Ich ritt auf einem Pferde,Den grünen Wald entlangVoll Blüthen war die Erde,Ich rasch hinunter sprang.Vor mir auf grüner Aue,Viel hundert Vögelein,So hübsche, kleine graue,Mit schwarzen Aeugelein.Ihr singet goldene Lieder,Nach Mozart’scher Manier,Seid Ihr denn alle Brüder,Daß Ihr versammelt hier?Die Antwort lautet leise:„Wir sind nur gleichgesinnt,Haß ist der Brüder WeiseEinfältig Menschenkind.“Sieh, es grünt an allen Hecken,Und auf allen Länderein,Und es tummeln sich die GeckenIn des Frühlings Sonnenschein!Nachtigallen singen, flöten,Lerchen steigen jubelnd auf,Doch die Frösche und die KrötenHemmen der Begeist’rung Lauf!

Ich ritt auf einem Pferde,Den grünen Wald entlangVoll Blüthen war die Erde,Ich rasch hinunter sprang.Vor mir auf grüner Aue,Viel hundert Vögelein,So hübsche, kleine graue,Mit schwarzen Aeugelein.Ihr singet goldene Lieder,Nach Mozart’scher Manier,Seid Ihr denn alle Brüder,Daß Ihr versammelt hier?Die Antwort lautet leise:„Wir sind nur gleichgesinnt,Haß ist der Brüder WeiseEinfältig Menschenkind.“Sieh, es grünt an allen Hecken,Und auf allen Länderein,Und es tummeln sich die GeckenIn des Frühlings Sonnenschein!Nachtigallen singen, flöten,Lerchen steigen jubelnd auf,Doch die Frösche und die KrötenHemmen der Begeist’rung Lauf!

Ich ritt auf einem Pferde,Den grünen Wald entlangVoll Blüthen war die Erde,Ich rasch hinunter sprang.Vor mir auf grüner Aue,Viel hundert Vögelein,So hübsche, kleine graue,Mit schwarzen Aeugelein.Ihr singet goldene Lieder,Nach Mozart’scher Manier,Seid Ihr denn alle Brüder,Daß Ihr versammelt hier?Die Antwort lautet leise:„Wir sind nur gleichgesinnt,Haß ist der Brüder WeiseEinfältig Menschenkind.“Sieh, es grünt an allen Hecken,Und auf allen Länderein,Und es tummeln sich die GeckenIn des Frühlings Sonnenschein!Nachtigallen singen, flöten,Lerchen steigen jubelnd auf,Doch die Frösche und die KrötenHemmen der Begeist’rung Lauf!

Ich ritt auf einem Pferde,Den grünen Wald entlangVoll Blüthen war die Erde,Ich rasch hinunter sprang.

Vor mir auf grüner Aue,Viel hundert Vögelein,So hübsche, kleine graue,Mit schwarzen Aeugelein.

Ihr singet goldene Lieder,Nach Mozart’scher Manier,Seid Ihr denn alle Brüder,Daß Ihr versammelt hier?

Die Antwort lautet leise:„Wir sind nur gleichgesinnt,Haß ist der Brüder WeiseEinfältig Menschenkind.“

Sieh, es grünt an allen Hecken,Und auf allen Länderein,Und es tummeln sich die GeckenIn des Frühlings Sonnenschein!

Nachtigallen singen, flöten,Lerchen steigen jubelnd auf,Doch die Frösche und die KrötenHemmen der Begeist’rung Lauf!

Hast Du darum mich verstoßen,Weil ich Deinen Eltern fern?Schau, ein unbekannter, fremder,Aber glänzend heller Stern.Oder hast Du mich verstoßen,Weil Entsagen Dir ’ne Lust?Ewig wird Dich Lügen strafenDeine lebenswarme Brust.Antwort.Es geschah aus andrem Grunde,Weil für mich ich niemals Zeit,Sieh, das Leben währt ’ne Stunde,Warte bis zur Ewigkeit.

Hast Du darum mich verstoßen,Weil ich Deinen Eltern fern?Schau, ein unbekannter, fremder,Aber glänzend heller Stern.Oder hast Du mich verstoßen,Weil Entsagen Dir ’ne Lust?Ewig wird Dich Lügen strafenDeine lebenswarme Brust.Antwort.Es geschah aus andrem Grunde,Weil für mich ich niemals Zeit,Sieh, das Leben währt ’ne Stunde,Warte bis zur Ewigkeit.

Hast Du darum mich verstoßen,Weil ich Deinen Eltern fern?Schau, ein unbekannter, fremder,Aber glänzend heller Stern.Oder hast Du mich verstoßen,Weil Entsagen Dir ’ne Lust?Ewig wird Dich Lügen strafenDeine lebenswarme Brust.Antwort.Es geschah aus andrem Grunde,Weil für mich ich niemals Zeit,Sieh, das Leben währt ’ne Stunde,Warte bis zur Ewigkeit.

Hast Du darum mich verstoßen,Weil ich Deinen Eltern fern?Schau, ein unbekannter, fremder,Aber glänzend heller Stern.

Oder hast Du mich verstoßen,Weil Entsagen Dir ’ne Lust?Ewig wird Dich Lügen strafenDeine lebenswarme Brust.

Antwort.

Es geschah aus andrem Grunde,Weil für mich ich niemals Zeit,Sieh, das Leben währt ’ne Stunde,Warte bis zur Ewigkeit.

Aus dem Dunkel bricht das Licht,Neu erstrahlet mir die Welt,Und verstoßen bin ich nicht,Gott, aus Deines Lichtes Zelt.Welche Wonne, welches Glück,Welcher Jubel kehrt zurück!Einzig Glück wohnt nur im Licht,Gott, ich lese ein Gedicht.

Aus dem Dunkel bricht das Licht,Neu erstrahlet mir die Welt,Und verstoßen bin ich nicht,Gott, aus Deines Lichtes Zelt.Welche Wonne, welches Glück,Welcher Jubel kehrt zurück!Einzig Glück wohnt nur im Licht,Gott, ich lese ein Gedicht.

Aus dem Dunkel bricht das Licht,Neu erstrahlet mir die Welt,Und verstoßen bin ich nicht,Gott, aus Deines Lichtes Zelt.Welche Wonne, welches Glück,Welcher Jubel kehrt zurück!Einzig Glück wohnt nur im Licht,Gott, ich lese ein Gedicht.

Aus dem Dunkel bricht das Licht,Neu erstrahlet mir die Welt,Und verstoßen bin ich nicht,Gott, aus Deines Lichtes Zelt.

Welche Wonne, welches Glück,Welcher Jubel kehrt zurück!Einzig Glück wohnt nur im Licht,Gott, ich lese ein Gedicht.

Ich meint’ es rechtschaffen und ehrlich,Doch zu mir selber nicht gut —Mit jeglichem Wesen viel besser —Und schrieb meine Verse mit Blut.

Ich meint’ es rechtschaffen und ehrlich,Doch zu mir selber nicht gut —Mit jeglichem Wesen viel besser —Und schrieb meine Verse mit Blut.

Ich meint’ es rechtschaffen und ehrlich,Doch zu mir selber nicht gut —Mit jeglichem Wesen viel besser —Und schrieb meine Verse mit Blut.

Ich meint’ es rechtschaffen und ehrlich,Doch zu mir selber nicht gut —Mit jeglichem Wesen viel besser —Und schrieb meine Verse mit Blut.

Ein Meer von Balsam ist die Zeit,Was hat sie Alles nicht geheilt!Die falschen und die wahren Schmerzen,Die man zu schaffen sich beeilt.

Ein Meer von Balsam ist die Zeit,Was hat sie Alles nicht geheilt!Die falschen und die wahren Schmerzen,Die man zu schaffen sich beeilt.

Ein Meer von Balsam ist die Zeit,Was hat sie Alles nicht geheilt!Die falschen und die wahren Schmerzen,Die man zu schaffen sich beeilt.

Ein Meer von Balsam ist die Zeit,Was hat sie Alles nicht geheilt!Die falschen und die wahren Schmerzen,Die man zu schaffen sich beeilt.

Gretchen.Mädchenthränen,Schmerzlich Sehnen,Perlen aus des Himmels Thau,Werden weiß und werden grau.Einer Seele weiches Sehnen,Eines Herzens schmerzlich Dehnen,Hui, das ist so warm und kaltWie gespenstische Gestalt.Eisig schmückt es alle Wände,Starr und freudlos alle Hände,Alles schweigend, alles stumm,Nur der Böse geht herum.

Mädchenthränen,Schmerzlich Sehnen,Perlen aus des Himmels Thau,Werden weiß und werden grau.Einer Seele weiches Sehnen,Eines Herzens schmerzlich Dehnen,Hui, das ist so warm und kaltWie gespenstische Gestalt.Eisig schmückt es alle Wände,Starr und freudlos alle Hände,Alles schweigend, alles stumm,Nur der Böse geht herum.

Mädchenthränen,Schmerzlich Sehnen,Perlen aus des Himmels Thau,Werden weiß und werden grau.Einer Seele weiches Sehnen,Eines Herzens schmerzlich Dehnen,Hui, das ist so warm und kaltWie gespenstische Gestalt.Eisig schmückt es alle Wände,Starr und freudlos alle Hände,Alles schweigend, alles stumm,Nur der Böse geht herum.

Mädchenthränen,Schmerzlich Sehnen,Perlen aus des Himmels Thau,Werden weiß und werden grau.

Einer Seele weiches Sehnen,Eines Herzens schmerzlich Dehnen,Hui, das ist so warm und kaltWie gespenstische Gestalt.

Eisig schmückt es alle Wände,Starr und freudlos alle Hände,Alles schweigend, alles stumm,Nur der Böse geht herum.

Weiße Blüthen, grüne Zweige,Unschuld, Güte fesselt mich,Sicher leiten eure Steige,Abseits geht es fürchterlich.

Weiße Blüthen, grüne Zweige,Unschuld, Güte fesselt mich,Sicher leiten eure Steige,Abseits geht es fürchterlich.

Weiße Blüthen, grüne Zweige,Unschuld, Güte fesselt mich,Sicher leiten eure Steige,Abseits geht es fürchterlich.

Weiße Blüthen, grüne Zweige,Unschuld, Güte fesselt mich,Sicher leiten eure Steige,Abseits geht es fürchterlich.

Rosenbüsche, dunkle Haine,Duftig blühende Sinnlichkeit,Nennest niemals mich die Deine,Falsch ist Deine Süßigkeit.Deine Stürme, Deine Wogen,Deine ahnungsschwere Lust,Sicher haben sie betrogenManche unschuldsvolle Brust. —

Rosenbüsche, dunkle Haine,Duftig blühende Sinnlichkeit,Nennest niemals mich die Deine,Falsch ist Deine Süßigkeit.Deine Stürme, Deine Wogen,Deine ahnungsschwere Lust,Sicher haben sie betrogenManche unschuldsvolle Brust. —

Rosenbüsche, dunkle Haine,Duftig blühende Sinnlichkeit,Nennest niemals mich die Deine,Falsch ist Deine Süßigkeit.Deine Stürme, Deine Wogen,Deine ahnungsschwere Lust,Sicher haben sie betrogenManche unschuldsvolle Brust. —

Rosenbüsche, dunkle Haine,Duftig blühende Sinnlichkeit,Nennest niemals mich die Deine,Falsch ist Deine Süßigkeit.

Deine Stürme, Deine Wogen,Deine ahnungsschwere Lust,Sicher haben sie betrogenManche unschuldsvolle Brust. —

Ja, ja, es kommt noch nach,Das Schöne kommt noch nach,Es rufen FreudentöneDie Herzenslust Dir wach.Ja, ja, es kommt das Gute,Das Gute kommt noch nach,Die Tugend mit dem Muthe,Sie ruft das Rechte wach.Ja, ja, es kommt der Glaube,Auch er, er kommt noch nach,Er ruft dem Sohn vom StaubeEinst das Gewissen wach! —

Ja, ja, es kommt noch nach,Das Schöne kommt noch nach,Es rufen FreudentöneDie Herzenslust Dir wach.Ja, ja, es kommt das Gute,Das Gute kommt noch nach,Die Tugend mit dem Muthe,Sie ruft das Rechte wach.Ja, ja, es kommt der Glaube,Auch er, er kommt noch nach,Er ruft dem Sohn vom StaubeEinst das Gewissen wach! —

Ja, ja, es kommt noch nach,Das Schöne kommt noch nach,Es rufen FreudentöneDie Herzenslust Dir wach.Ja, ja, es kommt das Gute,Das Gute kommt noch nach,Die Tugend mit dem Muthe,Sie ruft das Rechte wach.Ja, ja, es kommt der Glaube,Auch er, er kommt noch nach,Er ruft dem Sohn vom StaubeEinst das Gewissen wach! —

Ja, ja, es kommt noch nach,Das Schöne kommt noch nach,Es rufen FreudentöneDie Herzenslust Dir wach.

Ja, ja, es kommt das Gute,Das Gute kommt noch nach,Die Tugend mit dem Muthe,Sie ruft das Rechte wach.

Ja, ja, es kommt der Glaube,Auch er, er kommt noch nach,Er ruft dem Sohn vom StaubeEinst das Gewissen wach! —

Sei Dir Alles gleich, mein Kind,S’ ist ja alles gleich,Jedes Ding vergeht geschwindIn dem flüchtigen Reich.Freud und Leiden, Schmerz und Glück,Eis und Schnee und Sonnenblick,Alles trifft ja ein Geschick,Kommt auf eins zurück. —Inn’res Glück nur wechselt nie,Das Bewußtsein bleibt,Ewig gleich der PoesieSeine Blüthen treibt.

Sei Dir Alles gleich, mein Kind,S’ ist ja alles gleich,Jedes Ding vergeht geschwindIn dem flüchtigen Reich.Freud und Leiden, Schmerz und Glück,Eis und Schnee und Sonnenblick,Alles trifft ja ein Geschick,Kommt auf eins zurück. —Inn’res Glück nur wechselt nie,Das Bewußtsein bleibt,Ewig gleich der PoesieSeine Blüthen treibt.

Sei Dir Alles gleich, mein Kind,S’ ist ja alles gleich,Jedes Ding vergeht geschwindIn dem flüchtigen Reich.Freud und Leiden, Schmerz und Glück,Eis und Schnee und Sonnenblick,Alles trifft ja ein Geschick,Kommt auf eins zurück. —Inn’res Glück nur wechselt nie,Das Bewußtsein bleibt,Ewig gleich der PoesieSeine Blüthen treibt.

Sei Dir Alles gleich, mein Kind,S’ ist ja alles gleich,Jedes Ding vergeht geschwindIn dem flüchtigen Reich.

Freud und Leiden, Schmerz und Glück,Eis und Schnee und Sonnenblick,Alles trifft ja ein Geschick,Kommt auf eins zurück. —

Inn’res Glück nur wechselt nie,Das Bewußtsein bleibt,Ewig gleich der PoesieSeine Blüthen treibt.

Bittrer als der Tod ist Leben,Wenn ein stolzes Herz verletzt, —Sieh’, die Furien sich erheben,Deren Stahl die Hölle wetzt.O, Der kennt die Seelen wenig,Der die besten stille schmäht,Sah man jemals einen KönigDer um Schwarzbrot betteln geht?In dem lichten Sonnenglanze,Wandelnd durch das Leben hin,Schaffend, wirkend für das Ganze,Treu mit heißem, festen Sinn.Wer für jedes Glied des Ganzen,Gerne gäb’ sein Herzensblut,Liebend, selbst das Thier, die Pflanzen,Dessen Herz ist rein und gut.Bittrer als der Tod ist Leben,Wenn ein solches Herz verletzt,Sieh’ die Furien sich erheben,Deren Stahl die Hölle wetzt.O, Der kennt die Seelen wenig,Der die besten wagt zu schmähn,Sah man jemals einen König,Einen König betteln gehn!

Bittrer als der Tod ist Leben,Wenn ein stolzes Herz verletzt, —Sieh’, die Furien sich erheben,Deren Stahl die Hölle wetzt.O, Der kennt die Seelen wenig,Der die besten stille schmäht,Sah man jemals einen KönigDer um Schwarzbrot betteln geht?In dem lichten Sonnenglanze,Wandelnd durch das Leben hin,Schaffend, wirkend für das Ganze,Treu mit heißem, festen Sinn.Wer für jedes Glied des Ganzen,Gerne gäb’ sein Herzensblut,Liebend, selbst das Thier, die Pflanzen,Dessen Herz ist rein und gut.Bittrer als der Tod ist Leben,Wenn ein solches Herz verletzt,Sieh’ die Furien sich erheben,Deren Stahl die Hölle wetzt.O, Der kennt die Seelen wenig,Der die besten wagt zu schmähn,Sah man jemals einen König,Einen König betteln gehn!

Bittrer als der Tod ist Leben,Wenn ein stolzes Herz verletzt, —Sieh’, die Furien sich erheben,Deren Stahl die Hölle wetzt.O, Der kennt die Seelen wenig,Der die besten stille schmäht,Sah man jemals einen KönigDer um Schwarzbrot betteln geht?In dem lichten Sonnenglanze,Wandelnd durch das Leben hin,Schaffend, wirkend für das Ganze,Treu mit heißem, festen Sinn.Wer für jedes Glied des Ganzen,Gerne gäb’ sein Herzensblut,Liebend, selbst das Thier, die Pflanzen,Dessen Herz ist rein und gut.Bittrer als der Tod ist Leben,Wenn ein solches Herz verletzt,Sieh’ die Furien sich erheben,Deren Stahl die Hölle wetzt.O, Der kennt die Seelen wenig,Der die besten wagt zu schmähn,Sah man jemals einen König,Einen König betteln gehn!

Bittrer als der Tod ist Leben,Wenn ein stolzes Herz verletzt, —Sieh’, die Furien sich erheben,Deren Stahl die Hölle wetzt.

O, Der kennt die Seelen wenig,Der die besten stille schmäht,Sah man jemals einen KönigDer um Schwarzbrot betteln geht?

In dem lichten Sonnenglanze,Wandelnd durch das Leben hin,Schaffend, wirkend für das Ganze,Treu mit heißem, festen Sinn.

Wer für jedes Glied des Ganzen,Gerne gäb’ sein Herzensblut,Liebend, selbst das Thier, die Pflanzen,Dessen Herz ist rein und gut.

Bittrer als der Tod ist Leben,Wenn ein solches Herz verletzt,Sieh’ die Furien sich erheben,Deren Stahl die Hölle wetzt.

O, Der kennt die Seelen wenig,Der die besten wagt zu schmähn,Sah man jemals einen König,Einen König betteln gehn!

Mir träumte, daß ich stundAn eines Teiches Grund,Und sieh’, mein Mutterlieb,Es schaute drinn so trüb’.„Was machst so trüb Gesicht“ —Fragt ich, „ich fass’ es nicht.“„Bist gut“, — sprach sie, — „mein Kind,Weißt nicht, wie bös’ sie sind; —Du faßt das Böse nicht,D’rum mach’ ich trüb’ Gesicht.“So sprach mein MutterliebUnd ich erwachte trüb’.

Mir träumte, daß ich stundAn eines Teiches Grund,Und sieh’, mein Mutterlieb,Es schaute drinn so trüb’.„Was machst so trüb Gesicht“ —Fragt ich, „ich fass’ es nicht.“„Bist gut“, — sprach sie, — „mein Kind,Weißt nicht, wie bös’ sie sind; —Du faßt das Böse nicht,D’rum mach’ ich trüb’ Gesicht.“So sprach mein MutterliebUnd ich erwachte trüb’.

Mir träumte, daß ich stundAn eines Teiches Grund,Und sieh’, mein Mutterlieb,Es schaute drinn so trüb’.„Was machst so trüb Gesicht“ —Fragt ich, „ich fass’ es nicht.“„Bist gut“, — sprach sie, — „mein Kind,Weißt nicht, wie bös’ sie sind; —Du faßt das Böse nicht,D’rum mach’ ich trüb’ Gesicht.“So sprach mein MutterliebUnd ich erwachte trüb’.

Mir träumte, daß ich stundAn eines Teiches Grund,Und sieh’, mein Mutterlieb,Es schaute drinn so trüb’.

„Was machst so trüb Gesicht“ —Fragt ich, „ich fass’ es nicht.“„Bist gut“, — sprach sie, — „mein Kind,Weißt nicht, wie bös’ sie sind; —

Du faßt das Böse nicht,D’rum mach’ ich trüb’ Gesicht.“So sprach mein MutterliebUnd ich erwachte trüb’.

Der Sieg des Geistes.Hast Du den Schmerz schon einst empfunden,Den Seelenschmerz, der tief im Innern nagt,Und hast in diesen trüben StundenDu nie und nimmermehr trostlos verzagt?Auch bei des Körpers großen Leiden,Wenn Grauen schon Dein Aug’ bedeckt,Du fühlst das Leben von Dir scheidenUnd bist auch dann nicht aufgeschreckt?Wohl Dir, du bist nicht überwunden,Es endet alles Erdenleid,Glück auf! Es nahen bessere Stunden,Und Du erhältst für Alles einst Bescheid.Bescheid vom ewigen Richter droben,Wofür Du Edler denn gelitten hast. —Es höret auf des Herzens Toben,Weg ist sie, die schwere Sorgenlast.Der Geist ist Sieger, er sieht heiter,Ja, sieht mit froh’ und unumwölkten BlickAuf die Vergangenheit zurück,Und schreitet ewig immer weiter.

Hast Du den Schmerz schon einst empfunden,Den Seelenschmerz, der tief im Innern nagt,Und hast in diesen trüben StundenDu nie und nimmermehr trostlos verzagt?Auch bei des Körpers großen Leiden,Wenn Grauen schon Dein Aug’ bedeckt,Du fühlst das Leben von Dir scheidenUnd bist auch dann nicht aufgeschreckt?Wohl Dir, du bist nicht überwunden,Es endet alles Erdenleid,Glück auf! Es nahen bessere Stunden,Und Du erhältst für Alles einst Bescheid.Bescheid vom ewigen Richter droben,Wofür Du Edler denn gelitten hast. —Es höret auf des Herzens Toben,Weg ist sie, die schwere Sorgenlast.Der Geist ist Sieger, er sieht heiter,Ja, sieht mit froh’ und unumwölkten BlickAuf die Vergangenheit zurück,Und schreitet ewig immer weiter.

Hast Du den Schmerz schon einst empfunden,Den Seelenschmerz, der tief im Innern nagt,Und hast in diesen trüben StundenDu nie und nimmermehr trostlos verzagt?Auch bei des Körpers großen Leiden,Wenn Grauen schon Dein Aug’ bedeckt,Du fühlst das Leben von Dir scheidenUnd bist auch dann nicht aufgeschreckt?Wohl Dir, du bist nicht überwunden,Es endet alles Erdenleid,Glück auf! Es nahen bessere Stunden,Und Du erhältst für Alles einst Bescheid.Bescheid vom ewigen Richter droben,Wofür Du Edler denn gelitten hast. —Es höret auf des Herzens Toben,Weg ist sie, die schwere Sorgenlast.Der Geist ist Sieger, er sieht heiter,Ja, sieht mit froh’ und unumwölkten BlickAuf die Vergangenheit zurück,Und schreitet ewig immer weiter.

Hast Du den Schmerz schon einst empfunden,Den Seelenschmerz, der tief im Innern nagt,Und hast in diesen trüben StundenDu nie und nimmermehr trostlos verzagt?

Auch bei des Körpers großen Leiden,Wenn Grauen schon Dein Aug’ bedeckt,Du fühlst das Leben von Dir scheidenUnd bist auch dann nicht aufgeschreckt?

Wohl Dir, du bist nicht überwunden,Es endet alles Erdenleid,Glück auf! Es nahen bessere Stunden,Und Du erhältst für Alles einst Bescheid.

Bescheid vom ewigen Richter droben,Wofür Du Edler denn gelitten hast. —Es höret auf des Herzens Toben,Weg ist sie, die schwere Sorgenlast.

Der Geist ist Sieger, er sieht heiter,Ja, sieht mit froh’ und unumwölkten BlickAuf die Vergangenheit zurück,Und schreitet ewig immer weiter.

Elisabeth.Aus jenem Troß von KöniginnenRagt hoch empor dein tugendhaftes Sein,Den Glanz der Throne kann das Haupt entbehren,Doch nie der Tugend Heiligenschein.Dem König brach das Herz, in dir gefundenHat er o, eine Welt voll Herrlichkeit,Hat ihn des Undanks Pfeil auch tief getroffen,In Dir versöhnte ihn die höhere Menschlichkeit.

Aus jenem Troß von KöniginnenRagt hoch empor dein tugendhaftes Sein,Den Glanz der Throne kann das Haupt entbehren,Doch nie der Tugend Heiligenschein.Dem König brach das Herz, in dir gefundenHat er o, eine Welt voll Herrlichkeit,Hat ihn des Undanks Pfeil auch tief getroffen,In Dir versöhnte ihn die höhere Menschlichkeit.

Aus jenem Troß von KöniginnenRagt hoch empor dein tugendhaftes Sein,Den Glanz der Throne kann das Haupt entbehren,Doch nie der Tugend Heiligenschein.Dem König brach das Herz, in dir gefundenHat er o, eine Welt voll Herrlichkeit,Hat ihn des Undanks Pfeil auch tief getroffen,In Dir versöhnte ihn die höhere Menschlichkeit.

Aus jenem Troß von KöniginnenRagt hoch empor dein tugendhaftes Sein,Den Glanz der Throne kann das Haupt entbehren,Doch nie der Tugend Heiligenschein.

Dem König brach das Herz, in dir gefundenHat er o, eine Welt voll Herrlichkeit,Hat ihn des Undanks Pfeil auch tief getroffen,In Dir versöhnte ihn die höhere Menschlichkeit.

Sonnenuntergang und Aufgang.Ein Sonnenuntergang, der UntergangDesjenigen Volk’s, das einst so hoch gestrahlt,Siehst du die Streifen, purpurroth und lang,Den jeder Untergang am Himmel malt —El fresco, blutig halb, halb rosenroth,Als zögen Schmerz und Unschuld Hand in Hand —Ein stürmisch Leben, ein erhabner Tod —Ein siegreich Dulden, das nichts überwand.Welch großes Bild! im Hintergrunde Tag,Im Vordergrunde tiefe Nacht man sieht,Ein Volk, das tief im Staube kniet —Hoch über seinem Haupt die Prüfung lag —Und Thränen, Dornen, Ketten allerart —Und harte, gift’ge Zungen lauern dort —Und Herzen, ihnen gegenüber, hartWie Stein, und wie der stille Mord.Und Angst und jähe Flucht und bleiche NothMit tausend Schrecken, Qualen, wechseln ab,— Ein Schatten-Leben und ein rascher Tod, —In düstern Flammen-, frischem Wellengrab.Das Volk sieht lange sich die Prüfung an:Das Unglück, wie es leibt und lebt und stirbt,Und wie es, demüthig auf steilem Pfad hinan,Um einen kalten Blick des Mitleids wirbt!Im Vordergrunde Nacht — im Herzen Licht,Im Herzen jenes MorgenrothDes Glaubens und der Zuversicht —Erhaben über Finsterniß und Tod —Sie überdauernd, überdauernd Raum und Zeit,Sie umgestaltend in den ew’gen Tag —Sie umgestaltend in Unsterblichkeit:Das gläub’ge Volk hofft es bei jedem Schlag;Das Volk sieht in den Abgrund tief hinab,Und ruft: ich werde leben! Gott mit mir!Geb’t mir zur Reise um die Welt den Stab— Den Glauben — ihn allein nehm ich mit mir.Und überall verkünd’ ich Gottes Wort,Ein Weltalls-Prediger bewährt durch That,Als Glaubensbild weil’ ich an jedem Ort,Ein Gotteslehrer, und — der Völker Rath. —Hier steht das Mißgeschick, doch dicht der Glaube,Dort steht das irdsche Glück, mit ihm das Nichts —Hier bist Du jedem irdischen Schmerz zum Raube,Allein Du bleibst ein Sohn des ew’gen Lichts —!So rief ein Engel unter LorbeerzweigenUnd zeigte nochmals Tag und Nacht zugleich,Und todesmuthig sie die Häupter neigen,Und rufen laut:wir wählen ew’ges Reich.

Ein Sonnenuntergang, der UntergangDesjenigen Volk’s, das einst so hoch gestrahlt,Siehst du die Streifen, purpurroth und lang,Den jeder Untergang am Himmel malt —El fresco, blutig halb, halb rosenroth,Als zögen Schmerz und Unschuld Hand in Hand —Ein stürmisch Leben, ein erhabner Tod —Ein siegreich Dulden, das nichts überwand.Welch großes Bild! im Hintergrunde Tag,Im Vordergrunde tiefe Nacht man sieht,Ein Volk, das tief im Staube kniet —Hoch über seinem Haupt die Prüfung lag —Und Thränen, Dornen, Ketten allerart —Und harte, gift’ge Zungen lauern dort —Und Herzen, ihnen gegenüber, hartWie Stein, und wie der stille Mord.Und Angst und jähe Flucht und bleiche NothMit tausend Schrecken, Qualen, wechseln ab,— Ein Schatten-Leben und ein rascher Tod, —In düstern Flammen-, frischem Wellengrab.Das Volk sieht lange sich die Prüfung an:Das Unglück, wie es leibt und lebt und stirbt,Und wie es, demüthig auf steilem Pfad hinan,Um einen kalten Blick des Mitleids wirbt!Im Vordergrunde Nacht — im Herzen Licht,Im Herzen jenes MorgenrothDes Glaubens und der Zuversicht —Erhaben über Finsterniß und Tod —Sie überdauernd, überdauernd Raum und Zeit,Sie umgestaltend in den ew’gen Tag —Sie umgestaltend in Unsterblichkeit:Das gläub’ge Volk hofft es bei jedem Schlag;Das Volk sieht in den Abgrund tief hinab,Und ruft: ich werde leben! Gott mit mir!Geb’t mir zur Reise um die Welt den Stab— Den Glauben — ihn allein nehm ich mit mir.Und überall verkünd’ ich Gottes Wort,Ein Weltalls-Prediger bewährt durch That,Als Glaubensbild weil’ ich an jedem Ort,Ein Gotteslehrer, und — der Völker Rath. —Hier steht das Mißgeschick, doch dicht der Glaube,Dort steht das irdsche Glück, mit ihm das Nichts —Hier bist Du jedem irdischen Schmerz zum Raube,Allein Du bleibst ein Sohn des ew’gen Lichts —!So rief ein Engel unter LorbeerzweigenUnd zeigte nochmals Tag und Nacht zugleich,Und todesmuthig sie die Häupter neigen,Und rufen laut:wir wählen ew’ges Reich.

Ein Sonnenuntergang, der UntergangDesjenigen Volk’s, das einst so hoch gestrahlt,Siehst du die Streifen, purpurroth und lang,Den jeder Untergang am Himmel malt —El fresco, blutig halb, halb rosenroth,Als zögen Schmerz und Unschuld Hand in Hand —Ein stürmisch Leben, ein erhabner Tod —Ein siegreich Dulden, das nichts überwand.Welch großes Bild! im Hintergrunde Tag,Im Vordergrunde tiefe Nacht man sieht,Ein Volk, das tief im Staube kniet —Hoch über seinem Haupt die Prüfung lag —Und Thränen, Dornen, Ketten allerart —Und harte, gift’ge Zungen lauern dort —Und Herzen, ihnen gegenüber, hartWie Stein, und wie der stille Mord.Und Angst und jähe Flucht und bleiche NothMit tausend Schrecken, Qualen, wechseln ab,— Ein Schatten-Leben und ein rascher Tod, —In düstern Flammen-, frischem Wellengrab.Das Volk sieht lange sich die Prüfung an:Das Unglück, wie es leibt und lebt und stirbt,Und wie es, demüthig auf steilem Pfad hinan,Um einen kalten Blick des Mitleids wirbt!Im Vordergrunde Nacht — im Herzen Licht,Im Herzen jenes MorgenrothDes Glaubens und der Zuversicht —Erhaben über Finsterniß und Tod —Sie überdauernd, überdauernd Raum und Zeit,Sie umgestaltend in den ew’gen Tag —Sie umgestaltend in Unsterblichkeit:Das gläub’ge Volk hofft es bei jedem Schlag;Das Volk sieht in den Abgrund tief hinab,Und ruft: ich werde leben! Gott mit mir!Geb’t mir zur Reise um die Welt den Stab— Den Glauben — ihn allein nehm ich mit mir.Und überall verkünd’ ich Gottes Wort,Ein Weltalls-Prediger bewährt durch That,Als Glaubensbild weil’ ich an jedem Ort,Ein Gotteslehrer, und — der Völker Rath. —Hier steht das Mißgeschick, doch dicht der Glaube,Dort steht das irdsche Glück, mit ihm das Nichts —Hier bist Du jedem irdischen Schmerz zum Raube,Allein Du bleibst ein Sohn des ew’gen Lichts —!So rief ein Engel unter LorbeerzweigenUnd zeigte nochmals Tag und Nacht zugleich,Und todesmuthig sie die Häupter neigen,Und rufen laut:wir wählen ew’ges Reich.

Ein Sonnenuntergang, der UntergangDesjenigen Volk’s, das einst so hoch gestrahlt,Siehst du die Streifen, purpurroth und lang,Den jeder Untergang am Himmel malt —

El fresco, blutig halb, halb rosenroth,Als zögen Schmerz und Unschuld Hand in Hand —Ein stürmisch Leben, ein erhabner Tod —Ein siegreich Dulden, das nichts überwand.

Welch großes Bild! im Hintergrunde Tag,Im Vordergrunde tiefe Nacht man sieht,Ein Volk, das tief im Staube kniet —Hoch über seinem Haupt die Prüfung lag —

Und Thränen, Dornen, Ketten allerart —Und harte, gift’ge Zungen lauern dort —Und Herzen, ihnen gegenüber, hartWie Stein, und wie der stille Mord.

Und Angst und jähe Flucht und bleiche NothMit tausend Schrecken, Qualen, wechseln ab,— Ein Schatten-Leben und ein rascher Tod, —In düstern Flammen-, frischem Wellengrab.

Das Volk sieht lange sich die Prüfung an:Das Unglück, wie es leibt und lebt und stirbt,Und wie es, demüthig auf steilem Pfad hinan,Um einen kalten Blick des Mitleids wirbt!

Im Vordergrunde Nacht — im Herzen Licht,Im Herzen jenes MorgenrothDes Glaubens und der Zuversicht —Erhaben über Finsterniß und Tod —

Sie überdauernd, überdauernd Raum und Zeit,Sie umgestaltend in den ew’gen Tag —Sie umgestaltend in Unsterblichkeit:Das gläub’ge Volk hofft es bei jedem Schlag;

Das Volk sieht in den Abgrund tief hinab,Und ruft: ich werde leben! Gott mit mir!Geb’t mir zur Reise um die Welt den Stab— Den Glauben — ihn allein nehm ich mit mir.

Und überall verkünd’ ich Gottes Wort,Ein Weltalls-Prediger bewährt durch That,Als Glaubensbild weil’ ich an jedem Ort,Ein Gotteslehrer, und — der Völker Rath. —

Hier steht das Mißgeschick, doch dicht der Glaube,Dort steht das irdsche Glück, mit ihm das Nichts —Hier bist Du jedem irdischen Schmerz zum Raube,Allein Du bleibst ein Sohn des ew’gen Lichts —!

So rief ein Engel unter LorbeerzweigenUnd zeigte nochmals Tag und Nacht zugleich,Und todesmuthig sie die Häupter neigen,Und rufen laut:wir wählen ew’ges Reich.

Gedicht ohne r.Wie viel Licht im Sonnenball,Wie viel Staub im Weltenall,Wie viel Staub und wie viel SandGiebt’s nicht schon im Heimathland!Wie viel hohes, schönes LichtHat’s im deutschen Lande nicht!Wie viel Angst in Blitzes Schein,Wie viel Lust im Glase Wein!Doch ganz komisch ging man um,Alles schaffend, meistens stumm; —Blos den Menschen ausgenommen,Lebt sonst Alles still beklommen,Dem Menschen allein die Kunst man gabZu zählen all’ sein Gut und Hab’,Zu sagen wie’s und was ihm thut,Und wie ihm jetzt und je zu Muth:Wenn ihn die Habsucht voll gefüllt,Und wenn die heiße Sucht gestillt!Wie wonneathmend das Gefühl,Wenn nah’ man einem hohen Ziel.Kühn Manche, dies in’s Auge nehmen,Ohn’ des Mißlingens sich zu schämen,Weil edle Pflanzen oft eingehen,Wenn sie auf sand’gem Boden stehen! —Ja, all’ dies ist Jenen nicht gegönnt,Die man nach uns Geschöpfe Gottes nennt:Das edle Wild kann es nicht sagen,Wie Jagd und Hunde ihm behagen,Und wenn man den Hals des Fisches stichtDenkt man, die Fische empfinden’s nicht!Ei, sehet doch, wie doppelt unbillig,Die Fische zucken ja, doch böswillig,Will man sie dennoch gefühllos nennen,Weil sie nicht seufzen und klagen können;Und so geht’s bis zum Elephanten hin,Still behält es den unabhängigen Sinn,Das gute, weise, edle Vieh,Denn Sklavendienst beugt seine Weisheit nie,Stolz denkt es an das heimathlich Gebiet,Sanft duldend, was im Ausland ihm geschieht.Aus all diesem ziehe ich den Schluß,Daß die Sagekunst man haben muß,Nicht um zu klagen stets Leid und Weh’,Da ich Elephanten standhaft seh’;(Und ach, wie langweilig ist man,Wenn man niemals von sich schweigen kann);Deshalb denk’ ich lediglich alsdann,Wenn man etwas sagt, was nützen kann,Was man weise nennt, und Edles denkt,Wenn man dies dem Geist des Nächsten schenkt.Böses so zum Besten wendet:Wenn dann die Lippe niemals endet,Sie hat sich damit nicht geschändet,Dazu hat sie ein Gott gespendet;Daß das Aug’, das Wahn geblendet,Sich dem hellen Tag zuwendet;Seelen schwachen, schon im Sinken,Heil und Hoffnung zuzuwinken!Und die Besten und Gescheidten,Mit den edlen Geistesgaben,Die zu thun im Sinne haben,An die Thaten zu gewöhnen,An die guten, menschlich schönen;Ja, und mächtig hohen Seelen,Die Gott Lob auch niemals fehlen,Zu dem Höchsten zu geleiten! —

Wie viel Licht im Sonnenball,Wie viel Staub im Weltenall,Wie viel Staub und wie viel SandGiebt’s nicht schon im Heimathland!Wie viel hohes, schönes LichtHat’s im deutschen Lande nicht!Wie viel Angst in Blitzes Schein,Wie viel Lust im Glase Wein!Doch ganz komisch ging man um,Alles schaffend, meistens stumm; —Blos den Menschen ausgenommen,Lebt sonst Alles still beklommen,Dem Menschen allein die Kunst man gabZu zählen all’ sein Gut und Hab’,Zu sagen wie’s und was ihm thut,Und wie ihm jetzt und je zu Muth:Wenn ihn die Habsucht voll gefüllt,Und wenn die heiße Sucht gestillt!Wie wonneathmend das Gefühl,Wenn nah’ man einem hohen Ziel.Kühn Manche, dies in’s Auge nehmen,Ohn’ des Mißlingens sich zu schämen,Weil edle Pflanzen oft eingehen,Wenn sie auf sand’gem Boden stehen! —Ja, all’ dies ist Jenen nicht gegönnt,Die man nach uns Geschöpfe Gottes nennt:Das edle Wild kann es nicht sagen,Wie Jagd und Hunde ihm behagen,Und wenn man den Hals des Fisches stichtDenkt man, die Fische empfinden’s nicht!Ei, sehet doch, wie doppelt unbillig,Die Fische zucken ja, doch böswillig,Will man sie dennoch gefühllos nennen,Weil sie nicht seufzen und klagen können;Und so geht’s bis zum Elephanten hin,Still behält es den unabhängigen Sinn,Das gute, weise, edle Vieh,Denn Sklavendienst beugt seine Weisheit nie,Stolz denkt es an das heimathlich Gebiet,Sanft duldend, was im Ausland ihm geschieht.Aus all diesem ziehe ich den Schluß,Daß die Sagekunst man haben muß,Nicht um zu klagen stets Leid und Weh’,Da ich Elephanten standhaft seh’;(Und ach, wie langweilig ist man,Wenn man niemals von sich schweigen kann);Deshalb denk’ ich lediglich alsdann,Wenn man etwas sagt, was nützen kann,Was man weise nennt, und Edles denkt,Wenn man dies dem Geist des Nächsten schenkt.Böses so zum Besten wendet:Wenn dann die Lippe niemals endet,Sie hat sich damit nicht geschändet,Dazu hat sie ein Gott gespendet;Daß das Aug’, das Wahn geblendet,Sich dem hellen Tag zuwendet;Seelen schwachen, schon im Sinken,Heil und Hoffnung zuzuwinken!Und die Besten und Gescheidten,Mit den edlen Geistesgaben,Die zu thun im Sinne haben,An die Thaten zu gewöhnen,An die guten, menschlich schönen;Ja, und mächtig hohen Seelen,Die Gott Lob auch niemals fehlen,Zu dem Höchsten zu geleiten! —

Wie viel Licht im Sonnenball,Wie viel Staub im Weltenall,Wie viel Staub und wie viel SandGiebt’s nicht schon im Heimathland!Wie viel hohes, schönes LichtHat’s im deutschen Lande nicht!Wie viel Angst in Blitzes Schein,Wie viel Lust im Glase Wein!Doch ganz komisch ging man um,Alles schaffend, meistens stumm; —Blos den Menschen ausgenommen,Lebt sonst Alles still beklommen,Dem Menschen allein die Kunst man gabZu zählen all’ sein Gut und Hab’,Zu sagen wie’s und was ihm thut,Und wie ihm jetzt und je zu Muth:Wenn ihn die Habsucht voll gefüllt,Und wenn die heiße Sucht gestillt!Wie wonneathmend das Gefühl,Wenn nah’ man einem hohen Ziel.Kühn Manche, dies in’s Auge nehmen,Ohn’ des Mißlingens sich zu schämen,Weil edle Pflanzen oft eingehen,Wenn sie auf sand’gem Boden stehen! —Ja, all’ dies ist Jenen nicht gegönnt,Die man nach uns Geschöpfe Gottes nennt:Das edle Wild kann es nicht sagen,Wie Jagd und Hunde ihm behagen,Und wenn man den Hals des Fisches stichtDenkt man, die Fische empfinden’s nicht!Ei, sehet doch, wie doppelt unbillig,Die Fische zucken ja, doch böswillig,Will man sie dennoch gefühllos nennen,Weil sie nicht seufzen und klagen können;Und so geht’s bis zum Elephanten hin,Still behält es den unabhängigen Sinn,Das gute, weise, edle Vieh,Denn Sklavendienst beugt seine Weisheit nie,Stolz denkt es an das heimathlich Gebiet,Sanft duldend, was im Ausland ihm geschieht.Aus all diesem ziehe ich den Schluß,Daß die Sagekunst man haben muß,Nicht um zu klagen stets Leid und Weh’,Da ich Elephanten standhaft seh’;(Und ach, wie langweilig ist man,Wenn man niemals von sich schweigen kann);Deshalb denk’ ich lediglich alsdann,Wenn man etwas sagt, was nützen kann,Was man weise nennt, und Edles denkt,Wenn man dies dem Geist des Nächsten schenkt.Böses so zum Besten wendet:Wenn dann die Lippe niemals endet,Sie hat sich damit nicht geschändet,Dazu hat sie ein Gott gespendet;Daß das Aug’, das Wahn geblendet,Sich dem hellen Tag zuwendet;Seelen schwachen, schon im Sinken,Heil und Hoffnung zuzuwinken!Und die Besten und Gescheidten,Mit den edlen Geistesgaben,Die zu thun im Sinne haben,An die Thaten zu gewöhnen,An die guten, menschlich schönen;Ja, und mächtig hohen Seelen,Die Gott Lob auch niemals fehlen,Zu dem Höchsten zu geleiten! —

Wie viel Licht im Sonnenball,Wie viel Staub im Weltenall,Wie viel Staub und wie viel SandGiebt’s nicht schon im Heimathland!Wie viel hohes, schönes LichtHat’s im deutschen Lande nicht!Wie viel Angst in Blitzes Schein,Wie viel Lust im Glase Wein!Doch ganz komisch ging man um,Alles schaffend, meistens stumm; —

Blos den Menschen ausgenommen,Lebt sonst Alles still beklommen,Dem Menschen allein die Kunst man gabZu zählen all’ sein Gut und Hab’,Zu sagen wie’s und was ihm thut,Und wie ihm jetzt und je zu Muth:Wenn ihn die Habsucht voll gefüllt,Und wenn die heiße Sucht gestillt!Wie wonneathmend das Gefühl,Wenn nah’ man einem hohen Ziel.

Kühn Manche, dies in’s Auge nehmen,Ohn’ des Mißlingens sich zu schämen,Weil edle Pflanzen oft eingehen,Wenn sie auf sand’gem Boden stehen! —Ja, all’ dies ist Jenen nicht gegönnt,

Die man nach uns Geschöpfe Gottes nennt:Das edle Wild kann es nicht sagen,Wie Jagd und Hunde ihm behagen,Und wenn man den Hals des Fisches stichtDenkt man, die Fische empfinden’s nicht!

Ei, sehet doch, wie doppelt unbillig,Die Fische zucken ja, doch böswillig,Will man sie dennoch gefühllos nennen,Weil sie nicht seufzen und klagen können;Und so geht’s bis zum Elephanten hin,Still behält es den unabhängigen Sinn,Das gute, weise, edle Vieh,Denn Sklavendienst beugt seine Weisheit nie,Stolz denkt es an das heimathlich Gebiet,Sanft duldend, was im Ausland ihm geschieht.

Aus all diesem ziehe ich den Schluß,Daß die Sagekunst man haben muß,Nicht um zu klagen stets Leid und Weh’,Da ich Elephanten standhaft seh’;(Und ach, wie langweilig ist man,Wenn man niemals von sich schweigen kann);Deshalb denk’ ich lediglich alsdann,Wenn man etwas sagt, was nützen kann,Was man weise nennt, und Edles denkt,Wenn man dies dem Geist des Nächsten schenkt.

Böses so zum Besten wendet:Wenn dann die Lippe niemals endet,Sie hat sich damit nicht geschändet,Dazu hat sie ein Gott gespendet;Daß das Aug’, das Wahn geblendet,Sich dem hellen Tag zuwendet;Seelen schwachen, schon im Sinken,Heil und Hoffnung zuzuwinken!Und die Besten und Gescheidten,Mit den edlen Geistesgaben,Die zu thun im Sinne haben,An die Thaten zu gewöhnen,An die guten, menschlich schönen;Ja, und mächtig hohen Seelen,Die Gott Lob auch niemals fehlen,Zu dem Höchsten zu geleiten! —

Auf meinen am 15. November 1890 dahingegangenen Papagei.Allgeliebter Vogel Du,Gingest auch zur ewigen RuhLiebenswürdig, zahm und zartUnd von selten geistiger Art!Warst mir zweiundzwanzig Jahr,Was kein Anderer mir war,Steter Freund, ach lebenslang,Nehme meinen heißen Dank.Mancher hat Dich arg betrübt,Weil Du allgemein beliebt,Gönnte diesen Trost mir nicht,— Das ist Wahrheit im Gedicht —Nochmals Dank für Deine Treu!Lebe dorten auf, auf’s Neu —Jeder Geist er lebet fortGlücklich sei an jedem Ort!

Allgeliebter Vogel Du,Gingest auch zur ewigen RuhLiebenswürdig, zahm und zartUnd von selten geistiger Art!Warst mir zweiundzwanzig Jahr,Was kein Anderer mir war,Steter Freund, ach lebenslang,Nehme meinen heißen Dank.Mancher hat Dich arg betrübt,Weil Du allgemein beliebt,Gönnte diesen Trost mir nicht,— Das ist Wahrheit im Gedicht —Nochmals Dank für Deine Treu!Lebe dorten auf, auf’s Neu —Jeder Geist er lebet fortGlücklich sei an jedem Ort!

Allgeliebter Vogel Du,Gingest auch zur ewigen RuhLiebenswürdig, zahm und zartUnd von selten geistiger Art!Warst mir zweiundzwanzig Jahr,Was kein Anderer mir war,Steter Freund, ach lebenslang,Nehme meinen heißen Dank.Mancher hat Dich arg betrübt,Weil Du allgemein beliebt,Gönnte diesen Trost mir nicht,— Das ist Wahrheit im Gedicht —Nochmals Dank für Deine Treu!Lebe dorten auf, auf’s Neu —Jeder Geist er lebet fortGlücklich sei an jedem Ort!

Allgeliebter Vogel Du,Gingest auch zur ewigen RuhLiebenswürdig, zahm und zartUnd von selten geistiger Art!

Warst mir zweiundzwanzig Jahr,Was kein Anderer mir war,Steter Freund, ach lebenslang,Nehme meinen heißen Dank.

Mancher hat Dich arg betrübt,Weil Du allgemein beliebt,Gönnte diesen Trost mir nicht,— Das ist Wahrheit im Gedicht —

Nochmals Dank für Deine Treu!Lebe dorten auf, auf’s Neu —Jeder Geist er lebet fortGlücklich sei an jedem Ort!

An denselben.Den ersten Gruß am MorgenEmpfing ich stets von Dir,Und Herz und Geist und SeeleLag in dem Ton zu mir.Du wirst mir immer fehlen,Stets bange bleibt’s nach DirDu süßer Jakob, KobuschBleibst unvergessen hier.Seit zweiundzwanzig JahrenSeit meiner Mutter TodWarst Du mein treu’ GefährteIn Freude, Schmerz und Noth!Du bist nicht fortgewichenVon ihrem TotenbettUnd warst Dein ganzes LebenStets geistvoll, klug und nett.Du wirst mir immer fehlenStets bange bleibt’s nach DirDu süßer Jakob, KobuschBleibst unvergessen hier.Und mehr warst Du beweinet,Als mancher Mensch vor DirO, Koberle, o JakobBleibst unvergeßlich mir.

Den ersten Gruß am MorgenEmpfing ich stets von Dir,Und Herz und Geist und SeeleLag in dem Ton zu mir.Du wirst mir immer fehlen,Stets bange bleibt’s nach DirDu süßer Jakob, KobuschBleibst unvergessen hier.Seit zweiundzwanzig JahrenSeit meiner Mutter TodWarst Du mein treu’ GefährteIn Freude, Schmerz und Noth!Du bist nicht fortgewichenVon ihrem TotenbettUnd warst Dein ganzes LebenStets geistvoll, klug und nett.Du wirst mir immer fehlenStets bange bleibt’s nach DirDu süßer Jakob, KobuschBleibst unvergessen hier.Und mehr warst Du beweinet,Als mancher Mensch vor DirO, Koberle, o JakobBleibst unvergeßlich mir.

Den ersten Gruß am MorgenEmpfing ich stets von Dir,Und Herz und Geist und SeeleLag in dem Ton zu mir.Du wirst mir immer fehlen,Stets bange bleibt’s nach DirDu süßer Jakob, KobuschBleibst unvergessen hier.Seit zweiundzwanzig JahrenSeit meiner Mutter TodWarst Du mein treu’ GefährteIn Freude, Schmerz und Noth!Du bist nicht fortgewichenVon ihrem TotenbettUnd warst Dein ganzes LebenStets geistvoll, klug und nett.Du wirst mir immer fehlenStets bange bleibt’s nach DirDu süßer Jakob, KobuschBleibst unvergessen hier.Und mehr warst Du beweinet,Als mancher Mensch vor DirO, Koberle, o JakobBleibst unvergeßlich mir.

Den ersten Gruß am MorgenEmpfing ich stets von Dir,Und Herz und Geist und SeeleLag in dem Ton zu mir.

Du wirst mir immer fehlen,Stets bange bleibt’s nach DirDu süßer Jakob, KobuschBleibst unvergessen hier.

Seit zweiundzwanzig JahrenSeit meiner Mutter TodWarst Du mein treu’ GefährteIn Freude, Schmerz und Noth!

Du bist nicht fortgewichenVon ihrem TotenbettUnd warst Dein ganzes LebenStets geistvoll, klug und nett.

Du wirst mir immer fehlenStets bange bleibt’s nach DirDu süßer Jakob, KobuschBleibst unvergessen hier.

Und mehr warst Du beweinet,Als mancher Mensch vor DirO, Koberle, o JakobBleibst unvergeßlich mir.

Eine Blume ist gebrochen,Hier für immerdar, —Und die edle Fürstin zählteVierundzwanzig Jahr.Wer des Lebens Glück gekostet,Und dann rasch entflieht,Kennt nicht seine Dissonanzen,Hörte nur sein Lied.Und mich dünkt, in solcher JugendEnden leichter sei,Wie die Töne leicht sich lösenEiner Melodei.

Eine Blume ist gebrochen,Hier für immerdar, —Und die edle Fürstin zählteVierundzwanzig Jahr.Wer des Lebens Glück gekostet,Und dann rasch entflieht,Kennt nicht seine Dissonanzen,Hörte nur sein Lied.Und mich dünkt, in solcher JugendEnden leichter sei,Wie die Töne leicht sich lösenEiner Melodei.

Eine Blume ist gebrochen,Hier für immerdar, —Und die edle Fürstin zählteVierundzwanzig Jahr.Wer des Lebens Glück gekostet,Und dann rasch entflieht,Kennt nicht seine Dissonanzen,Hörte nur sein Lied.Und mich dünkt, in solcher JugendEnden leichter sei,Wie die Töne leicht sich lösenEiner Melodei.

Eine Blume ist gebrochen,Hier für immerdar, —Und die edle Fürstin zählteVierundzwanzig Jahr.

Wer des Lebens Glück gekostet,Und dann rasch entflieht,Kennt nicht seine Dissonanzen,Hörte nur sein Lied.

Und mich dünkt, in solcher JugendEnden leichter sei,Wie die Töne leicht sich lösenEiner Melodei.

Nach dem Gesetz über die Pensionirung der Arbeiter.Das Echo schall’ es weitEs tagt GerechtigkeitEs lauschet Menschlichkeit:Kommt eine bessere Zeit?Ob Noth und Elend fliehtAus mächtigstem Gebiet.Es war ein Hohenzollernwort, —Und Kaiser Friedrich freut sich dort.

Das Echo schall’ es weitEs tagt GerechtigkeitEs lauschet Menschlichkeit:Kommt eine bessere Zeit?Ob Noth und Elend fliehtAus mächtigstem Gebiet.Es war ein Hohenzollernwort, —Und Kaiser Friedrich freut sich dort.

Das Echo schall’ es weitEs tagt GerechtigkeitEs lauschet Menschlichkeit:Kommt eine bessere Zeit?Ob Noth und Elend fliehtAus mächtigstem Gebiet.Es war ein Hohenzollernwort, —Und Kaiser Friedrich freut sich dort.

Das Echo schall’ es weitEs tagt GerechtigkeitEs lauschet Menschlichkeit:Kommt eine bessere Zeit?

Ob Noth und Elend fliehtAus mächtigstem Gebiet.Es war ein Hohenzollernwort, —Und Kaiser Friedrich freut sich dort.

Welch’ Schreckenstille herrschet hier,Bin ich allein, ich bin allein!Entsetzen, ach, ein Grauen schierErfaßt mich, so allein zu sein. —Du nahmst mir Viel, fast räthselhaftIst des Geschickes Grausamkeit,Beeil dich, Mut, beeil dich, Kraft,Zu kürzen mir die öde Zeit.Der Menschheit Traum — die Kunst — verhindert hin —Nichts als des Daseins anspruchsvoller Sinn!Doch halt, doch nein; das Größte ist bei Dir:Gott ist, ist überall, und ist auch hier.

Welch’ Schreckenstille herrschet hier,Bin ich allein, ich bin allein!Entsetzen, ach, ein Grauen schierErfaßt mich, so allein zu sein. —Du nahmst mir Viel, fast räthselhaftIst des Geschickes Grausamkeit,Beeil dich, Mut, beeil dich, Kraft,Zu kürzen mir die öde Zeit.Der Menschheit Traum — die Kunst — verhindert hin —Nichts als des Daseins anspruchsvoller Sinn!Doch halt, doch nein; das Größte ist bei Dir:Gott ist, ist überall, und ist auch hier.

Welch’ Schreckenstille herrschet hier,Bin ich allein, ich bin allein!Entsetzen, ach, ein Grauen schierErfaßt mich, so allein zu sein. —Du nahmst mir Viel, fast räthselhaftIst des Geschickes Grausamkeit,Beeil dich, Mut, beeil dich, Kraft,Zu kürzen mir die öde Zeit.Der Menschheit Traum — die Kunst — verhindert hin —Nichts als des Daseins anspruchsvoller Sinn!Doch halt, doch nein; das Größte ist bei Dir:Gott ist, ist überall, und ist auch hier.

Welch’ Schreckenstille herrschet hier,Bin ich allein, ich bin allein!Entsetzen, ach, ein Grauen schierErfaßt mich, so allein zu sein. —

Du nahmst mir Viel, fast räthselhaftIst des Geschickes Grausamkeit,Beeil dich, Mut, beeil dich, Kraft,Zu kürzen mir die öde Zeit.

Der Menschheit Traum — die Kunst — verhindert hin —Nichts als des Daseins anspruchsvoller Sinn!Doch halt, doch nein; das Größte ist bei Dir:Gott ist, ist überall, und ist auch hier.

Prall nicht an, prall nicht an,Steine giebt es überall,Und man kann, und man kannHaben einen bösen Fall;Stoß nicht an, stoß nicht an,Böse Menschen giebt es viel,Und man kann, und man kannKommen in ein böses Spiel;Halt zurück, halt zurückDeine Meinung, deinen BlickUnd die Klugheit, und das GlückLeiten weise dein Geschick.

Prall nicht an, prall nicht an,Steine giebt es überall,Und man kann, und man kannHaben einen bösen Fall;Stoß nicht an, stoß nicht an,Böse Menschen giebt es viel,Und man kann, und man kannKommen in ein böses Spiel;Halt zurück, halt zurückDeine Meinung, deinen BlickUnd die Klugheit, und das GlückLeiten weise dein Geschick.

Prall nicht an, prall nicht an,Steine giebt es überall,Und man kann, und man kannHaben einen bösen Fall;Stoß nicht an, stoß nicht an,Böse Menschen giebt es viel,Und man kann, und man kannKommen in ein böses Spiel;Halt zurück, halt zurückDeine Meinung, deinen BlickUnd die Klugheit, und das GlückLeiten weise dein Geschick.

Prall nicht an, prall nicht an,Steine giebt es überall,Und man kann, und man kannHaben einen bösen Fall;

Stoß nicht an, stoß nicht an,Böse Menschen giebt es viel,Und man kann, und man kannKommen in ein böses Spiel;

Halt zurück, halt zurückDeine Meinung, deinen BlickUnd die Klugheit, und das GlückLeiten weise dein Geschick.

Wanderlied.Thüre auf, Thüre zu,Niemals Rast, niemals Ruh’,Schöne Damen, liebe Herr’nKaufet freundlich, kaufet gern,Brauch’s auf Brot, und brauch’s auf Bier,Und das gönnt ihr sicher mir.Thüre auf, Thüre zu,Niemals Rast, niemals Ruh,In der Kälte, in der Glut,Keiner meiner Füße ruht,Such’ am Heerde einen Platz,Finde keinen, keinen Schatz.Schöne Damen, liebe Herr’nKaufet freundlich, kaufet gern,Komm aus fernem Lande herUnd dem Fremdling wird’s so schwer:Thüre auf, Thüre zuNiemals Rast, niemals Ruh’.

Thüre auf, Thüre zu,Niemals Rast, niemals Ruh’,Schöne Damen, liebe Herr’nKaufet freundlich, kaufet gern,Brauch’s auf Brot, und brauch’s auf Bier,Und das gönnt ihr sicher mir.Thüre auf, Thüre zu,Niemals Rast, niemals Ruh,In der Kälte, in der Glut,Keiner meiner Füße ruht,Such’ am Heerde einen Platz,Finde keinen, keinen Schatz.Schöne Damen, liebe Herr’nKaufet freundlich, kaufet gern,Komm aus fernem Lande herUnd dem Fremdling wird’s so schwer:Thüre auf, Thüre zuNiemals Rast, niemals Ruh’.

Thüre auf, Thüre zu,Niemals Rast, niemals Ruh’,Schöne Damen, liebe Herr’nKaufet freundlich, kaufet gern,Brauch’s auf Brot, und brauch’s auf Bier,Und das gönnt ihr sicher mir.Thüre auf, Thüre zu,Niemals Rast, niemals Ruh,In der Kälte, in der Glut,Keiner meiner Füße ruht,Such’ am Heerde einen Platz,Finde keinen, keinen Schatz.Schöne Damen, liebe Herr’nKaufet freundlich, kaufet gern,Komm aus fernem Lande herUnd dem Fremdling wird’s so schwer:Thüre auf, Thüre zuNiemals Rast, niemals Ruh’.

Thüre auf, Thüre zu,Niemals Rast, niemals Ruh’,Schöne Damen, liebe Herr’nKaufet freundlich, kaufet gern,Brauch’s auf Brot, und brauch’s auf Bier,Und das gönnt ihr sicher mir.

Thüre auf, Thüre zu,Niemals Rast, niemals Ruh,In der Kälte, in der Glut,Keiner meiner Füße ruht,Such’ am Heerde einen Platz,Finde keinen, keinen Schatz.

Schöne Damen, liebe Herr’nKaufet freundlich, kaufet gern,Komm aus fernem Lande herUnd dem Fremdling wird’s so schwer:Thüre auf, Thüre zuNiemals Rast, niemals Ruh’.

Der Goldfischer.Am Rande des MeeresAm Rande der Fluth,Da weilet der Knabe,Gar freundlich und gut;Er stahl seinem VaterDie Goldfischlein seinUnd wirfet sie wiederIns Meer hinein.Der Vater, er jagetDem Ufer entlang,Da wird, ach, dem KnabenSo ängstlich und bang;Er fürchtet den Vater,Es sinkt ihm der Muth,Fast möchte er lieberHinab in die Flut.Da färbt sich das Wasser,Wird schwarz und wird grünUnd weiße GespensterDarüber hinziehn;Die Tiefe, sie donnert,Der Abgrund geht aufDie Fluten beginnen,Den rasenden Lauf.Sie stoßen den KnabenDen Goldfischlein nach:Das rufet des VatersGewissen erst wach.

Am Rande des MeeresAm Rande der Fluth,Da weilet der Knabe,Gar freundlich und gut;Er stahl seinem VaterDie Goldfischlein seinUnd wirfet sie wiederIns Meer hinein.Der Vater, er jagetDem Ufer entlang,Da wird, ach, dem KnabenSo ängstlich und bang;Er fürchtet den Vater,Es sinkt ihm der Muth,Fast möchte er lieberHinab in die Flut.Da färbt sich das Wasser,Wird schwarz und wird grünUnd weiße GespensterDarüber hinziehn;Die Tiefe, sie donnert,Der Abgrund geht aufDie Fluten beginnen,Den rasenden Lauf.Sie stoßen den KnabenDen Goldfischlein nach:Das rufet des VatersGewissen erst wach.

Am Rande des MeeresAm Rande der Fluth,Da weilet der Knabe,Gar freundlich und gut;Er stahl seinem VaterDie Goldfischlein seinUnd wirfet sie wiederIns Meer hinein.Der Vater, er jagetDem Ufer entlang,Da wird, ach, dem KnabenSo ängstlich und bang;Er fürchtet den Vater,Es sinkt ihm der Muth,Fast möchte er lieberHinab in die Flut.Da färbt sich das Wasser,Wird schwarz und wird grünUnd weiße GespensterDarüber hinziehn;Die Tiefe, sie donnert,Der Abgrund geht aufDie Fluten beginnen,Den rasenden Lauf.Sie stoßen den KnabenDen Goldfischlein nach:Das rufet des VatersGewissen erst wach.

Am Rande des MeeresAm Rande der Fluth,Da weilet der Knabe,Gar freundlich und gut;

Er stahl seinem VaterDie Goldfischlein seinUnd wirfet sie wiederIns Meer hinein.

Der Vater, er jagetDem Ufer entlang,Da wird, ach, dem KnabenSo ängstlich und bang;

Er fürchtet den Vater,Es sinkt ihm der Muth,Fast möchte er lieberHinab in die Flut.

Da färbt sich das Wasser,Wird schwarz und wird grünUnd weiße GespensterDarüber hinziehn;

Die Tiefe, sie donnert,Der Abgrund geht aufDie Fluten beginnen,Den rasenden Lauf.

Sie stoßen den KnabenDen Goldfischlein nach:Das rufet des VatersGewissen erst wach.

Ed. Freyhoff’s Buchdruckerei, Oranienburg.

Anmerkungen zur TranskriptionRechtschreibung und Zeichensetzung des Originaltextes wurden übernommen, nur offensichtliche Druckfehler wurden korrigiert.

Anmerkungen zur Transkription

Rechtschreibung und Zeichensetzung des Originaltextes wurden übernommen, nur offensichtliche Druckfehler wurden korrigiert.

The book cover image was created by the transcriber and is placed in the public domain.

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