EIN SCHICKSAL

EIN SCHICKSAL

„Habe also alles, alles getan, was Ihre Edelromantik, Ihre scheinbar schwärmerische Seele von mirverlangte, erwünschte, erhoffte, ersehnte! Max!

Der Lohn ist Ihr letzter kurzer kalter Absagebrief, Ihr frecher Diebstahl an meinem reichen Herzen!

Erinnere mich dabei nur an die Anekdote von dem Reiter und dem Bettler. Ein Reiter ritt frohgemut durch die Wüste. Da bat ihn ein Bettler um Hilfe. ‚In der Wüste des Lebens einemenschlicheBetätigung!‘, dachte der Reiter, stieg ab, um zu helfen. Da schwang sich der Bettler aufs Pferd, galoppierte davon. Der Reiter rief ihm nach: ‚Das Pferd istdein! Aber sollteje wiederein Bettler Hilfe erflehen, ich lasse ihn verdursten, verkommen!‘

Da wandte der Dieb das Pferd um und brachte es zurück!

IhreC. B.“


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