„Nu hebbt wieenop’t Neet —Terriwekumpleet —Hebbt wi enDiarree— datveerteMol —Scheun sünd de groten tofiif— enhalbes Dutzdavon in’n Liew —Söbenis de Galgentool — goht wie de ganzeNachtopp dol —Negenis de Rummelee —Tein!tein is tein —Mein Hamburg an derElbeStrand — wie liegst du tief im Tal —du bist nicht mehr dasselbe Land — wie Anno dazumal —Wie hat man dich entrissen — aus Altertümlichkeit —du mußt noch vieles missen — aus deiner goldnen Zeit —denn so wie du, vallera — so bin auch ich, vallera.Een un de twintig — terriwe un de twintig—diarree un de twintig — veer un de twintig—fief un de twintig — soß un de twintig—söben un twintig — alle acht un de twintig—negen un twintig — nu hebbt wi dottig mol.“
„Nu hebbt wieenop’t Neet —Terriwekumpleet —Hebbt wi enDiarree— datveerteMol —Scheun sünd de groten tofiif— enhalbes Dutzdavon in’n Liew —Söbenis de Galgentool — goht wie de ganzeNachtopp dol —Negenis de Rummelee —Tein!tein is tein —Mein Hamburg an derElbeStrand — wie liegst du tief im Tal —du bist nicht mehr dasselbe Land — wie Anno dazumal —Wie hat man dich entrissen — aus Altertümlichkeit —du mußt noch vieles missen — aus deiner goldnen Zeit —denn so wie du, vallera — so bin auch ich, vallera.Een un de twintig — terriwe un de twintig—diarree un de twintig — veer un de twintig—fief un de twintig — soß un de twintig—söben un twintig — alle acht un de twintig—negen un twintig — nu hebbt wi dottig mol.“
„Nu hebbt wieenop’t Neet —Terriwekumpleet —Hebbt wi enDiarree— datveerteMol —Scheun sünd de groten tofiif— enhalbes Dutzdavon in’n Liew —Söbenis de Galgentool — goht wie de ganzeNachtopp dol —Negenis de Rummelee —Tein!tein is tein —Mein Hamburg an derElbeStrand — wie liegst du tief im Tal —du bist nicht mehr dasselbe Land — wie Anno dazumal —Wie hat man dich entrissen — aus Altertümlichkeit —du mußt noch vieles missen — aus deiner goldnen Zeit —denn so wie du, vallera — so bin auch ich, vallera.Een un de twintig — terriwe un de twintig—diarree un de twintig — veer un de twintig—fief un de twintig — soß un de twintig—söben un twintig — alle acht un de twintig—negen un twintig — nu hebbt wi dottig mol.“
„Nu hebbt wieenop’t Neet —Terriwekumpleet —
Hebbt wi enDiarree— datveerteMol —
Scheun sünd de groten tofiif— enhalbes Dutzdavon in’n Liew —
Söbenis de Galgentool — goht wie de ganzeNachtopp dol —
Negenis de Rummelee —Tein!tein is tein —
Mein Hamburg an derElbeStrand — wie liegst du tief im Tal —
du bist nicht mehr dasselbe Land — wie Anno dazumal —
Wie hat man dich entrissen — aus Altertümlichkeit —
du mußt noch vieles missen — aus deiner goldnen Zeit —
denn so wie du, vallera — so bin auch ich, vallera.
Een un de twintig — terriwe un de twintig—
diarree un de twintig — veer un de twintig—
fief un de twintig — soß un de twintig—
söben un twintig — alle acht un de twintig—
negen un twintig — nu hebbt wi dottig mol.“
Auf S. 67 desselben Heftes wird für die Ziffer 5 und 6 die drastischere Lesart „Scheun is min Wief — se hett er dickes Lief“ mitgeteilt und für 11 bis 20 die Version:
„Mein Hamburg an derElbe— da geht’s bis nachts umzwölfe—mok deDör to Hein— in de Diekstrootveertein—bifofteinis ’t en Drinker — an desoßteingeit nix flinker —söben un de tein— denn godeNacht min Hein—nu sloop man fein — so ’ntwintigMool.“ —
„Mein Hamburg an derElbe— da geht’s bis nachts umzwölfe—mok deDör to Hein— in de Diekstrootveertein—bifofteinis ’t en Drinker — an desoßteingeit nix flinker —söben un de tein— denn godeNacht min Hein—nu sloop man fein — so ’ntwintigMool.“ —
„Mein Hamburg an derElbe— da geht’s bis nachts umzwölfe—mok deDör to Hein— in de Diekstrootveertein—bifofteinis ’t en Drinker — an desoßteingeit nix flinker —söben un de tein— denn godeNacht min Hein—nu sloop man fein — so ’ntwintigMool.“ —
„Mein Hamburg an derElbe— da geht’s bis nachts umzwölfe—
mok deDör to Hein— in de Diekstrootveertein—
bifofteinis ’t en Drinker — an desoßteingeit nix flinker —
söben un de tein— denn godeNacht min Hein—
nu sloop man fein — so ’ntwintigMool.“ —
Zu 30 heißt es dann noch: „Siehst du woll — nu hebbt wiTalje vull, vallera!“
Hierzu wäre zu bemerken, daß „Talje“ mit dem engl.tally, Kerbholz, Zählstrich zusammenhängt. — „De Groten to fiif“ sind Schnäpse zu 5 Pf. das Glas. — Bei 8 pflegt es auch zu heißen: „Gaht wiealle Nachtop un dal.“ — „De ganze Rummelee“ statt „alle negen“ ist Ausruf beim Kegeln; „twe Veerlanner Been“, wie zuweilen für 11 gebraucht wird, stammt ebenfalls daher. Zu 12 singt man auch wohl: „inHorborg is’t datselbe.“ — Bei der „halben Talje“ wird gern ein Schluck genommen, daher: „bi foftein is’t en Drinker.“ (Vergl. Mitt. a. d. Quickborn IV. 91). Zu 16 hörte ich die Variante: „an de soßtein geit dat flinker“: man arbeitete nun frisch gestärkt weiter.
Der verstorbene C. Rud. Schnitger regte beiläufig die Frage an, ob das „foftein maken“ vielleicht mit der Berechnung von Häuten und Fellen nach Zimmer zu 4 Decher zu 15 Stück zusammenhängen könne.