Aus „Lieder des Katers Hiddigeigei“

von

Joseph Viktor von Scheffel.

Von des Turmes höchster Spitzeschau’ ich in die Welt herein,schaue auf erhab’nem Sitzein das Treiben der Partein.Und die Katzenaugen sehen,und die Katzenseele lacht,wie das Völklein der Pygmäenunten dumme Sachen macht.Doch was nützt’s? Ich kann den Haufennicht auf meinen Standpunkt ziehn,und so laß ich ihn denn laufen,’s ist wahrhaft nicht schad’ um ihn.Menschentun ist ein Verkehrtes,Menschentun ist Ach und Krach;im Bewußtsein seines Wertessitzt der Kater auf dem Dach! —

Von des Turmes höchster Spitzeschau’ ich in die Welt herein,schaue auf erhab’nem Sitzein das Treiben der Partein.Und die Katzenaugen sehen,und die Katzenseele lacht,wie das Völklein der Pygmäenunten dumme Sachen macht.Doch was nützt’s? Ich kann den Haufennicht auf meinen Standpunkt ziehn,und so laß ich ihn denn laufen,’s ist wahrhaft nicht schad’ um ihn.Menschentun ist ein Verkehrtes,Menschentun ist Ach und Krach;im Bewußtsein seines Wertessitzt der Kater auf dem Dach! —

Von des Turmes höchster Spitzeschau’ ich in die Welt herein,schaue auf erhab’nem Sitzein das Treiben der Partein.

Von des Turmes höchster Spitze

schau’ ich in die Welt herein,

schaue auf erhab’nem Sitze

in das Treiben der Partein.

Und die Katzenaugen sehen,und die Katzenseele lacht,wie das Völklein der Pygmäenunten dumme Sachen macht.

Und die Katzenaugen sehen,

und die Katzenseele lacht,

wie das Völklein der Pygmäen

unten dumme Sachen macht.

Doch was nützt’s? Ich kann den Haufennicht auf meinen Standpunkt ziehn,und so laß ich ihn denn laufen,’s ist wahrhaft nicht schad’ um ihn.

Doch was nützt’s? Ich kann den Haufen

nicht auf meinen Standpunkt ziehn,

und so laß ich ihn denn laufen,

’s ist wahrhaft nicht schad’ um ihn.

Menschentun ist ein Verkehrtes,Menschentun ist Ach und Krach;im Bewußtsein seines Wertessitzt der Kater auf dem Dach! —

Menschentun ist ein Verkehrtes,

Menschentun ist Ach und Krach;

im Bewußtsein seines Wertes

sitzt der Kater auf dem Dach! —


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