Vorwort

Vorwort

Dieses bescheidenen Büchleins Geschick gleicht wohl dem jenes Bootes, von dem man als einer Nußschale spricht, so hinauseilt aufs stürmende Meer und zwischen hochgehenden Wogen talauf und talab geschleudert wird. Und es verschwindet am Ende gar neben den dickbauchigen, hochgestalten Brüdern. Und doch ist es abgesandt, um zu einer Insel im Meere durchzufinden, zu einer Insel, bewohnt von Menschen mit einfachem Sinn und gutem Herzen, befähigt, alles zu erkennen, was unvergängliches Gut ist. Denn solch unvergänglichen Gutes ein Stück enthält dieses Büchlein und wer es genießen will, wird darauf ebensoviel Zeit verwenden müssen, als benötigt ist, einen noch so langen Roman zu lesen.

Der Verleger


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