[pg 290]Verlag von F. Fontane & Co., Berlin/DahlemWie lebt und arbeitet man in den Vereinigten Staaten?Nordamerikanische ReiseskizzenvonDr. HintragerGeheimer RegierungsratPreis: broschiert M. 5,–; geb. M. 6,50II. AuflageNew Yorker Staatszeitung:(Aus einem mehrere Spalten füllenden Feuilleton.)Dr. Hintrager hat in seinem Buche: „Wie lebt und arbeitet man in den Vereinigten Staaten?“ ein gutes Werk geliefert; er hat geraume Zeit in den Vereinigten Staaten zugebracht und sich bei seinen wiederholten Besuchen des Landes nicht darauf beschränkt, die Außenseite der Dinge anzusehen. Er hat nicht nur auf einer Farm in Jowa gewohnt, sondern dort auch einige Monate mitgearbeitet. Er hat die Schulen gründlich studiert, ist im Bureau eines Rechtsanwaltes tätig gewesen, hat die meisten der größeren Strafanstalten besucht und geprüft und juristische Vorlesungen gehalten. Kurzum, er hat einen Blick in das innere Leben des Volkes getan und weiß hübsch und interessant davon zu erzählen.Sehr gut und lesenswert – auch für Deutsch-Amerikaner, die über diesen Punkt wenig unterrichtet sind – ist das Kapitel über die Amerikanerin. Man fängt doch an, einzusehen, daß die amerikanische Frau nicht bloß das Sofakissen ist, für das man sie so lange gehalten hat.[pg 291]Verlag von F. Fontane & Co., Berlin/DahlemDas Landderunbegrenzten MöglichkeitenBeobachtungen über das Wirtschaftsleben der Vereinigten Staaten von AmerikavonLudwig Max GoldbergerGeheimer KommerzienratPreis: broschiert M. 5,–; geb. M. 6,50VIII. AuflageLiterarisches Zentralblatt, Leipzig:Unter der in der letzten Zeit beträchtlich angeschwollenen Literatur über die Vereinigten Staaten darf das vorliegende Werk wohl den ersten Platz beanspruchen. Eingehende Sachkunde, erschöpfende Gründlichkeit, genaue Detailforschung ohne jede Voreingenommenheit und Gefälligkeit der Darstellung zeichnen dieses Werk besonders aus. Man muß selbst auf den Spuren des Verfassers in den Vereinigten Staaten gewandelt sein, um die stets zutreffende und mit wenigen Worten überaus anschaulich gezeichnete Schilderung ganz würdigen zu können, welche in diesem Werk vom Boden und den Menschen, von der Arbeit und den Werkstätten, dem Nationalreichtum, den Eisenbahnen und Steuern, der Arbeiterfrage und dem Trustwesen und verschiedenem anderen gegeben sind. Durch das ganze Werk zieht sich die nicht hoch genug zu veranschlagende Tendenz, die beiden großen Nationen menschlich und wirtschaftlich näher zu bringen ...[pg 292]Verlag von F. Fontane & Co., Berlin/DahlemDas Land der Zukunftoder:Was können Amerika und Deutschland voneinander lernen?VonWilhelm von PolenzPreis: broschiert M. 6,–; geb. M. 7,50VI. AuflageSt. Petersburger Zeitung:Polenz beweist auch hier bei dem Studium fremder Verhältnisse die glänzende Beobachtungs- und Schilderungsgabe, die wir in seinen Dichtungen, besonders in seinem klassischen Roman „Der Büttnerbauer“ bewundern. Mit offenen Augen hat er sich in der amerikanischen Welt umgesehen und schildert scharf und klar, ohne sich auf der einen Seite durch wirkliche und scheinbare Erfolge blenden oder aber durch das, was dem Europäer fremd, sonderbar und vielfach auch abstoßend erscheint, beirren zu lassen.Rheinisch-Westfälische Zeitung, Essen:Nicht landläufige Reiseeindrücke sind es, die uns Polenz wiedergibt, er entrollt vielmehr vor uns ein treffliches, wahrheitsgetreues, interessantes Gemälde von kulturhistorischer Bedeutung, von den Verhältnissen, Sitten und Gebräuchen der heutigen Welt.Anmerkungen1.Das Wort Yankee kommt von einer mißhörten indianischen Aussprache des Wortes „english“ her und wurde in den Befreiungskriegen den Amerikanern von den Engländern als Spottname angehängt.2.Der Unterschied zwischen diesen beiden Gattungen ist schwer zu umgrenzen. Professor Münsterberg vonHavarddefiniert ihn dahin, daß sich das College mit der Ansammlung von Wissen, die Universität dagegen mit dessen kritischer Würdigung und mit exakter Forschung beschäftigen soll, doch fließen die Grenzen schon deshalb oft ineinander, weil eben an den meisten Universitäten auch noch nicht viel von selbständiger Forschung und wissenschaftlicher Systematik zu finden ist.3.„A drink with a wink“ heißt das. In den Staaten, wo die Prohibition streng durchgeführt ist, fordert man unter möglichst unmerklichem Augenzwinkern ein Glas Milch und bekommt alsdann in einem undurchsichtigen Gefäß sein Bier, wobei die weiße Schaumhaube die Milch vortäuschen muß.4.„The Book of Daniel Drew“ by Bouck White.5.Aus dem Roman „Burning Daylight“, S. 159 ff.Bemerkungen zur TextgestaltDie lebenden Kolumnentitel sind als Randnotizen wiedergegeben.Korrektur von offensichtlichen Druckfehlern:Seite 6: „Clownspässen“ geändert in „Clownspäßen“Seite 16: „sterotypen“ geändert in „stereotypen“Seite 39: „rethorische“ geändert in „rhetorische“Seite 107: „grossen“ geändert in „großen“Seite 109: „Unständen“ geändert in „Umständen“Seite 118: „Neuurastheniker“ geändert in „Neurastheniker“Seite 172: „Pullmann“ geändert in „Pullman“Seite 192: Anführungszeichen entfernt hinter „können?“Seite 201: Anführungszeichen entfernt hinter „Gewalt!“Seite 204: „auschließlich“ geändert in „ausschließlich“Seite 222: „Jhr“ geändert in „Ihr“Seite 256: Anführungszeichen ergänzt vor „Qualität“Seite 269: „uneingegeschränkte“ geändert in „uneingeschränkte“Seite 286: „Karrikaturen“ geändert in „Karikaturen“Ungewöhnliche Schreibungen von Eigennamen (etwa„Oklahama“,„Sherlok-Holmes“) und englischen Begriffen wurden nicht korrigiert. Im Register wurden die Interpunktion vereinheitlicht und einige Einträge an die alphabetisch korrekte Stelle versetzt.
[pg 290]Verlag von F. Fontane & Co., Berlin/DahlemWie lebt und arbeitet man in den Vereinigten Staaten?Nordamerikanische ReiseskizzenvonDr. HintragerGeheimer RegierungsratPreis: broschiert M. 5,–; geb. M. 6,50II. AuflageNew Yorker Staatszeitung:(Aus einem mehrere Spalten füllenden Feuilleton.)Dr. Hintrager hat in seinem Buche: „Wie lebt und arbeitet man in den Vereinigten Staaten?“ ein gutes Werk geliefert; er hat geraume Zeit in den Vereinigten Staaten zugebracht und sich bei seinen wiederholten Besuchen des Landes nicht darauf beschränkt, die Außenseite der Dinge anzusehen. Er hat nicht nur auf einer Farm in Jowa gewohnt, sondern dort auch einige Monate mitgearbeitet. Er hat die Schulen gründlich studiert, ist im Bureau eines Rechtsanwaltes tätig gewesen, hat die meisten der größeren Strafanstalten besucht und geprüft und juristische Vorlesungen gehalten. Kurzum, er hat einen Blick in das innere Leben des Volkes getan und weiß hübsch und interessant davon zu erzählen.Sehr gut und lesenswert – auch für Deutsch-Amerikaner, die über diesen Punkt wenig unterrichtet sind – ist das Kapitel über die Amerikanerin. Man fängt doch an, einzusehen, daß die amerikanische Frau nicht bloß das Sofakissen ist, für das man sie so lange gehalten hat.[pg 291]Verlag von F. Fontane & Co., Berlin/DahlemDas Landderunbegrenzten MöglichkeitenBeobachtungen über das Wirtschaftsleben der Vereinigten Staaten von AmerikavonLudwig Max GoldbergerGeheimer KommerzienratPreis: broschiert M. 5,–; geb. M. 6,50VIII. AuflageLiterarisches Zentralblatt, Leipzig:Unter der in der letzten Zeit beträchtlich angeschwollenen Literatur über die Vereinigten Staaten darf das vorliegende Werk wohl den ersten Platz beanspruchen. Eingehende Sachkunde, erschöpfende Gründlichkeit, genaue Detailforschung ohne jede Voreingenommenheit und Gefälligkeit der Darstellung zeichnen dieses Werk besonders aus. Man muß selbst auf den Spuren des Verfassers in den Vereinigten Staaten gewandelt sein, um die stets zutreffende und mit wenigen Worten überaus anschaulich gezeichnete Schilderung ganz würdigen zu können, welche in diesem Werk vom Boden und den Menschen, von der Arbeit und den Werkstätten, dem Nationalreichtum, den Eisenbahnen und Steuern, der Arbeiterfrage und dem Trustwesen und verschiedenem anderen gegeben sind. Durch das ganze Werk zieht sich die nicht hoch genug zu veranschlagende Tendenz, die beiden großen Nationen menschlich und wirtschaftlich näher zu bringen ...[pg 292]Verlag von F. Fontane & Co., Berlin/DahlemDas Land der Zukunftoder:Was können Amerika und Deutschland voneinander lernen?VonWilhelm von PolenzPreis: broschiert M. 6,–; geb. M. 7,50VI. AuflageSt. Petersburger Zeitung:Polenz beweist auch hier bei dem Studium fremder Verhältnisse die glänzende Beobachtungs- und Schilderungsgabe, die wir in seinen Dichtungen, besonders in seinem klassischen Roman „Der Büttnerbauer“ bewundern. Mit offenen Augen hat er sich in der amerikanischen Welt umgesehen und schildert scharf und klar, ohne sich auf der einen Seite durch wirkliche und scheinbare Erfolge blenden oder aber durch das, was dem Europäer fremd, sonderbar und vielfach auch abstoßend erscheint, beirren zu lassen.Rheinisch-Westfälische Zeitung, Essen:Nicht landläufige Reiseeindrücke sind es, die uns Polenz wiedergibt, er entrollt vielmehr vor uns ein treffliches, wahrheitsgetreues, interessantes Gemälde von kulturhistorischer Bedeutung, von den Verhältnissen, Sitten und Gebräuchen der heutigen Welt.Anmerkungen1.Das Wort Yankee kommt von einer mißhörten indianischen Aussprache des Wortes „english“ her und wurde in den Befreiungskriegen den Amerikanern von den Engländern als Spottname angehängt.2.Der Unterschied zwischen diesen beiden Gattungen ist schwer zu umgrenzen. Professor Münsterberg vonHavarddefiniert ihn dahin, daß sich das College mit der Ansammlung von Wissen, die Universität dagegen mit dessen kritischer Würdigung und mit exakter Forschung beschäftigen soll, doch fließen die Grenzen schon deshalb oft ineinander, weil eben an den meisten Universitäten auch noch nicht viel von selbständiger Forschung und wissenschaftlicher Systematik zu finden ist.3.„A drink with a wink“ heißt das. In den Staaten, wo die Prohibition streng durchgeführt ist, fordert man unter möglichst unmerklichem Augenzwinkern ein Glas Milch und bekommt alsdann in einem undurchsichtigen Gefäß sein Bier, wobei die weiße Schaumhaube die Milch vortäuschen muß.4.„The Book of Daniel Drew“ by Bouck White.5.Aus dem Roman „Burning Daylight“, S. 159 ff.Bemerkungen zur TextgestaltDie lebenden Kolumnentitel sind als Randnotizen wiedergegeben.Korrektur von offensichtlichen Druckfehlern:Seite 6: „Clownspässen“ geändert in „Clownspäßen“Seite 16: „sterotypen“ geändert in „stereotypen“Seite 39: „rethorische“ geändert in „rhetorische“Seite 107: „grossen“ geändert in „großen“Seite 109: „Unständen“ geändert in „Umständen“Seite 118: „Neuurastheniker“ geändert in „Neurastheniker“Seite 172: „Pullmann“ geändert in „Pullman“Seite 192: Anführungszeichen entfernt hinter „können?“Seite 201: Anführungszeichen entfernt hinter „Gewalt!“Seite 204: „auschließlich“ geändert in „ausschließlich“Seite 222: „Jhr“ geändert in „Ihr“Seite 256: Anführungszeichen ergänzt vor „Qualität“Seite 269: „uneingegeschränkte“ geändert in „uneingeschränkte“Seite 286: „Karrikaturen“ geändert in „Karikaturen“Ungewöhnliche Schreibungen von Eigennamen (etwa„Oklahama“,„Sherlok-Holmes“) und englischen Begriffen wurden nicht korrigiert. Im Register wurden die Interpunktion vereinheitlicht und einige Einträge an die alphabetisch korrekte Stelle versetzt.
[pg 290]Verlag von F. Fontane & Co., Berlin/DahlemWie lebt und arbeitet man in den Vereinigten Staaten?Nordamerikanische ReiseskizzenvonDr. HintragerGeheimer RegierungsratPreis: broschiert M. 5,–; geb. M. 6,50II. AuflageNew Yorker Staatszeitung:(Aus einem mehrere Spalten füllenden Feuilleton.)Dr. Hintrager hat in seinem Buche: „Wie lebt und arbeitet man in den Vereinigten Staaten?“ ein gutes Werk geliefert; er hat geraume Zeit in den Vereinigten Staaten zugebracht und sich bei seinen wiederholten Besuchen des Landes nicht darauf beschränkt, die Außenseite der Dinge anzusehen. Er hat nicht nur auf einer Farm in Jowa gewohnt, sondern dort auch einige Monate mitgearbeitet. Er hat die Schulen gründlich studiert, ist im Bureau eines Rechtsanwaltes tätig gewesen, hat die meisten der größeren Strafanstalten besucht und geprüft und juristische Vorlesungen gehalten. Kurzum, er hat einen Blick in das innere Leben des Volkes getan und weiß hübsch und interessant davon zu erzählen.Sehr gut und lesenswert – auch für Deutsch-Amerikaner, die über diesen Punkt wenig unterrichtet sind – ist das Kapitel über die Amerikanerin. Man fängt doch an, einzusehen, daß die amerikanische Frau nicht bloß das Sofakissen ist, für das man sie so lange gehalten hat.[pg 291]Verlag von F. Fontane & Co., Berlin/DahlemDas Landderunbegrenzten MöglichkeitenBeobachtungen über das Wirtschaftsleben der Vereinigten Staaten von AmerikavonLudwig Max GoldbergerGeheimer KommerzienratPreis: broschiert M. 5,–; geb. M. 6,50VIII. AuflageLiterarisches Zentralblatt, Leipzig:Unter der in der letzten Zeit beträchtlich angeschwollenen Literatur über die Vereinigten Staaten darf das vorliegende Werk wohl den ersten Platz beanspruchen. Eingehende Sachkunde, erschöpfende Gründlichkeit, genaue Detailforschung ohne jede Voreingenommenheit und Gefälligkeit der Darstellung zeichnen dieses Werk besonders aus. Man muß selbst auf den Spuren des Verfassers in den Vereinigten Staaten gewandelt sein, um die stets zutreffende und mit wenigen Worten überaus anschaulich gezeichnete Schilderung ganz würdigen zu können, welche in diesem Werk vom Boden und den Menschen, von der Arbeit und den Werkstätten, dem Nationalreichtum, den Eisenbahnen und Steuern, der Arbeiterfrage und dem Trustwesen und verschiedenem anderen gegeben sind. Durch das ganze Werk zieht sich die nicht hoch genug zu veranschlagende Tendenz, die beiden großen Nationen menschlich und wirtschaftlich näher zu bringen ...[pg 292]Verlag von F. Fontane & Co., Berlin/DahlemDas Land der Zukunftoder:Was können Amerika und Deutschland voneinander lernen?VonWilhelm von PolenzPreis: broschiert M. 6,–; geb. M. 7,50VI. AuflageSt. Petersburger Zeitung:Polenz beweist auch hier bei dem Studium fremder Verhältnisse die glänzende Beobachtungs- und Schilderungsgabe, die wir in seinen Dichtungen, besonders in seinem klassischen Roman „Der Büttnerbauer“ bewundern. Mit offenen Augen hat er sich in der amerikanischen Welt umgesehen und schildert scharf und klar, ohne sich auf der einen Seite durch wirkliche und scheinbare Erfolge blenden oder aber durch das, was dem Europäer fremd, sonderbar und vielfach auch abstoßend erscheint, beirren zu lassen.Rheinisch-Westfälische Zeitung, Essen:Nicht landläufige Reiseeindrücke sind es, die uns Polenz wiedergibt, er entrollt vielmehr vor uns ein treffliches, wahrheitsgetreues, interessantes Gemälde von kulturhistorischer Bedeutung, von den Verhältnissen, Sitten und Gebräuchen der heutigen Welt.
Verlag von F. Fontane & Co., Berlin/Dahlem
Wie lebt und arbeitet man in den Vereinigten Staaten?
Nordamerikanische Reiseskizzen
von
Dr. HintragerGeheimer Regierungsrat
Preis: broschiert M. 5,–; geb. M. 6,50
II. Auflage
New Yorker Staatszeitung:(Aus einem mehrere Spalten füllenden Feuilleton.)
Dr. Hintrager hat in seinem Buche: „Wie lebt und arbeitet man in den Vereinigten Staaten?“ ein gutes Werk geliefert; er hat geraume Zeit in den Vereinigten Staaten zugebracht und sich bei seinen wiederholten Besuchen des Landes nicht darauf beschränkt, die Außenseite der Dinge anzusehen. Er hat nicht nur auf einer Farm in Jowa gewohnt, sondern dort auch einige Monate mitgearbeitet. Er hat die Schulen gründlich studiert, ist im Bureau eines Rechtsanwaltes tätig gewesen, hat die meisten der größeren Strafanstalten besucht und geprüft und juristische Vorlesungen gehalten. Kurzum, er hat einen Blick in das innere Leben des Volkes getan und weiß hübsch und interessant davon zu erzählen.
Sehr gut und lesenswert – auch für Deutsch-Amerikaner, die über diesen Punkt wenig unterrichtet sind – ist das Kapitel über die Amerikanerin. Man fängt doch an, einzusehen, daß die amerikanische Frau nicht bloß das Sofakissen ist, für das man sie so lange gehalten hat.
Verlag von F. Fontane & Co., Berlin/Dahlem
Das Landderunbegrenzten Möglichkeiten
Beobachtungen über das Wirtschaftsleben der Vereinigten Staaten von Amerika
von
Ludwig Max GoldbergerGeheimer Kommerzienrat
Preis: broschiert M. 5,–; geb. M. 6,50
VIII. Auflage
Literarisches Zentralblatt, Leipzig:
Unter der in der letzten Zeit beträchtlich angeschwollenen Literatur über die Vereinigten Staaten darf das vorliegende Werk wohl den ersten Platz beanspruchen. Eingehende Sachkunde, erschöpfende Gründlichkeit, genaue Detailforschung ohne jede Voreingenommenheit und Gefälligkeit der Darstellung zeichnen dieses Werk besonders aus. Man muß selbst auf den Spuren des Verfassers in den Vereinigten Staaten gewandelt sein, um die stets zutreffende und mit wenigen Worten überaus anschaulich gezeichnete Schilderung ganz würdigen zu können, welche in diesem Werk vom Boden und den Menschen, von der Arbeit und den Werkstätten, dem Nationalreichtum, den Eisenbahnen und Steuern, der Arbeiterfrage und dem Trustwesen und verschiedenem anderen gegeben sind. Durch das ganze Werk zieht sich die nicht hoch genug zu veranschlagende Tendenz, die beiden großen Nationen menschlich und wirtschaftlich näher zu bringen ...
Verlag von F. Fontane & Co., Berlin/Dahlem
Das Land der Zukunft
oder:
Was können Amerika und Deutschland voneinander lernen?
Von
Wilhelm von Polenz
Preis: broschiert M. 6,–; geb. M. 7,50
VI. Auflage
St. Petersburger Zeitung:
Polenz beweist auch hier bei dem Studium fremder Verhältnisse die glänzende Beobachtungs- und Schilderungsgabe, die wir in seinen Dichtungen, besonders in seinem klassischen Roman „Der Büttnerbauer“ bewundern. Mit offenen Augen hat er sich in der amerikanischen Welt umgesehen und schildert scharf und klar, ohne sich auf der einen Seite durch wirkliche und scheinbare Erfolge blenden oder aber durch das, was dem Europäer fremd, sonderbar und vielfach auch abstoßend erscheint, beirren zu lassen.
Rheinisch-Westfälische Zeitung, Essen:
Nicht landläufige Reiseeindrücke sind es, die uns Polenz wiedergibt, er entrollt vielmehr vor uns ein treffliches, wahrheitsgetreues, interessantes Gemälde von kulturhistorischer Bedeutung, von den Verhältnissen, Sitten und Gebräuchen der heutigen Welt.
Anmerkungen1.Das Wort Yankee kommt von einer mißhörten indianischen Aussprache des Wortes „english“ her und wurde in den Befreiungskriegen den Amerikanern von den Engländern als Spottname angehängt.2.Der Unterschied zwischen diesen beiden Gattungen ist schwer zu umgrenzen. Professor Münsterberg vonHavarddefiniert ihn dahin, daß sich das College mit der Ansammlung von Wissen, die Universität dagegen mit dessen kritischer Würdigung und mit exakter Forschung beschäftigen soll, doch fließen die Grenzen schon deshalb oft ineinander, weil eben an den meisten Universitäten auch noch nicht viel von selbständiger Forschung und wissenschaftlicher Systematik zu finden ist.3.„A drink with a wink“ heißt das. In den Staaten, wo die Prohibition streng durchgeführt ist, fordert man unter möglichst unmerklichem Augenzwinkern ein Glas Milch und bekommt alsdann in einem undurchsichtigen Gefäß sein Bier, wobei die weiße Schaumhaube die Milch vortäuschen muß.4.„The Book of Daniel Drew“ by Bouck White.5.Aus dem Roman „Burning Daylight“, S. 159 ff.
Anmerkungen1.Das Wort Yankee kommt von einer mißhörten indianischen Aussprache des Wortes „english“ her und wurde in den Befreiungskriegen den Amerikanern von den Engländern als Spottname angehängt.2.Der Unterschied zwischen diesen beiden Gattungen ist schwer zu umgrenzen. Professor Münsterberg vonHavarddefiniert ihn dahin, daß sich das College mit der Ansammlung von Wissen, die Universität dagegen mit dessen kritischer Würdigung und mit exakter Forschung beschäftigen soll, doch fließen die Grenzen schon deshalb oft ineinander, weil eben an den meisten Universitäten auch noch nicht viel von selbständiger Forschung und wissenschaftlicher Systematik zu finden ist.3.„A drink with a wink“ heißt das. In den Staaten, wo die Prohibition streng durchgeführt ist, fordert man unter möglichst unmerklichem Augenzwinkern ein Glas Milch und bekommt alsdann in einem undurchsichtigen Gefäß sein Bier, wobei die weiße Schaumhaube die Milch vortäuschen muß.4.„The Book of Daniel Drew“ by Bouck White.5.Aus dem Roman „Burning Daylight“, S. 159 ff.
Bemerkungen zur TextgestaltDie lebenden Kolumnentitel sind als Randnotizen wiedergegeben.Korrektur von offensichtlichen Druckfehlern:Seite 6: „Clownspässen“ geändert in „Clownspäßen“Seite 16: „sterotypen“ geändert in „stereotypen“Seite 39: „rethorische“ geändert in „rhetorische“Seite 107: „grossen“ geändert in „großen“Seite 109: „Unständen“ geändert in „Umständen“Seite 118: „Neuurastheniker“ geändert in „Neurastheniker“Seite 172: „Pullmann“ geändert in „Pullman“Seite 192: Anführungszeichen entfernt hinter „können?“Seite 201: Anführungszeichen entfernt hinter „Gewalt!“Seite 204: „auschließlich“ geändert in „ausschließlich“Seite 222: „Jhr“ geändert in „Ihr“Seite 256: Anführungszeichen ergänzt vor „Qualität“Seite 269: „uneingegeschränkte“ geändert in „uneingeschränkte“Seite 286: „Karrikaturen“ geändert in „Karikaturen“Ungewöhnliche Schreibungen von Eigennamen (etwa„Oklahama“,„Sherlok-Holmes“) und englischen Begriffen wurden nicht korrigiert. Im Register wurden die Interpunktion vereinheitlicht und einige Einträge an die alphabetisch korrekte Stelle versetzt.
Die lebenden Kolumnentitel sind als Randnotizen wiedergegeben.
Korrektur von offensichtlichen Druckfehlern:
Ungewöhnliche Schreibungen von Eigennamen (etwa„Oklahama“,„Sherlok-Holmes“) und englischen Begriffen wurden nicht korrigiert. Im Register wurden die Interpunktion vereinheitlicht und einige Einträge an die alphabetisch korrekte Stelle versetzt.