Chapter 31

Verlag von B. G. Teubner in Leipzig und Berlin.Das Erlebnis und die DichtungLessing, Goethe, Novalis, HölderlinVier Aufsätze vonWilhelm Dilthey.[VI u. 455 S.] gr. 8. 1907. 2. erw. Aufl. Geh. M. 5.—, in Leinw. geb. M. 6.—„... Dieses tiefe und schöne Buch gewährt einen starken Reiz, Diltheys feinfühlig wägende und leitende Hand das künstlerische Fazit so außerordentlicher Phänomene im unmittelbaren Anschluß an die knappe, großlinige Darstellung ihres Wesens und Lebens ziehen zu sehen. Hier, das fühlt man auf Schritt und Tritt, liegt auch wahrhaft inneres Erlebnis eines Mannes zugrunde, dessen eigene Geistesbeschaffenheit ihn zum nachschöpferischen Eindringen in die Welt unserer Dichter und Denker geradezu bestimmen mußte.... Was diesen auf einen Lebenszeitraum von 40 Jahren verteilten — man wendet hier das Wort fast instinktiv an — klassischen Aufsätzen ein ganz besonders edles Gepräge gibt, das ist der goldene Schimmer geistiger Jugendfrische, der sie verklärt, die lautere Verehrung unserer höchsten literarisch-künstlerischen Kulturwerke, der den Ausdruck überall durchzittert. Hier schreibt Ehrfurcht, und zwar lebendige Ehrfurcht, die sich den Geistern und ihrem Werk in liebendem Erkenntnisdrange hingibt und weiß, warum sie es tut.“(Das literarische Echo.)Psychologie der VolksdichtungVon Dr. Otto Böckel.[VI u. 432 S.] gr. 8. 1906. Geh. M. 7.—, in Leinw. geb. M. 8.—„Dies Buch ist so reichhaltig und dabei so übersichtlich klar geordnet und so schlicht anmutig ohne allen Gelehrtendünkel und vielsprachigen Ballast geschrieben, daß es sicherlich sehr viele mit Freude lesen werden. Und niemand wird es ohne Wissensbereicherung aus der Hand legen. Es hat doppelten Wert. Es bietet in seinem eigentlichen Texte eine großartig umfassende Abhandlung über das Wesen des Volksliedes, in seinen überaus zahlreichen Anmerkungen eine Bibliographie zum Thema und somit einen Wegweiser für jeden, der die empfangenen Anregungen in ein oder anderer Hinsicht zu gediegeneren Kenntnissen ausbauen will.“(Tägliche Rundschau.)„Wie müßten doch Herder und Goethe, die Brüder Grimm und Uhland voll Freude und voll Dankes sein über dieses Buch, die reife Frucht eines dem Volkslied gewidmeten Lebenswerkes. Die Psyche des Volksliedes hat sich ihm in ihrer vollen Klarheit und Totalität eröffnet, und so kommt sie auch bei größtem Ernst der wissenschaftlichen Darstellung schön und unwiderstehlich in ihrer Macht durch das ganze Buch zum Ausdruck: zur Wirkung auf den Leser.“(Frankfurter Zeitung.)Verlag von B. G. Teubner in Leipzig und Berlin.Gottfried KellerSieben Vorlesungenvon ProfessorDr.Albert Köster.2. Auflage. Mit einer Reproduktion der Radierung Gottfried Kellers vonStauffer-Bern in Heliogravüre[VI u. 160 S.] gr. 8. 1907. In Leinwand geb. M. 3.20„Wir besitzen eine große Anzahl von Biographien G. Kellers, aber keine, welche in so kurzer, anziehender Form so klar und deutlich den Kern von Kellers Leben und Werken darlegt, wie dies in den „sieben Vorlesungen“ geschieht, die K. hier in überarbeiteter Ausgabe zum zweiten Male in die Welt sendet. Man mag das Büchlein wo immer aufschlagen und zu lesen beginnen, so wird es fesseln durch die Tiefe der Auffassung, die sich bei K. mit der Gabe einer flüssigen und eindringlichen Darstellung paart.“(Allgemeines Literaturblatt.)„Der Verfasser hat sich an den Ausspruch Gottfried Kellers gehalten, wonach das schlichteste Buch über einen Dichter meist auch das ehrlichste ist. Durch die schlichte und liebevolle, dabei mit klarem kritischen Blick geschaute Darlegung des Lebens- und künstlerischen Werdeganges des Dichters wird vor allem jenen, die Keller schon aus seinen Werken lieben gelernt haben, die dichterische, wie die aus so schweren Entwicklungskämpfen hervorgegangene menschliche Persönlichkeit näher gerückt werden; für manches in seinen Werken wird ihnen ein tieferes Verständnis aufgehen.“(Schwäbischer Merkur.)Goethes Selbstzeugnisseüber seine Stellung zur Religion u. zu religiös-kirchlich. FragenIn zeitlicher Folge zusammengestellt vonD. Dr.Theodor Vogel3. Auflage. Mit Buchschmuck von E.Kuithon[IV u. 262 S.] gr. 8. 1903. Geh. M. 3.20, in Leinw. geb. M. 4.—„Wem daran liegt, daß die wahre Einsicht in Goethes Wesen und Art, das echte und rechte Verständnis unseres Dichterfürsten immer mehr gewonnen und die Erkenntnis seiner Größe immer klarer, sicherer und inniger werde, der wird es mit lebhafter Freude begrüßen, daß die vorliegende Schrift in neuer Auflage erschienen ist.... Das gesamte geistige und soziale Leben unseres Volkes wird aus Vogels schönem Werke reichen Gewinn ziehen, namentlich aber ist der Freund und Verehrer Goethes dem Verfasser für seine mühevolle und selbstlose Arbeit zu wärmstem Danke verpflichtet.“(Otto Lyon i. d. Zeitschr. f. d. deutsch. Unterr.)„Die Arbeit eines feinen Geistes und eines tiefen Gemütes ist ganz dazu geschaffen, manchem zur Aufklärung und zur Erbauung zu dienen.“(Der Türmer.)„Es war mir ein Erbauungsbuch und wird es noch lange sein. Mehr kann man kaum von einem Buch sagen.“(Die Gesellschaft.)Verlag von B. G. Teubner in Leipzig und Berlin.„Aus Natur und Geisteswelt.“Sammlung wissenschaftlich-gemeinverständlicher Darstellungen aus allen Gebieten des Wissens. Jeder Band (v. 120–180 Seiten) ist in sich abgeschlossen und einzeln käuflich.Jeder Band geh. M. 1.—, in Leinwand geb. M. 1.25.In der Sammlung sind u. a. erschienen:Bruinier, J. W., das deutsche Volkslied. Über Wesen und Werden des deutschen Volksgesanges. 2. Auflage. (Nr. 7.)Das Buchgewerbeund die Kultur. Sechs Vorträge gehalten im Auftrage des Deutschen Buchgewerbevereins. (Nr. 182.)Hensel, P., Rousseau. Mit einem Bildnisse Rousseaus. (Nr. 180.)Kahle, B., Henrik Ibsen, Björnstjerne Björnson und ihre Zeitgenossen. Mit 7 Bildnissen auf 4 Tafeln. (Nr. 193.)Krebs, C., Haydn, Mozart, Beethoven. Mit vier Bildnissen auf Tafeln. (Nr. 92.)Külpe, O., Immanuel Kant; Darstellung und Würdigung. Mit einem Bildnisse Kants. (Nr. 146.)v. Negelein, J., germanische Mythologie. (Nr. 95.)Paulsen, Fr., das deutsche Bildungswesen in seiner geschichtlichen Entwickelung. (Nr. 100.)Sieper, E., Shakespeare und seine Zeit. Mit 3 Tafeln und 3 Textbildern. (Nr. 185.)Uhl, W., Entstehung und Entwicklung unserer Muttersprache. Mit vielen Abbildungen im Text und auf Tafeln, sowie mit einer Karte. (Nr. 84.)Unger, A. W., wie ein Buch entsteht. Mit 7 Tafeln und 26 Abbildungen im Text. (Nr. 175.)Weise, O., Schrift- und Buchwesen in alter und neuer Zeit. 2. Aufl. Mit 37 Abbildungen. (Nr. 4.)Witkowski, G., das deutsche Drama des neunzehnten Jahrhunderts. In seiner Entwicklung dargestellt. 2. Auflage. Mit einem Bildnis Hebbels. (Nr. 51.)Ziegler, Th., Schiller. Mit dem Bildnis Schillers von Kügelgen in Heliogravüre. (Nr. 74.)Nähere Angaben über diese Bände siehe im Anhang.VERLAG VON B. G. TEUBNER IN LEIPZIG UND BERLIN.ELEMENTARGESETZE DER BILDENDEN KUNSTGRUNDLAGEN EINER PRAKTISCHEN ÄSTHETIKVONHANS CORNELIUSMit 240 Abbildungen im Text und auf 13 Tafeln[VIII u. 197 S.] gr. 8. 1908. Geh. M. 7.—, in Leinw. geb. M. 8.—Arbeiten alle bildenden Künste für das Auge und beginnt alle Erkenntnis der Dinge durch dieses mit der Erkenntnis vonRaum und Form, so muß die elementareAufgabe aller künstlerischen Gestaltungdarin bestehen, dem Auge dasjenige zugeben, was für die Erkenntnis von Raum und Formerforderlichist und ihmaus dem Wege zu räumen, was solcher Erkenntnisim Wege steht.Die verschiedenen Forderungen, welche für die Lösung dieser Aufgabe zu erfüllen sind, werden in dem vorliegenden Buche in Anknüpfung anHildebrandscheAnschauungen systematisch entwickelt und an über 250 Beispielen und Gegenbeispielen aus allen Gebieten alter und neuer Kunst, aus Malerei und Graphik, Plastik und Architektur, insbesondere aber auch aus allen Zweigen kunstgewerblicher und kunstindustrieller Tätigkeit, erläutert.So wendet sich das Buch an Künstler, Kunstgewerbler und Kunstindustrielle, an jeden, der sich in der Praxis mit irgendwelchen künstlerischen Fragen auseinanderzusetzen hat, aber auch an jeden, der sich mit dem oberflächlichen Gefallenfinden an Werken der Kunst nicht begnügen, sondern sich der Gründe ablehnender oder zustimmender Empfindung bewußt werden möchte.

Verlag von B. G. Teubner in Leipzig und Berlin.Das Erlebnis und die DichtungLessing, Goethe, Novalis, HölderlinVier Aufsätze vonWilhelm Dilthey.[VI u. 455 S.] gr. 8. 1907. 2. erw. Aufl. Geh. M. 5.—, in Leinw. geb. M. 6.—„... Dieses tiefe und schöne Buch gewährt einen starken Reiz, Diltheys feinfühlig wägende und leitende Hand das künstlerische Fazit so außerordentlicher Phänomene im unmittelbaren Anschluß an die knappe, großlinige Darstellung ihres Wesens und Lebens ziehen zu sehen. Hier, das fühlt man auf Schritt und Tritt, liegt auch wahrhaft inneres Erlebnis eines Mannes zugrunde, dessen eigene Geistesbeschaffenheit ihn zum nachschöpferischen Eindringen in die Welt unserer Dichter und Denker geradezu bestimmen mußte.... Was diesen auf einen Lebenszeitraum von 40 Jahren verteilten — man wendet hier das Wort fast instinktiv an — klassischen Aufsätzen ein ganz besonders edles Gepräge gibt, das ist der goldene Schimmer geistiger Jugendfrische, der sie verklärt, die lautere Verehrung unserer höchsten literarisch-künstlerischen Kulturwerke, der den Ausdruck überall durchzittert. Hier schreibt Ehrfurcht, und zwar lebendige Ehrfurcht, die sich den Geistern und ihrem Werk in liebendem Erkenntnisdrange hingibt und weiß, warum sie es tut.“(Das literarische Echo.)Psychologie der VolksdichtungVon Dr. Otto Böckel.[VI u. 432 S.] gr. 8. 1906. Geh. M. 7.—, in Leinw. geb. M. 8.—„Dies Buch ist so reichhaltig und dabei so übersichtlich klar geordnet und so schlicht anmutig ohne allen Gelehrtendünkel und vielsprachigen Ballast geschrieben, daß es sicherlich sehr viele mit Freude lesen werden. Und niemand wird es ohne Wissensbereicherung aus der Hand legen. Es hat doppelten Wert. Es bietet in seinem eigentlichen Texte eine großartig umfassende Abhandlung über das Wesen des Volksliedes, in seinen überaus zahlreichen Anmerkungen eine Bibliographie zum Thema und somit einen Wegweiser für jeden, der die empfangenen Anregungen in ein oder anderer Hinsicht zu gediegeneren Kenntnissen ausbauen will.“(Tägliche Rundschau.)„Wie müßten doch Herder und Goethe, die Brüder Grimm und Uhland voll Freude und voll Dankes sein über dieses Buch, die reife Frucht eines dem Volkslied gewidmeten Lebenswerkes. Die Psyche des Volksliedes hat sich ihm in ihrer vollen Klarheit und Totalität eröffnet, und so kommt sie auch bei größtem Ernst der wissenschaftlichen Darstellung schön und unwiderstehlich in ihrer Macht durch das ganze Buch zum Ausdruck: zur Wirkung auf den Leser.“(Frankfurter Zeitung.)Verlag von B. G. Teubner in Leipzig und Berlin.Gottfried KellerSieben Vorlesungenvon ProfessorDr.Albert Köster.2. Auflage. Mit einer Reproduktion der Radierung Gottfried Kellers vonStauffer-Bern in Heliogravüre[VI u. 160 S.] gr. 8. 1907. In Leinwand geb. M. 3.20„Wir besitzen eine große Anzahl von Biographien G. Kellers, aber keine, welche in so kurzer, anziehender Form so klar und deutlich den Kern von Kellers Leben und Werken darlegt, wie dies in den „sieben Vorlesungen“ geschieht, die K. hier in überarbeiteter Ausgabe zum zweiten Male in die Welt sendet. Man mag das Büchlein wo immer aufschlagen und zu lesen beginnen, so wird es fesseln durch die Tiefe der Auffassung, die sich bei K. mit der Gabe einer flüssigen und eindringlichen Darstellung paart.“(Allgemeines Literaturblatt.)„Der Verfasser hat sich an den Ausspruch Gottfried Kellers gehalten, wonach das schlichteste Buch über einen Dichter meist auch das ehrlichste ist. Durch die schlichte und liebevolle, dabei mit klarem kritischen Blick geschaute Darlegung des Lebens- und künstlerischen Werdeganges des Dichters wird vor allem jenen, die Keller schon aus seinen Werken lieben gelernt haben, die dichterische, wie die aus so schweren Entwicklungskämpfen hervorgegangene menschliche Persönlichkeit näher gerückt werden; für manches in seinen Werken wird ihnen ein tieferes Verständnis aufgehen.“(Schwäbischer Merkur.)Goethes Selbstzeugnisseüber seine Stellung zur Religion u. zu religiös-kirchlich. FragenIn zeitlicher Folge zusammengestellt vonD. Dr.Theodor Vogel3. Auflage. Mit Buchschmuck von E.Kuithon[IV u. 262 S.] gr. 8. 1903. Geh. M. 3.20, in Leinw. geb. M. 4.—„Wem daran liegt, daß die wahre Einsicht in Goethes Wesen und Art, das echte und rechte Verständnis unseres Dichterfürsten immer mehr gewonnen und die Erkenntnis seiner Größe immer klarer, sicherer und inniger werde, der wird es mit lebhafter Freude begrüßen, daß die vorliegende Schrift in neuer Auflage erschienen ist.... Das gesamte geistige und soziale Leben unseres Volkes wird aus Vogels schönem Werke reichen Gewinn ziehen, namentlich aber ist der Freund und Verehrer Goethes dem Verfasser für seine mühevolle und selbstlose Arbeit zu wärmstem Danke verpflichtet.“(Otto Lyon i. d. Zeitschr. f. d. deutsch. Unterr.)„Die Arbeit eines feinen Geistes und eines tiefen Gemütes ist ganz dazu geschaffen, manchem zur Aufklärung und zur Erbauung zu dienen.“(Der Türmer.)„Es war mir ein Erbauungsbuch und wird es noch lange sein. Mehr kann man kaum von einem Buch sagen.“(Die Gesellschaft.)Verlag von B. G. Teubner in Leipzig und Berlin.„Aus Natur und Geisteswelt.“Sammlung wissenschaftlich-gemeinverständlicher Darstellungen aus allen Gebieten des Wissens. Jeder Band (v. 120–180 Seiten) ist in sich abgeschlossen und einzeln käuflich.Jeder Band geh. M. 1.—, in Leinwand geb. M. 1.25.In der Sammlung sind u. a. erschienen:Bruinier, J. W., das deutsche Volkslied. Über Wesen und Werden des deutschen Volksgesanges. 2. Auflage. (Nr. 7.)Das Buchgewerbeund die Kultur. Sechs Vorträge gehalten im Auftrage des Deutschen Buchgewerbevereins. (Nr. 182.)Hensel, P., Rousseau. Mit einem Bildnisse Rousseaus. (Nr. 180.)Kahle, B., Henrik Ibsen, Björnstjerne Björnson und ihre Zeitgenossen. Mit 7 Bildnissen auf 4 Tafeln. (Nr. 193.)Krebs, C., Haydn, Mozart, Beethoven. Mit vier Bildnissen auf Tafeln. (Nr. 92.)Külpe, O., Immanuel Kant; Darstellung und Würdigung. Mit einem Bildnisse Kants. (Nr. 146.)v. Negelein, J., germanische Mythologie. (Nr. 95.)Paulsen, Fr., das deutsche Bildungswesen in seiner geschichtlichen Entwickelung. (Nr. 100.)Sieper, E., Shakespeare und seine Zeit. Mit 3 Tafeln und 3 Textbildern. (Nr. 185.)Uhl, W., Entstehung und Entwicklung unserer Muttersprache. Mit vielen Abbildungen im Text und auf Tafeln, sowie mit einer Karte. (Nr. 84.)Unger, A. W., wie ein Buch entsteht. Mit 7 Tafeln und 26 Abbildungen im Text. (Nr. 175.)Weise, O., Schrift- und Buchwesen in alter und neuer Zeit. 2. Aufl. Mit 37 Abbildungen. (Nr. 4.)Witkowski, G., das deutsche Drama des neunzehnten Jahrhunderts. In seiner Entwicklung dargestellt. 2. Auflage. Mit einem Bildnis Hebbels. (Nr. 51.)Ziegler, Th., Schiller. Mit dem Bildnis Schillers von Kügelgen in Heliogravüre. (Nr. 74.)Nähere Angaben über diese Bände siehe im Anhang.VERLAG VON B. G. TEUBNER IN LEIPZIG UND BERLIN.ELEMENTARGESETZE DER BILDENDEN KUNSTGRUNDLAGEN EINER PRAKTISCHEN ÄSTHETIKVONHANS CORNELIUSMit 240 Abbildungen im Text und auf 13 Tafeln[VIII u. 197 S.] gr. 8. 1908. Geh. M. 7.—, in Leinw. geb. M. 8.—Arbeiten alle bildenden Künste für das Auge und beginnt alle Erkenntnis der Dinge durch dieses mit der Erkenntnis vonRaum und Form, so muß die elementareAufgabe aller künstlerischen Gestaltungdarin bestehen, dem Auge dasjenige zugeben, was für die Erkenntnis von Raum und Formerforderlichist und ihmaus dem Wege zu räumen, was solcher Erkenntnisim Wege steht.Die verschiedenen Forderungen, welche für die Lösung dieser Aufgabe zu erfüllen sind, werden in dem vorliegenden Buche in Anknüpfung anHildebrandscheAnschauungen systematisch entwickelt und an über 250 Beispielen und Gegenbeispielen aus allen Gebieten alter und neuer Kunst, aus Malerei und Graphik, Plastik und Architektur, insbesondere aber auch aus allen Zweigen kunstgewerblicher und kunstindustrieller Tätigkeit, erläutert.So wendet sich das Buch an Künstler, Kunstgewerbler und Kunstindustrielle, an jeden, der sich in der Praxis mit irgendwelchen künstlerischen Fragen auseinanderzusetzen hat, aber auch an jeden, der sich mit dem oberflächlichen Gefallenfinden an Werken der Kunst nicht begnügen, sondern sich der Gründe ablehnender oder zustimmender Empfindung bewußt werden möchte.

Verlag von B. G. Teubner in Leipzig und Berlin.

Das Erlebnis und die Dichtung

Lessing, Goethe, Novalis, Hölderlin

Vier Aufsätze vonWilhelm Dilthey.

[VI u. 455 S.] gr. 8. 1907. 2. erw. Aufl. Geh. M. 5.—, in Leinw. geb. M. 6.—

„... Dieses tiefe und schöne Buch gewährt einen starken Reiz, Diltheys feinfühlig wägende und leitende Hand das künstlerische Fazit so außerordentlicher Phänomene im unmittelbaren Anschluß an die knappe, großlinige Darstellung ihres Wesens und Lebens ziehen zu sehen. Hier, das fühlt man auf Schritt und Tritt, liegt auch wahrhaft inneres Erlebnis eines Mannes zugrunde, dessen eigene Geistesbeschaffenheit ihn zum nachschöpferischen Eindringen in die Welt unserer Dichter und Denker geradezu bestimmen mußte.... Was diesen auf einen Lebenszeitraum von 40 Jahren verteilten — man wendet hier das Wort fast instinktiv an — klassischen Aufsätzen ein ganz besonders edles Gepräge gibt, das ist der goldene Schimmer geistiger Jugendfrische, der sie verklärt, die lautere Verehrung unserer höchsten literarisch-künstlerischen Kulturwerke, der den Ausdruck überall durchzittert. Hier schreibt Ehrfurcht, und zwar lebendige Ehrfurcht, die sich den Geistern und ihrem Werk in liebendem Erkenntnisdrange hingibt und weiß, warum sie es tut.“

(Das literarische Echo.)

Psychologie der Volksdichtung

Von Dr. Otto Böckel.

[VI u. 432 S.] gr. 8. 1906. Geh. M. 7.—, in Leinw. geb. M. 8.—

„Dies Buch ist so reichhaltig und dabei so übersichtlich klar geordnet und so schlicht anmutig ohne allen Gelehrtendünkel und vielsprachigen Ballast geschrieben, daß es sicherlich sehr viele mit Freude lesen werden. Und niemand wird es ohne Wissensbereicherung aus der Hand legen. Es hat doppelten Wert. Es bietet in seinem eigentlichen Texte eine großartig umfassende Abhandlung über das Wesen des Volksliedes, in seinen überaus zahlreichen Anmerkungen eine Bibliographie zum Thema und somit einen Wegweiser für jeden, der die empfangenen Anregungen in ein oder anderer Hinsicht zu gediegeneren Kenntnissen ausbauen will.“

(Tägliche Rundschau.)

„Wie müßten doch Herder und Goethe, die Brüder Grimm und Uhland voll Freude und voll Dankes sein über dieses Buch, die reife Frucht eines dem Volkslied gewidmeten Lebenswerkes. Die Psyche des Volksliedes hat sich ihm in ihrer vollen Klarheit und Totalität eröffnet, und so kommt sie auch bei größtem Ernst der wissenschaftlichen Darstellung schön und unwiderstehlich in ihrer Macht durch das ganze Buch zum Ausdruck: zur Wirkung auf den Leser.“

(Frankfurter Zeitung.)

Verlag von B. G. Teubner in Leipzig und Berlin.

Gottfried Keller

Sieben Vorlesungenvon ProfessorDr.Albert Köster.

2. Auflage. Mit einer Reproduktion der Radierung Gottfried Kellers vonStauffer-Bern in Heliogravüre

[VI u. 160 S.] gr. 8. 1907. In Leinwand geb. M. 3.20

„Wir besitzen eine große Anzahl von Biographien G. Kellers, aber keine, welche in so kurzer, anziehender Form so klar und deutlich den Kern von Kellers Leben und Werken darlegt, wie dies in den „sieben Vorlesungen“ geschieht, die K. hier in überarbeiteter Ausgabe zum zweiten Male in die Welt sendet. Man mag das Büchlein wo immer aufschlagen und zu lesen beginnen, so wird es fesseln durch die Tiefe der Auffassung, die sich bei K. mit der Gabe einer flüssigen und eindringlichen Darstellung paart.“

(Allgemeines Literaturblatt.)

„Der Verfasser hat sich an den Ausspruch Gottfried Kellers gehalten, wonach das schlichteste Buch über einen Dichter meist auch das ehrlichste ist. Durch die schlichte und liebevolle, dabei mit klarem kritischen Blick geschaute Darlegung des Lebens- und künstlerischen Werdeganges des Dichters wird vor allem jenen, die Keller schon aus seinen Werken lieben gelernt haben, die dichterische, wie die aus so schweren Entwicklungskämpfen hervorgegangene menschliche Persönlichkeit näher gerückt werden; für manches in seinen Werken wird ihnen ein tieferes Verständnis aufgehen.“

(Schwäbischer Merkur.)

Goethes Selbstzeugnisseüber seine Stellung zur Religion u. zu religiös-kirchlich. Fragen

In zeitlicher Folge zusammengestellt vonD. Dr.Theodor Vogel

3. Auflage. Mit Buchschmuck von E.Kuithon

[IV u. 262 S.] gr. 8. 1903. Geh. M. 3.20, in Leinw. geb. M. 4.—

„Wem daran liegt, daß die wahre Einsicht in Goethes Wesen und Art, das echte und rechte Verständnis unseres Dichterfürsten immer mehr gewonnen und die Erkenntnis seiner Größe immer klarer, sicherer und inniger werde, der wird es mit lebhafter Freude begrüßen, daß die vorliegende Schrift in neuer Auflage erschienen ist.... Das gesamte geistige und soziale Leben unseres Volkes wird aus Vogels schönem Werke reichen Gewinn ziehen, namentlich aber ist der Freund und Verehrer Goethes dem Verfasser für seine mühevolle und selbstlose Arbeit zu wärmstem Danke verpflichtet.“

(Otto Lyon i. d. Zeitschr. f. d. deutsch. Unterr.)

„Die Arbeit eines feinen Geistes und eines tiefen Gemütes ist ganz dazu geschaffen, manchem zur Aufklärung und zur Erbauung zu dienen.“

(Der Türmer.)

„Es war mir ein Erbauungsbuch und wird es noch lange sein. Mehr kann man kaum von einem Buch sagen.“

(Die Gesellschaft.)

Verlag von B. G. Teubner in Leipzig und Berlin.

„Aus Natur und Geisteswelt.“

Sammlung wissenschaftlich-gemeinverständlicher Darstellungen aus allen Gebieten des Wissens. Jeder Band (v. 120–180 Seiten) ist in sich abgeschlossen und einzeln käuflich.

Jeder Band geh. M. 1.—, in Leinwand geb. M. 1.25.

In der Sammlung sind u. a. erschienen:

Bruinier, J. W., das deutsche Volkslied. Über Wesen und Werden des deutschen Volksgesanges. 2. Auflage. (Nr. 7.)

Das Buchgewerbeund die Kultur. Sechs Vorträge gehalten im Auftrage des Deutschen Buchgewerbevereins. (Nr. 182.)

Hensel, P., Rousseau. Mit einem Bildnisse Rousseaus. (Nr. 180.)

Kahle, B., Henrik Ibsen, Björnstjerne Björnson und ihre Zeitgenossen. Mit 7 Bildnissen auf 4 Tafeln. (Nr. 193.)

Krebs, C., Haydn, Mozart, Beethoven. Mit vier Bildnissen auf Tafeln. (Nr. 92.)

Külpe, O., Immanuel Kant; Darstellung und Würdigung. Mit einem Bildnisse Kants. (Nr. 146.)

v. Negelein, J., germanische Mythologie. (Nr. 95.)

Paulsen, Fr., das deutsche Bildungswesen in seiner geschichtlichen Entwickelung. (Nr. 100.)

Sieper, E., Shakespeare und seine Zeit. Mit 3 Tafeln und 3 Textbildern. (Nr. 185.)

Uhl, W., Entstehung und Entwicklung unserer Muttersprache. Mit vielen Abbildungen im Text und auf Tafeln, sowie mit einer Karte. (Nr. 84.)

Unger, A. W., wie ein Buch entsteht. Mit 7 Tafeln und 26 Abbildungen im Text. (Nr. 175.)

Weise, O., Schrift- und Buchwesen in alter und neuer Zeit. 2. Aufl. Mit 37 Abbildungen. (Nr. 4.)

Witkowski, G., das deutsche Drama des neunzehnten Jahrhunderts. In seiner Entwicklung dargestellt. 2. Auflage. Mit einem Bildnis Hebbels. (Nr. 51.)

Ziegler, Th., Schiller. Mit dem Bildnis Schillers von Kügelgen in Heliogravüre. (Nr. 74.)

Nähere Angaben über diese Bände siehe im Anhang.

VERLAG VON B. G. TEUBNER IN LEIPZIG UND BERLIN.

ELEMENTARGESETZE DER BILDENDEN KUNST

GRUNDLAGEN EINER PRAKTISCHEN ÄSTHETIK

VON

HANS CORNELIUS

Mit 240 Abbildungen im Text und auf 13 Tafeln

[VIII u. 197 S.] gr. 8. 1908. Geh. M. 7.—, in Leinw. geb. M. 8.—

Arbeiten alle bildenden Künste für das Auge und beginnt alle Erkenntnis der Dinge durch dieses mit der Erkenntnis vonRaum und Form, so muß die elementareAufgabe aller künstlerischen Gestaltungdarin bestehen, dem Auge dasjenige zugeben, was für die Erkenntnis von Raum und Formerforderlichist und ihmaus dem Wege zu räumen, was solcher Erkenntnisim Wege steht.

Die verschiedenen Forderungen, welche für die Lösung dieser Aufgabe zu erfüllen sind, werden in dem vorliegenden Buche in Anknüpfung anHildebrandscheAnschauungen systematisch entwickelt und an über 250 Beispielen und Gegenbeispielen aus allen Gebieten alter und neuer Kunst, aus Malerei und Graphik, Plastik und Architektur, insbesondere aber auch aus allen Zweigen kunstgewerblicher und kunstindustrieller Tätigkeit, erläutert.

So wendet sich das Buch an Künstler, Kunstgewerbler und Kunstindustrielle, an jeden, der sich in der Praxis mit irgendwelchen künstlerischen Fragen auseinanderzusetzen hat, aber auch an jeden, der sich mit dem oberflächlichen Gefallenfinden an Werken der Kunst nicht begnügen, sondern sich der Gründe ablehnender oder zustimmender Empfindung bewußt werden möchte.


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