Qui pro quo

von

Dr. Owlglaß.

Heute griff ich hinter meinen Kasten,wo die Leier der Gefühle schwebt,neben der mit schwarz-rot-goldnen Quastenmeine alte Tubakspfeife klebt.Zwar — dies will ich lieber gleich gestehen —tat ich’s zweifelhäftigen Gesichts:von des Geistes heiligem Flügelwehenspürt’ ich nämlich wenig oder nichts.Doch ich sprach: „Wozu die innren Stimmen?Soll ich warten, bis mich’s zärtlich rief?Nein, ich flöte auf den pseudonymen,auf den kategorischen Imperativ!“— Aber sieh, die Leier hing zersprungenan der zugehörigen grünen Schnur,von der Sommerhitze tief durchdrungen!... Weinend gab ich sie in Rep’ratur.Und so säß’ ich traurig in der Seife,von dem Kuß der Musen unberührt,hätt’ ich nicht die alte Tubakspfeife,die mich aushilfsweise inspiriert.

Heute griff ich hinter meinen Kasten,wo die Leier der Gefühle schwebt,neben der mit schwarz-rot-goldnen Quastenmeine alte Tubakspfeife klebt.Zwar — dies will ich lieber gleich gestehen —tat ich’s zweifelhäftigen Gesichts:von des Geistes heiligem Flügelwehenspürt’ ich nämlich wenig oder nichts.Doch ich sprach: „Wozu die innren Stimmen?Soll ich warten, bis mich’s zärtlich rief?Nein, ich flöte auf den pseudonymen,auf den kategorischen Imperativ!“— Aber sieh, die Leier hing zersprungenan der zugehörigen grünen Schnur,von der Sommerhitze tief durchdrungen!... Weinend gab ich sie in Rep’ratur.Und so säß’ ich traurig in der Seife,von dem Kuß der Musen unberührt,hätt’ ich nicht die alte Tubakspfeife,die mich aushilfsweise inspiriert.

Heute griff ich hinter meinen Kasten,wo die Leier der Gefühle schwebt,neben der mit schwarz-rot-goldnen Quastenmeine alte Tubakspfeife klebt.

Heute griff ich hinter meinen Kasten,

wo die Leier der Gefühle schwebt,

neben der mit schwarz-rot-goldnen Quasten

meine alte Tubakspfeife klebt.

Zwar — dies will ich lieber gleich gestehen —tat ich’s zweifelhäftigen Gesichts:von des Geistes heiligem Flügelwehenspürt’ ich nämlich wenig oder nichts.

Zwar — dies will ich lieber gleich gestehen —

tat ich’s zweifelhäftigen Gesichts:

von des Geistes heiligem Flügelwehen

spürt’ ich nämlich wenig oder nichts.

Doch ich sprach: „Wozu die innren Stimmen?Soll ich warten, bis mich’s zärtlich rief?Nein, ich flöte auf den pseudonymen,auf den kategorischen Imperativ!“

Doch ich sprach: „Wozu die innren Stimmen?

Soll ich warten, bis mich’s zärtlich rief?

Nein, ich flöte auf den pseudonymen,

auf den kategorischen Imperativ!“

— Aber sieh, die Leier hing zersprungenan der zugehörigen grünen Schnur,von der Sommerhitze tief durchdrungen!... Weinend gab ich sie in Rep’ratur.

— Aber sieh, die Leier hing zersprungen

an der zugehörigen grünen Schnur,

von der Sommerhitze tief durchdrungen!

... Weinend gab ich sie in Rep’ratur.

Und so säß’ ich traurig in der Seife,von dem Kuß der Musen unberührt,hätt’ ich nicht die alte Tubakspfeife,die mich aushilfsweise inspiriert.

Und so säß’ ich traurig in der Seife,

von dem Kuß der Musen unberührt,

hätt’ ich nicht die alte Tubakspfeife,

die mich aushilfsweise inspiriert.


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