Das Marienbild zu Rimini.
1850.
Wunder! Leben gießt sich in das Todte.Durch des Menschen Machwerk zuckt der Geist,Zuckt der Strahl, der als ein HimmelsboteDie Gesetze der Natur zerreißt.Seht, das Auge öffnet sich und mildeStrahlt es den unmittelbaren Gruß,Und das Volk fällt nieder vor dem Bilde –Signa dantur infidelibus.Nun vom Volk zu des Allmächt’gen ThroneHebt der Blick der Heiligen sich empor.„Gott allein die Ehr’ und seinem Sohne,Der zur Himmelskön’gin mich erkor!“Sursum corda!und zum Herrn und Meister,Mit des Auges seligstem Erguß,Reißt sie aufwärts die erschrock’nen Geister –Signa dantur infidelibus.D’rauf der Heil’gen Auge senkt sich nieder,Und zurück zu Staube sinkt das Erz,Und das Volk wird seiner Sünde wieder,Seines Fluchs bewußt das Menschenherz.Laßt uns beten, beten tief im Staube:„Herr zertritt mich nicht mit Deinem Fuß.“Laßt uns einig sein in Lieb’ und Glaube –Signa dantur infidelibus.
Wunder! Leben gießt sich in das Todte.Durch des Menschen Machwerk zuckt der Geist,Zuckt der Strahl, der als ein HimmelsboteDie Gesetze der Natur zerreißt.Seht, das Auge öffnet sich und mildeStrahlt es den unmittelbaren Gruß,Und das Volk fällt nieder vor dem Bilde –Signa dantur infidelibus.Nun vom Volk zu des Allmächt’gen ThroneHebt der Blick der Heiligen sich empor.„Gott allein die Ehr’ und seinem Sohne,Der zur Himmelskön’gin mich erkor!“Sursum corda!und zum Herrn und Meister,Mit des Auges seligstem Erguß,Reißt sie aufwärts die erschrock’nen Geister –Signa dantur infidelibus.D’rauf der Heil’gen Auge senkt sich nieder,Und zurück zu Staube sinkt das Erz,Und das Volk wird seiner Sünde wieder,Seines Fluchs bewußt das Menschenherz.Laßt uns beten, beten tief im Staube:„Herr zertritt mich nicht mit Deinem Fuß.“Laßt uns einig sein in Lieb’ und Glaube –Signa dantur infidelibus.
Wunder! Leben gießt sich in das Todte.Durch des Menschen Machwerk zuckt der Geist,Zuckt der Strahl, der als ein HimmelsboteDie Gesetze der Natur zerreißt.Seht, das Auge öffnet sich und mildeStrahlt es den unmittelbaren Gruß,Und das Volk fällt nieder vor dem Bilde –Signa dantur infidelibus.
Wunder! Leben gießt sich in das Todte.
Durch des Menschen Machwerk zuckt der Geist,
Zuckt der Strahl, der als ein Himmelsbote
Die Gesetze der Natur zerreißt.
Seht, das Auge öffnet sich und milde
Strahlt es den unmittelbaren Gruß,
Und das Volk fällt nieder vor dem Bilde –
Signa dantur infidelibus.
Nun vom Volk zu des Allmächt’gen ThroneHebt der Blick der Heiligen sich empor.„Gott allein die Ehr’ und seinem Sohne,Der zur Himmelskön’gin mich erkor!“Sursum corda!und zum Herrn und Meister,Mit des Auges seligstem Erguß,Reißt sie aufwärts die erschrock’nen Geister –Signa dantur infidelibus.
Nun vom Volk zu des Allmächt’gen Throne
Hebt der Blick der Heiligen sich empor.
„Gott allein die Ehr’ und seinem Sohne,
Der zur Himmelskön’gin mich erkor!“
Sursum corda!und zum Herrn und Meister,
Mit des Auges seligstem Erguß,
Reißt sie aufwärts die erschrock’nen Geister –
Signa dantur infidelibus.
D’rauf der Heil’gen Auge senkt sich nieder,Und zurück zu Staube sinkt das Erz,Und das Volk wird seiner Sünde wieder,Seines Fluchs bewußt das Menschenherz.Laßt uns beten, beten tief im Staube:„Herr zertritt mich nicht mit Deinem Fuß.“Laßt uns einig sein in Lieb’ und Glaube –Signa dantur infidelibus.
D’rauf der Heil’gen Auge senkt sich nieder,
Und zurück zu Staube sinkt das Erz,
Und das Volk wird seiner Sünde wieder,
Seines Fluchs bewußt das Menschenherz.
Laßt uns beten, beten tief im Staube:
„Herr zertritt mich nicht mit Deinem Fuß.“
Laßt uns einig sein in Lieb’ und Glaube –
Signa dantur infidelibus.