XII

Armut schließt uns unsre Rechte;Darum, was die Seele möchte,Reicht sie leider dir nicht dar:Wie belohnen wir dein Künden,Juda, der uns armen BlindenEin so großer Künder war?Liedesvater, sag’ mir, zeugteDich der Dichterkönig? SäugteSelig einst Deborah dich?Seelen jagst du, nicht mit Schlingen,Nein, in deiner Liebe fingenAll die frohen Herzen sich.Deine Lippen sind so süße,Deine Reden Heldengrüße,Klar dein Wort und mannazart;Löwe und Gazelle scheinenHerrlich sich in dir zu einen:Kraft und Schwäche hold gepaart.

Armut schließt uns unsre Rechte;Darum, was die Seele möchte,Reicht sie leider dir nicht dar:Wie belohnen wir dein Künden,Juda, der uns armen BlindenEin so großer Künder war?Liedesvater, sag’ mir, zeugteDich der Dichterkönig? SäugteSelig einst Deborah dich?Seelen jagst du, nicht mit Schlingen,Nein, in deiner Liebe fingenAll die frohen Herzen sich.Deine Lippen sind so süße,Deine Reden Heldengrüße,Klar dein Wort und mannazart;Löwe und Gazelle scheinenHerrlich sich in dir zu einen:Kraft und Schwäche hold gepaart.

Armut schließt uns unsre Rechte;Darum, was die Seele möchte,Reicht sie leider dir nicht dar:Wie belohnen wir dein Künden,Juda, der uns armen BlindenEin so großer Künder war?

Armut schließt uns unsre Rechte;

Darum, was die Seele möchte,

Reicht sie leider dir nicht dar:

Wie belohnen wir dein Künden,

Juda, der uns armen Blinden

Ein so großer Künder war?

Liedesvater, sag’ mir, zeugteDich der Dichterkönig? SäugteSelig einst Deborah dich?Seelen jagst du, nicht mit Schlingen,Nein, in deiner Liebe fingenAll die frohen Herzen sich.

Liedesvater, sag’ mir, zeugte

Dich der Dichterkönig? Säugte

Selig einst Deborah dich?

Seelen jagst du, nicht mit Schlingen,

Nein, in deiner Liebe fingen

All die frohen Herzen sich.

Deine Lippen sind so süße,Deine Reden Heldengrüße,Klar dein Wort und mannazart;Löwe und Gazelle scheinenHerrlich sich in dir zu einen:Kraft und Schwäche hold gepaart.

Deine Lippen sind so süße,

Deine Reden Heldengrüße,

Klar dein Wort und mannazart;

Löwe und Gazelle scheinen

Herrlich sich in dir zu einen:

Kraft und Schwäche hold gepaart.

Dankerfüllt sang Jehuda Halevi noch einmal den Ruhm des Freundes. Dann umarmte er zum letzten Male die geliebten Schüler, die Tochter, den kleinen Jehuda, um sich plötzlich loszureißen und die Tore Cordovas durchschreitend dem Süden zuzueilen, wo das Schiff ihn erwartete, das ihn zu den Bergen der Heimat tragen sollte. Schon zu lange hatte er gezaudert. Deshalb konnte es ihm jetzt nicht schnell genug gehen. Wohl wußte er, daß in Granada ihn Freunde erwarteten, die ihn das letzte Mal sehen wollten. Aber die Angst, aufgehalten zu werden, veranlaßte ihn, die schöne Granatenstadt gar nicht zu berühren.

Es steht der Libanon vor mir,Da darf ich nicht „Granaten“ pflücken:So will es meiner Sünden Zahl,Die Frevel so, die allzumalAuf meine Seele drücken.

Es steht der Libanon vor mir,Da darf ich nicht „Granaten“ pflücken:So will es meiner Sünden Zahl,Die Frevel so, die allzumalAuf meine Seele drücken.

Es steht der Libanon vor mir,Da darf ich nicht „Granaten“ pflücken:So will es meiner Sünden Zahl,Die Frevel so, die allzumalAuf meine Seele drücken.

Es steht der Libanon vor mir,

Da darf ich nicht „Granaten“ pflücken:

So will es meiner Sünden Zahl,

Die Frevel so, die allzumal

Auf meine Seele drücken.

So kam er zum Meere, das ihm nicht unbekannt war. Oft hatte er an seinem Strande gesessen und mit den Kieseln gespielt oder den Wellen gelauscht, die kamen und gingen wie ein unterwürfiges Heer, die Hand des Königs zu küssen. Jetzt sollte er sich diesem Heere anvertrauen. Zagend betrat er die Planke des Schiffes und sah sich bald von brutalem Schiffsvolk umgeben, das prahlend die Klugen verachtet und nur den Schwimmer schätzt.

Die Reise war zunächst von günstigen Winden begleitet. Dann aber kamen stürmische Tage, an denen der Dichter unter der Seekrankheit litt. Gleichzeitig verfolgte ihn die Angst vor Piraten, und auch die Schiffsleute flößten ihm Mißtrauen ein. Trotz alledem aber brachten ihm die Tage auf dem Meere Augenblicke der höchsten dichterischen Offenbarungen. Ob der Sturm ihn umbrauste oder der Sternenhimmel der Mitternacht in die spiegelnden Fluten sank, seine Augen waren weit geöffnet, aus dem Brunnen der ewigen Erhabenheiten zu trinken. Er hat die Natur des Weltmeeres ausgeschöpft, wie sie sich nur ausschöpfen läßt. Die Woge sprach zu ihm, aber was sie sprach, war wieder nur und konnte nur eines sein: – Gott.

Das Schiff war seinem Ziele nahe. Da brach – es war im September des Jahres 1141 – eines Tages ein stürmischer Ostwind los, der das Schiff nicht vorwärts ließ, vielmehr es zwang, rückwärts segelnd im Hafen Alexandrias vor Anker zu gehen. Bitterer Unmut erfaßte Jehuda Halevi. Aber es half ihm nichts, er mußte an Land. Doch nahm er sich vor, sobald als die Stürme nachließen, wieder in See zu gehen.

Kaum jedoch hatte sich unter den Juden Alexandrias die Kunde verbreitet, daß der gefeierte Dichter desAbendlandes in der Stadt sei, als sie herbeiströmten, ihn zu sehen und mit den ausgesuchtesten Ehren zu überhäufen. Der reichste Jude der Stadt, der Arzt und Rabbi Aaron ben Zion ibn Alamânî, zog ihn in seinen Palast. Dieser Palast allein schon wirkte auf den überraschten Dichter überwältigend. Da ging man über goldbedeckte Quadern, stieg in die Gärten hinab und wandelte zwischen blühenden Narden und Cyprusblumen an duftenden Springbrunnen vorüber zu den Myrtenlauben, in deren Zweigen die Nachtigallen sangen, während gurrende Tauben die Wege bedeckten. Alamânî veranstaltete für den Dichter rauschende Festlichkeiten, auf denen ihm die Edelsten Alexandrias in ausgelassenem Jubel huldigten, trinkend und singend und ihm selbst zum Singen begeisternd. Jehuda Halevi war bezwungen. So viel Liebe hatte er sich nicht träumen lassen. Er konnte nicht anders: er mußte diese Stunde genießen und blieb. So hatte ihn das Erdentum wieder umfangen, da er sich ihm längst enthoben wähnte. Ein später Liebesfrühling wird dem fast Sechzigjährigen beschert. Mit anakreontischer Freude singt er von reizenden Abenteuern unter den Fenstern der Schönen.

Dann aber kommt wieder die Wirrnis über ihn, und die Sehnsucht nach Zion erwacht von neuem. Die Sabbathe verhüllen ihm ihre Weihe, er kann nicht wahrhaft froh werden, er fühlt, daß er sich selber untreu geworden ist. So sehnt er sich, aus Alexandria fortzukommen. Eines Tages trifft aus Damiette ein Bote des Abû Sa’îd Chalfon Halevi ein, der ihm einen Brief von dem Fürsten der ägyptischen Juden, dem Nagid Abû Mansûr Samuel ibn Chananjah, überbringt. Jehuda Halevi wird eingeladen, nach Kairo zu kommen, um sich im Palaste des Fürsten seiner Gastfreundschaft zu erfreuen. Sofort sagt er zu und meldet gleichzeitig seinen Besuch in Damiette für später an. Er hofft, der Fürst wird ihm helfen,bald zum Ziele seiner Sehnsucht zu gelangen. Nachdem er in Alexandria noch einige Einkäufe erledigt hat, fährt er nach Kairo. Der Eindruck, den der glänzende Hofstaat des Nagid auf ihn macht, ist noch größer als der, den er in Alexandria gehabt hat, und übertrifft alle seine Erwartungen. Wenn er den Fürsten in seiner Staatskarosse unter den Klängen rauschender Musik und von Soldaten begleitet ausfahren sieht, muß er an Josef in Aegypten denken. Solche Macht eines Juden hatte er in Spanien nie gesehen. Samuel spielte in der Tat am Hofe des fatimidischen Sultans Al Hafis eine bedeutsame Rolle und konnte dadurch seinen jüdischen Brüdern eine starke Stütze sein.

Er empfängt unseren Dichter mit den höchsten Ehren, und als Jehuda seinen Palast betritt, fühlt er, daß er in ein Haus der Liebe und Freude getreten ist. Hier wird das ruhebedürftige Herz zur Ruhe kommen. Ein Fest folgt nun wieder dem anderen. Es ist, als wenn Aegypten ihn entschädigen will für die vielen Jahre der Entbehrung und Verkennung. Aber wieder kommen die Gedanken an das letzte Ziel und trüben die Freude. Wieder ergreift ihn die Unrast und treibt ihn weiter. Wenige Tage vor dem Chanukafest verläßt er plötzlich Kairo, um nach der Hafenstadt Damiette zu fahren, von wo aus er mit Hilfe des bereits genannten Abû Sa’îd Chalfon Halevi endlich ans Ziel zu gelangen hofft. In Damiette verweilt er genau vierzehn Tage bis zum elften des Monats Tebet. Hier wird er tief von der paradiesischen Natur Aegyptens ergriffen, die dem Dichter ihre ganze Blütenpracht enthüllt. Noch einmal tritt die Jugend vor seine Augen, alte Träume steigen empor, Träume der Liebe und Freundschaft. Abû Sa’îd versucht ihn zurückzuhalten, wie es jeder in Aegypten versucht hat. Man hatte ihn durch rauschende Feste von dem Ziele seiner Sehnsucht ablenken wollen, das so schönwar und doch mit Enttäuschung enden mußte. Schließlich aber muß der Freund doch nachgeben, und am Tage nach dem Fasten des Tebet besteigt Abul Hasan Jehuda Halevi die Barke auf dem Nil, um weiter zu fahren: stromaufwärts oder stromabwärts? Wir wissen es nicht. Mit diesem Tage schließt für uns das Leben Jehuda Halevis. Schließt mit einer Frage: Hat er das Ziel seiner Sehnsucht erreicht? Ist er, wie die Sage erzählt, im Tore Jerusalems von dem Rosse eines daherjagenden Sarazenen zerstampft worden? Oder hat man ihn irgendwo im ägyptischen Sande verscharrt? –

Wir wissen nichts von seinem Ende. Wissen nur, daß er mitten im Jubel der ägyptischen Tage vom Tode redete, vom Grabe, das vor ihm liege, und vom Greisentum, das nun nicht mehr zu verheimlichen sei. Und wenn es wahr ist, daß Todesahnen des Sterbens Anfang ist, so trug er den Keim des Todes schon damals in sich, da er mit zitternder Hand dem Fürsten Samuel die flehenden, von geheimer Angst erfüllten Worte schrieb, mit denen wir sein Leben beschließen wollen:

Wollt ihr Liebes mir vergelten,Sendet meinem Herrn mich zu:Eh’ ich unter seinem ZelteGlücklich nicht das meine stellte,Find’ ich keine Ruh’.Haltet mich nicht auf zu eilen,Da mich schon die Angst erfaßt:Unter seinem Flügel weilenUnd der Väter Ruhe teilenBleibt doch meine einz’ge Rast.

Wollt ihr Liebes mir vergelten,Sendet meinem Herrn mich zu:Eh’ ich unter seinem ZelteGlücklich nicht das meine stellte,Find’ ich keine Ruh’.Haltet mich nicht auf zu eilen,Da mich schon die Angst erfaßt:Unter seinem Flügel weilenUnd der Väter Ruhe teilenBleibt doch meine einz’ge Rast.

Wollt ihr Liebes mir vergelten,Sendet meinem Herrn mich zu:Eh’ ich unter seinem ZelteGlücklich nicht das meine stellte,Find’ ich keine Ruh’.

Wollt ihr Liebes mir vergelten,

Sendet meinem Herrn mich zu:

Eh’ ich unter seinem Zelte

Glücklich nicht das meine stellte,

Find’ ich keine Ruh’.

Haltet mich nicht auf zu eilen,Da mich schon die Angst erfaßt:Unter seinem Flügel weilenUnd der Väter Ruhe teilenBleibt doch meine einz’ge Rast.

Haltet mich nicht auf zu eilen,

Da mich schon die Angst erfaßt:

Unter seinem Flügel weilen

Und der Väter Ruhe teilen

Bleibt doch meine einz’ge Rast.

Es bleibt noch übrig, ein kurzes Wort über die Dichtungen Jehuda Halevis zu sagen. Wer sie genießen will, muß es lernen, sich auf die kurze Zeit seines Genießens aller abendländischen Traditionen zu entschlagen. Dieser Dichter ist ein Orientale. Der Orientale dichtet nicht wie der Abendländer. Er weiß nicht, was das heißt: Kunstwerk. Er fängt an zu singen, sorglos, wie er enden wird. Die orientalische Dichtung hat etwas Sprudelndes, geheimnisvoll Bewegliches. Hier fehlt alle Konzeption und Komposition. Nirgends spürt man die bauende Hand, nirgends die Energie zügelhaltenden Künstlertums. Das singt und musiziert wie die Vögel im Walde, endlos jubilierend. Daher die erstaunliche Fruchtbarkeit dieser Poeten aus dem Lande der Morgensonne. Ihre Lieder zählen immer nach Tausenden.

Es ist der tiefe Unterschied zwischen Morgen- und Abendland, der sich hier kundtut. Der Abendländer ist induktiver, der Morgenländer intuitiver veranlagt. Dieser schaut, jener sinnt. Hier Prophet, dort Denker. Der Orientale hängt am Einzelnen, springt über zum Anderen, flüchtet zum Dritten, eines aber bleibt ihm ewig verhüllt: Das Ganze. Die Dinge sind beieinander, nicht ineinander. Das ist kein Vorteil, aber auch nicht immer ein Nachteil. Wo es so liegt, wird die Historie zwar leicht anekdotisch, die Dichtung geistreich. Aber es bleibt dafür alles ursprünglich, nichts erstarrt in der Form, nichts erfriert in der Methode.

Man kann den orientalischen Geist am besten an der Sprache studieren. Im Semitischen wird koordiniert, nicht subordiniert. Es gibt kaum eine Syntax. Die feinen Nüancen unserer Rede sind unmöglich, oder besser gesagt: sie sind teils verborgener, teils umständlicher als bei uns. Woraus die unendliche Schwierigkeit für denUebersetzer entspringt. Der Uebersetzer muß in den Geist der semitischen Sprachen soweit eingedrungen sein, daß er die verborgenen Nüancen des Beieinander zu spüren vermag. Denn seine Aufgabe ist es, das Koordinierte zu subordinieren, ohne die zartesten Töne zu verwischen. Ist dies gelungen, so wird der Okzidentale den Orientalen begreifen. –

Jehuda Halevi ist ein Kind zweier Kulturen, der arabisch-andalusischen und der jüdischen. Obgleich all seine Dichtungen in klassischem Hebräisch geschrieben sind, ist er doch in seinen profanen Gesängen der echte arabische Rhapsode. So sehr, daß er als Repräsentant der arabischen Dichtung gelten kann: Dieselbe Glut der Farben, derselbe Strom wechselnder Bilder, dieselbe Ungebundenheit der Sprache, dieselbe Gewagtheit sinnlichen Schauens und dieselbe Grazie hinfließender, ewig wandelbarer Stimmungen. Man spürt das Pathos und die Deklamation. Die Lieder der Liebe und die Episteln der Freundschaft sind es vor allem, die Form und Inhalt nach bei Jehuda Halevi echt arabisch sind. Das Kommen und Gehen im Traume, das geheime Wandeln der Seele auf den Pfaden der Liebe, das Suchen nach den verwehten Spuren auf der Freundschaft Trümmern, die Klage um Scheiden und Meiden, die in tausend Tränen zerrinnt, der Ueberschwang der Sehnsucht, die Uebertreibung des Lobes, alles so leicht, so bunt, so redselig ausfließend bis auf den letzten Tropfen, so echt – arabisch.

Am größten aber ist Jehuda Halevi zweifellos in seiner religiösen Dichtung. Dort treffen sich die beiden Welten in ihm. Die Ungebundenheit des Arabers findet hier einen Zügel: Den jüdischen Geist. Dieser Geist, obgleich ebenfalls orientalisch, hat es doch zu einer Aesthetik gebracht. Palästina war der einzige Punkt im Morgenlande, wo echtes Künstlertum wuchs: ein Künstlertumdes Lebens. Die Harmonie des Einheitsgedankens im All, die Akkorde der Völker in der Weltgeschichte, die Zentralität Israels, des Kleinods, das waren mächtig ordnende und bauende Gedanken. Und vor allem: Für Jehuda Halevi war es lebendiges Leben. Darum offenbart sich nirgends so wie in seiner religiösen Poesie sein Künstlertum. Hier ist er auch der Moderne am verwandtesten: Ueberall geschlossene Reihen, abgetönte Stimmungen, harmonische Steigerungen und Lösungen. Die Poesie der Andeutung, die ohne höchste Einheit des künstlerischen Bewußtseins nicht zu erreichen ist, finden wir hier in wunderbar zarter Vollendung. Die geheimsten Wirkungen moderner Stimmungen werden hier ausgelöst. Bedenken wir, daß der Dichter dem Zeitalter der deutschen Minnesänger angehört, so müssen wir geradezu erstaunen über die Differenziertheit seiner Empfindungen. Sie wird verständlich, wenn wir erwägen, daß er in seinem Lande das Kind einer blühenden Hochkultur gewesen ist.

So bewundern und verehren wir in ihm zweierlei zu gleicher Zeit: Die ursprünglichste Natur einer verschwendenden Dichterseele und die höchste Geisteszucht eines zwei Kulturen in sich vereinenden Genies. Damit hat die Dichtergröße Jehuda Halevis ihren Namen erhalten.

Nun aber möge er selbst zu euch sprechen, in all seiner Schwere und all seiner Grazie. Vielleicht daß er Seelen findet, die mit seiner Seele klingen. Dem, der ihn übersetzt hat, ist er Offenbarung geworden. Wer ihn aber immer lesen mag, er stehe still vor ihm. Hier ist heiliger Boden: Ecce poeta.

[1]Eine Art von Derwischen, die ein Leben in Kontemplation führen.

[2]Dajan ist der jüdische Gemeinderichter.


Back to IndexNext