Chapter 7

Fig. 147.

Fig. 147.

24.(16.) Blattstiele eines Blattpaares am Grunde durch eine Querlinie verbunden (Fig.141); Blätt. unterseits auf denNerven meist behaart, diese kräftig (Fig.147), deutlich fühlbar

Philadélphus164

— Blattstiele eines Blattpaares nicht durch eine Querlinie verbunden, aber mit herablaufenden Längslinien (Fig.148); Blätt. kahl, unterseits mit wenig fühlbaren Seitennerven

Forsýthia238

Fig. 148.

Fig. 148.

25.(1.) Teilblättch. handf. angeordnet (Fig.149)

Aesculus, Pávia159

Fig. 149.

Fig. 149.

— Blätt. gefiedert

26

26.Teilblättch. langgestielt (Stiel etwa von halber Länge des Blättch.); Blattstiele windend

Clématis116

— Teilblättch. sitzend od. ziemlich kurz gestielt

27

27.Mehrzahl der Blätt. aus 9–13 fast sitzend. Blättch. zusammengesetzt; Zweige dick; Knospen schwarz

Fráxinus238

— Blätt. aus 3–7 Blättchen zusammengesetzt

28

28.Seitennerven z. T. in die Blattzähne verlaufend; Endblättch. meist gelappt; Zweige hellgrün; Blätt. oft weißbunt

Negúndo159

— Seitennerven nicht in die Blattzähne verlaufend

29

29.Blattzähne fein und dicht, etwa 7 auf 1 cm; Blätt. unterseits hellgrün; junge Zweige glatt; Bltn und Fr. hängend

Staphylāēa160

— Blattzähne entfernter, etwa 5 auf 1 cm; Zweige meist höckerig; Bltn und Fr. aufrecht

Sambúcus289

1.Blätt. unterseits rostrot

34

— Blätt. unterseits nicht rostrot

2

2.Blätt. ohne Stiel bis 1½ cm lang

25

— Blätt. länger

3

3.Blätt. unterseits entw. samtart. weich, mit abreibbarem wolligem Filz od. weiß bis grauweiß (besonders in der Jugend)

20

— Blätt. unterseits kahl od. etwas behaart, nicht samtart. weich, stets beiderseits grün

4

4.Pfl. höchstens 30 cm hoch

17

— Pfl. über 30 cm hoch

5

5.Blätt. unterseits gelb punktiert, am Rande mit langen, abstehend. Haaren. Alpenstrauch, bis 90 cm hoch

Rhododéndron232

— Blätt. unterseits nicht punktiert, höchstens in der Jugend am Rande behaart

6

6.Zweige z. T. überhängend, lang und dünn, oft dornig; Bltn rötl.

Lýcium249

— Zweige aufrecht

7

7.Blätt. 10–25 cm breit; Stengel windend.

Aristolóchia126

— Blätt. viel schmäler

8

8.Stengel fein gefurcht, bis 1 m hoch; Seitennerven der Blattspitze zugerichtet (Fig.150); Bltn gelb

Genísta198

Fig. 150.

Fig. 150.

— Stengel nicht gefurcht

9

9.Die vom Mittelnerv ausgehenden Seitennerven, die durch feine Quernerven verbunden sind, nur ausnahmsweise verzweigt, stark hervortretend

16

— Seitennerven entw. deutlich verzweigt od. wenig hervortretend

10

Fig. 151.

Fig. 151.

10.Blätt. durchschnittlich 3–4 cm lang gestielt, oft rundl. (Fig.151); Seitennerven vor dem Rande verzweigt

Rhus cótinus161

— Blätt. viel kürzer gestielt

11

11.Blätt. nur ausnahmsweise über 2 cm breit und nicht über 4 cm lang

15

— Blätt. entw. über 2 cm breit od. doch über 6 cm lang

12

12.Blätt. oberhalb der Mitte am breitesten, nach dem Grunde zu fast stielart. verschmälert (Fig.152)

Daphne211

— Blätt. in der Mitte od. am Grunde am breitesten

13

Fig. 152.

Fig. 152.

13.Am Grunde des Blattes entspringen 3–5 kräftige Nerven (vgl. Fig.186); ältere Blätt. zähe; Stengel kletternd Efeu

Hédera230

— Am Grunde des Blattes entspringt nur 1 kräftiger Nerv, der die Fortsetzung des Blattstiels bildet

14

14.Blätt. sehr zähe, mit stechender Spitze, oft dornig gezähnt. Strauch 3–6 m hoch

Ilex161

— Blätt. nicht zähe, lang zugespitzt; Stengel nur unten holzig; Bltn blau

Solánum249

15.(11.) Blätt. an der Spitze stumpf od. abgerundet (Fig.153), oft oberhalb der Mitte am breitesten, kahl, unterseits auffallend netzf. geadert

Vaccínium uliginósum232

Fig. 153.

Fig. 153.

— Blätt. zugespitzt (Fig.154), in der Mitte am breitesten, wenigstens in der Jugend behaart

Salix79

Fig. 154.

Fig. 154.

16.(9.) Seitennerven etwas bogig, deutlich vor dem Rande nach oben umbiegend (Fig.155). Strauch

Frángula161

Fig. 155.

Fig. 155.

— Seitennerven ganz gerade (Fig.170), erst unmittelbar vor dem Rande umbiegend. Baum

Fagus78

17.(4.) Blätt. entw. mit feinen bräunlichen Schüppchen od. unterseits dunkel punktiert (Lupe!)

19

— Blätt. weder mit feinen Schüppchen noch punktiert

18

18.Blätt. plötzlich in eine kurze stechende Spitze ausgehend (Fig.156), zähe, immergrün; Pfl. bis 20 cm hoch; Bltn gelb

Polýgala chamaebúxus158

— Blätt. stumpf od. allmählich zugespitzt, nicht zähe. Pfl. meist höher

Salix79

Fig. 156.

Fig. 156.

19.(17.) Blätt. 2–3 cm lang, beiderseits braunschülferig

Andrómeda calyculáta231

— Blätt. meist kürzer, unterseits punktiert

Vaccínium vitis idaea232

20.(3.) Seitennerven undeutlich; Blätt. sehr schmal (5–7 mm br., 5–8 cm l.), unterseits weiß- od. grauschülferig. Dorniger Strauch

Hippóphaes211

— Seitennerven auf der Blattunterseite deutlich

21

21.Blätt. unterseits mit verzweigten Haaren, 4–8 cm lang und 1–3 cm br. Strauch über 1 m hoch

Elaeágnus211

— Blätt. unterseits mit unverzweigten Haaren, zuweilen beiderseits silberweiß behaart

22

22.Größere Blätt. 8–12 cm lang und 4 cm breit, unterseits grünlich; Bltn weiß, groß. Strauch oft dornig

Méspilus169

— Blätt. seltner diese Größe erreichend und dann unterseits stets weiß od. grauweiß

23

23.Blattspitze oft zurückgekrümmt; Blätt. am Rande zuw. umgerollt und dann lang und schmal; Blattrand nicht selten wellig

Salix79

— Blätt. an der Spitze abgerundet od. mit ganz kurzer, gerader Spitze, am Rande nie umgerollt od. wellig, meist nicht viel länger als breit

24

24.Stamm 3–8 m hoch; Blätt. 5–10 cm lang und 3½ - 7½ cm breit

Cydónia169

— Stamm 1–2 m hoch; Blätt. meist kleiner

Cotoneáster169

25.(2.) Blätt. kaum 1 mm breit, fast nadelf.; Bltn gelb

Heliánthemum fumána148

— Blätt. breiter, nicht nadelf.

26

26.Stengel auf der Erde hingestreckt

31

— Stengel aufrecht

27

27.Blätt. am Rande deutlich umgerollt

30

— Blätt. am Rande nicht umgerollt

28

28.Blätt. unterseits gelb punktiert

Rhododéndron232

— Blätt. unterseits nicht punktiert

29

29.Blätt. z. T. kleeblattähnlich; Äste kantig, lang, rutenf., grün. Strauch 60–120 cm hoch

Sarothámnus198

— Blätt. alle einfach; Strauch selten über 60 cm hoch

Genísta198

30.(27.) Blätt. unterseits weißlich, 1–3 mm breit

Andrómeda231

— Blätt. unterseits grün, mit feinen dunklen Punkten, 5–10 mm breit

Vaccínium vitis idǣa232

31.(26.) Stengel fadenf., 1 mm dick.

Vaccínium oxycóccus232

— Stengel dicker

32

32.Blätt. unterseits seidenhaarig; Bltn gelb

Genísta pilósa198

— Blätt. unterseits nicht seidenhaarig

33

33.Blätt. 3 mm breit; Zweige kurzhaarig

Daphne eneórum211

— Blätt. breiter, zähe, immergrün

Arctostáphylos231

34.(1.) Blätt. etwa 3 mm breit; Bltn weiß

Ledum232

— Blätt. etwa 1 cm breit; Bltn rot

Rhododéndron232

1.Blätt. am Grunde mit meist 3teiligen Dornen, büschelig gehäuft (Fig.157)

Bérberis124

— Blätt. am Grunde nicht mit 3teiligen Dornen

2

2.Blätt. (ohne den Stiel) über 4 cm lang

13

— Blätt. nicht über 4 cm lang

3

Fig. 157.

Fig. 157.

3.Zweige scharfkantig, grün; Blätt. eif. (Fig.158)

Vaccínium myrtíllus232

— Zweige nicht scharfkantig

4

4.Blätt. nur an der Spitze gezähnt, nach unten verschmälert (Fig.175), stark riechend; Äste dunkelbraun

Myríca gale85

— Blätt. am ganzen Rande gezähnt oder gekerbt

5

5.Blätt. unterseits gelb punktiert, am Rande lang behaart

Rhododéndron232

— Blätt. unterseits nicht punktiert

6

Fig. 158.

Fig. 158.

6.Strauch dornig; Rinde schwärzl.; Blätt. meist zugespitzt, am Grunde mehr od. weniger verschmälert (Fig.159)

Prunus spinósa170

Fig. 159.

Fig. 159.

— Strauch nicht dornig; Rinde nicht schwärzlich

7

7.Blätt. zugespitzt (Fig.177)

11

— Blätt. an der Spitze stumpf od. abgerundet (Fig.160–161)

8

8.Pfl. bis 10 cm hoch; Blätt. rundl.

Salix herbácea79

— Pfl. höher

9

Fig. 160.

Fig. 160.

9.Blattstiel durchschnittlich 1–2 cm lang; Blätt. unterseits wollfilzig behaart, später kahl, am Rande fein gekerbt (Fig.160)

Amelánchier169

— Blattstiel kürzer; Blätt. unterseits nicht filzig

10

10.Die Seitennerven verlaufen fast geradlinig bis in die Spitzen der Blattzähne; Blätt. ziemlich grob eingeschnitten (Fig.166).

Bétula77

— Die Seitennerven verlieren sich vor dem Blattrande; Blätt. sehr fein gesägt, am Grunde verschmälert (Fig.161); Zweige dünn, überhängend

Prunus fruticósa171

11.(7.) Blätt. am Grunde abgerundet, oft schwach herzf. (Fig.177), mit vielen, feinen, kaum fühlbaren Seitennerven

Prunus máhaleb171

— Blätt. nach dem Grunde zu verschmälert, unterseits mit stärker hervortretenden, deutlich fühlbaren Seitennerven

12

Fig. 161.

Fig. 161.

12.Seitennerven bis zum Rande durchlaufend; Blattspitze gerade. Seltener Gebirgsstrauch

Pirus chamaeméspilus168

— Seitennerven nicht bis zum Rande durchlaufend, Blätt. unterseits meist grauweiß; Blattspitze oft zurückgekrümmt

Salix79

13.(2). Am Grunde des Blattes entspringt (als Fortsetzung des Blattstieles) nur ein kräftiger Nerv. Die ersten Seitennerven entspringen etwas oberhalb des Blattgrundes

17

— Am Blattgrunde entspringen 3–5 etwa gleich starke Nerven

14

14.Blattstiel höchstens 2 cm lang; Blätt. rundl. (Fig.162)

Córylus77

— Blattstiel der größeren Blätt. stets länger

15

Fig. 162.

Fig. 162.

15.Blätt. unterseits in den Nervenwinkeln mit weißen od. braunen Haarbüscheln, die schon dem bloßen Auge auffallen; Blattgrund schief (Fig.163)

Tília153

Fig. 163.

Fig. 163.

— Blätt. unterseits in den Nervenwinkeln ohne Haarbüschel od. nur mit wenigen Härchen, die erst mit der Lupe deutlich zu erkennen sind

16

16.Blattstiel seitlich plattgedrückt od. im Querschnitt 4eckig, meist über 4 cm lang; Blätt. unterseits zuw. weiß od. grau

Pópulus84

— Blattstiel nicht plattgedrückt und nicht 4eckig, selten über 4 cm lang; Blätt. unterseits grün, am Rande grob gezähnt (Fig.164), am Grunde zuw. ungleichhälftig

Morus86

Fig. 164.

Fig. 164.

17.(13.) Blätt. sehr steif, am Rande wellig, mit entfernten, stechenden Zähnen (Fig.165), glänzend

Ilex161

Fig. 165.

Fig. 165.

— Blätt. anders gestaltet

18

18.Die Seitennerven des Blattes erreichen den Rand nicht, sondern vereinigen sich bogenf. od. lösen sich vor dem Rande in feinere Äste auf

31

— Die stärkeren Seitennerven des Blattes verlaufen (meist geradlinig) bis in die Spitzen der Blattzähne (Fig.166–174)

19

Fig. 166.

Fig. 166.

19.Blätt. 3eckig od. schief 4eckig (Fig.166), am Rande grob gesägt, meist ziemlich lang gestielt

Bétula77

— Blätt. nicht 3- od. 4eckig

20

20.Blätt. merklich länger als breit

22

— Blätt. mehr rundl., nicht viel länger als breit (Fig.162u.167)

21

Fig. 167.

Fig. 167.

21.Blätt. kurz zugespitzt, am Grunde herzf. (Fig.162), oberseits behaart

Córylus77

— Blätt. an der Spitze abgerundet, oft ausgerandet, am Grunde verschmälert (Fig.167), oberseits kahl

Alnus glutinósa78

22.(20.) Blätt. durchschnittlich 10–20 cm lang, glänzend, am Rande mit fast gleichen, langstachelspitzigen Zähnen (Fig.168)

Castánea78

Fig. 168.

Fig. 168.

— Blätt. nicht so gestaltet, fast stets kleiner

23

Fig. 169.

Fig. 169.

23.Blätt. am Grunde stark ungleichhälftig (Fig.169), oft rauh, zugespitzt

Ulmus86

— Blätt. am Grunde nicht od. wenig ungleichhälftig

24

24.Blätt. mit auffallend langer und schmaler Spitze (Fig.173bis174)

30

— Blattspitze nicht lang und schmal

25

25.Blätt. unterseits weiß od. grau

29

— Blätt. unterseits grün

26

26.Seitennerven immer merklich gebogen, die unteren den Rand meist nicht erreichend

28

— Seitennerven gradlinig dem Rande zu verlaufend

27

Fig. 170.

Fig. 170.

27.Blätt. entfernt klein gezähnt (Fig.170), jederseits mit 5–8 Seitennerven.

Fagus78

— Blätt. sehr dicht und ungleich gezähnt, jederseits mit 11–15 Seitennerven (Fig.171), zwischen diesen etwas gefaltet

Carpínus77

Fig. 171.

Fig. 171.

28.(26.) Blätt. nur an der Spitze fein gezähnt, durchschnittl. 4 cm breit, unterseits weich behaart

Méspilus169

— Blätt. bis über die Mitte herab grob gezähnt, schmäler, kahl

Spirǣa171

29.(25.) Blätt. scharf zugespitzt (Fig.172), unterseits grau; Äste silbergrau

Alnus incána78

Fig. 172.

Fig. 172.

— Blätt. an der Spitze stumpf (Fig.183), unterseits anfangs mehlweiß; junge Zweige weißfilzig

Pirus ária168

30.(24.) Zweige lange grün bleibend (auch noch die vorjährigen); Blätt. in der unt. Hälfte am breitesten, allmählich zugespitzt (Fig.173)

Kérria171

Fig. 173.

Fig. 173.

— Zweige bald bräunlich od. grau; Blätt. in od. über der Mitte am breitesten, vorn oft fast 3lappig (Fig.174)

Prunus tríloba170

Fig. 174.

Fig. 174.

31.(18.) Blätt. am ganzen Rande mit Einschnitten

34

— Blätt. nur an der Spitze gezähnt

32

32.Blätt. durchschnittlich 4 cm breit, unterseits weichhaarig

Méspilus169

— Blätt. viel schmäler

33

33.Pfl. stark riechend, sehr ästig; Äste glänzend, dunkelbraun, Blätt. oberwärts grobgesägt (Fig.175)

Myríca85

Fig. 175.

Fig. 175.

— Pfl. geruchlos; Äste gelbl. od. rötl.

Salix79

34.(31). Blattstiel seitl. zusammengedrückt, sehr lang; Blätt. 3–4eckig, die größeren meist über 8 cm breit

Pópulus84

— Blattstiel nicht seitlich plattgedrückt; Blätt. selten bis 8 cm breit

35

35.Blattstiel erheblich kürzer als die halbe Länge des Blattes

39

— Blattstiel in der Regel so lang od. länger als die halbe Länge des Blattes

36

36.Blätt. klein, im Mittel 3–4 cm breit, am Rande fein gezähnt (Fig.176)

Prunus máhaleb171


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