SPLITTER
„Wie gern möchte ich diesen delikaten Knödel da essen, wenn ich mich durch mein heiliges Buch ‚Prodromos‘ nicht verschworen hätte gegen jegliche Teigware!“
„Peter, was täten Sie aber, wenn Sie heute ganz allein am Tische wären?!“
„Nun, schautGottnicht herab auf mir?!“
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Wenn man nicht auf alle Kapricen einer Dame eingeht,geht man ein!
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Das berechtigte Mißtrauen der Frauen gegen die Verehrung von Männern können auch die nicht bannen, die siewirklichverehren. Es gibt immer leider noch Männer, die die Töne der Seele so genaukopierenwie erstklassigeTierstimmenimitatorendie edlen Tiere!
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Eine Dame derGesellschaftsagte zu mir: „O, Strindbergs ‚Vater‘, ein tiefbedeutsames Werk. Aberkraß! Weshalbkraß?! Das Leben ist schonkraß. Jetzt auch noch kraß die Kunst?!“
„Die Kunst ist ein Spiegel des Lebens!“
„Ja, aber ein verklärter!“
„Sie soll die Torheiten zeigen und dadurch bessern!“
„Bessern?! Was ist an uns zu bessern?!“
„Da haben Sie vielleicht recht!“
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DiegeschicktesteArt, einen Konkurrenten zubesiegen, ist, ihn in dem zubewundern, worin erbesserist!
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„Unser Papagei war so intelligent! Wenn er hungrig war, hat er gleich geschrien: Hunger, Hunger!“
„Das war ihm ja doch eingelernt!“
„No, unduns?!“
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Bismarck zu seinem Arzte: „Habe heute die ganze Nacht kein Auge zugemacht!“
„Weshalb, Durchlaucht?!“
„Ich habe die ganze Nacht hindurchgehaßt!“
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Es ist das Schrecklichste, mit einerdummenFrau Konversation zu führen. Nicht weil siedummist! Sondern weil man ihr ununterbrochen beweisen muß, daß man sie für gescheit hält!
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Sagt mir doch, ihr netten Weiberchen, weshalb sucht ihr euch denn immer nur die ärgsten Schafsköpfe aus, um eure Macht an ihnen zu beweisen?!?
„Peter, Schafskopf, die anderen gehen uns doch nicht auf den Leim!“
Würde es euch nicht glücklicher machen, einen wertvollen Menschen einmal einzufangen?!?
„Gewiß, Peter. Aber Die lassen sich ja nicht!“
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„Peter, wieviel Pelzwesten glaubst du approximativ, habe ich heute allein verkauft?!“
„Tausend!“
„Dreißigtausend!“
„Was habt ihr daran verdient?!“
„Nichts!An solchen Sachen will,darfman nichts verdienen!“
„Nun, und wieviel habt ihrdochdaran verdient?!“
„Peter, etwasmußman doch verdienen, man hat ja doch auch Risiko und Spesen!“
„Risiko und Spesen habennurdie Verwundeten, die in euren gelieferten Westenstöhnen werden!“
„Peter,Träumer,Weltenferner, wie stellst du dir es also vor?!“
„Ich stelle es mir vor, daß man andiesenHeldenleidenswestennichtsverdienen soll, nichts verdienendarf! Ich habeauchmein Gedicht ‚Weltenbummler 1914‘ ohne Honorar gespendet!“
„Was hast du für Spesen gehabt?!?“
„GeistundSeele!“
„Peter,wirhabengrößereAuslagen!“
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Peter-Scampi:
Scampi, inSalzwasser gekocht, und in einerdünnenParadiessoße mitPfefferundMajoranund Lorbeerblättern in einer kleinen braunen Porzellanterrine serviert! Dasselbe mit Thunfischbrocken! Dasselbe mitSolefilets!