Chapter 12

[160]Aristoteles.Rhetor. 2, 4.[161]Leibniz.Nouv. EssaisII. 20 § 4.[162]Karl Bleibtreu.Schlechte Gesellschaft. Realistische Novellen. Berlin, 1886. S. 33.[163]Dr.H. Ploss. Das Weib in der Natur- und Völkerkunde. Bd. I. S. 240.[164]Henri Rabussonin derRevue des deux Mondesvom 15. Oktober 1883. S. 746.[165]Leopold von Sacher-Masoch.Vermächtnis Kains. Die Liebe. Marzella. Stuttgart, 1870. Bd. II. S. 409.[166]Dieselbe schrieb in ihrem Tagebuche: „Am 20. Mai küsste mich R. zum erstenmale. Ich fühlte mich wie in einem Kübel mit Rosen, die in Honig,Eau de Cologneund Champagner schwammen; als ob etwas auf Diamantenfüssen über meine Nerven liefe und viele kleine Gondeln mit Engeln durch meine Adern strömten und als ob durch meinen ganzen Körper ein magisches Regenbogenlicht sich ergösse!“ —[167]Hosea 13, 2.[168]Bernhard Stade.Geschichte des Volkes Israel. Berlin, 1887. Bd. I, S. 489.[169]Adolphe Belot.La bouche de Madame X.Paris, 1883. S. 106–117.[170]H. de Molière.Code l’amour ou corps complet de définitions, lois, règles et maximes applicables à l’art d’aimer et de se faire aimer.Brüssel, 1829. S. 14. Im Deutschen giebt es „Das Buch vom Küssen“, ferner: „Der Kuss und das Küssen. Eine Studie vonLiebrowicz“, Schriften, die ich jedoch nicht selbst kenne. Eine gelungene Charakteristik der Kussarten gewährt endlichLessingsGedicht: „Der Kuss“.[171]Jos.V. von Scheffel. Der Trompeter von Säkkingen. Stuttgart, 1872. S. 195.[172]Globus. Bd. XVII. S. 297.[173]Peschel. Völkerkunde. S. 236.[174]Zöller. Forschungsreisen in Kamerun. Bd. II. S. 60. Bloss an einzelnen Orten, wie z. B. Lagos, Gabun u. s. w. ist durch den Einfluss der Europäer die Sitte des Küssens auch unter den Schwarzen verbreitet worden. A. a. O. S. 71.[175]Ausland. 1871. S. 832–833.[176]Darwin. Der Ausdruck der Gemütsbewegungen. S. 196.[177]Siehe darüber:Richard Andreeim „Globus.“ Bd. XXXI. S. 151.[178]Globus. Bd. XVIII. S. 64.[179]James Sibree. Madagaskar. Geographie, Naturgeschichte, Ethnographie der Insel. Autorisierte deutsche Ausgabe. Leipzig, 1881. S. 233.[180]Gustav Kreitner. Im fernen Osten. Reisen des Grafen Béla Széchenyi in Indien, Japan, China, Tibet und Birma in den Jahren 1877–80. Wien, 1881. S. 522.[181]Jules Arène.La Chine familière.Paris, 1883.[182]J. J. Rein. Japan nach Reisen u. Studien. Leipzig, 1881. Bd. I. S. 494.[183]Bousquet.Le Japon de nos jours.Bd. I. S. 93.[184]Ausland. 1862. S. 471. 472.[185]In einem Hochzeitsgedichte der siebenbürgischen Zigeuner ist vom „Kuss auf den weissen Mund“ die Rede. (Globus Bd. XXXVI. S. 91.) Auch finde ich von ihnen ein Sprichwort verzeichnet, welches lautet: „Das ist wie ein Kuss, nichtsnütz, wenn es nicht zwischen zweien geteilt wird.“ (Beilage zur Wiener Abendpost vom 18. Juli 1876. S. 647)[186]Globus. Bd. XVII. S. 170.[187]Friedrich Ewaldim Globus Bd. IX. S. 267: Wie eigentümlich lautet nicht z. B. die (buchstäblich wahre) Geschichte von jenem Bauern, der gegen seinen Prediger sich über das schamlose Benehmen seiner Frau beklagte und auf die Frage, worin sich denn dasselbe äussere, zögernd zur Antwort gab: „Ja, sehn Se, neelich, als ick ruhig in de Kök (Küche) seet, do geef si mi mit eenmal, mit Erlaubnis to seggen, ’n Kuss!“[188]Zöller. Pampas und Anden. S. 392.[189]Sir Samuel White Baker.The Albert Nyanza, great basin of the Nile.London, 1866. Bd. I. S. 219.[190]Ausland. 1871. S. 832–833.[191]Zöller. Forschungsreisen in Kamerun. Bd. II. S. 60.[192]Helmuth von Moltke. Briefe über Zustände und Begebenheiten in der Türkei aus den Jahren 1835–1839. Berlin, 1876. S. 34.[193]Kuntze. Um die Erde. S. 253.[194]Ausland. 1860. S. 64.[195]Die Natur. Halle, 1866. S. 30 ff.[196]Brodie Cruickshank.Eighteen Years on the Gold Coast of Africa.London, 1853. Bd. II. S. 208–210: Ein Fantivater verweigert seinem Sohne ein Mädchen, das ihm verpfändet war, und entschliesst sich endlich sie selbst zum Weibe zu nehmen. Er quält sie nunmehr mit Eifersucht hinsichtlich seines Sohnes, den er bevorzugt glaubt, und infolge dessen lässt sich letzterer von seiner Stiefmutter bewegen, ihrem Leben zugleich mit dem seinigen ein Ende zu machen: er erschiesst sie und versucht sich selbst den Hals abzuschneiden; doch misslingt ihm dies und er stirbt durch den Strang. Ein anderer erdolcht Weib und Kind und bringt zuletzt sich selbst um, aus Verzweiflung darüber, jene an seinen Gläubiger verpfänden zu müssen, den er nicht zu befriedigen vermochte.[197]Davis.Evenings in my tent or wanderings in Balad Ejjareed.London, 1854. Bd. I. S. 232.[198]Ausland. 1857. S. 888.[199]Globus. Bd. XLIII. S. 185.[200]H. H. Johnston. Der Kongo. Reise von seiner Mündung bis Bolobo. Leipzig, 1884. S. 375.[201]A. a. O. S. 376.[202]Zöller. Forschungsreisen in Kamerun. Bd. II. S. 69.[203]H.Wachenhusen. Geschichten aus dem Badeleben. Stuttgart, 1875. S. 165–166.[204]Globus. Bd. XXI. S. 335.[205]Hellwald. Kulturgeschichte. Dritte Aufl. Bd. II. S. 355–356.[206]LondonerNature. Bd. IX. S. 149.[207]Zöller. Forschungsreisen in Kamerun. Bd. I. S. 28.[208]Powell. Unter den Kannibalen von Neubritannien. S. 80.[209]Als 1880 der amerikanische SozialistenführerKearnyan der Spitze der „Arbeiterpartei“ in San Francisko eine wilde Chinesenhetze zu Wege brachte und Geld sammelte für die Errichtung ständiger Chinesengalgen auf den Sandlots, schien seine ParteigängerinAnna Smithselbstloser zu sein, denn sie forderte in öffentlicher Rede auf, nicht bis zu Fertigstellung jener Galgen zu warten, sondern die schon vorhandenen Laternenpfähle sofort zu benutzen. Frauen sind aber immer auch sparsamer. Siehe: Newyorker Staatszeitung vom 6. März 1880.[210]Powell. A. a. O. S. 122.[211]Thomson. Durch Massailand. S. 391.[212]J. P. Ferrier.Caravan Journeys and Wanderings in Persia, Afghanistan, Turkistan and Beloochistan.London, 1857. S. 194.[213]A. a. O. S. 237.[214]A. a. O. S. 252.[215]A.Müller. Der Islâm im Morgen- und Abendlande. Berlin, 1885. Bd. I. S. 123.[216]Hellwald. Naturgeschichte des Menschen. Stuttgart, o. J. Bd. II. S. 149. Die neueste Schilderung der Dahomeh-Amazonen verdanken wirHugo Zöller. Forschungsreisen in Kamerun. Bd. I. S. 42–46.[217]Zöller. Forschungsreisen in Kamerun. Bd. I. S. 43. Bd II. S. 82.[218]United Service Magazinevom April 1870.[219]Schwäbischer Merkur vom 23. Mai 1885.[220]Von ihr wird heute noch im Volke gesungen:Ward dergleichen je vernommen,Dass ein Mädchen siebzig siebenTrotzigen Haiduken herrsche?Dort auf jenen grünen BergenIn den Forsten dort geschah’s so!Also zu den siebzig siebenMännern sprach alsdort das Mädchen:„Nicht bedarf es hier der Herbheit,Nicht des Neides, nicht des Zornes!Zieh’ den Ring vom Finger einer,Häng’ ihn dort an jene Buche,Und der Reih’ nach, Freunde, mögt ihrAlle nach dem Ringe schiessen!Wer den Ring schiesst von der Buche,Der fortan mag uns gebieten,Ihm als Weib füg’ ich mich selber!“Und sie schossen nach dem RingeUnd den Ring traf auch nicht einer.Und das Mädchen drauf sprach weiter,„Gebt das Rohr, dass ich nun schiesse!“Schoss — und von der Buche niederFiel das Ringlein auf den Rasen.Weiter sprach darauf das Mägdlein:„Nehmt nun einen Stein und werfet!Wer den bessern Wurf, denn ich, thut,Gern als Weib will ich ihm dienenUnd fortan sei er uns Führer!“Und sie warfen all’ der Reih’ nach,Einer besser als der andre;Doch den besten Wurf von allen,Volle zehn Schritt über alle,That das Mädchen. Und so blieb’s denn,Dass ein Mädchen siebzig siebenTrotzigen Haiduken herrschte.[221]Am bekanntesten ist vielleicht jeneEleonore Prohaska(geboren zu Potsdam am 11. März 1785), welche unter dem NamenAugust Benzals freiwilliger Lützowscher Jäger diente und in der Schlacht bei der Göhrde am 16. September 1813 tötlich verwundet mit dem Ausrufe fiel: „Herr Lieutnant, ich bin ein Mädchen!“ Zahlreiche Beispiele solcher Fälle finden sich gesammelt bei: Dr.Wilhelm Stricker. Die Amazonen in Sage und Geschichte. Berlin, 1868.

[160]Aristoteles.Rhetor. 2, 4.

[160]Aristoteles.Rhetor. 2, 4.

[161]Leibniz.Nouv. EssaisII. 20 § 4.

[161]Leibniz.Nouv. EssaisII. 20 § 4.

[162]Karl Bleibtreu.Schlechte Gesellschaft. Realistische Novellen. Berlin, 1886. S. 33.

[162]Karl Bleibtreu.Schlechte Gesellschaft. Realistische Novellen. Berlin, 1886. S. 33.

[163]Dr.H. Ploss. Das Weib in der Natur- und Völkerkunde. Bd. I. S. 240.

[163]Dr.H. Ploss. Das Weib in der Natur- und Völkerkunde. Bd. I. S. 240.

[164]Henri Rabussonin derRevue des deux Mondesvom 15. Oktober 1883. S. 746.

[164]Henri Rabussonin derRevue des deux Mondesvom 15. Oktober 1883. S. 746.

[165]Leopold von Sacher-Masoch.Vermächtnis Kains. Die Liebe. Marzella. Stuttgart, 1870. Bd. II. S. 409.

[165]Leopold von Sacher-Masoch.Vermächtnis Kains. Die Liebe. Marzella. Stuttgart, 1870. Bd. II. S. 409.

[166]Dieselbe schrieb in ihrem Tagebuche: „Am 20. Mai küsste mich R. zum erstenmale. Ich fühlte mich wie in einem Kübel mit Rosen, die in Honig,Eau de Cologneund Champagner schwammen; als ob etwas auf Diamantenfüssen über meine Nerven liefe und viele kleine Gondeln mit Engeln durch meine Adern strömten und als ob durch meinen ganzen Körper ein magisches Regenbogenlicht sich ergösse!“ —

[166]Dieselbe schrieb in ihrem Tagebuche: „Am 20. Mai küsste mich R. zum erstenmale. Ich fühlte mich wie in einem Kübel mit Rosen, die in Honig,Eau de Cologneund Champagner schwammen; als ob etwas auf Diamantenfüssen über meine Nerven liefe und viele kleine Gondeln mit Engeln durch meine Adern strömten und als ob durch meinen ganzen Körper ein magisches Regenbogenlicht sich ergösse!“ —

[167]Hosea 13, 2.

[167]Hosea 13, 2.

[168]Bernhard Stade.Geschichte des Volkes Israel. Berlin, 1887. Bd. I, S. 489.

[168]Bernhard Stade.Geschichte des Volkes Israel. Berlin, 1887. Bd. I, S. 489.

[169]Adolphe Belot.La bouche de Madame X.Paris, 1883. S. 106–117.

[169]Adolphe Belot.La bouche de Madame X.Paris, 1883. S. 106–117.

[170]H. de Molière.Code l’amour ou corps complet de définitions, lois, règles et maximes applicables à l’art d’aimer et de se faire aimer.Brüssel, 1829. S. 14. Im Deutschen giebt es „Das Buch vom Küssen“, ferner: „Der Kuss und das Küssen. Eine Studie vonLiebrowicz“, Schriften, die ich jedoch nicht selbst kenne. Eine gelungene Charakteristik der Kussarten gewährt endlichLessingsGedicht: „Der Kuss“.

[170]H. de Molière.Code l’amour ou corps complet de définitions, lois, règles et maximes applicables à l’art d’aimer et de se faire aimer.Brüssel, 1829. S. 14. Im Deutschen giebt es „Das Buch vom Küssen“, ferner: „Der Kuss und das Küssen. Eine Studie vonLiebrowicz“, Schriften, die ich jedoch nicht selbst kenne. Eine gelungene Charakteristik der Kussarten gewährt endlichLessingsGedicht: „Der Kuss“.

[171]Jos.V. von Scheffel. Der Trompeter von Säkkingen. Stuttgart, 1872. S. 195.

[171]Jos.V. von Scheffel. Der Trompeter von Säkkingen. Stuttgart, 1872. S. 195.

[172]Globus. Bd. XVII. S. 297.

[172]Globus. Bd. XVII. S. 297.

[173]Peschel. Völkerkunde. S. 236.

[173]Peschel. Völkerkunde. S. 236.

[174]Zöller. Forschungsreisen in Kamerun. Bd. II. S. 60. Bloss an einzelnen Orten, wie z. B. Lagos, Gabun u. s. w. ist durch den Einfluss der Europäer die Sitte des Küssens auch unter den Schwarzen verbreitet worden. A. a. O. S. 71.

[174]Zöller. Forschungsreisen in Kamerun. Bd. II. S. 60. Bloss an einzelnen Orten, wie z. B. Lagos, Gabun u. s. w. ist durch den Einfluss der Europäer die Sitte des Küssens auch unter den Schwarzen verbreitet worden. A. a. O. S. 71.

[175]Ausland. 1871. S. 832–833.

[175]Ausland. 1871. S. 832–833.

[176]Darwin. Der Ausdruck der Gemütsbewegungen. S. 196.

[176]Darwin. Der Ausdruck der Gemütsbewegungen. S. 196.

[177]Siehe darüber:Richard Andreeim „Globus.“ Bd. XXXI. S. 151.

[177]Siehe darüber:Richard Andreeim „Globus.“ Bd. XXXI. S. 151.

[178]Globus. Bd. XVIII. S. 64.

[178]Globus. Bd. XVIII. S. 64.

[179]James Sibree. Madagaskar. Geographie, Naturgeschichte, Ethnographie der Insel. Autorisierte deutsche Ausgabe. Leipzig, 1881. S. 233.

[179]James Sibree. Madagaskar. Geographie, Naturgeschichte, Ethnographie der Insel. Autorisierte deutsche Ausgabe. Leipzig, 1881. S. 233.

[180]Gustav Kreitner. Im fernen Osten. Reisen des Grafen Béla Széchenyi in Indien, Japan, China, Tibet und Birma in den Jahren 1877–80. Wien, 1881. S. 522.

[180]Gustav Kreitner. Im fernen Osten. Reisen des Grafen Béla Széchenyi in Indien, Japan, China, Tibet und Birma in den Jahren 1877–80. Wien, 1881. S. 522.

[181]Jules Arène.La Chine familière.Paris, 1883.

[181]Jules Arène.La Chine familière.Paris, 1883.

[182]J. J. Rein. Japan nach Reisen u. Studien. Leipzig, 1881. Bd. I. S. 494.

[182]J. J. Rein. Japan nach Reisen u. Studien. Leipzig, 1881. Bd. I. S. 494.

[183]Bousquet.Le Japon de nos jours.Bd. I. S. 93.

[183]Bousquet.Le Japon de nos jours.Bd. I. S. 93.

[184]Ausland. 1862. S. 471. 472.

[184]Ausland. 1862. S. 471. 472.

[185]In einem Hochzeitsgedichte der siebenbürgischen Zigeuner ist vom „Kuss auf den weissen Mund“ die Rede. (Globus Bd. XXXVI. S. 91.) Auch finde ich von ihnen ein Sprichwort verzeichnet, welches lautet: „Das ist wie ein Kuss, nichtsnütz, wenn es nicht zwischen zweien geteilt wird.“ (Beilage zur Wiener Abendpost vom 18. Juli 1876. S. 647)

[185]In einem Hochzeitsgedichte der siebenbürgischen Zigeuner ist vom „Kuss auf den weissen Mund“ die Rede. (Globus Bd. XXXVI. S. 91.) Auch finde ich von ihnen ein Sprichwort verzeichnet, welches lautet: „Das ist wie ein Kuss, nichtsnütz, wenn es nicht zwischen zweien geteilt wird.“ (Beilage zur Wiener Abendpost vom 18. Juli 1876. S. 647)

[186]Globus. Bd. XVII. S. 170.

[186]Globus. Bd. XVII. S. 170.

[187]Friedrich Ewaldim Globus Bd. IX. S. 267: Wie eigentümlich lautet nicht z. B. die (buchstäblich wahre) Geschichte von jenem Bauern, der gegen seinen Prediger sich über das schamlose Benehmen seiner Frau beklagte und auf die Frage, worin sich denn dasselbe äussere, zögernd zur Antwort gab: „Ja, sehn Se, neelich, als ick ruhig in de Kök (Küche) seet, do geef si mi mit eenmal, mit Erlaubnis to seggen, ’n Kuss!“

[187]Friedrich Ewaldim Globus Bd. IX. S. 267: Wie eigentümlich lautet nicht z. B. die (buchstäblich wahre) Geschichte von jenem Bauern, der gegen seinen Prediger sich über das schamlose Benehmen seiner Frau beklagte und auf die Frage, worin sich denn dasselbe äussere, zögernd zur Antwort gab: „Ja, sehn Se, neelich, als ick ruhig in de Kök (Küche) seet, do geef si mi mit eenmal, mit Erlaubnis to seggen, ’n Kuss!“

[188]Zöller. Pampas und Anden. S. 392.

[188]Zöller. Pampas und Anden. S. 392.

[189]Sir Samuel White Baker.The Albert Nyanza, great basin of the Nile.London, 1866. Bd. I. S. 219.

[189]Sir Samuel White Baker.The Albert Nyanza, great basin of the Nile.London, 1866. Bd. I. S. 219.

[190]Ausland. 1871. S. 832–833.

[190]Ausland. 1871. S. 832–833.

[191]Zöller. Forschungsreisen in Kamerun. Bd. II. S. 60.

[191]Zöller. Forschungsreisen in Kamerun. Bd. II. S. 60.

[192]Helmuth von Moltke. Briefe über Zustände und Begebenheiten in der Türkei aus den Jahren 1835–1839. Berlin, 1876. S. 34.

[192]Helmuth von Moltke. Briefe über Zustände und Begebenheiten in der Türkei aus den Jahren 1835–1839. Berlin, 1876. S. 34.

[193]Kuntze. Um die Erde. S. 253.

[193]Kuntze. Um die Erde. S. 253.

[194]Ausland. 1860. S. 64.

[194]Ausland. 1860. S. 64.

[195]Die Natur. Halle, 1866. S. 30 ff.

[195]Die Natur. Halle, 1866. S. 30 ff.

[196]Brodie Cruickshank.Eighteen Years on the Gold Coast of Africa.London, 1853. Bd. II. S. 208–210: Ein Fantivater verweigert seinem Sohne ein Mädchen, das ihm verpfändet war, und entschliesst sich endlich sie selbst zum Weibe zu nehmen. Er quält sie nunmehr mit Eifersucht hinsichtlich seines Sohnes, den er bevorzugt glaubt, und infolge dessen lässt sich letzterer von seiner Stiefmutter bewegen, ihrem Leben zugleich mit dem seinigen ein Ende zu machen: er erschiesst sie und versucht sich selbst den Hals abzuschneiden; doch misslingt ihm dies und er stirbt durch den Strang. Ein anderer erdolcht Weib und Kind und bringt zuletzt sich selbst um, aus Verzweiflung darüber, jene an seinen Gläubiger verpfänden zu müssen, den er nicht zu befriedigen vermochte.

[196]Brodie Cruickshank.Eighteen Years on the Gold Coast of Africa.London, 1853. Bd. II. S. 208–210: Ein Fantivater verweigert seinem Sohne ein Mädchen, das ihm verpfändet war, und entschliesst sich endlich sie selbst zum Weibe zu nehmen. Er quält sie nunmehr mit Eifersucht hinsichtlich seines Sohnes, den er bevorzugt glaubt, und infolge dessen lässt sich letzterer von seiner Stiefmutter bewegen, ihrem Leben zugleich mit dem seinigen ein Ende zu machen: er erschiesst sie und versucht sich selbst den Hals abzuschneiden; doch misslingt ihm dies und er stirbt durch den Strang. Ein anderer erdolcht Weib und Kind und bringt zuletzt sich selbst um, aus Verzweiflung darüber, jene an seinen Gläubiger verpfänden zu müssen, den er nicht zu befriedigen vermochte.

[197]Davis.Evenings in my tent or wanderings in Balad Ejjareed.London, 1854. Bd. I. S. 232.

[197]Davis.Evenings in my tent or wanderings in Balad Ejjareed.London, 1854. Bd. I. S. 232.

[198]Ausland. 1857. S. 888.

[198]Ausland. 1857. S. 888.

[199]Globus. Bd. XLIII. S. 185.

[199]Globus. Bd. XLIII. S. 185.

[200]H. H. Johnston. Der Kongo. Reise von seiner Mündung bis Bolobo. Leipzig, 1884. S. 375.

[200]H. H. Johnston. Der Kongo. Reise von seiner Mündung bis Bolobo. Leipzig, 1884. S. 375.

[201]A. a. O. S. 376.

[201]A. a. O. S. 376.

[202]Zöller. Forschungsreisen in Kamerun. Bd. II. S. 69.

[202]Zöller. Forschungsreisen in Kamerun. Bd. II. S. 69.

[203]H.Wachenhusen. Geschichten aus dem Badeleben. Stuttgart, 1875. S. 165–166.

[203]H.Wachenhusen. Geschichten aus dem Badeleben. Stuttgart, 1875. S. 165–166.

[204]Globus. Bd. XXI. S. 335.

[204]Globus. Bd. XXI. S. 335.

[205]Hellwald. Kulturgeschichte. Dritte Aufl. Bd. II. S. 355–356.

[205]Hellwald. Kulturgeschichte. Dritte Aufl. Bd. II. S. 355–356.

[206]LondonerNature. Bd. IX. S. 149.

[206]LondonerNature. Bd. IX. S. 149.

[207]Zöller. Forschungsreisen in Kamerun. Bd. I. S. 28.

[207]Zöller. Forschungsreisen in Kamerun. Bd. I. S. 28.

[208]Powell. Unter den Kannibalen von Neubritannien. S. 80.

[208]Powell. Unter den Kannibalen von Neubritannien. S. 80.

[209]Als 1880 der amerikanische SozialistenführerKearnyan der Spitze der „Arbeiterpartei“ in San Francisko eine wilde Chinesenhetze zu Wege brachte und Geld sammelte für die Errichtung ständiger Chinesengalgen auf den Sandlots, schien seine ParteigängerinAnna Smithselbstloser zu sein, denn sie forderte in öffentlicher Rede auf, nicht bis zu Fertigstellung jener Galgen zu warten, sondern die schon vorhandenen Laternenpfähle sofort zu benutzen. Frauen sind aber immer auch sparsamer. Siehe: Newyorker Staatszeitung vom 6. März 1880.

[209]Als 1880 der amerikanische SozialistenführerKearnyan der Spitze der „Arbeiterpartei“ in San Francisko eine wilde Chinesenhetze zu Wege brachte und Geld sammelte für die Errichtung ständiger Chinesengalgen auf den Sandlots, schien seine ParteigängerinAnna Smithselbstloser zu sein, denn sie forderte in öffentlicher Rede auf, nicht bis zu Fertigstellung jener Galgen zu warten, sondern die schon vorhandenen Laternenpfähle sofort zu benutzen. Frauen sind aber immer auch sparsamer. Siehe: Newyorker Staatszeitung vom 6. März 1880.

[210]Powell. A. a. O. S. 122.

[210]Powell. A. a. O. S. 122.

[211]Thomson. Durch Massailand. S. 391.

[211]Thomson. Durch Massailand. S. 391.

[212]J. P. Ferrier.Caravan Journeys and Wanderings in Persia, Afghanistan, Turkistan and Beloochistan.London, 1857. S. 194.

[212]J. P. Ferrier.Caravan Journeys and Wanderings in Persia, Afghanistan, Turkistan and Beloochistan.London, 1857. S. 194.

[213]A. a. O. S. 237.

[213]A. a. O. S. 237.

[214]A. a. O. S. 252.

[214]A. a. O. S. 252.

[215]A.Müller. Der Islâm im Morgen- und Abendlande. Berlin, 1885. Bd. I. S. 123.

[215]A.Müller. Der Islâm im Morgen- und Abendlande. Berlin, 1885. Bd. I. S. 123.

[216]Hellwald. Naturgeschichte des Menschen. Stuttgart, o. J. Bd. II. S. 149. Die neueste Schilderung der Dahomeh-Amazonen verdanken wirHugo Zöller. Forschungsreisen in Kamerun. Bd. I. S. 42–46.

[216]Hellwald. Naturgeschichte des Menschen. Stuttgart, o. J. Bd. II. S. 149. Die neueste Schilderung der Dahomeh-Amazonen verdanken wirHugo Zöller. Forschungsreisen in Kamerun. Bd. I. S. 42–46.

[217]Zöller. Forschungsreisen in Kamerun. Bd. I. S. 43. Bd II. S. 82.

[217]Zöller. Forschungsreisen in Kamerun. Bd. I. S. 43. Bd II. S. 82.

[218]United Service Magazinevom April 1870.

[218]United Service Magazinevom April 1870.

[219]Schwäbischer Merkur vom 23. Mai 1885.

[219]Schwäbischer Merkur vom 23. Mai 1885.

[220]Von ihr wird heute noch im Volke gesungen:Ward dergleichen je vernommen,Dass ein Mädchen siebzig siebenTrotzigen Haiduken herrsche?Dort auf jenen grünen BergenIn den Forsten dort geschah’s so!Also zu den siebzig siebenMännern sprach alsdort das Mädchen:„Nicht bedarf es hier der Herbheit,Nicht des Neides, nicht des Zornes!Zieh’ den Ring vom Finger einer,Häng’ ihn dort an jene Buche,Und der Reih’ nach, Freunde, mögt ihrAlle nach dem Ringe schiessen!Wer den Ring schiesst von der Buche,Der fortan mag uns gebieten,Ihm als Weib füg’ ich mich selber!“Und sie schossen nach dem RingeUnd den Ring traf auch nicht einer.Und das Mädchen drauf sprach weiter,„Gebt das Rohr, dass ich nun schiesse!“Schoss — und von der Buche niederFiel das Ringlein auf den Rasen.Weiter sprach darauf das Mägdlein:„Nehmt nun einen Stein und werfet!Wer den bessern Wurf, denn ich, thut,Gern als Weib will ich ihm dienenUnd fortan sei er uns Führer!“Und sie warfen all’ der Reih’ nach,Einer besser als der andre;Doch den besten Wurf von allen,Volle zehn Schritt über alle,That das Mädchen. Und so blieb’s denn,Dass ein Mädchen siebzig siebenTrotzigen Haiduken herrschte.

[220]Von ihr wird heute noch im Volke gesungen:

Ward dergleichen je vernommen,Dass ein Mädchen siebzig siebenTrotzigen Haiduken herrsche?Dort auf jenen grünen BergenIn den Forsten dort geschah’s so!Also zu den siebzig siebenMännern sprach alsdort das Mädchen:„Nicht bedarf es hier der Herbheit,Nicht des Neides, nicht des Zornes!Zieh’ den Ring vom Finger einer,Häng’ ihn dort an jene Buche,Und der Reih’ nach, Freunde, mögt ihrAlle nach dem Ringe schiessen!Wer den Ring schiesst von der Buche,Der fortan mag uns gebieten,Ihm als Weib füg’ ich mich selber!“Und sie schossen nach dem RingeUnd den Ring traf auch nicht einer.Und das Mädchen drauf sprach weiter,„Gebt das Rohr, dass ich nun schiesse!“Schoss — und von der Buche niederFiel das Ringlein auf den Rasen.Weiter sprach darauf das Mägdlein:„Nehmt nun einen Stein und werfet!Wer den bessern Wurf, denn ich, thut,Gern als Weib will ich ihm dienenUnd fortan sei er uns Führer!“Und sie warfen all’ der Reih’ nach,Einer besser als der andre;Doch den besten Wurf von allen,Volle zehn Schritt über alle,That das Mädchen. Und so blieb’s denn,Dass ein Mädchen siebzig siebenTrotzigen Haiduken herrschte.

Ward dergleichen je vernommen,Dass ein Mädchen siebzig siebenTrotzigen Haiduken herrsche?Dort auf jenen grünen BergenIn den Forsten dort geschah’s so!Also zu den siebzig siebenMännern sprach alsdort das Mädchen:„Nicht bedarf es hier der Herbheit,Nicht des Neides, nicht des Zornes!Zieh’ den Ring vom Finger einer,Häng’ ihn dort an jene Buche,Und der Reih’ nach, Freunde, mögt ihrAlle nach dem Ringe schiessen!Wer den Ring schiesst von der Buche,Der fortan mag uns gebieten,Ihm als Weib füg’ ich mich selber!“Und sie schossen nach dem RingeUnd den Ring traf auch nicht einer.Und das Mädchen drauf sprach weiter,„Gebt das Rohr, dass ich nun schiesse!“Schoss — und von der Buche niederFiel das Ringlein auf den Rasen.Weiter sprach darauf das Mägdlein:„Nehmt nun einen Stein und werfet!Wer den bessern Wurf, denn ich, thut,Gern als Weib will ich ihm dienenUnd fortan sei er uns Führer!“Und sie warfen all’ der Reih’ nach,Einer besser als der andre;Doch den besten Wurf von allen,Volle zehn Schritt über alle,That das Mädchen. Und so blieb’s denn,Dass ein Mädchen siebzig siebenTrotzigen Haiduken herrschte.

Ward dergleichen je vernommen,Dass ein Mädchen siebzig siebenTrotzigen Haiduken herrsche?Dort auf jenen grünen BergenIn den Forsten dort geschah’s so!Also zu den siebzig siebenMännern sprach alsdort das Mädchen:„Nicht bedarf es hier der Herbheit,Nicht des Neides, nicht des Zornes!Zieh’ den Ring vom Finger einer,Häng’ ihn dort an jene Buche,Und der Reih’ nach, Freunde, mögt ihrAlle nach dem Ringe schiessen!Wer den Ring schiesst von der Buche,Der fortan mag uns gebieten,Ihm als Weib füg’ ich mich selber!“Und sie schossen nach dem RingeUnd den Ring traf auch nicht einer.Und das Mädchen drauf sprach weiter,„Gebt das Rohr, dass ich nun schiesse!“Schoss — und von der Buche niederFiel das Ringlein auf den Rasen.Weiter sprach darauf das Mägdlein:„Nehmt nun einen Stein und werfet!Wer den bessern Wurf, denn ich, thut,Gern als Weib will ich ihm dienenUnd fortan sei er uns Führer!“Und sie warfen all’ der Reih’ nach,Einer besser als der andre;Doch den besten Wurf von allen,Volle zehn Schritt über alle,That das Mädchen. Und so blieb’s denn,Dass ein Mädchen siebzig siebenTrotzigen Haiduken herrschte.

Ward dergleichen je vernommen,

Dass ein Mädchen siebzig sieben

Trotzigen Haiduken herrsche?

Dort auf jenen grünen Bergen

In den Forsten dort geschah’s so!

Also zu den siebzig sieben

Männern sprach alsdort das Mädchen:

„Nicht bedarf es hier der Herbheit,

Nicht des Neides, nicht des Zornes!

Zieh’ den Ring vom Finger einer,

Häng’ ihn dort an jene Buche,

Und der Reih’ nach, Freunde, mögt ihr

Alle nach dem Ringe schiessen!

Wer den Ring schiesst von der Buche,

Der fortan mag uns gebieten,

Ihm als Weib füg’ ich mich selber!“

Und sie schossen nach dem Ringe

Und den Ring traf auch nicht einer.

Und das Mädchen drauf sprach weiter,

„Gebt das Rohr, dass ich nun schiesse!“

Schoss — und von der Buche nieder

Fiel das Ringlein auf den Rasen.

Weiter sprach darauf das Mägdlein:

„Nehmt nun einen Stein und werfet!

Wer den bessern Wurf, denn ich, thut,

Gern als Weib will ich ihm dienen

Und fortan sei er uns Führer!“

Und sie warfen all’ der Reih’ nach,

Einer besser als der andre;

Doch den besten Wurf von allen,

Volle zehn Schritt über alle,

That das Mädchen. Und so blieb’s denn,

Dass ein Mädchen siebzig sieben

Trotzigen Haiduken herrschte.

[221]Am bekanntesten ist vielleicht jeneEleonore Prohaska(geboren zu Potsdam am 11. März 1785), welche unter dem NamenAugust Benzals freiwilliger Lützowscher Jäger diente und in der Schlacht bei der Göhrde am 16. September 1813 tötlich verwundet mit dem Ausrufe fiel: „Herr Lieutnant, ich bin ein Mädchen!“ Zahlreiche Beispiele solcher Fälle finden sich gesammelt bei: Dr.Wilhelm Stricker. Die Amazonen in Sage und Geschichte. Berlin, 1868.

[221]Am bekanntesten ist vielleicht jeneEleonore Prohaska(geboren zu Potsdam am 11. März 1785), welche unter dem NamenAugust Benzals freiwilliger Lützowscher Jäger diente und in der Schlacht bei der Göhrde am 16. September 1813 tötlich verwundet mit dem Ausrufe fiel: „Herr Lieutnant, ich bin ein Mädchen!“ Zahlreiche Beispiele solcher Fälle finden sich gesammelt bei: Dr.Wilhelm Stricker. Die Amazonen in Sage und Geschichte. Berlin, 1868.


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