Äwer männigmal,[1184]wenn sei nu so as min Fru still un flitig[1185]üm mi herümme geiht un för mi allerwegen sorgt un mi in ehre Fründlichkeit nahgiwwt,[1186]denn denk ick doch so bi mi: „Schäm’ di, dat du mit Hinnerlistigkeit tau Wark gahn[1187]büst!“ un ick säd nilich[1188]tau minen Unkel: „Weißt wat? Ick vertell ehr, wo ’t[1189]mit de dummen Streich vör de Hochtid tausamen[1190]hängt.“ — „„Plagt hei Di?“““ fröggt min Unkel. „„Jederechtschaff’ne Kirl möt af un an en gauden dummen Streich un en gauden Witz maken; äwer hei darw sei nich sülwst wider vertellen, denn denn[1191]verliren sei all’ beid’ ehre Kraft. Ji lewt jo[1192]glücklich, dormit wes taufreden.““[1193]— „Je,“ segg ick, „dat seggst Du; äwer mi is männigmal so tau Maud’,[1194]as wenn wi noch glücklicher lewen künnen, wennseidat Regiment hadd.“ — „„Min Sähn,““ säd min oll Unkel Matthies un läd[1195]mi de Hand up de Schuller,[1196]„„all dat Glück, wat up dese Ird[1197]mäglich is, föllt meindag nich ineineHand herinne, begnäug’[1198]Di mit dat, wat Du hest. Un wat den Ehstand anbedrapen deiht,[1199]hest Du den ollen Jochen Smitten[1200]noch kennt? Den ollen Jochen Smitt mein ick, de mit sine olle Fru achtig Johr olt[1201]würd, un nahsten[1202]mit ehr tausamen aneinenschönen Sommer-Sünndagmorrn begrawen würd. Na, de säd mal tau mi — denn ick sülwst verstah nicks von de Sak — „Herr Wachtmeister,“ säd hei, de Ehstand is as en Appelbom,[1203]dor sitt Einer in[1204]un plückt un plückt; äwer de schönsten un rodsten Appel[1205]sitten in de Spitz, dor langtKeiner ’ranne, denn dor is de Natur tau kort[1206]tau. Wenn nu Einer unverstännig is, un mit Gewalt de Appel krigen will, denn halt[1207]hei sick en Staken[1208]un hau’t de schönen Appel ’run, äwer ok taunicht,[1209]un hau’t de Telgen[1210]dorbi af, woran de besten Dragknuppen[1211]för de Taukunft sitten; de vernünftig Mann lett[1212]sei ruhig sitten un täuwt[1213]bet up den Spätharwst,[1214]denn[1215]fallen sei em von sülwst in den Schot,[1216]un denn smecken sei vel säuter.“[1217]— Un dorüm Jung’,““ sett’t[1218]min oll Unkel hentau[1219]un sin oll irnstfast Gesicht sach ok gor tau truhartig ut,[1220]„„kläter[1221]Din roden Appel nich vör de Tid[1222]von den Bom, und täuw’ bet tau ’m Spätharwst — Din wohrt[1223]jo nich lang’ mihr — un wenn Du Din Fru den letzten schönen Appel bringst, denn vertell[1224]ehr ok de Geschicht von Din’ dummen Streichvörde Hochtid, denn sallst Du seihn, denn freut sei sick doräwer.““