DU HAST ES SO GEWOLLT
Nun hast du deine Ruhe, süße Frau — — —
Nicht stört dich mehr mein Schlachtkalb-Blick —
So hast du es gewollt!
Ich hab’s vernommen! Ich war dir eine Last!
Und Tage werden kommen, Jahre, vielfältigen Schicksals — — —
Und einst wirst du in einer müden Stunde in meinen Briefen kramen:
„Er ward sehr krank an mir; ich aber ließ ihn sterben — — —.“
Nun hast du deine Ruhe, süße Frau.
Verstummt der bangen Klage störendes Geplärre!
Es spricht dein harter Blick: „Sehen Sie, so sind Sie mir viel lieber!“
Sahst du den schwarzen Panther in seinem Käfig manchmal mit dem gelben Blick des Wahnsinns rastlos seine Achter schleichen?! Sahst du ihn?!— — —
Nun hast du deine Ruhe, süße Frau.
„Wir wollen gute Freunde bleiben, Peter, nicht wahr?! Nicht? Wie?! Was, was haben Sie?!“
„Nichts — — —“ sagte ich und reichte dir die Hand.