Grad’ aus dem Wirtshaus

von

Heinrich von Mühler.

Grad’ aus dem Wirtshaus nun komm’ ich heraus!Straße, wie wunderlich siehst du mir aus;rechter Hand, linker Hand, beides vertauscht,Straße, ich merk’ es wohl, du bist berauscht!Was für ein schief’ Gesicht, Mond, machst denn du!Ein Auge hat er auf, eins hat er zu!Du wirst betrunken sein, das seh’ ich hell;schäme dich, schäme dich, alter Gesell!Und die Laternen erst — was muß ich sehn,die können alle nicht grade mehr stehn,wackeln und fackeln, die Kreuz und die Quer,scheinen betrunken mir allesamt schwer.Alles im Sturme rings, Großes und Klein;wag’ ich darunter mich, nüchtern allein?Das scheint bedenklich mir, ein Wagestück!Da geh’ ich lieber ins Wirtshaus zurück!

Grad’ aus dem Wirtshaus nun komm’ ich heraus!Straße, wie wunderlich siehst du mir aus;rechter Hand, linker Hand, beides vertauscht,Straße, ich merk’ es wohl, du bist berauscht!Was für ein schief’ Gesicht, Mond, machst denn du!Ein Auge hat er auf, eins hat er zu!Du wirst betrunken sein, das seh’ ich hell;schäme dich, schäme dich, alter Gesell!Und die Laternen erst — was muß ich sehn,die können alle nicht grade mehr stehn,wackeln und fackeln, die Kreuz und die Quer,scheinen betrunken mir allesamt schwer.Alles im Sturme rings, Großes und Klein;wag’ ich darunter mich, nüchtern allein?Das scheint bedenklich mir, ein Wagestück!Da geh’ ich lieber ins Wirtshaus zurück!

Grad’ aus dem Wirtshaus nun komm’ ich heraus!Straße, wie wunderlich siehst du mir aus;rechter Hand, linker Hand, beides vertauscht,Straße, ich merk’ es wohl, du bist berauscht!

Grad’ aus dem Wirtshaus nun komm’ ich heraus!

Straße, wie wunderlich siehst du mir aus;

rechter Hand, linker Hand, beides vertauscht,

Straße, ich merk’ es wohl, du bist berauscht!

Was für ein schief’ Gesicht, Mond, machst denn du!Ein Auge hat er auf, eins hat er zu!Du wirst betrunken sein, das seh’ ich hell;schäme dich, schäme dich, alter Gesell!

Was für ein schief’ Gesicht, Mond, machst denn du!

Ein Auge hat er auf, eins hat er zu!

Du wirst betrunken sein, das seh’ ich hell;

schäme dich, schäme dich, alter Gesell!

Und die Laternen erst — was muß ich sehn,die können alle nicht grade mehr stehn,wackeln und fackeln, die Kreuz und die Quer,scheinen betrunken mir allesamt schwer.

Und die Laternen erst — was muß ich sehn,

die können alle nicht grade mehr stehn,

wackeln und fackeln, die Kreuz und die Quer,

scheinen betrunken mir allesamt schwer.

Alles im Sturme rings, Großes und Klein;wag’ ich darunter mich, nüchtern allein?Das scheint bedenklich mir, ein Wagestück!Da geh’ ich lieber ins Wirtshaus zurück!

Alles im Sturme rings, Großes und Klein;

wag’ ich darunter mich, nüchtern allein?

Das scheint bedenklich mir, ein Wagestück!

Da geh’ ich lieber ins Wirtshaus zurück!


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