Chapter 5

Den wilden Orgeln des WintersturmsGleicht des Volkes finstrer Zorn,Die purpurne Woge der Schlacht,Entlaubter Sterne.Mit zerbrochnen Brauen, silbernen ArmenWinkt sterbenden Soldaten die Nacht.Im Schatten der herbstlichen EscheSeufzen die Geister der Erschlagenen.Dornige Wildnis umgürtet die Stadt.Von blutenden Stufen jagt der MondDie erschrockenen Frauen.Wilde Wölfe brachen durchs Tor.

Den wilden Orgeln des WintersturmsGleicht des Volkes finstrer Zorn,Die purpurne Woge der Schlacht,Entlaubter Sterne.

Mit zerbrochnen Brauen, silbernen ArmenWinkt sterbenden Soldaten die Nacht.Im Schatten der herbstlichen EscheSeufzen die Geister der Erschlagenen.

Dornige Wildnis umgürtet die Stadt.Von blutenden Stufen jagt der MondDie erschrockenen Frauen.Wilde Wölfe brachen durchs Tor.

Schlaf und Tod, die düstern AdlerUmrauschen nachtlang dieses Haupt:Des Menschen goldnes BildnisVerschlänge die eisige WogeDer Ewigkeit. An schaurigen RiffenZerschellt der purpurne Leib.Und es klagt die dunkle StimmeÜber dem Meer.Schwester stürmischer SchwermutSieh ein ängstlicher Kahn versinktUnter Sternen,Dem schweigenden Antlitz der Nacht.

Schlaf und Tod, die düstern AdlerUmrauschen nachtlang dieses Haupt:Des Menschen goldnes BildnisVerschlänge die eisige WogeDer Ewigkeit. An schaurigen RiffenZerschellt der purpurne Leib.Und es klagt die dunkle StimmeÜber dem Meer.Schwester stürmischer SchwermutSieh ein ängstlicher Kahn versinktUnter Sternen,Dem schweigenden Antlitz der Nacht.

Am Abend tönen die herbstlichen WälderVon tötlichen Waffen, die goldnen EbenenUnd blauen Seen, darüber die SonneDüster hinrollt; umfängt die NachtSterbende Krieger, die wilde KlageIhrer zerbrochenen Münder.Doch stille sammelt im WeidengrundRotes Gewölk, darin ein zürnender Gott wohnt,Das vergossne Blut sich, mondne Kühle;Alle Straßen münden in schwarze Verwesung.Unter goldnem Gezweig der Nacht und SternenEs schwankt der Schwester Schatten durch den schweigenden Hain,Zu grüßen die Geister der Helden, die blutenden Häupter;Und leise tönen im Rohr die dunkeln Flöten des Herbstes.O stolzere Trauer! ihr ehernen Altäre,Die heiße Flamme des Geistes nährt heute ein gewaltiger Schmerz,Die ungebornen Enkel.

Am Abend tönen die herbstlichen WälderVon tötlichen Waffen, die goldnen EbenenUnd blauen Seen, darüber die SonneDüster hinrollt; umfängt die NachtSterbende Krieger, die wilde KlageIhrer zerbrochenen Münder.Doch stille sammelt im WeidengrundRotes Gewölk, darin ein zürnender Gott wohnt,Das vergossne Blut sich, mondne Kühle;Alle Straßen münden in schwarze Verwesung.Unter goldnem Gezweig der Nacht und SternenEs schwankt der Schwester Schatten durch den schweigenden Hain,Zu grüßen die Geister der Helden, die blutenden Häupter;Und leise tönen im Rohr die dunkeln Flöten des Herbstes.O stolzere Trauer! ihr ehernen Altäre,Die heiße Flamme des Geistes nährt heute ein gewaltiger Schmerz,Die ungebornen Enkel.


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