Der Tempelverlag in Potsdam
Postscheckkonto Berlin Nr. 35928.
Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der Türkei.Von Dr.Johannes Lepsius. 302 Seiten. 1916. Zweite Auflage 1919.Eindrücke eines deutschen Oberlehrers aus der Türkei.Von Oberlehrer Dr.Martin Niepage. 16 Seiten. 1919.Suedije.Eine Episode aus der Zeit der Armenierverfolgungen. 1919.Mitteilungen aus der Arbeit von Dr. Johannes Lepsius. 1912/1918.Der Orient.Monatsschrift für die Wiedergeburt der Länder des Ostens. Herausgegeben von Dr.Johannes Lepsius. 1919.Das Leben Jesu.Von Dr.Johannes Lepsius. Erster Band 1917. 8o. 384 Seiten. Zweiter Band 1918. 8o. 384 Seiten.John Bull.Eine politische Komödie von Dr.Johannes Lepsius. 1915. Zweite Auflage 1919.Ein Totentanz.(Ahasver.) Mysterium in drei Akten und einem Vorspiel von Dr.Joh. Lepsius. Zweite Auflage 1906.Das Kreuz Christi.Vortrag von Dr.Joh. Lepsius, gehalten auf der Eisenacher Konferenz Mai 1902. Zweite Auflage.Adolf Harnacks Wesen des Christentums.Von Dr.Joh. Lepsius. Zweite Auflage 1903.Das Reich Christi.Monatsschrift für Verständnis und Verkündigung des Evangeliums. Herausgegeben von Dr.Joh. Lepsius. Jahrgang I-XIII. 1899–1911.
Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der Türkei.Von Dr.Johannes Lepsius. 302 Seiten. 1916. Zweite Auflage 1919.
Eindrücke eines deutschen Oberlehrers aus der Türkei.Von Oberlehrer Dr.Martin Niepage. 16 Seiten. 1919.
Suedije.Eine Episode aus der Zeit der Armenierverfolgungen. 1919.
Mitteilungen aus der Arbeit von Dr. Johannes Lepsius. 1912/1918.
Der Orient.Monatsschrift für die Wiedergeburt der Länder des Ostens. Herausgegeben von Dr.Johannes Lepsius. 1919.
Das Leben Jesu.Von Dr.Johannes Lepsius. Erster Band 1917. 8o. 384 Seiten. Zweiter Band 1918. 8o. 384 Seiten.
John Bull.Eine politische Komödie von Dr.Johannes Lepsius. 1915. Zweite Auflage 1919.
Ein Totentanz.(Ahasver.) Mysterium in drei Akten und einem Vorspiel von Dr.Joh. Lepsius. Zweite Auflage 1906.
Das Kreuz Christi.Vortrag von Dr.Joh. Lepsius, gehalten auf der Eisenacher Konferenz Mai 1902. Zweite Auflage.
Adolf Harnacks Wesen des Christentums.Von Dr.Joh. Lepsius. Zweite Auflage 1903.
Das Reich Christi.Monatsschrift für Verständnis und Verkündigung des Evangeliums. Herausgegeben von Dr.Joh. Lepsius. Jahrgang I-XIII. 1899–1911.
Gedruckt bei Imberg & Lefson G. m. b. H. in Berlin SW. 48.
Fußnoten:[1]Im Tempelverlag in Potsdam.[2]Vgl.Nr. 25, Anl. 1;Nr. 188, Anl. 1–5.[3]Auch die Telegramme der deutschen Konsuln über Wan geben nur türkische Berichte wieder.[4]Zuguterletzt sind in der türkischen Phantasie die 18 Toten von Wan zu 180000 angewachsen. In der türkischen Botschaft erzählte man am 1. Oktober 1915 in Berlin: „Bis zum Frühjahr dieses Jahres habe ein durchaus gutes Verhältnis zwischen Armeniern und Türken bestanden, was um so erklärlicher sei, als ja die Armenier während der Revolutionszeit mit dem Komitee sympathisiert hätten und gemeinsam mit ihm gegen das alte Regime vorgegangen seien. Der Umschwung sei erst im April eingetreten, als es während des türkischen Vormarsches nach Aserbeidschan zu einer Armenierrevolte im Rücken des türkischen Heeres gekommen sei, bei der nicht weniger als 180000 Muhammedaner umgebracht worden seien. Es sei nicht verwunderlich, daß die Muhammedaner hierfür Rache genommen hätten.“ Vgl.S. LXXIII.[5]Lepsius, Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der Türkei. Tempelverlag in Potsdam. 1916. S. 220 ff.[6]Mir gegenüber hat Enver Pascha in dem Gespräch, das ich am 10. August mit ihm in Stambul hatte, erklärt, daß er die Verantwortung für das, was im Innern vor sich gehe, übernehme.[7]Zohrab, der erste Rechtsanwalt von Konstantinopel, und die namhaftesten Führer der Daschnakzagan, Aknuni und Wartkes, wurden erst einige Zeit später verhaftet und ebenfalls nach Ajasch gebracht, Zohrab und Wartkes nach Diarbekr weitertransportiert, wo sie vor ein Kriegsgericht gestellt werden sollten.[8]Von den etwa 600 Verhafteten sind 8 wieder freigelassen worden. Die andern sind spurlos verschwunden. Zohrab und Wartkes sind auf dem Wege nach Diarbekr in der Gegend von Urfa ermordet worden.[9]VglNr. 307. Die Pforte bedient sich noch der alten Bezeichnung Bombe statt des modernen Ehrennamens Handgranate, um die Stimmung nihilistischer Attentate zu erzeugen. Es waren in der Tat alte von der Polizei ausgegrabene Bomben aus der Zeit Abdul Hamids.[10]In Wahrheit hatten die Armenier von Wan keinerlei Verbindung mit Rußland. Ebensowenig waren in Cilicien Aufstände „mit englischem Gelde“ angezettelt worden. „Keinerlei derartige Spuren habe ich... entdecken können.“ (Konsul Rößler, Aleppo, 12. April 1915.)[11]Frhr. von Wangenheim war erkrankt und am 20. Juli auf Urlaub nach Deutschland gereist.[12]SieheAnhang Nr. 4.[13]SieheAnhang Nr. 4.[14]Außer Konstantinopel nur noch Smyrna (Aidin). H.[15]Vgl.Anhang Nr. 4. H.[16]„Vérité sur le mouvement révolutionnaire arménien et les mesures gouvernementales.“ Pag. 11.„Les assertions, d’après lesquelles ces mesures auraient été suggérées à la Sublime Porte par certaines Puissances étrangères sont absolument dénuées de fondement. Le Gouvernement Impérial, fermement résolu à maintenir son indépendance absolue, ne pouvait naturellement admettre aucune immixtion, sous quelque forme que ce soit, dans ses affaires intérieures, fût-ce même de la part des amis et des alliés.“[17]Vgl. auch A. Mandelstam, „Le sort de l’Empire Ottoman“, S. 304.[18]Liman von Sanders war, abgesehen von v. d. Goltz, der die 6. Armee einige Monate führte, der einzige deutsche Offizier, der zu der in Betracht kommenden Zeit einen Oberbefehlshaberposten in der türkischen Armee einnahm.[19]Vgl. auchNr. 233und234undS. 260. H.[20]Gegenüber Dr. Jäckh. H.[21]SieheAnlage Nr. 4. H.[22]Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der Türkei. Tempelverlag in Potsdam 1916. Statistik S. 298–303.[23]Vgl.Nr. 25,193(S. 178),365u.Anhang Nr. 4.[24]Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der Türkei. Tempelverlag. Potsdam 1916. Zweiter Teil: Die Schuldfrage.[25]Seit Anfang März waren „die armenischen Dienstpflichtigen, sowohl gediente Mannschaften wie Rekruten, nicht mehr zum Dienst mit der Waffe, sondern zu Wegebauten und dergleichen Diensten verwendet worden“.[26]Von mir gesperrt. H.[27]Die Sperrungen im Folgenden rühren von mir her. H.[28]Das von den Großmächten auf russische Initiative geforderte Reformprogramm für die ostanatolischen (armenischen) Provinzen wurde in der Fassung, wie es von der russischen und deutschen Botschaft nach langwierigen Verhandlungen (seit dem Juli 1913) vereinbart worden war, von der Pforte durch Note vom 26. Januar/8. Februar 1914 angenommen. Das Reformprogramm sah zwei europäische General-Inspektoren vor für die in 2 Sektoren geteilten sechs ostanatolischen Provinzen. H.[29]Die beiden zur Durchführung der armenischen Reformen auf Grund der mit den Mächten vereinbarten Entschließung der Pforte vom 26. Januar/8. Februar 1914 berufenen General-Inspekteure, der Norweger Hoff und der Holländer Westenenk, wurden bald nach Kriegsausbruch durch ein Iradé des Sultans vom 3./16. Dezember ihrer Funktionen enthoben; die Reformen kamen nicht mehr zur Ausführung. Vgl.No. 4u.15. H.[30]Der Scheich von Maku und Simko sind Kurden. H.[31]Abdul Rezak Bey ist ebenfalls Kurde. H.[32]Über die Lage in Zeitun hatte Konsul Rößler unter dem 25. April 1913 an die Botschaft in Konstantinopel berichtet:„Der armenisch-gregorianische Bischof von Aleppo Nerses Danielian ist vor einigen Wochen von einer Reise zurückgekehrt, die er auf Wunsch der türkischen Regierung nach Zeitun unternommen hat. Die Bewohner jener Stadt, welche von jeher für unbotmäßig galten, haben sich so weit als möglich der Militärpflicht entzogen. Die jungen Leute sind von Zeitun auf die Berge gegangen, von wo aus sie, um ihr Leben zu fristen, ein Räuberleben zu führen begonnen haben. Neuerdings haben sich ihnen auch Muhammedaner angeschlossen. Des Bischofs Aufgabe sollte sein, seine Glaubensgenossen zu geordnetem Leben zurückzuführen. Sie verlangten aber ein Iradé des Sultans, welches sie vom Militärdienst befreie, so daß es ihm wohl nicht gelungen ist, seine Aufgabe zu lösen. Der Bischof, ein kluger und ernst zu nehmender Mann, gehört jener gemäßigten und einsichtsvollen Richtung der Armenier an, welche Bestrebungen auf Anschluß an Rußland mißbilligen, vielmehr wünschen, innerhalb des türkischen Staats auf friedlichem Wege Reformen zu erlangen.“[33]Man darf nicht vergessen, daß die Hälfte des armenischen Volkes, die Armenier des Kaukasus, russische Untertanen waren. H.[34]„Ittihad“ ist Abkürzung von „Ittihad we Teraki Djemijeti“, Comité Union et Progrès, Name des jungtürkischen „Komitees für Einheit und Fortschritt“. H.[35]Vgl.No. 4u.9. H.[36]Vgl.Anhang Nr. 2. H.[37]Vgl.Nr. 19. H.[38]Die gesetzliche Loskaufssumme. H.[39]Im Jahre 1909. H.[40]Vgl.Nr. 25. H.[41]Vgl.Nr. 11. H.[42]Es waren 2–3000 H.[43]Für diese Behauptung gibt es keine Beweise. H.[44]Vgl. dagegen Zeugnis von General Posseldt.Nr. 31. H.[45]Wurde von der Botschaft an das Auswärtige Amt weitergegeben.[46]SieheNr. 34. H.[47]Vgl.Nr. 33 Anm.[48]Beide Meldungen sind unrichtig. Vgl.Anhang Nr. 3. H.[49]Das gregorianische Datum ist überall zugesetzt. H.[50]Vgl. dagegenNr. 41,43,45,50u.56. Die Belagerung dauerte 27 Tage. H.[51]Vgl. Einl.S. XV. H.[52]Vgl.Nr. 6. H.[53]Vgl.Nr. 33 Anm.H.[54]Vgl. Einl.S. LXVIII. H.[55]Zur Zeit der Revolution von 1908 bedienten sich die Jungtürken dieser Vereinigungen, um ihre Herrschaft zu begründen. H.[56]Vgl. Einl.S. LXVIII. H.[57]Vgl.Nr. 307. H.[58]Vgl.Nr. 176.S. 159. H.[59]Vgl.Nr. 25. H.[60]Vgl.Anhang Nr. 3und Einl.S. XV. H.[61]Vgl. dagegenAnhang Nr. 3.S. 478. H.[62]Vgl.Nr. 74. H.[63]Vgl.Nr. 53. H.[64]Vgl.Nr. 53und74.[65]Veröffentlicht in: Aspirations et agissements révolutionaires des Comités Arméniens avant et après la proclamation de la Constitution Ottomane. Constantinople 1917. H.[66]Die Mitteilung veranlaßte Dr. Lepsius zu seiner Reise nach Konstantinopel. Vgl. Reisebericht in Der Orient, 1919. Heft 1/3. Tempelverlag, Potsdam. H.[67]Vgl.Nr. 69und70. H.[68]Mitglieder des jungtürkischen Komitees. Vgl.Nr. 109,S. 101u.Nr. 176,S. 159. H.[69]Gemeint ist die Verhaftung der armenischen Intellektuellen in Konstantinopel.Nr. 39. H.[70]Vgl. die entgegengesetzte Anklage.Nr. 129.S. 121. H.[71]Vgl.Anhang Nr. 3. H.[72]Reschid Bey hat im Februar 1919, als er verhaftet werden sollte, um wegen seines Vorgehens gegen die Armenier zur Verantwortung gezogen zu werden, Selbstmord begangen. H.[73]Vgl.Nr. 82. H.[74]Auf eine erneute Verwendung für Zohrab und Wartkes.[75]Dr. Zimmer, Reichsdeutscher, besitzt das Gut Atabey in der Nähe von Amasia. H.[76]28. Juli. Die Nachricht ist inzwischen amtlich bestätigt. Auch Aintab und Killis, obwohl nicht in der Küstenzone gelegen, sollen geräumt werden.[77]Bis Mitte Juli mehr als 30000 aus dem Wilajet Adana und dem Mutestarriflik Marasch. Dabei dehnt sie die Verschickungen immer weiter aus.[78]General Posseldt wurde schon im April 1915 von seinem Posten als Festungskommandant von Erzerum abberufen. H.[79]Vgl.Nr. 123. H.[80]Vgl. Einl.S. LXXIII. H.[81]Vgl.Nr. 136. H.[82]Über sein Gespräch mit Enver Pascha berichtet Dr. Lepsius in seiner Monatsschrift „Der Orient“, 1919, Heft 1/3. Tempelverlag in Potsdam. H.[83]S.Anhang Nr. 2und3. H.[84]Vgl.Nr. 94. H.[85]VglNr. 4.9.15. H.[86]S.Anhang Nr. 1und3. H.[87]ca. 2775000 Mk.[88]Vgl.Nr. 163.S. 150. H.[89]Inhalt ist den Konsulaten Erzerum, Adana, Aleppo mitgeteilt.[90]Bei dem Massaker von Adana 1909 kamen 22–26000 Armenier um.[91]Vgl. Einl.S. LXXIII. H.[92]Eine Deutsche. H.[93]Und in anderen Zeitungen. Die Nachricht hat zuerst in der „Times“ gestanden als Telegramm aus Kairo. H.[94]Einige Zeit vor den Kämpfen in Urfa waren türkischerseits eine Anzahl bis dahin in Aleppo und anderen Städten untergebrachter Zivilinternierten der feindlichen Mächte (Franzosen, Engländer, Italiener) nach Urfa gebracht worden. Man wirft Baron Oppenheim vor, er habe den Rat hierzu gegeben, damit sie dort das Blutbad mitansehen müßten!Es genügt, auf das Absurde dieser Beschuldigung hinzuweisen. Geschehen ist den Internierten nichts.[95]Die Ernennung von Herrn Blank zum deutschen Konsularagenten in Marasch ist aus den im Bericht des Botschafters vom 15. AprilNo. 26,S. 49dargelegten Gründen unterblieben.[96]Dieser dritte Brief ist nachträglich vorgelegt worden, da die feindliche Beschuldigung lautete, Konsul Rößler habe ein Massacre inAintabgeleitet. — Mr. J. E. Merrill ist Vorsteher des amerikanischen Kollegs in dieser Stadt. H.[97]Suedije vgl.Anhang Nr. 1, zu UrfaNr. 153.180.202. H.[98]Es waren nach in Alexandrien erfolgter Zählung 4058.[99]Auch in Wan war es Selbstverteidigung. Vgl.Anhang Nr. 3.[100]Vgl.S. LVIII. H.[101]Vgl.Nr. 182. Aleppo, den 15. Oktober 1915. H.[102]Vgl. auchNr. 226.S. 223. H.[103]Von den deutschen Häusern (Hospital, Waisenhaus, Privathäusern der deutschen Angestellten, Teppichfabrik) ist nur die letztere, die inmitten der alten Stadt liegt, in Mitleidenschaft gezogen worden und zwar ganz leicht. Sie lag am Rande des Gefechtsbezirks und hatte einige Gewehrschüsse, wohl auch eine Handgranate erhalten, die aber keinen irgend nennenswerten Schaden angerichtet hat. Von den Deutschen ist niemand verletzt. Dagegen ist die Mission insofern stark in Mitleidenschaft gezogen, als ihr ganzes einheimisches Personal, obwohl am Aufruhr nicht beteiligt, rücksichtslos und schonungslos weggeführt worden ist. Welcher Einfluß dadurch auf die Fortführung der Arbeit geübt wird, kann ich vorläufig noch nicht übersehen. R.[104]Vgl.Nr. 195. H.[105]Vgl.Nr. 208. H.[106]Vgl.Nr. 240.S. 238undNr. 309.S. 306. H.[107]Vgl.Nr. 206. H.[108]Vgl.Nr. 203, Anlage. H.[109]SieheNr. 222. H.[110]Vgl.Nr. 219. H.[111]Vgl.Nr. 230. H.[112]Vgl.Nr. 209, Schluß. H.[113]Vgl.Nr. 116 Anlage. H.[114]Nr. 73.106 A.131. H.[115]14./27. Mai. 1915. SieheNr. 71. H.[116]Vgl.No. 212.[117]Über die Tätigkeit dieses Beamten vgl.Nr. 165und236. H.[118]Vgl. den im Juni oder Juli 1915 erschienenen Erlaß Djemal Paschas.Anlage 3.[119]Vgl.Nr. 338. H.[120]Nr. 213. H.[121]Vgl.No. 207,S. 201. H.[122]Vérité sur le mouvement révolutionnaire arménien et les mesures gouvernementales. 1916 Constantinopel.[123]Vgl.Nr. 241. H.[124]Vgl.Nr. 241. H.[125]Nach späteren türkischen Angaben nicht 2–3000, sondern 131. Vgl. EinleitungS. LXXV. Dagegen ist gut bezeugt, daß Djevdet Pascha auf seinem Rückzug von Wan Ende Juni 1915 die armenische Bevölkerung von Bitlis vernichtete. Vgl. auchNr. 309. H.[126]Vgl.Nr. 242. H.[127]Vgl.Nr. 260,287,345 Anlage. Sämtliche 14000 wurden abgeschlachtet. H.[128]Vgl.Nr. 257und287. H.[129]Vgl.Nr. 257,287und345 Anlage. Auch der Rest von 2000 wurde später umgebracht. H.[130]Vgl.Nr. 251. H.[131]Vgl.Nr. 249und263. Die später eingetroffenen Antworten aus Damaskus und Mossul sind beigefügt.[132]Die Regierung gewährte an einigen Stellen in gänzlich ungenügendem Umfange Lebensmittel, ließ aber längst damit nach. B. Rohner.[133]SieheNr. 285. H.[134]Vgl.Nr. 257,260und345 Anlage. H.[135]Libanondistrikt. H.[136]Vgl.Nr. 345.[137]Dr. Niepage und Dr. Graeter waren bereits in die Heimat zurückgekehrt. Vgl.Nr. 182. H.[138]Infolge der Ablehnung des Herrn von Scheubner-Richter unterblieb das Vorgehen gegen das Dorf. Unter dem Einfluß des Generalfeldmarschalls von der Goltz wurde die Sache der angeblich Aufständischen gütlich beigelegt. Vgl.Nr. 240. H.[139]Vgl.Nr. 196. H.[140]SieheNr. 332. H.[141]Vgl.Nr. 233,241,274 Anlage,298,302,315,321,323,328.[142]Vgl.Nr. 233,320.[143]Oberst Kemal Bey hat seinen Plan leider nicht ausführen können.[144]Es sind auch Kurden aus dem Operationsgebiet von der türkischen Regierung verschickt worden, die sich in der Nähe von Urfa in schwerer Not befanden.[145]Nr. 298. H.[146]Vgl.257,260,287. H.[147]Vgl.Nr. 353. H.[148]Sie wurden in den Booten von der Besatzung getötet und über Bord geworfen. Vgl. den amerikanischenKonsularberichtvom 28. Juli 1915. Lepsius, Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der Türkei. Tempelverlag in Potsdam. 1916. S. 31. H.[149]Vgl.Nr. 391. H.[150]Daraus geht hervor, daß die Tötung der Armenier vor dem Friedensschluß erlaubt war.[151]S.Nr. 419.[152]Vgl.Nr. 432. H.[153]Dem widerspricht, daß Enver Pascha (vgl.Nr. 386) die in den drei Bezirken wohnhaften Armenier durch eine Proklamation aufforderte, dort zu bleiben, und ihnen Sicherheit des Lebens und Eigentums garantierte. Vgl. auch Einl.S. LXXV. Vgl.Nr. 395und412. H.[154]Ist nicht erlassen worden. H.[155]Vgl.Nr. 410. und413. H.[156]Vgl.Nr. 422.426. H.[157]Die Meldung betrifft den angeblichen Abschluß von in Berlin zwischen türkischen und armenischen Vertretern gepflogenen Verhandlungen durch Unterzeichnung eines Geheimfriedens. H.[158]Nach dem unter dem Titel „A red cross flag that saved four thousand“ von der Nile Mission Press für das American Relief Committee in Cairo veröffentlichten Bericht.[159]Lepsius, Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der Türkei. Tempelverlag in Potsdam. 1916. S. 112 ff.[160]Lepsius, Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der Türkei. Tempelverlag in Potsdam. 1916. S. 220 ff.[161]Der amerikanische Bericht wurde durch die Mitteilungen von Herrn Spörri, Leiter des deutschen Waisenhauses, der nach der Zerstörung von Wan als letzter die Stadt verlassen hat und über Rußland zurückgekehrt ist, bestätigt. H.[162]Das gleiche Angebot wurde dem deutschen Waisenhaus gemacht und von Herrn Spörri angenommen; eine Wache wurde aber nicht gestellt.[163]Sie war als Mädchen im deutschen Waisenhaus erzogen und war vom Lande, wo die Dörfer verwüstet wurden, in die Stadt geflüchtet.[164]Dazu schrieb mir Prediger J. Spörri, Leiter der Station Wan des Deutschen Hilfsbundes für christl. Liebeswerk im Orient, am 7. 10. 16 aus Zürich:„Als am 20. 4. 15 die Feindseligkeiten vor meinen Augen ausgebrochen waren und in schauerlicher Weise auf uns geschossen wurde, war ich gedrungen, an den Wali zu schreiben. Ich erzählte den Anfang der Feindseligkeiten, teilte mit, daß wir dem Kugelregen ausgesetzt seien, ersuchte, da ich annehmen mußte, das solches unmöglich nach dem Wollen des Walis sein könne, um weitere Vermeidung solcher Handlungen und bat, die Streitigkeiten friedlich zu ordnen. Mit meinem Schreiben ging ich zu Dr. Usher (es war das ein gefährlicher Weg, da unaufhörlich geschossen wurde), las ihm den Inhalt vor und veranlaßte ihn, von seiner Seite ein Gleiches zu tun. Der Brief vom 23. 4. von Djeodet Bey war die Antwort auf unser Schreiben. Übrigens hatte ich die Verteidiger gebeten, sie möchten sich von der Front unserer Station zurückziehen, da sie das Feuer auf uns zögen. Ich hatte die Genugtuung, daß mein Wunsch erfüllt wurde. Freilich war auch so von einem Aufhören des Feuers gegen uns nicht die Rede.“ H.[165]Auch das Grundstück der Deutschen Mission wurde beschossen, obwohl eine deutsche Fahne darüber wehte.[166]Djevdet Bey ist der Sohn und Nachfolger des ausgezeichneten Wali Tahir Pascha, der 16 Jahre lang im besten Einvernehmen mit den Armeniern als Gouverneur des Wilajets Wan in der Stadt gelebt hatte und Muhammedanern und Christen gleichermaßen gerecht geworden war.[167]Nach einer Mitteilung von Herrn Spörri. H.[168]Inzwischen traf die Nachricht ein, daß Schwester Martha Kleiß am 30. Juli in Bitlis an Typhus gestorben ist.[169]Auch auf dem Grundstück der deutschen Mission wurden 600 türkische Frauen und Kinder untergebracht.[170]Dies wird auch von den Deutschen, die die Belagerung mit durchmachten, bestätigt.[171]Bericht eines neutralen Augenzeugen, veröffentlicht vom amerikanischen Hilfskomitee für Armenien und Syrien.[172]Sie zählte früher über 20000 Seelen. H.
Fußnoten:
[1]Im Tempelverlag in Potsdam.
[1]Im Tempelverlag in Potsdam.
[2]Vgl.Nr. 25, Anl. 1;Nr. 188, Anl. 1–5.
[2]Vgl.Nr. 25, Anl. 1;Nr. 188, Anl. 1–5.
[3]Auch die Telegramme der deutschen Konsuln über Wan geben nur türkische Berichte wieder.
[3]Auch die Telegramme der deutschen Konsuln über Wan geben nur türkische Berichte wieder.
[4]Zuguterletzt sind in der türkischen Phantasie die 18 Toten von Wan zu 180000 angewachsen. In der türkischen Botschaft erzählte man am 1. Oktober 1915 in Berlin: „Bis zum Frühjahr dieses Jahres habe ein durchaus gutes Verhältnis zwischen Armeniern und Türken bestanden, was um so erklärlicher sei, als ja die Armenier während der Revolutionszeit mit dem Komitee sympathisiert hätten und gemeinsam mit ihm gegen das alte Regime vorgegangen seien. Der Umschwung sei erst im April eingetreten, als es während des türkischen Vormarsches nach Aserbeidschan zu einer Armenierrevolte im Rücken des türkischen Heeres gekommen sei, bei der nicht weniger als 180000 Muhammedaner umgebracht worden seien. Es sei nicht verwunderlich, daß die Muhammedaner hierfür Rache genommen hätten.“ Vgl.S. LXXIII.
[4]Zuguterletzt sind in der türkischen Phantasie die 18 Toten von Wan zu 180000 angewachsen. In der türkischen Botschaft erzählte man am 1. Oktober 1915 in Berlin: „Bis zum Frühjahr dieses Jahres habe ein durchaus gutes Verhältnis zwischen Armeniern und Türken bestanden, was um so erklärlicher sei, als ja die Armenier während der Revolutionszeit mit dem Komitee sympathisiert hätten und gemeinsam mit ihm gegen das alte Regime vorgegangen seien. Der Umschwung sei erst im April eingetreten, als es während des türkischen Vormarsches nach Aserbeidschan zu einer Armenierrevolte im Rücken des türkischen Heeres gekommen sei, bei der nicht weniger als 180000 Muhammedaner umgebracht worden seien. Es sei nicht verwunderlich, daß die Muhammedaner hierfür Rache genommen hätten.“ Vgl.S. LXXIII.
[5]Lepsius, Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der Türkei. Tempelverlag in Potsdam. 1916. S. 220 ff.
[5]Lepsius, Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der Türkei. Tempelverlag in Potsdam. 1916. S. 220 ff.
[6]Mir gegenüber hat Enver Pascha in dem Gespräch, das ich am 10. August mit ihm in Stambul hatte, erklärt, daß er die Verantwortung für das, was im Innern vor sich gehe, übernehme.
[6]Mir gegenüber hat Enver Pascha in dem Gespräch, das ich am 10. August mit ihm in Stambul hatte, erklärt, daß er die Verantwortung für das, was im Innern vor sich gehe, übernehme.
[7]Zohrab, der erste Rechtsanwalt von Konstantinopel, und die namhaftesten Führer der Daschnakzagan, Aknuni und Wartkes, wurden erst einige Zeit später verhaftet und ebenfalls nach Ajasch gebracht, Zohrab und Wartkes nach Diarbekr weitertransportiert, wo sie vor ein Kriegsgericht gestellt werden sollten.
[7]Zohrab, der erste Rechtsanwalt von Konstantinopel, und die namhaftesten Führer der Daschnakzagan, Aknuni und Wartkes, wurden erst einige Zeit später verhaftet und ebenfalls nach Ajasch gebracht, Zohrab und Wartkes nach Diarbekr weitertransportiert, wo sie vor ein Kriegsgericht gestellt werden sollten.
[8]Von den etwa 600 Verhafteten sind 8 wieder freigelassen worden. Die andern sind spurlos verschwunden. Zohrab und Wartkes sind auf dem Wege nach Diarbekr in der Gegend von Urfa ermordet worden.
[8]Von den etwa 600 Verhafteten sind 8 wieder freigelassen worden. Die andern sind spurlos verschwunden. Zohrab und Wartkes sind auf dem Wege nach Diarbekr in der Gegend von Urfa ermordet worden.
[9]VglNr. 307. Die Pforte bedient sich noch der alten Bezeichnung Bombe statt des modernen Ehrennamens Handgranate, um die Stimmung nihilistischer Attentate zu erzeugen. Es waren in der Tat alte von der Polizei ausgegrabene Bomben aus der Zeit Abdul Hamids.
[9]VglNr. 307. Die Pforte bedient sich noch der alten Bezeichnung Bombe statt des modernen Ehrennamens Handgranate, um die Stimmung nihilistischer Attentate zu erzeugen. Es waren in der Tat alte von der Polizei ausgegrabene Bomben aus der Zeit Abdul Hamids.
[10]In Wahrheit hatten die Armenier von Wan keinerlei Verbindung mit Rußland. Ebensowenig waren in Cilicien Aufstände „mit englischem Gelde“ angezettelt worden. „Keinerlei derartige Spuren habe ich... entdecken können.“ (Konsul Rößler, Aleppo, 12. April 1915.)
[10]In Wahrheit hatten die Armenier von Wan keinerlei Verbindung mit Rußland. Ebensowenig waren in Cilicien Aufstände „mit englischem Gelde“ angezettelt worden. „Keinerlei derartige Spuren habe ich... entdecken können.“ (Konsul Rößler, Aleppo, 12. April 1915.)
[11]Frhr. von Wangenheim war erkrankt und am 20. Juli auf Urlaub nach Deutschland gereist.
[11]Frhr. von Wangenheim war erkrankt und am 20. Juli auf Urlaub nach Deutschland gereist.
[12]SieheAnhang Nr. 4.
[12]SieheAnhang Nr. 4.
[13]SieheAnhang Nr. 4.
[13]SieheAnhang Nr. 4.
[14]Außer Konstantinopel nur noch Smyrna (Aidin). H.
[14]Außer Konstantinopel nur noch Smyrna (Aidin). H.
[15]Vgl.Anhang Nr. 4. H.
[15]Vgl.Anhang Nr. 4. H.
[16]„Vérité sur le mouvement révolutionnaire arménien et les mesures gouvernementales.“ Pag. 11.„Les assertions, d’après lesquelles ces mesures auraient été suggérées à la Sublime Porte par certaines Puissances étrangères sont absolument dénuées de fondement. Le Gouvernement Impérial, fermement résolu à maintenir son indépendance absolue, ne pouvait naturellement admettre aucune immixtion, sous quelque forme que ce soit, dans ses affaires intérieures, fût-ce même de la part des amis et des alliés.“
[16]„Vérité sur le mouvement révolutionnaire arménien et les mesures gouvernementales.“ Pag. 11.
„Les assertions, d’après lesquelles ces mesures auraient été suggérées à la Sublime Porte par certaines Puissances étrangères sont absolument dénuées de fondement. Le Gouvernement Impérial, fermement résolu à maintenir son indépendance absolue, ne pouvait naturellement admettre aucune immixtion, sous quelque forme que ce soit, dans ses affaires intérieures, fût-ce même de la part des amis et des alliés.“
[17]Vgl. auch A. Mandelstam, „Le sort de l’Empire Ottoman“, S. 304.
[17]Vgl. auch A. Mandelstam, „Le sort de l’Empire Ottoman“, S. 304.
[18]Liman von Sanders war, abgesehen von v. d. Goltz, der die 6. Armee einige Monate führte, der einzige deutsche Offizier, der zu der in Betracht kommenden Zeit einen Oberbefehlshaberposten in der türkischen Armee einnahm.
[18]Liman von Sanders war, abgesehen von v. d. Goltz, der die 6. Armee einige Monate führte, der einzige deutsche Offizier, der zu der in Betracht kommenden Zeit einen Oberbefehlshaberposten in der türkischen Armee einnahm.
[19]Vgl. auchNr. 233und234undS. 260. H.
[19]Vgl. auchNr. 233und234undS. 260. H.
[20]Gegenüber Dr. Jäckh. H.
[20]Gegenüber Dr. Jäckh. H.
[21]SieheAnlage Nr. 4. H.
[21]SieheAnlage Nr. 4. H.
[22]Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der Türkei. Tempelverlag in Potsdam 1916. Statistik S. 298–303.
[22]Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der Türkei. Tempelverlag in Potsdam 1916. Statistik S. 298–303.
[23]Vgl.Nr. 25,193(S. 178),365u.Anhang Nr. 4.
[23]Vgl.Nr. 25,193(S. 178),365u.Anhang Nr. 4.
[24]Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der Türkei. Tempelverlag. Potsdam 1916. Zweiter Teil: Die Schuldfrage.
[24]Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der Türkei. Tempelverlag. Potsdam 1916. Zweiter Teil: Die Schuldfrage.
[25]Seit Anfang März waren „die armenischen Dienstpflichtigen, sowohl gediente Mannschaften wie Rekruten, nicht mehr zum Dienst mit der Waffe, sondern zu Wegebauten und dergleichen Diensten verwendet worden“.
[25]Seit Anfang März waren „die armenischen Dienstpflichtigen, sowohl gediente Mannschaften wie Rekruten, nicht mehr zum Dienst mit der Waffe, sondern zu Wegebauten und dergleichen Diensten verwendet worden“.
[26]Von mir gesperrt. H.
[26]Von mir gesperrt. H.
[27]Die Sperrungen im Folgenden rühren von mir her. H.
[27]Die Sperrungen im Folgenden rühren von mir her. H.
[28]Das von den Großmächten auf russische Initiative geforderte Reformprogramm für die ostanatolischen (armenischen) Provinzen wurde in der Fassung, wie es von der russischen und deutschen Botschaft nach langwierigen Verhandlungen (seit dem Juli 1913) vereinbart worden war, von der Pforte durch Note vom 26. Januar/8. Februar 1914 angenommen. Das Reformprogramm sah zwei europäische General-Inspektoren vor für die in 2 Sektoren geteilten sechs ostanatolischen Provinzen. H.
[28]Das von den Großmächten auf russische Initiative geforderte Reformprogramm für die ostanatolischen (armenischen) Provinzen wurde in der Fassung, wie es von der russischen und deutschen Botschaft nach langwierigen Verhandlungen (seit dem Juli 1913) vereinbart worden war, von der Pforte durch Note vom 26. Januar/8. Februar 1914 angenommen. Das Reformprogramm sah zwei europäische General-Inspektoren vor für die in 2 Sektoren geteilten sechs ostanatolischen Provinzen. H.
[29]Die beiden zur Durchführung der armenischen Reformen auf Grund der mit den Mächten vereinbarten Entschließung der Pforte vom 26. Januar/8. Februar 1914 berufenen General-Inspekteure, der Norweger Hoff und der Holländer Westenenk, wurden bald nach Kriegsausbruch durch ein Iradé des Sultans vom 3./16. Dezember ihrer Funktionen enthoben; die Reformen kamen nicht mehr zur Ausführung. Vgl.No. 4u.15. H.
[29]Die beiden zur Durchführung der armenischen Reformen auf Grund der mit den Mächten vereinbarten Entschließung der Pforte vom 26. Januar/8. Februar 1914 berufenen General-Inspekteure, der Norweger Hoff und der Holländer Westenenk, wurden bald nach Kriegsausbruch durch ein Iradé des Sultans vom 3./16. Dezember ihrer Funktionen enthoben; die Reformen kamen nicht mehr zur Ausführung. Vgl.No. 4u.15. H.
[30]Der Scheich von Maku und Simko sind Kurden. H.
[30]Der Scheich von Maku und Simko sind Kurden. H.
[31]Abdul Rezak Bey ist ebenfalls Kurde. H.
[31]Abdul Rezak Bey ist ebenfalls Kurde. H.
[32]Über die Lage in Zeitun hatte Konsul Rößler unter dem 25. April 1913 an die Botschaft in Konstantinopel berichtet:„Der armenisch-gregorianische Bischof von Aleppo Nerses Danielian ist vor einigen Wochen von einer Reise zurückgekehrt, die er auf Wunsch der türkischen Regierung nach Zeitun unternommen hat. Die Bewohner jener Stadt, welche von jeher für unbotmäßig galten, haben sich so weit als möglich der Militärpflicht entzogen. Die jungen Leute sind von Zeitun auf die Berge gegangen, von wo aus sie, um ihr Leben zu fristen, ein Räuberleben zu führen begonnen haben. Neuerdings haben sich ihnen auch Muhammedaner angeschlossen. Des Bischofs Aufgabe sollte sein, seine Glaubensgenossen zu geordnetem Leben zurückzuführen. Sie verlangten aber ein Iradé des Sultans, welches sie vom Militärdienst befreie, so daß es ihm wohl nicht gelungen ist, seine Aufgabe zu lösen. Der Bischof, ein kluger und ernst zu nehmender Mann, gehört jener gemäßigten und einsichtsvollen Richtung der Armenier an, welche Bestrebungen auf Anschluß an Rußland mißbilligen, vielmehr wünschen, innerhalb des türkischen Staats auf friedlichem Wege Reformen zu erlangen.“
[32]Über die Lage in Zeitun hatte Konsul Rößler unter dem 25. April 1913 an die Botschaft in Konstantinopel berichtet:
„Der armenisch-gregorianische Bischof von Aleppo Nerses Danielian ist vor einigen Wochen von einer Reise zurückgekehrt, die er auf Wunsch der türkischen Regierung nach Zeitun unternommen hat. Die Bewohner jener Stadt, welche von jeher für unbotmäßig galten, haben sich so weit als möglich der Militärpflicht entzogen. Die jungen Leute sind von Zeitun auf die Berge gegangen, von wo aus sie, um ihr Leben zu fristen, ein Räuberleben zu führen begonnen haben. Neuerdings haben sich ihnen auch Muhammedaner angeschlossen. Des Bischofs Aufgabe sollte sein, seine Glaubensgenossen zu geordnetem Leben zurückzuführen. Sie verlangten aber ein Iradé des Sultans, welches sie vom Militärdienst befreie, so daß es ihm wohl nicht gelungen ist, seine Aufgabe zu lösen. Der Bischof, ein kluger und ernst zu nehmender Mann, gehört jener gemäßigten und einsichtsvollen Richtung der Armenier an, welche Bestrebungen auf Anschluß an Rußland mißbilligen, vielmehr wünschen, innerhalb des türkischen Staats auf friedlichem Wege Reformen zu erlangen.“
[33]Man darf nicht vergessen, daß die Hälfte des armenischen Volkes, die Armenier des Kaukasus, russische Untertanen waren. H.
[33]Man darf nicht vergessen, daß die Hälfte des armenischen Volkes, die Armenier des Kaukasus, russische Untertanen waren. H.
[34]„Ittihad“ ist Abkürzung von „Ittihad we Teraki Djemijeti“, Comité Union et Progrès, Name des jungtürkischen „Komitees für Einheit und Fortschritt“. H.
[34]„Ittihad“ ist Abkürzung von „Ittihad we Teraki Djemijeti“, Comité Union et Progrès, Name des jungtürkischen „Komitees für Einheit und Fortschritt“. H.
[35]Vgl.No. 4u.9. H.
[35]Vgl.No. 4u.9. H.
[36]Vgl.Anhang Nr. 2. H.
[36]Vgl.Anhang Nr. 2. H.
[37]Vgl.Nr. 19. H.
[37]Vgl.Nr. 19. H.
[38]Die gesetzliche Loskaufssumme. H.
[38]Die gesetzliche Loskaufssumme. H.
[39]Im Jahre 1909. H.
[39]Im Jahre 1909. H.
[40]Vgl.Nr. 25. H.
[40]Vgl.Nr. 25. H.
[41]Vgl.Nr. 11. H.
[41]Vgl.Nr. 11. H.
[42]Es waren 2–3000 H.
[42]Es waren 2–3000 H.
[43]Für diese Behauptung gibt es keine Beweise. H.
[43]Für diese Behauptung gibt es keine Beweise. H.
[44]Vgl. dagegen Zeugnis von General Posseldt.Nr. 31. H.
[44]Vgl. dagegen Zeugnis von General Posseldt.Nr. 31. H.
[45]Wurde von der Botschaft an das Auswärtige Amt weitergegeben.
[45]Wurde von der Botschaft an das Auswärtige Amt weitergegeben.
[46]SieheNr. 34. H.
[46]SieheNr. 34. H.
[47]Vgl.Nr. 33 Anm.
[47]Vgl.Nr. 33 Anm.
[48]Beide Meldungen sind unrichtig. Vgl.Anhang Nr. 3. H.
[48]Beide Meldungen sind unrichtig. Vgl.Anhang Nr. 3. H.
[49]Das gregorianische Datum ist überall zugesetzt. H.
[49]Das gregorianische Datum ist überall zugesetzt. H.
[50]Vgl. dagegenNr. 41,43,45,50u.56. Die Belagerung dauerte 27 Tage. H.
[50]Vgl. dagegenNr. 41,43,45,50u.56. Die Belagerung dauerte 27 Tage. H.
[51]Vgl. Einl.S. XV. H.
[51]Vgl. Einl.S. XV. H.
[52]Vgl.Nr. 6. H.
[52]Vgl.Nr. 6. H.
[53]Vgl.Nr. 33 Anm.H.
[53]Vgl.Nr. 33 Anm.H.
[54]Vgl. Einl.S. LXVIII. H.
[54]Vgl. Einl.S. LXVIII. H.
[55]Zur Zeit der Revolution von 1908 bedienten sich die Jungtürken dieser Vereinigungen, um ihre Herrschaft zu begründen. H.
[55]Zur Zeit der Revolution von 1908 bedienten sich die Jungtürken dieser Vereinigungen, um ihre Herrschaft zu begründen. H.
[56]Vgl. Einl.S. LXVIII. H.
[56]Vgl. Einl.S. LXVIII. H.
[57]Vgl.Nr. 307. H.
[57]Vgl.Nr. 307. H.
[58]Vgl.Nr. 176.S. 159. H.
[58]Vgl.Nr. 176.S. 159. H.
[59]Vgl.Nr. 25. H.
[59]Vgl.Nr. 25. H.
[60]Vgl.Anhang Nr. 3und Einl.S. XV. H.
[60]Vgl.Anhang Nr. 3und Einl.S. XV. H.
[61]Vgl. dagegenAnhang Nr. 3.S. 478. H.
[61]Vgl. dagegenAnhang Nr. 3.S. 478. H.
[62]Vgl.Nr. 74. H.
[62]Vgl.Nr. 74. H.
[63]Vgl.Nr. 53. H.
[63]Vgl.Nr. 53. H.
[64]Vgl.Nr. 53und74.
[64]Vgl.Nr. 53und74.
[65]Veröffentlicht in: Aspirations et agissements révolutionaires des Comités Arméniens avant et après la proclamation de la Constitution Ottomane. Constantinople 1917. H.
[65]Veröffentlicht in: Aspirations et agissements révolutionaires des Comités Arméniens avant et après la proclamation de la Constitution Ottomane. Constantinople 1917. H.
[66]Die Mitteilung veranlaßte Dr. Lepsius zu seiner Reise nach Konstantinopel. Vgl. Reisebericht in Der Orient, 1919. Heft 1/3. Tempelverlag, Potsdam. H.
[66]Die Mitteilung veranlaßte Dr. Lepsius zu seiner Reise nach Konstantinopel. Vgl. Reisebericht in Der Orient, 1919. Heft 1/3. Tempelverlag, Potsdam. H.
[67]Vgl.Nr. 69und70. H.
[67]Vgl.Nr. 69und70. H.
[68]Mitglieder des jungtürkischen Komitees. Vgl.Nr. 109,S. 101u.Nr. 176,S. 159. H.
[68]Mitglieder des jungtürkischen Komitees. Vgl.Nr. 109,S. 101u.Nr. 176,S. 159. H.
[69]Gemeint ist die Verhaftung der armenischen Intellektuellen in Konstantinopel.Nr. 39. H.
[69]Gemeint ist die Verhaftung der armenischen Intellektuellen in Konstantinopel.Nr. 39. H.
[70]Vgl. die entgegengesetzte Anklage.Nr. 129.S. 121. H.
[70]Vgl. die entgegengesetzte Anklage.Nr. 129.S. 121. H.
[71]Vgl.Anhang Nr. 3. H.
[71]Vgl.Anhang Nr. 3. H.
[72]Reschid Bey hat im Februar 1919, als er verhaftet werden sollte, um wegen seines Vorgehens gegen die Armenier zur Verantwortung gezogen zu werden, Selbstmord begangen. H.
[72]Reschid Bey hat im Februar 1919, als er verhaftet werden sollte, um wegen seines Vorgehens gegen die Armenier zur Verantwortung gezogen zu werden, Selbstmord begangen. H.
[73]Vgl.Nr. 82. H.
[73]Vgl.Nr. 82. H.
[74]Auf eine erneute Verwendung für Zohrab und Wartkes.
[74]Auf eine erneute Verwendung für Zohrab und Wartkes.
[75]Dr. Zimmer, Reichsdeutscher, besitzt das Gut Atabey in der Nähe von Amasia. H.
[75]Dr. Zimmer, Reichsdeutscher, besitzt das Gut Atabey in der Nähe von Amasia. H.
[76]28. Juli. Die Nachricht ist inzwischen amtlich bestätigt. Auch Aintab und Killis, obwohl nicht in der Küstenzone gelegen, sollen geräumt werden.
[76]28. Juli. Die Nachricht ist inzwischen amtlich bestätigt. Auch Aintab und Killis, obwohl nicht in der Küstenzone gelegen, sollen geräumt werden.
[77]Bis Mitte Juli mehr als 30000 aus dem Wilajet Adana und dem Mutestarriflik Marasch. Dabei dehnt sie die Verschickungen immer weiter aus.
[77]Bis Mitte Juli mehr als 30000 aus dem Wilajet Adana und dem Mutestarriflik Marasch. Dabei dehnt sie die Verschickungen immer weiter aus.
[78]General Posseldt wurde schon im April 1915 von seinem Posten als Festungskommandant von Erzerum abberufen. H.
[78]General Posseldt wurde schon im April 1915 von seinem Posten als Festungskommandant von Erzerum abberufen. H.
[79]Vgl.Nr. 123. H.
[79]Vgl.Nr. 123. H.
[80]Vgl. Einl.S. LXXIII. H.
[80]Vgl. Einl.S. LXXIII. H.
[81]Vgl.Nr. 136. H.
[81]Vgl.Nr. 136. H.
[82]Über sein Gespräch mit Enver Pascha berichtet Dr. Lepsius in seiner Monatsschrift „Der Orient“, 1919, Heft 1/3. Tempelverlag in Potsdam. H.
[82]Über sein Gespräch mit Enver Pascha berichtet Dr. Lepsius in seiner Monatsschrift „Der Orient“, 1919, Heft 1/3. Tempelverlag in Potsdam. H.
[83]S.Anhang Nr. 2und3. H.
[83]S.Anhang Nr. 2und3. H.
[84]Vgl.Nr. 94. H.
[84]Vgl.Nr. 94. H.
[85]VglNr. 4.9.15. H.
[85]VglNr. 4.9.15. H.
[86]S.Anhang Nr. 1und3. H.
[86]S.Anhang Nr. 1und3. H.
[87]ca. 2775000 Mk.
[87]ca. 2775000 Mk.
[88]Vgl.Nr. 163.S. 150. H.
[88]Vgl.Nr. 163.S. 150. H.
[89]Inhalt ist den Konsulaten Erzerum, Adana, Aleppo mitgeteilt.
[89]Inhalt ist den Konsulaten Erzerum, Adana, Aleppo mitgeteilt.
[90]Bei dem Massaker von Adana 1909 kamen 22–26000 Armenier um.
[90]Bei dem Massaker von Adana 1909 kamen 22–26000 Armenier um.
[91]Vgl. Einl.S. LXXIII. H.
[91]Vgl. Einl.S. LXXIII. H.
[92]Eine Deutsche. H.
[92]Eine Deutsche. H.
[93]Und in anderen Zeitungen. Die Nachricht hat zuerst in der „Times“ gestanden als Telegramm aus Kairo. H.
[93]Und in anderen Zeitungen. Die Nachricht hat zuerst in der „Times“ gestanden als Telegramm aus Kairo. H.
[94]Einige Zeit vor den Kämpfen in Urfa waren türkischerseits eine Anzahl bis dahin in Aleppo und anderen Städten untergebrachter Zivilinternierten der feindlichen Mächte (Franzosen, Engländer, Italiener) nach Urfa gebracht worden. Man wirft Baron Oppenheim vor, er habe den Rat hierzu gegeben, damit sie dort das Blutbad mitansehen müßten!Es genügt, auf das Absurde dieser Beschuldigung hinzuweisen. Geschehen ist den Internierten nichts.
[94]Einige Zeit vor den Kämpfen in Urfa waren türkischerseits eine Anzahl bis dahin in Aleppo und anderen Städten untergebrachter Zivilinternierten der feindlichen Mächte (Franzosen, Engländer, Italiener) nach Urfa gebracht worden. Man wirft Baron Oppenheim vor, er habe den Rat hierzu gegeben, damit sie dort das Blutbad mitansehen müßten!
Es genügt, auf das Absurde dieser Beschuldigung hinzuweisen. Geschehen ist den Internierten nichts.
[95]Die Ernennung von Herrn Blank zum deutschen Konsularagenten in Marasch ist aus den im Bericht des Botschafters vom 15. AprilNo. 26,S. 49dargelegten Gründen unterblieben.
[95]Die Ernennung von Herrn Blank zum deutschen Konsularagenten in Marasch ist aus den im Bericht des Botschafters vom 15. AprilNo. 26,S. 49dargelegten Gründen unterblieben.
[96]Dieser dritte Brief ist nachträglich vorgelegt worden, da die feindliche Beschuldigung lautete, Konsul Rößler habe ein Massacre inAintabgeleitet. — Mr. J. E. Merrill ist Vorsteher des amerikanischen Kollegs in dieser Stadt. H.
[96]Dieser dritte Brief ist nachträglich vorgelegt worden, da die feindliche Beschuldigung lautete, Konsul Rößler habe ein Massacre inAintabgeleitet. — Mr. J. E. Merrill ist Vorsteher des amerikanischen Kollegs in dieser Stadt. H.
[97]Suedije vgl.Anhang Nr. 1, zu UrfaNr. 153.180.202. H.
[97]Suedije vgl.Anhang Nr. 1, zu UrfaNr. 153.180.202. H.
[98]Es waren nach in Alexandrien erfolgter Zählung 4058.
[98]Es waren nach in Alexandrien erfolgter Zählung 4058.
[99]Auch in Wan war es Selbstverteidigung. Vgl.Anhang Nr. 3.
[99]Auch in Wan war es Selbstverteidigung. Vgl.Anhang Nr. 3.
[100]Vgl.S. LVIII. H.
[100]Vgl.S. LVIII. H.
[101]Vgl.Nr. 182. Aleppo, den 15. Oktober 1915. H.
[101]Vgl.Nr. 182. Aleppo, den 15. Oktober 1915. H.
[102]Vgl. auchNr. 226.S. 223. H.
[102]Vgl. auchNr. 226.S. 223. H.
[103]Von den deutschen Häusern (Hospital, Waisenhaus, Privathäusern der deutschen Angestellten, Teppichfabrik) ist nur die letztere, die inmitten der alten Stadt liegt, in Mitleidenschaft gezogen worden und zwar ganz leicht. Sie lag am Rande des Gefechtsbezirks und hatte einige Gewehrschüsse, wohl auch eine Handgranate erhalten, die aber keinen irgend nennenswerten Schaden angerichtet hat. Von den Deutschen ist niemand verletzt. Dagegen ist die Mission insofern stark in Mitleidenschaft gezogen, als ihr ganzes einheimisches Personal, obwohl am Aufruhr nicht beteiligt, rücksichtslos und schonungslos weggeführt worden ist. Welcher Einfluß dadurch auf die Fortführung der Arbeit geübt wird, kann ich vorläufig noch nicht übersehen. R.
[103]Von den deutschen Häusern (Hospital, Waisenhaus, Privathäusern der deutschen Angestellten, Teppichfabrik) ist nur die letztere, die inmitten der alten Stadt liegt, in Mitleidenschaft gezogen worden und zwar ganz leicht. Sie lag am Rande des Gefechtsbezirks und hatte einige Gewehrschüsse, wohl auch eine Handgranate erhalten, die aber keinen irgend nennenswerten Schaden angerichtet hat. Von den Deutschen ist niemand verletzt. Dagegen ist die Mission insofern stark in Mitleidenschaft gezogen, als ihr ganzes einheimisches Personal, obwohl am Aufruhr nicht beteiligt, rücksichtslos und schonungslos weggeführt worden ist. Welcher Einfluß dadurch auf die Fortführung der Arbeit geübt wird, kann ich vorläufig noch nicht übersehen. R.
[104]Vgl.Nr. 195. H.
[104]Vgl.Nr. 195. H.
[105]Vgl.Nr. 208. H.
[105]Vgl.Nr. 208. H.
[106]Vgl.Nr. 240.S. 238undNr. 309.S. 306. H.
[106]Vgl.Nr. 240.S. 238undNr. 309.S. 306. H.
[107]Vgl.Nr. 206. H.
[107]Vgl.Nr. 206. H.
[108]Vgl.Nr. 203, Anlage. H.
[108]Vgl.Nr. 203, Anlage. H.
[109]SieheNr. 222. H.
[109]SieheNr. 222. H.
[110]Vgl.Nr. 219. H.
[110]Vgl.Nr. 219. H.
[111]Vgl.Nr. 230. H.
[111]Vgl.Nr. 230. H.
[112]Vgl.Nr. 209, Schluß. H.
[112]Vgl.Nr. 209, Schluß. H.
[113]Vgl.Nr. 116 Anlage. H.
[113]Vgl.Nr. 116 Anlage. H.
[114]Nr. 73.106 A.131. H.
[114]Nr. 73.106 A.131. H.
[115]14./27. Mai. 1915. SieheNr. 71. H.
[115]14./27. Mai. 1915. SieheNr. 71. H.
[116]Vgl.No. 212.
[116]Vgl.No. 212.
[117]Über die Tätigkeit dieses Beamten vgl.Nr. 165und236. H.
[117]Über die Tätigkeit dieses Beamten vgl.Nr. 165und236. H.
[118]Vgl. den im Juni oder Juli 1915 erschienenen Erlaß Djemal Paschas.Anlage 3.
[118]Vgl. den im Juni oder Juli 1915 erschienenen Erlaß Djemal Paschas.Anlage 3.
[119]Vgl.Nr. 338. H.
[119]Vgl.Nr. 338. H.
[120]Nr. 213. H.
[120]Nr. 213. H.
[121]Vgl.No. 207,S. 201. H.
[121]Vgl.No. 207,S. 201. H.
[122]Vérité sur le mouvement révolutionnaire arménien et les mesures gouvernementales. 1916 Constantinopel.
[122]Vérité sur le mouvement révolutionnaire arménien et les mesures gouvernementales. 1916 Constantinopel.
[123]Vgl.Nr. 241. H.
[123]Vgl.Nr. 241. H.
[124]Vgl.Nr. 241. H.
[124]Vgl.Nr. 241. H.
[125]Nach späteren türkischen Angaben nicht 2–3000, sondern 131. Vgl. EinleitungS. LXXV. Dagegen ist gut bezeugt, daß Djevdet Pascha auf seinem Rückzug von Wan Ende Juni 1915 die armenische Bevölkerung von Bitlis vernichtete. Vgl. auchNr. 309. H.
[125]Nach späteren türkischen Angaben nicht 2–3000, sondern 131. Vgl. EinleitungS. LXXV. Dagegen ist gut bezeugt, daß Djevdet Pascha auf seinem Rückzug von Wan Ende Juni 1915 die armenische Bevölkerung von Bitlis vernichtete. Vgl. auchNr. 309. H.
[126]Vgl.Nr. 242. H.
[126]Vgl.Nr. 242. H.
[127]Vgl.Nr. 260,287,345 Anlage. Sämtliche 14000 wurden abgeschlachtet. H.
[127]Vgl.Nr. 260,287,345 Anlage. Sämtliche 14000 wurden abgeschlachtet. H.
[128]Vgl.Nr. 257und287. H.
[128]Vgl.Nr. 257und287. H.
[129]Vgl.Nr. 257,287und345 Anlage. Auch der Rest von 2000 wurde später umgebracht. H.
[129]Vgl.Nr. 257,287und345 Anlage. Auch der Rest von 2000 wurde später umgebracht. H.
[130]Vgl.Nr. 251. H.
[130]Vgl.Nr. 251. H.
[131]Vgl.Nr. 249und263. Die später eingetroffenen Antworten aus Damaskus und Mossul sind beigefügt.
[131]Vgl.Nr. 249und263. Die später eingetroffenen Antworten aus Damaskus und Mossul sind beigefügt.
[132]Die Regierung gewährte an einigen Stellen in gänzlich ungenügendem Umfange Lebensmittel, ließ aber längst damit nach. B. Rohner.
[132]Die Regierung gewährte an einigen Stellen in gänzlich ungenügendem Umfange Lebensmittel, ließ aber längst damit nach. B. Rohner.
[133]SieheNr. 285. H.
[133]SieheNr. 285. H.
[134]Vgl.Nr. 257,260und345 Anlage. H.
[134]Vgl.Nr. 257,260und345 Anlage. H.
[135]Libanondistrikt. H.
[135]Libanondistrikt. H.
[136]Vgl.Nr. 345.
[136]Vgl.Nr. 345.
[137]Dr. Niepage und Dr. Graeter waren bereits in die Heimat zurückgekehrt. Vgl.Nr. 182. H.
[137]Dr. Niepage und Dr. Graeter waren bereits in die Heimat zurückgekehrt. Vgl.Nr. 182. H.
[138]Infolge der Ablehnung des Herrn von Scheubner-Richter unterblieb das Vorgehen gegen das Dorf. Unter dem Einfluß des Generalfeldmarschalls von der Goltz wurde die Sache der angeblich Aufständischen gütlich beigelegt. Vgl.Nr. 240. H.
[138]Infolge der Ablehnung des Herrn von Scheubner-Richter unterblieb das Vorgehen gegen das Dorf. Unter dem Einfluß des Generalfeldmarschalls von der Goltz wurde die Sache der angeblich Aufständischen gütlich beigelegt. Vgl.Nr. 240. H.
[139]Vgl.Nr. 196. H.
[139]Vgl.Nr. 196. H.
[140]SieheNr. 332. H.
[140]SieheNr. 332. H.
[141]Vgl.Nr. 233,241,274 Anlage,298,302,315,321,323,328.
[141]Vgl.Nr. 233,241,274 Anlage,298,302,315,321,323,328.
[142]Vgl.Nr. 233,320.
[142]Vgl.Nr. 233,320.
[143]Oberst Kemal Bey hat seinen Plan leider nicht ausführen können.
[143]Oberst Kemal Bey hat seinen Plan leider nicht ausführen können.
[144]Es sind auch Kurden aus dem Operationsgebiet von der türkischen Regierung verschickt worden, die sich in der Nähe von Urfa in schwerer Not befanden.
[144]Es sind auch Kurden aus dem Operationsgebiet von der türkischen Regierung verschickt worden, die sich in der Nähe von Urfa in schwerer Not befanden.
[145]Nr. 298. H.
[145]Nr. 298. H.
[146]Vgl.257,260,287. H.
[146]Vgl.257,260,287. H.
[147]Vgl.Nr. 353. H.
[147]Vgl.Nr. 353. H.
[148]Sie wurden in den Booten von der Besatzung getötet und über Bord geworfen. Vgl. den amerikanischenKonsularberichtvom 28. Juli 1915. Lepsius, Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der Türkei. Tempelverlag in Potsdam. 1916. S. 31. H.
[148]Sie wurden in den Booten von der Besatzung getötet und über Bord geworfen. Vgl. den amerikanischenKonsularberichtvom 28. Juli 1915. Lepsius, Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der Türkei. Tempelverlag in Potsdam. 1916. S. 31. H.
[149]Vgl.Nr. 391. H.
[149]Vgl.Nr. 391. H.
[150]Daraus geht hervor, daß die Tötung der Armenier vor dem Friedensschluß erlaubt war.
[150]Daraus geht hervor, daß die Tötung der Armenier vor dem Friedensschluß erlaubt war.
[151]S.Nr. 419.
[151]S.Nr. 419.
[152]Vgl.Nr. 432. H.
[152]Vgl.Nr. 432. H.
[153]Dem widerspricht, daß Enver Pascha (vgl.Nr. 386) die in den drei Bezirken wohnhaften Armenier durch eine Proklamation aufforderte, dort zu bleiben, und ihnen Sicherheit des Lebens und Eigentums garantierte. Vgl. auch Einl.S. LXXV. Vgl.Nr. 395und412. H.
[153]Dem widerspricht, daß Enver Pascha (vgl.Nr. 386) die in den drei Bezirken wohnhaften Armenier durch eine Proklamation aufforderte, dort zu bleiben, und ihnen Sicherheit des Lebens und Eigentums garantierte. Vgl. auch Einl.S. LXXV. Vgl.Nr. 395und412. H.
[154]Ist nicht erlassen worden. H.
[154]Ist nicht erlassen worden. H.
[155]Vgl.Nr. 410. und413. H.
[155]Vgl.Nr. 410. und413. H.
[156]Vgl.Nr. 422.426. H.
[156]Vgl.Nr. 422.426. H.
[157]Die Meldung betrifft den angeblichen Abschluß von in Berlin zwischen türkischen und armenischen Vertretern gepflogenen Verhandlungen durch Unterzeichnung eines Geheimfriedens. H.
[157]Die Meldung betrifft den angeblichen Abschluß von in Berlin zwischen türkischen und armenischen Vertretern gepflogenen Verhandlungen durch Unterzeichnung eines Geheimfriedens. H.
[158]Nach dem unter dem Titel „A red cross flag that saved four thousand“ von der Nile Mission Press für das American Relief Committee in Cairo veröffentlichten Bericht.
[158]Nach dem unter dem Titel „A red cross flag that saved four thousand“ von der Nile Mission Press für das American Relief Committee in Cairo veröffentlichten Bericht.
[159]Lepsius, Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der Türkei. Tempelverlag in Potsdam. 1916. S. 112 ff.
[159]Lepsius, Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der Türkei. Tempelverlag in Potsdam. 1916. S. 112 ff.
[160]Lepsius, Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der Türkei. Tempelverlag in Potsdam. 1916. S. 220 ff.
[160]Lepsius, Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der Türkei. Tempelverlag in Potsdam. 1916. S. 220 ff.
[161]Der amerikanische Bericht wurde durch die Mitteilungen von Herrn Spörri, Leiter des deutschen Waisenhauses, der nach der Zerstörung von Wan als letzter die Stadt verlassen hat und über Rußland zurückgekehrt ist, bestätigt. H.
[161]Der amerikanische Bericht wurde durch die Mitteilungen von Herrn Spörri, Leiter des deutschen Waisenhauses, der nach der Zerstörung von Wan als letzter die Stadt verlassen hat und über Rußland zurückgekehrt ist, bestätigt. H.
[162]Das gleiche Angebot wurde dem deutschen Waisenhaus gemacht und von Herrn Spörri angenommen; eine Wache wurde aber nicht gestellt.
[162]Das gleiche Angebot wurde dem deutschen Waisenhaus gemacht und von Herrn Spörri angenommen; eine Wache wurde aber nicht gestellt.
[163]Sie war als Mädchen im deutschen Waisenhaus erzogen und war vom Lande, wo die Dörfer verwüstet wurden, in die Stadt geflüchtet.
[163]Sie war als Mädchen im deutschen Waisenhaus erzogen und war vom Lande, wo die Dörfer verwüstet wurden, in die Stadt geflüchtet.
[164]Dazu schrieb mir Prediger J. Spörri, Leiter der Station Wan des Deutschen Hilfsbundes für christl. Liebeswerk im Orient, am 7. 10. 16 aus Zürich:„Als am 20. 4. 15 die Feindseligkeiten vor meinen Augen ausgebrochen waren und in schauerlicher Weise auf uns geschossen wurde, war ich gedrungen, an den Wali zu schreiben. Ich erzählte den Anfang der Feindseligkeiten, teilte mit, daß wir dem Kugelregen ausgesetzt seien, ersuchte, da ich annehmen mußte, das solches unmöglich nach dem Wollen des Walis sein könne, um weitere Vermeidung solcher Handlungen und bat, die Streitigkeiten friedlich zu ordnen. Mit meinem Schreiben ging ich zu Dr. Usher (es war das ein gefährlicher Weg, da unaufhörlich geschossen wurde), las ihm den Inhalt vor und veranlaßte ihn, von seiner Seite ein Gleiches zu tun. Der Brief vom 23. 4. von Djeodet Bey war die Antwort auf unser Schreiben. Übrigens hatte ich die Verteidiger gebeten, sie möchten sich von der Front unserer Station zurückziehen, da sie das Feuer auf uns zögen. Ich hatte die Genugtuung, daß mein Wunsch erfüllt wurde. Freilich war auch so von einem Aufhören des Feuers gegen uns nicht die Rede.“ H.
[164]Dazu schrieb mir Prediger J. Spörri, Leiter der Station Wan des Deutschen Hilfsbundes für christl. Liebeswerk im Orient, am 7. 10. 16 aus Zürich:
„Als am 20. 4. 15 die Feindseligkeiten vor meinen Augen ausgebrochen waren und in schauerlicher Weise auf uns geschossen wurde, war ich gedrungen, an den Wali zu schreiben. Ich erzählte den Anfang der Feindseligkeiten, teilte mit, daß wir dem Kugelregen ausgesetzt seien, ersuchte, da ich annehmen mußte, das solches unmöglich nach dem Wollen des Walis sein könne, um weitere Vermeidung solcher Handlungen und bat, die Streitigkeiten friedlich zu ordnen. Mit meinem Schreiben ging ich zu Dr. Usher (es war das ein gefährlicher Weg, da unaufhörlich geschossen wurde), las ihm den Inhalt vor und veranlaßte ihn, von seiner Seite ein Gleiches zu tun. Der Brief vom 23. 4. von Djeodet Bey war die Antwort auf unser Schreiben. Übrigens hatte ich die Verteidiger gebeten, sie möchten sich von der Front unserer Station zurückziehen, da sie das Feuer auf uns zögen. Ich hatte die Genugtuung, daß mein Wunsch erfüllt wurde. Freilich war auch so von einem Aufhören des Feuers gegen uns nicht die Rede.“ H.
[165]Auch das Grundstück der Deutschen Mission wurde beschossen, obwohl eine deutsche Fahne darüber wehte.
[165]Auch das Grundstück der Deutschen Mission wurde beschossen, obwohl eine deutsche Fahne darüber wehte.
[166]Djevdet Bey ist der Sohn und Nachfolger des ausgezeichneten Wali Tahir Pascha, der 16 Jahre lang im besten Einvernehmen mit den Armeniern als Gouverneur des Wilajets Wan in der Stadt gelebt hatte und Muhammedanern und Christen gleichermaßen gerecht geworden war.
[166]Djevdet Bey ist der Sohn und Nachfolger des ausgezeichneten Wali Tahir Pascha, der 16 Jahre lang im besten Einvernehmen mit den Armeniern als Gouverneur des Wilajets Wan in der Stadt gelebt hatte und Muhammedanern und Christen gleichermaßen gerecht geworden war.
[167]Nach einer Mitteilung von Herrn Spörri. H.
[167]Nach einer Mitteilung von Herrn Spörri. H.
[168]Inzwischen traf die Nachricht ein, daß Schwester Martha Kleiß am 30. Juli in Bitlis an Typhus gestorben ist.
[168]Inzwischen traf die Nachricht ein, daß Schwester Martha Kleiß am 30. Juli in Bitlis an Typhus gestorben ist.
[169]Auch auf dem Grundstück der deutschen Mission wurden 600 türkische Frauen und Kinder untergebracht.
[169]Auch auf dem Grundstück der deutschen Mission wurden 600 türkische Frauen und Kinder untergebracht.
[170]Dies wird auch von den Deutschen, die die Belagerung mit durchmachten, bestätigt.
[170]Dies wird auch von den Deutschen, die die Belagerung mit durchmachten, bestätigt.
[171]Bericht eines neutralen Augenzeugen, veröffentlicht vom amerikanischen Hilfskomitee für Armenien und Syrien.
[171]Bericht eines neutralen Augenzeugen, veröffentlicht vom amerikanischen Hilfskomitee für Armenien und Syrien.
[172]Sie zählte früher über 20000 Seelen. H.
[172]Sie zählte früher über 20000 Seelen. H.