Reliquie eines Verschollenen.

Reliquie eines Verschollenen.

Es gibt geheime Schmerzen,Sie klaget nie der Mund,Getragen tief im Herzen,Sind sie der Welt nicht kund;Es gibt ein heimlich Sehnen,Es scheuet stets das Licht;Es gibt verborg’ne Thränen,Der Fremde sieht sie nicht.Es gibt ein still VersinkenIn eine inn’re Welt,Wo Friedensauen winken,Vom Sternenglanz erhellt;Wo auf gefall’ne SchrankenDie Seele Hoffnung baut,Und jubelnd den GedankenDen Lippen anvertraut.Es gibt ein still Vergehen,Ein stummer öder Schmerz,Und Niemand darf es sehen,Das schwer gepreßte Herz.Es sagt nicht, was ihm fehlet,Und wenn’s im Harme bricht,Verblutend und zerquälet,Der Fremde sieht es nicht.Es gibt ein sanfter Schlummer,Wo süßer Frieden weilt,Wo stille Ruh’ den KummerDer müden Seele heilt. –Doch gibt’s ein schöner Hoffen,Das Welten überfliegt:Da, wo am Herzen offenDas Herz voll Liebe liegt.Wenn draußen Baum und Strauch im Wetter wanken,Und durch die Nacht des Sturmwinds Flügel weh’n:Dann fühlt mein Herz geliebte Traumgedanken,Gleich Todten in Kapellen, aufersteh’n.Drin seh’ ich Heil’ge, die mir längst versanken,Einher im Geisterlicht des Mondes geh’n;Drin mauert ungeschickt mit hellen ZährenMein Engel an verfallenen Altären.Ich höre Töne, lange nicht gekannte,So lieblich, Stimmen gleich im Paradies,Doch frag’ ich, wer mir aus dem ZauberlandeDie Himmelstöne wiederkehren ließ?Und frug ich jene Heil’ge, wer sie sandte?Und meinen Engel, wer ihn mauern hieß?Die Traumgedanken all’, woher sie kamen?Nennt Traum und Ton und Engel Deinen Namen.Ach, jene Tön’, aus Aether zart gewoben,Belauscht’ ich einst mit hochentzücktem Ohr;Von Ahnung ihrer Göttlichkeit gehoben,Schwang meine Psyche selig sich empor:Da griff mich eine Riesenfaust von Oben,Hinab mich schleudernd, den verweg’nen Thor,Hinunter, wo sich ächzend und erblindet,Tellurisches Gewürm im Staube windet.Du sollst verflucht sein und verdammt Dein Wesen,Und Bettler sollen auf Dich niederseh’n,Sollst keuchend Deinen Schritt, den schulgemäßen,Im Kreis des menschlichen Getriebes geh’n,Und nimmer in dem gold’nen Buche lesen,Wo Deiner Träume süße Bilder steh’n;Was Du gesä’t mit kindischem Begreifen,Soll nicht im Staube Deiner Erde reifen.Da faßte mich wahnsinniges Verirren,Der Geist vergaß die knechtische Geduld,Ich warf mich in der Sinne süßes Wirren,Verhöhnte Menschenwitz und Götterhuld;Ich warf mich in der Schwerter wildes Klirren,Von Tod und Leben fordert’ ich die Schuld:Sie blieben Schulden, weder Tod noch LebenHat meine Traumwelt mir zurückgegeben.So kehrt’ ich denn zur fernen Heimath wieder,Und fragte nach dem früh verlor’nen Pfad,Da, wo im Kindergarten fromme LiederSein erst’ Gefühl mein Herz gestammelt hat,Bückt’ mich zum Sande, wo ich spielte, nieder,Und zu den Blumen, die mein Fuß zertrat,Und sucht’ aus Asche von erstorb’nen FlammenMit warmen Thränen meine Welt zusammen.Da trat’st Du zu mir, nach so langem MeidenErschienst Du mir wie aus dem Zauberland,Gabst mir die Klänge, die den Knaben weihten,Und meinen Heiligen ihr Meßgewand,Gabst mir das alte Spiel der gold’nen Saiten,Die Kelle meinem Engel in die Hand,Und gabst mir Alles, Alles freundlich wieder,Und neue Ahnung zeugte neue Lieder.Was treibt mich hin zu Dir mit Macht?Was gab mich Dir zu eigen?Was hast Du in mir angefacht,Das ich Dir muß verschweigen?Ach, was zu Dir mich zieht,Kein Name nennt’s, kein Lied,Und Töne können’s nicht bekunden,Doch ewig hat’s mich Dir verbunden.Und Deiner Stimm’ und Deinem Wort,Wer gab ihm die Gewalten,An meines Herzens tiefsten OrtGebieterisch zu schalten? –Mich reißt’s mit trunk’nem SinnZu Deinen Füßen hin.Darf’s auch mein Auge nicht bekunden,Doch ewig hat mich’s Dir verbunden.Ich wünsch’ es mit geheimer Lust,Und fürcht’ es doch zu sagen,Wie lieb ich Dich in meiner BrustSeit Monden schon getragen.Verschmähtest Du mein Herz,Verging’s im stummen Schmerz,Es liebte Dich mit tausend Wunden,Und ewig blieb es Dir verbunden.

Es gibt geheime Schmerzen,Sie klaget nie der Mund,Getragen tief im Herzen,Sind sie der Welt nicht kund;Es gibt ein heimlich Sehnen,Es scheuet stets das Licht;Es gibt verborg’ne Thränen,Der Fremde sieht sie nicht.Es gibt ein still VersinkenIn eine inn’re Welt,Wo Friedensauen winken,Vom Sternenglanz erhellt;Wo auf gefall’ne SchrankenDie Seele Hoffnung baut,Und jubelnd den GedankenDen Lippen anvertraut.Es gibt ein still Vergehen,Ein stummer öder Schmerz,Und Niemand darf es sehen,Das schwer gepreßte Herz.Es sagt nicht, was ihm fehlet,Und wenn’s im Harme bricht,Verblutend und zerquälet,Der Fremde sieht es nicht.Es gibt ein sanfter Schlummer,Wo süßer Frieden weilt,Wo stille Ruh’ den KummerDer müden Seele heilt. –Doch gibt’s ein schöner Hoffen,Das Welten überfliegt:Da, wo am Herzen offenDas Herz voll Liebe liegt.Wenn draußen Baum und Strauch im Wetter wanken,Und durch die Nacht des Sturmwinds Flügel weh’n:Dann fühlt mein Herz geliebte Traumgedanken,Gleich Todten in Kapellen, aufersteh’n.Drin seh’ ich Heil’ge, die mir längst versanken,Einher im Geisterlicht des Mondes geh’n;Drin mauert ungeschickt mit hellen ZährenMein Engel an verfallenen Altären.Ich höre Töne, lange nicht gekannte,So lieblich, Stimmen gleich im Paradies,Doch frag’ ich, wer mir aus dem ZauberlandeDie Himmelstöne wiederkehren ließ?Und frug ich jene Heil’ge, wer sie sandte?Und meinen Engel, wer ihn mauern hieß?Die Traumgedanken all’, woher sie kamen?Nennt Traum und Ton und Engel Deinen Namen.Ach, jene Tön’, aus Aether zart gewoben,Belauscht’ ich einst mit hochentzücktem Ohr;Von Ahnung ihrer Göttlichkeit gehoben,Schwang meine Psyche selig sich empor:Da griff mich eine Riesenfaust von Oben,Hinab mich schleudernd, den verweg’nen Thor,Hinunter, wo sich ächzend und erblindet,Tellurisches Gewürm im Staube windet.Du sollst verflucht sein und verdammt Dein Wesen,Und Bettler sollen auf Dich niederseh’n,Sollst keuchend Deinen Schritt, den schulgemäßen,Im Kreis des menschlichen Getriebes geh’n,Und nimmer in dem gold’nen Buche lesen,Wo Deiner Träume süße Bilder steh’n;Was Du gesä’t mit kindischem Begreifen,Soll nicht im Staube Deiner Erde reifen.Da faßte mich wahnsinniges Verirren,Der Geist vergaß die knechtische Geduld,Ich warf mich in der Sinne süßes Wirren,Verhöhnte Menschenwitz und Götterhuld;Ich warf mich in der Schwerter wildes Klirren,Von Tod und Leben fordert’ ich die Schuld:Sie blieben Schulden, weder Tod noch LebenHat meine Traumwelt mir zurückgegeben.So kehrt’ ich denn zur fernen Heimath wieder,Und fragte nach dem früh verlor’nen Pfad,Da, wo im Kindergarten fromme LiederSein erst’ Gefühl mein Herz gestammelt hat,Bückt’ mich zum Sande, wo ich spielte, nieder,Und zu den Blumen, die mein Fuß zertrat,Und sucht’ aus Asche von erstorb’nen FlammenMit warmen Thränen meine Welt zusammen.Da trat’st Du zu mir, nach so langem MeidenErschienst Du mir wie aus dem Zauberland,Gabst mir die Klänge, die den Knaben weihten,Und meinen Heiligen ihr Meßgewand,Gabst mir das alte Spiel der gold’nen Saiten,Die Kelle meinem Engel in die Hand,Und gabst mir Alles, Alles freundlich wieder,Und neue Ahnung zeugte neue Lieder.Was treibt mich hin zu Dir mit Macht?Was gab mich Dir zu eigen?Was hast Du in mir angefacht,Das ich Dir muß verschweigen?Ach, was zu Dir mich zieht,Kein Name nennt’s, kein Lied,Und Töne können’s nicht bekunden,Doch ewig hat’s mich Dir verbunden.Und Deiner Stimm’ und Deinem Wort,Wer gab ihm die Gewalten,An meines Herzens tiefsten OrtGebieterisch zu schalten? –Mich reißt’s mit trunk’nem SinnZu Deinen Füßen hin.Darf’s auch mein Auge nicht bekunden,Doch ewig hat mich’s Dir verbunden.Ich wünsch’ es mit geheimer Lust,Und fürcht’ es doch zu sagen,Wie lieb ich Dich in meiner BrustSeit Monden schon getragen.Verschmähtest Du mein Herz,Verging’s im stummen Schmerz,Es liebte Dich mit tausend Wunden,Und ewig blieb es Dir verbunden.

Es gibt geheime Schmerzen,Sie klaget nie der Mund,Getragen tief im Herzen,Sind sie der Welt nicht kund;Es gibt ein heimlich Sehnen,Es scheuet stets das Licht;Es gibt verborg’ne Thränen,Der Fremde sieht sie nicht.

Es gibt geheime Schmerzen,

Sie klaget nie der Mund,

Getragen tief im Herzen,

Sind sie der Welt nicht kund;

Es gibt ein heimlich Sehnen,

Es scheuet stets das Licht;

Es gibt verborg’ne Thränen,

Der Fremde sieht sie nicht.

Es gibt ein still VersinkenIn eine inn’re Welt,Wo Friedensauen winken,Vom Sternenglanz erhellt;Wo auf gefall’ne SchrankenDie Seele Hoffnung baut,Und jubelnd den GedankenDen Lippen anvertraut.

Es gibt ein still Versinken

In eine inn’re Welt,

Wo Friedensauen winken,

Vom Sternenglanz erhellt;

Wo auf gefall’ne Schranken

Die Seele Hoffnung baut,

Und jubelnd den Gedanken

Den Lippen anvertraut.

Es gibt ein still Vergehen,Ein stummer öder Schmerz,Und Niemand darf es sehen,Das schwer gepreßte Herz.Es sagt nicht, was ihm fehlet,Und wenn’s im Harme bricht,Verblutend und zerquälet,Der Fremde sieht es nicht.

Es gibt ein still Vergehen,

Ein stummer öder Schmerz,

Und Niemand darf es sehen,

Das schwer gepreßte Herz.

Es sagt nicht, was ihm fehlet,

Und wenn’s im Harme bricht,

Verblutend und zerquälet,

Der Fremde sieht es nicht.

Es gibt ein sanfter Schlummer,Wo süßer Frieden weilt,Wo stille Ruh’ den KummerDer müden Seele heilt. –Doch gibt’s ein schöner Hoffen,Das Welten überfliegt:Da, wo am Herzen offenDas Herz voll Liebe liegt.

Es gibt ein sanfter Schlummer,

Wo süßer Frieden weilt,

Wo stille Ruh’ den Kummer

Der müden Seele heilt. –

Doch gibt’s ein schöner Hoffen,

Das Welten überfliegt:

Da, wo am Herzen offen

Das Herz voll Liebe liegt.

Wenn draußen Baum und Strauch im Wetter wanken,Und durch die Nacht des Sturmwinds Flügel weh’n:Dann fühlt mein Herz geliebte Traumgedanken,Gleich Todten in Kapellen, aufersteh’n.Drin seh’ ich Heil’ge, die mir längst versanken,Einher im Geisterlicht des Mondes geh’n;Drin mauert ungeschickt mit hellen ZährenMein Engel an verfallenen Altären.

Wenn draußen Baum und Strauch im Wetter wanken,

Und durch die Nacht des Sturmwinds Flügel weh’n:

Dann fühlt mein Herz geliebte Traumgedanken,

Gleich Todten in Kapellen, aufersteh’n.

Drin seh’ ich Heil’ge, die mir längst versanken,

Einher im Geisterlicht des Mondes geh’n;

Drin mauert ungeschickt mit hellen Zähren

Mein Engel an verfallenen Altären.

Ich höre Töne, lange nicht gekannte,So lieblich, Stimmen gleich im Paradies,Doch frag’ ich, wer mir aus dem ZauberlandeDie Himmelstöne wiederkehren ließ?Und frug ich jene Heil’ge, wer sie sandte?Und meinen Engel, wer ihn mauern hieß?Die Traumgedanken all’, woher sie kamen?Nennt Traum und Ton und Engel Deinen Namen.

Ich höre Töne, lange nicht gekannte,

So lieblich, Stimmen gleich im Paradies,

Doch frag’ ich, wer mir aus dem Zauberlande

Die Himmelstöne wiederkehren ließ?

Und frug ich jene Heil’ge, wer sie sandte?

Und meinen Engel, wer ihn mauern hieß?

Die Traumgedanken all’, woher sie kamen?

Nennt Traum und Ton und Engel Deinen Namen.

Ach, jene Tön’, aus Aether zart gewoben,Belauscht’ ich einst mit hochentzücktem Ohr;Von Ahnung ihrer Göttlichkeit gehoben,Schwang meine Psyche selig sich empor:Da griff mich eine Riesenfaust von Oben,Hinab mich schleudernd, den verweg’nen Thor,Hinunter, wo sich ächzend und erblindet,Tellurisches Gewürm im Staube windet.

Ach, jene Tön’, aus Aether zart gewoben,

Belauscht’ ich einst mit hochentzücktem Ohr;

Von Ahnung ihrer Göttlichkeit gehoben,

Schwang meine Psyche selig sich empor:

Da griff mich eine Riesenfaust von Oben,

Hinab mich schleudernd, den verweg’nen Thor,

Hinunter, wo sich ächzend und erblindet,

Tellurisches Gewürm im Staube windet.

Du sollst verflucht sein und verdammt Dein Wesen,Und Bettler sollen auf Dich niederseh’n,Sollst keuchend Deinen Schritt, den schulgemäßen,Im Kreis des menschlichen Getriebes geh’n,Und nimmer in dem gold’nen Buche lesen,Wo Deiner Träume süße Bilder steh’n;Was Du gesä’t mit kindischem Begreifen,Soll nicht im Staube Deiner Erde reifen.

Du sollst verflucht sein und verdammt Dein Wesen,

Und Bettler sollen auf Dich niederseh’n,

Sollst keuchend Deinen Schritt, den schulgemäßen,

Im Kreis des menschlichen Getriebes geh’n,

Und nimmer in dem gold’nen Buche lesen,

Wo Deiner Träume süße Bilder steh’n;

Was Du gesä’t mit kindischem Begreifen,

Soll nicht im Staube Deiner Erde reifen.

Da faßte mich wahnsinniges Verirren,Der Geist vergaß die knechtische Geduld,Ich warf mich in der Sinne süßes Wirren,Verhöhnte Menschenwitz und Götterhuld;Ich warf mich in der Schwerter wildes Klirren,Von Tod und Leben fordert’ ich die Schuld:Sie blieben Schulden, weder Tod noch LebenHat meine Traumwelt mir zurückgegeben.

Da faßte mich wahnsinniges Verirren,

Der Geist vergaß die knechtische Geduld,

Ich warf mich in der Sinne süßes Wirren,

Verhöhnte Menschenwitz und Götterhuld;

Ich warf mich in der Schwerter wildes Klirren,

Von Tod und Leben fordert’ ich die Schuld:

Sie blieben Schulden, weder Tod noch Leben

Hat meine Traumwelt mir zurückgegeben.

So kehrt’ ich denn zur fernen Heimath wieder,Und fragte nach dem früh verlor’nen Pfad,Da, wo im Kindergarten fromme LiederSein erst’ Gefühl mein Herz gestammelt hat,Bückt’ mich zum Sande, wo ich spielte, nieder,Und zu den Blumen, die mein Fuß zertrat,Und sucht’ aus Asche von erstorb’nen FlammenMit warmen Thränen meine Welt zusammen.

So kehrt’ ich denn zur fernen Heimath wieder,

Und fragte nach dem früh verlor’nen Pfad,

Da, wo im Kindergarten fromme Lieder

Sein erst’ Gefühl mein Herz gestammelt hat,

Bückt’ mich zum Sande, wo ich spielte, nieder,

Und zu den Blumen, die mein Fuß zertrat,

Und sucht’ aus Asche von erstorb’nen Flammen

Mit warmen Thränen meine Welt zusammen.

Da trat’st Du zu mir, nach so langem MeidenErschienst Du mir wie aus dem Zauberland,Gabst mir die Klänge, die den Knaben weihten,Und meinen Heiligen ihr Meßgewand,Gabst mir das alte Spiel der gold’nen Saiten,Die Kelle meinem Engel in die Hand,Und gabst mir Alles, Alles freundlich wieder,Und neue Ahnung zeugte neue Lieder.

Da trat’st Du zu mir, nach so langem Meiden

Erschienst Du mir wie aus dem Zauberland,

Gabst mir die Klänge, die den Knaben weihten,

Und meinen Heiligen ihr Meßgewand,

Gabst mir das alte Spiel der gold’nen Saiten,

Die Kelle meinem Engel in die Hand,

Und gabst mir Alles, Alles freundlich wieder,

Und neue Ahnung zeugte neue Lieder.

Was treibt mich hin zu Dir mit Macht?Was gab mich Dir zu eigen?Was hast Du in mir angefacht,Das ich Dir muß verschweigen?Ach, was zu Dir mich zieht,Kein Name nennt’s, kein Lied,Und Töne können’s nicht bekunden,Doch ewig hat’s mich Dir verbunden.

Was treibt mich hin zu Dir mit Macht?

Was gab mich Dir zu eigen?

Was hast Du in mir angefacht,

Das ich Dir muß verschweigen?

Ach, was zu Dir mich zieht,

Kein Name nennt’s, kein Lied,

Und Töne können’s nicht bekunden,

Doch ewig hat’s mich Dir verbunden.

Und Deiner Stimm’ und Deinem Wort,Wer gab ihm die Gewalten,An meines Herzens tiefsten OrtGebieterisch zu schalten? –Mich reißt’s mit trunk’nem SinnZu Deinen Füßen hin.Darf’s auch mein Auge nicht bekunden,Doch ewig hat mich’s Dir verbunden.

Und Deiner Stimm’ und Deinem Wort,

Wer gab ihm die Gewalten,

An meines Herzens tiefsten Ort

Gebieterisch zu schalten? –

Mich reißt’s mit trunk’nem Sinn

Zu Deinen Füßen hin.

Darf’s auch mein Auge nicht bekunden,

Doch ewig hat mich’s Dir verbunden.

Ich wünsch’ es mit geheimer Lust,Und fürcht’ es doch zu sagen,Wie lieb ich Dich in meiner BrustSeit Monden schon getragen.Verschmähtest Du mein Herz,Verging’s im stummen Schmerz,Es liebte Dich mit tausend Wunden,Und ewig blieb es Dir verbunden.

Ich wünsch’ es mit geheimer Lust,

Und fürcht’ es doch zu sagen,

Wie lieb ich Dich in meiner Brust

Seit Monden schon getragen.

Verschmähtest Du mein Herz,

Verging’s im stummen Schmerz,

Es liebte Dich mit tausend Wunden,

Und ewig blieb es Dir verbunden.


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