LIEBESGEDICHT

LIEBESGEDICHT

Was du mirspendest,zahl ich dirzurück, mit anständigen Zinsen,mit dem Gelde meiner Seele, meines Geistes,Anna!Wuchergeschäfte wollen wir nicht machen — — —dazu sind wirbeidezu intelligent.Zu baldwürde der Übervorteilte es spüren! Undtraurigwerden!Atonieder Seele!ReinlicheGeschäfte der Seele und des Leibesgeziemen dem Weisen des Daseins!Und wirsind, wirsindnun einmal da indieserWelt,können uns nichtentziehen, auf die Dauer!Was du mirspendest,zahl ich dir gern und leicht zurück;und meinemGeistehast dudeinen, wenn auchvon mirerworbenen, entgegenzubieten,und noch dazu gratis die weißen Beine und diegoldenen Haare und die Kinderbrüste!Siehe, ich muß mich also direkt anstrengen,das durch Anmut meines Geistes und Kraft undWeltenweisheit auszugleichen,was duvon selbstdurch Schicksals Gnade spendest!Drum sind wir, siehe, leider dennoch ewig in eurer Schuld, Anna!Ein Blick von dir — — —und im Schuldbuch steht: „Peter, du schuldestihr noch Milliarden!“

Was du mirspendest,zahl ich dirzurück, mit anständigen Zinsen,mit dem Gelde meiner Seele, meines Geistes,Anna!Wuchergeschäfte wollen wir nicht machen — — —dazu sind wirbeidezu intelligent.Zu baldwürde der Übervorteilte es spüren! Undtraurigwerden!Atonieder Seele!ReinlicheGeschäfte der Seele und des Leibesgeziemen dem Weisen des Daseins!Und wirsind, wirsindnun einmal da indieserWelt,können uns nichtentziehen, auf die Dauer!Was du mirspendest,zahl ich dir gern und leicht zurück;und meinemGeistehast dudeinen, wenn auchvon mirerworbenen, entgegenzubieten,und noch dazu gratis die weißen Beine und diegoldenen Haare und die Kinderbrüste!Siehe, ich muß mich also direkt anstrengen,das durch Anmut meines Geistes und Kraft undWeltenweisheit auszugleichen,was duvon selbstdurch Schicksals Gnade spendest!Drum sind wir, siehe, leider dennoch ewig in eurer Schuld, Anna!Ein Blick von dir — — —und im Schuldbuch steht: „Peter, du schuldestihr noch Milliarden!“

Was du mirspendest,

zahl ich dirzurück, mit anständigen Zinsen,

mit dem Gelde meiner Seele, meines Geistes,

Anna!

Wuchergeschäfte wollen wir nicht machen — — —

dazu sind wirbeidezu intelligent.

Zu baldwürde der Übervorteilte es spüren! Und

traurigwerden!Atonieder Seele!

ReinlicheGeschäfte der Seele und des Leibes

geziemen dem Weisen des Daseins!

Und wirsind, wirsindnun einmal da indieserWelt,

können uns nichtentziehen, auf die Dauer!

Was du mirspendest,

zahl ich dir gern und leicht zurück;

und meinemGeistehast dudeinen, wenn auch

von mirerworbenen, entgegenzubieten,

und noch dazu gratis die weißen Beine und die

goldenen Haare und die Kinderbrüste!

Siehe, ich muß mich also direkt anstrengen,

das durch Anmut meines Geistes und Kraft und

Weltenweisheit auszugleichen,

was duvon selbstdurch Schicksals Gnade spendest!

Drum sind wir, siehe, leider dennoch ewig in eurer Schuld, Anna!

Ein Blick von dir — — —

und im Schuldbuch steht: „Peter, du schuldest

ihr noch Milliarden!“


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