Erzgebirgische Christ- und Mettenspiele

Erzgebirgische Christ- und MettenspieleNach alten Volksüberlieferungenzusammengestellt von Max Wenzel

Nach alten Volksüberlieferungenzusammengestellt von Max Wenzel

Bei geschlossenem Vorhange singt der Chor:

Bei geschlossenem Vorhange singt der Chor:

Auf, Tochter Zion, schmücke dich.

Auf, Tochter Zion, schmücke dich.

(Schneeberger Weihnachtslied.)

(Schneeberger Weihnachtslied.)

Der dritte Hirtetritt auf.

(Wiesaer Spiel.)

Einen schönen guten Abend, das geb euch Gott!Ich bin ein ausgesandter Bot,ich zeig euch an zu dieser Frist,Daß jetzt wird kommen der heilge Christ.Eine schiene gute Nacht!(Verbeugung.)

Einen schönen guten Abend, das geb euch Gott!Ich bin ein ausgesandter Bot,ich zeig euch an zu dieser Frist,Daß jetzt wird kommen der heilge Christ.Eine schiene gute Nacht!(Verbeugung.)

Er geht ab.Hinter der Szene leises Harmoniumspiel (Vom Himmel hoch, da komm ich her). Zwei Engel, ein großer und ein kleiner, treten ein.

Er geht ab.

Hinter der Szene leises Harmoniumspiel (Vom Himmel hoch, da komm ich her). Zwei Engel, ein großer und ein kleiner, treten ein.

Der große Engel.

Einen schönen guten Abend, ihr lieben Leut (Kindelein[18])der heilge Christ läßt euch grüßen,was ihm zu tun befohlen ist,wird allzeit sein beflissen;indem er fährt auf in seinem Paradeisund angestellet hat auf Erden seine Reis.Heut ist der Tag, da läßt er seine Schellen klingen.

Einen schönen guten Abend, ihr lieben Leut (Kindelein[18])der heilge Christ läßt euch grüßen,was ihm zu tun befohlen ist,wird allzeit sein beflissen;indem er fährt auf in seinem Paradeisund angestellet hat auf Erden seine Reis.Heut ist der Tag, da läßt er seine Schellen klingen.

(Ruprecht läßt hinter der Szene seine Schellen klingen.)

(Ruprecht läßt hinter der Szene seine Schellen klingen.)

Er wird euch viel Geschenk und Gaben mit sich bringen,wenn ihrs zufrieden seid, so führ ich ihn herein,doch dürft ihr aber nicht zu sehr erschrocken sein.Denn wer fein fromm gewesen ist,den wird er freundlich loben.Komm immer, komm herein, du heilger Christ von oben.

Er wird euch viel Geschenk und Gaben mit sich bringen,wenn ihrs zufrieden seid, so führ ich ihn herein,doch dürft ihr aber nicht zu sehr erschrocken sein.Denn wer fein fromm gewesen ist,den wird er freundlich loben.Komm immer, komm herein, du heilger Christ von oben.

Die Engel stellen sich rechts und links vor die Rampe, sie bilden den Abschluß der im Halbkreis aufgestellten Engelschar. Die Engelschar tritt unter den Klängen derböhmischen Kinderweisegemessenen Schrittes ein. Sie umwandelt einmal die Bühne und stellt sich dann, im Mittelpunkt der heilige Christ, im Halbkreis auf.

Die Engel stellen sich rechts und links vor die Rampe, sie bilden den Abschluß der im Halbkreis aufgestellten Engelschar. Die Engelschar tritt unter den Klängen derböhmischen Kinderweisegemessenen Schrittes ein. Sie umwandelt einmal die Bühne und stellt sich dann, im Mittelpunkt der heilige Christ, im Halbkreis auf.

Der heilge Christ.

Wohlan, ihr Kinderlein, wie habt ihr euch verhalten?Habt ihr auch respektiert die Lehrer und die Alten?Die Eltern auch geliebt, mit Willen nie betrübt,was sie befohlen euch, und sie erzürnet nicht?Erschrecket nicht vor mir und meiner Majestat!Examiniere du, Martin, an meiner Statt.

Wohlan, ihr Kinderlein, wie habt ihr euch verhalten?Habt ihr auch respektiert die Lehrer und die Alten?Die Eltern auch geliebt, mit Willen nie betrübt,was sie befohlen euch, und sie erzürnet nicht?Erschrecket nicht vor mir und meiner Majestat!Examiniere du, Martin, an meiner Statt.

Martin.

Ach Herr, wie soll ich denn vor dir examinieren?Du weißt ja selbst, wie oft die Engel Klage führen,daß man allhier unter dem zehnten Kindin manchem Haus ja nicht ein frommes findt.Der Mutwill ist zu groß, die Bosheit nicht zu sagen,indem ja in der Schul auch ihre Lehrer klagen,indem sie auch zu Haus gar selten fromm sein,wie ich hab itzt gehört von diesem Engelein.

Ach Herr, wie soll ich denn vor dir examinieren?Du weißt ja selbst, wie oft die Engel Klage führen,daß man allhier unter dem zehnten Kindin manchem Haus ja nicht ein frommes findt.Der Mutwill ist zu groß, die Bosheit nicht zu sagen,indem ja in der Schul auch ihre Lehrer klagen,indem sie auch zu Haus gar selten fromm sein,wie ich hab itzt gehört von diesem Engelein.

Der heilge Christ.

Ei, ei, das ist nicht fein, daß ich jetzt Klag muß hörn!ich dürfte mich hinfort von euch gen Himmel kehren.Mich reuets jetzt, daß wir in dieser kalten Nachtbis her an diesem Ort uns haben aufgemacht.Drum, Niklaus, sags dem Knecht, wir wolln von hinnen fahrenund wollen unsre Schätz auf fromme Kinder sparen.

Ei, ei, das ist nicht fein, daß ich jetzt Klag muß hörn!ich dürfte mich hinfort von euch gen Himmel kehren.Mich reuets jetzt, daß wir in dieser kalten Nachtbis her an diesem Ort uns haben aufgemacht.Drum, Niklaus, sags dem Knecht, wir wolln von hinnen fahrenund wollen unsre Schätz auf fromme Kinder sparen.

Nikolaus.

Ach lieber, heilger Christ, sehr groß von Gütigkeit,schau und bedenke doch die alte Freundlichkeit.Du wirst doch nicht so schnell mit uns von hinnen eilen,sondern ihnen zuvor mit deiner Gabe teilen.Es möchten doch noch etliche unter diesen Kindlein sein,die nicht so mutwillig möchten gewesen sein,wie jetzt vermeldet ist; ich schau dirs vom Angesicht,daß dir aus Lieb, Herr Christ, das Herze bricht.

Ach lieber, heilger Christ, sehr groß von Gütigkeit,schau und bedenke doch die alte Freundlichkeit.Du wirst doch nicht so schnell mit uns von hinnen eilen,sondern ihnen zuvor mit deiner Gabe teilen.Es möchten doch noch etliche unter diesen Kindlein sein,die nicht so mutwillig möchten gewesen sein,wie jetzt vermeldet ist; ich schau dirs vom Angesicht,daß dir aus Lieb, Herr Christ, das Herze bricht.

Der heilge Christ.

Ja freilich bricht es mir, ich bin ja Mensch geborenund war ein kleines Kind, drum sind sie mir erkorenbei meiner kleinen Herd: ihr Kinder weinet nicht,ich bin auch allen hold, mein Zorn ist schon geschlicht.

Ja freilich bricht es mir, ich bin ja Mensch geborenund war ein kleines Kind, drum sind sie mir erkorenbei meiner kleinen Herd: ihr Kinder weinet nicht,ich bin auch allen hold, mein Zorn ist schon geschlicht.

Der große Ruprecht.

Hopp, hopp, Gotts Perlemann, Gotts Schwafel un Pach!Gleich wie sich Mausdrack unern Pfaffer mischt,su bin ich a uner dan heiling Christ.Ich tat amol vorüberga,Do hört ich e weiß Wunner a,Dos Geschrei war in dan Haus su sehr,als wenn de Stub voll klaner, klaner, Kinner, Kinner wär!

Hopp, hopp, Gotts Perlemann, Gotts Schwafel un Pach!Gleich wie sich Mausdrack unern Pfaffer mischt,su bin ich a uner dan heiling Christ.Ich tat amol vorüberga,Do hört ich e weiß Wunner a,Dos Geschrei war in dan Haus su sehr,als wenn de Stub voll klaner, klaner, Kinner, Kinner wär!

Der kleine Engel.

Hans, pack dich alsobald mit deinem groben Trutzen,sonst will ich dir den Kopf mit Feuerschlägen putzen.Geh hin, examinier die andern in dem Haus,wer dir nicht folgen will, den jag und schlage naus.

Hans, pack dich alsobald mit deinem groben Trutzen,sonst will ich dir den Kopf mit Feuerschlägen putzen.Geh hin, examinier die andern in dem Haus,wer dir nicht folgen will, den jag und schlage naus.

Der große Ruprecht.

Hopphopp, du klaner Schnipper du,kannst du dei Maul net halten zu?Ich hob gedacht, ich will mein lange, lange Sack vollfülln,doch muß ich tu noch deinem Willn.Doch gieh ich net leer aus diesem Haus,ich will schlong alles naus,will Knecht und Mägd examiniernund will sie auf die Dauer, Dauer vexiern.

Hopphopp, du klaner Schnipper du,kannst du dei Maul net halten zu?Ich hob gedacht, ich will mein lange, lange Sack vollfülln,doch muß ich tu noch deinem Willn.Doch gieh ich net leer aus diesem Haus,ich will schlong alles naus,will Knecht und Mägd examiniernund will sie auf die Dauer, Dauer vexiern.

Der heilge Christ.

Komm, Ruprecht, sage an, wie verhalten sichKnechte und Mägde allhier in diesem Haus?

Komm, Ruprecht, sage an, wie verhalten sichKnechte und Mägde allhier in diesem Haus?

Der große Ruprecht.

Ach Herr, sie trachten spät und früh,was sie kriegen für ihre Müh;drum, so sei es mein gedenk,gib ihnen zum HeiligenchristgeschenkPrügelsuppen und Maulschellen,Ziegenspeck und Pferkorallen.

Ach Herr, sie trachten spät und früh,was sie kriegen für ihre Müh;drum, so sei es mein gedenk,gib ihnen zum HeiligenchristgeschenkPrügelsuppen und Maulschellen,Ziegenspeck und Pferkorallen.

Der kleine Ruprecht.

Ei, so muß ich mei Maul aa drinne hobn,sonst frassen mein Ranzen de Grilln un de Schwobn.Heut is gewasen ene kalte Nacht,kälter hätt ichs net gedacht,ich kunnt vir Kält bal nimmer stieh,ich mußt e bissel of men Fald rümgieh.

Ei, so muß ich mei Maul aa drinne hobn,sonst frassen mein Ranzen de Grilln un de Schwobn.Heut is gewasen ene kalte Nacht,kälter hätt ichs net gedacht,ich kunnt vir Kält bal nimmer stieh,ich mußt e bissel of men Fald rümgieh.

Der große Ruprecht.

Du Schlingel, du Bengel, mußt aa dreireden?Ich wöllt dich gleich mit Füßen treten,mit Füßen treten, mit Füßen stußen,daß de kaast ke Wort mehr kußen!

Du Schlingel, du Bengel, mußt aa dreireden?Ich wöllt dich gleich mit Füßen treten,mit Füßen treten, mit Füßen stußen,daß de kaast ke Wort mehr kußen!

Während des Streites der beiden haben die andern Glieder der Engelschar behaglich schmunzelnd zugehört. – Der heilge Christ winkt jetzt demkleinen Engel, den großen Ruprecht unterbrechend.

Während des Streites der beiden haben die andern Glieder der Engelschar behaglich schmunzelnd zugehört. – Der heilge Christ winkt jetzt demkleinen Engel, den großen Ruprecht unterbrechend.

Der kleine Engel.

(Thalheimer Spiel.)

Vorsichtige, Künste liebende Herren und Frauen,wie Sie allhier versammelt sein, zu hören und zu schauen,was dies für ein Spiel mag sein –Nicht Silber, Gold oder Geld,welches liebt die ganze Welt,sondern das liebe Jesuleindas wollen wir fürtragen,wie Herodes mit Listgetracht nach dem Kindlein Jesus Christ,es zu töten.Wir bitten, sein Sie fein still,wir wollen agieren unser Spiel.Puer natus in Bethlehem, unde gaudet Jerusalem.Drei Könige aus Saba kommen daharGold, Weihrauch, Myrrhen brachten sie dar.Alleluja!

Vorsichtige, Künste liebende Herren und Frauen,wie Sie allhier versammelt sein, zu hören und zu schauen,was dies für ein Spiel mag sein –Nicht Silber, Gold oder Geld,welches liebt die ganze Welt,sondern das liebe Jesuleindas wollen wir fürtragen,wie Herodes mit Listgetracht nach dem Kindlein Jesus Christ,es zu töten.Wir bitten, sein Sie fein still,wir wollen agieren unser Spiel.Puer natus in Bethlehem, unde gaudet Jerusalem.Drei Könige aus Saba kommen daharGold, Weihrauch, Myrrhen brachten sie dar.Alleluja!

Die Musik setzt mit der böhmischen Hirtenweise ein. Die Engelschar marschiert ab. – Das Harmonium nimmt die böhmische Weise auf und leitet sehr leise über zum Ave Maria.Der Vorhang fällt.

Die Musik setzt mit der böhmischen Hirtenweise ein. Die Engelschar marschiert ab. – Das Harmonium nimmt die böhmische Weise auf und leitet sehr leise über zum Ave Maria.

Der Vorhang fällt.

(Alte Weise.)

Gabriel.Maria.– Vordere Bühne.Maria in Andacht versunken.

Gabriel.Maria.– Vordere Bühne.

Maria in Andacht versunken.

Gabriel.

Ave Maria jungfräuliche Zier!Du bist voller Gnaden, der Herr ist mit dir!Eine ganz neue Botschaft, ein unerhörtes Dingvon der himmlischen Hofstatt dir Gabriel mitbringt.

Ave Maria jungfräuliche Zier!Du bist voller Gnaden, der Herr ist mit dir!Eine ganz neue Botschaft, ein unerhörtes Dingvon der himmlischen Hofstatt dir Gabriel mitbringt.

Maria.

Ach mein Gott, was sollen die Wörter immer sein?Wer will zu mir kommen ins Zimmer herein?Die Tür ist verschlossen, die Fenster sein zu.Wer ist es, der mich stört in der nächtlichen Ruh?

Ach mein Gott, was sollen die Wörter immer sein?Wer will zu mir kommen ins Zimmer herein?Die Tür ist verschlossen, die Fenster sein zu.Wer ist es, der mich stört in der nächtlichen Ruh?

Gabriel.

Fürcht dich nicht, Maria! es geschieht dir kein Leid;ich bin zu dir kommen, verkündgen große Freud,du sollst den empfangen und tragen einen Sohn,den die Menschen verlangen viel tausend Jahr schon.

Fürcht dich nicht, Maria! es geschieht dir kein Leid;ich bin zu dir kommen, verkündgen große Freud,du sollst den empfangen und tragen einen Sohn,den die Menschen verlangen viel tausend Jahr schon.

Maria.

Wie soll das geschehen, ich kenn ja keinen Mann?Ich will lieber eingehn, als tragen einen Sohn.Ich habe geschworen meine Jungfrauschaft Gott;ich bin dazu geboren, verbleib bis in den Tod.

Wie soll das geschehen, ich kenn ja keinen Mann?Ich will lieber eingehn, als tragen einen Sohn.Ich habe geschworen meine Jungfrauschaft Gott;ich bin dazu geboren, verbleib bis in den Tod.

Gabriel.

Es liegt nichts im Wege, deine Sorg ist umsunst.Alle Furcht tu weglegn! bei Gott is keine Kunst,kann leichte geschehen, auf Gott nur fest bau!Man wird dich verehren als Mutter und Frau.

Es liegt nichts im Wege, deine Sorg ist umsunst.Alle Furcht tu weglegn! bei Gott is keine Kunst,kann leichte geschehen, auf Gott nur fest bau!Man wird dich verehren als Mutter und Frau.

Maria.

Ich kanns nicht recht fassen in meinem Verstand,ich wills Gott überlassen, der göttlichen Hand.Sein Wille geschehe! wenns Gott so gefällt,so will ich gern tragen den Heiland der Welt.

Ich kanns nicht recht fassen in meinem Verstand,ich wills Gott überlassen, der göttlichen Hand.Sein Wille geschehe! wenns Gott so gefällt,so will ich gern tragen den Heiland der Welt.

Vorhang.Musikalische Ueberleitung zum Chor (Altkirchliche Weise):

Vorhang.

Musikalische Ueberleitung zum Chor (Altkirchliche Weise):

O Bethlehem du edle Stadt,du meines Geschlechtes Herkommen,von denen auch der David hatsein Ursprung hergenommen!Ach, über mich erbarme dich!Weil d' Nacht anbricht, verstoß mich nicht!Ein Zimmerlein vergonne!

O Bethlehem du edle Stadt,du meines Geschlechtes Herkommen,von denen auch der David hatsein Ursprung hergenommen!Ach, über mich erbarme dich!Weil d' Nacht anbricht, verstoß mich nicht!Ein Zimmerlein vergonne!

(Wiesaer Spiel)

Hintere Bühne. Links (vom Zuschauer) das Wirtshaus mit charakteristischem Wirtshauszeichen (Stern, Roß, Bär, Traube oder dergl.). Möglichst einige Versatzstücke (Palme, Brunnen). – Der Wirt steht vor der Tür. Maria und Joseph treten auf.

Hintere Bühne. Links (vom Zuschauer) das Wirtshaus mit charakteristischem Wirtshauszeichen (Stern, Roß, Bär, Traube oder dergl.). Möglichst einige Versatzstücke (Palme, Brunnen). – Der Wirt steht vor der Tür. Maria und Joseph treten auf.

Joseph.

Hörst du, Maria aus Davids Stadt allda,wir wollen uns beide schätzen la.Wie könnten wir aber recht erfahren,wo wir heut Nacht möchten Herberg habn?Wir sind auf dieser Reis' fürwahrgewesen in sehr großer Gefahr,habens Gott zu danken sehr,daß er uns geholfen bis hierher.Dort sah ich einen feinen Maa,und in sein Haus wir wollen gah,und ihn um Herberg sprechen aa.Einen schönen guten Abend, mein lieber Herr Wirt!

Hörst du, Maria aus Davids Stadt allda,wir wollen uns beide schätzen la.Wie könnten wir aber recht erfahren,wo wir heut Nacht möchten Herberg habn?Wir sind auf dieser Reis' fürwahrgewesen in sehr großer Gefahr,habens Gott zu danken sehr,daß er uns geholfen bis hierher.Dort sah ich einen feinen Maa,und in sein Haus wir wollen gah,und ihn um Herberg sprechen aa.Einen schönen guten Abend, mein lieber Herr Wirt!

Wirt.

Habt Dank, mein lieber Alter, wo kommt Ihr jetzt hierher?

Habt Dank, mein lieber Alter, wo kommt Ihr jetzt hierher?

Joseph.

Ho, ho, ho! Ihr dürft net schreie halb so sehr,schreit Ihr doch, als wenn ich gleich aller taub wär.Ich un das Weibele kommen aus der Stadtin Galiläa, die heißt Nazareth.Die Schatzung ist in aller Walt,Dem Kaiser wollen berichten bald.Drum bitten wir Euch, als fromme Leut,Ihr wollt uns aufnehmen zur Herberg heut.

Ho, ho, ho! Ihr dürft net schreie halb so sehr,schreit Ihr doch, als wenn ich gleich aller taub wär.Ich un das Weibele kommen aus der Stadtin Galiläa, die heißt Nazareth.Die Schatzung ist in aller Walt,Dem Kaiser wollen berichten bald.Drum bitten wir Euch, als fromme Leut,Ihr wollt uns aufnehmen zur Herberg heut.

Wirt.

Nein, mein lieber Alter, das kann nicht sein.

Nein, mein lieber Alter, das kann nicht sein.

Joseph.

I wozu dä?

I wozu dä?

Wirt.

Es sind bei mir gekehret ein –

Es sind bei mir gekehret ein –

Joseph.

Nu wer dä?

Nu wer dä?

Wirt.

Viel tapfere Herren, Frau'n und Mann,die fast alle gehören daran.

Viel tapfere Herren, Frau'n und Mann,die fast alle gehören daran.

Joseph.

Nu, da rutschen mer aa mit na.

Nu, da rutschen mer aa mit na.

Wirt.

Von Rom, der großen mächtigen Stadtund von der kaiserlichen Majestat.Drum traut und glaubt mir,ihr könnt keine Herberge bekommen allhier,weil alles ist genommen einvon kaiserlichen Abgesandten, die allhier sein.

Von Rom, der großen mächtigen Stadtund von der kaiserlichen Majestat.Drum traut und glaubt mir,ihr könnt keine Herberge bekommen allhier,weil alles ist genommen einvon kaiserlichen Abgesandten, die allhier sein.

Joseph.

Hörst de, Maria, gieh du naa,weil ich nischt richten kaa.

Hörst de, Maria, gieh du naa,weil ich nischt richten kaa.

Maria.

Herr Wirt, ich bitte Euch durch Gott,betrachtet meine große Not,Den Zustand, den es hat mit mir.Vergönnt mir doch ein Oertlein hier,ein Oertlein, mir bequem,damit ich keinen Schaden nehm.

Herr Wirt, ich bitte Euch durch Gott,betrachtet meine große Not,Den Zustand, den es hat mit mir.Vergönnt mir doch ein Oertlein hier,ein Oertlein, mir bequem,damit ich keinen Schaden nehm.

Wirt.

Ich weiß euch anders keinen Rat,von wegen der kaiserlichen Majestat.Wollt ihr aber verlieb nehmen mit dem Stall,so geht hinein,Derselbe soll euch vergunnet sein.

Ich weiß euch anders keinen Rat,von wegen der kaiserlichen Majestat.Wollt ihr aber verlieb nehmen mit dem Stall,so geht hinein,Derselbe soll euch vergunnet sein.

Maria.

Ach, was soll ich in dem Stall bei dem unvernünftgen Vieh,und ist zu groß die Kält allhie.

Ach, was soll ich in dem Stall bei dem unvernünftgen Vieh,und ist zu groß die Kält allhie.

Wirt.

Ihr hört ja wohl, wie sichs verhält,drum sag ich euch zum letzten Mal,vergunnet soll euch sein der Stall;ich kann euch anders helfen nicht,so helft euch, wie ihr könnt und wißt.

Ihr hört ja wohl, wie sichs verhält,drum sag ich euch zum letzten Mal,vergunnet soll euch sein der Stall;ich kann euch anders helfen nicht,so helft euch, wie ihr könnt und wißt.

(Ab ins Haus.)

(Ab ins Haus.)

Joseph.

Maria, es ist halt Gottes Geschick,wir frommen Leut haben halt kein Glück.Wir wollen uns uf e Winkele machen,Gott wird schicken alle die Sachen,er wird uns nehmen in seine Hutund wird uns halten für recht und gut.

Maria, es ist halt Gottes Geschick,wir frommen Leut haben halt kein Glück.Wir wollen uns uf e Winkele machen,Gott wird schicken alle die Sachen,er wird uns nehmen in seine Hutund wird uns halten für recht und gut.

(Sie gehen hinter das Haus ab.)

(Sie gehen hinter das Haus ab.)

(Thalheimer Spiel.)

Freudige Orgeleinleitung; überleitend zum

Freudige Orgeleinleitung; überleitend zum

Chor:Quem pastores laudavere.

Den die Hirten lobeten sehre,und die Engel noch viel mehre,fürcht euch fürbaß nimmermehre,euch ist geboren ein König der Ehre.Fort ihr Sorgen dieser Erden!Weg, ihr traurigen Gebärden!Licht soll es im Herzen werden;Jesus selber bringt das Licht.

Den die Hirten lobeten sehre,und die Engel noch viel mehre,fürcht euch fürbaß nimmermehre,euch ist geboren ein König der Ehre.

Fort ihr Sorgen dieser Erden!Weg, ihr traurigen Gebärden!Licht soll es im Herzen werden;Jesus selber bringt das Licht.

Hintere Bühne. Freies Feld, im Hintergrund Bethlehem. Links ein Felsen, auf dem der Engel erscheint. 3 Hirten. Der 1. Hirt steht, auf seinem Stab gestützt, als Wachender, der 2. Hirt sitzt am Boden, der 3. Hirt liegt und schläft.

Hintere Bühne. Freies Feld, im Hintergrund Bethlehem. Links ein Felsen, auf dem der Engel erscheint. 3 Hirten. Der 1. Hirt steht, auf seinem Stab gestützt, als Wachender, der 2. Hirt sitzt am Boden, der 3. Hirt liegt und schläft.

Der 1. Hirt.

Wir armen Schäfersleut sind wohl auf dieser Erdenvon der geringsten Art, die kaum genannt mag werden.Im Sommer über liegen wir wohl auf dem freien Feld,haben wenig Brot und auch dazu kein Heller Geld,im Winter aber müssen wir viel Kält und Frost ausstehen,und dürfen überdies noch keine Nacht zu Bette gehen.Der Wolf schleicht um die Schafe bald nieder, bald auf.Drum heißt es, ihr Schäfersleut habt fleißig acht darauf.

Wir armen Schäfersleut sind wohl auf dieser Erdenvon der geringsten Art, die kaum genannt mag werden.Im Sommer über liegen wir wohl auf dem freien Feld,haben wenig Brot und auch dazu kein Heller Geld,im Winter aber müssen wir viel Kält und Frost ausstehen,und dürfen überdies noch keine Nacht zu Bette gehen.Der Wolf schleicht um die Schafe bald nieder, bald auf.Drum heißt es, ihr Schäfersleut habt fleißig acht darauf.

Der 2. Hirt.

Ich lasse nicht alle Hoffnung schwinden,dieweil wir nun von unsern Sündenso Gott uns will durch wahre Buß bekehrenso wird er uns viel Guts bescheren.

Ich lasse nicht alle Hoffnung schwinden,dieweil wir nun von unsern Sündenso Gott uns will durch wahre Buß bekehrenso wird er uns viel Guts bescheren.

(Die Orgel beginnt sehr leise zu spielen: Vom Himmel hoch da …)

(Die Orgel beginnt sehr leise zu spielen: Vom Himmel hoch da …)

Halt an, halt an, was hör ich klingenund fröhlich in den Lüften singen?

Halt an, halt an, was hör ich klingenund fröhlich in den Lüften singen?

Der 1. Hirt(weckt den 3.)

Auf auf Gespann, die Nacht ist schon vergangen,wir wolln mit Freuden wieder einen neuen Tag anfangen,dieweil wir nun die Pflicht der Ruh genossen,so wolln wir säumen nicht, doch längst schon unverdrossendes Höchsten Ruhm erhebe sichmit Danken und mit Beten;allein, was seh ich dochvon dorther zu uns treten?Weil dann die Furcht mit Schrecken gar kein Ende nimmt,schaut her, der helle Glanz, der jetzt herzu uns kimmt!

Auf auf Gespann, die Nacht ist schon vergangen,wir wolln mit Freuden wieder einen neuen Tag anfangen,dieweil wir nun die Pflicht der Ruh genossen,so wolln wir säumen nicht, doch längst schon unverdrossendes Höchsten Ruhm erhebe sichmit Danken und mit Beten;allein, was seh ich dochvon dorther zu uns treten?Weil dann die Furcht mit Schrecken gar kein Ende nimmt,schaut her, der helle Glanz, der jetzt herzu uns kimmt!

Der kleine Engel,auf dem Felsen stehend.

(Die Hirten, in malerischen Stellungen, starren erschrocken zu ihm auf.)

(Die Hirten, in malerischen Stellungen, starren erschrocken zu ihm auf.)

Hört, ihr Hirten, fürcht euch nicht,eine große Freud, die ich euch bericht;denn euch ist heut der Heiland geboren,welcher ist Christus auserkoren.Zu Bethlehem in Davids Stadt,wie Micha es verkündet hat,in einem Kripplein liegt das Kindso eilet, daß ihr bald es find't!

Hört, ihr Hirten, fürcht euch nicht,eine große Freud, die ich euch bericht;denn euch ist heut der Heiland geboren,welcher ist Christus auserkoren.Zu Bethlehem in Davids Stadt,wie Micha es verkündet hat,in einem Kripplein liegt das Kindso eilet, daß ihr bald es find't!

Chor der Engel(hinter der Szene.)

Ehre sei Gott in der Höhe, Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen!

(Während des Gesanges verschwindet der Engel.)

(Während des Gesanges verschwindet der Engel.)

Der 1. Hirt.

Nun, hört doch, ihr lieben Gespann' mein,zu uns Hirten ist kommen ein Engelein,hat uns verkündet von einem schönen Kindelein,welches liegt in einem Krippelein;dies, dies soll der Heiland sein.

Nun, hört doch, ihr lieben Gespann' mein,zu uns Hirten ist kommen ein Engelein,hat uns verkündet von einem schönen Kindelein,welches liegt in einem Krippelein;dies, dies soll der Heiland sein.

Der 2. Hirt.

Nun, wohlan, so laßt uns gahn,um diese Dinge recht erfahren,Dieweil uns Gott der Herr hat solches kund getan,unser Vieh wird er indessen wohl bewahren.

Nun, wohlan, so laßt uns gahn,um diese Dinge recht erfahren,Dieweil uns Gott der Herr hat solches kund getan,unser Vieh wird er indessen wohl bewahren.

Der 1. Hirt.

Ihr Brüder, haben wir auch dem Kindlein etwas mitzubringen?

Ihr Brüder, haben wir auch dem Kindlein etwas mitzubringen?

Der 3. Hirt.

Ach, ich wüßte nichts von unserm armen Hirtenleben,das wir dem Kindlein könnten geben,doch wollen wir singen ein schönes Liedeleinzu Ehren dem schönen Kindelein!

Ach, ich wüßte nichts von unserm armen Hirtenleben,das wir dem Kindlein könnten geben,doch wollen wir singen ein schönes Liedeleinzu Ehren dem schönen Kindelein!

Die Hirtenund Chor mit Begleitung

(Gottesgaber Krippenlied.)

Die Hirten.

Lieber Bruder geh auch mit mir,nimm den Dudelsack zu dir,Pfeifen und Fagott!Gehen wir nach Bethlehem,zu der Stadt Jerusalem,:,: zu dem Jesuskind! :,:

Lieber Bruder geh auch mit mir,nimm den Dudelsack zu dir,Pfeifen und Fagott!Gehen wir nach Bethlehem,zu der Stadt Jerusalem,:,: zu dem Jesuskind! :,:

(Die Hirten ab.)Vorhang fällt.Chor singt weiter:

(Die Hirten ab.)

Vorhang fällt.

Chor singt weiter:

Treten wir zum Stall hereinzu dem Jesuskindelein,singen wir alldort!Friert denn nicht das kleine Kind?'s geht ja durch und durch der Wind,'s ist wahrhaftig schlecht, 's ist wahrhaftig schlecht.Wenn ich nur ein Häusel hätt,das auf Grund und Boden stehtin der Stadt allein;wollt ich ja dich, kleines Kind,somt der Mutter nehmen geschwindin mein Häusel nein.Wieg und Bett, das hab ich schon,daß mans Kindlein wiegen kann,wenn das Kindlein weint;Mehl und Milch, das hab ich schon,daß ein Brei man kochen kann,wenn das Kindlein weint.

Treten wir zum Stall hereinzu dem Jesuskindelein,singen wir alldort!Friert denn nicht das kleine Kind?'s geht ja durch und durch der Wind,'s ist wahrhaftig schlecht, 's ist wahrhaftig schlecht.

Wenn ich nur ein Häusel hätt,das auf Grund und Boden stehtin der Stadt allein;wollt ich ja dich, kleines Kind,somt der Mutter nehmen geschwindin mein Häusel nein.

Wieg und Bett, das hab ich schon,daß mans Kindlein wiegen kann,wenn das Kindlein weint;Mehl und Milch, das hab ich schon,daß ein Brei man kochen kann,wenn das Kindlein weint.

Der Wirttritt vor dem vordersten Vorhang.

(Mildenauer Engelschar.)

Singet und springet und freuet euch alle,denn Jesus ist heut geboren im Stalle.Jesus ist zu uns vom Himmel gekommen,jauchzet, frohlocket und singt, ihr Frommen.Ihr Vöglein in Lüften tut fröhlich nun singen,und tut dem Kindelein Bettelein bringen,zauset und mauset euch Federlein raus,machet dem Kinde Bettelein draus.

Singet und springet und freuet euch alle,denn Jesus ist heut geboren im Stalle.Jesus ist zu uns vom Himmel gekommen,jauchzet, frohlocket und singt, ihr Frommen.Ihr Vöglein in Lüften tut fröhlich nun singen,und tut dem Kindelein Bettelein bringen,zauset und mauset euch Federlein raus,machet dem Kinde Bettelein draus.

[Ab.]Das Harmonium setzt mit dem Vorspiel zum Kindelwiegenlied ein. Der Vorhang geht auf.Der Stall. Maria und Joseph, in der Krippe das Kind.Die Szene wirdnurdurch Josephs Stallaterne beleuchtet.

[Ab.]

Das Harmonium setzt mit dem Vorspiel zum Kindelwiegenlied ein. Der Vorhang geht auf.

Der Stall. Maria und Joseph, in der Krippe das Kind.

Die Szene wirdnurdurch Josephs Stallaterne beleuchtet.

Maria(singt.)

Joseph, lieber Joseph mein,Hilf mir wiegen mein Kindelein!Gott, der wird dein Lohner seinim Himmelreich, der Jungfrau Kind Maria.

Joseph, lieber Joseph mein,Hilf mir wiegen mein Kindelein!Gott, der wird dein Lohner seinim Himmelreich, der Jungfrau Kind Maria.

Joseph.

Gerne, lieb Maria mein,möcht ich wiegen dein Kindelein,da des Kindes Wiegeleinist dies kalte Krippelein, Maria.

Gerne, lieb Maria mein,möcht ich wiegen dein Kindelein,da des Kindes Wiegeleinist dies kalte Krippelein, Maria.

Beide.

Englein, die ihr uns umschwebt,dient dem Kind, euer Stimm erhebt,singt Gloria,

Englein, die ihr uns umschwebt,dient dem Kind, euer Stimm erhebt,singt Gloria,

Chor der Engel(hinter der Szene.)

Gloria in excelsis Deo!

Gloria in excelsis Deo!

Die Hirten(draußen.).(Neudorfer Engelschar.)

Holla! Holla!

Holla! Holla!

Joseph.

Wer da? Wer da?

Wer da? Wer da?

(Die Hirten treten ein.)

(Die Hirten treten ein.)

Der erste Hirt.

Liegt hier das Kindelein,das unser Herr soll sein?

Liegt hier das Kindelein,das unser Herr soll sein?

Joseph.

Hier liegt es in der Mutter Schoßganz arm und elend, nackt und bloß.

Hier liegt es in der Mutter Schoßganz arm und elend, nackt und bloß.

Der 2. Hirt.

Was bringt es Gutes mit, und warum ist es kommen?

Was bringt es Gutes mit, und warum ist es kommen?

Maria.

Damit der ewge Fluch von euch sei weggenommen,stellt es sich in der Welt aus Liebe zu euch einund will auch wiederum mit Lieb verehret sein.

Damit der ewge Fluch von euch sei weggenommen,stellt es sich in der Welt aus Liebe zu euch einund will auch wiederum mit Lieb verehret sein.

Der 3. Hirt.

O allerschönstes Kind, sei tausendmal willkommen!Durch dich wird aller Schmerz und Not hinweggenommen,O teurer Himmelsprinz, wie schöne siehest du!Hab Dank, daß du der Welt hier bringest Fried und Ruh!

O allerschönstes Kind, sei tausendmal willkommen!Durch dich wird aller Schmerz und Not hinweggenommen,O teurer Himmelsprinz, wie schöne siehest du!Hab Dank, daß du der Welt hier bringest Fried und Ruh!

Die drei Hirten(singen.)[19]

Bethlehem, uns wundert alle,wie es immer zu mag gehn,daß in einem kleinen Stallekann des Himmels Glanz entstehn.Hat denn nur der Sterne MengeRaum in einer solchen Enge?Aber du, o Mensch vor allenHebe deine Stimm empor,laß dein Freudenlied erschallendort in jenem Engelchor,daß den Hirten auf der Weideheut verkündigt solche Freude.

Bethlehem, uns wundert alle,wie es immer zu mag gehn,daß in einem kleinen Stallekann des Himmels Glanz entstehn.Hat denn nur der Sterne MengeRaum in einer solchen Enge?

Aber du, o Mensch vor allenHebe deine Stimm empor,laß dein Freudenlied erschallendort in jenem Engelchor,daß den Hirten auf der Weideheut verkündigt solche Freude.

Lebendes Bild. Das Harmonium leitet über zu demChor:Vom Himmel hoch, ihr Engel kommt!

Lebendes Bild. Das Harmonium leitet über zu demChor:Vom Himmel hoch, ihr Engel kommt!

Vom Himmel hoch, ihr Engel kommt!Eia! Eia!Susani, Susani, susani!Kommt, singt und springtKommt pfeift und trommeltAlleluja! Alleluja!Von Jesus singt und Maria!

Vom Himmel hoch, ihr Engel kommt!Eia! Eia!Susani, Susani, susani!Kommt, singt und springtKommt pfeift und trommeltAlleluja! Alleluja!Von Jesus singt und Maria!

Während des Gesanges füllt sich der Hintergrund mit großen und kleinen Engeln, die sich malerisch um den Stall gruppieren.

Während des Gesanges füllt sich der Hintergrund mit großen und kleinen Engeln, die sich malerisch um den Stall gruppieren.

Singt Fried den Menschen weit und breit!Eia! Eia!Susani, susani, susani!Gott Preis und Ehr in EwigkeitAlleluja! Alleluja!Von Jesus singt und Maria!

Singt Fried den Menschen weit und breit!Eia! Eia!Susani, susani, susani!Gott Preis und Ehr in EwigkeitAlleluja! Alleluja!Von Jesus singt und Maria!

Der Vorhang fällt.

Der Vorhang fällt.


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