Die sogenannten Lustspieldichter.

Die sogenannten Lustspieldichter.

Oskar Blumenthal, geb. am 13. März 1852 in Berlin, schrieb Schwänke ohne künstlerischen Wert, teils allein, teils in Kompagnie, die nur für das Publikum, nicht für die Litteraturgeschichte in Betracht kommen.

Hugo Lubliner(Pseudon. Hugo Bürger), geb. am 22. April 1846 in Breslau, ist einer der Mitbegründerdes deutschen Konversationslustspiels aus den siebziger Jahren, ein treuer Helfershelfer der Lindau, Blumenthal, Kadelburg, in dem Bestreben, dem deutschen Lustspiel mit französischem Esprit und französischer Technik aufzuhelfen.

Gustav von Moser, geb. am 11. Mai 1825 in Spandau, schrieb Lustspiele, teils selbständig, teils in Verbindung mit anderen. Zu seinen erfolgreichsten Stücken, die noch jetzt sich auf dem Theater erhalten haben, gehören: »Das Stiftungsfest«, »Der Veilchenfresser«, »Ultimo«, »Krieg im Frieden«, »Reif-Reiflingen«.

Adolf L'Arronge, geb. am 8. März 1838 in Hamburg, ist ein litterarischer Sprosse der Birchpfeiffer und Kotzebues und dadurch einer der erfolgreichsten Lustspielschreiber der Gegenwart. (»Mein Leopold«, »Hasemanns Töchter«, »Dr. Klaus«, »Lolos Vater« u. a.).


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