NACHMITTAG
Die Augen überraschten meine Seele.O Gott, erbarme dich und sä'Ein wenig Blätter und ein wenig SchneeDarüber, dass gedämpft das Feuer schwele!Auf meinem Bett hab' ich die Sonne brüten,Und dieser ewig gleiche Stundenschlag!Und meine Blicke streuen ihre BlütenAuf Sterbende am Erntetag! ...Nur welke Gräser hab' ich rings gepflückt,Und meine Augen sind vom Schlaf so müd'Wie Kranke, die kein frischer Trunk erquickt,Wie Kellerblumen, drauf die Sonne glüht.Ich harr' des Regens, der die Wiesen tränktUnd meine regungslosen Träume,Und meine Blicke ziehn durch weite RäumeDer Herde nach, die zu den Städten drängt.
Die Augen überraschten meine Seele.O Gott, erbarme dich und sä'Ein wenig Blätter und ein wenig SchneeDarüber, dass gedämpft das Feuer schwele!
Auf meinem Bett hab' ich die Sonne brüten,Und dieser ewig gleiche Stundenschlag!Und meine Blicke streuen ihre BlütenAuf Sterbende am Erntetag! ...
Nur welke Gräser hab' ich rings gepflückt,Und meine Augen sind vom Schlaf so müd'Wie Kranke, die kein frischer Trunk erquickt,Wie Kellerblumen, drauf die Sonne glüht.
Ich harr' des Regens, der die Wiesen tränktUnd meine regungslosen Träume,Und meine Blicke ziehn durch weite RäumeDer Herde nach, die zu den Städten drängt.