blind6,510,5und taubstumm1,81,0geisteskrank25,329,2
Fishbergfolgerte: „So lautet das Ergebnis, daß der größeren Taubstummenrate keine ethnischen Faktoren zu Grunde liegen, sondern lediglich die Tatsache, daßmehr jüdische als nicht jüdische Kinder die früher akuten Kinderkrankheiten überstehen und zwar unter Verlust des Hör- und Sprachvermögens, und daß ihnen die Juden als Städtebewohner mehr als die Masse der Landbewohner ausgesetzt sind.”
Ruppinversuchte eine Berechnung der Militärtauglichkeit der Juden aufzustellen, wobei die Juden ungünstiger abschnitten. Auf der anderen Seite erschien unter den Einwirkungen der guten Ernährung, der modernen Erziehung und der bekannten Sorge der jüdischen Eltern für die Gesundheit der Kinder eine hermetische Erstarkung der jüngeren Generation.
Vor Jahrzehnten glaubte ein Autor (Dürckheim) als ein Gesetz annehmen zu dürfen, daß die Juden nicht zum Selbstmord neigen. Nach v.Mayrkamen Suizide vor in Preußen
bei den Kath.Prot.Juden1849-5550160461900-07101252294
und in seinem Werke „Statistik und Gesellschaftslehre” schreibt dieser bekannte Soziologe: „gewaltige Veränderungen zeigt die Selbstmordlichkeit der Israeliten, ein schöner Nachweis dafür, daß hier von natürlicher Gesetzlichkeit nicht die Rede ist, sondern vonsozialen Gesetzmäßigkeiten”. Dabei befällt der Selbstmord gerade Individuen mit labilem Nervensystem. Wenn die Ziffer der Selbstmordkandidaten bei den Juden auch an und für sich nicht so groß ist, daß sie die Bevölkerungsmasse erschüttert, so läßt doch der Widerschein dieses grellen Schlaglichtes den Ernst der Situation mitbeleuchten.Näckekommt mit seiner Definition der Wahrheit am nächsten.
„Die Entartung ist im strengsten Sinne nur ein Krankheitszustand, aber noch nicht Krankheit an sich.” Das Keimplasma ist von einer ungeheuren Widerstandsfähigkeit und Beständigkeit und strebt mit einer bewundernswerten Zähigkeit einer harmonischen Entwicklung nach immanenten Gesetzen der eigenen Organisation zu. In der primitivstenOrganisation liegt auch bereits das Streben und die Fähigkeit zur Regeneration, was ebenfalls vollständig ausser Acht gelassen wird, wenn man die Notwendigkeit der schärfsten Auslese predigt. Gewiss gibt es Störungen in der Organisation, Schädigungen des Keimplasmas, die nicht beseitigt werden können, unheilbar sind; aber die Erfahrung zeigt, dass sehr bedeutende Minderwertigkeit der Keimstoffe durch günstige äussere Umstände oder durch Vermischung mit gesünderem Keimplasma ausgeglichen werden kann (z. B. Erlöschen hereditärer Geistesstörung in einzelnen Stämmen).Die Häufung pathologischer Individuen,[32]die Anzeichen gereizter Psyche, kurz die Menge psychischer und physischer Minderwertigkeit ist kein echter biologischer Prozess, sondern die Folge einer unzureichenden Sozialhygiene.Die Dekadenz der deutschen Juden ist keine echte, geboren aus der Entartung der Rasse, sondern propagiert aus ungesunder beruflicher Verteilung, Lebensweise und Wohnart.Fishbergurteilt hierzu: „Es sollte aber nicht übersehen werden, dass die Juden seit Jahrhunderten bis auf die Neuzeit in allen Teilen der Welt unter fast identischen sozialen und ökonomischen Verhältnissen gelebt und ungefähr denselben Berufen obgelegen haben, während sie überall denselben Beleidigungen, Zurücksetzungen, Verfolgungen ausgesetzt waren. So hat denn die nämliche Umgebung ein und dieselben pathologischen Resultate hervorgebracht. Die Juden sind somit ein Beispiel zur Illustrierung des Milieus auf die Pathologie.”
„Die Entartung ist im strengsten Sinne nur ein Krankheitszustand, aber noch nicht Krankheit an sich.” Das Keimplasma ist von einer ungeheuren Widerstandsfähigkeit und Beständigkeit und strebt mit einer bewundernswerten Zähigkeit einer harmonischen Entwicklung nach immanenten Gesetzen der eigenen Organisation zu. In der primitivstenOrganisation liegt auch bereits das Streben und die Fähigkeit zur Regeneration, was ebenfalls vollständig ausser Acht gelassen wird, wenn man die Notwendigkeit der schärfsten Auslese predigt. Gewiss gibt es Störungen in der Organisation, Schädigungen des Keimplasmas, die nicht beseitigt werden können, unheilbar sind; aber die Erfahrung zeigt, dass sehr bedeutende Minderwertigkeit der Keimstoffe durch günstige äussere Umstände oder durch Vermischung mit gesünderem Keimplasma ausgeglichen werden kann (z. B. Erlöschen hereditärer Geistesstörung in einzelnen Stämmen).
Die Häufung pathologischer Individuen,[32]die Anzeichen gereizter Psyche, kurz die Menge psychischer und physischer Minderwertigkeit ist kein echter biologischer Prozess, sondern die Folge einer unzureichenden Sozialhygiene.
Die Dekadenz der deutschen Juden ist keine echte, geboren aus der Entartung der Rasse, sondern propagiert aus ungesunder beruflicher Verteilung, Lebensweise und Wohnart.Fishbergurteilt hierzu: „Es sollte aber nicht übersehen werden, dass die Juden seit Jahrhunderten bis auf die Neuzeit in allen Teilen der Welt unter fast identischen sozialen und ökonomischen Verhältnissen gelebt und ungefähr denselben Berufen obgelegen haben, während sie überall denselben Beleidigungen, Zurücksetzungen, Verfolgungen ausgesetzt waren. So hat denn die nämliche Umgebung ein und dieselben pathologischen Resultate hervorgebracht. Die Juden sind somit ein Beispiel zur Illustrierung des Milieus auf die Pathologie.”
Aber im Effekt ändert es nicht die Tatsache. Die Tatsache: Eine steigende Unsumme von physischem und geistigem Defizit.
Du siehst das Unkraut nicht, wenn es wächst, aber Du wirst es schon sehen, wenn es gewachsen ist.
Hebbel.
Der Untergang eines Volkes ist zumeist kein momentaner, zeitlich absolut kurz begrenzter Vorgang, ist nicht einmal ein absoluter Prozess. Der Untergang der römischen Kulturwelt, der griechischen Völker, der spanischen Weltgeltung vollzog sich in Zeitläuften, die Jahrhunderte umfassten. Der Untergang eines Volkes erfolgt dort am eindeutigsten, wo eine Gemeinschaft durch Aussterben zum Verschwinden gelangt. Man kann dies Ende bei einer Bevölkerung von 600000 Seelen nicht in einer Generation erwarten. Aber alle Bedingungen, Voraussetzungen und Prozesse, welche die Auflösung zum System machen, sind für die Juden Deutschlands vorhanden. Die Juden haben sich in einem Netz verfangen, das mit allen Maschen, mit allen Zusammenhängen an diese Entwicklung verknüpft ist. Die Judenheit ist die großstädtische, kapitalistische, rationalistische Bevölkerungsschicht in der höchsten Potenz geworden. Ihre geistigen, ökonomischen, sozialen und biologischen Verhältnisse und Eigenarten drängen darauf hin, den eisernen Reifen, der das jüdische Volk fest umschlossen hielt, zu sprengen, Religion und Inzucht, die Basis ihrer Existenz zu lockern und alle die Erscheinungen, welche am Rande und im Kern die Zersetzung bedeuten, verstärken zu lassen. Gewiss trittauf die Ebbe wieder die Flut ein, und es mag Reaktionen geben, welche die Verhältnisse einige Augenblicke aufzuhalten versuchen. Darüber muß man sich aber klar sein, daß den am Werke wirkenden Triebkräften nichts von ungefähr angeflogen ist, dass es sich nicht nur um ein momentanes Gespinst handelt, welches heute die Gemüter ergriffen hat und morgen durch andere Vorstellungen abgelöst werden kann, sondern daß die Einwirkungen und Komponenten, die von Jahr zu Jahr an Macht wachsen und noch zunehmen, ein Konglomerat von Wirtschaftsproblemen, geistigen Vorstellungen, von politischer Konstellation und von Weltbildern bilden, welche in ihren Ursachen kaum in der jüdischen Gemeinschaft allein bekämpft werden können.
Es ist ganz gleichgültig, ob ein Statistiker in sträflichem Optimismus irgend eine kleine Zahl in diesem Buch anders auffaßt, ob ihm irgend eine der Erklärungen nicht zusagt. Es dreht sich hier um die große Frage, ob die Juden an der Spitze der Bevölkerung, welche zur Geburteneinschränkung übergeht, steht, resp. stehen muß, ob die jüdische Bevölkerung zur sexuellen Vermischung sich drängt, ob irgend welche Unterlagen vorhanden sind, die eine Aenderung des Sexualproblems in nächster Zeit erwarten läßt.
Es ist ferner die Frage vorzulegen, ob bei der Näherung der jüdischen und nicht jüdischen Massen eine chinesische Mauer zwischen den Individuen auf sexuellem Gebiet aufgeschlossen werden kann, die auf anderen Gebieten immer mehr niedergerissen wird, ob auf deutsch ein körperliches Ghetto eingerichtet wird, während die geistigen Unterschiede immer mehr zurücktreten. Ja, ob es überhaupt möglich wäre, unter den heutigen Verhältnissen das sexuelle Leben der Menschen in der Weise einzuzwängen, daß sie Ziel und Zweck, bedachte und unbedachte Regungen, Gefühle, und Triebe völlig beherrschen und ihr Ausleben nur in ihrer Eigenart suchen und finden. Mit der Erschütterung der Macht des nationalen und religiösenGedankens fällt jede Möglichkeit hinweg, die Mitglieder der Gemeinschaft festzuhalten und ihnen bestimmende Vorschriften zu machen. Der moderne Lebenskünstler ist der Pflichten enthoben und keine Schranke hindert ihn, sich im Leben so zu bewegen, wie es ihm der Augenblick eingibt und das Gesetz des Staates erlaubt. Gerade die letzten Jahre vor dem Krieg bewiesen deutlich, daß die Juden ein untergehendes Volk sind, das durch die Preisgabe der religiösen und nationalen Momente die Emanzipation und die Aufnahme in den deutschen Staatsbürgerverband teuer erkaufte.
Allerdings kann die östliche Einwanderung den Vorgang verwischen und eine Entwicklung vortäuschen, die nicht da ist. Es ist zwar zu überlegen, ob diese Zuwanderung beständig bleibt. Es deuten manche Arbeiten (u. a. vonWeißenberg) darauf hin, daß auch die Ostjuden langsam aber sicher zu einer Geburteneinschränkung übergehen, und daß sie vielleicht bald keinen Geburtenüberschuß und keine Auswanderung aufzuweisen haben werden. Andererseits ist es nicht sicher, ob die deutschen Grenzen noch lange ihnen geöffnet sind, oder ob nicht andere Länder den Strom der Auswanderer mehr anziehen werden. So ist es leicht möglich, daß die Juden des Ostens nach Rußland und Sibirien, nach Canada, den Vereinigten Staaten, Südamerika oder Afrika insbes. Palästina wandern werden. Das besiegte Deutschland bietet vielleicht bald keine Chancen mehr für einen Zuzug, vielleicht bekommt es sogar eine Abwanderung der eigenen Bevölkerung und auch seiner Juden, wodurch der Abbröckelungsprozeß noch beschleunigt würde. Aber selbst bei einer Immigration in Permanenz gibt sich die Zersetzung innerhalb der deutschen Juden nicht weniger als bedeutsam und die Entwicklung der deutschen Judenheit bleibt erschüttert.[33]
Nicht Jeremias Klagereden, sondern Esras Taten haben das Judentum erhalten.
Tänzer.
Nietzschedrückte sich einst drastisch aus: „Wenn die Statistik nichts anderes könne als zu beweisen, dass es Gesetze in der Geschichte gäbe, dann hole die Masse und die Statistik der Teufel.” Mit ihm will ich nicht rechten. Aber mit denen, die überall eine Moral angeklebt haben möchten oder gar mit denen, die immer von einerglücklichenZukunft träumen.
Nietzschedrückte sich einst drastisch aus: „Wenn die Statistik nichts anderes könne als zu beweisen, dass es Gesetze in der Geschichte gäbe, dann hole die Masse und die Statistik der Teufel.” Mit ihm will ich nicht rechten. Aber mit denen, die überall eine Moral angeklebt haben möchten oder gar mit denen, die immer von einerglücklichenZukunft träumen.
Von jedem Arzt, der am Krankenlager die Diagnose stellt, verlangt man eine Therapie. Vom Tode gezeichnete Kranke wollen noch Genesungstropfen. Die Natur hat deshalb die Euphorie vorgesehen, die den Absterbenden in eine gehobene Stimmung versetzt, ihnen ein Traumbild von Gesundheit und Genesung vorgaukelt.
So lange das Gesetz von Ursache und Wirkung unerbittliche Wahrheit bleibt, hofft nur der Einfältige auf Zufälliges. Zufälligkeit ist das, was wir nicht zu erklären verstehen. Aber der Weg von der Fülle der Fruchtbarkeit zur Kinderarmut, von der Inzucht zur Vermischung, von dem märtyrerfreudigen Sich-hingeben an die Gemeinschaft zum feigen Verleugnen und willenlosesten Fahrenlassen sind Symptome und Stigmata eines großen Prozesses, dessen Stationen wir überblickten, deren Triebkräfte, Hebel und Gewalten wirbefunden haben. Die Emanzipation hat die Schleusen geöffnet und den Strom der neuen Ideale in das Ghetto hineingelassen; das moderne Wirtschaftsleben, das Zeitalter des werbenden Kapitals, der Fabriken und der Technik haben ökonomische Umwälzungen bedingt. Sollen weitere Veränderungen, neue Wirtschaftsprobleme, politische Einflüsse, geistige Vorstellungen und soziale Umwallungen ein Nichts bedeuten?
Gewiß! Wenn sich aber auch von Grund auf das Bild der deutschen Judenheit ändert.Nehmt der ökonomischen Schwere den ganzen Druck(und nicht ein Gramm weniger)und kümmert euch(nicht wie impotente Moralisten)um den starken Trieb der Menschen.
Gebt aber auch der Masse, die sich national und religiös entkleidet hat, keine neuen Surrogate, harmlosen Ersatz, Kinkerlitzchen und Firlefanz. Bringt ihr hebräische Sprache und Kultur, eigene Sitte und Gesetz undzwingt den letzten, dessen kollektives Interesse erlöschen könnte, mit fester Hand, daß er sich nicht entwinden kann, in ein marschfähiges Ganze.Genug der frommen Ermahnungen und des tatenlosen Hoffens. Das Uebel (sit venia verbo) ist viel zu fest mit der ganzen Kultur verankert, als daß man es mit Reden oder Schriften ändern könnte.
Der Appell an den Idealismus in Ehren: Hat nicht das offizielle Judentum auch im vorigen Jahrhundert für die altjüdischen Ideale gekämpft? Gab es nicht ein Heer von Vorständen, Rabbinern, Lehrern, Schriftstellern, die für die Erhaltung und Erneuerung tagtäglich warben? Hat nicht die Pogromgefahr Tausende aufgeschreckt, die ihr Sein längst vergessen hatten? Hat aber das Leben nicht stärker gewirkt und selbst die Orthodoxie von der Frühehe verjagt? Gut, weckt mit Posaunen die Hunderttausende aus der Apathie und Lethargie, erfüllt sie mit neuem religiösen und nationalen Willen.Vor allemschafft ein gesundes Volkstum,Möglichkeiten normalen Liebeslebens,ökonomische Grundlagen, kurz reformiert an Haupt und Gliedern, werdet Juden wie die der früheren Zeiten, modelt eine neue Welt in die opponierende Umwelt, macht ein neues Volk mit neuen oder alten Gesetzen — wo ihr könnt!
Esten, Irländer, und Litauer sind zu neuem nationalen Bewußtsein erweckt worden. Ihnen kam die Einheit und die Kraft des eigenen Grund und Bodens zustatten, Sprache, Sitte und Kultur, politische und wirtschaftliche Interessen, Einflüsse und Beengungen. Andere untergehende Völker fanden nicht mehr den Weg zum Leben. So die Indianer, die aus ihren alten Lebensbedingungen verdrängt, ihrer früheren Kultur entwurzelt, der modernen Civilisation kein Paroli bieten können. Es ist nicht unsere Aufgabe, die Analogie ihres Schicksals mit dem der Westjuden darzulegen, aber eines gehört festgehalten. Die Indianer haben keine Kulturwerte geschaffen, der Welt keine Bibel, keine Sabbathruhe, kein Recht des Fremden und keinen Menschlichkeitsgedanken gegeben.
„Ein Volk, das von Moses bis zu den Propheten, bis Hillel und Jesus von Nazareth, von Spinoza bis Mendelssohn und Heinrich Heine bis Karl Marx und Lombroso, mit soviel Wirklichkeit und Glanz dem menschlichen Geist und der Civilisation diente, hat seine letzten Worte noch nicht gesprochen,” glaubte bereits 1911 A. Valensis in den „Dokumente des Fortschrittes” profezeihen zu können. Und weiter heisst es dort: „Auf dem Boden seiner Väter physisch neugeboren und der Verwirklichung eines alten durch die soziale Gerechtigkeit verjüngten Ideals nachstrebend, wird es der Menschheit ohne Zweifel eines Tages um so schönere und eigenartigere Früchte bieten, als sie auf den gesegneten Feldern der Freiheit gereift werden.”
„Ein Volk, das von Moses bis zu den Propheten, bis Hillel und Jesus von Nazareth, von Spinoza bis Mendelssohn und Heinrich Heine bis Karl Marx und Lombroso, mit soviel Wirklichkeit und Glanz dem menschlichen Geist und der Civilisation diente, hat seine letzten Worte noch nicht gesprochen,” glaubte bereits 1911 A. Valensis in den „Dokumente des Fortschrittes” profezeihen zu können. Und weiter heisst es dort: „Auf dem Boden seiner Väter physisch neugeboren und der Verwirklichung eines alten durch die soziale Gerechtigkeit verjüngten Ideals nachstrebend, wird es der Menschheit ohne Zweifel eines Tages um so schönere und eigenartigere Früchte bieten, als sie auf den gesegneten Feldern der Freiheit gereift werden.”
Heine meinte, Gott verläßt überhaupt kein Volk, und wenn ein Volk aus Ermüdung oder Faulheit einschläft, so bestelle er ihm seine Wecker, die verborgen in irgend einer Abgeschiedenheit ihre aufrüttelnde Stunde erwarten.
Und wirklich, in den Jahren, in denen die Zersetzung das europäische Judentum erfaßte, entstand eine nationale Bewegung, welche die Juden von den Einwirkungen der europäischen Einflüsse befreien, die normale soziale Struktur und die jüdische Kultur im Lande der Väter erneuern und dort die sichernde Erhaltung der jüdischen Art bewerkstelligen will.
Und ein gesundes jüdisches Volk wird werden, allerdings abseits von den Trümmern dieser Judenheit und diese Judenheit verachtend;
Diese Pseudojudenheit mit ihrer unjüdischen Politik, mit dem Bruderkrieg aller gegen alle: der Unzahl der religiösen Richtungen, der Nationalen, der Fremdgebürtigen. —
Diese absterbende Judenheit mit unverbesserlichem, fast verbrecherischem Optimismus jener wie im Morphiumrausch Delirirenden oder der im praktischen Pessimismus und im Zynismus Frohlockenden, die rasch das sinkende Schiff verlassen. —
Diese demoralisierte Judenheit, deren Mitläufer im Indifferentismus nur den Sinn auf das eigene Wohl, den Beruf und die Genüsse des Lebens gerichtet haben.
Wie im Jahrmarktstrubel treiben unverständige Millionäre, schwerfälliger Mittelstand, flatterhafte Juden in Ghettofurcht, Angst vor Pogromen, das ganze Unglück einer anormalen Geschichte und eines unnatürlichen Lebens.
Und so bleibt das unglückliche Häuflein der deutschen Juden, schaffenslustig und wissensdurstig, von Erfolgen gesegnet und von Neid und Mißgunst verfolgt. Und ihrem Tun und Leben scheint die alte verklärende Sonne, unbekümmert um die Frage: Ob ihre Gemeinschaft erfolgreich dieses Jahrtausend durchsegeln wird zum sicheren Port, oder ob es wie ein Wrack auf hohem Meer nach vielen glücklichen und schweren Fahrten, von allen Wellen und Winden getrieben, zuletzt ziel- und zwecklos umher gepeitscht,sich mühselig über Wasser hält bis die Fluten über dem lecken Schiff zusammenschlagen.[34].....
Anmerkungen:[1]Deut. XXXII, 47. „Es ist kein leeres Wort für Euch, sondern es ist Euer Leben ...” und Deut. XXX., 19: „Siehe ich nehme heute den Himmel und Erde zu Zeugen, daß ich vor dich gestellt Leben und Tod, Segen und Fluch. So wähle denn das Leben, auf daß du lebst, du und deine Nachkommenschaft!”[2]Eine übersichtliche, kurze und systematische Zusammenstellung der praktischen Gebote des Talmud wurde unter diesem Namen von Joseph Karo im 16. Jahrhundert zusammengefaßt. „An diesen Codex hat sich die orthodoxe Judenschaft in den letzten Jahrhunderten gehalten.” (Nossig a. O.).[3]Trotzdem oder vielleicht eben deshalb, war es mir nicht möglich, die Segallschen Einzelheiten, soweit sie statistisch irreführend waren, in der Zeitschrift für Statistik einer Entgegnung zu unterziehen. Der Vorsitzende des Verbandes, Geheimrat Dr. Maretzki, hatte mir zwar die Aufnahme des Artikels zugesichert, die Redaktion verweigerte aber seine Aufnahme.[4]Vor allem erwiesen sich hier durchaus entgegenkommend: Das Hamburger Israel. Fam.-Blatt, die Frankfurter Jüd. Presse und die Jüd. Rundschau, sowie das Schweizer Israel. Wochenblatt.[5]Levit. XXVI: „Und wo Ihr mir entgegenwandelt — sollt Ihr untergehen unter der Umwelt und deren Geist wird Euch aufsaugen. Und der Rest wird verdorren, infolge seiner Sünden und infolge der Sünden ihrer Väter ...”[6]Azulai, der große italienische Talmudgelehrte hat in seinem Schem ha Ketolim vor 100 Jahren die These aufgestellt, daß es das Los der Juden sei, in der Diaspora in einem Lande zu blühen und in einem anderen zu sterben, nur im Wechsel ruhe sozusagen das Gleichmaß.[7]Für Hessen findet sich die Zahl im Staatsarchiv zu Marburg. Im Jahre 1689 wurden 2566 Juden gezählt. Eine Feststellung für Deutschland ist m. E. noch nicht getroffen.[8]Die gesetzestreuen Kreise zählen nach Schätzungen, die (u. a. geben die Anmeldungen zum Bezug von rituellen Lebensmitteln einen Anhaltspunkt) etwa1/5der deutschen Juden, wobei man als gesetzestreu alle die bezeichnen kann, die den Sabbath heiligen und die Speisegesetze beobachten. Wer die als gesetzestreu anerkennen wollte, die die Sexualvorschriften befolgen, würde in Deutschland wenige finden, die sich an das Gesetz halten. Denn so peinlich stellenweise die Sabbathheiligung durchgeführt wird, so lax stehen dieselben Kreise den sexuellen Forderungen gegenüber. Die Zahl der orthodoxen Juden nimmt übrigens beständig trotz des östlichen Zuzuges ab. Ein Blick in die Verschiebung des Wohnaufenthaltes bezeugt diese Tatsache insofern, als die dörfischen und kleinstädtischen Juden zum kleinsten Teil neolog, die Großstädte in der Hauptsache freisinnig sind. Darüber kann uns nicht hinwegtäuschen, daß die Orthodoxie der Städte neuerdings besser organisiert ist und das sie infolge des starken Zuzuges an Zahl gewonnen hat. Wir können annehmen, daß 1870 noch die Hälfte der deutschen Juden als gesetzestreu anzusprechen war, während die im letzten Krieg ermittelten Zahlen von 25% rituell lebenden Juden noch Teile bergen, die nur zu Hause die jüdische Küche beachten, im übrigen aber nicht mehr als Anhänger der Orthodoxie anzusprechen sind.[9]Noch im Jahre 1462 erließ Markgraf Albrecht von Brandenburg die Erklärung: „... denn so ein yeder Romische Konig oder Kayser gekrönet wird, mag er den Juden allenthalben im Rich alle jr güt nemen, dazu jr leben und sie töten bis auf ein anzal, der lutzel (klein) sein soll, zu einer Gedechtnis zu enthalten ...” zitiert nach der Schrift von Dr.Ludwig Davidsohn„Beiträge zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Berliner Juden vor der Emanzipation” (Verlag L. Lamm Berlin 1920).[10]1832: 874, 1849: 1022, 1867: 2103.[11]Wenn Segall trotz allem die Einwanderung als eine vorübergehende Erscheinung abtut, die das Bild der Entwicklung der deutschen Juden nicht aufs wesentlichste mitbestimmt, dann gehört diese Annahme zu den willkürlich getroffenen Konstruktionen, die zur Verdunkelung des Tatbestandes dienen sollen.Segall schrieb diese Behauptung im Jahre 1911 in seiner Abfertigung meiner Arbeit, als ihn jede großstädtische Synagogengemeinde an der Hand der Steuern, der Eheschließungen, der Todesfälle belehren hätte können, (was er übrigens von jedem Kinde in der Grenadierstraße auch so erfahren haben würde). Wissenschaftlich hätte er sich an Hand der Zählkarten der Stadt Berlin der Tatsachen überführen können. Leichtfertig, wie Segall mit seinen wissenschaftlichen Behauptungen auftritt, fiel es ihm garnicht ein, irgendwelche Unterlagen für seine Thesen zu suchen.[12]1840: sogar 70%.[13]1840: sogar 58%.[14]Nach Heinrich Löwe waren 18172/3der preußischen Juden polnischer Abkunft, woraus die Bedeutung der Ostmark für die preußischen Juden klar hervorgeht.[15]In der Februarnummer 1920 der Neuen jüdischen Monatshefte habe ich in einem Aufsatz „Die Nemesis des deutschen Antisemitismus” weiteres Material zur Ostmarkenpolitik niedergelegt.[16]Rückgang erst seit 1905.[17]1885:65611=4,45%1895:94391=4,48%1900:130487=4,3%1910:142289=4,05%[18]Die Zunahme von Groß Berlin war 1880/90 = 19000Die Zunahme von Groß Berlin war1891/00 = 26000Die Zunahme von Groß Berlin war1901/10 = 35000[19]Eine ähnliche Umschichtung nimmt in jeder gemischten Bevölkerung der geistig regsamere Teil vor. In Amerika und im Orient werden die schwerfälligeren und stumpferen Nationalitäten länger in den schlechter entlohnten Arbeitsformen festgehalten, während die agileren und sensibleren das großstädtische, kommerzielle und akademische Element stellen, (z. B. im Orient: Griechen, Juden, Armenier, Türken, in Amerika: Juden, Deutsche, Engländer, Iren, Italiener, Polen, Neger). Selbst in Deutschland zeigen sich ähnliche Differenzierungen zwischen der katholischen und evangelischen Bevölkerung, diese dringt in katholische Gegenden ein und besetzt die lohnenderen Berufsarten. Der ewige Jammer darüber, daß die Katholiken in Deutschland so wenig an der Spitze der Nation stehen, hatte neben der sicher unberechtigten Zurücksetzung auch seine Ursache in der tatsächlich geringeren Zahl von Akademikern, Großindustriellen und Großkaufleuten, wobei den Katholiken, die in den alten Kulturgebieten Deutschlands am Rhein und in Süddeutschland wohnen, alle Wirtschaftsvorteile und alle geistigen Vorbedingungen gegeben waren.[20]Von mir ergänzt.[21]Ueber die Zahl der Austritte siehe in dem betr. Kapitel.[22]Die schönfärbenden Statistiker belieben diese Ziffer zu unterschätzen.[23]Ohne die Kriegsverluste bei gedachter günstiger Friedenssterblichkeit.[24]Darunter 129 Militärpersonen.[25]Nur die über 14jährigen. Die Taufe der Kinder ist damit nicht erfaßt.[26]Die Bevölkerungsabnahme der Juden Wiens war somit vor dem Weltkrieg jährlich über 500, da die Austrittsziffer nur die amtlich registrierten ausscheidenden über 14 Jahre alten Personen erfaßt.[27]Es handelt sich um Berlin allein, Groß Berlin würde noch beweiskräftigere Zahlen liefern. Für den Westen liegt kein Material vor.[28]Der eine Sohn war der Bassist Lindeck, der andere, allerdings nicht getauft aber wohl Dissident, der bekannte Münchener Hofkapellmeister und Wagnerdirigent.[29]Emin Pascha, der als Jude geboren, später getauft wurde, trat zum Mohammedanismus über und wurde schließlich wieder Christ. Familien in denen die Kinder z. T. katholisch z. T. evangelisch getauft waren, sind keine Seltenheit.[30]Von den in Preußen ermittelten Mischehen befindlichen 3643 Kinder waren 792 im jüd. Glauben erzogen. Also 22%, eine Ziffer, die fast in allen Auszählungen wiederkehrt, wonach jedes 4.-5. Kind aus Mischehen in der mosaischen Religion erzogen wird.[31]Das XIX. Jahrhundert erfüllte der Kampf um die politischen Rechte des Individuums und die nationale Selbstständigkeit der Völker. Dem neuen Zeitabschnitt scheinen grosse soziale Auseinandersetzungen vorbehalten zu sein. Ob es gelingt, das einzelne Individuum vom Druck der Wirtschaftsverhältnisse frei zu machen, kann nur die Zukunft lehren. Vorerst hängen die Juden wie keine zweite Klasse von allen Vibrationen des Wirtschaftsmarktes ab und reagieren wie ein feines Metall auf alle Stösse des ökonomischen Lebens.Im Mittelalter waren die Juden die Träger des Geldhandels, in der neuen Zeit sind sie die Träger des Kapitalismus, Begriffe, die man nicht ohne weiteres gleichsetzen darf. Es wäre lohnend auf alle diese Probleme einzugehen.[32]Hierher gehören auch die sich mehrenden Fälle anormalen Sexualempfindens oder minderer Potenz.[33]Denn es bleibt eine Tatsache, daß die Ostjuden sehr rasch die Sitten und Gewohnheiten der Westjuden annehmen, weil sie in denselben Kulturkreis unter denselben Voraussetzungen und Bedingungen eintreten.[34]Jenseits der deutschen Grenze vollzieht sich in umgekehrtem Maßstab der Neuaufbau eines jüdischen Palästina und löst so das Wort des ProfetenJesaiasein: „Und wenn auch nur ein zehntel bliebe: — wie eine Eiche oder eine Terebinthe, wenn sie das Laub abgeworfen doch den Schein behält: so wird auch der heilige Stamm Bestand haben, und Amos beschließt diese Profetie in dem letzten seiner Bücher:Alle Sünder in meinem Volk sollen durchs Schwert sterben, die da sagen: Es wird das Unglück nicht so nahe sein, noch uns begegnen. Zur selben Zeit will ich die zerfallene Hütte Davids wieder aufrichten und ihre Lücken verzäunen, und was abgebrochen ist wieder aufrichten und will sie bauen wie sie vorzeiten gewesen ist.Denn ich will das Verhängnis meines Volkes Israel wenden, daß sie sollen die wüsten Städte bauen und bewohnen, Wein, zu pflanzen und Wein davon trinken, Gärten machen und Früchte daraus essen.Denn ich will sie in ihr Land pflanzen, daß sie nicht mehr aus ihrem Lande ausgerottet werden, das ich ihnen gegeben habe, spricht der Herr, dein Gott.”Und in dem Sinne kann das Wort des Propheten Jeremias gelten:„Es bleibt Hoffnung für Deine Zukunft!”
[1]Deut. XXXII, 47. „Es ist kein leeres Wort für Euch, sondern es ist Euer Leben ...” und Deut. XXX., 19: „Siehe ich nehme heute den Himmel und Erde zu Zeugen, daß ich vor dich gestellt Leben und Tod, Segen und Fluch. So wähle denn das Leben, auf daß du lebst, du und deine Nachkommenschaft!”
[1]Deut. XXXII, 47. „Es ist kein leeres Wort für Euch, sondern es ist Euer Leben ...” und Deut. XXX., 19: „Siehe ich nehme heute den Himmel und Erde zu Zeugen, daß ich vor dich gestellt Leben und Tod, Segen und Fluch. So wähle denn das Leben, auf daß du lebst, du und deine Nachkommenschaft!”
[2]Eine übersichtliche, kurze und systematische Zusammenstellung der praktischen Gebote des Talmud wurde unter diesem Namen von Joseph Karo im 16. Jahrhundert zusammengefaßt. „An diesen Codex hat sich die orthodoxe Judenschaft in den letzten Jahrhunderten gehalten.” (Nossig a. O.).
[2]Eine übersichtliche, kurze und systematische Zusammenstellung der praktischen Gebote des Talmud wurde unter diesem Namen von Joseph Karo im 16. Jahrhundert zusammengefaßt. „An diesen Codex hat sich die orthodoxe Judenschaft in den letzten Jahrhunderten gehalten.” (Nossig a. O.).
[3]Trotzdem oder vielleicht eben deshalb, war es mir nicht möglich, die Segallschen Einzelheiten, soweit sie statistisch irreführend waren, in der Zeitschrift für Statistik einer Entgegnung zu unterziehen. Der Vorsitzende des Verbandes, Geheimrat Dr. Maretzki, hatte mir zwar die Aufnahme des Artikels zugesichert, die Redaktion verweigerte aber seine Aufnahme.
[3]Trotzdem oder vielleicht eben deshalb, war es mir nicht möglich, die Segallschen Einzelheiten, soweit sie statistisch irreführend waren, in der Zeitschrift für Statistik einer Entgegnung zu unterziehen. Der Vorsitzende des Verbandes, Geheimrat Dr. Maretzki, hatte mir zwar die Aufnahme des Artikels zugesichert, die Redaktion verweigerte aber seine Aufnahme.
[4]Vor allem erwiesen sich hier durchaus entgegenkommend: Das Hamburger Israel. Fam.-Blatt, die Frankfurter Jüd. Presse und die Jüd. Rundschau, sowie das Schweizer Israel. Wochenblatt.
[4]Vor allem erwiesen sich hier durchaus entgegenkommend: Das Hamburger Israel. Fam.-Blatt, die Frankfurter Jüd. Presse und die Jüd. Rundschau, sowie das Schweizer Israel. Wochenblatt.
[5]Levit. XXVI: „Und wo Ihr mir entgegenwandelt — sollt Ihr untergehen unter der Umwelt und deren Geist wird Euch aufsaugen. Und der Rest wird verdorren, infolge seiner Sünden und infolge der Sünden ihrer Väter ...”
[5]Levit. XXVI: „Und wo Ihr mir entgegenwandelt — sollt Ihr untergehen unter der Umwelt und deren Geist wird Euch aufsaugen. Und der Rest wird verdorren, infolge seiner Sünden und infolge der Sünden ihrer Väter ...”
[6]Azulai, der große italienische Talmudgelehrte hat in seinem Schem ha Ketolim vor 100 Jahren die These aufgestellt, daß es das Los der Juden sei, in der Diaspora in einem Lande zu blühen und in einem anderen zu sterben, nur im Wechsel ruhe sozusagen das Gleichmaß.
[6]Azulai, der große italienische Talmudgelehrte hat in seinem Schem ha Ketolim vor 100 Jahren die These aufgestellt, daß es das Los der Juden sei, in der Diaspora in einem Lande zu blühen und in einem anderen zu sterben, nur im Wechsel ruhe sozusagen das Gleichmaß.
[7]Für Hessen findet sich die Zahl im Staatsarchiv zu Marburg. Im Jahre 1689 wurden 2566 Juden gezählt. Eine Feststellung für Deutschland ist m. E. noch nicht getroffen.
[7]Für Hessen findet sich die Zahl im Staatsarchiv zu Marburg. Im Jahre 1689 wurden 2566 Juden gezählt. Eine Feststellung für Deutschland ist m. E. noch nicht getroffen.
[8]Die gesetzestreuen Kreise zählen nach Schätzungen, die (u. a. geben die Anmeldungen zum Bezug von rituellen Lebensmitteln einen Anhaltspunkt) etwa1/5der deutschen Juden, wobei man als gesetzestreu alle die bezeichnen kann, die den Sabbath heiligen und die Speisegesetze beobachten. Wer die als gesetzestreu anerkennen wollte, die die Sexualvorschriften befolgen, würde in Deutschland wenige finden, die sich an das Gesetz halten. Denn so peinlich stellenweise die Sabbathheiligung durchgeführt wird, so lax stehen dieselben Kreise den sexuellen Forderungen gegenüber. Die Zahl der orthodoxen Juden nimmt übrigens beständig trotz des östlichen Zuzuges ab. Ein Blick in die Verschiebung des Wohnaufenthaltes bezeugt diese Tatsache insofern, als die dörfischen und kleinstädtischen Juden zum kleinsten Teil neolog, die Großstädte in der Hauptsache freisinnig sind. Darüber kann uns nicht hinwegtäuschen, daß die Orthodoxie der Städte neuerdings besser organisiert ist und das sie infolge des starken Zuzuges an Zahl gewonnen hat. Wir können annehmen, daß 1870 noch die Hälfte der deutschen Juden als gesetzestreu anzusprechen war, während die im letzten Krieg ermittelten Zahlen von 25% rituell lebenden Juden noch Teile bergen, die nur zu Hause die jüdische Küche beachten, im übrigen aber nicht mehr als Anhänger der Orthodoxie anzusprechen sind.
[8]Die gesetzestreuen Kreise zählen nach Schätzungen, die (u. a. geben die Anmeldungen zum Bezug von rituellen Lebensmitteln einen Anhaltspunkt) etwa1/5der deutschen Juden, wobei man als gesetzestreu alle die bezeichnen kann, die den Sabbath heiligen und die Speisegesetze beobachten. Wer die als gesetzestreu anerkennen wollte, die die Sexualvorschriften befolgen, würde in Deutschland wenige finden, die sich an das Gesetz halten. Denn so peinlich stellenweise die Sabbathheiligung durchgeführt wird, so lax stehen dieselben Kreise den sexuellen Forderungen gegenüber. Die Zahl der orthodoxen Juden nimmt übrigens beständig trotz des östlichen Zuzuges ab. Ein Blick in die Verschiebung des Wohnaufenthaltes bezeugt diese Tatsache insofern, als die dörfischen und kleinstädtischen Juden zum kleinsten Teil neolog, die Großstädte in der Hauptsache freisinnig sind. Darüber kann uns nicht hinwegtäuschen, daß die Orthodoxie der Städte neuerdings besser organisiert ist und das sie infolge des starken Zuzuges an Zahl gewonnen hat. Wir können annehmen, daß 1870 noch die Hälfte der deutschen Juden als gesetzestreu anzusprechen war, während die im letzten Krieg ermittelten Zahlen von 25% rituell lebenden Juden noch Teile bergen, die nur zu Hause die jüdische Küche beachten, im übrigen aber nicht mehr als Anhänger der Orthodoxie anzusprechen sind.
[9]Noch im Jahre 1462 erließ Markgraf Albrecht von Brandenburg die Erklärung: „... denn so ein yeder Romische Konig oder Kayser gekrönet wird, mag er den Juden allenthalben im Rich alle jr güt nemen, dazu jr leben und sie töten bis auf ein anzal, der lutzel (klein) sein soll, zu einer Gedechtnis zu enthalten ...” zitiert nach der Schrift von Dr.Ludwig Davidsohn„Beiträge zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Berliner Juden vor der Emanzipation” (Verlag L. Lamm Berlin 1920).
[9]Noch im Jahre 1462 erließ Markgraf Albrecht von Brandenburg die Erklärung: „... denn so ein yeder Romische Konig oder Kayser gekrönet wird, mag er den Juden allenthalben im Rich alle jr güt nemen, dazu jr leben und sie töten bis auf ein anzal, der lutzel (klein) sein soll, zu einer Gedechtnis zu enthalten ...” zitiert nach der Schrift von Dr.Ludwig Davidsohn„Beiträge zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Berliner Juden vor der Emanzipation” (Verlag L. Lamm Berlin 1920).
[10]1832: 874, 1849: 1022, 1867: 2103.
[10]1832: 874, 1849: 1022, 1867: 2103.
[11]Wenn Segall trotz allem die Einwanderung als eine vorübergehende Erscheinung abtut, die das Bild der Entwicklung der deutschen Juden nicht aufs wesentlichste mitbestimmt, dann gehört diese Annahme zu den willkürlich getroffenen Konstruktionen, die zur Verdunkelung des Tatbestandes dienen sollen.Segall schrieb diese Behauptung im Jahre 1911 in seiner Abfertigung meiner Arbeit, als ihn jede großstädtische Synagogengemeinde an der Hand der Steuern, der Eheschließungen, der Todesfälle belehren hätte können, (was er übrigens von jedem Kinde in der Grenadierstraße auch so erfahren haben würde). Wissenschaftlich hätte er sich an Hand der Zählkarten der Stadt Berlin der Tatsachen überführen können. Leichtfertig, wie Segall mit seinen wissenschaftlichen Behauptungen auftritt, fiel es ihm garnicht ein, irgendwelche Unterlagen für seine Thesen zu suchen.
[11]Wenn Segall trotz allem die Einwanderung als eine vorübergehende Erscheinung abtut, die das Bild der Entwicklung der deutschen Juden nicht aufs wesentlichste mitbestimmt, dann gehört diese Annahme zu den willkürlich getroffenen Konstruktionen, die zur Verdunkelung des Tatbestandes dienen sollen.
Segall schrieb diese Behauptung im Jahre 1911 in seiner Abfertigung meiner Arbeit, als ihn jede großstädtische Synagogengemeinde an der Hand der Steuern, der Eheschließungen, der Todesfälle belehren hätte können, (was er übrigens von jedem Kinde in der Grenadierstraße auch so erfahren haben würde). Wissenschaftlich hätte er sich an Hand der Zählkarten der Stadt Berlin der Tatsachen überführen können. Leichtfertig, wie Segall mit seinen wissenschaftlichen Behauptungen auftritt, fiel es ihm garnicht ein, irgendwelche Unterlagen für seine Thesen zu suchen.
[12]1840: sogar 70%.
[12]1840: sogar 70%.
[13]1840: sogar 58%.
[13]1840: sogar 58%.
[14]Nach Heinrich Löwe waren 18172/3der preußischen Juden polnischer Abkunft, woraus die Bedeutung der Ostmark für die preußischen Juden klar hervorgeht.
[14]Nach Heinrich Löwe waren 18172/3der preußischen Juden polnischer Abkunft, woraus die Bedeutung der Ostmark für die preußischen Juden klar hervorgeht.
[15]In der Februarnummer 1920 der Neuen jüdischen Monatshefte habe ich in einem Aufsatz „Die Nemesis des deutschen Antisemitismus” weiteres Material zur Ostmarkenpolitik niedergelegt.
[15]In der Februarnummer 1920 der Neuen jüdischen Monatshefte habe ich in einem Aufsatz „Die Nemesis des deutschen Antisemitismus” weiteres Material zur Ostmarkenpolitik niedergelegt.
[16]Rückgang erst seit 1905.
[16]Rückgang erst seit 1905.
[17]1885:65611=4,45%1895:94391=4,48%1900:130487=4,3%1910:142289=4,05%
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1885:65611=4,45%1895:94391=4,48%1900:130487=4,3%1910:142289=4,05%
[18]Die Zunahme von Groß Berlin war 1880/90 = 19000Die Zunahme von Groß Berlin war1891/00 = 26000Die Zunahme von Groß Berlin war1901/10 = 35000
[18]
Die Zunahme von Groß Berlin war 1880/90 = 19000Die Zunahme von Groß Berlin war1891/00 = 26000Die Zunahme von Groß Berlin war1901/10 = 35000
[19]Eine ähnliche Umschichtung nimmt in jeder gemischten Bevölkerung der geistig regsamere Teil vor. In Amerika und im Orient werden die schwerfälligeren und stumpferen Nationalitäten länger in den schlechter entlohnten Arbeitsformen festgehalten, während die agileren und sensibleren das großstädtische, kommerzielle und akademische Element stellen, (z. B. im Orient: Griechen, Juden, Armenier, Türken, in Amerika: Juden, Deutsche, Engländer, Iren, Italiener, Polen, Neger). Selbst in Deutschland zeigen sich ähnliche Differenzierungen zwischen der katholischen und evangelischen Bevölkerung, diese dringt in katholische Gegenden ein und besetzt die lohnenderen Berufsarten. Der ewige Jammer darüber, daß die Katholiken in Deutschland so wenig an der Spitze der Nation stehen, hatte neben der sicher unberechtigten Zurücksetzung auch seine Ursache in der tatsächlich geringeren Zahl von Akademikern, Großindustriellen und Großkaufleuten, wobei den Katholiken, die in den alten Kulturgebieten Deutschlands am Rhein und in Süddeutschland wohnen, alle Wirtschaftsvorteile und alle geistigen Vorbedingungen gegeben waren.
[19]Eine ähnliche Umschichtung nimmt in jeder gemischten Bevölkerung der geistig regsamere Teil vor. In Amerika und im Orient werden die schwerfälligeren und stumpferen Nationalitäten länger in den schlechter entlohnten Arbeitsformen festgehalten, während die agileren und sensibleren das großstädtische, kommerzielle und akademische Element stellen, (z. B. im Orient: Griechen, Juden, Armenier, Türken, in Amerika: Juden, Deutsche, Engländer, Iren, Italiener, Polen, Neger). Selbst in Deutschland zeigen sich ähnliche Differenzierungen zwischen der katholischen und evangelischen Bevölkerung, diese dringt in katholische Gegenden ein und besetzt die lohnenderen Berufsarten. Der ewige Jammer darüber, daß die Katholiken in Deutschland so wenig an der Spitze der Nation stehen, hatte neben der sicher unberechtigten Zurücksetzung auch seine Ursache in der tatsächlich geringeren Zahl von Akademikern, Großindustriellen und Großkaufleuten, wobei den Katholiken, die in den alten Kulturgebieten Deutschlands am Rhein und in Süddeutschland wohnen, alle Wirtschaftsvorteile und alle geistigen Vorbedingungen gegeben waren.
[20]Von mir ergänzt.
[20]Von mir ergänzt.
[21]Ueber die Zahl der Austritte siehe in dem betr. Kapitel.
[21]Ueber die Zahl der Austritte siehe in dem betr. Kapitel.
[22]Die schönfärbenden Statistiker belieben diese Ziffer zu unterschätzen.
[22]Die schönfärbenden Statistiker belieben diese Ziffer zu unterschätzen.
[23]Ohne die Kriegsverluste bei gedachter günstiger Friedenssterblichkeit.
[23]Ohne die Kriegsverluste bei gedachter günstiger Friedenssterblichkeit.
[24]Darunter 129 Militärpersonen.
[24]Darunter 129 Militärpersonen.
[25]Nur die über 14jährigen. Die Taufe der Kinder ist damit nicht erfaßt.
[25]Nur die über 14jährigen. Die Taufe der Kinder ist damit nicht erfaßt.
[26]Die Bevölkerungsabnahme der Juden Wiens war somit vor dem Weltkrieg jährlich über 500, da die Austrittsziffer nur die amtlich registrierten ausscheidenden über 14 Jahre alten Personen erfaßt.
[26]Die Bevölkerungsabnahme der Juden Wiens war somit vor dem Weltkrieg jährlich über 500, da die Austrittsziffer nur die amtlich registrierten ausscheidenden über 14 Jahre alten Personen erfaßt.
[27]Es handelt sich um Berlin allein, Groß Berlin würde noch beweiskräftigere Zahlen liefern. Für den Westen liegt kein Material vor.
[27]Es handelt sich um Berlin allein, Groß Berlin würde noch beweiskräftigere Zahlen liefern. Für den Westen liegt kein Material vor.
[28]Der eine Sohn war der Bassist Lindeck, der andere, allerdings nicht getauft aber wohl Dissident, der bekannte Münchener Hofkapellmeister und Wagnerdirigent.
[28]Der eine Sohn war der Bassist Lindeck, der andere, allerdings nicht getauft aber wohl Dissident, der bekannte Münchener Hofkapellmeister und Wagnerdirigent.
[29]Emin Pascha, der als Jude geboren, später getauft wurde, trat zum Mohammedanismus über und wurde schließlich wieder Christ. Familien in denen die Kinder z. T. katholisch z. T. evangelisch getauft waren, sind keine Seltenheit.
[29]Emin Pascha, der als Jude geboren, später getauft wurde, trat zum Mohammedanismus über und wurde schließlich wieder Christ. Familien in denen die Kinder z. T. katholisch z. T. evangelisch getauft waren, sind keine Seltenheit.
[30]Von den in Preußen ermittelten Mischehen befindlichen 3643 Kinder waren 792 im jüd. Glauben erzogen. Also 22%, eine Ziffer, die fast in allen Auszählungen wiederkehrt, wonach jedes 4.-5. Kind aus Mischehen in der mosaischen Religion erzogen wird.
[30]Von den in Preußen ermittelten Mischehen befindlichen 3643 Kinder waren 792 im jüd. Glauben erzogen. Also 22%, eine Ziffer, die fast in allen Auszählungen wiederkehrt, wonach jedes 4.-5. Kind aus Mischehen in der mosaischen Religion erzogen wird.
[31]Das XIX. Jahrhundert erfüllte der Kampf um die politischen Rechte des Individuums und die nationale Selbstständigkeit der Völker. Dem neuen Zeitabschnitt scheinen grosse soziale Auseinandersetzungen vorbehalten zu sein. Ob es gelingt, das einzelne Individuum vom Druck der Wirtschaftsverhältnisse frei zu machen, kann nur die Zukunft lehren. Vorerst hängen die Juden wie keine zweite Klasse von allen Vibrationen des Wirtschaftsmarktes ab und reagieren wie ein feines Metall auf alle Stösse des ökonomischen Lebens.Im Mittelalter waren die Juden die Träger des Geldhandels, in der neuen Zeit sind sie die Träger des Kapitalismus, Begriffe, die man nicht ohne weiteres gleichsetzen darf. Es wäre lohnend auf alle diese Probleme einzugehen.
[31]Das XIX. Jahrhundert erfüllte der Kampf um die politischen Rechte des Individuums und die nationale Selbstständigkeit der Völker. Dem neuen Zeitabschnitt scheinen grosse soziale Auseinandersetzungen vorbehalten zu sein. Ob es gelingt, das einzelne Individuum vom Druck der Wirtschaftsverhältnisse frei zu machen, kann nur die Zukunft lehren. Vorerst hängen die Juden wie keine zweite Klasse von allen Vibrationen des Wirtschaftsmarktes ab und reagieren wie ein feines Metall auf alle Stösse des ökonomischen Lebens.
Im Mittelalter waren die Juden die Träger des Geldhandels, in der neuen Zeit sind sie die Träger des Kapitalismus, Begriffe, die man nicht ohne weiteres gleichsetzen darf. Es wäre lohnend auf alle diese Probleme einzugehen.
[32]Hierher gehören auch die sich mehrenden Fälle anormalen Sexualempfindens oder minderer Potenz.
[32]Hierher gehören auch die sich mehrenden Fälle anormalen Sexualempfindens oder minderer Potenz.
[33]Denn es bleibt eine Tatsache, daß die Ostjuden sehr rasch die Sitten und Gewohnheiten der Westjuden annehmen, weil sie in denselben Kulturkreis unter denselben Voraussetzungen und Bedingungen eintreten.
[33]Denn es bleibt eine Tatsache, daß die Ostjuden sehr rasch die Sitten und Gewohnheiten der Westjuden annehmen, weil sie in denselben Kulturkreis unter denselben Voraussetzungen und Bedingungen eintreten.
[34]Jenseits der deutschen Grenze vollzieht sich in umgekehrtem Maßstab der Neuaufbau eines jüdischen Palästina und löst so das Wort des ProfetenJesaiasein: „Und wenn auch nur ein zehntel bliebe: — wie eine Eiche oder eine Terebinthe, wenn sie das Laub abgeworfen doch den Schein behält: so wird auch der heilige Stamm Bestand haben, und Amos beschließt diese Profetie in dem letzten seiner Bücher:Alle Sünder in meinem Volk sollen durchs Schwert sterben, die da sagen: Es wird das Unglück nicht so nahe sein, noch uns begegnen. Zur selben Zeit will ich die zerfallene Hütte Davids wieder aufrichten und ihre Lücken verzäunen, und was abgebrochen ist wieder aufrichten und will sie bauen wie sie vorzeiten gewesen ist.Denn ich will das Verhängnis meines Volkes Israel wenden, daß sie sollen die wüsten Städte bauen und bewohnen, Wein, zu pflanzen und Wein davon trinken, Gärten machen und Früchte daraus essen.Denn ich will sie in ihr Land pflanzen, daß sie nicht mehr aus ihrem Lande ausgerottet werden, das ich ihnen gegeben habe, spricht der Herr, dein Gott.”Und in dem Sinne kann das Wort des Propheten Jeremias gelten:„Es bleibt Hoffnung für Deine Zukunft!”
[34]Jenseits der deutschen Grenze vollzieht sich in umgekehrtem Maßstab der Neuaufbau eines jüdischen Palästina und löst so das Wort des ProfetenJesaiasein: „Und wenn auch nur ein zehntel bliebe: — wie eine Eiche oder eine Terebinthe, wenn sie das Laub abgeworfen doch den Schein behält: so wird auch der heilige Stamm Bestand haben, und Amos beschließt diese Profetie in dem letzten seiner Bücher:
Alle Sünder in meinem Volk sollen durchs Schwert sterben, die da sagen: Es wird das Unglück nicht so nahe sein, noch uns begegnen. Zur selben Zeit will ich die zerfallene Hütte Davids wieder aufrichten und ihre Lücken verzäunen, und was abgebrochen ist wieder aufrichten und will sie bauen wie sie vorzeiten gewesen ist.
Denn ich will das Verhängnis meines Volkes Israel wenden, daß sie sollen die wüsten Städte bauen und bewohnen, Wein, zu pflanzen und Wein davon trinken, Gärten machen und Früchte daraus essen.
Denn ich will sie in ihr Land pflanzen, daß sie nicht mehr aus ihrem Lande ausgerottet werden, das ich ihnen gegeben habe, spricht der Herr, dein Gott.”
Und in dem Sinne kann das Wort des Propheten Jeremias gelten:
„Es bleibt Hoffnung für Deine Zukunft!”
Anmerkungen zur Transkription:Das Inhaltsverzeichnis wurde vom Ende des Buchs an den Anfang verschoben.Wortanfänge Ae, Oe, Ue wurden nicht in die entsprechenden Umlaute Ä, Ö, Ü geändert. Interpunktion wurde ohne gesonderte Erwähnung korrigiert.Das Cover wurde im Rahmen der Transkription erstellt und ist frei von Urheberrechten.Die Zahlen in den letzten beiden Spalten der ersten Tabelle auf Seite 92 stimmen nicht mit den Summen der vorderen Spalten überein. Die Werte wurden so belassen. AufSeite 103gab es einen Fußnotenanker * ohne Fußnote. Dieser bezog sich anscheinend auf die Fußnote auf der vorhergehenden Seite und wurde an beiden Stellen so belassen. Die Summen in der zweiten Tabelle dieser Seite sind im Originaltext fett markiert, es ist keine Markierung in diesem Text vorhanden. AufSeite 145sind in der Tabelle zum Steueraufkommen die Werte korrigiert worden bei Katholiken von 5950 auf 595000 und bei Evang. von 4,9 % auf 49,0 %.Folgende Inkonsistenzen wurden belassen, da beide Schreibweisen üblich waren:50jährigen -- 50-jährigenausser -- außeräussere -- äußereDescendenz -- Deszendenzdreissig -- dreißigElementes -- ElementsFriedenschluß -- FriedensschlussGeburtenüberschuß-Berechnungen -- GeburtenüberschußberechnungGroß-Berlin -- Gross-Berlingefasst -- gefaßtgross -- großPreussen -- Preußenproportional -- proportionellschliesst -- schließtselbständig -- selbstständigZufluss -- ZuflußIm Text wurden weiterhin folgende Änderungen vorgenommen:S. 7Anführungszeichen entfernt.S. 8"Noa" in "Noah" geändert.S. 9"festumrissenem" in "festumrissenen" geändert.S. 14"Neomalthusionismus" in "Neomalthusianismus" geändert.S. 15"R. Elasar, b. Asarja" in "R. Elasar b. Asarja" geändert.S. 16"Famile" in "Familie" geändert.S. 17"Work" in "Werk" geändert.S. 18"vorteihafteste" in "vorteilhafteste" geändert.S. 18"Andrée" in "Andree" geändert.S. 26Anführungszeichen entfernt.S. 42"Sabbatheiligung" in "Sabbathheiligung" geändert.S. 44Anführungszeichen ergänzt (Fußnote).S. 52")" eingefügt.S. 53"11,9%" in "11,90/00" geändert.S. 53"13,6%" in "13,60/00" geändert.S. 56Anführungszeichen ergänzt.S. 72"deuschen" in "deutschen" geändert.S. 77"enstammen" in "entstammen" geändert.S. 78"löken" in "löcken" geändert.S. 85"blutsverwandschaftlichen" in "blutsverwandtschaftlichen" geändert.S. 90"jahrlang" in "jahrelang" geändert.S. 96"treibt" in "treiben" geändert.S. 97"Neumaltusianismus" in "Neomalthusianismus" geändert.S. 102Anführungszeichen ergänzt.S. 105"wiederspiegelt" in "widerspiegelt" geändert.S. 105"fundamenter" in "fundamentaler" geändert.S. 108"bei der allgemein" in "bei der allgemeinen" geändert.S. 108")" ergänzt.S. 108"Kinder" und "Erwachsene" in der Tabelle vertauscht.S. 116")" ergänzt.S. 120")" ergänzt.S. 123"einem Komponenten" in "einer Komponente" geändert.S. 125"übeu" in "über" geändert.S. 129"Sanhedrion -- bekannt" in "Sanhedrion bekannt --" geändert.S. 133"Durchschnittssjude" in "Durchschnittsjude" geändert.S. 134"bei den Erörterung" in "bei der Erörterung" geändert.S. 136"Hoffmannsthal" in "Hofmannsthal" geändert.S. 137"stossen" in "stoßen" geändert.S. 148Anführungszeichen ergänzt.S. 149"alljhrlich" in "alljährlich" geändert.S. 149"Vorgnge" in "Vorgänge" geändert.S. 149"betrchtliche" in "beträchtliche" geändert.S. 149"Kulturschdigungen" in "Kulturschädigungen" geändert.S. 149"wren" in "wären" geändert.S. 150"ethischen" in "ethnischen" geändert.S. 151Anführungszeichen ergänzt.S. 151"Wiederschein" in "Widerschein" geändert.S. 158Anführungszeichen ergänzt.S. 160"ungekehrtem" in "umgekehrtem" geändert (Fußnote 34).Anmerkungen zu nicht vorgenommenen Korrekturen:S. 61Verstädtichung wurde nicht geändert.S. 122Konkruluz ist vermutlich ein Setzfehler. Es könnte Kongruenz gemeint sein, wurde aber unverändert belassen.S. 130Die Summe der angegebenen Mischehen Preußens besträgt 12484 statt der angegebenen 12384, das wurde unverändert belassen.S. 149Die idiomatische Schreibweise "Karrikatur" wurde nicht geändert."Profezeiungen" / "profezeihen" (in Zitataten) wurde nicht geändert."garnicht" wurde nicht geändert.
Das Inhaltsverzeichnis wurde vom Ende des Buchs an den Anfang verschoben.
Wortanfänge Ae, Oe, Ue wurden nicht in die entsprechenden Umlaute Ä, Ö, Ü geändert. Interpunktion wurde ohne gesonderte Erwähnung korrigiert.
Das Cover wurde im Rahmen der Transkription erstellt und ist frei von Urheberrechten.
Die Zahlen in den letzten beiden Spalten der ersten Tabelle auf Seite 92 stimmen nicht mit den Summen der vorderen Spalten überein. Die Werte wurden so belassen. AufSeite 103gab es einen Fußnotenanker * ohne Fußnote. Dieser bezog sich anscheinend auf die Fußnote auf der vorhergehenden Seite und wurde an beiden Stellen so belassen. Die Summen in der zweiten Tabelle dieser Seite sind im Originaltext fett markiert, es ist keine Markierung in diesem Text vorhanden. AufSeite 145sind in der Tabelle zum Steueraufkommen die Werte korrigiert worden bei Katholiken von 5950 auf 595000 und bei Evang. von 4,9 % auf 49,0 %.
Folgende Inkonsistenzen wurden belassen, da beide Schreibweisen üblich waren:
Im Text wurden weiterhin folgende Änderungen vorgenommen:
Anmerkungen zu nicht vorgenommenen Korrekturen: