Der Liebe Sehnen.
(Einer andern Melodie untergelegt.)
Wer deutet mir dies bange Sehnen,Das mir so warm im Herzen glüht,Das nur nach Dir mich ewig zieht,Und oft das Auge füllt mit Thränen?Verschwunden ist mein froher Sinn,Mein gold’ner Frieden ist dahin.Heraus mein Herz, aus Deinem KerkerVoll Schmerz und doch voll süßer Lust!Was pochst Du an die enge BrustSo bang und ängstlich immer stärker?Könnt’ ich zerbrechen, was mich hält,Und eilen in die freie Welt!Dir möcht’ ich stets in’s Auge seh’nUnd in Dein Antlitz, engelrein;Wie selig, selig muß es sein,In Deinem Anschau’n einst vergeh’n,Und flieh’n im fessellosen LaufVom Himmel zu dem Himmel auf.Dort zu den Sternen ew’ger LiebeO könnt’ ich schwingen mich empor,Und suchen in der Welten ChorDas Ziel von meinem Sehnsuchtstriebe!Ach, selbst die UnermeßlichkeitIst für mein Sehnen nicht zu weit.Ich seh’ den Frühling niederschweben.Heran mit Deiner Blüthenlust,Heran an meine enge Brust,Du Lenz mit Deinem jungen Leben!Die Knospe schwillt, das JünglingsherzErgreift der Sehnsucht Wonneschmerz.Ihr Nachtigall’n im Blüthenhaine,Ihr Fluren im verjüngten Grün,Ihr Blumen, die so freundlich blüh’n,O sagt es mir, warum ich weine?Warum, seitdem ichsieerblickt,Kein Frieden meine Brust beglückt?
Wer deutet mir dies bange Sehnen,Das mir so warm im Herzen glüht,Das nur nach Dir mich ewig zieht,Und oft das Auge füllt mit Thränen?Verschwunden ist mein froher Sinn,Mein gold’ner Frieden ist dahin.Heraus mein Herz, aus Deinem KerkerVoll Schmerz und doch voll süßer Lust!Was pochst Du an die enge BrustSo bang und ängstlich immer stärker?Könnt’ ich zerbrechen, was mich hält,Und eilen in die freie Welt!Dir möcht’ ich stets in’s Auge seh’nUnd in Dein Antlitz, engelrein;Wie selig, selig muß es sein,In Deinem Anschau’n einst vergeh’n,Und flieh’n im fessellosen LaufVom Himmel zu dem Himmel auf.Dort zu den Sternen ew’ger LiebeO könnt’ ich schwingen mich empor,Und suchen in der Welten ChorDas Ziel von meinem Sehnsuchtstriebe!Ach, selbst die UnermeßlichkeitIst für mein Sehnen nicht zu weit.Ich seh’ den Frühling niederschweben.Heran mit Deiner Blüthenlust,Heran an meine enge Brust,Du Lenz mit Deinem jungen Leben!Die Knospe schwillt, das JünglingsherzErgreift der Sehnsucht Wonneschmerz.Ihr Nachtigall’n im Blüthenhaine,Ihr Fluren im verjüngten Grün,Ihr Blumen, die so freundlich blüh’n,O sagt es mir, warum ich weine?Warum, seitdem ichsieerblickt,Kein Frieden meine Brust beglückt?
Wer deutet mir dies bange Sehnen,Das mir so warm im Herzen glüht,Das nur nach Dir mich ewig zieht,Und oft das Auge füllt mit Thränen?Verschwunden ist mein froher Sinn,Mein gold’ner Frieden ist dahin.
Wer deutet mir dies bange Sehnen,
Das mir so warm im Herzen glüht,
Das nur nach Dir mich ewig zieht,
Und oft das Auge füllt mit Thränen?
Verschwunden ist mein froher Sinn,
Mein gold’ner Frieden ist dahin.
Heraus mein Herz, aus Deinem KerkerVoll Schmerz und doch voll süßer Lust!Was pochst Du an die enge BrustSo bang und ängstlich immer stärker?Könnt’ ich zerbrechen, was mich hält,Und eilen in die freie Welt!
Heraus mein Herz, aus Deinem Kerker
Voll Schmerz und doch voll süßer Lust!
Was pochst Du an die enge Brust
So bang und ängstlich immer stärker?
Könnt’ ich zerbrechen, was mich hält,
Und eilen in die freie Welt!
Dir möcht’ ich stets in’s Auge seh’nUnd in Dein Antlitz, engelrein;Wie selig, selig muß es sein,In Deinem Anschau’n einst vergeh’n,Und flieh’n im fessellosen LaufVom Himmel zu dem Himmel auf.
Dir möcht’ ich stets in’s Auge seh’n
Und in Dein Antlitz, engelrein;
Wie selig, selig muß es sein,
In Deinem Anschau’n einst vergeh’n,
Und flieh’n im fessellosen Lauf
Vom Himmel zu dem Himmel auf.
Dort zu den Sternen ew’ger LiebeO könnt’ ich schwingen mich empor,Und suchen in der Welten ChorDas Ziel von meinem Sehnsuchtstriebe!Ach, selbst die UnermeßlichkeitIst für mein Sehnen nicht zu weit.
Dort zu den Sternen ew’ger Liebe
O könnt’ ich schwingen mich empor,
Und suchen in der Welten Chor
Das Ziel von meinem Sehnsuchtstriebe!
Ach, selbst die Unermeßlichkeit
Ist für mein Sehnen nicht zu weit.
Ich seh’ den Frühling niederschweben.Heran mit Deiner Blüthenlust,Heran an meine enge Brust,Du Lenz mit Deinem jungen Leben!Die Knospe schwillt, das JünglingsherzErgreift der Sehnsucht Wonneschmerz.
Ich seh’ den Frühling niederschweben.
Heran mit Deiner Blüthenlust,
Heran an meine enge Brust,
Du Lenz mit Deinem jungen Leben!
Die Knospe schwillt, das Jünglingsherz
Ergreift der Sehnsucht Wonneschmerz.
Ihr Nachtigall’n im Blüthenhaine,Ihr Fluren im verjüngten Grün,Ihr Blumen, die so freundlich blüh’n,O sagt es mir, warum ich weine?Warum, seitdem ichsieerblickt,Kein Frieden meine Brust beglückt?
Ihr Nachtigall’n im Blüthenhaine,
Ihr Fluren im verjüngten Grün,
Ihr Blumen, die so freundlich blüh’n,
O sagt es mir, warum ich weine?
Warum, seitdem ichsieerblickt,
Kein Frieden meine Brust beglückt?