Chapter 33

AnzeigenWerke von Bernhard KellermannYester und LiDie Geschichte einer Sehnsucht. (Fischers Romanbibliothek.)Gebunden 1 Mark, in Leinen 1 Mark 25 Pfennig.Die Geschichte einer Sehnsucht ist es, die der Verfasser erzählt – einer zarten, zitternden, tastenden Sehnsucht. Einer so verzehrenden, wahnwitzigen, ungeheuerlichen Liebessehnsucht, wie sie nur ein Dichter, ein Auserwählter unter den Menschen, zu einem auserwählten, seltenen, wundervollen Weibe empfinden kann. – Wunderbar ergreifend ist der Schluß. Ein Dichter hat dies Buch geschrieben. Ein wirklicher Dichter. Mit sanfter, zagender Hand sind die letzten Hüllen von menschlichen Seelen gezogen. Und doch erscheint alles wie durch zarte Schleier, von einem seltsamen matten Glanz umsponnen. Letzte Menschlichkeiten werden aufgedeckt. Feines, Leises wird gegeben, wie mit dem Silberstift gezeichnet.(Königsberger Allgemeine Zeitung)IngeborgRoman. 30. Auflage. Geheftet 4 Mark, gebunden 5 Mark.Ganz trunken von Schönheit und Schmerz ist das Buch. Es schlägt Töne an, die man schwer vergißt ... Selten ist etwas Glühenderes und Sanfteres geschrieben worden wie die Schilderung dieser Liebe. Eine erhobene Sprache geht durch die Blätter des Buches, ohne doch uns der Erde zu entrücken ... Wenig und einfach ist, was geschieht, aber die Feinheit und Intensität der Schilderung macht es zu einem Äußersten als Seelenerlebnis sowohl wie als Kunst.(Der Tag, Berlin)Frauen und Jünglinge, leset dies neue Buch – Ingeborg – diesen zweiten Roman von Bernhard Kellermann. Die Liebe lebt darin und die Romantik. Und der Wald lebt darin und alle Jahreszeiten. Jung ist es, ganz jung-jung, und das Blut macht es unruhig, es fiebert von Liebe. Mit einer kindlich zarten und zugleich unerhört verfeinerten Gabe wird hier von den heiligsten und besten Dingen gesprochen. Von Gott, von der Liebe, vom Wald ... Ich will mich mit diesem Buche nicht allein freuen. Jedem möchte ich es in die Hände drücken, der überhaupt noch einen Roman lesen kann.(Die Zeit, Wien)Der TorRoman. 14. Auflage. Geheftet 5 Mark, gebunden 6 Mark.Die Leser von „Ingeborg“ werden ihren Dichter in diesem Buche wiederfinden, aber er wird ihnen als ein Größerer begegnen, reifer und reicher geworden in den wenigen Jahren, die zwischen den beiden Werken liegen. Sein Blick hat sich von den wolkengleich umrissenen Gestalten der Liebeslegende tiefer erdenwärts gewandt und schaut jetzt den Kreaturen des täglichen Lebens zu, wie sie, gehämmert, zerstoßen und verkrümmt von der Unerbittlichkeit der Verhältnisse, ihr Dasein zu Ende führen. Der Tor ist ein junger, reiner Mensch, der in einem Städtchen auftaucht, um das Unrecht zu sühnen, das Menschen an einer Verstorbenen geübt haben. Bald sieht er ein, wie vieles es im kleinsten Kreise gutzumachen gibt, woran die Menschen keine Schuld haben, und sein Drang weist ihm den Weg zu den Hütten der Elendesten, Bejammernswertesten. So ist auch dies Buch ein Buch der Liebe geworden, aber der Liebe des einen zu allen.(Hannoverscher Kurier)Das MeerRoman. 18 Auflage. Geheftet 4 Mark, gebunden 5 Mark.Es ist ein Werk, das man mit Ehrfurcht und Freude aus der Hand legt, im sicheren Bewußtsein, einen Schatz gefunden zu haben, von dem man immer wieder gern genießen wird. Ein kulturmüder Mann lebt einen Sommer hindurch auf einer bretonischen Fischerinsel. Er versinkt ganz in dem kräftigen, urwüchsigen Dasein dieser einsamen Welt. Trinkt, flucht, liebt und haßt wie die Bewohner der Insel, die gleich abgeschlossen ist von den Moralbegriffen wie dem Rechtsempfinden der Welt da draußen ... Manchem wird die wilde Schönheit unverständlich bleiben, manchen wird auch die feinste Sprachkunst nicht darüber hinwegsetzen, daß es immer wieder nur das Meer ist – und nur das Meer, von dem er lesen muß. Wer sich aber in dies Werk ernstlich vertieft, dem wird es seine Mannigfaltigkeit wohl erschließen. Und er wird meine Freude darüber teilen, daß auch einem Deutschen der Entdeckerflug in die unbekannten Reiche der Natur gelungen ist, der bisher Männern wie Kipling oder Loti vorbehalten schien. Nur daß Kellermanns Empfindung wärmer, seine Anschauungskraft stärker, seine Sehnsucht tiefer ist.(B. Z. am Mittag, Berlin)Der TunnelRoman. 120. Tausend. Geheftet 3 Mark 50 Pfennig, in Leinen gebunden 4 Mark 50 Pfennig, Geschenkband 6 Mark.In diesem Buch rollt der Donner ungeheuerer moderner Maschinen. Weite und Welthorizonte sind in ihm. Aber alles wirbelt und tanzt und dreht sich, und man sieht nur große Konturen, sieht nur Massen, zusammengeballt und mit fortgerissen in der rasenden Bewegung dieser Zeit. Man spürt das unerhörte Tempo der Gegenwart, der heutigen Epoche, während man dieses Buch liest. Man spürt gleichsam die Erde ringsum vibrieren, als erbebe sie bis in ihren Grund unter der zugreifenden Gewalt des Menschen. Man spürt das Fiebern, Keuchen, Wüten und geniale Delirieren der unermeßlichen Arbeit, die rund um uns her verrichtet wird. Und das ist zuerst ein beklemmendes Gefühl, dann aber ein befreiendes Glücksbewußtsein. Man wird niedergedrückt und gleich darauf angefeuert, hoch emporgehoben und wie berauscht von Mut, von Entschlußfreude und Zuversicht und von Seligkeit, dieses schäumende Leben von heute mitleben zu dürfen.(Neue Freie Presse, Wien)Im gleichen Verlag ist erschienen:Aage Madelung: Mein Kriegstagebuch7. Tausend. Geheftet 2 Mark, in Leinen 3 Mark.Die Schilderungen Madelungs zeichnen sich durch schmucklose, anschauliche Schlichtheit aus. Nicht immer ist der Krieg eine unerbittliche Trennung; hier ereignet es sich, daß ein germanischer Nordländer begeisterte, glühende Liebe zu einer ihm fernstehenden Nation faßt. Madelung wird enthusiastisch, sowie er von Ungarn und den Ungarn spricht.(Wiener Zeitung)Aage Madelung:Jagd auf Tiere und Menschen5. Tausend. Geheftet 4 Mark, gebunden 5 Mark.Ein Urwaldmensch und ein Raffinierter. Welch seltsamer Widerspruch! Und ebenso widersprechend: in Sumpf und Moor ein wilder, weidlüsterner Jäger, und dann, am einsamen Reisigfeuer, ein vor sich hingrübelnder kosmischer Philosoph. Diesen Menschen muß man näher kennen lernen. Man findet seinesgleichen nicht alle Tage.(Neue Freie Presse, Wien)London und Paris im KriegReiseerlebnisse in Kriegszeit von Norbert Jacques17. Tausend. Geheftet 1 Mark 50 Pfennig, gebunden 2 Mark.Das Buch ist Impressionismus in bestem Sinn; das gibt ihm einen hohen dokumentarischen Wert in alle Zukunft für den franko-englischen Gemütszustand im allgemeinen und für das französische Delirium im speziellen.(B. Z. am Mittag, Berlin)Sammlung von Schriften zur ZeitgeschichteJeder Band gebunden 1 Mark1.Band:Aus den Kämpfen um Lüttich.Von einem Sanitätssoldaten.2.Band:Weltwirtschaft und Nationalwirtschaft.Von Franz Oppenheimer.3.Band:Der englische Charakter, heute wie gestern.Von Theodor Fontane.4.Band:Preußische Prägung.Von Lucia Dora Frost.5.Band:Friedrich und die große Koalition.Von Thomas Mann.6.Band:Die Fahrten der Emden und der Ayesha.Von Emil Ludwig. Mit 20 Abbildungen.7.Band:In England – Ostpreußen – Südösterreich.Von Arthur Holitscher.8.Band:Der deutsche Mensch.Von Leopold Ziegler.9.Band:Russischer Volksimperialismus.Von Karl Leuthner.10.Band:Die Flüchtlinge.Von einer Reise durch Holland hinter die belgische Front. Von Norbert Jacques.11.Band:Zwischen Lindau und Memel während des Kriegs.Von Paul Schlenther.12.Band:Deutsche Kunst.Von Karl Scheffler.S. Fischer · Verlag · Berlin

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Werke von Bernhard Kellermann

Yester und Li

Die Geschichte einer Sehnsucht. (Fischers Romanbibliothek.)

Gebunden 1 Mark, in Leinen 1 Mark 25 Pfennig.

Die Geschichte einer Sehnsucht ist es, die der Verfasser erzählt – einer zarten, zitternden, tastenden Sehnsucht. Einer so verzehrenden, wahnwitzigen, ungeheuerlichen Liebessehnsucht, wie sie nur ein Dichter, ein Auserwählter unter den Menschen, zu einem auserwählten, seltenen, wundervollen Weibe empfinden kann. – Wunderbar ergreifend ist der Schluß. Ein Dichter hat dies Buch geschrieben. Ein wirklicher Dichter. Mit sanfter, zagender Hand sind die letzten Hüllen von menschlichen Seelen gezogen. Und doch erscheint alles wie durch zarte Schleier, von einem seltsamen matten Glanz umsponnen. Letzte Menschlichkeiten werden aufgedeckt. Feines, Leises wird gegeben, wie mit dem Silberstift gezeichnet.

(Königsberger Allgemeine Zeitung)

Ingeborg

Roman. 30. Auflage. Geheftet 4 Mark, gebunden 5 Mark.

Ganz trunken von Schönheit und Schmerz ist das Buch. Es schlägt Töne an, die man schwer vergißt ... Selten ist etwas Glühenderes und Sanfteres geschrieben worden wie die Schilderung dieser Liebe. Eine erhobene Sprache geht durch die Blätter des Buches, ohne doch uns der Erde zu entrücken ... Wenig und einfach ist, was geschieht, aber die Feinheit und Intensität der Schilderung macht es zu einem Äußersten als Seelenerlebnis sowohl wie als Kunst.

(Der Tag, Berlin)

Frauen und Jünglinge, leset dies neue Buch – Ingeborg – diesen zweiten Roman von Bernhard Kellermann. Die Liebe lebt darin und die Romantik. Und der Wald lebt darin und alle Jahreszeiten. Jung ist es, ganz jung-jung, und das Blut macht es unruhig, es fiebert von Liebe. Mit einer kindlich zarten und zugleich unerhört verfeinerten Gabe wird hier von den heiligsten und besten Dingen gesprochen. Von Gott, von der Liebe, vom Wald ... Ich will mich mit diesem Buche nicht allein freuen. Jedem möchte ich es in die Hände drücken, der überhaupt noch einen Roman lesen kann.

(Die Zeit, Wien)

Der Tor

Roman. 14. Auflage. Geheftet 5 Mark, gebunden 6 Mark.

Die Leser von „Ingeborg“ werden ihren Dichter in diesem Buche wiederfinden, aber er wird ihnen als ein Größerer begegnen, reifer und reicher geworden in den wenigen Jahren, die zwischen den beiden Werken liegen. Sein Blick hat sich von den wolkengleich umrissenen Gestalten der Liebeslegende tiefer erdenwärts gewandt und schaut jetzt den Kreaturen des täglichen Lebens zu, wie sie, gehämmert, zerstoßen und verkrümmt von der Unerbittlichkeit der Verhältnisse, ihr Dasein zu Ende führen. Der Tor ist ein junger, reiner Mensch, der in einem Städtchen auftaucht, um das Unrecht zu sühnen, das Menschen an einer Verstorbenen geübt haben. Bald sieht er ein, wie vieles es im kleinsten Kreise gutzumachen gibt, woran die Menschen keine Schuld haben, und sein Drang weist ihm den Weg zu den Hütten der Elendesten, Bejammernswertesten. So ist auch dies Buch ein Buch der Liebe geworden, aber der Liebe des einen zu allen.

(Hannoverscher Kurier)

Das Meer

Roman. 18 Auflage. Geheftet 4 Mark, gebunden 5 Mark.

Es ist ein Werk, das man mit Ehrfurcht und Freude aus der Hand legt, im sicheren Bewußtsein, einen Schatz gefunden zu haben, von dem man immer wieder gern genießen wird. Ein kulturmüder Mann lebt einen Sommer hindurch auf einer bretonischen Fischerinsel. Er versinkt ganz in dem kräftigen, urwüchsigen Dasein dieser einsamen Welt. Trinkt, flucht, liebt und haßt wie die Bewohner der Insel, die gleich abgeschlossen ist von den Moralbegriffen wie dem Rechtsempfinden der Welt da draußen ... Manchem wird die wilde Schönheit unverständlich bleiben, manchen wird auch die feinste Sprachkunst nicht darüber hinwegsetzen, daß es immer wieder nur das Meer ist – und nur das Meer, von dem er lesen muß. Wer sich aber in dies Werk ernstlich vertieft, dem wird es seine Mannigfaltigkeit wohl erschließen. Und er wird meine Freude darüber teilen, daß auch einem Deutschen der Entdeckerflug in die unbekannten Reiche der Natur gelungen ist, der bisher Männern wie Kipling oder Loti vorbehalten schien. Nur daß Kellermanns Empfindung wärmer, seine Anschauungskraft stärker, seine Sehnsucht tiefer ist.

(B. Z. am Mittag, Berlin)

Der Tunnel

Roman. 120. Tausend. Geheftet 3 Mark 50 Pfennig, in Leinen gebunden 4 Mark 50 Pfennig, Geschenkband 6 Mark.

In diesem Buch rollt der Donner ungeheuerer moderner Maschinen. Weite und Welthorizonte sind in ihm. Aber alles wirbelt und tanzt und dreht sich, und man sieht nur große Konturen, sieht nur Massen, zusammengeballt und mit fortgerissen in der rasenden Bewegung dieser Zeit. Man spürt das unerhörte Tempo der Gegenwart, der heutigen Epoche, während man dieses Buch liest. Man spürt gleichsam die Erde ringsum vibrieren, als erbebe sie bis in ihren Grund unter der zugreifenden Gewalt des Menschen. Man spürt das Fiebern, Keuchen, Wüten und geniale Delirieren der unermeßlichen Arbeit, die rund um uns her verrichtet wird. Und das ist zuerst ein beklemmendes Gefühl, dann aber ein befreiendes Glücksbewußtsein. Man wird niedergedrückt und gleich darauf angefeuert, hoch emporgehoben und wie berauscht von Mut, von Entschlußfreude und Zuversicht und von Seligkeit, dieses schäumende Leben von heute mitleben zu dürfen.

(Neue Freie Presse, Wien)

Im gleichen Verlag ist erschienen:

Aage Madelung: Mein Kriegstagebuch

7. Tausend. Geheftet 2 Mark, in Leinen 3 Mark.

Die Schilderungen Madelungs zeichnen sich durch schmucklose, anschauliche Schlichtheit aus. Nicht immer ist der Krieg eine unerbittliche Trennung; hier ereignet es sich, daß ein germanischer Nordländer begeisterte, glühende Liebe zu einer ihm fernstehenden Nation faßt. Madelung wird enthusiastisch, sowie er von Ungarn und den Ungarn spricht.

(Wiener Zeitung)

Aage Madelung:Jagd auf Tiere und Menschen

5. Tausend. Geheftet 4 Mark, gebunden 5 Mark.

Ein Urwaldmensch und ein Raffinierter. Welch seltsamer Widerspruch! Und ebenso widersprechend: in Sumpf und Moor ein wilder, weidlüsterner Jäger, und dann, am einsamen Reisigfeuer, ein vor sich hingrübelnder kosmischer Philosoph. Diesen Menschen muß man näher kennen lernen. Man findet seinesgleichen nicht alle Tage.

(Neue Freie Presse, Wien)

London und Paris im Krieg

Reiseerlebnisse in Kriegszeit von Norbert Jacques

17. Tausend. Geheftet 1 Mark 50 Pfennig, gebunden 2 Mark.

Das Buch ist Impressionismus in bestem Sinn; das gibt ihm einen hohen dokumentarischen Wert in alle Zukunft für den franko-englischen Gemütszustand im allgemeinen und für das französische Delirium im speziellen.

(B. Z. am Mittag, Berlin)

Sammlung von Schriften zur Zeitgeschichte

Jeder Band gebunden 1 Mark

1.Band:Aus den Kämpfen um Lüttich.Von einem Sanitätssoldaten.2.Band:Weltwirtschaft und Nationalwirtschaft.Von Franz Oppenheimer.3.Band:Der englische Charakter, heute wie gestern.Von Theodor Fontane.4.Band:Preußische Prägung.Von Lucia Dora Frost.5.Band:Friedrich und die große Koalition.Von Thomas Mann.6.Band:Die Fahrten der Emden und der Ayesha.Von Emil Ludwig. Mit 20 Abbildungen.7.Band:In England – Ostpreußen – Südösterreich.Von Arthur Holitscher.8.Band:Der deutsche Mensch.Von Leopold Ziegler.9.Band:Russischer Volksimperialismus.Von Karl Leuthner.10.Band:Die Flüchtlinge.Von einer Reise durch Holland hinter die belgische Front. Von Norbert Jacques.11.Band:Zwischen Lindau und Memel während des Kriegs.Von Paul Schlenther.12.Band:Deutsche Kunst.Von Karl Scheffler.

S. Fischer · Verlag · Berlin


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