Mein und dein

Mein und dein

von

Johann Georg Fischer.

Das Mägdlein sprach: „Lieb Knabe mein,nun sag mir, was ist mein und dein?“Der Knabe sprach: „Lieb Mädchen mein,dein schönes Auge, das ist dein,und drein zu schauen, das ist mein;dein roter süßer Mund ist dein,dich drauf zu küssen, das ist mein;nun tu’ mir auf die Arme dein,drin liegen, das ist dein und mein.“

Das Mägdlein sprach: „Lieb Knabe mein,nun sag mir, was ist mein und dein?“Der Knabe sprach: „Lieb Mädchen mein,dein schönes Auge, das ist dein,und drein zu schauen, das ist mein;dein roter süßer Mund ist dein,dich drauf zu küssen, das ist mein;nun tu’ mir auf die Arme dein,drin liegen, das ist dein und mein.“

Das Mägdlein sprach: „Lieb Knabe mein,nun sag mir, was ist mein und dein?“Der Knabe sprach: „Lieb Mädchen mein,dein schönes Auge, das ist dein,und drein zu schauen, das ist mein;dein roter süßer Mund ist dein,dich drauf zu küssen, das ist mein;nun tu’ mir auf die Arme dein,drin liegen, das ist dein und mein.“

Das Mägdlein sprach: „Lieb Knabe mein,

nun sag mir, was ist mein und dein?“

Der Knabe sprach: „Lieb Mädchen mein,

dein schönes Auge, das ist dein,

und drein zu schauen, das ist mein;

dein roter süßer Mund ist dein,

dich drauf zu küssen, das ist mein;

nun tu’ mir auf die Arme dein,

drin liegen, das ist dein und mein.“


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