Die Gewalten der Erdevon R. H. FrancéMit etwa 700 Abbildungen auf TafelnDas Werk Francés ist von einem Forscher geschrieben, der die Phantasie und die Sprachkraft eines Dichters hat. Nicht ein prähistorisches Ereignis ist in diesem großen Gemäldezyklus die Schöpfung, sondern ein Hergang, der sich immer erneuert. Immer noch bebt in den glühenden Tiefen die Erde und baut an Gebirgen kommender Äonen. Immer wogt die salzige Flut um die Länder, hier abreißend, dort hinzutragend. Immer wandern und sterben, durch Sonne und Luft verwitternd, die eisigen Alpengipfel. Üppig und schön blüht die Vegetation; doch nicht in fernen Erdzeiten, sondern in einer, die nur wenig zurückliegt, vielleicht erst in der Gegenwart hat sie diese Üppigkeit und Schönheit erreicht. Immer wirft das Leben alte Formen zu den Toten und bringt in geheimnisvoller Anpassung neue hervor. Nur ein Tag ist die Geschichte der Erde und dennoch uferlose Ewigkeit. Mit einer Versinnlichung, die die Rätsel der Geologie hell überleuchtet, wie ein Erzähler von einem Bild zum andern führend, gibt Francé Zusammenfassungen letzter Resultate. Jedem Leser verständlich, gehört dieses Buch zu den Meisterwerken einer volkstümlichen Darstellungskunst.Verlag Ullstein & Co, Berlin
Die Gewalten der Erde
von R. H. Francé
Mit etwa 700 Abbildungen auf Tafeln
Mit etwa 700 Abbildungen auf Tafeln
Das Werk Francés ist von einem Forscher geschrieben, der die Phantasie und die Sprachkraft eines Dichters hat. Nicht ein prähistorisches Ereignis ist in diesem großen Gemäldezyklus die Schöpfung, sondern ein Hergang, der sich immer erneuert. Immer noch bebt in den glühenden Tiefen die Erde und baut an Gebirgen kommender Äonen. Immer wogt die salzige Flut um die Länder, hier abreißend, dort hinzutragend. Immer wandern und sterben, durch Sonne und Luft verwitternd, die eisigen Alpengipfel. Üppig und schön blüht die Vegetation; doch nicht in fernen Erdzeiten, sondern in einer, die nur wenig zurückliegt, vielleicht erst in der Gegenwart hat sie diese Üppigkeit und Schönheit erreicht. Immer wirft das Leben alte Formen zu den Toten und bringt in geheimnisvoller Anpassung neue hervor. Nur ein Tag ist die Geschichte der Erde und dennoch uferlose Ewigkeit. Mit einer Versinnlichung, die die Rätsel der Geologie hell überleuchtet, wie ein Erzähler von einem Bild zum andern führend, gibt Francé Zusammenfassungen letzter Resultate. Jedem Leser verständlich, gehört dieses Buch zu den Meisterwerken einer volkstümlichen Darstellungskunst.
Verlag Ullstein & Co, Berlin