[29]Vergl.S. 62 ff.[30]Gemeint ist der Beitrag Fräulein Sullivans zu dem von dem genannten Bureau herausgegebenen »Souvenir Helen Keller« (vergl.S. 205).[31]Fräulein Sullivan führt in ihrem Aufsatze folgendes an: Im Laufe des Winters (1891/92) ging ich mit Helen einmal während eines leichten Schneegestöbers in den Hof und ließ sie die herunterfallenden Flocken befühlen. Sie schien sich darüber sehr zu freuen. Als wir wieder hineingingen, äußerte sie folgende Worte:Out of the cloud-folds of his garments Winter shakes the snow. Ich fragte sie, wo sie dies gelesen habe, sie erwiderte, sie könne sich nicht erinnern, es gelesen zu haben, und schien sich auch nicht zu entsinnen, daß ihr die Worte von irgend jemand mitgeteilt worden seien. Da ich selbst diese Worte nie gehört hatte, fragte ich mehrere meiner Bekannten, ob sie sich ihrer erinnern könnten; doch schien dies bei niemand von ihnen der Fall zu sein. Die Lehrer des Instituts versicherten, daß diese Stelle sich in keinem in Hochdruck hergestellten Buche der Bibliothek befinde; aber eine Dame, Fräulein Marret, unterzog sich der Aufgabe, mit gewöhnlichen Typen gedruckte Gedichtsammlungen durchzusehen, ihre Mühe wurde auch belohnt, sie fand in einem der kleinen Gedachte Longfellows mit dem Titel: »Snow-flakes« folgende Verse:Out of the bosom of the air,Out of the cloud-folds of her garments shaken,Over the woodlands brown and bare,Over the harvest-fields forsaken,Silent, and soft, and slow,Descends the snow.Es scheint, daß irgendjemand Helen diese Verse des Dichters einmal mitgeteilt hat und daß sie ihr im Gedächtnis haften geblieben sind bis sie sich heute früh bei dem Schneetreiben ihrer wieder erinnerte.[32]S. 157 ff.[33]Vergl.S. 337.[34]SieheS. 73 ff.[35]Im Jahre 1905 erschien ein größerer Essay von ihr, »Optimism«.
[29]Vergl.S. 62 ff.
[29]Vergl.S. 62 ff.
[30]Gemeint ist der Beitrag Fräulein Sullivans zu dem von dem genannten Bureau herausgegebenen »Souvenir Helen Keller« (vergl.S. 205).
[30]Gemeint ist der Beitrag Fräulein Sullivans zu dem von dem genannten Bureau herausgegebenen »Souvenir Helen Keller« (vergl.S. 205).
[31]Fräulein Sullivan führt in ihrem Aufsatze folgendes an: Im Laufe des Winters (1891/92) ging ich mit Helen einmal während eines leichten Schneegestöbers in den Hof und ließ sie die herunterfallenden Flocken befühlen. Sie schien sich darüber sehr zu freuen. Als wir wieder hineingingen, äußerte sie folgende Worte:Out of the cloud-folds of his garments Winter shakes the snow. Ich fragte sie, wo sie dies gelesen habe, sie erwiderte, sie könne sich nicht erinnern, es gelesen zu haben, und schien sich auch nicht zu entsinnen, daß ihr die Worte von irgend jemand mitgeteilt worden seien. Da ich selbst diese Worte nie gehört hatte, fragte ich mehrere meiner Bekannten, ob sie sich ihrer erinnern könnten; doch schien dies bei niemand von ihnen der Fall zu sein. Die Lehrer des Instituts versicherten, daß diese Stelle sich in keinem in Hochdruck hergestellten Buche der Bibliothek befinde; aber eine Dame, Fräulein Marret, unterzog sich der Aufgabe, mit gewöhnlichen Typen gedruckte Gedichtsammlungen durchzusehen, ihre Mühe wurde auch belohnt, sie fand in einem der kleinen Gedachte Longfellows mit dem Titel: »Snow-flakes« folgende Verse:Out of the bosom of the air,Out of the cloud-folds of her garments shaken,Over the woodlands brown and bare,Over the harvest-fields forsaken,Silent, and soft, and slow,Descends the snow.Es scheint, daß irgendjemand Helen diese Verse des Dichters einmal mitgeteilt hat und daß sie ihr im Gedächtnis haften geblieben sind bis sie sich heute früh bei dem Schneetreiben ihrer wieder erinnerte.
[31]Fräulein Sullivan führt in ihrem Aufsatze folgendes an: Im Laufe des Winters (1891/92) ging ich mit Helen einmal während eines leichten Schneegestöbers in den Hof und ließ sie die herunterfallenden Flocken befühlen. Sie schien sich darüber sehr zu freuen. Als wir wieder hineingingen, äußerte sie folgende Worte:Out of the cloud-folds of his garments Winter shakes the snow. Ich fragte sie, wo sie dies gelesen habe, sie erwiderte, sie könne sich nicht erinnern, es gelesen zu haben, und schien sich auch nicht zu entsinnen, daß ihr die Worte von irgend jemand mitgeteilt worden seien. Da ich selbst diese Worte nie gehört hatte, fragte ich mehrere meiner Bekannten, ob sie sich ihrer erinnern könnten; doch schien dies bei niemand von ihnen der Fall zu sein. Die Lehrer des Instituts versicherten, daß diese Stelle sich in keinem in Hochdruck hergestellten Buche der Bibliothek befinde; aber eine Dame, Fräulein Marret, unterzog sich der Aufgabe, mit gewöhnlichen Typen gedruckte Gedichtsammlungen durchzusehen, ihre Mühe wurde auch belohnt, sie fand in einem der kleinen Gedachte Longfellows mit dem Titel: »Snow-flakes« folgende Verse:
Out of the bosom of the air,Out of the cloud-folds of her garments shaken,Over the woodlands brown and bare,Over the harvest-fields forsaken,Silent, and soft, and slow,Descends the snow.
Out of the bosom of the air,Out of the cloud-folds of her garments shaken,Over the woodlands brown and bare,Over the harvest-fields forsaken,Silent, and soft, and slow,Descends the snow.
Out of the bosom of the air,Out of the cloud-folds of her garments shaken,Over the woodlands brown and bare,Over the harvest-fields forsaken,Silent, and soft, and slow,Descends the snow.
Out of the bosom of the air,
Out of the cloud-folds of her garments shaken,
Over the woodlands brown and bare,
Over the harvest-fields forsaken,
Silent, and soft, and slow,
Descends the snow.
Es scheint, daß irgendjemand Helen diese Verse des Dichters einmal mitgeteilt hat und daß sie ihr im Gedächtnis haften geblieben sind bis sie sich heute früh bei dem Schneetreiben ihrer wieder erinnerte.
[32]S. 157 ff.
[32]S. 157 ff.
[33]Vergl.S. 337.
[33]Vergl.S. 337.
[34]SieheS. 73 ff.
[34]SieheS. 73 ff.
[35]Im Jahre 1905 erschien ein größerer Essay von ihr, »Optimism«.
[35]Im Jahre 1905 erschien ein größerer Essay von ihr, »Optimism«.