Bei den russischen Truppen, die im Jahre 1812 die Moldau und Wallachei besetzt hatten, befand sich auch das Regiment, in welchem Alfred Lobenthal damals als Rittmeister diente. Er war einer der kühnsten und tapfersten unter allen Offizieren, und sein Muth verwickelte ihn öfters in die gefährlichsten Unternehmungen; auch war ihm das Glück, welches gern die Kühnheit krönt, gewöhnlich hold, bis die unbeständige Göttin ihn einst auf einige Zeit verließ: der Rittmeister Lobenthal erhielt in einem Gefechte, in dem Augenblicke, wo der Feind die Flucht ergriff, einen Flintenschuß in den Leib, der ihn vom Pferde stürzte.
Werner, der brave Unteroffizier, den die Dankbarkeit auf immer an ihn gefesselt hatte,befand sich in der Nähe, und eilte sogleich zur Hülfe herbei. Von einigen Soldaten unterstützt, brachte er den Rittmeister in das benachbarte Haus eines Pächters, der einer gewissen Wohlhabenheit genoß, und da die Ankunft eines verwundeten Offiziers für die Einwohner eine Schutzwehr war, so nahmen sie ihn mit Freude und Wohlwollen auf. Der Hausvater, ein ehrwürdiger Greis, ließ ihm das beste Zimmer einräumen, und ihm alle Hülfe leisten, die ihm zu Gebote stand. Der Wundarzt des Regiments ward herbeigeholt; nach dem ersten Verbande erklärte er, daß die Wunde zwar nicht tödtlich sei, aber nur langsam wieder heilen würde.
Beinah vierzehn Tage lang befand sich Lobenthal in einer fast völligen Bewußtlosigkeit; er hörte kaum das Geräusch, was man um sein Bett her machte, und da seine Augen stets geschlossen waren, so sahe er nicht, wie sorgsam man ihn pflegte; sonst hätte ersogleich bemerkt, wie unter den Personen, die über die Erhaltung seines Lebens wachten, sich vorzüglich die junge Tochter des Hauses auszeichnete, die nicht nur durch ihre außerordentliche Schönheit, sondern auch durch ihr liebenswürdiges, unschuldiges Wesen Jedermann auffiel. Von einem Mitleiden bewegt, dessen wahre Ursachen sie selbst noch nicht kannte, brachte sie ganze Tage am Bette des Kranken zu, der ungeachtet seiner Todtenblässe, dennoch in seinen Gesichtszügen die Spuren einer hohen Schönheit verrieth.
Lodoiska fand stets einen neuen Vorwand, in das Krankenzimmer zurückzukehren, aus welchem man sie öfters forttrieb; mehrere Stunden brachte sie häufig bloß mit einem Anschauen zu, dessen Folgen für sie höchst gefährlich werden konnten. Sobald aber befreundete Offiziere Lobenthals oder Soldaten von seiner Schwadron kamen, um sich nachseinem Befinden zu erkundigen, floh das unschuldige Mädchen, voller Scham, hier überrascht worden zu sein, so leicht wie ein junges Reh von dannen, und wartete mit Ungeduld, bis die lästigen Besuche sich wieder entfernt haben würden.
Die ersten Blicke, welche Lobenthal aufschlug, fielen auf diesen irdischen Engel; wie konnte er sie anders, als mit der höchsten Bewunderung ansehen? Er fühlte bald das Bedürfniß eines Vertrauten, mit welchem er nach Herzenslust von derjenigen sprechen könnte, die seine ganze Seele erfüllte; hierzu wurde Werner erwählt, und stolz auf diese Auszeichnung eilte er, sich derselben würdig zu machen, indem er Gelegenheit suchte, die schöne Lodoiska von den glänzenden Eigenschaften seines Rittmeisters zu unterhalten, ohne ihr jedoch auf eine bestimmte Art zu erklären, was dieser schöne junge Offizier von ihr dachte.
Werners Erzählungen nahmen die Aufmerksamkeit des jungen Mädchens auf eine außerordentliche Art in Anspruch. Mit welcher Spannung hörte sie der Beschreibung einer Schlacht zu! Sie folgte in Gedanken dem Rittmeister bis mitten in die sich immer erneuernden Gefahren; bald erblaßte, bald erröthete sie; ihr Athemzug wurde kürzer, wenn die Gefahr am augenscheinlichsten war. Endigte aber dann die Erzählung mit einem Siege, den Lobenthal nicht mit einer Wunde bezahlt hatte, so erhob sie ihre ausdrucksvollen Augen gen Himmel, und stattete der Vorsehung tausend Mal ihren wärmsten Dank ab.
In der Stille der Nacht, so wie am Tage mitten unter ihren Arbeiten, war sie nur von einem einzigen Gedanken beschäftigt: der schöne und tapfere Rittmeister war ihrer Einbildungskraft, so wie ihrem Herzen, unaufhörlich gegenwärtig. Je länger dieß dauerte, desto tiefer drang der Pfeil in’s Innere; schonempfand sie das ganze Entzücken der Liebe, und doch hatte der Gegenstand derselben noch kein Wort mit ihr davon gesprochen. Indessen beobachtete Lobenthal nicht lange diese Zurückhaltung, die weder mit seinem Stande noch mit seinem Charakter übereinstimmte; er erklärte sich endlich, und ward sogleich erhört. Lodoiska befand sich in jenem Alter, wo das Mißtrauen noch unbekannt ist; sie liebte mit Leidenschaft, und es schien ihr ganz natürlich, daß sie eben so wieder geliebt würde. Sie kannte weder den Unterschied der Stände noch des Vermögens; ihr Geliebter war schön und jung, sie war beides ebenfalls: alles schien ihr daher gleich, und für sie konnte die Zukunft nichts sein, als eine glückliche Verlängerung der Gegenwart.
Aber mitten in diesem Entzücken erhielt sie sich rein, wie die Tugend selbst; kein unreiner Gedanke befleckte ihre Unschuld, und Lobenthal, voll Erstaunen über eine Leidenschaft,vereinigt mit so viel Tugend, machte keinen Versuch, sie zu entweihen. Je länger er seine Lodoiska sahe, desto größer wurde seine Zärtlichkeit für sie, bis sie endlich den höchsten Gipfel erreichte. Eines Abends, nachdem er den ganzen Tag in dem reinsten, entzückendsten Vergnügen zugebracht hatte, ritzte er sich mit einem Federmesser den Arm, und schrieb mit seinem Blute ein Heirathsversprechen auf, welches er seiner Geliebten übergab. Lodoiska eilte, ein Gleiches zu thun; nach dem uralten Gebrauche der dortigen Gegenden ward der doppelte Vertrag fünf Nächte lang unter dem Leichenstein eines Grabes verwahrt, und dadurch im Himmel selbst geheiligt.
Man zweifelt in jenen Ländern nicht, daß zwei Liebende durch einen solchen Vertrag unwiderruflich an einander gefesselt werden; jede andere Ehe, die nicht unter ihnen beiden vollzogen würde, kann nur höchst unglücklichsein. Die Jungfrau, welche sich auf solche Art verlobt, kann nach ihrem Tode aus dem Grabe wieder auferstehen, um als Vampyr den Treulosen zu quälen, der sie verlassen hat. Lobenthal wußte nichts von allen diesen Eigenheiten, und fürchtete die Zukunft nicht; denn es schien ihm unmöglich, seine Lodoiska je zu vergessen.
Wochen und Monate vergingen; schon waren die russischen Truppen aus der Moldau und Wallachei wieder abgezogen, um im Norden ihren Mitbrüdern gegen die Franzosen zu Hülfe zu eilen. Lobenthals Wunde war geheilt, und dennoch verlängerte er seinen Aufenthalt, da die Liebe ihn einen Theil seiner Pflicht vergessen machte; aber ein strenger Befehl seines Chefs lösete bald die Bezauberung des neuen Rinaldo, und es blieb ihm keine Wahl, als sich zu entehren, oder sich von Lodoiska zu trennen. Der Kampf in seinem Innern war fürchterlich, doch trugen endlichRuhm und Pflicht den Sieg über die Liebe davon. Nachdem Lobenthal seine eigene Schwachheit überwunden hatte, mußte er noch die seiner Geliebten bekämpfen; er suchte sie durch die feierlichsten Versprechungen zu beruhigen, und gelobte, höchstens in Zeit von einem Jahre wiederzukommen. Endlich fand sich Lodoiska geduldig, aber nicht getröstet, und willigte in die unglückliche Abreise.
Lobenthal sahe seine Braut nicht wieder; lange Zeit hindurch blieb er ihr treu, aber die Abwesenheit brachte endlich auch bei ihm die gewöhnliche Wirkung hervor. Lodoiska wurde ihm nach und nach gleichgültig, er vergaß seine Versprechungen, und endlich erlosch das Andenken an seine frühere Liebe völlig durch seine Vermählung mit Helenen. Indessen blieb es ihm unmöglich ganz mit Lodoiska zu brechen. Sie schrieb ihm regelmäßig, und ergab sich geduldig in eine verlängerte Zögerung, die der Krieg nothwendigmachte; als aber der Frieden endlich in ganz Europa hergestellt war, wurden ihre Briefe dringender, und sie kündigte dem nun zum Obersten beförderten Lobenthal an, daß sie ihn selbst aufsuchen wolle, wenn er nicht zu ihr zurückkehren würde.
Lobenthal beantwortete diese Briefe nicht, und er hörte lange nichts von seiner ehemaligen Braut, bis er endlich in Berlin, nach seiner Verabschiedung und nach langer Unterbrechung, abermals einen Brief von Lodoiska erhielt, worin sie ihm ihre nahe Ankunft in Berlin meldete. Dieses Schreiben mußte ihm, als Gatten Helenens, den höchsten Schrecken verursachen; er that daher einen verzweifelten Schritt, und machte seine unglückliche Braut mit seiner Vermählung bekannt. Voller Angst erwartete er ihre Antwort, die auch nicht lange ausblieb. Kaum hatte er sie erhalten, so trat er zu Helenen in’s Zimmer, schützte einen bedeutendenVerlust an seinem Vermögen vor, der ihn zwänge, die Hauptstadt sogleich zu verlassen, und trat die Reise nach Böhmen an, wie wir am Eingange dieses Buches gesehen haben. Auf die Antwort Lodoiska’s wagte er nie wieder einen Blick zu werfen, und in einem neuen Anfall von Schrecken vernichtete er diesen Brief, so daß man nie erfahren hat, was er eigentlich enthalten habe. —
Lodoiska’s jetziger Aufenthalt im Schlosse R.... konnte nur von übler Vorbedeutung für die Familie Lobenthal sein; Werner, der genau von den früheren Verhältnissen des Obersten unterrichtet war, fürchtete das Schrecklichste, und gerieth fast in Verzweiflung, seine Furcht weder Jemanden zu entdecken, noch den Obersten davon benachrichtigen zu können. Er entschloß sich endlich, sich Lodoiska so viel als möglich zu nähern, um ihre wahren Absichten kennen zu lernen.
Hierzu wählte er einen Nachmittag, als die Oberstin gerade einige Gesellschaft aus der Nachbarschaft bei sich hatte. Als er in Lodoiska’s Zimmer trat, saß dieselbe in der Nähe eines Fensters, während der junge Wilhelm vor ihr stand, und auf ihren Schooß ein Bilderbuchgelegt hatte, das er mit vielem Vergnügen durchblätterte. Die Fremde schien in das tiefste Nachdenken versunken zu sein, und sahe den Knaben mit Blicken an, die nichts weniger als Wohlwollen verriethen; Werners Schritte weckten sie aber aus ihren Träumereien, worauf sie augenblicklich ihre Miene änderte, und ihre gewöhnliche außerordentliche Gleichgültigkeit annahm. Der alte Unteroffizier trat näher und grüßte sie, was aber nicht erwidert wurde; doch ließ er sich durch diese Unhöflichkeit nicht irre machen, sondern fing sogleich seinen Angriff an, wie er sich vorgenommen hatte.
„Vortrefflich, Lodoiska, sagte er; da haben Sie sich nun in ein Haus eingeführt, wo Sie der Klugheit gemäß lieber hätten wegbleiben, und das Sie hätten scheuen sollen, zu Ihrer eigenen Ruhe und zur Ruhe einer achtungswürdigen Familie. Was haben Sie jetzt für Absichten? Wollen Sie hier, zum Lohne für die gute Aufnahme, die Sie genießen, Schmerzund Zank erregen? Halten Sie es nicht für angemessener, da Sie denn nun einmal den Obersten noch wiedersehen wollen, seine Rückkehr in Prag abzuwarten?“
— Ich halte dafür, Werner, daß man sich in wichtigen Angelegenheiten nicht bei seinen Feinden Raths erholen müsse, und überdieß bist du in deinen Rathschlägen eben nicht glücklich. Warst du es nicht, der mich einst aufforderte, mich von der Liebe des treulosesten aller Männer rühren zu lassen? Und dennoch kanntest du ihn genau, und wußtest, wie groß sein Leichtsinn sei. Aber dieß hinderte dich nicht, mich dem Rande des Abgrundes näher zu führen, und wer steht mir dafür, daß dein jetziger Rath nicht ebenfalls ähnliche Betrügereien im Hinterhalt hat? —
„Wenn ich Unrecht that, so ward dieß mehr in Folge meines damaligen Alters, als meines Herzens geübt. Jetzt leitet mich nur meine Theilnahme für ....“
— Ich glaube nicht mehr an die Worte der Menschen, und gehe auch nicht von dem mir einmal vorgeschriebenen Wege ab. Da ich mich jetzt in diesem Hause befinde, so werde ich darin so lange bleiben, bis Alles für mich aus ist, und ich den ewigen Qualen entgegengehe, die mich erwarten. —
„Was haben Sie aber zu fürchten, wenn Sie nichts Böses gethan haben?“
— Nicht mit dir, rief die Fremde im heftigsten Tone, werde ich über diesen Punkt sprechen. Ich bin es müde, dich anzuhören und dir zu antworten; ja deine Gegenwart ist mir so lästig, daß ich ungeduldig auf den Zeitpunkt warte, wo ich deiner Gesellschaft überhoben werde. —
„Es thut mir leid, Ihnen zu mißfallen; aber obgleich meine Anwesenheit Ihnen so lästig ist, so dürfen Sie sich doch nicht schmeicheln, mich aus den Augen zu verlieren, so lange Sie sich in diesem Schlosse befinden, und ich werde meine Wachsamkeit nur noch verdoppeln.“
— Wahrlich, Werner, deine Wachsamkeit wird auch höchst nöthig sein, und du wirst großen Vortheil davon haben. Fürchtest du nicht, mich endlich auf’s Aeußerste zu treiben? Kannst du die Frechheit haben, mich so zu beleidigen, indem du mir geradezu dein Mißtrauen gegen mich ausdrückst? Schwacher Sterblicher! Sobald ich deiner Obhut müde bin, wirst du aufhören, meinen Absichten Hindernisse in den Weg zu legen. Sei überzeugt, daß du, der du mit so vieler Kühnheit zu mir sprichst, das Schloß eher verlassen wirst, als ich! —
„Ich zweifle nicht, daß meine Gegenwart Ihnen lästig ist; allein wenn ich will, so soll keine Stunde vergehen, und Sie werden einen Laufpaß erhalten, sich Ihre Wohnung anderswo zu suchen, wo es Ihnen belieben wird. Ich darf nur ein Wort sagen ....“
— Du wirst es nicht sagen, dieses Wort, denn du kennst die Folgen davon! Glaube mir, Werner, wenn dir das Glück der Oberstin theuerist, so laß sie den noch übrigen Theil ihres Lebens in Ruhe zubringen. Ich werde ihr nur im äußersten Falle die schreckliche Aufklärung geben, und wenn ihr Leben vergiftet wird, so bist du allein die Ursache davon. —
„Aber kurz, was wollen Sie hier? Worauf gründen Sie Ihre Hoffnung?“
— Hoffnungen habe ich nicht und kann ich nicht mehr haben, denn mein Schicksal ist unwiderruflich bestimmt. Aber ich habe noch Pflichten zu erfüllen, Befehle zu vollziehen. Früherhin hätten sie mein Herz zerrissen, das sich dagegen aufgelehnt haben würde; aber jetzt kommt es mir nicht mehr darauf an, da ich schon im Voraus in der Zukunft lesen kann; die Gefühle, denen ich früher hingegeben war, sind jetzt für mich verloren. —
„Wahrhaftig, Lodoiska, ich höre Sie sprechen, aber es ist mir unmöglich, Sie zu verstehen. Als Sie noch in Ihrem Vaterlande waren, brauchte ich nicht erst über jedes IhrerWorte nachzudenken; aber jetzt sind sie mir so dunkel, daß ich mir vergebens den Kopf darüber zerbreche. Ich bitte Sie, drücken Sie sich deutlicher und ohne Umschweife gegen mich aus!“
Lodoiska antwortete nicht; ein triumphirendes Lächeln schwebte über ihren Lippen, während sie gleichgültig mit dem Buche spielte, welches Wilhelm, der sich beim Eintritte des Unteroffiziers entfernte, zurückgelassen hatte. Dadurch entstand ein ziemlich langes Stillschweigen, das Werner endlich zuerst brach.
„Ich sehe wohl, sagte er voller Aerger, daß es vergebens ist, Sie auf vernünftige Gedanken zu bringen. Aber, wenn Sie darauf bestehen, einen Plan auszuführen, den ich schlechterdings nicht errathen kann, so vergessen Sie wenigstens nicht, mit welcher Güte Sie im Schlosse R.... aufgenommen worden sind, und lassen Sie uns unsere Gastfreundschaft gegen Sie nicht bereuen!“
Diese Worte brachten ein flüchtiges Erröthen in den Gesichtszügen der Fremden hervor; aber sie nahmen bald ihre gewöhnliche Blässe wieder an, und Lodoiska antwortete mit großer Ruhe:
„Welchen Vorwurf über mein Betragen, sei es auch in der Folge wie es wolle, könnte mir derjenige machen, der voll Entzücken in dem Hause meines Vaters aufgenommen wurde, und zum Lohne dafür nur Verzweiflung und Tod darin zurückließ?“
Eine so kräftige Erwiderung setzte Wernern in Verlegenheit. Er fühlte die Richtigkeit dieses Vorwurfs, doch suchte er seine Verwirrung zu verbergen, indem er sagte:
„Geschehene Dinge sind nicht zu ändern; aber die Fehler der andern sind für uns keine Entschuldigung, und das Böse, was erst noch geschehen soll, kann das frühere Uebel nicht wieder gut machen.“
Lodoiska antwortete ihm nicht. Sie gab ihm nur ein Zeichen, daß sie wünsche, allein zu sein, und da Werner fürchtete, von der Oberstin hier überrascht zu werden, so entfernte er sich, aber mit dem festen Vorsatze, jeden Schritt der Feindin des Hauses, wie er sie nannte, zu belauschen.
Helene, deren Einsamkeit nur selten durch die Besuche der Nachbarn gestört wurde, hofftedurch die Gesellschaft der jungen Fremden für die Folge einigen Zeitvertreib zu haben; aber sie überzeugte sich bald, daß der Umgang mit ihr nichts weniger als angenehm sei. Ihre beständige Traurigkeit, ihr Schweigen, wenn man sie nicht fragte, ihre kurzen Antworten, und mehr als Alles, das Unbeschreibliche in ihren Gesichtszügen, waren höchst zurückstoßend für Helenen, die bald dem mehrmals ausgesprochenen Wunsche der Fremden nachgab, sie in ihrem Zimmer völlig allein zu lassen. Lodoiska verließ dasselbe nur zur Zeit der Mahlzeiten, und setzte sich schweigend an den Tisch, wo sie kaum so viel Nahrung zu sich nahm, als zur Erhaltung ihres Lebens höchst nothwendig war. Vergebens drang man in sie, mehr zu essen; sie schlug hartnäckig die besten Speisen aus, und begnügte sich mit etwas Fleisch, das sie bloß aussaugte; Nahrungsmittel aus dem Pflanzenreich waren ihr höchst zuwider. Die Ruhe, deren sie in ihrem Zimmer genoß, ward nur durch die täglichen Besuche der Kinder unterbrochen. Sie zeigte sich stets freundlich gegen dieselben, obgleich sie öfters ganz unbeschreibliche Blicke auf sie warf.
Vierzehn Tage wohnte sie bereits auf dem Schlosse, und ihr Betragen blieb immer dasselbe. Vergebens wurde sie stets von Werner belauscht; er konnte durchaus nichts Verdächtiges entdecken, obgleich er des Nachts zu allen Stunden aufstand, und im Schlosse umherschlich. Wider seinen Willen fing er daher am Ende zu glauben an, er habe sie falsch beurtheilt, und ließ auch allmählich in seiner Wachsamkeit nach.
Zu dieser Zeit fing Wilhelm zu kränkeln an, und setzte seine Mutter in die größte Unruhe. Das Kind beklagte sich eigentlich über nichts insbesondere, und dennoch sahe man die Röthe seiner Wangen schwinden, und seinen Körper immer mehr abmagern. Bald wurde er so schwach, daß er nicht mehr gehen konnte; auch das Tageslicht ward ihm zuwider; aber zu gleicher Zeit nahm seine Anhänglichkeit an die Fremde zu, die er kaum mehr verlassen wollte. Wenn man ihn mit Gewalt von seiner Freundin trennte, gerieth er in Zorn, und ganze Stunden lang brachte er in ihrem Arm liegend zu. Lodoiska sahe indessen diese Zuneigung mit Gleichgültigkeit an, obgleich sie das Kind nicht von sich entfernte, und darein willigte,daß es vorzugsweise ihrer Pflege überlassen wurde.
Helene schrieb Briefe über Briefe an ihren Mann, theilte ihm den bedenklichen Krankheitszustand ihres Sohnes mit, und bat ihn, doch endlich seiner Abwesenheit ein Ziel zu setzen. Von der Feuersbrunst und dem Aufenthalte der unglücklichen Fremden im Schlosse hatte sie ihn schon früher benachrichtigt. Lobenthal theilte in seinen Antworten Helenens Aengstlichkeit, und versprach ihr, sich sobald als möglich auf den Rückweg zu machen, da aller Anschein da sei, eine völlige Aussöhnung zwischen seiner Schwester und ihrem Gatten zu Stande zu bringen. Der Begebenheit mit der Feuersbrunst hatte er nur wenig seine Aufmerksamkeit geschenkt, und berührte sie nur im Vorübergehen, indem er das Betragen Helenens völlig billigte. Alle seine Briefe schloß er mit den heißesten Wünschen für die Genesung seines geliebten Wilhelm.
Der Himmel schien seine Wünsche nicht erhören zu wollen; die Kräfte des Kindes schwanden immer mehr, sein Athem wurde immer kürzer, und schon konnte er kaum seinen Kopf in geraderRichtung über den Schultern erhalten, auf welche er aller Anstrengungen ungeachtet immer wieder zurückfiel. Helene war außer sich. Zwar suchte ein geschickter Arzt, der täglich nach dem Schlosse kam, ihr Trost einzusprechen, allein auch dieser wußte selbst nicht, was er von der außerordentlichen Krankheit denken sollte. Das Kind behielt bei seiner großen Schwäche eine Eßlust, die mit der Krankheit immer zunahm; es beklagte sich stets über Hunger, der nur schwer zu stillen war, und dieß am meisten des Morgens, sobald er aus seinem todtenähnlichen Schlafe erwachte. Dann forderte er die kräftigsten und schwersten Nahrungsmittel, die er verschlang, als wenn er mehrere Tage lang gar nichts gegessen hätte. Um die Mutter nicht noch mehr in Angst zu setzen, that der Arzt, als wenn er gute Hoffnung habe, das Kind wieder herzustellen; aber insgeheim sahe er kein Mittel vor Augen, wie er sein Versprechen erfüllen sollte.
Lodoiska verließ ihren kleinen Freund nur selten; sie hörte die Fragen des Arztes, die Klagen der Mutter mit an, ohne sich je in das Gespräch zu mischen. Nur wenn das Kind die Arzneieinnehmen sollte, wendete sie ihren Einfluß auf den kleinen Wilhelm an, der sie dann freundlich anlächelte, ihre Hand nahm, und artig zu sein versprach, wenn Lodoiska bei ihm bleiben wollte.
„Sei ruhig, mein Kind, sagte sie, und fürchte deßhalb nichts. Ich habe mich zu innig mit deinem Wesen vereinigt, als daß ich mich von dir trennen könnte, und ich werde dich nur in dem verhängnißvollen Augenblicke aufgeben, wo man Alles auf der Erde verlassen muß.“
Diese liebreichen Worte verloren für die Zuhörer allen Werth, weil sie mit der äußersten Gleichgültigkeit und Trockenheit ausgesprochen wurden. Die Fremde legte überhaupt nur selten einen Ausdruck in das, was sie sagte oder that, so daß man sie weniger für ein lebendiges Geschöpf, als für ein belebtes Automat zu halten geneigt war, das sich bloß nach dem Uhrwerk in seinem Innern auf eine stets gleichförmige Weise bewegte. So viel Kälte erregte öfters bei Helenen eine leichte Anwandlung von Zorn, die aber sogleich wieder unterdrückt wurde, wenn sie sich erinnerte, daß der Verstand dieser unglücklichen Fremden ohne Zweifel gelitten haben müsse. Auch war dießdie Ursache, warum sie nicht die Fragen an sie that, die man sonst wohl das Recht hat, an Jemanden zu richten, der in ein Haus eingeführt und aufgenommen ist. Sie wußte von Lodoiska selbst, daß deren Aufenthalt in Deutschland nicht mehr lange dauern würde, daher sie sich auch vorgenommen hatte, bis zum nächsten Frühling der Fremden die Gastfreundschaft zu gewähren.
Der gute Werner, der den kleinen Wilhelm über allen Ausdruck liebte, war über seine Krankheit ganz untröstlich. Er selbst lebte kaum nur noch zur Hälfte, da es augenscheinlich war, daß der Knabe seinem Grabe entgegenging; ja er gerieth endlich in eine Art von Verzweiflung, so daß er den Verdacht schöpfte: Wilhelm möchte wohl vergiftet sein, und Lodoiska sei die Urheberin dieses abscheulichen Verbrechens. Dieser Gedanke ließ ihm von nun an keine Ruhe mehr, und er sann auf nichts, als auf die Art, wie er seinen Verdacht entweder aufklären oder wieder vernichten könnte.
Werner beobachtete seit einigen Tagen die Fremde mit erneuerter und verdoppelter Wachsamkeit, ohne indessen etwas Verdächtiges auffinden zu können. Wilhelm schien mit jeder Minute den Geist aufgeben zu wollen, und es ward also angeordnet, daß seine Mutter, Werner oder Lisette abwechselnd des Nachts bei ihm wachen sollten. Dieser Zeitpunkt, welcher entscheidend zu sein schien, war derjenige, wo ein ziemlich merkbares Besserbefinden einige Hoffnung gab, daß das Kind dennoch wieder genesen könnte. Sein völlig abgemagerter Körper erhielt einige Kräfte wieder; schon verbreitete sich eine leichte Röthe über seine eingefallenen Wangen, und im ganzen Schlosse herrschte die lauteste Freude. Nur Lodoiska blieb völlig gefühllos. Der lauschende Blick Werners, der sie nicht aus den Augen verlor, glaubte bei ihr eine Veränderung zu bemerken, die der des Kindes gerade entgegengesetzt war; sie verlor einen guten Theil vonihrem körperlichenUmfange. Ueber ihr leichenblasses Gesicht war eine verdächtige Unruhe verbreitet, und ihr Gang wurde holperig und schleppend. Oft legte sie eine Hand auf die Wunde, welche Werner unter ihrer linken Brust gesehen hatte, und drückte sie mit Heftigkeit, als wenn sie das Leben, das hier zu entschlüpfen drohte, hätte zurückhalten wollen. Zweimal überraschte Werner sie, wie sie das kranke Kind mit der Aufmerksamkeit einer wilden Ungeduld betrachtete, und eine Bewegung, schrecklich für den, welcher sie verstanden hätte, drückte dabei ihre Gedanken aus. Allein Werner errieth sie nicht; er sah jedoch genug, um überzeugt zu sein, daß entweder die Fremde mit dem morgenden Tage das Schloß verlassen, oder daß das Kind sein Leben endigen müsse. Er nahm sich vor, mit der größten Klugheit zu Werke zu gehen, und der Oberstin so viel zu sagen, daß sie zuerst die Fremde auffordern würde, sich anderswo eine Wohnung zu suchen, weil es nicht anginge, daß sie noch länger in ihrer jetzigen bleiben könne.
Unterdessen war die Nacht schon angebrochen. Die Oberstin, von Mattigkeit fast erschöpft, weil sie seit mehreren Tagen selbst bei ihrem Sohne gewachthatte, fühlte heute ein unwiderstehliches Bedürfniß, etwas Ruhe zu genießen, und sie wollte daher eins der Dienstmädchen zur Wache für diese Nacht bestimmen, als Lodoiska, von dieser Absicht unterrichtet, sich selbst erbot, ihrem jungen Freunde diesen Dienst zu leisten. Helene glaubte, es ihr nicht abschlagen zu dürfen, vorzüglich da sie bisher noch nicht bei dem kleinen Wilhelm gewacht hatte, was man nicht wagen wollte, ihr anzumuthen.
Die Sache wurde sogleich abgemacht, und Lisette brachte, wahrscheinlich aus Vergeßlichkeit, dem guten Werner davon keine Nachricht. Dieser legte sich also in der Ueberzeugung zu Bett, daß der Sohn seines Obersten die Nacht unter der Obhut der zärtlichsten Mutter zubringen würde; aber kaum hatte er sich niedergelegt, so durchkreuzte seinen Kopf eine Menge der peinlichsten Ideen. Einige Augenblicke lang bemächtigte sich dann der Schlaf seiner Sinne, ohne ihm jedoch Ruhe zu verschaffen; er ward von den seltsamsten Träumen bis auf’s Aeußerste geängstigt. Bald glaubte er mitten im Walde, welcher sich hinter dem Garten des Schlosses R.... befand, umherzuirren;plötzlich stürzte eine Räuberbande über ihn her, und er blieb nach einem heftigen Kampfe sterbend auf der Erde liegen; bald versetzte ihn eine Erinnerung aus früheren Zeiten in die Wohnung von Lodoiska’s Vater. Er sah auf dem Hausflur einen Sarg, mit einem schwarz und weißen Leichentuche behangen, und mit einer Krone von Lilien und weißen Nelken geschmückt; eine Menge junger Mädchen stand umher, bis ein Geistlicher erschien, und den Zug nach dem Kirchhofe führte. Hier wurde der Sarg in ein offenes Grab versenkt; die Zuschauer entfernten sich. Werner allein war noch stehen geblieben, und sahe, daß es plötzlich tiefe Nacht um ihn her geworden. Mit einem fürchterlichen Donnerschlage erschien der Mond; kaum hatte dieser die Gegend umher erleuchtet, so öffnete sich unter dumpfem Brausen eines heftigen Sturmwindes die Erde, und in ein Leichentuch gehüllt steigt langsam eine Gestalt aus dem frischen Grabe empor. Immer höher erhebt sie sich in die Lüfte, und durch eine unwiderstehliche Macht wird Werner ihr nach mit fortgerissen. Sie durchfliegt mit reißender Schnelligkeit ungeheure Räume, während derhalb betäubte Soldat sie stets begleitet, bis endlich beide sich wieder zur Erde niederlassen. Werner erkennt das Schloß R.... und schaudert über das, was hier vorgehen soll. Sein geheimnißvoller Führer zieht unter seinem Leichentuche eine Hand hervor, welche aber nichts als ein Gerippe ist, und klopft damit an die Thür des Schlosses; sie wird ihm aufgethan, und in demselben Augenblicke dreht die Gestalt sich um; der erstaunte Werner erkennt in ihr das zornige Gesicht Lodoiska’s. —
Ein so fürchterlicher Traum konnte nicht länger dauern; Werner erwachte, ganz in seinem Schweiße gebadet, und kaum wagte er in der ihn umgebenden Finsterniß die Augen aufzuschlagen. Als er sich nach und nach besann, schien es ihm, als wenn der Himmel selbst ihm eine schreckliche Aufklärung gegeben hätte, von welcher er jetzt Gebrauch machen müsse. Alle Wunder, über die er bisher erstaunte, sind ihm jetzt erklärt, denn im Grabe hat Lodoiska die Macht geschöpft, womit sie ihn überraschte. Bisher hatte er geglaubt, bloß gegen ein von Leidenschaft verblendetes Weibzu kämpfen, und jetzt ist es ein höllischer Geist, mit dem er sich messen soll.
Während sich Werner so dem Fluge seiner Einbildungskraft überließ, erinnerte er sich, daß die Oberstin heute bei ihrem Sohne wachen würde: ein günstiger Zeitpunkt, um ihr die wichtigen Entdeckungen zu machen, wodurch Werner sie und ihre Familie zu retten hoffte; denn leicht war es möglich, daß Lodoiska jetzt in einen irdischen Schlaf versunken sein konnte, und daher nicht im Stande war, sich seinem Vorhaben zu widersetzen. Dieser Gedanke gab ihm einen raschen Entschluß; er sprang sogleich aus dem Bette, kleidete sich rasch an und eilte nach der Thür; aber hier fiel ihm ein, daß es gefährlich sein könne, ohne Waffen durch die weitläuftigen Gänge und Säle des Schlosses zu gehen, weil es möglich sei, daß vielleicht ein schrecklicher Vampyr darin umherirre. Beim Schein des Mondes, der seine Strahlen durch das Fenster warf, suchte er seine Pistolen, die stets geladen waren; dann verließ er endlich sein Zimmer, und nahm seinen Weg nach dem des kranken Kindes, wo er die Gemahlin seines Obersten anzutreffen hoffte.
In beständiger Furcht, daß das geringste Geräusch Lodoiska’s Aufmerksamkeit wecken könnte, ging er nur langsam und so leise als möglich vorwärts; er hielt seinen Athem an, und zitterte bei dem Gedanken, überrascht zu werden. Schon hat er die Haupttreppe erstiegen und befindet sich in dem großen Saale, ohne das Geringste wahrgenommen zu haben; er tritt jetzt in den Gesellschaftssaal, den er ebenfalls unangefochten durchschleicht, und ist schon im Begriff, die Thür des Zimmers zu öffnen, in welchem sich die Oberstin bei ihrem Kinde befindet, als es ihm einfällt, daß sie wohl eingeschlummert sein könnte, und daß er durch sein plötzliches Erscheinen ihr einen großen Schrecken verursachen würde. Um sich vorher zu überzeugen, ob sie schläft oder wacht, näherte er also sein Auge dem Schlüsselloche, und blickt in’s Zimmer hinein.
Welche Ueberraschung! Nicht Helene befindet sich hier, sondern die unerklärbare Lodoiska! Sie geht mit langsamen Schritten auf und nieder, aber scheint nichts desto weniger in der größten Ungeduld zu sein; bald blickt sie auf das Bett, in welchem das kranke Kind ruht, bald auf denMond, der in einem völlig wolkenleeren Himmel immer höher steigt ..... Jetzt schlägt die Schloßuhr zwölfe! ..... In demselben Augenblicke werden Lodoiska’s Gesichtszüge völlig entstellt, und eine schreckliche Freude scheint ihre Muskeln zusammenzuziehen; mit der größten Heftigkeit reißt sie sich den Handschuh ab und stürzt sich wie wüthend über das Bett her. Hier legt sie ihren Mund auf den des Kindes und scheint mit langen Zügen das Blut zu trinken, das sie aus der Brust und von da aus allen Adern dieses unglücklichen Wesens hervorsaugt! —
Dieß ist zu viel für den guten Werner. Sollte er auch sein Leben verlieren, er kann dieses schreckliche Schauspiel nicht länger mit ansehen; er spannt eine seiner Pistolen, reißt die Thür mit Gewalt auf, und stürzt sich auf das Ungeheuer los, um ihm den Lohn für seine Verbrechen zu geben.
„Endlich habe ich dich ertappt! rief er aus. Kehre jetzt zur Hölle zurück, und besudele die Erde nicht mehr mit deiner Gegenwart!“ Er drückt seine Pistole auf sie ab, und Lodoiska wird von der Kugel getroffen; aber schneller als der Adler, der in seinem Neste von dem kühnen Jäger überraschtwird, springt sie von dem Lager auf, das sie so eben entweihete.
— Elender, sagte sie, deine Mühe ist vergebens! du selbst sollst jetzt mein Geheimniß mit in’s Grab nehmen! —
Ein scharf geschliffener Dolch blitzt in ihrer Hand; Werner giebt zum zweiten Male Feuer, aber die Kugel fährt unschädlich neben Lodoiska vorbei in die Mauer, und in demselben Augenblicke wühlt das mörderische Eisen in seinem Herzen. Ohne einen Laut von sich zu geben fällt Werner todt auf den Fußboden nieder.
Ende des ersten Theils.
Anmerkungen zur TranskriptionDer Originaltext ist in Fraktur gesetzt. Im Original g e s p e r r t hervorgehobener Text wurde in einemanderen Schriftstilmarkiert.Die variierende Schreibweise, Grammatik und Interpunktion des Originales wurden unverändert beibehalten. Lediglich offensichtliche Druckfehler wurden korrigiert wie hier aufgeführt (vorher/nachher):... deine Ruhe wiederfinden, und alleunangenehme...... deine Ruhe wiederfinden, und alleunangenehmen......unglücklicheGeschöpfe antrifft, die, um einen ......unglücklichenGeschöpfe antrifft, die, um einen ...... einer Frau, die seineZärtlicheeitverdient. ...... einer Frau, die seineZärtlichkeitverdient. ...... Er wußte nicht, ob erseinenZorn den Lauf ...... Er wußte nicht, ob erseinemZorn den Lauf ......Dinstagerfuhr ich, daß sich hier in der ......Dienstagerfuhr ich, daß sich hier in der ...... Eilen SieIhrenSchicksale nicht im Voraus ...... Eilen SieIhremSchicksale nicht im Voraus ...... sich selbstznkommen, und sprach bald über ...... sich selbstzukommen, und sprach bald über ......zusamen? — Da die Sonne hinter den ......zusammen? — Da die Sonne hinter den ......Bedienterbehandelte; meine Geschäfte mit ......Bedientebehandelte; meine Geschäfte mit ...... Zweifel, ob er seineAusforderungerneuern ...... Zweifel, ob er seineAufforderungerneuern ...... als Lisette dasBettuch, in welches Lodoiska ...... als Lisette dasBetttuch, in welches Lodoiska ...... war; sie verlor einen guten Theil vonihrenkörperlichen ...... war; sie verlor einen guten Theil vonihremkörperlichen ...
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