Signet
Deutsche Dichter-Gedächtnis-Stiftung.
(Goldene Medaille der Weltausstellung St. Louis 1904.)
Die Stiftung, derenZweckes ist, »hervorragenden Dichtern durch Verbreitung ihrer Werke ein Denkmal im Herzen des deutschen Volkes zu setzen«, begann ihreTätigkeiti. J. 1903 damit, daß sie an 500 Volksbibliotheken je 20 Bände verteilte, unter denen sich z. B. Fontanes »Grete Minde« – M. v. Ebner-Eschenbachs »Gemeindekind« – eine Auswahl der »Deutschen Sagen« der Brüder Grimm – Roseggers »Als ich noch der Waldbauernbub' war« – ferner die umstehend genannten 3 ersten Bände der »Hausbücherei« befanden. Im J. 1904 wurden 40 Werke (23 Bände) in je 750 Exemplaren zum gleichen Zwecke angekauft.
Abzüge desWerbeblatts, desAufrufs, der Satzungen, des Jahresberichts u. s. w. werden von der Kanzlei der Deutschen Dichter-Gedächtnis-Stiftung in Hamburg-Großborstel gern übersandt.
Die Stiftung erbittet besonders jährliche, aber auch einmalige Beiträge; erstere sollen nicht zum Kapital geschlagen, sondern fortlaufend mit den Kapitalzinsen ausgegeben werden.Für jährliche Beiträge von mindestens 2 Mk.oder einmalige von mindestens 20 Mk. gewährt die Stiftung durch Übersendung einer ihrer eigenen Ausgaben (nicht der angekauften Werke) Gegenleistung. Wer 25 Mark Jahresbeitrag zahlt, erhält auf Wunsch alle im gleichen Jahre erscheinenden Bände der »Hausbücherei«.
DieBeiträgewerden in jeder Höhe entgegengenommen von der Deutschen Bank und ihren sämtlichen Zweiganstalten und Depositenkassen – der k. k. Postsparkasse, Wien, auf Konto Nr. 859112 – der Schweizerischen Volksbank, Bern, und ihren sämtlichen Zweiganstalten und Depositenkassen – dem Kassenwart der Stiftung, Dr. Ernst Schultze, Hamburg-Großborstel.
AlleBriefe,Anfragenu. s. w. werden an den Genannten oder mit der Aufschrift »Deutsche Dichter-Gedächtnis-Stiftung, Hamburg-Großborstel« erbeten.
Druck von Grimme & Trömel in Leipzig.