(Nach gegebenen Endreimen.)

(Nach gegebenen Endreimen.)

Die Herzen knüpfen schneller ein Bündniß, als dieStaaten. –Ein junger Gärtner machte im Garten denBesuch,Und sah nach seinen Blumen, mit vorgebund’nemTuch,Die Aermel aufgewickelt, und in der Hand denSpaten.Die Rosentöpfe standen gereiht auf derEstradeNah’ bei dem Strom – da plötzlich, jenseits am andernStrand,Erschien ein lieblich Mägdlein, die bunte Kränzewand.Er warf ihr eine Rose hinüber an’sGestade.Das Kind war schön – so malet kein Pinsel, keineKreide–Die feinste Huldgestalt, wie gewebt aus Blüthenduft.Er schwur in seinem Innern: ja, ja, ich bin einSchuft,Sah ich in meinem Leben ’ne schön’re Augenweide.Sogleich umschlangen beide der Liebe seidneStricke,Sie steckt’ in ihre Flechten die Ros’ aus seinemTopf,So ward der Bund geschlossen – die Ros’ in ihremZopfWard so der Liebe Sprache, der Liebe Pfand undBrücke.

Die Herzen knüpfen schneller ein Bündniß, als dieStaaten. –Ein junger Gärtner machte im Garten denBesuch,Und sah nach seinen Blumen, mit vorgebund’nemTuch,Die Aermel aufgewickelt, und in der Hand denSpaten.Die Rosentöpfe standen gereiht auf derEstradeNah’ bei dem Strom – da plötzlich, jenseits am andernStrand,Erschien ein lieblich Mägdlein, die bunte Kränzewand.Er warf ihr eine Rose hinüber an’sGestade.Das Kind war schön – so malet kein Pinsel, keineKreide–Die feinste Huldgestalt, wie gewebt aus Blüthenduft.Er schwur in seinem Innern: ja, ja, ich bin einSchuft,Sah ich in meinem Leben ’ne schön’re Augenweide.Sogleich umschlangen beide der Liebe seidneStricke,Sie steckt’ in ihre Flechten die Ros’ aus seinemTopf,So ward der Bund geschlossen – die Ros’ in ihremZopfWard so der Liebe Sprache, der Liebe Pfand undBrücke.

Die Herzen knüpfen schneller ein Bündniß, als dieStaaten. –Ein junger Gärtner machte im Garten denBesuch,Und sah nach seinen Blumen, mit vorgebund’nemTuch,Die Aermel aufgewickelt, und in der Hand denSpaten.

Die Herzen knüpfen schneller ein Bündniß, als dieStaaten. –

Ein junger Gärtner machte im Garten denBesuch,

Und sah nach seinen Blumen, mit vorgebund’nemTuch,

Die Aermel aufgewickelt, und in der Hand denSpaten.

Die Rosentöpfe standen gereiht auf derEstradeNah’ bei dem Strom – da plötzlich, jenseits am andernStrand,Erschien ein lieblich Mägdlein, die bunte Kränzewand.Er warf ihr eine Rose hinüber an’sGestade.

Die Rosentöpfe standen gereiht auf derEstrade

Nah’ bei dem Strom – da plötzlich, jenseits am andernStrand,

Erschien ein lieblich Mägdlein, die bunte Kränzewand.

Er warf ihr eine Rose hinüber an’sGestade.

Das Kind war schön – so malet kein Pinsel, keineKreide–Die feinste Huldgestalt, wie gewebt aus Blüthenduft.Er schwur in seinem Innern: ja, ja, ich bin einSchuft,Sah ich in meinem Leben ’ne schön’re Augenweide.

Das Kind war schön – so malet kein Pinsel, keineKreide–

Die feinste Huldgestalt, wie gewebt aus Blüthenduft.

Er schwur in seinem Innern: ja, ja, ich bin einSchuft,

Sah ich in meinem Leben ’ne schön’re Augenweide.

Sogleich umschlangen beide der Liebe seidneStricke,Sie steckt’ in ihre Flechten die Ros’ aus seinemTopf,So ward der Bund geschlossen – die Ros’ in ihremZopfWard so der Liebe Sprache, der Liebe Pfand undBrücke.

Sogleich umschlangen beide der Liebe seidneStricke,

Sie steckt’ in ihre Flechten die Ros’ aus seinemTopf,

So ward der Bund geschlossen – die Ros’ in ihremZopf

Ward so der Liebe Sprache, der Liebe Pfand undBrücke.


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