Bei Sebastopol.

Bei Sebastopol.

1855.

Die Geschütze krachen, die Schlacht erbraust,Das Gewehrfeuer rollt, die Rakete saust,Der Tod zermalmet die Braven.En avant!Seht, Brüder, die Mine springt,En avant!Vom Malakoffthurme winktDie Tricolorfahne der Zuaven.Die Nacht bricht an, der Tod ist nicht müd’,Die Redouten springen, und roth erglühtDer Nebel über dem Hafen.Und unten die Stadt ist ein Feuermeer,Und droben steh’n auf den Bergen umherDie Linien, Garden und Zuaven.Da bringen sie eben von Brück’ zu Brück’Die Verwundeten in das Lager zurück,Die zerstümmelten blutenden Braven,Und vor jeder Bahre, die kommt daher,Präsentiren im Flammenschein das GewehrDie Linien, Garden und Zuaven.Da tragen sie einen Sergeant-Major,Der in der Courtine den Arm verlor,Und den halben Schädel im Graben,Und am Malakoffthurme commandirte er Halt,Und richtet sich aufrecht, die blut’ge Gestalt,Der Sergeant-Major von den Zuaven.Von der brennenden Stadt der rothe ScheinUnd das Licht, das die springenden Forts ausspei’n,Beleuchten sein Antlitz erhaben.Er entblößt sein Haupt, daß die Wunde klafft,Und nimmt zusammen die letzte Kraft,Der Sergeant-Major von den Zuaven.„Nun fahr’ ich mit Freud’ in die and’re Welt,„Der Feind entflieht, Sebastopol fällt,„Im Flammenmeere begraben!„Lebt wohl, Cameraden!Vive l’Empereur!“Er stirbt, und es präsentiren das GewehrDie Linien, Garden und Zuaven.

Die Geschütze krachen, die Schlacht erbraust,Das Gewehrfeuer rollt, die Rakete saust,Der Tod zermalmet die Braven.En avant!Seht, Brüder, die Mine springt,En avant!Vom Malakoffthurme winktDie Tricolorfahne der Zuaven.Die Nacht bricht an, der Tod ist nicht müd’,Die Redouten springen, und roth erglühtDer Nebel über dem Hafen.Und unten die Stadt ist ein Feuermeer,Und droben steh’n auf den Bergen umherDie Linien, Garden und Zuaven.Da bringen sie eben von Brück’ zu Brück’Die Verwundeten in das Lager zurück,Die zerstümmelten blutenden Braven,Und vor jeder Bahre, die kommt daher,Präsentiren im Flammenschein das GewehrDie Linien, Garden und Zuaven.Da tragen sie einen Sergeant-Major,Der in der Courtine den Arm verlor,Und den halben Schädel im Graben,Und am Malakoffthurme commandirte er Halt,Und richtet sich aufrecht, die blut’ge Gestalt,Der Sergeant-Major von den Zuaven.Von der brennenden Stadt der rothe ScheinUnd das Licht, das die springenden Forts ausspei’n,Beleuchten sein Antlitz erhaben.Er entblößt sein Haupt, daß die Wunde klafft,Und nimmt zusammen die letzte Kraft,Der Sergeant-Major von den Zuaven.„Nun fahr’ ich mit Freud’ in die and’re Welt,„Der Feind entflieht, Sebastopol fällt,„Im Flammenmeere begraben!„Lebt wohl, Cameraden!Vive l’Empereur!“Er stirbt, und es präsentiren das GewehrDie Linien, Garden und Zuaven.

Die Geschütze krachen, die Schlacht erbraust,Das Gewehrfeuer rollt, die Rakete saust,Der Tod zermalmet die Braven.En avant!Seht, Brüder, die Mine springt,En avant!Vom Malakoffthurme winktDie Tricolorfahne der Zuaven.

Die Geschütze krachen, die Schlacht erbraust,

Das Gewehrfeuer rollt, die Rakete saust,

Der Tod zermalmet die Braven.

En avant!Seht, Brüder, die Mine springt,

En avant!Vom Malakoffthurme winkt

Die Tricolorfahne der Zuaven.

Die Nacht bricht an, der Tod ist nicht müd’,Die Redouten springen, und roth erglühtDer Nebel über dem Hafen.Und unten die Stadt ist ein Feuermeer,Und droben steh’n auf den Bergen umherDie Linien, Garden und Zuaven.

Die Nacht bricht an, der Tod ist nicht müd’,

Die Redouten springen, und roth erglüht

Der Nebel über dem Hafen.

Und unten die Stadt ist ein Feuermeer,

Und droben steh’n auf den Bergen umher

Die Linien, Garden und Zuaven.

Da bringen sie eben von Brück’ zu Brück’Die Verwundeten in das Lager zurück,Die zerstümmelten blutenden Braven,Und vor jeder Bahre, die kommt daher,Präsentiren im Flammenschein das GewehrDie Linien, Garden und Zuaven.

Da bringen sie eben von Brück’ zu Brück’

Die Verwundeten in das Lager zurück,

Die zerstümmelten blutenden Braven,

Und vor jeder Bahre, die kommt daher,

Präsentiren im Flammenschein das Gewehr

Die Linien, Garden und Zuaven.

Da tragen sie einen Sergeant-Major,Der in der Courtine den Arm verlor,Und den halben Schädel im Graben,Und am Malakoffthurme commandirte er Halt,Und richtet sich aufrecht, die blut’ge Gestalt,Der Sergeant-Major von den Zuaven.

Da tragen sie einen Sergeant-Major,

Der in der Courtine den Arm verlor,

Und den halben Schädel im Graben,

Und am Malakoffthurme commandirte er Halt,

Und richtet sich aufrecht, die blut’ge Gestalt,

Der Sergeant-Major von den Zuaven.

Von der brennenden Stadt der rothe ScheinUnd das Licht, das die springenden Forts ausspei’n,Beleuchten sein Antlitz erhaben.Er entblößt sein Haupt, daß die Wunde klafft,Und nimmt zusammen die letzte Kraft,Der Sergeant-Major von den Zuaven.

Von der brennenden Stadt der rothe Schein

Und das Licht, das die springenden Forts ausspei’n,

Beleuchten sein Antlitz erhaben.

Er entblößt sein Haupt, daß die Wunde klafft,

Und nimmt zusammen die letzte Kraft,

Der Sergeant-Major von den Zuaven.

„Nun fahr’ ich mit Freud’ in die and’re Welt,„Der Feind entflieht, Sebastopol fällt,„Im Flammenmeere begraben!„Lebt wohl, Cameraden!Vive l’Empereur!“Er stirbt, und es präsentiren das GewehrDie Linien, Garden und Zuaven.

„Nun fahr’ ich mit Freud’ in die and’re Welt,

„Der Feind entflieht, Sebastopol fällt,

„Im Flammenmeere begraben!

„Lebt wohl, Cameraden!Vive l’Empereur!“

Er stirbt, und es präsentiren das Gewehr

Die Linien, Garden und Zuaven.


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