Verzeichnis der Abbildungen und ihrer Quellen.

Verzeichnis der Abbildungen und ihrer Quellen.

Abb.

Seite

1.

Florenz. Palazzo Vecchio. Aufnahme der Neuen Photographischen Gesellschaft A.-G., Berlin-Steglitz

6

2.

Florenz. Palazzo Strozzi. Nach Photographie von Brogi

8

3.

Rom. Fenster der Cancelleria. Nach Photographie

9

4.

Venedig. Markusbibliothek. Nach Photographie von Brogi

11

5.

Florentiner Truhe. Nach Cornelius, Elementargesetze. 2. Aufl.

13

6.

Ghirlandajo. Abendmahl. Nach Photographie von Alinari

16

7.

Lionardo da Vinci. Das Abendmahl. (Die Veröffentlichung verdanken wir der Freundlichkeit des Herrn Prof. Vogel vom Museum der bild. Künste in Leipzig.)

17

8.

Michelangelo. Erschaffung Adams. (Rom, Sixtinische Kapelle.) Nach Photographie

19

9.

Saalfeld. Rathaus. Nach Photographie von Zedler und Vogel, Darmstadt

21

10.

Albrecht Dürer. Der heilige Hieronymus. Kupferstich

23

11.

Niederrheinische Schnelle. Aus Haendcke, Deutsche Kunst im tägl. Leben. 1908

24

12.

Dürer. Der Sündenfall. Kupferstich

26

13.

Peter Vischer. Sebaldusschrein (sog. Sebaldusgrab) in Nürnberg, St. Sebald. Nach Photographie

28

14.

Gotischer Pokal von 1462 in Wiener-Neustadt. Nach Photographie

30

15.

Buckelpokal aus Lüneburg. Nach Photographie

32

16.

Zimmer aus Schloß Höllrich. Aus v. Falke, Geschichte des deutschen Kunstgewerbes

33

17.

Lübeck. Täfelung im Fredenhagenschen Zimmer. Nach Lübeck, seine Bauten und seine Kunstwerke

34

18.

Braunschweig. Gewandhaus. Nach einer Aufnahme der Neuen Photographischen Gesellschaft, A.-G., Berlin-Steglitz

35

19.

Saal im Rathaus zu Danzig. Nach Schultz, Danzig und seine Bauten

37

20.

München. Theatiner-Hofkirche. Äußeres. Photographie G. Stuffler, München. (Nach einer Photographie aus dem Jahre 1769.)

41

21.

München. Theatiner-Hofkirche. Inneres. Nach Photographie

43

22.

Würzburg, Schloß. Gesamtansicht. Photographie Dr. F. Stoedtner, Berlin

48

23.

Würzburg, Schloß. Kaisersaal. Photographie Dr. F. Stoedtner, Berlin

49

24.

Schrank des Barock. Photographie von H. Keller. Aus Danziger Barock, Frankfurt a. M. 1909

51

25.

Sessel aus dem kgl. Schloß zu Berlin. Nach Graul, das 18. Jahrhundert

52

26.

Delfter Fayencevase. Um 1700. Nach Brinckmann, Das Hamburgische Museum

54

27.

Schlüter. Denkmal des Großen Kurfürsten. Nach einer Aufnahme der Neuen Photographischen Gesellschaft A.-G., Berlin-Steglitz

58

28.

Van Dijk: Johannes der Täufer und Johannes der Evangelist. Photographie von F. Hanfstaengl, München

62

29.

Kommode des Régencestiles. Nach Williamson,Le mobilier national

65

30.

Schloß Amalienburg bei München. Spiegelsaal. Nach Photographie

67

31.

Kaminböcke des Rokokostils in Schloß Fontainebleau

69

32.

Rokokoterrine im Kölner Kunstgewerbemuseum. Nach dem Katalog

71

33.

Lehnstuhl von Jacob. Stil Louis XVI. Berliner Kunstgewerbemuseum. Nach Graul, Das 18. Jahrhundert

74

34.

Chinesische Gefäße in Bronze gefaßt. Stil Ludwig XVI. Paris, Louvre

75

35.

Fontainebleau, Schloß. Arbeitszimmer Napoleons I. PhotographieDr.F. Stoedtner, Berlin

77

36.

Berlin, Neue Wache. PhotographieDr.F. Stoedtner, Berlin

78

37.

J. L. David. Madame Recamier. Paris, Louvre. Nach einer Originalaufnahme von Hanfstaengl, München

79

38.

Möbel des Biedermeierstils. Nach Lux, Von der Empire-Biedermeierzeit. Verl. v. Jul. Hoffmann, Stuttgart

83

39.

Möbel vom Ende des 19. Jahrh. in Pseudorenaissance. Nach Cornelius, Elementargesetze 2. Aufl.

86

40.

Tisch von Majorelle in Nancy. Nach Lambert, Das moderne Möbel auf der Pariser Weltausstellung 1900

89

41.

Behrens. Turbinenfabrik. Berlin. Aus „Moderne Arbeit“, Hoeber, Behrens

92

42.

Heidrich. Zimmer des Reichskommissars. Brüsseler Weltausstellung 1910. PhotographieDr.F. Stoedtner

93

Druck von B. G. Teubner in Leipzig.

Die Sammlung„Aus Natur und Geisteswelt“nunmehr schon über 600 Bändchen umfassend, sucht seit ihrem Entstehen dem Gedanken zu dienen, der heute in das Wort: „Freie Bahn dem Tüchtigen!“ geprägt ist. Sie will die Errungenschaften von Wissenschaft, Kunst und Technikeinem jeden zugänglichmachen, ihn dabei zugleich unmittelbar imBeruf fördern, denGesichtskreis erweiternd, dieEinsichtin die Bedingungen der Berufsarbeitvertiefend.Sie bietet wirkliche „Einführungen“ in die Hauptwissensgebiete für den Unterricht oder Selbstunterricht, wie sie den heutigen methodischen Anforderungen entsprechen. So erfüllt sie ein Bedürfnis, dem Skizzen, die den Charakter von „Auszügen“ aus großen Lehrbüchern tragen, nie entsprechen können; denn sie setzen vielmehr eine Vertrautheit mit dem Stoffe schon voraus.Sie bietet aber auch demFachmanneinerasche zuverlässige Übersichtüber die sich heute von Tag zu Tag weitenden Gebiete des geistigen Lebens in weitestem Umfang und vermag so vor allem auch dem immer stärker werdenden Bedürfnis desForscherszu dienen, sichauf den Nachbargebietenauf dem laufenden zu erhalten.In den Dienst dieser Aufgabe haben sich darum auch in dankenswerter Weise von Anfang an die besten Namen gestellt, gern die Gelegenheit benutzend, sich an weiteste Kreise zu wenden, der Gefahr der „Spezialisierung“ unserer Kultur entgegenzuarbeiten an ihrem Teil bestrebt.Damit sie stets auf die Höhe der Forschung gebracht werden können, sind die Bändchen nicht, wie die anderer Sammlungen, stereotypiert, sondern werden — was freilich die Aufwendungen sehr wesentlich erhöht — bei jeder Auflage durchaus neu bearbeitet und völlig neu gesetzt. So konnte der Sammlung auch der Erfolg nicht fehlen. Mehr als die Hälfte der Bändchen liegen bereits in 2. bis 6. Auflage vor, insgesamt hat sie bis jetzt eine Verbreitung von weit über 3 Millionen Exemplaren gefunden.Alles in allem sind die schmucken, gehaltvollen Bände, denen ProfessorTiemannein neues künstlerisches Gewand gegeben, durchaus geeignet, die Freude am Buche zu wecken und daran zu gewöhnen, einen kleinen Betrag, den man für Erfüllung körperlicher Bedürfnisse nicht anzusehen pflegt, auch für die Befriedigung geistiger anzuwenden. Durch den billigen Preis ermöglichen sie es tatsächlich jedem, auch dem wenig Begüterten, sich eine Bibliothek zu schaffen, die das für ihn Wertvollste „Aus Natur und Geisteswelt“ vereinigt.Jedes der meist reich illustrierten Bändchenist in sich abgeschlossen und einzeln käuflichJedes Bändchen geheftet M. 1.20, gebunden M. 1.50Werke, die mehrere Bändchen umfassen, auch ineinemBand gebundenLeipzig, im Juni 1917.B. G. TeubnerJedes Bändchen geheftet M. 1.20, gebunden M. 1.50Zur bildenden Kunst, Musik und Schauspielkunstsind bisher erschienen:Bildende KunstAllgemeines:Ästhetik.Von ProfessorDr.R. Hamann. (Bd. 345.)*Einführung in die Geschichte der Ästhetik.VonDr.H. Nohl. (Bd. 602.)*Das Wesen der deutsch. bildend. Kunst.V. Geh. Rat Prof.Dr.H. Thode. (Bd. 585.)Bau und Leben der bildenden Kunst.Von Direktor Prof.Dr.Th. Volbehr. 2. Aufl. Mit 44 Abbildungen. (Bd. 68.)Kunstpflege in Haus und Heimat.Von SuperintendentR. Bürkner. 2. Auflage. Mit 29 Abbildungen. (Bd. 77.)Grundzüge der Perspektive nebst Anwendungen.Von Prof.Dr.K. Doehlemann. Mit 91 Fig. u. 11 Abb. (Bd. 510.)*Projektionslehre.Von ZeichenlehrerA. Schudeisky. Mit Abbildungen. (Bd. 564.)Der Weg zur Zeichenkunst.VonDr.E. Weber. M. 82 Abb. u. 1 Tafel. (Bd. 430.)Geschichte:Die Entwicklungsgeschichte d. Stile in d. bildenden Kunst.VonDr.E. Cohn-Wiener. 2 Bde. 2. Aufl. (Auch in 1 Bd. geb.) Bd. I: Vom Altertum bis zur Gotik. Mit 66 Abb. (Bd. 317.) Bd. II.: Von d. Renaissance b. z. Gegenw. M. 31 Abb. (Bd. 318.)Altertum:Die Blütezeit der griechischen Kunst im Spiegel der Reliefsarkophage.Eine Einführung in die griechische Plastik. VonDr.H. Wachtler. Mit 8 Tafeln und 32 Abbildungen. (Bd. 272.)Pompeji, eine hellenistische Stadt in Italien.Von Prof.Dr.Fr. v. Duhn. 2 Aufl. Mit 62 Abbildungen. (Bd. 114.)Die Kunst des Islam.Von Prof.Dr.P. Schubring. (Bd. 593.)Mittelalter und Neuzeit:Deutsche Baukunst im Mittelalter.Von Geh. Reg.-Rat Prof.Dr.R. Matthaei. 3. Auflage. Mit zahlreichen Abb. im Text und auf 2 Doppeltafeln. (Bd. 8.)Die altdeutschen Maler in Süddeutschland.VonH. Nemitz. Mit einem Bilderanhang. (Bd. 464.)Die Renaissancearchitektur in ItalienI. VonDr.P. Frankl. Mit 12 Tafeln und 27 Textabbildungen. (Bd. 381.) II. (Bd. 382.) In Vorb.Michelangelo.Eine Einführung in das Verständnis seiner Werke. Von Prof.Dr.E. Hildebrandt. Mit 44 Abbildungen. (Bd. 392.)Albrecht Dürer.Von weil. Prof.Dr.R. Wustmann. Mit 33 Abb. (Bd. 97.)Rembrandt.Von Prof.Dr.P. Schubring. Mit 50 Abbildungen. (Bd. 158.)Niederländische Malerei im 17. Jahrhundert.Von Prof.Dr.H. Jantzen. Mit 37 Abbildungen. (Bd. 373.)Deutsche Baukunst seit dem Mittelalter bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts.Von Geh. Reg.-Rat Prof.Dr.A. Matthaei. Mit 62 Abb. u. 3 Tafeln. (Bd. 326.)19. Jahrhundert:Deutsche Baukunst im 19. Jahrhundert.Von Geh. Reg.-Rat Prof.Dr.A. Matthaei. Mit 35 Abbildungen. (Bd. 453.)Die deutsche Malerei im 19. Jahrhundert.Von Prof.Dr.R. Hamann. 2 Bände Text. 2 Bände mit 57 ganzseitigen und 200 halbseitigen Abbildungen. (Bd. 448–451, in 2 Doppelbänden zu je M. 2.50, auch in 1 Halbpergamentband zu M. 6.—)Die Maler des Impressionismus.Von Prof.Dr.B. Lázàr. Mit 32 Abbildungen und 1 farbigen Tafel. (Bd. 395.)Kunstgewerbe:Die dekorative Kunst des Altertums.V.Dr.Fr. Poulsen. M. 112 Abb. (Bd. 454.)Deutsche Kunst im tägl. Leben bis zum Schlusse d. 18. Jahrhunderts.Von Prof.Dr.B. Haendcke. Mit 63 Abbildungen. (Bd. 198.)Ostasiatische Kunst und ihr Einfluß auf Europa.Von Direktor ProfessorDr.R. Graul. Mit 49 Abbildungen. (Bd. 87.)Geschichte der Gartenkunst.Von Baurat Dr.-Ing.Chr. Ranck. Mit 41 Abb. (Bd. 274.)Die künstlerische Photographie.VonDr.W. Warstat. Mit 12 Tafeln. (Bd. 410.)Musik*Geschichte der Musik.VonDr.Alfred Einstein. (Bd. 438.)*Beispielsammlung zur älteren Musikgeschichte.VonDr.A. Einstein. (Bd. 439.)Haydn, Mozart, Beethoven.Von Prof.Dr.C. Krebs. 2. Aufl. M. 4 Bildn. (Bd. 92.)Die Blütezeit der musikalischen Romantik.VonDr.E. Istel. Mit 1 Silhouette. (Bd. 239.)Das Kunstwerk Richard Wagners.VonDr.E. Istel. Mit 1 Bildnis Richard Wagners. (Bd. 330.)Die moderne Oper.Vom Tode Wagners bis zum Weltkrieg (1883–1914). VonDr.E. Istel. Mit 3 Bildnissen. (Bd. 495.)Die Grundlagen der Tonkunst.Versuch einer genetischen Darstellung der allgemeinen Musiklehre. Von Prof.Dr.H. Rietsch. (Bd. 178.)Musikalische Kompositionsformen.VonS. G. Kallenberg. 2 Bände. (Bd. 412, 413, auch in 1 Band gebunden.)Bd. I: Die elementaren Tonverbindungen als Grundlage der Harmonielehre. Bd. II: Kontrapunktik und Formenlehre.Das moderne Orchester in seiner Entwicklung.Von Prof.Dr.Fr. Volbach. Mit Partiturbeispielen u. 3 Tafeln. (Bd. 308.)Die Instrumente des Orchesters.V. Prof.Dr.Fr. Volbach. Mit 60 Abb. (Bd. 384.)Klavier, Orgel, Harmonium.Das Wesen der Tasteninstrumente. Von ProfessorDr.O. Bie. (Bd. 325.)SchauspielkunstDas Theater.Schauspielhaus und Schauspielkunst vom griechischen Altertum bis auf die Gegenwart. VonDr.Chr. Gaehde. 2. Aufl. Mit 18 Abb. (Bd. 230.)*Die griechische Tragödie.V. Prof.Dr.J. Geffcken. Mit 1 Plan u. Abb. (Bd. 566.)Die griechische Komödie.Von Prof.Dr.A. Körte. M. Titelb. u. 2 Taf. (Bd. 400.)Das Drama.VonDr.B. Busse. Mit 3 Abb. 3 Bde. I: Von der Antike z. franz. Klassizismus. II: Von Versailles bis Weimar. III: Von der Romantik zur Gegenwart. (Bd. 287/289.)Das deutsche Drama des 19. Jahrhunderts.In seiner Entwicklung dargestellt von Prof.Dr.G. Witkowski. 4. Auflage. Mit 1 Bildnis Hebbels. (Bd. 51.)Die mit * bezeichneten und weitere Bände in Vorbereitung.Als erstes Bändchen der „Entwicklungsgeschichte der Stile“ist vondemselben Verfassererschienen:Vom Altertum bis zur Gotik2. Auflage. Mit 66 Abb. (ANuG. Bd. 317.) Geh. M. 1.20, geb. M. 1.50Geschichte der bildenden KünsteEine Einführung vonDr.E. Cohn-Wiener. Preis ca. M. 4.—Das Buch will kein historisch geordnetes Nachschlagebuch sein, sondern möglichst viel vom Wesen der Kunst und des Kunstwerkes geben. Es sucht neben dem bloßen Wissen die Freude am Kunstwerk zu vermitteln, erkennen zu lassen, daß hinter dem Werk der Künstler als schöpferische Persönlichkeit steht. Seine Aufgabe, der Selbstbelehrung und als Lehrbuch zu dienen, sucht es nicht zu lösen, indem es durch oberflächliche Behandlung eines verwirrenden Vielerlei „mitzureden“ befähigt, sondern durch eingehende Bildhaftigkeit und Anschaulichkeit anstrebende Besprechung der behandelten Kunstwerke sucht es dem Leser den inneren Gehalt der Kunstepochen so vor Augen zu stellen, daß er auch die Werke, die das Büchlein selbst nicht erwähnen kann, zu verstehen vermag. Eine reiche Zahl von Abbildungen — darunter auch farbige — dient der Anschaulichkeit. Die neueste Zeit ist besonders eingehend behandelt worden, weil hier das Bedürfnis am unmittelbarsten ist.Wörterbuch zur KunstgeschichteVonDr.Ernst Cohn-Wiener. Gebunden M. 3.—Elementargesetze der bildenden KunstGrundlagen einer praktischen Ästhetik von Prof.Dr.Hans Cornelius. 2. Auflage. Mit 245 Abb. und 13 Tafeln. Geh. M. 7.—, geb. M. 8.—„Es gibt kein Buch, in dem die elementarsten Gesetze künstlerischer Raumgestaltung so klar und anschaulich dargelegt, so überzeugend abgeleitet wären. Wir haben hier zum ersten Male eine zusammenfassende, an zahlreichen einfachen Beispielen erläuterte Darstellung der wesentlichsten Bedingungen, von denen namentlich die plastische Gestaltung in Architektur, Plastik und Kunstgewerbe abhängt.“(Zeitschrift für Ästhetik.)Die bildenden KünsteIhre Eigenart und ihr Zusammenhang. Vorlesung von ProfessorDr.Karl Doehlemann. Geheftet M. —.80„Eine tiefgründige Besprechung der bildenden Künste — Malerei, Plastik und Architektur umfassend — in durchweg anregender Form. Die Fachwelt wie die gebildeten Stände werden die Schrift mit hoher Befriedigung aufnehmen.“(Wiener Bauindustrie-Ztg.)Unser Verhältnis zu den bildenden KünstenVon Geh. Hofrat Prof.Dr.A. Schmarsow. Geh. M. 2.—, geb. M. 2.60„Diese Vorträge bilden den wertvollsten Beitrag zur Literatur über die Kunsterziehungsfrage. Schmarsow entwickelt seine Anschauung über das Verhältnis der Künste zueinander, um zu zeigen, wie jede einzelne einer besonderen Seite der menschlichen Organisation entspreche, wie darum auch alle Künste eng miteinander verknüpft sind, da alle von einem Organismus ausstrahlen.“(Deutsche Literaturzeitung.)Psychologie der KunstDarstellung ihrer Grundzüge. V.Dr.R. Müller-Freienfels. 2 Bde. I: Die Psychologie d. Kunstgenießens u. Kunstschaffens. II: Die Formen d. Kunstwerks u. d. Psychol. d. Bewertung. Geh. je M. 4.40, in 1 Bd. geb. M. 10.—„Was diesem Werke Beachtung und Anerkennung erworben hat, ist zum Teil der Umstand, daß es zu den sehr seltenen wissenschaftlichen deutschen Büchern gehört, die auch einen ästhetischen Wert besitzen, aus denen eine Persönlichkeit spricht, die über eine ungewöhnliche Gabe der Synthese verfügt.“(Zeitschrift für Ästhetik.)Die deutsche Malerei im 19. JahrhundertVon Prof.Dr.R. Hamann. Mit 57 ganzseitigen und 200 halbseitigen Abbildungen. In Halbpergament M. 7.—„H. hat eine ausgezeichnete Darstellung des Entwicklungsganges der Malerei während des letzten Jahrhunderts gegeben. Meines Wissens gibt es in der ganzen modernen Kunstgeschichtschreibung keine annähernd so vortreffliche Darstellung des Wesens der Malerei seit 1860 bis zum Einbruch des Naturalismus, als sie H. im 6. Kap. seines Werkes gibt. Es ist ein Genuß, sich der meisterhaften Behandlung dieser Epoche ruhig hinzugeben.“(Preuß. Jahrb.)Mathematik und MalereiVon OberlehrerDr.G. Wolff. Mit 18 Figuren und 35 Abbildungen im Text und auf 4 Tafeln. Kart. M. 1.60Die nahen historischen Beziehungen zwischen Malerei und mathematischer Perspektive werden dazu benutzt, um aus formaler Darstellung eines Bildes dessen künstlerischen Wert zu beurteilen. Der erste Teil entwickelt im engsten Anschluß an die Malerei die Grundlagen der Perspektive. Der zweite Teil analysiert mit den so gewonnenen Mitteln einzelne perspektivisch besonders lehrreiche Bilder.Fr. Baumgarten,Fr. Poland,R. Wagner:Die hellenische Kultur3., stark vermehrte Auflage. Mit 479 Abbildungen, 9 bunten, 4 einfarbigen Tafeln, einem Plan und einer Karte. Geh. M. 10.—, geb. M. 12.50„... In schöner, ebenmäßiger Darstellung entrollt sich vor dem Blick des Lesers die reiche hellenische Kulturwelt. Wir sehen Land und Leute im Lichte klarer und scharfer Charakteristik. Das staatliche, gesellschaftliche und religiöse Leben, das Schöpferische in Kunst und Schrifttum steigt in leuchtenden Farben vor uns auf; der feine kritische Sinn, der die Verfasser niemals verläßt, erfüllt mit Zuversicht in ihre Urteile.“(Hochland.)Die hellenistisch-römische KulturMit 440 Abb., 5 bunten, 6 einfarb. Taf., 4 Kart. u. Plän. M. 10.—, geb. M. 12.50„... Die Verfasser des vorliegenden Buches haben Hervorragendes geleistet; mit außerordentlichem Geschick und sicherem Urteil haben sie die Ergebnisse der Einzelforschung zu einem glänzenden Bild des Gesamt-Hellenismus und seiner Folgeerscheinungen, wie sie in der ganzen Kultur der römischen Republik und Kaiserzeit zutage treten, zusammengefaßt. Technisch ausgezeichnet sind die Reproduktionen; ein nicht zu unterschätzender Vorzug gegenüber anderen Werken ähnlicher Art liegt in der Verwendung von mattem Kunstdruckpapier, das scharfe Abbildungen ermöglicht, ohne durch störenden Glanz unbequem zu werden; hervorragend ist überhaupt die ganze Ausstattung des prächtigen Buches.“(Frauenbildung.)Die Renaissance in Florenz und Rom8 Vorträge von Prof.Dr.K. Brandi. 4. Aufl. Geh. M. 5.—, geb. M. 6.—„... Meisterhaft sind die Erscheinungen von Politik, Gelehrsamkeit, Dichtung, bildender Kunst zum klaren Entwicklungsgebilde geordnet, mit großem Takte die Persönlichkeiten gezeichnet, aus freier Distanz die Ideen der Zeit betrachtet. Die Ausstattung des Buches dürfte zum Geschmackvollsten der neueren deutschen Typographie gehören.“(Hist. Jahrbuch.)Kunst und KircheVorträge aus dem 1913 zu Dresden abgehaltenen Kursus für kirchliche Kunst- und Denkmalspflege. Herausgegeben vom Evang.-luther. Landeskonsistorium. Mit 61 Abbild. auf 32 Tafeln. Geh. M. 4.—, geb. M. 5.—Inhalt: Gurlitt: Kunst und Kirche. — Schmidt: Der sächs. Kirchenbau bis auf Georg Bähr. — Bestelmeyer: Baukünstl. Aufgab. der ev. Kirche in der Gegenwart. — Gurlitt: Kirchl. Denkmalspflege. — Berling: Die Sonderausstellung kirchl. Kleinkunst. — Högg: Friedhofskunst.Geschichte der deutschen DichtungVon OberlehrerDr.H. Röhl. 2. Aufl. Gebunden M. 3.—„Immer kommt es ihm darauf an, das lebendige Verständnis des Lesers zu heben, den geistigen Extrakt bestimmter Literaturperioden, -werke und -größen heranzuziehen, und fast immer gelingt es ihm, mit ein paar kurzen Worten den Nagel auf den Kopf zu treffen. So lernen wir das Wesen des lyrischen Impressionismus eines Liliencron in seiner ganzen kampfesfrohen Natürlichkeit ebenso wie die unwahre Romantik Auerbachschen Salon-Bauerntums erkennen, werden in die stille Kleinmalerei der Naturschilderungen eines A. Stifter wie in d. erschütternde Gefühlswelt des unglückl. J. Chr. Günther eingeführt. So wandern wir durch d. Geschichte unserer Literatur wie durch ein. blühenden Garten.“(Fränk. Kurier, Nürnberg.)Das Erlebnis und die DichtungLessing. Goethe. Novalis. Hölderlin. Von weil. Geh. Regierungsrat Prof.Dr.W. Dilthey. 5. Auflage. Geh. M. 6.—, geb. M. 7.50„Den Aufsätzen Diltheys gebührt ein ganz einziger Platz in allem, was jemals über Dichtung und Dichter geschrieben ist. Aus den tiefsten Blicken in die Psyche der Dichter, dem klaren Verständnis für die historischen Bestimmungen, in denen sie leben, kommt Dilthey zu einer Würdigung poetischen Schaffens, die jenseits aller Kritik und Literaturhistorie eine selbständig-freie Stellung einnimmt. Dies Buch muß wie eine Befreiungstat wirken.“(Die Hilfe.)Die neuere deutsche LyrikVon Prof.Dr.Ph. Witkop. I. Von Spee bis Hölderlin. II. Von Novalis bis Liliencron. Geh. je M. 5.—, geb. je M. 6.—„... In solcher Vollständigkeit und doch solcher Beschränkung besitzen wir kein Werk über Lyrik wie dieses, dessen Wert neben der wissenschaftlichen Bedeutung im Durchdringen der Materie mit dichterischem Einfühlen ruht. So werden die Namen zu lebenden, leidenden und freudig erglühenden Menschen, die durch die Wahrheit ihres Gefühls oder das Erkünstelte ihrer Dichtung uns nahetreten oder abstoßen.“(Frauenbildung.)Heidelberg und die deutsche DichtungV. Prof.Dr.Ph. Witkop. M. 5 Taf., 1 farb. Beil., Buchschm. u. Silhouetten. Geh. M. 3.60, in Pappb. M. 4.—, in Ganzperg. mit Goldschnitt M. 8.40Heidelberg ist uns zum Symbol der Poesie geworden aus der wunderbaren Einheit von Geschichte und Kunst und Wissenschaft und Jugend und Natur heraus. So wird eine Darstellung der Beziehungen Heidelbergs zur deutschen Dichtung uns zu mehr als einem Stück Literaturgeschichte. Auch der großen deutschen Zukunft wird Heidelberg der Quell der Jugend und Dichtung bleiben. Jetzt aber wird dies Buch von ihm den Leser aufatmen lassen von der Last der großen schweren Zeit, denen draußen zumal ein verklärtes Bild der deutschen Heimat bieten. Die Ausstattung ist in Einband und Buchschmuck eine gleich stimmungsvolle.Psychologie der VolksdichtungVonDr.Otto Böckel. 2. Aufl. Geheftet M. 7.—, gebunden M. 8.—„Es liegt eine Fülle des Schönen und Wahren in dem Böckelschen Werke. Den Forscher muß die reiche, mit kundiger Hand gewählte und wertvolle Literatur befriedigen, den Laien muß die klare, schlichte, reine Sprache erfreuen, das poetische Empfinden mitreißen. Böckels Buch ist eine wertvolle Bereicherung der Poetik, Literaturkunde und Völkerpsychologie und sei jedem Freunde des Volkes wärmstens empfohlen.“(Zeitschr. f. d. österr. Gymnasien.)Der Roman der deutschen RomantikVonDr.Paula Scheidweiler. Geh. M. 4.—, geb. M. 5.40Verlag von B. G. Teubner in Leipzig und BerlinDeutschkundeEin Buch vondeutscher Art und KunstHerausgegeben vonDr.Walther HofstaetterMit 2 Karten, 32 Tafeln und 8 Abb. Gebunden M. 2.70Ein Bild all dessen, was deutsch ist, will dieses Buch gewinnen helfen, indem es in Wort und Bild von deutscher Art und Kunst erzählt, vom deutschen Land, von dem, was in ihm lebt und wächst, von seinen Dörfern, Burgen und Städten, von all dem, was unser Volk an geistigen Gütern geschaffen in Sprache, in Sitte und Brauch, aber auch in Wirtschaft, in Recht und Staat, in der Kunst, in Dichtung und Musik, von allem, was es gesonnen u. gedacht, von da an, wo deutsche Stämme zuerst deutschen Boden betraten, bis zum heutigen Tage. So bietet das Buch einen zusammenfassenden Überblick über die Gesamtentwicklung unseres Volkes, der heute auch unseren Gebildeten oft noch fehlt, und vermittelt zugleich die Erkenntnis der inneren Zusammenhänge, sowie dessen, was in dem allen deutsch ist. Es soll schon dem heranwachsenden Geschlecht in die Hand gegeben werden, es möchte aber auch den Männern u. Frauen, die im Leben stehen, ein treuer Weggenosse werden in den Stunden rückschauender Betrachtung.StadtansichtDas Buch wird die Herzen erheben zu freudigem Bewußtsein des reichen Erbes unseres Volkes und den Willen stärken, dies Erbe treu zu bewahren und zu mehren.B. G. Teubner/Leipzig und Berlin

Die Sammlung„Aus Natur und Geisteswelt“

Die Sammlung

„Aus Natur und Geisteswelt“

nunmehr schon über 600 Bändchen umfassend, sucht seit ihrem Entstehen dem Gedanken zu dienen, der heute in das Wort: „Freie Bahn dem Tüchtigen!“ geprägt ist. Sie will die Errungenschaften von Wissenschaft, Kunst und Technikeinem jeden zugänglichmachen, ihn dabei zugleich unmittelbar imBeruf fördern, denGesichtskreis erweiternd, dieEinsichtin die Bedingungen der Berufsarbeitvertiefend.

Sie bietet wirkliche „Einführungen“ in die Hauptwissensgebiete für den Unterricht oder Selbstunterricht, wie sie den heutigen methodischen Anforderungen entsprechen. So erfüllt sie ein Bedürfnis, dem Skizzen, die den Charakter von „Auszügen“ aus großen Lehrbüchern tragen, nie entsprechen können; denn sie setzen vielmehr eine Vertrautheit mit dem Stoffe schon voraus.

Sie bietet aber auch demFachmanneinerasche zuverlässige Übersichtüber die sich heute von Tag zu Tag weitenden Gebiete des geistigen Lebens in weitestem Umfang und vermag so vor allem auch dem immer stärker werdenden Bedürfnis desForscherszu dienen, sichauf den Nachbargebietenauf dem laufenden zu erhalten.

In den Dienst dieser Aufgabe haben sich darum auch in dankenswerter Weise von Anfang an die besten Namen gestellt, gern die Gelegenheit benutzend, sich an weiteste Kreise zu wenden, der Gefahr der „Spezialisierung“ unserer Kultur entgegenzuarbeiten an ihrem Teil bestrebt.

Damit sie stets auf die Höhe der Forschung gebracht werden können, sind die Bändchen nicht, wie die anderer Sammlungen, stereotypiert, sondern werden — was freilich die Aufwendungen sehr wesentlich erhöht — bei jeder Auflage durchaus neu bearbeitet und völlig neu gesetzt. So konnte der Sammlung auch der Erfolg nicht fehlen. Mehr als die Hälfte der Bändchen liegen bereits in 2. bis 6. Auflage vor, insgesamt hat sie bis jetzt eine Verbreitung von weit über 3 Millionen Exemplaren gefunden.

Alles in allem sind die schmucken, gehaltvollen Bände, denen ProfessorTiemannein neues künstlerisches Gewand gegeben, durchaus geeignet, die Freude am Buche zu wecken und daran zu gewöhnen, einen kleinen Betrag, den man für Erfüllung körperlicher Bedürfnisse nicht anzusehen pflegt, auch für die Befriedigung geistiger anzuwenden. Durch den billigen Preis ermöglichen sie es tatsächlich jedem, auch dem wenig Begüterten, sich eine Bibliothek zu schaffen, die das für ihn Wertvollste „Aus Natur und Geisteswelt“ vereinigt.

Jedes der meist reich illustrierten Bändchenist in sich abgeschlossen und einzeln käuflich

Jedes Bändchen geheftet M. 1.20, gebunden M. 1.50

Werke, die mehrere Bändchen umfassen, auch ineinemBand gebunden

Leipzig, im Juni 1917.B. G. Teubner

Jedes Bändchen geheftet M. 1.20, gebunden M. 1.50

Jedes Bändchen geheftet M. 1.20, gebunden M. 1.50

Zur bildenden Kunst, Musik und Schauspielkunst

sind bisher erschienen:

Bildende Kunst

Allgemeines:

Ästhetik.Von ProfessorDr.R. Hamann. (Bd. 345.)*Einführung in die Geschichte der Ästhetik.VonDr.H. Nohl. (Bd. 602.)*Das Wesen der deutsch. bildend. Kunst.V. Geh. Rat Prof.Dr.H. Thode. (Bd. 585.)Bau und Leben der bildenden Kunst.Von Direktor Prof.Dr.Th. Volbehr. 2. Aufl. Mit 44 Abbildungen. (Bd. 68.)Kunstpflege in Haus und Heimat.Von SuperintendentR. Bürkner. 2. Auflage. Mit 29 Abbildungen. (Bd. 77.)Grundzüge der Perspektive nebst Anwendungen.Von Prof.Dr.K. Doehlemann. Mit 91 Fig. u. 11 Abb. (Bd. 510.)*Projektionslehre.Von ZeichenlehrerA. Schudeisky. Mit Abbildungen. (Bd. 564.)Der Weg zur Zeichenkunst.VonDr.E. Weber. M. 82 Abb. u. 1 Tafel. (Bd. 430.)

Ästhetik.Von ProfessorDr.R. Hamann. (Bd. 345.)

*Einführung in die Geschichte der Ästhetik.VonDr.H. Nohl. (Bd. 602.)

*Das Wesen der deutsch. bildend. Kunst.V. Geh. Rat Prof.Dr.H. Thode. (Bd. 585.)

Bau und Leben der bildenden Kunst.Von Direktor Prof.Dr.Th. Volbehr. 2. Aufl. Mit 44 Abbildungen. (Bd. 68.)

Kunstpflege in Haus und Heimat.Von SuperintendentR. Bürkner. 2. Auflage. Mit 29 Abbildungen. (Bd. 77.)

Grundzüge der Perspektive nebst Anwendungen.Von Prof.Dr.K. Doehlemann. Mit 91 Fig. u. 11 Abb. (Bd. 510.)

*Projektionslehre.Von ZeichenlehrerA. Schudeisky. Mit Abbildungen. (Bd. 564.)

Der Weg zur Zeichenkunst.VonDr.E. Weber. M. 82 Abb. u. 1 Tafel. (Bd. 430.)

Geschichte:

Die Entwicklungsgeschichte d. Stile in d. bildenden Kunst.VonDr.E. Cohn-Wiener. 2 Bde. 2. Aufl. (Auch in 1 Bd. geb.) Bd. I: Vom Altertum bis zur Gotik. Mit 66 Abb. (Bd. 317.) Bd. II.: Von d. Renaissance b. z. Gegenw. M. 31 Abb. (Bd. 318.)

Die Entwicklungsgeschichte d. Stile in d. bildenden Kunst.VonDr.E. Cohn-Wiener. 2 Bde. 2. Aufl. (Auch in 1 Bd. geb.) Bd. I: Vom Altertum bis zur Gotik. Mit 66 Abb. (Bd. 317.) Bd. II.: Von d. Renaissance b. z. Gegenw. M. 31 Abb. (Bd. 318.)

Altertum:

Die Blütezeit der griechischen Kunst im Spiegel der Reliefsarkophage.Eine Einführung in die griechische Plastik. VonDr.H. Wachtler. Mit 8 Tafeln und 32 Abbildungen. (Bd. 272.)Pompeji, eine hellenistische Stadt in Italien.Von Prof.Dr.Fr. v. Duhn. 2 Aufl. Mit 62 Abbildungen. (Bd. 114.)Die Kunst des Islam.Von Prof.Dr.P. Schubring. (Bd. 593.)

Die Blütezeit der griechischen Kunst im Spiegel der Reliefsarkophage.Eine Einführung in die griechische Plastik. VonDr.H. Wachtler. Mit 8 Tafeln und 32 Abbildungen. (Bd. 272.)

Pompeji, eine hellenistische Stadt in Italien.Von Prof.Dr.Fr. v. Duhn. 2 Aufl. Mit 62 Abbildungen. (Bd. 114.)

Die Kunst des Islam.Von Prof.Dr.P. Schubring. (Bd. 593.)

Mittelalter und Neuzeit:

Deutsche Baukunst im Mittelalter.Von Geh. Reg.-Rat Prof.Dr.R. Matthaei. 3. Auflage. Mit zahlreichen Abb. im Text und auf 2 Doppeltafeln. (Bd. 8.)Die altdeutschen Maler in Süddeutschland.VonH. Nemitz. Mit einem Bilderanhang. (Bd. 464.)Die Renaissancearchitektur in ItalienI. VonDr.P. Frankl. Mit 12 Tafeln und 27 Textabbildungen. (Bd. 381.) II. (Bd. 382.) In Vorb.Michelangelo.Eine Einführung in das Verständnis seiner Werke. Von Prof.Dr.E. Hildebrandt. Mit 44 Abbildungen. (Bd. 392.)Albrecht Dürer.Von weil. Prof.Dr.R. Wustmann. Mit 33 Abb. (Bd. 97.)Rembrandt.Von Prof.Dr.P. Schubring. Mit 50 Abbildungen. (Bd. 158.)Niederländische Malerei im 17. Jahrhundert.Von Prof.Dr.H. Jantzen. Mit 37 Abbildungen. (Bd. 373.)Deutsche Baukunst seit dem Mittelalter bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts.Von Geh. Reg.-Rat Prof.Dr.A. Matthaei. Mit 62 Abb. u. 3 Tafeln. (Bd. 326.)

Deutsche Baukunst im Mittelalter.Von Geh. Reg.-Rat Prof.Dr.R. Matthaei. 3. Auflage. Mit zahlreichen Abb. im Text und auf 2 Doppeltafeln. (Bd. 8.)

Die altdeutschen Maler in Süddeutschland.VonH. Nemitz. Mit einem Bilderanhang. (Bd. 464.)

Die Renaissancearchitektur in ItalienI. VonDr.P. Frankl. Mit 12 Tafeln und 27 Textabbildungen. (Bd. 381.) II. (Bd. 382.) In Vorb.

Michelangelo.Eine Einführung in das Verständnis seiner Werke. Von Prof.Dr.E. Hildebrandt. Mit 44 Abbildungen. (Bd. 392.)

Albrecht Dürer.Von weil. Prof.Dr.R. Wustmann. Mit 33 Abb. (Bd. 97.)

Rembrandt.Von Prof.Dr.P. Schubring. Mit 50 Abbildungen. (Bd. 158.)

Niederländische Malerei im 17. Jahrhundert.Von Prof.Dr.H. Jantzen. Mit 37 Abbildungen. (Bd. 373.)

Deutsche Baukunst seit dem Mittelalter bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts.Von Geh. Reg.-Rat Prof.Dr.A. Matthaei. Mit 62 Abb. u. 3 Tafeln. (Bd. 326.)

19. Jahrhundert:

Deutsche Baukunst im 19. Jahrhundert.Von Geh. Reg.-Rat Prof.Dr.A. Matthaei. Mit 35 Abbildungen. (Bd. 453.)Die deutsche Malerei im 19. Jahrhundert.Von Prof.Dr.R. Hamann. 2 Bände Text. 2 Bände mit 57 ganzseitigen und 200 halbseitigen Abbildungen. (Bd. 448–451, in 2 Doppelbänden zu je M. 2.50, auch in 1 Halbpergamentband zu M. 6.—)Die Maler des Impressionismus.Von Prof.Dr.B. Lázàr. Mit 32 Abbildungen und 1 farbigen Tafel. (Bd. 395.)

Deutsche Baukunst im 19. Jahrhundert.Von Geh. Reg.-Rat Prof.Dr.A. Matthaei. Mit 35 Abbildungen. (Bd. 453.)

Die deutsche Malerei im 19. Jahrhundert.Von Prof.Dr.R. Hamann. 2 Bände Text. 2 Bände mit 57 ganzseitigen und 200 halbseitigen Abbildungen. (Bd. 448–451, in 2 Doppelbänden zu je M. 2.50, auch in 1 Halbpergamentband zu M. 6.—)

Die Maler des Impressionismus.Von Prof.Dr.B. Lázàr. Mit 32 Abbildungen und 1 farbigen Tafel. (Bd. 395.)

Kunstgewerbe:

Die dekorative Kunst des Altertums.V.Dr.Fr. Poulsen. M. 112 Abb. (Bd. 454.)Deutsche Kunst im tägl. Leben bis zum Schlusse d. 18. Jahrhunderts.Von Prof.Dr.B. Haendcke. Mit 63 Abbildungen. (Bd. 198.)Ostasiatische Kunst und ihr Einfluß auf Europa.Von Direktor ProfessorDr.R. Graul. Mit 49 Abbildungen. (Bd. 87.)Geschichte der Gartenkunst.Von Baurat Dr.-Ing.Chr. Ranck. Mit 41 Abb. (Bd. 274.)Die künstlerische Photographie.VonDr.W. Warstat. Mit 12 Tafeln. (Bd. 410.)

Die dekorative Kunst des Altertums.V.Dr.Fr. Poulsen. M. 112 Abb. (Bd. 454.)

Deutsche Kunst im tägl. Leben bis zum Schlusse d. 18. Jahrhunderts.Von Prof.Dr.B. Haendcke. Mit 63 Abbildungen. (Bd. 198.)

Ostasiatische Kunst und ihr Einfluß auf Europa.Von Direktor ProfessorDr.R. Graul. Mit 49 Abbildungen. (Bd. 87.)

Geschichte der Gartenkunst.Von Baurat Dr.-Ing.Chr. Ranck. Mit 41 Abb. (Bd. 274.)

Die künstlerische Photographie.VonDr.W. Warstat. Mit 12 Tafeln. (Bd. 410.)

Musik

*Geschichte der Musik.VonDr.Alfred Einstein. (Bd. 438.)*Beispielsammlung zur älteren Musikgeschichte.VonDr.A. Einstein. (Bd. 439.)Haydn, Mozart, Beethoven.Von Prof.Dr.C. Krebs. 2. Aufl. M. 4 Bildn. (Bd. 92.)Die Blütezeit der musikalischen Romantik.VonDr.E. Istel. Mit 1 Silhouette. (Bd. 239.)Das Kunstwerk Richard Wagners.VonDr.E. Istel. Mit 1 Bildnis Richard Wagners. (Bd. 330.)Die moderne Oper.Vom Tode Wagners bis zum Weltkrieg (1883–1914). VonDr.E. Istel. Mit 3 Bildnissen. (Bd. 495.)Die Grundlagen der Tonkunst.Versuch einer genetischen Darstellung der allgemeinen Musiklehre. Von Prof.Dr.H. Rietsch. (Bd. 178.)Musikalische Kompositionsformen.VonS. G. Kallenberg. 2 Bände. (Bd. 412, 413, auch in 1 Band gebunden.)Bd. I: Die elementaren Tonverbindungen als Grundlage der Harmonielehre. Bd. II: Kontrapunktik und Formenlehre.Das moderne Orchester in seiner Entwicklung.Von Prof.Dr.Fr. Volbach. Mit Partiturbeispielen u. 3 Tafeln. (Bd. 308.)Die Instrumente des Orchesters.V. Prof.Dr.Fr. Volbach. Mit 60 Abb. (Bd. 384.)Klavier, Orgel, Harmonium.Das Wesen der Tasteninstrumente. Von ProfessorDr.O. Bie. (Bd. 325.)

*Geschichte der Musik.VonDr.Alfred Einstein. (Bd. 438.)

*Beispielsammlung zur älteren Musikgeschichte.VonDr.A. Einstein. (Bd. 439.)

Haydn, Mozart, Beethoven.Von Prof.Dr.C. Krebs. 2. Aufl. M. 4 Bildn. (Bd. 92.)

Die Blütezeit der musikalischen Romantik.VonDr.E. Istel. Mit 1 Silhouette. (Bd. 239.)

Das Kunstwerk Richard Wagners.VonDr.E. Istel. Mit 1 Bildnis Richard Wagners. (Bd. 330.)

Die moderne Oper.Vom Tode Wagners bis zum Weltkrieg (1883–1914). VonDr.E. Istel. Mit 3 Bildnissen. (Bd. 495.)

Die Grundlagen der Tonkunst.Versuch einer genetischen Darstellung der allgemeinen Musiklehre. Von Prof.Dr.H. Rietsch. (Bd. 178.)

Musikalische Kompositionsformen.VonS. G. Kallenberg. 2 Bände. (Bd. 412, 413, auch in 1 Band gebunden.)Bd. I: Die elementaren Tonverbindungen als Grundlage der Harmonielehre. Bd. II: Kontrapunktik und Formenlehre.

Das moderne Orchester in seiner Entwicklung.Von Prof.Dr.Fr. Volbach. Mit Partiturbeispielen u. 3 Tafeln. (Bd. 308.)

Die Instrumente des Orchesters.V. Prof.Dr.Fr. Volbach. Mit 60 Abb. (Bd. 384.)

Klavier, Orgel, Harmonium.Das Wesen der Tasteninstrumente. Von ProfessorDr.O. Bie. (Bd. 325.)

Schauspielkunst

Das Theater.Schauspielhaus und Schauspielkunst vom griechischen Altertum bis auf die Gegenwart. VonDr.Chr. Gaehde. 2. Aufl. Mit 18 Abb. (Bd. 230.)*Die griechische Tragödie.V. Prof.Dr.J. Geffcken. Mit 1 Plan u. Abb. (Bd. 566.)Die griechische Komödie.Von Prof.Dr.A. Körte. M. Titelb. u. 2 Taf. (Bd. 400.)Das Drama.VonDr.B. Busse. Mit 3 Abb. 3 Bde. I: Von der Antike z. franz. Klassizismus. II: Von Versailles bis Weimar. III: Von der Romantik zur Gegenwart. (Bd. 287/289.)Das deutsche Drama des 19. Jahrhunderts.In seiner Entwicklung dargestellt von Prof.Dr.G. Witkowski. 4. Auflage. Mit 1 Bildnis Hebbels. (Bd. 51.)

Das Theater.Schauspielhaus und Schauspielkunst vom griechischen Altertum bis auf die Gegenwart. VonDr.Chr. Gaehde. 2. Aufl. Mit 18 Abb. (Bd. 230.)

*Die griechische Tragödie.V. Prof.Dr.J. Geffcken. Mit 1 Plan u. Abb. (Bd. 566.)

Die griechische Komödie.Von Prof.Dr.A. Körte. M. Titelb. u. 2 Taf. (Bd. 400.)

Das Drama.VonDr.B. Busse. Mit 3 Abb. 3 Bde. I: Von der Antike z. franz. Klassizismus. II: Von Versailles bis Weimar. III: Von der Romantik zur Gegenwart. (Bd. 287/289.)

Das deutsche Drama des 19. Jahrhunderts.In seiner Entwicklung dargestellt von Prof.Dr.G. Witkowski. 4. Auflage. Mit 1 Bildnis Hebbels. (Bd. 51.)

Die mit * bezeichneten und weitere Bände in Vorbereitung.

Als erstes Bändchen der „Entwicklungsgeschichte der Stile“ist vondemselben Verfassererschienen:

Als erstes Bändchen der „Entwicklungsgeschichte der Stile“ist vondemselben Verfassererschienen:

Vom Altertum bis zur Gotik

2. Auflage. Mit 66 Abb. (ANuG. Bd. 317.) Geh. M. 1.20, geb. M. 1.50

Geschichte der bildenden Künste

Eine Einführung vonDr.E. Cohn-Wiener. Preis ca. M. 4.—

Das Buch will kein historisch geordnetes Nachschlagebuch sein, sondern möglichst viel vom Wesen der Kunst und des Kunstwerkes geben. Es sucht neben dem bloßen Wissen die Freude am Kunstwerk zu vermitteln, erkennen zu lassen, daß hinter dem Werk der Künstler als schöpferische Persönlichkeit steht. Seine Aufgabe, der Selbstbelehrung und als Lehrbuch zu dienen, sucht es nicht zu lösen, indem es durch oberflächliche Behandlung eines verwirrenden Vielerlei „mitzureden“ befähigt, sondern durch eingehende Bildhaftigkeit und Anschaulichkeit anstrebende Besprechung der behandelten Kunstwerke sucht es dem Leser den inneren Gehalt der Kunstepochen so vor Augen zu stellen, daß er auch die Werke, die das Büchlein selbst nicht erwähnen kann, zu verstehen vermag. Eine reiche Zahl von Abbildungen — darunter auch farbige — dient der Anschaulichkeit. Die neueste Zeit ist besonders eingehend behandelt worden, weil hier das Bedürfnis am unmittelbarsten ist.

Wörterbuch zur Kunstgeschichte

VonDr.Ernst Cohn-Wiener. Gebunden M. 3.—

Elementargesetze der bildenden Kunst

Grundlagen einer praktischen Ästhetik von Prof.Dr.Hans Cornelius. 2. Auflage. Mit 245 Abb. und 13 Tafeln. Geh. M. 7.—, geb. M. 8.—

„Es gibt kein Buch, in dem die elementarsten Gesetze künstlerischer Raumgestaltung so klar und anschaulich dargelegt, so überzeugend abgeleitet wären. Wir haben hier zum ersten Male eine zusammenfassende, an zahlreichen einfachen Beispielen erläuterte Darstellung der wesentlichsten Bedingungen, von denen namentlich die plastische Gestaltung in Architektur, Plastik und Kunstgewerbe abhängt.“

(Zeitschrift für Ästhetik.)

Die bildenden Künste

Ihre Eigenart und ihr Zusammenhang. Vorlesung von ProfessorDr.Karl Doehlemann. Geheftet M. —.80

„Eine tiefgründige Besprechung der bildenden Künste — Malerei, Plastik und Architektur umfassend — in durchweg anregender Form. Die Fachwelt wie die gebildeten Stände werden die Schrift mit hoher Befriedigung aufnehmen.“

(Wiener Bauindustrie-Ztg.)

Unser Verhältnis zu den bildenden Künsten

Von Geh. Hofrat Prof.Dr.A. Schmarsow. Geh. M. 2.—, geb. M. 2.60

„Diese Vorträge bilden den wertvollsten Beitrag zur Literatur über die Kunsterziehungsfrage. Schmarsow entwickelt seine Anschauung über das Verhältnis der Künste zueinander, um zu zeigen, wie jede einzelne einer besonderen Seite der menschlichen Organisation entspreche, wie darum auch alle Künste eng miteinander verknüpft sind, da alle von einem Organismus ausstrahlen.“

(Deutsche Literaturzeitung.)

Psychologie der Kunst

Darstellung ihrer Grundzüge. V.Dr.R. Müller-Freienfels. 2 Bde. I: Die Psychologie d. Kunstgenießens u. Kunstschaffens. II: Die Formen d. Kunstwerks u. d. Psychol. d. Bewertung. Geh. je M. 4.40, in 1 Bd. geb. M. 10.—

„Was diesem Werke Beachtung und Anerkennung erworben hat, ist zum Teil der Umstand, daß es zu den sehr seltenen wissenschaftlichen deutschen Büchern gehört, die auch einen ästhetischen Wert besitzen, aus denen eine Persönlichkeit spricht, die über eine ungewöhnliche Gabe der Synthese verfügt.“

(Zeitschrift für Ästhetik.)

Die deutsche Malerei im 19. Jahrhundert

Von Prof.Dr.R. Hamann. Mit 57 ganzseitigen und 200 halbseitigen Abbildungen. In Halbpergament M. 7.—

„H. hat eine ausgezeichnete Darstellung des Entwicklungsganges der Malerei während des letzten Jahrhunderts gegeben. Meines Wissens gibt es in der ganzen modernen Kunstgeschichtschreibung keine annähernd so vortreffliche Darstellung des Wesens der Malerei seit 1860 bis zum Einbruch des Naturalismus, als sie H. im 6. Kap. seines Werkes gibt. Es ist ein Genuß, sich der meisterhaften Behandlung dieser Epoche ruhig hinzugeben.“

(Preuß. Jahrb.)

Mathematik und Malerei

Von OberlehrerDr.G. Wolff. Mit 18 Figuren und 35 Abbildungen im Text und auf 4 Tafeln. Kart. M. 1.60

Die nahen historischen Beziehungen zwischen Malerei und mathematischer Perspektive werden dazu benutzt, um aus formaler Darstellung eines Bildes dessen künstlerischen Wert zu beurteilen. Der erste Teil entwickelt im engsten Anschluß an die Malerei die Grundlagen der Perspektive. Der zweite Teil analysiert mit den so gewonnenen Mitteln einzelne perspektivisch besonders lehrreiche Bilder.

Fr. Baumgarten,Fr. Poland,R. Wagner:

Die hellenische Kultur

3., stark vermehrte Auflage. Mit 479 Abbildungen, 9 bunten, 4 einfarbigen Tafeln, einem Plan und einer Karte. Geh. M. 10.—, geb. M. 12.50

„... In schöner, ebenmäßiger Darstellung entrollt sich vor dem Blick des Lesers die reiche hellenische Kulturwelt. Wir sehen Land und Leute im Lichte klarer und scharfer Charakteristik. Das staatliche, gesellschaftliche und religiöse Leben, das Schöpferische in Kunst und Schrifttum steigt in leuchtenden Farben vor uns auf; der feine kritische Sinn, der die Verfasser niemals verläßt, erfüllt mit Zuversicht in ihre Urteile.“

(Hochland.)

Die hellenistisch-römische Kultur

Mit 440 Abb., 5 bunten, 6 einfarb. Taf., 4 Kart. u. Plän. M. 10.—, geb. M. 12.50

„... Die Verfasser des vorliegenden Buches haben Hervorragendes geleistet; mit außerordentlichem Geschick und sicherem Urteil haben sie die Ergebnisse der Einzelforschung zu einem glänzenden Bild des Gesamt-Hellenismus und seiner Folgeerscheinungen, wie sie in der ganzen Kultur der römischen Republik und Kaiserzeit zutage treten, zusammengefaßt. Technisch ausgezeichnet sind die Reproduktionen; ein nicht zu unterschätzender Vorzug gegenüber anderen Werken ähnlicher Art liegt in der Verwendung von mattem Kunstdruckpapier, das scharfe Abbildungen ermöglicht, ohne durch störenden Glanz unbequem zu werden; hervorragend ist überhaupt die ganze Ausstattung des prächtigen Buches.“

(Frauenbildung.)

Die Renaissance in Florenz und Rom

8 Vorträge von Prof.Dr.K. Brandi. 4. Aufl. Geh. M. 5.—, geb. M. 6.—

„... Meisterhaft sind die Erscheinungen von Politik, Gelehrsamkeit, Dichtung, bildender Kunst zum klaren Entwicklungsgebilde geordnet, mit großem Takte die Persönlichkeiten gezeichnet, aus freier Distanz die Ideen der Zeit betrachtet. Die Ausstattung des Buches dürfte zum Geschmackvollsten der neueren deutschen Typographie gehören.“

(Hist. Jahrbuch.)

Kunst und Kirche

Vorträge aus dem 1913 zu Dresden abgehaltenen Kursus für kirchliche Kunst- und Denkmalspflege. Herausgegeben vom Evang.-luther. Landeskonsistorium. Mit 61 Abbild. auf 32 Tafeln. Geh. M. 4.—, geb. M. 5.—

Inhalt: Gurlitt: Kunst und Kirche. — Schmidt: Der sächs. Kirchenbau bis auf Georg Bähr. — Bestelmeyer: Baukünstl. Aufgab. der ev. Kirche in der Gegenwart. — Gurlitt: Kirchl. Denkmalspflege. — Berling: Die Sonderausstellung kirchl. Kleinkunst. — Högg: Friedhofskunst.

Geschichte der deutschen Dichtung

Von OberlehrerDr.H. Röhl. 2. Aufl. Gebunden M. 3.—

„Immer kommt es ihm darauf an, das lebendige Verständnis des Lesers zu heben, den geistigen Extrakt bestimmter Literaturperioden, -werke und -größen heranzuziehen, und fast immer gelingt es ihm, mit ein paar kurzen Worten den Nagel auf den Kopf zu treffen. So lernen wir das Wesen des lyrischen Impressionismus eines Liliencron in seiner ganzen kampfesfrohen Natürlichkeit ebenso wie die unwahre Romantik Auerbachschen Salon-Bauerntums erkennen, werden in die stille Kleinmalerei der Naturschilderungen eines A. Stifter wie in d. erschütternde Gefühlswelt des unglückl. J. Chr. Günther eingeführt. So wandern wir durch d. Geschichte unserer Literatur wie durch ein. blühenden Garten.“

(Fränk. Kurier, Nürnberg.)

Das Erlebnis und die Dichtung

Lessing. Goethe. Novalis. Hölderlin. Von weil. Geh. Regierungsrat Prof.Dr.W. Dilthey. 5. Auflage. Geh. M. 6.—, geb. M. 7.50

„Den Aufsätzen Diltheys gebührt ein ganz einziger Platz in allem, was jemals über Dichtung und Dichter geschrieben ist. Aus den tiefsten Blicken in die Psyche der Dichter, dem klaren Verständnis für die historischen Bestimmungen, in denen sie leben, kommt Dilthey zu einer Würdigung poetischen Schaffens, die jenseits aller Kritik und Literaturhistorie eine selbständig-freie Stellung einnimmt. Dies Buch muß wie eine Befreiungstat wirken.“

(Die Hilfe.)

Die neuere deutsche Lyrik

Von Prof.Dr.Ph. Witkop. I. Von Spee bis Hölderlin. II. Von Novalis bis Liliencron. Geh. je M. 5.—, geb. je M. 6.—

„... In solcher Vollständigkeit und doch solcher Beschränkung besitzen wir kein Werk über Lyrik wie dieses, dessen Wert neben der wissenschaftlichen Bedeutung im Durchdringen der Materie mit dichterischem Einfühlen ruht. So werden die Namen zu lebenden, leidenden und freudig erglühenden Menschen, die durch die Wahrheit ihres Gefühls oder das Erkünstelte ihrer Dichtung uns nahetreten oder abstoßen.“

(Frauenbildung.)

Heidelberg und die deutsche Dichtung

V. Prof.Dr.Ph. Witkop. M. 5 Taf., 1 farb. Beil., Buchschm. u. Silhouetten. Geh. M. 3.60, in Pappb. M. 4.—, in Ganzperg. mit Goldschnitt M. 8.40

Heidelberg ist uns zum Symbol der Poesie geworden aus der wunderbaren Einheit von Geschichte und Kunst und Wissenschaft und Jugend und Natur heraus. So wird eine Darstellung der Beziehungen Heidelbergs zur deutschen Dichtung uns zu mehr als einem Stück Literaturgeschichte. Auch der großen deutschen Zukunft wird Heidelberg der Quell der Jugend und Dichtung bleiben. Jetzt aber wird dies Buch von ihm den Leser aufatmen lassen von der Last der großen schweren Zeit, denen draußen zumal ein verklärtes Bild der deutschen Heimat bieten. Die Ausstattung ist in Einband und Buchschmuck eine gleich stimmungsvolle.

Psychologie der Volksdichtung

VonDr.Otto Böckel. 2. Aufl. Geheftet M. 7.—, gebunden M. 8.—

„Es liegt eine Fülle des Schönen und Wahren in dem Böckelschen Werke. Den Forscher muß die reiche, mit kundiger Hand gewählte und wertvolle Literatur befriedigen, den Laien muß die klare, schlichte, reine Sprache erfreuen, das poetische Empfinden mitreißen. Böckels Buch ist eine wertvolle Bereicherung der Poetik, Literaturkunde und Völkerpsychologie und sei jedem Freunde des Volkes wärmstens empfohlen.“

(Zeitschr. f. d. österr. Gymnasien.)

Der Roman der deutschen Romantik

VonDr.Paula Scheidweiler. Geh. M. 4.—, geb. M. 5.40

Verlag von B. G. Teubner in Leipzig und Berlin

Deutschkunde

Deutschkunde

Ein Buch von

deutscher Art und Kunst

Herausgegeben vonDr.Walther Hofstaetter

Mit 2 Karten, 32 Tafeln und 8 Abb. Gebunden M. 2.70

Ein Bild all dessen, was deutsch ist, will dieses Buch gewinnen helfen, indem es in Wort und Bild von deutscher Art und Kunst erzählt, vom deutschen Land, von dem, was in ihm lebt und wächst, von seinen Dörfern, Burgen und Städten, von all dem, was unser Volk an geistigen Gütern geschaffen in Sprache, in Sitte und Brauch, aber auch in Wirtschaft, in Recht und Staat, in der Kunst, in Dichtung und Musik, von allem, was es gesonnen u. gedacht, von da an, wo deutsche Stämme zuerst deutschen Boden betraten, bis zum heutigen Tage. So bietet das Buch einen zusammenfassenden Überblick über die Gesamtentwicklung unseres Volkes, der heute auch unseren Gebildeten oft noch fehlt, und vermittelt zugleich die Erkenntnis der inneren Zusammenhänge, sowie dessen, was in dem allen deutsch ist. Es soll schon dem heranwachsenden Geschlecht in die Hand gegeben werden, es möchte aber auch den Männern u. Frauen, die im Leben stehen, ein treuer Weggenosse werden in den Stunden rückschauender Betrachtung.

Stadtansicht

Das Buch wird die Herzen erheben zu freudigem Bewußtsein des reichen Erbes unseres Volkes und den Willen stärken, dies Erbe treu zu bewahren und zu mehren.

B. G. Teubner/Leipzig und Berlin


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