Chapter 24

[404]Jean Louis Agassizwurde 1807 im KantonWaadtgeboren. Er bekleidete Jahrzehnte eine Professur in Neufchatel und wirkte später am Harvard College in Nordamerika. Als Geologe hat sichAgassizdurch seine Studien über Gletscher und glaziale Gebilde verdient gemacht. Er begann diese Studien in Gemeinschaft mitCharpentierin den Alpen, setzte sie aber später in England und in Nord- und Südamerika fort. Nicht geringer war jedoch sein Verdienst um zahlreiche Gebiete der Zoologie und der Versteinerungskunde. Vor allem ist hier sein Werk über fossile Fische zu nennen.Agassizstarb 1873 als amerikanischer Bürger.

[404]Jean Louis Agassizwurde 1807 im KantonWaadtgeboren. Er bekleidete Jahrzehnte eine Professur in Neufchatel und wirkte später am Harvard College in Nordamerika. Als Geologe hat sichAgassizdurch seine Studien über Gletscher und glaziale Gebilde verdient gemacht. Er begann diese Studien in Gemeinschaft mitCharpentierin den Alpen, setzte sie aber später in England und in Nord- und Südamerika fort. Nicht geringer war jedoch sein Verdienst um zahlreiche Gebiete der Zoologie und der Versteinerungskunde. Vor allem ist hier sein Werk über fossile Fische zu nennen.Agassizstarb 1873 als amerikanischer Bürger.

[405]Neues Jahrbuch für Mineralogie 1832. S. 257.

[405]Neues Jahrbuch für Mineralogie 1832. S. 257.

[406]Otto Torell,Undersökningar ofver Istiden(Stockholm, Akad. Handb. 1872 und 1873).

[406]Otto Torell,Undersökningar ofver Istiden(Stockholm, Akad. Handb. 1872 und 1873).

[407]Es ist das diejenige Fläche, für deren Punkte das aus der Schwere und der Zentrifugalkraft zusammengesetzte Potential gleiche Werte annimmt.

[407]Es ist das diejenige Fläche, für deren Punkte das aus der Schwere und der Zentrifugalkraft zusammengesetzte Potential gleiche Werte annimmt.

[408]Es rührt vonG. Ph. v. Jollyher.

[408]Es rührt vonG. Ph. v. Jollyher.

[409]Siehe Bd. IV. S. 33.

[409]Siehe Bd. IV. S. 33.

[410]Johann Friedrich Christian Hesselwurde 1796 in Nürnberg geboren. Er wirkte als Professor der Mineralogie und Geologie in Marburg und starb 1872.HesselsUntersuchung über die geometrischen Gesetze, nach welchen sich Kristalle bilden, erschien 1830 als Teil vonGehlersphysikalischem Wörterbuch. Sie wurde vielleicht infolge dieser Art der Veröffentlichung zunächst wenig beachtet. Im Jahre 1897 wurdeHesselsArbeit als 88. u. 89. Band vonOstwaldsKlassikern der exakten Wissenschaften von neuem herausgegeben (Leipzig, Verlag von W. Engelmann). Die Herausgabe und Erläuterung besorgteE. Heß, ein SchülerHessels. Der genauere Titel lautet: Kristallometrie oder Kristallonomie und Kristallographie auf eigentümliche Weise und mit Zugrundelegung neuer, allgemeiner Lehren der reinen Gestaltkunde bearbeitet vonJ. F. C. Hessel.

[410]Johann Friedrich Christian Hesselwurde 1796 in Nürnberg geboren. Er wirkte als Professor der Mineralogie und Geologie in Marburg und starb 1872.

HesselsUntersuchung über die geometrischen Gesetze, nach welchen sich Kristalle bilden, erschien 1830 als Teil vonGehlersphysikalischem Wörterbuch. Sie wurde vielleicht infolge dieser Art der Veröffentlichung zunächst wenig beachtet. Im Jahre 1897 wurdeHesselsArbeit als 88. u. 89. Band vonOstwaldsKlassikern der exakten Wissenschaften von neuem herausgegeben (Leipzig, Verlag von W. Engelmann). Die Herausgabe und Erläuterung besorgteE. Heß, ein SchülerHessels. Der genauere Titel lautet: Kristallometrie oder Kristallonomie und Kristallographie auf eigentümliche Weise und mit Zugrundelegung neuer, allgemeiner Lehren der reinen Gestaltkunde bearbeitet vonJ. F. C. Hessel.

[411]VonHesselals »Gerengesetz« bezeichnet.

[411]VonHesselals »Gerengesetz« bezeichnet.

[412]Siehe Band III S. 340.

[412]Siehe Band III S. 340.

[413]A. Bravais(1811-1863) wirkte als Professor an derÉcole Polytechniquezu Paris.

[413]A. Bravais(1811-1863) wirkte als Professor an derÉcole Polytechniquezu Paris.

[414]A. Bravais, Abhandlung über die Systeme von regelmäßig auf einer Ebene oder im Raume verteilten Punkten. 1848 (Ostwalds Klassiker Nr. 90). Übersetzt und herausgegeben von C. undE. Blasius.A. Bravais, Abhandlungen über symmetrische Polyeder. 1849 (OstwaldsKlassiker Nr. 17). Übersetzt und in Gemeinschaft mitP. Grothherausgegeben von C. undE. Blasius.

[414]A. Bravais, Abhandlung über die Systeme von regelmäßig auf einer Ebene oder im Raume verteilten Punkten. 1848 (Ostwalds Klassiker Nr. 90). Übersetzt und herausgegeben von C. undE. Blasius.

A. Bravais, Abhandlungen über symmetrische Polyeder. 1849 (OstwaldsKlassiker Nr. 17). Übersetzt und in Gemeinschaft mitP. Grothherausgegeben von C. undE. Blasius.

[415]Axel Gadolinwurde 1828 in Finnland geboren. Er gehörte der Petersburger Akademie an und starb im Jahre 1894.

[415]Axel Gadolinwurde 1828 in Finnland geboren. Er gehörte der Petersburger Akademie an und starb im Jahre 1894.

[416]Abhandlung über die Herleitung aller kristallographischen Systeme mit ihren Unterabteilungen aus einem einzigen Prinzip vonAxel Gadolin. 1867. Als 75. Band vonOstwaldsKlassikern der exakten Wissenschaften deutsch herausgegeben vonP. Groth. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann 1896.

[416]Abhandlung über die Herleitung aller kristallographischen Systeme mit ihren Unterabteilungen aus einem einzigen Prinzip vonAxel Gadolin. 1867. Als 75. Band vonOstwaldsKlassikern der exakten Wissenschaften deutsch herausgegeben vonP. Groth. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann 1896.

[417]L. Sohncke, Die Gruppierung der Moleküle in den Kristallen. Eine theoretische Ableitung der Kristallsysteme und ihrer Unterabteilungen.PoggendorffsAnnalen 132. Bd. (1867).

[417]L. Sohncke, Die Gruppierung der Moleküle in den Kristallen. Eine theoretische Ableitung der Kristallsysteme und ihrer Unterabteilungen.PoggendorffsAnnalen 132. Bd. (1867).

[418]Die rhomboedrischen Formen werden heute als Halbflächner der hexagonalen betrachtet, so daß sich die sieben Systeme auf sechs reduzieren.

[418]Die rhomboedrischen Formen werden heute als Halbflächner der hexagonalen betrachtet, so daß sich die sieben Systeme auf sechs reduzieren.

[419]Neu herausgegeben als Bd. 155 vonOstwaldsKlassikern der exakten Wissenschaften. Leipzig, W. Engelmann 1906.Quintino Sellawurde 1827 in Oberitalien geboren. Er wirkte als Professor der Mineralogie in Turin und starb 1884.SellasUntersuchungen erstrecken sich besonders auf die theoretische Kristallographie und die Kristallographie künstlich dargestellter Verbindungen wie der Platinammoniumsalze.

[419]Neu herausgegeben als Bd. 155 vonOstwaldsKlassikern der exakten Wissenschaften. Leipzig, W. Engelmann 1906.

Quintino Sellawurde 1827 in Oberitalien geboren. Er wirkte als Professor der Mineralogie in Turin und starb 1884.SellasUntersuchungen erstrecken sich besonders auf die theoretische Kristallographie und die Kristallographie künstlich dargestellter Verbindungen wie der Platinammoniumsalze.

[420]Vom Jahre 1857. Erschienen in den Abhandlungen der Turiner Akademie vom Jahre 1858.

[420]Vom Jahre 1857. Erschienen in den Abhandlungen der Turiner Akademie vom Jahre 1858.

[421]Bd. III, 25.

[421]Bd. III, 25.

[422]Leonhard, Taschenbuch für die gesamte Mineralogie. 1826. Bd. I. S. 486.

[422]Leonhard, Taschenbuch für die gesamte Mineralogie. 1826. Bd. I. S. 486.

[423]Siehe auchNaumann, Elemente der Mineralogie. Leipzig, W. Engelmann 1877. S. 632 u. f.

[423]Siehe auchNaumann, Elemente der Mineralogie. Leipzig, W. Engelmann 1877. S. 632 u. f.

[424]C. W. C. Fuchs, Die künstlich dargestellten Mineralien. Gekrönte Preisschrift. Harlem 1872.

[424]C. W. C. Fuchs, Die künstlich dargestellten Mineralien. Gekrönte Preisschrift. Harlem 1872.

[425]OstwaldsKlassiker Nr. 145. S. 86.

[425]OstwaldsKlassiker Nr. 145. S. 86.

[426]Näheres hierüber siehe beiC. Glaser, Der EinflußKekulésauf die Entwicklung der chemischen Industrie. Rede gehalten bei der Enthüllung des Kekulé-Denkmals in Bonn. Erschienen in der »Chem. Industrie«. 1903. Nr. 12.

[426]Näheres hierüber siehe beiC. Glaser, Der EinflußKekulésauf die Entwicklung der chemischen Industrie. Rede gehalten bei der Enthüllung des Kekulé-Denkmals in Bonn. Erschienen in der »Chem. Industrie«. 1903. Nr. 12.

[427]OstwaldsKlassiker Nr. 145. S. 9.

[427]OstwaldsKlassiker Nr. 145. S. 9.

[428]A. Kekulé, Über die Konstitution und die Metamorphosen der chemischen Verbindungen und über die chemische Natur des Kohlenstoffs (Ann. d. Chemie und Pharm. Bd. 106. II. S. 129 u. f.). Die Abhandlung wurde neuerdings durchA. Ladenburgim 145. Bd. vonOstwaldsKlassikern neu herausgegeben. Leipzig. Verlag von Wilhelm Engelmann 1904.

[428]A. Kekulé, Über die Konstitution und die Metamorphosen der chemischen Verbindungen und über die chemische Natur des Kohlenstoffs (Ann. d. Chemie und Pharm. Bd. 106. II. S. 129 u. f.). Die Abhandlung wurde neuerdings durchA. Ladenburgim 145. Bd. vonOstwaldsKlassikern neu herausgegeben. Leipzig. Verlag von Wilhelm Engelmann 1904.

[429]A. S. Couper, Über eine neue chemische Theorie. Als Bd. 183 vonOstwaldsKlassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben vonR. Anschütz. Leipzig, Verlag von W. Engelmann 1911.Archibald Scott Couperwurde 1831 in der Nähe von Glasgow geboren. Er studierte in Berlin und in Paris Chemie und reichte das Manuskript seiner Abhandlung über eine neue chemische Theorie zur Weitergabe an die französische Akademie der Wissenschaften bereits ein, alsKekulésAbhandlung über die chemische Natur des Kohlenstoffs (OstwaldsKlassiker Bd. 145) noch nicht erschienen war.

[429]A. S. Couper, Über eine neue chemische Theorie. Als Bd. 183 vonOstwaldsKlassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben vonR. Anschütz. Leipzig, Verlag von W. Engelmann 1911.

Archibald Scott Couperwurde 1831 in der Nähe von Glasgow geboren. Er studierte in Berlin und in Paris Chemie und reichte das Manuskript seiner Abhandlung über eine neue chemische Theorie zur Weitergabe an die französische Akademie der Wissenschaften bereits ein, alsKekulésAbhandlung über die chemische Natur des Kohlenstoffs (OstwaldsKlassiker Bd. 145) noch nicht erschienen war.

[430]A. Kekulé, Untersuchungen über aromatische Verbindungen. Ann. d. Chemie u. Pharm. 137. Bd. 2. Heft. S. 129 u. f. Die Abhandlung wurde neuerdings durchA. Ladenburgim 145. Bd. vonOstwaldsKlassikern neu herausgegeben. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann 1904.

[430]A. Kekulé, Untersuchungen über aromatische Verbindungen. Ann. d. Chemie u. Pharm. 137. Bd. 2. Heft. S. 129 u. f. Die Abhandlung wurde neuerdings durchA. Ladenburgim 145. Bd. vonOstwaldsKlassikern neu herausgegeben. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann 1904.

[431]Siehe Seite 287.

[431]Siehe Seite 287.

[432]Man hat die so entstehenden Isomerien als Ortho-, Para- und Metaverbindungen unterschieden.

[432]Man hat die so entstehenden Isomerien als Ortho-, Para- und Metaverbindungen unterschieden.

[433]W. Körner, Über die Bestimmung des chemischen Ortes in den aromatischen Substanzen. Vier Abhandlungen aus den Jahren 1866-1874. Sie wurden im 174. Bande vonOstwaldsKlassikern der exakten Wissenschaften von neuem herausgegeben. Leipzig, W. Engelmann 1910.Wilhelm Körnerwurde 1839 in Cassel geboren. Er warKekulésSchüler und bekleidete später eine Lehrstelle für organische Chemie an der landwirtschaftlichen Hochschule in Mailand.

[433]W. Körner, Über die Bestimmung des chemischen Ortes in den aromatischen Substanzen. Vier Abhandlungen aus den Jahren 1866-1874. Sie wurden im 174. Bande vonOstwaldsKlassikern der exakten Wissenschaften von neuem herausgegeben. Leipzig, W. Engelmann 1910.

Wilhelm Körnerwurde 1839 in Cassel geboren. Er warKekulésSchüler und bekleidete später eine Lehrstelle für organische Chemie an der landwirtschaftlichen Hochschule in Mailand.

[434]FormelSchmelzp.Siedep.[1,2]-(o)-DibrombenzolC6H4Br2-1°224°[1,3]-(m)-DibrombenzolC6H4Br2+1°219°[1,4]-(p)-DibrombenzolC6H4Br2+89°219°.

[434]

[435]Das Pyridin und seine Homologen finden sich im Steinkohlenteer und in dem bei der Destillation von Knochen entstehenden Öl. Das Pyridin ist eine bei 115° siedende Flüssigkeit. Sie bildet sich auch bei der Zersetzung der Alkaloide.

[435]Das Pyridin und seine Homologen finden sich im Steinkohlenteer und in dem bei der Destillation von Knochen entstehenden Öl. Das Pyridin ist eine bei 115° siedende Flüssigkeit. Sie bildet sich auch bei der Zersetzung der Alkaloide.

[436]Mitteilung vom Jahre 1869, gerichtet an die naturwissenschaftliche Gesellschaft zu Palermo.

[436]Mitteilung vom Jahre 1869, gerichtet an die naturwissenschaftliche Gesellschaft zu Palermo.

[437]Berichte der Deutschen chemischen Gesellschaft 22,1403.

[437]Berichte der Deutschen chemischen Gesellschaft 22,1403.

[438]Es erwies sich als ein Propylpiperidin.

[438]Es erwies sich als ein Propylpiperidin.

[439]Über seinen Lebens- und Entwicklungsgang siehe an anderer Stelle dieses Bandes.

[439]Über seinen Lebens- und Entwicklungsgang siehe an anderer Stelle dieses Bandes.

[440]Die Arbeit war 1841 erschienen und rührt vonProvostayeher.

[440]Die Arbeit war 1841 erschienen und rührt vonProvostayeher.

[441]Unter diesem Gesichtspunkte wurdenOstwaldsKlassiker ins Leben gerufen.

[441]Unter diesem Gesichtspunkte wurdenOstwaldsKlassiker ins Leben gerufen.

[442]Comptes rendus des séances de l'académie des sciences, 29,297; 31,480.

[442]Comptes rendus des séances de l'académie des sciences, 29,297; 31,480.

[443]Pasteurveröffentlichte seine Theorie über die physikalische Isomerie der Weinsäure in zwei Vorträgen, die neuerdings von M. undA. Ladenburgübersetzt und als 28. Bd. vonOstwaldsKlassikern herausgegeben wurden. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1901.

[443]Pasteurveröffentlichte seine Theorie über die physikalische Isomerie der Weinsäure in zwei Vorträgen, die neuerdings von M. undA. Ladenburgübersetzt und als 28. Bd. vonOstwaldsKlassikern herausgegeben wurden. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1901.

[444]Die chemischen Verbindungen zerfallen danach in zwei große Gruppen, in Verbindungen mit symmetrischen und solche mit asymmetrischen Atomgruppen oder Molekülen.

[444]Die chemischen Verbindungen zerfallen danach in zwei große Gruppen, in Verbindungen mit symmetrischen und solche mit asymmetrischen Atomgruppen oder Molekülen.

[445]Bulletin de la société chimique de Paris 23,295. Vergl. auchvan't HoffsAbhandlung:Dix années dans l'histoire d'une théorie. 1887.Le Bel.Bulletin de la société chimique 23,337.

[445]Bulletin de la société chimique de Paris 23,295. Vergl. auchvan't HoffsAbhandlung:Dix années dans l'histoire d'une théorie. 1887.Le Bel.Bulletin de la société chimique 23,337.

[446]Johann Wolfgang Döbereinerwurde am 15. Dezember 1780 in der Nähe von Hof geboren. Er bekleidete von 1810 bis zu seinem 1849 erfolgten Tode eine Professur für Chemie, Pharmazie und Technologie in Jena. Bekannt istDöbereinerinsbesondere durch seine Erfindung des Platinwasserstoff-Feuerzeugs geworden. Eine Darstellung seiner Spekulationen über die Atomgewichte gab er in seinem Versuch zu einer Gruppierung der elementaren Stoffe nach ihrer Analogie.PoggendorffsAnnalen der Physik und Chemie. 1829, 15, Seite 301. Siehe auchOstwaldsKlassiker der exakten Wissenschaften. Nr. 66. Leipzig. Verlag von Wilhelm Engelmann. 1895.

[446]Johann Wolfgang Döbereinerwurde am 15. Dezember 1780 in der Nähe von Hof geboren. Er bekleidete von 1810 bis zu seinem 1849 erfolgten Tode eine Professur für Chemie, Pharmazie und Technologie in Jena. Bekannt istDöbereinerinsbesondere durch seine Erfindung des Platinwasserstoff-Feuerzeugs geworden. Eine Darstellung seiner Spekulationen über die Atomgewichte gab er in seinem Versuch zu einer Gruppierung der elementaren Stoffe nach ihrer Analogie.PoggendorffsAnnalen der Physik und Chemie. 1829, 15, Seite 301. Siehe auchOstwaldsKlassiker der exakten Wissenschaften. Nr. 66. Leipzig. Verlag von Wilhelm Engelmann. 1895.

[447]NachSeubertsBestimmungen.

[447]NachSeubertsBestimmungen.

[448]Max Pettenkoferwurde 1818 in Bayern geboren. Seit 1847 bekleidete er eine Professur in der medizinischen Fakultät zu München. Seine Bedeutung liegt auf dem Gebiete der Gesundheitslehre. Das Gebiet der theoretischen Chemie hat er nur gelegentlich gestreift, und zwar geschah dies in einem Vortrage über die regelmäßigen Abstände der Äquivalentzahlen (OstwaldsKlassiker Nr. 66. S. 9 u. f. Leipzig Verlag von W. Engelmann 1895).

[448]Max Pettenkoferwurde 1818 in Bayern geboren. Seit 1847 bekleidete er eine Professur in der medizinischen Fakultät zu München. Seine Bedeutung liegt auf dem Gebiete der Gesundheitslehre. Das Gebiet der theoretischen Chemie hat er nur gelegentlich gestreift, und zwar geschah dies in einem Vortrage über die regelmäßigen Abstände der Äquivalentzahlen (OstwaldsKlassiker Nr. 66. S. 9 u. f. Leipzig Verlag von W. Engelmann 1895).

[449]J. H. Gladstone.On the Relations between the Atomic Weights of analogous Elements. Phil. Magaz. May 1853. Vol. 5. pag. 313.

[449]J. H. Gladstone.On the Relations between the Atomic Weights of analogous Elements. Phil. Magaz. May 1853. Vol. 5. pag. 313.

[450]SieheOstwaldsKlassiker Nr. 68. S. 4 und 5.

[450]SieheOstwaldsKlassiker Nr. 68. S. 4 und 5.

[451]OstwaldsKlassiker Nr. 68. S. 18.

[451]OstwaldsKlassiker Nr. 68. S. 18.

[452]OstwaldsKlassiker Nr. 68. S. 41.

[452]OstwaldsKlassiker Nr. 68. S. 41.

[453]Siehe an anderer Stelle dieses Bandes.

[453]Siehe an anderer Stelle dieses Bandes.

[454]Annal. d. Chem. u. Pharm. 1871. VIII, Seite 133. Mit Erläuterungen herausgegeben vonKarl Seubert(OstwaldsKlassiker der exakten Wissenschaften Nr. 68. Leipzig, 1895).

[454]Annal. d. Chem. u. Pharm. 1871. VIII, Seite 133. Mit Erläuterungen herausgegeben vonKarl Seubert(OstwaldsKlassiker der exakten Wissenschaften Nr. 68. Leipzig, 1895).

[455]Es findet sich als Begleiter des Zinks in der Blende und wurde 1875 vonLecoq de Boisbaudranentdeckt.

[455]Es findet sich als Begleiter des Zinks in der Blende und wurde 1875 vonLecoq de Boisbaudranentdeckt.

[456]DurchCl. Winkler1886 in einem Freiberger Silbererz (Argyrodit) entdeckt.

[456]DurchCl. Winkler1886 in einem Freiberger Silbererz (Argyrodit) entdeckt.

[457]Siehe Bd. II. S. 310 u. f.

[457]Siehe Bd. II. S. 310 u. f.

[458]Über Brewster siehe S. 62 dieses Bandes.

[458]Über Brewster siehe S. 62 dieses Bandes.

[459]Siehe Band III. S. 273, Anm. 1.

[459]Siehe Band III. S. 273, Anm. 1.

[460]Er brachte uns die Sterne näher.

[460]Er brachte uns die Sterne näher.

[461]Joseph Fraunhofer, Bestimmung des Brechungs- und Farbenzerstreuungsvermögens verschiedener Glasarten in bezug auf die Vervollkommnung achromatischer Fernrohre (Denkschriften der Kgl. Akademie d. Wissensch. zu München für 1814-1815).FraunhofersAbhandlung wurde neuerdings durchA. von Oettingenals 150. Band vonOstwaldsKlassikern der exakten Wissenschaften wieder herausgegeben. Leipzig, Verlag von W. Engelmann 1905.

[461]Joseph Fraunhofer, Bestimmung des Brechungs- und Farbenzerstreuungsvermögens verschiedener Glasarten in bezug auf die Vervollkommnung achromatischer Fernrohre (Denkschriften der Kgl. Akademie d. Wissensch. zu München für 1814-1815).

FraunhofersAbhandlung wurde neuerdings durchA. von Oettingenals 150. Band vonOstwaldsKlassikern der exakten Wissenschaften wieder herausgegeben. Leipzig, Verlag von W. Engelmann 1905.

[462]FraunhofersAbhandlung in den Denkschriften der Münchener Akademie von 1814/15, S. 221.

[462]FraunhofersAbhandlung in den Denkschriften der Münchener Akademie von 1814/15, S. 221.

[463]G. KirchhoffundR. Bunsen, Chemische Analyse durch Spektralbeobachtungen. I. Abhandlung, Fig. 1 (OstwaldsKlassiker Nr. 72, Seite 5). Diese grundlegende Abhandlung der beiden Forscher erschien 1860 inPoggendorffsAnnal. Bd. 110. Einen Auszug enthält der Abschnitt vonDannemann»Aus der Werkstatt großer Forscher«.

[463]G. KirchhoffundR. Bunsen, Chemische Analyse durch Spektralbeobachtungen. I. Abhandlung, Fig. 1 (OstwaldsKlassiker Nr. 72, Seite 5). Diese grundlegende Abhandlung der beiden Forscher erschien 1860 inPoggendorffsAnnal. Bd. 110. Einen Auszug enthält der Abschnitt vonDannemann»Aus der Werkstatt großer Forscher«.

[464]Bei der heutigen Einrichtung des Spektralapparates wird die Skala bekanntlich nicht von einem besonderen Spiegel, sondern von derjenigen Prismenfläche reflektiert, aus welcher der zu untersuchende Lichtstrahl austritt. Letzterer sowie das Bild der Skala werden gleichzeitig durch das Rohr C (Abb.46) wahrgenommen.

[464]Bei der heutigen Einrichtung des Spektralapparates wird die Skala bekanntlich nicht von einem besonderen Spiegel, sondern von derjenigen Prismenfläche reflektiert, aus welcher der zu untersuchende Lichtstrahl austritt. Letzterer sowie das Bild der Skala werden gleichzeitig durch das Rohr C (Abb.46) wahrgenommen.

[465]Die chlorsauren Salze bilden bekanntlich mit oxydierbaren Substanzen explosive Gemenge.

[465]Die chlorsauren Salze bilden bekanntlich mit oxydierbaren Substanzen explosive Gemenge.

[466]SieheOstwaldsKlassiker der exakten Wissenschaften Nr. 100. Verlag v. W. Engelmann in Leipzig. Die Abhandlung erschien im Jahre 1859.

[466]SieheOstwaldsKlassiker der exakten Wissenschaften Nr. 100. Verlag v. W. Engelmann in Leipzig. Die Abhandlung erschien im Jahre 1859.

[467]HumboldtsKosmos IV, 7.

[467]HumboldtsKosmos IV, 7.

[468]G. Kirchhoff, Untersuchungen über das Sonnenspektrum und die Spektren der chemischen Elemente. Berlin 1862.

[468]G. Kirchhoff, Untersuchungen über das Sonnenspektrum und die Spektren der chemischen Elemente. Berlin 1862.

[469]Die Lage der Metallinien findet sich in derKirchhoffschen Zeichnung unter dem Spektrum angegeben (siehe Abb.47). Die Zahl der Eisenlinien (Fe) ist in diesem Teile des Spektrums nur gering.

[469]Die Lage der Metallinien findet sich in derKirchhoffschen Zeichnung unter dem Spektrum angegeben (siehe Abb.47). Die Zahl der Eisenlinien (Fe) ist in diesem Teile des Spektrums nur gering.

[470]NachH. A. Rowland,Johns Hopkins University Circulars, 1891, X.

[470]NachH. A. Rowland,Johns Hopkins University Circulars, 1891, X.

[471]AuchRowland, dem die neueste Zeit die besten Spektralapparate (RowlandscheGitter) und sehr zuverlässige Untersuchungen verdankt, war der Meinung, daß unsere Erde, auf die Temperatur der Sonne erhitzt, ein dem Sonnenspektrum sehr ähnliches Spektrum zeigen würde.

[471]AuchRowland, dem die neueste Zeit die besten Spektralapparate (RowlandscheGitter) und sehr zuverlässige Untersuchungen verdankt, war der Meinung, daß unsere Erde, auf die Temperatur der Sonne erhitzt, ein dem Sonnenspektrum sehr ähnliches Spektrum zeigen würde.

[472]Siehe Bd. III, S. 245-248.

[472]Siehe Bd. III, S. 245-248.

[473]KirchhoffundBunsenentdeckten das Cäsium im Wasser der Dürkheimer Soolquellen und das Rubidium in dem Mineral Lepidolith.

[473]KirchhoffundBunsenentdeckten das Cäsium im Wasser der Dürkheimer Soolquellen und das Rubidium in dem Mineral Lepidolith.

[474]Der so vervollkommnete Apparat ging gleich dem HeliometerBesselsaus der hervorragenden optischen Werkstätte von Steinheil in München hervor.

[474]Der so vervollkommnete Apparat ging gleich dem HeliometerBesselsaus der hervorragenden optischen Werkstätte von Steinheil in München hervor.

[475]Siehe S. 318 ds. Bds.

[475]Siehe S. 318 ds. Bds.

[476]Des Cäsiums und Rubidiums. Auf spektroskopischem Wege wurden ferner das Thallium 1861 durchCrookes, das Gallium 1875 durchLecoq de Boibaudranund das Indium 1863 durchReichundRichterentdeckt.

[476]Des Cäsiums und Rubidiums. Auf spektroskopischem Wege wurden ferner das Thallium 1861 durchCrookes, das Gallium 1875 durchLecoq de Boibaudranund das Indium 1863 durchReichundRichterentdeckt.

[477]Siehe S. 319 ds. Bds.

[477]Siehe S. 319 ds. Bds.

[478]Siehe an späterer Stelle.

[478]Siehe an späterer Stelle.

[479]Die Schwärzung der Haut durch Silberlösung kannte schonAlbertus Magnus.Boyleerwähnt die Farbenänderung, welche das Chlorsilber erleidet (1663), schrieb sie aber dem Einfluß der Luft zu.

[479]Die Schwärzung der Haut durch Silberlösung kannte schonAlbertus Magnus.Boyleerwähnt die Farbenänderung, welche das Chlorsilber erleidet (1663), schrieb sie aber dem Einfluß der Luft zu.

[480]1727 durchJ. H. Schulze, Professor in Halle.

[480]1727 durchJ. H. Schulze, Professor in Halle.

[481]»Some account of the art of photogenic drawing by Henry FoxTalbot. London 1839.«

[481]»Some account of the art of photogenic drawing by Henry FoxTalbot. London 1839.«

[482]Siehe S. 319 ds. Bds.

[482]Siehe S. 319 ds. Bds.

[483]Eine ausführliche Darstellung der Anwendungen, welche die Photographie gefunden hat, enthält das Werk »Angewandte Photographie in Wissenschaft und Technik« vonK. W. Wolf-Czapek. Union, Deutsche Verlagsgesellschaft. Berlin 1912.

[483]Eine ausführliche Darstellung der Anwendungen, welche die Photographie gefunden hat, enthält das Werk »Angewandte Photographie in Wissenschaft und Technik« vonK. W. Wolf-Czapek. Union, Deutsche Verlagsgesellschaft. Berlin 1912.

[484]Im Jahre 1891 durchG. Lippmannund durchVogel:G. Lippmannhatte sich die Aufgabe gestellt, das Spektrum in seinen natürlichen Farben zu photographieren. Er löste das Problem mit den gebräuchlichen Mitteln, indem er sich einer körnerfreien lichtempfindlichen Schicht bediente und hinter dieser eine reflektierende Schicht aus Quecksilber anbrachte. Das entstehende farbige Bild läßt sich aus der Interferenz der in die Schicht eindringenden und der reflektierten Lichtwellen erklären.H. G. Vogelstellte unter Verwendung gewisser Sensibilatoren, welche die Platte für gelbes und rotes Licht empfindlich machen, drei Aufnahmen durch ein gelbes, ein rotes und ein blaues Glas (Lichtfilter) her. Durch die Verbindung dieses Verfahrens mit dem photomechanischen Dreifarbendruck gelang ihm gleichfalls die, wenn zunächst auch sehr umständliche und unvollkommene, Lösung des Problems.

[484]Im Jahre 1891 durchG. Lippmannund durchVogel:G. Lippmannhatte sich die Aufgabe gestellt, das Spektrum in seinen natürlichen Farben zu photographieren. Er löste das Problem mit den gebräuchlichen Mitteln, indem er sich einer körnerfreien lichtempfindlichen Schicht bediente und hinter dieser eine reflektierende Schicht aus Quecksilber anbrachte. Das entstehende farbige Bild läßt sich aus der Interferenz der in die Schicht eindringenden und der reflektierten Lichtwellen erklären.

H. G. Vogelstellte unter Verwendung gewisser Sensibilatoren, welche die Platte für gelbes und rotes Licht empfindlich machen, drei Aufnahmen durch ein gelbes, ein rotes und ein blaues Glas (Lichtfilter) her. Durch die Verbindung dieses Verfahrens mit dem photomechanischen Dreifarbendruck gelang ihm gleichfalls die, wenn zunächst auch sehr umständliche und unvollkommene, Lösung des Problems.

[485]Die neuesten Untersuchungen auf diesem Gebiete rühren vonLüppo-Cramerher. Siehe sein Buch »Das latente Bild«. Als 78. Heft der Enzyklopädie der Wissenschaften erschienen bei W. Knapp. Halle a. d. S. 1911.

[485]Die neuesten Untersuchungen auf diesem Gebiete rühren vonLüppo-Cramerher. Siehe sein Buch »Das latente Bild«. Als 78. Heft der Enzyklopädie der Wissenschaften erschienen bei W. Knapp. Halle a. d. S. 1911.

[486]Eine gemeinverständliche Entwicklungsgeschichte der wichtigsten Begriffe der physikalischen Chemie enthältW. OstwaldsBuch »Der Werdegang einer Wissenschaft.« Leipzig, Akademische Verlagsgesellschaft 1908.

[486]Eine gemeinverständliche Entwicklungsgeschichte der wichtigsten Begriffe der physikalischen Chemie enthältW. OstwaldsBuch »Der Werdegang einer Wissenschaft.« Leipzig, Akademische Verlagsgesellschaft 1908.

[487]Hermann Koppwurde 1817 in Hanau geboren. Er wirkte in Gießen und später in Heidelberg.Kopphat sich nicht nur durch seine physikalisch-chemischen Untersuchungen, sondern auch durch seine Arbeiten über die Geschichte der Chemie das größte Verdienst erworben.

[487]Hermann Koppwurde 1817 in Hanau geboren. Er wirkte in Gießen und später in Heidelberg.Kopphat sich nicht nur durch seine physikalisch-chemischen Untersuchungen, sondern auch durch seine Arbeiten über die Geschichte der Chemie das größte Verdienst erworben.

[488]Neben ihm sind auchF. NeumannundRegnaultzu nennen.

[488]Neben ihm sind auchF. NeumannundRegnaultzu nennen.

[489]1855-1859.

[489]1855-1859.

[490]BunsenundRoscoe, Photochemische Untersuchungen. Als 34. und 38. Band vonOstwaldsKlassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben vonW. Ostwald. Leipzig, Verlag von W. Engelmann. 1892.

[490]BunsenundRoscoe, Photochemische Untersuchungen. Als 34. und 38. Band vonOstwaldsKlassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben vonW. Ostwald. Leipzig, Verlag von W. Engelmann. 1892.

[491]Dalton,A new system of chemical philosophy. Vol. I. pt. I. (1808).

[491]Dalton,A new system of chemical philosophy. Vol. I. pt. I. (1808).

[492]5 ccm von 0° und 760 mm Druck wurden in der Sekunde durch eine sehr kleine Druckdifferenz dem Brenner zugeführt.

[492]5 ccm von 0° und 760 mm Druck wurden in der Sekunde durch eine sehr kleine Druckdifferenz dem Brenner zugeführt.

[493]Annales de chimie et de physique, 1844, p. 214 ff.Der genauere Nachweis erfolgte durchPfefferund durchSachs.

[493]Annales de chimie et de physique, 1844, p. 214 ff.

Der genauere Nachweis erfolgte durchPfefferund durchSachs.

[494]Siehe Bd. II. S. 256.

[494]Siehe Bd. II. S. 256.

[495]Siehe Bd. II. S. 275.

[495]Siehe Bd. II. S. 275.

[496]Faradayhat diese Versuchsanordnung benutzt, um die Wirkung der Elektrizität auf das Licht nachzuweisen. Näheres hierüber siehe S. 92 dieses Bandes.

[496]Faradayhat diese Versuchsanordnung benutzt, um die Wirkung der Elektrizität auf das Licht nachzuweisen. Näheres hierüber siehe S. 92 dieses Bandes.

[497]Biot,Mémoires de l'académie des sciences. Tome II. Paris 1819.

[497]Biot,Mémoires de l'académie des sciences. Tome II. Paris 1819.

[498]Jellet, Chemisch-optische Untersuchungen. Als Band 163 vonOstwaldsKlassikern der exakten Wissenschaften, herausgegeben vonW. Nernst. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1908.Jelletgab seine Untersuchungen in den Jahren 1860, 1863 und 1873 bekannt.J. K. Jelletwurde 1817 In Irland geboren. Er war Professor an der Universität in Dublin und starb dort im Jahre 1888.

[498]Jellet, Chemisch-optische Untersuchungen. Als Band 163 vonOstwaldsKlassikern der exakten Wissenschaften, herausgegeben vonW. Nernst. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1908.Jelletgab seine Untersuchungen in den Jahren 1860, 1863 und 1873 bekannt.

J. K. Jelletwurde 1817 In Irland geboren. Er war Professor an der Universität in Dublin und starb dort im Jahre 1888.

[499]D. h. man muß den Analysator, um wieder das Minimum der Intensität zu erzielen, entweder im Sinne des Uhrzeigers oder entgegengesetzt drehen.Rechtsdrehend sind z. B. Lösungen von Rohrzucker, Milchzucker, Rechtstraubensäure, Cinchonin, Chinidin.Linksdrehend sind Lösungen von Äpfelsäure, Strychnin, Brucin und Chinin. Brucin und Chinin wurden vonJelletvorzugsweise als Material für seine Untersuchungen benutzt.

[499]D. h. man muß den Analysator, um wieder das Minimum der Intensität zu erzielen, entweder im Sinne des Uhrzeigers oder entgegengesetzt drehen.

Rechtsdrehend sind z. B. Lösungen von Rohrzucker, Milchzucker, Rechtstraubensäure, Cinchonin, Chinidin.

Linksdrehend sind Lösungen von Äpfelsäure, Strychnin, Brucin und Chinin. Brucin und Chinin wurden vonJelletvorzugsweise als Material für seine Untersuchungen benutzt.

[500]1 grain Salizin im Kubikzoll.

[500]1 grain Salizin im Kubikzoll.

[501]Näheres siehe im III. Bande S. 150 u. f.

[501]Näheres siehe im III. Bande S. 150 u. f.

[502]Siehe Bd. III, S. 199 u. f.

[502]Siehe Bd. III, S. 199 u. f.

[503]Siehe das auf S. 171 des III. Bandes angeführte Beispiel des Bariumsulfats.

[503]Siehe das auf S. 171 des III. Bandes angeführte Beispiel des Bariumsulfats.

[504]Zur Orientierung über die drei benutzten Alkaloide Strychnin, Brucin und Codëin diene folgendes:Eine Chemie der Alkaloide entstand erst seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts. Zuerst wurde das 1805 isolierte Morphium oder Morphin als basische Verbindung erkannt.Im Jahre 1818 entdeckte man das Strychnin als wirksamen Bestandteil der Brechnuß (Strychnis nox vomica). Seine Formel ist C21H22N2O2. Das Brucin erhält man aus den Mutterlaugen der Strychningewinnung. Brucin ist ein Derivat des Strychnins und in Alkohol leichter löslich als dieses, weshalb Brucin bei der Abscheidung des Strychnins in der Mutterlauge zurückbleibt. Brucin hat die Formel C23H26N2O4. Es wurde 1819 entdeckt. Mit dem Codein wurde man 1832 bekannt. Es findet sich im Opium und ist ein Derivat des Morphins. Die Formel des Codeins ist C18H21NO3.Eine zusammenfassende Darstellung der Alkaloidchemie veröffentlichtenE. WintersteinundG. Trierunter dem Titel: Die Alkaloide, eine Monographie der natürlichen Basen. Berlin 1910.

[504]Zur Orientierung über die drei benutzten Alkaloide Strychnin, Brucin und Codëin diene folgendes:

Eine Chemie der Alkaloide entstand erst seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts. Zuerst wurde das 1805 isolierte Morphium oder Morphin als basische Verbindung erkannt.

Im Jahre 1818 entdeckte man das Strychnin als wirksamen Bestandteil der Brechnuß (Strychnis nox vomica). Seine Formel ist C21H22N2O2. Das Brucin erhält man aus den Mutterlaugen der Strychningewinnung. Brucin ist ein Derivat des Strychnins und in Alkohol leichter löslich als dieses, weshalb Brucin bei der Abscheidung des Strychnins in der Mutterlauge zurückbleibt. Brucin hat die Formel C23H26N2O4. Es wurde 1819 entdeckt. Mit dem Codein wurde man 1832 bekannt. Es findet sich im Opium und ist ein Derivat des Morphins. Die Formel des Codeins ist C18H21NO3.

Eine zusammenfassende Darstellung der Alkaloidchemie veröffentlichtenE. WintersteinundG. Trierunter dem Titel: Die Alkaloide, eine Monographie der natürlichen Basen. Berlin 1910.

[505]Salzsaures Chinin, salzsaures Brucin, freies Chinin und freies Brucin.

[505]Salzsaures Chinin, salzsaures Brucin, freies Chinin und freies Brucin.

[506]Von den b1Molekülen Chinin haben sich x Moleküle mit x Molekülen Salzsäure verbunden. Es bleiben also b1- x Moleküle Chinin übrig.

[506]Von den b1Molekülen Chinin haben sich x Moleküle mit x Molekülen Salzsäure verbunden. Es bleiben also b1- x Moleküle Chinin übrig.

[507]Von den b2Molekülen Brucin haben sich (α - x) Moleküle mit Salzsäure verbunden. Es bleiben also b2- (α - x) Moleküle Brucin übrig.

[507]Von den b2Molekülen Brucin haben sich (α - x) Moleküle mit Salzsäure verbunden. Es bleiben also b2- (α - x) Moleküle Brucin übrig.

[508]Näheres hierüber siehe in der AbhandlungJellets(OstwaldsKlassiker, Bd. 163, S. 48).

[508]Näheres hierüber siehe in der AbhandlungJellets(OstwaldsKlassiker, Bd. 163, S. 48).

[509]Siehe Bd. III. S. 54 u. f.

[509]Siehe Bd. III. S. 54 u. f.

[510]GermainHenri Hesswurde 1802 in Genf geboren. Er wirkte als Professor der Chemie in Petersburg und starb dort 1850. Seine Arbeiten erschienen in den Berichten der Petersburger Akademie. Die thermochemischen Untersuchungen vonHess(1839-1842) wurden als Band 9 vonOstwaldsKlassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben (Verlag von W. Engelmann in Leipzig 1890).

[510]GermainHenri Hesswurde 1802 in Genf geboren. Er wirkte als Professor der Chemie in Petersburg und starb dort 1850. Seine Arbeiten erschienen in den Berichten der Petersburger Akademie. Die thermochemischen Untersuchungen vonHess(1839-1842) wurden als Band 9 vonOstwaldsKlassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben (Verlag von W. Engelmann in Leipzig 1890).

[511]J. Thomsen, Berichte der Deutschen chemischen Gesellschaft 1872. V. 770.

[511]J. Thomsen, Berichte der Deutschen chemischen Gesellschaft 1872. V. 770.

[512]OstwaldsKlassiker, Bd. 9. S. 12.

[512]OstwaldsKlassiker, Bd. 9. S. 12.

[513]Ann. de chimie et de phys. III. Sér.Bd. 34.

[513]Ann. de chimie et de phys. III. Sér.Bd. 34.

[514]Eine Zusammenfassung seiner Arbeiten gabThomsenin dem Werke »Thermochemische Untersuchungen«, Leipzig 1882-1886.Julius Thomsenwurde 1826 geboren. Er wirkte als Professor der Chemie in Kopenhagen.

[514]Eine Zusammenfassung seiner Arbeiten gabThomsenin dem Werke »Thermochemische Untersuchungen«, Leipzig 1882-1886.

Julius Thomsenwurde 1826 geboren. Er wirkte als Professor der Chemie in Kopenhagen.


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