Seite 88: »stechen« durch »stecken« ersetzt (Ihr solltet lieber nit mit dem Landrat unter einer Deck stecken, Ihr solltet mieh mit oß haalde!)Seite 116: »Brunen« durch »Brunnen« ersetzt (Nun sollte sie ihren Brunnen ausschachten lassen und ummauern, sonst ...)Seite 143: »un« durch »und« ersetzt (... und sie antwortete blitzgeschwind, gar nicht um die Antwort verlegen:)Seite 166: »Ecko« durch »Ecke« ersetzt (Um die Ecke bog’s ihr entgegen ...)Seite 179: schließendes Anführungszeichen ergänzt (›... Sieben Söhn’ hatt’ Adam –‹)Seite 179: »zwölfhundertund fünfzig« durch »zwölfhundertundfünfzig« ersetzt (Ein Weg, zwölfhundertundfünfzig Meter lang, dreifach, nein, fünffach zu machen!)Seite 182: schließendes Anführungszeichen ergänzt (›Adam hatte sieben Söhn –‹)Seite 190: »hate« durch »hatte« ersetzt (O, und Verstand hatte sie auch!)Seite 211: Punkt am Satzende ergänzt (Man gab ein genaues Signalement.)Seite 219: »Immmer« durch »Immer« ersetzt (Immer steil abwärts ging es, ein böser Absturz.)Seite 227: »kühlendem« durch »kühlenden« ersetzt (..., die ohne Mütze, ohne Hut, ohne Tuch, die Stirnen dem kühlenden Atem der Nacht preisgaben.)Seite 243: »Vienen« durch »Bienen« ersetzt (Um ihn summte es – Bienen im Wind ...)Seite 247: »Muter« durch »Mutter« ersetzt (Unruhig ging die Mutter zur Tür hinaus und ...)Seite 248: »Muter« durch »Mutter« ersetzt (Die Mutter riß ihn in ihre Arme und ...)Seite 275: Komma ergänzt hinter »mehr« (... das waren keine Kinderstreiche mehr, keine Dummheiten, ...)Seite 275: »vier« durch »vierzig« ersetzt (Ihr ganzes Leben war im Dorf verflossen – vierzig Jahre sind lang – und nie ...)Seite 277: »Händen« durch »Hände« ersetzt (Er krampfte die Hände in einander, ...)Seite 282: »imerhin« durch »immerhin« ersetzt (..., daß der Dreiborn, der immerhin ein kluger Mann zu nennen war, ...)Seite 283: Punkt am Satzende ergänzt (Die Magd war dem erstickenden Qualm entwichen, die Frau war allein.)Seite 283: »Schriten« durch »Schritten« ersetzt (..., mit seinen alten, kräftigen Schritten.)Seite 290: Punkt am Satzende ergänzt (»No, und wat dann?« fragte der Vetter mit seinem breiten Lächeln.)Seite 297: einleitendes einfaches durch doppeltes Anführungszeichen ersetzt (»Wie’n Liwerlink,« sagte Heinrich mit Spott.)Seite 299: Punkt am Satzende ergänzt (Aber dann sagte er nichts mehr, er verstummte.)Seite 302: Punkt am Satzende ergänzt (Mit einem Ruck richtete sich der Aufseher aus seiner nachdenklichen Stellung auf.)Seite 313: »die« ergänzt (... eine weiße Katze, die sich halb verhungert im Holzstall vorgefunden hatte, ...)Seite 317: »kaum« durch »kam« ersetzt (Und es kam bald die Zeit, ...)Seite 333: »forgelassen« durch »fortgelassen« ersetzt (Wer weiß, die Ihren hatten sie nicht mehr fortgelassen, es ward ja schon dunkel!)Seite 355: »hate« durch »hatte« ersetzt (Wie eine Wand hatte es sich plötzlich zwischen ihn und die Strafkolonie geschoben.)Seite 357: »Verrückten« durch »Verrückter« ersetzt (... rannte er denn auf der eigenen Fährte herum wie ein Verrückter?!)Seite 362: schließendes doppeltes durch einfaches Anführungszeichen ersetzt (›Bäreb, da bin ich noch einmal wieder!‹)Seite 387: einleitendes doppeltes Anführungszeichen ergänzt (»Amen!«)
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Seite 10: »rauhharigen« durch »rauhhaarigen« (Mit rüstigem Schritt, den rauhhaarigen Zylinder in der Hand tragend, ...)
Seite 13: Punkt am Satzende ergänzt (..., dat steht in Jottes Hand.)
Seite 22: »Trünen« durch »Tränen« ersetzt, einleitendes einfaches durch doppeltes Anführungszeichen ersetzt (Das Mädchen brach in Tränen aus. »Wat soll ich dan maache?! ...«)
Seite 37: »Aufsehen« durch »Aufseher« ersetzt (..., der seine zwölf Jahre in den Kasematten von Köln verbracht und dann noch ein paar dazu als Aufseher hinter den Mauern von Siegburg, ...)
Seite 40: Komma am Satzende durch Punkt ersetzt (»Sie sind sehr streng,« sagte Leykuhlen vorwurfsvoll.)
Seite 44: »im üppigstem« ersetzt durch »im üppigsten« (Das waren die gelben Narzissen, die blühten jetzt im üppigsten Flor.)
Seite 50: »imer« durch »immer« ersetzt (Noch immer irrten die Schafe durchs Heidemeer, ...)
Seite 55: Komma am Satzende durch Punkt ersetzt (... ein leicht schelmisches Lächeln erhellte ihr ernsthaftes Gesichtchen.)
Seite 60: »hate« durch »hatte« ersetzt (... er hatte den Hut aufgesetzt ...)
Seite 63: »Männergestelt« durch »Männergestalt« ersetzt (Fast wäre die verspätete Beterin in ihrer Eile gegen eine Männergestalt gerannt, ...)
Seite 64: »Kahrintchens« durch »Kathrinchens« ersetzt (... nun wußte er auf einmal, an wen des Kathrinchens Augen ihn erinnert hatten.)
Seite 69: »zusamen« durch »zusammen« ersetzt (... oh ja, es kam heute schon was zusammen mit der Rechnung ...)
Seite 69: »entlegegen« durch »entlegenen« ersetzt (Nicht nur Manieren, auch Geld brachte man in diesen entlegenen Erdenwinkel.)
Seite 75: »Schnurbärtchen« durch »Schnurrbärtchen« ersetzt (Nervös zwirbelte er an seinem schüchternen Schnurrbärtchen, ...)
Seite 76: »unruhigen« durch »unruhige« ersetzt (... am hohen Giebel des Schwan, um den wie unruhige Gedanken im Zickzackflug fortwährend dunkle Fledermäuse flatterten, ...)
Seite 84: »gekomen« durch »gekommen« ersetzt (Es war über ihn gekommen wie eine Erleichterung.)
Seite 88: »stechen« durch »stecken« ersetzt (Ihr solltet lieber nit mit dem Landrat unter einer Deck stecken, Ihr solltet mieh mit oß haalde!)
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Seite 143: »un« durch »und« ersetzt (... und sie antwortete blitzgeschwind, gar nicht um die Antwort verlegen:)
Seite 166: »Ecko« durch »Ecke« ersetzt (Um die Ecke bog’s ihr entgegen ...)
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Seite 179: »zwölfhundertund fünfzig« durch »zwölfhundertundfünfzig« ersetzt (Ein Weg, zwölfhundertundfünfzig Meter lang, dreifach, nein, fünffach zu machen!)
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