[426]In der Zuñisprache noch jetzt Hak-ku-kiah genannt. (Schoolcroft,History of the Indian Tribes. IV, 220.)[427]Jaramillo,Relacion l. c. p.308.Todas cuantas aguas hallamos, y rios é arroyos, hasta este de Cibola, y aun, no sé si una jornada, ú dos mas, corren á la mar del Sur, y los dende aqui adelanto, a la mar del Norte.[428]Auf dem amerikan. Atlas von Thomas Jeffreys, 1775, findet sich der Ort Sayaqué, welcher vielleicht dem Cicuyé entspricht. (Simpson,l. c. p.336).[429]Jaramillo,l. c. p.310.porque dellas comen y visten y calzan.[430]Auf dem Rückmarsche wird auch das Vorkommen der Hundmurmelthiere erwähnt, als kleiner Geschöpfe, die den Eichhörnchen gleichen und in Erdlöchern leben.[431]Historia de nueva España: Mexico 1770, p. 38: y aun se ignora si confina con la Tartaria, y Groelandia; por las Californias con la Tartaria, y por el Nuevo Mexico con la Groelandia.[432]Andagoya sagt in seinerRelacion(NavarreteIII, 420):una provincia que se dice Biru, donde corrompido el nombre se llamó Pirú. Aehnlich auchAugustin de Çarate,Historia del descubrimiento y conquista de las Provincias del Peru. Sevilla1577,p.1:una pequeña y pobre provincia cincuenta leguas de Panama, que se llama Peru, de donde despuesimpropriamentetoda la tierra... por espacio demas de mil y dozientas leguas por luengo de costa se llamo Peru.[433]E. Pöppig, Reise in Chili, Peru und auf dem Amazonenstrom. Leipzig 1836. II, 10 und 7.[434]Ch. Darwin, Reise eines Naturforschers um die Welt. Stuttgart 1874. S. 419.[435]W. ReißundA. Stübel, das Todtenfeld von Ancon. Berlin 1881–83. Tafel 13–16, 45–48 u. a.[436]Ansichten der Natur II 326, 322 u. 324. Stuttgart u. Tübingen 1849.[437]Aug. de Çarate,Historia del descubrimiento. Sevilla 1577, S. 1.Almagro, cuyo linaje nunca se pudo bien averiguar, por que algunos dizen que fue achado a la puerta de la yglesia.[438]Pedro Pizarro,Relacion del descubrimiento y conquista etc.inNavarrete,Colecion de doc. inedit. para la historia de España. Madrid, 1844Tom V, p. 203.[439]Nicht zu der Verwandtschaft gehört Pedro Pizarro aus Toledo, welcher mit 15 Jahren in den Dienst Francisco Pizarro’s trat und seit dem 18. Jahre die Feldzüge mitmachte. Er schrieb eineRelacion del descubrimiento y conquista de los reinos del Peru etc.Abgedruckt inNavarrete,Colecion de doc. inedit. para la historia de España. Madrid 1844.Tom. V, p.201–388.[440]P. Pizarro,Relacion. p.211.[441]P. Pizarro, S. 224.[442]Pachacamac ist jetzt meist unter Sand begraben und bei dem Umblick von den auf den Hügel gebauten Terassen des Tempels sieht man im weiten Umkreis die Reste der frühern Klöster, sowie der Befestigungen hervorragen. A. Bastian. Die Kulturländer des alten Amerika. I, 51. Berlin 1878.[443]Cl. Markhamhat (Reports on the discovery of Peru. Hakluyt Society.London 1872,p.97) nach dem Verhältnisse von 100 Pesos Gold = 144 Ducaten, 120 Pesos Silber = 144 Ducaten den Geldwerth berechnet, der auf jeden Antheil entfiel. Doch weichen die Angaben von einander ab.Pizarro erhielt312,000Ducaten,3CapitänederCavallerie165,000„4„„Infanterie165,000„60 Reiter1,166,000„100 Mann zu Fuß1,458,000„Almagro55,200„Die Truppen Almagro’s331,200„Der königliche Quint931,500„Zuschlag von feinem Silber38,170„In Summa4,605,670Ducaten,d. h. nach dem Geldwerth unserer Tage etwa 70 Millionen Reichsmark. Die ausführliche Liste über die Vertheilung der Beute gibt der spanische Notar Pedro Sancho (cf. Markham,l. c. p.133–142). In folge dieser Reichthümer stiegen die Preise für europäische Waaren bedeutend: Ein Pferd kostete 2500–3300 Pesos, ein Paar Schuh oder Stiefel 30–40 Pesos, ein Mantel 100–120 Pesos, ein Buch Papier 10 Pesos u. s. w. — De Luque war inzwischen gestorben, also fiel sein Antheil hinweg.[444]P. Pizarro,Relacion. p.247.[445]NachAug. de Çaratelib. III, cp.1,p.23 zählte sein Heer 570 Mann.[446]Auf dem ganzen Zuge sollen 10,000 Indianer gefallen sein.[447]Der Santiagofluß entspringt am Catacachi, nördlich vom Aequator, und fließt in die Bai von Panguapi (Bai von S. Mateo) nahe der Nordgrenze des Staates Ecuador, 1° 20′ n. Br.[448]Vgl. den Brief des Bischofs von Cuzco inColecion de doc. inedit. relat. al descubrim. III, 221 und den Brief Martins de Arauco, ebd. III, 213. Madrid 1865. Ferner P. Pizarro S. 353 ff.[449]Castro’s Bericht inCartas de India. p.480. Madrid 1877.[450]Die Charcas-Indianer wurden 1539 durch Pedro de Anzures besiegt, welcher in dem silberreichen Gebiete die Stadt la Plata anlegte (Chuquisaca in Bolivia). Francisco Pizarro hieß nach diesem Gebiete Marques de los Charcas.[451]Der officielle Bericht über den Ausgang Pizarro’s findet sich inColecion de doc. ined. para la historia de España.Vol. XXVI, p.177.[452]Die Liste der Spanier, welche die Fahrt mitmachten, gibt Oviedo,historia general. Madrid 1845.Tom. IV.lib.49.cp.2.[453]Oviedo,Tom IV. lib.50.cp.24.p.557.[454]Carvajal(Oviedop.562) spricht von den Amazonen als einergran novedad; que aquestas mugeres que alli peleabancomo amaçonas, son aquellas de quien en muchas é diversas relaçiones mucho tiempo há que anda una fama extendida en estas Indias ó partes de muchas formas discontada, del hecho destas belicosas mugeres. Und auchHerrera(Dec. VI. lib. IX. cp.4) gibt die Erzählung nur mit Vorbehalt, beruft sich aber auf die Wahrheitsliebe des muthigen Carvajal. Die Thatsache ist lange bezweifelt, und der Bericht unter die zahlreichen spanischen Erfindungen gerechnet, hat indes noch in der neuesten Zeit ihre Bestätigung durch den französischen Reisenden Crevaux gefunden, welcher am 31. October 1878 an dem Paru, einem aus dem Hochlande der Guayana herabkommenden Zuflusse, ein Dorf antraf, welchesausschließlichvon geschiedenen Frauen bewohnt war. (Bull. d. l. soc. géogr.Paris 1882,p.672). Das Geschlecht der Amazonen ist also noch nicht ausgestorben. Die Angabe Crevaux’ läßt uns auch annähernd den Punkt bestimmen, wo Orellana diese kriegerischen Weiber antraf, nämlich wahrscheinlich an der Mündung des Jamunda.[455]NavarreteIII, 294. Nr. V.[456]Ein solcher, allerdings noch nicht genügend enträthselter Bericht hat sich in der „Copiader Newen Zeytung aus Presillg Landt“, einem Flugblatt, erhalten, welches um 1508 oder 1509 in Augsburg gedruckt und offenbar aus dem Italienischen ins Deutsche übertragen ist. Die Zeitung erzählt von einer Fahrt zweier portugiesischer Schiffe nach Brasilien (Presillg Landt) und von der Auffindung einer Straße etwa unter dem 40. Grade s. Br. Wann die Fahrt gemacht und wer die Expedition geleitet, ist nicht gesagt. Sie hat sich bisher auch mit keiner bekannten Unternehmung identificiren lassen, so daß arge Entstellung des Thatbestandes und selbst Fiction nicht ausgeschlossen ist. Aber Thatsache ist, daß die Zeitung um 1509 in Deutschland und Italien bekannt war und daß sie aus Portugal stammte. Daß sie zum Entwurf von Weltbildern benutzt wurde, werden wir weiterhin zeigen.[457]PigafettainRamusio Navigationi et Viaggi I, 354bundHerrera,Decad. II. lib. II. cp.19. Vgl. auchWieser, Magalhãesstraße. Innsbruck 1881. S. 49.[458]Veröffentlicht vonR. H. Majorin derArchaeologia, Vol. XL. London 1865.Wieser, Magalhãesstraße S. 19 ff.[459]Auf zwei Globen aus dem Jahre 1515, welche sich in Frankfurt und Weimar befinden.Wieser, Magalhãesstraße S. 19 ff.[460]NavarreteIII, 134.[461]Die verstümmelte Namensform Magellan ist eine französische Abkürzung der spanischen Umformung des portugiesischen Namens und daher zu verwerfen.[462]Vida e viagens de Fernão de Magalhães por Diego de Barros Arana, traducção de Hespanhol de Fernando de Magalhães-Villas-Boas. Lisboa1881,p.11, 145, 178.[463]Martyr,Epist.630,duobus transfugis Portugalensibus a suo rege discedentibus.[464]Faria e Sousa,Comentarios a la Lusiada de Camoens II, coment. á octava 140 do canto X. — Barbosa,Bibl. Lusitana II, p.31 citirt inBarros Arana, Vida e viagens de F. Magalh. p.23.[465]P. Martyr.Epist.630.Si fauste res successerit, Orientalibus et Portugallo regi commercia intercipiemus.[466]NavarreteIV, 116–122.Magalhãesberechnete die Entfernungen in folgender Weise: Die Insel S. Antonio unter den Capverden 22° östl. von der Demarcationslinie, Cabo S. Augustin 20° östl., C. Sa. Maria am Laplata 5° östl. Malaka 17½° westlich der andern Demarcationslinie, welche durch den großen Ocean lief, und die Molukken theils 2½°, theils 4° östlich jener Grenzlinie. (Navarrete IV, 188.)[467]Nach der vonNavarreteIV, 12 ff. gegebenen Liste befanden sich unter der Mannschaft 20 Portugiesen, 23 Italiener, meist Genuesen, 10 Franzosen, 4 Flamländer, 1 Deutscher, 1 Engländer.[468]NavarreteIV, 202. 203. An der Küste von Brasilien trat Alvaro de la Mezquita an seine Stelle als Capitän.[469]Diario ó derrotero del viage de Magallanes, escrito por Francisco AlboinNavarreteIV, 209–247.Una montaña hecha un sombrero p.211.[470]Vielleicht der Puerto deseado nahe am 48° s. Br.[471]Gomara,la historia general de las Indias. Anvers 1554.p.127–128.[472]Brief des Secretärs Maximilian Transilvanus an den Cardinal von Salzburg. In der spanischen Ueberarbeitung beiNavarreteIV, 260. 261.[473]G. Correa,Lendas II ep XIV p.625 behauptet, Magalhães habe das Kabeltau des Antonio heimlich durchschneiden lassen, um das Schiff zum Abtreiben zu bringen.[474]Carta del Contador Juan Lopez de Recalde al Obispo de BurgosinNavarreteIV, 201–208.[475]Eines Tages, erzählt Pigafetta, kam ein Riese zu uns an den Strand, der so groß war, daß wir mit dem Kopf ihm nur bis an den Gürtel reichten. (Anton Pigafetta’s Reise um die Welt. Gotha 1801. S. 30.)[476]Louis de Bougainville, welcher von 1766–1769 die erste französische Erdumsegelung ausführte, gibt die Größe der Patagonen zu 5 Fuß 5 Zoll bis 5 Fuß 10 Zoll an.Vogaye autour du monde.Paris 1771. Cap. 4.[477]Nach P. P. King’s Schilderung inJournal of the royal geogr. soc. vol. I p.165.[478]Die Reisen der deutschen Kriegsflotte im Jahre 1878, in der Allgemeinen Zeitung. 1879. S. 818. 819.[479]Dasselbe hat sich abschriftlich in dem Tagebuch des Astronomen Andres de San Martin, welcher während der Fahrt starb, erhalten und ist von João de BarrosDec. III. lib. V.cp.9 mitgetheilt. Vgl.NavarreteIV,p.45–49.[480]Max. Transilvanus§ 9.NavarreteIII,p.266.[481]Jetzt Cap Pillar, Pfeilercap nach seiner Gestaltung genannt.[482]Loaysa brauchte 1526 zur Fahrt durch die Straße vier Monate, Drake 1577 nur 17 Tage. Von den Holländern und Engländern, welche am Schluß des 16. Jahrhunderts die Durchfahrt versuchten, kehrte die Hälfte wieder um. Byron brauchte 1765 51 Tage, Wallis 1767 116 Tage, Bougainville 1768 60 Tage. Alle diese Seefahrer besaßen Karten, Magalhães nicht.[483]Nach den Untersuchungen vonC. Meinicke(Petermann’s Mittheilungen 1868. S. 376) ist S. Pablo identisch mit Pukapuka (138° 48′ w. v. Gr.), und die Haifischinsel die Insel Flint (151° 48′ w. v. Gr.).[484]Francisco AlboinNavarreteIV, 219.[485]Die Angaben schwanken zwischen 1800 und 4000 Kriegern.[486]Pigafetta schreibt diese rasche Freundschaft der Eingebung eines Traumes, Transilvanus der Sternkunde des Fürsten zu. Im Grunde war es nur die Handelseifersucht gegen Ternate.[487]Pigafetta gibt folgende Preisliste. Für ein Bahar (40 Pfund) Nelken gab man, je nach Wahl, einen Posten der folgenden Waaren: 10 Ellen feines, oder 15 Ellen mittelfeines rothes Tuch, 15 Beile, 35 Glasschalen, 25 Ellen feine Leinwand, 150 Messer, 50 Scheeren, 40 Mützen, 1 Ctr. Bronze. Der genuesische Pilot bemerkt, daß der Werth des Tuches, welches man für 1 Bahar gab, in Spanien 14 Ducaten betragen habe.[488]NavarreteIV, 96 zählt sie sämmtlich mit Namen auf.[489]Die Berechnung, welchePeschel(Zeitalter der Entdeckungen S. 645, zweite Auflage S. 507) aufstellt, wonach man für 533 Centner auf den Molukken etwa 213 Ducaten bezahlt und auf dem Markte von London mehr als 100,000 Ducaten erhielt, ist nachP. A. Tiele(De Europeërs in den maleischen ArchipelBl. 60) unrichtig, weil 1) der Einkaufspreis höher war als 213 Ducaten, 2) der Preis in Spanien viel niedriger stand als in England und 3) auch der für England angenommene Marktwerth viel zu hoch gegriffen ist.[490]San Antonio, die westlichste der Capverden liegt etwa 25° w. v. Gr. und Tidor 127½° ö. v. Gr. Der Abstand beträgt in Wirklichkeit 152½ Grad.[491]NavarreteV, 1–439, besonders wichtig ist die Relacion Urdaneta’s,p.401–439.[492]NavarreteV, 103.[493]NavarreteV, 183.[494]NavarreteV, 95–114. 440–498,Colec. d. doc. inedit. rel. al descubr. V, 68–97.[495]Wahrscheinlich die in der westl. Gruppe gelegenen Inseln Fais und Ulithi, vgl.Meinicke, Die Inseln des stillen Oceans II, 359.[496]NavarreteV, 401–429.[497]Wie ängstlich die Portugiesen darauf bedacht waren, den Weg zu den Gewürzländern geheim zu halten, geht auch daraus hervor, daß noch 1531 der Italiener Leone Pancaldo, welcher auf dem Flaggschiffe Magalhães’ als Matrose die Reise mitgemacht und glücklich zurückgekehrt war, in seiner Vaterstadt Savona vor einem öffentlichen Notar und einem Agenten des Königs von Portugal gegen eine Summe von 2000 Ducaten sich verpflichtete, keinem Menschen den Weg nach den Molukken zu zeigen und keine Karte davon zu zeichnen.C. B. Belloro,Elogio di Leone Pancaldo, citirt inHarrisse,Jean et Sebastian Cabot p. 73.[498]Col. d. doc. ined. relat. al descubr. V, 117–209.[499]Lamaliork in den westlichen Carolinen, zuerst 1526 von Diego de Rocha gesehen und Sequeira genannt.[500]Vermuthlich ging in diesen Gegenden Grijalva mit seinem Schiff zu Grunde.En estas islas se perdió un navio del Marquis de Valle (Cortes), en que venia por Capitan Grijalva, el cual mataron los marineros. Col. d. doc. inedit. rel. al descubr. V, p.154.Herrera. Dec. III. lib. IX. cp.10.[501]Ueber diese wichtige Reise finden sich zwei Originalberichte in derColec. d. doc. ined. rel. al descubr. V,p.210–211 undp.221–286. Der letztere, leider ohne Schluß, ist, wie aufp.240 ersichtlich ist, von Mendaña selbst verfaßt. Außerdem ein Bericht des Piloten Gallego in Justo Zaragoza,historia del descubr. de las regiones Austriales hecho por el general Fernandez de Quiros. Tom. I. p.1–22. Madrid 1876, besonders werthvoll, weil er genauere Mittheilungen über den Abschluß der Expedition giebt.[502]C. Meinicke, Die Inseln des stillen Oceans, Leipzig 1876. Bd. II. S. 425 u. 133 vermuthet, es sei die Insel Nui in der Ellicegruppe (7° 15′ s. Br.) gemeint.[503]Mendaña nennt sie sogar heller als die Indianer Peru’s.Colec. d. doc. l. c. p.244.[504]J. Zaragoza,Historia del descubr. de las regiones Austriales hecho por el general Pedro Fernandez de Quiros.T. I. p.19–22. Madrid 1876.[505]J. Zaragozal. c. I, 190 ff.[506]J. Zaragozal. c. II, 218 undColec. d. doc. ined. rel. al descubr. V, 497–506.[507]J. ZaragozaII, 190 u.Colec. de doc. V, 517 todo le que dice Pero Fernandez de Quiros, es mentiva y falsedad.[508]H. Harrisse,Jean et Sebastien Cabot. Paris 1882. Ein grundlegendes Werk, welchem wir in diesem Abschnitte folgen.[509]P. Amat di S. Filippo,Studi biografici e bibliografici sulla storia della geografia in Italia. Vol. I, 200.Roma1882.[510]Los de Bristol ha siete annos que cada anno un armado dos, tres, cuatro caravelas para ir a buscar la isla del Brasil y las siete ciudades con la fantasia deste Genoves.Der Brief ist vollständig abgedruckt bei Harrissel. c. p.329. Ueber die Lage der Insel der sieben Städte und über Brasil vgl. obenS. 21.[511]Da alle drei Söhne in dem Patent mit aufgeführt sind, müssen sie 1496 bereits volljährig, d. h. nach engl. Rechte wenigstens 21 Jahre alt gewesen sein. Danach darf das Geburtsjahr des jüngsten, Sancto, nicht nach 1474 gesetzt werden; Sebastian, der bedeutendste der drei Söhne, welcher später die Pläne des Vaters weiter verfolgte, war älter, vielleicht 1472 geboren. Zu dieser Zeit muß der Vater bereits in Venedig ansässig gewesen sein. Sebastian Cabotto ist seiner Geburt nach Venetianer.[512]Die letztere Annahme (1494) wird scheinbar durch eine Inschrift Sebastian Cabotto’s auf seiner 1544 entworfenen Weltkarte zur allein giltigen erhoben, wonach die Entdeckung 1494 stattgefunden haben soll. Allein es wird gezeigt werden, daß in der Jahreszahl selbst ein Fehler liegt. Die Inschrift, welche auf jener Weltkarte italienisch und lateinisch eingetragen ist, lautet in deutscher Uebersetzung: Dieses Land (nämlich Labrador) wurde von dem Venetianer Jean Caboto und seinem Sohne Sebastian Caboto entdeckt im Jahr der Geburt unseres Heilandes Jesu ChristiM.CCCC XCIIIIden 24. Juni morgens; sie gaben ihm den Namen„prima terra vista“und einer großen Insel in der Nähe des erwähnten Landes den Namen St. Johannes, weil das Land am St. Johannistage entdeckt wurde. Harrisse (S. 52–60) weist mit Recht darauf hin, daß die Zahl 1494 auf einem Irrthum beruhe, daß die Ziffern vielmehrM.CCCC XCVIIlauten sollten. Zunächst enthält schon die latein. Inschrift einen Druckfehler, insofern als Tag der Entdeckung der 24.Julii, stattJuniigenannt ist. Es kann sich also auch in der Angabe der Jahreszahl ein Fehler eingeschlichen haben. Von der Weltkarte scheint es mehrere Ausgaben gegeben zu haben. Richard Hakluyt citirt dieselbe im dritten Bande seiner Voyages (London 1600) S. 6 und bemerkt, indem er die Inschrift mittheilt: ein Exemplar finde sich in der Privatgallerie der Königin zu Westminster, andere Exemplare seien noch in alten Handelshäusern zu sehen. Er sah also mehrere Exemplare und liest auf denselben: „Ano Domini 1497.“ Innere Gründe treten hinzu, um diese Zahl für die allein richtige zu halten. — Zunächst meldete Ruy Gonzales de Puebla am 21. Januar 1496 nach Spanien, daß jemand dem englischen Könige ein ähnliches Unternehmen wie Columbus bezüglich einer Fahrt nach Indien vorgeschlagen habe. Bereits neun Wochen darauf ließen Ferdinand und Isabella dem König Heinrich von England mittheilen, daß die von England beabsichtigten Fahrten gegen die Privilegien der spanischen und portugiesischen Krone verstießen, wie sie durch den Theilungsvertrag von 1494 sanctionirt waren. Aus der Sprache dieses Briefes geht hervor, daß das berührte Project etwas Neues war, dessen Ausführung man hoffte, noch hindern zu können, ähnlich wie später der König von Portugal bezüglich der Expedition Magalhães’ in Spanien Vorstellungen machte. Wenn nun Cabotto schon zwei Jahre vorher seine Entdeckung ausgeführt hätte, würde eine nachfolgende Schiffsausrüstung kaum von solchem Belang erschienen sein, um daran einen diplomatischen Schriftenwechsel zu knüpfen. Aber schon ehe der Brief der spanischen Majestäten einlief, hatte Heinrich VII. durch Erlaß vom 5. März 1496 den Plan Cabotto’s angenommen und genehmigt, daß er nach Westen, Osten und Norden mit fünf Schiffen unter englischer Flagge Inseln und Länder der Heiden aufsuchen könne. („ad inveniendum, discooperiendum et investigandum quascunque insulas, patrias, regiones sive provincias gentilium et infidelium in quacunque parte mundi positas, quae christianis omnibus ante haec tempora fuerunt incognitae.“) Die Fassung des Patents deutet sicher nur auf geplante, aber nicht auf schon gemachte Entdeckungen hin. — Ferner ist erst seit der zweiten Hälfte des Jahres 1497 überhaupt von bereits erfolgten Entdeckungen die Rede. Am 10. August 1497 erhielt Cabotto nach seiner Rückkehr von der Küste Amerika’s eine königliche Belohnung von zehn Pfund Sterling. Am 3. Febr. 1498 schreibt der Kanzler des Königs an Cabotto, daß dieser ermächtigt werde, nach dem Lande und den Inseln, die er kürzlich entdeckt, („the Londe and Iles of late founde by the seid John“, Harrisse,p.317) Schiffe zu führen. Und endlich berichtet auch Pedro de Ayala am 25. Juli 1498, daß im vorhergehenden Jahre, also 1497, die Leute von Bristol Land im Westen aufgefunden hätten. So weist alles auf das Jahr 1497 hin. Nur von diesem Jahre kennen wir auch die Resultate.[513]Die Inschrift lautet:Tierra del labrador. Esta tierra descubrieron los Ingleses.[514]Vgl. Harrisse, S. 325.[515]R. Hakluyt,Voyages III, p.9.[516]Die darüber geführte Correspondenz findet sich in Harrisse, S. 344–54.[517]Mia intenzione era di pervenire in questa navigazione al Cathaj allo estremo oriente dell’ Asia.(Asher,Henry Hudson the navigator, London1860.p.224).[518]Verrazzano’s Originalbericht, in italienischer Sprache, ist zuerst vollständig veröffentlicht inAsher,Henry Hudson, the navigator, London1860.p.199–288. (Hakluyt Soc.).[519]Vgl.S. 472.473.[520]Die betreffenden Inschriften auf der Karte Diego Ribeiro’s lauten:Tierra de Estebã Gomez: la qual descubrio por mandado de su magt. el añ de 1525. ay en ella muchos arboles y fructos de los de España y muchos rodovallos (?) y salmones y sollos(Hechte).no han alla lo oro. En toda esta costa del norte son los Indios de mayor estatura que no los de sancto Domingo, ni de las otras islas, mantienen se de mais y pescado, que ay en mucha abundancia y caça de muchos venados y de otras animalias. vistense de pelijas de lobos y de rapossos y zorras(Füchse).
[426]In der Zuñisprache noch jetzt Hak-ku-kiah genannt. (Schoolcroft,History of the Indian Tribes. IV, 220.)[427]Jaramillo,Relacion l. c. p.308.Todas cuantas aguas hallamos, y rios é arroyos, hasta este de Cibola, y aun, no sé si una jornada, ú dos mas, corren á la mar del Sur, y los dende aqui adelanto, a la mar del Norte.[428]Auf dem amerikan. Atlas von Thomas Jeffreys, 1775, findet sich der Ort Sayaqué, welcher vielleicht dem Cicuyé entspricht. (Simpson,l. c. p.336).[429]Jaramillo,l. c. p.310.porque dellas comen y visten y calzan.[430]Auf dem Rückmarsche wird auch das Vorkommen der Hundmurmelthiere erwähnt, als kleiner Geschöpfe, die den Eichhörnchen gleichen und in Erdlöchern leben.[431]Historia de nueva España: Mexico 1770, p. 38: y aun se ignora si confina con la Tartaria, y Groelandia; por las Californias con la Tartaria, y por el Nuevo Mexico con la Groelandia.[432]Andagoya sagt in seinerRelacion(NavarreteIII, 420):una provincia que se dice Biru, donde corrompido el nombre se llamó Pirú. Aehnlich auchAugustin de Çarate,Historia del descubrimiento y conquista de las Provincias del Peru. Sevilla1577,p.1:una pequeña y pobre provincia cincuenta leguas de Panama, que se llama Peru, de donde despuesimpropriamentetoda la tierra... por espacio demas de mil y dozientas leguas por luengo de costa se llamo Peru.[433]E. Pöppig, Reise in Chili, Peru und auf dem Amazonenstrom. Leipzig 1836. II, 10 und 7.[434]Ch. Darwin, Reise eines Naturforschers um die Welt. Stuttgart 1874. S. 419.[435]W. ReißundA. Stübel, das Todtenfeld von Ancon. Berlin 1881–83. Tafel 13–16, 45–48 u. a.[436]Ansichten der Natur II 326, 322 u. 324. Stuttgart u. Tübingen 1849.[437]Aug. de Çarate,Historia del descubrimiento. Sevilla 1577, S. 1.Almagro, cuyo linaje nunca se pudo bien averiguar, por que algunos dizen que fue achado a la puerta de la yglesia.[438]Pedro Pizarro,Relacion del descubrimiento y conquista etc.inNavarrete,Colecion de doc. inedit. para la historia de España. Madrid, 1844Tom V, p. 203.[439]Nicht zu der Verwandtschaft gehört Pedro Pizarro aus Toledo, welcher mit 15 Jahren in den Dienst Francisco Pizarro’s trat und seit dem 18. Jahre die Feldzüge mitmachte. Er schrieb eineRelacion del descubrimiento y conquista de los reinos del Peru etc.Abgedruckt inNavarrete,Colecion de doc. inedit. para la historia de España. Madrid 1844.Tom. V, p.201–388.[440]P. Pizarro,Relacion. p.211.[441]P. Pizarro, S. 224.[442]Pachacamac ist jetzt meist unter Sand begraben und bei dem Umblick von den auf den Hügel gebauten Terassen des Tempels sieht man im weiten Umkreis die Reste der frühern Klöster, sowie der Befestigungen hervorragen. A. Bastian. Die Kulturländer des alten Amerika. I, 51. Berlin 1878.[443]Cl. Markhamhat (Reports on the discovery of Peru. Hakluyt Society.London 1872,p.97) nach dem Verhältnisse von 100 Pesos Gold = 144 Ducaten, 120 Pesos Silber = 144 Ducaten den Geldwerth berechnet, der auf jeden Antheil entfiel. Doch weichen die Angaben von einander ab.Pizarro erhielt312,000Ducaten,3CapitänederCavallerie165,000„4„„Infanterie165,000„60 Reiter1,166,000„100 Mann zu Fuß1,458,000„Almagro55,200„Die Truppen Almagro’s331,200„Der königliche Quint931,500„Zuschlag von feinem Silber38,170„In Summa4,605,670Ducaten,d. h. nach dem Geldwerth unserer Tage etwa 70 Millionen Reichsmark. Die ausführliche Liste über die Vertheilung der Beute gibt der spanische Notar Pedro Sancho (cf. Markham,l. c. p.133–142). In folge dieser Reichthümer stiegen die Preise für europäische Waaren bedeutend: Ein Pferd kostete 2500–3300 Pesos, ein Paar Schuh oder Stiefel 30–40 Pesos, ein Mantel 100–120 Pesos, ein Buch Papier 10 Pesos u. s. w. — De Luque war inzwischen gestorben, also fiel sein Antheil hinweg.[444]P. Pizarro,Relacion. p.247.[445]NachAug. de Çaratelib. III, cp.1,p.23 zählte sein Heer 570 Mann.[446]Auf dem ganzen Zuge sollen 10,000 Indianer gefallen sein.[447]Der Santiagofluß entspringt am Catacachi, nördlich vom Aequator, und fließt in die Bai von Panguapi (Bai von S. Mateo) nahe der Nordgrenze des Staates Ecuador, 1° 20′ n. Br.[448]Vgl. den Brief des Bischofs von Cuzco inColecion de doc. inedit. relat. al descubrim. III, 221 und den Brief Martins de Arauco, ebd. III, 213. Madrid 1865. Ferner P. Pizarro S. 353 ff.[449]Castro’s Bericht inCartas de India. p.480. Madrid 1877.[450]Die Charcas-Indianer wurden 1539 durch Pedro de Anzures besiegt, welcher in dem silberreichen Gebiete die Stadt la Plata anlegte (Chuquisaca in Bolivia). Francisco Pizarro hieß nach diesem Gebiete Marques de los Charcas.[451]Der officielle Bericht über den Ausgang Pizarro’s findet sich inColecion de doc. ined. para la historia de España.Vol. XXVI, p.177.[452]Die Liste der Spanier, welche die Fahrt mitmachten, gibt Oviedo,historia general. Madrid 1845.Tom. IV.lib.49.cp.2.[453]Oviedo,Tom IV. lib.50.cp.24.p.557.[454]Carvajal(Oviedop.562) spricht von den Amazonen als einergran novedad; que aquestas mugeres que alli peleabancomo amaçonas, son aquellas de quien en muchas é diversas relaçiones mucho tiempo há que anda una fama extendida en estas Indias ó partes de muchas formas discontada, del hecho destas belicosas mugeres. Und auchHerrera(Dec. VI. lib. IX. cp.4) gibt die Erzählung nur mit Vorbehalt, beruft sich aber auf die Wahrheitsliebe des muthigen Carvajal. Die Thatsache ist lange bezweifelt, und der Bericht unter die zahlreichen spanischen Erfindungen gerechnet, hat indes noch in der neuesten Zeit ihre Bestätigung durch den französischen Reisenden Crevaux gefunden, welcher am 31. October 1878 an dem Paru, einem aus dem Hochlande der Guayana herabkommenden Zuflusse, ein Dorf antraf, welchesausschließlichvon geschiedenen Frauen bewohnt war. (Bull. d. l. soc. géogr.Paris 1882,p.672). Das Geschlecht der Amazonen ist also noch nicht ausgestorben. Die Angabe Crevaux’ läßt uns auch annähernd den Punkt bestimmen, wo Orellana diese kriegerischen Weiber antraf, nämlich wahrscheinlich an der Mündung des Jamunda.[455]NavarreteIII, 294. Nr. V.[456]Ein solcher, allerdings noch nicht genügend enträthselter Bericht hat sich in der „Copiader Newen Zeytung aus Presillg Landt“, einem Flugblatt, erhalten, welches um 1508 oder 1509 in Augsburg gedruckt und offenbar aus dem Italienischen ins Deutsche übertragen ist. Die Zeitung erzählt von einer Fahrt zweier portugiesischer Schiffe nach Brasilien (Presillg Landt) und von der Auffindung einer Straße etwa unter dem 40. Grade s. Br. Wann die Fahrt gemacht und wer die Expedition geleitet, ist nicht gesagt. Sie hat sich bisher auch mit keiner bekannten Unternehmung identificiren lassen, so daß arge Entstellung des Thatbestandes und selbst Fiction nicht ausgeschlossen ist. Aber Thatsache ist, daß die Zeitung um 1509 in Deutschland und Italien bekannt war und daß sie aus Portugal stammte. Daß sie zum Entwurf von Weltbildern benutzt wurde, werden wir weiterhin zeigen.[457]PigafettainRamusio Navigationi et Viaggi I, 354bundHerrera,Decad. II. lib. II. cp.19. Vgl. auchWieser, Magalhãesstraße. Innsbruck 1881. S. 49.[458]Veröffentlicht vonR. H. Majorin derArchaeologia, Vol. XL. London 1865.Wieser, Magalhãesstraße S. 19 ff.[459]Auf zwei Globen aus dem Jahre 1515, welche sich in Frankfurt und Weimar befinden.Wieser, Magalhãesstraße S. 19 ff.[460]NavarreteIII, 134.[461]Die verstümmelte Namensform Magellan ist eine französische Abkürzung der spanischen Umformung des portugiesischen Namens und daher zu verwerfen.[462]Vida e viagens de Fernão de Magalhães por Diego de Barros Arana, traducção de Hespanhol de Fernando de Magalhães-Villas-Boas. Lisboa1881,p.11, 145, 178.[463]Martyr,Epist.630,duobus transfugis Portugalensibus a suo rege discedentibus.[464]Faria e Sousa,Comentarios a la Lusiada de Camoens II, coment. á octava 140 do canto X. — Barbosa,Bibl. Lusitana II, p.31 citirt inBarros Arana, Vida e viagens de F. Magalh. p.23.[465]P. Martyr.Epist.630.Si fauste res successerit, Orientalibus et Portugallo regi commercia intercipiemus.[466]NavarreteIV, 116–122.Magalhãesberechnete die Entfernungen in folgender Weise: Die Insel S. Antonio unter den Capverden 22° östl. von der Demarcationslinie, Cabo S. Augustin 20° östl., C. Sa. Maria am Laplata 5° östl. Malaka 17½° westlich der andern Demarcationslinie, welche durch den großen Ocean lief, und die Molukken theils 2½°, theils 4° östlich jener Grenzlinie. (Navarrete IV, 188.)[467]Nach der vonNavarreteIV, 12 ff. gegebenen Liste befanden sich unter der Mannschaft 20 Portugiesen, 23 Italiener, meist Genuesen, 10 Franzosen, 4 Flamländer, 1 Deutscher, 1 Engländer.[468]NavarreteIV, 202. 203. An der Küste von Brasilien trat Alvaro de la Mezquita an seine Stelle als Capitän.[469]Diario ó derrotero del viage de Magallanes, escrito por Francisco AlboinNavarreteIV, 209–247.Una montaña hecha un sombrero p.211.[470]Vielleicht der Puerto deseado nahe am 48° s. Br.[471]Gomara,la historia general de las Indias. Anvers 1554.p.127–128.[472]Brief des Secretärs Maximilian Transilvanus an den Cardinal von Salzburg. In der spanischen Ueberarbeitung beiNavarreteIV, 260. 261.[473]G. Correa,Lendas II ep XIV p.625 behauptet, Magalhães habe das Kabeltau des Antonio heimlich durchschneiden lassen, um das Schiff zum Abtreiben zu bringen.[474]Carta del Contador Juan Lopez de Recalde al Obispo de BurgosinNavarreteIV, 201–208.[475]Eines Tages, erzählt Pigafetta, kam ein Riese zu uns an den Strand, der so groß war, daß wir mit dem Kopf ihm nur bis an den Gürtel reichten. (Anton Pigafetta’s Reise um die Welt. Gotha 1801. S. 30.)[476]Louis de Bougainville, welcher von 1766–1769 die erste französische Erdumsegelung ausführte, gibt die Größe der Patagonen zu 5 Fuß 5 Zoll bis 5 Fuß 10 Zoll an.Vogaye autour du monde.Paris 1771. Cap. 4.[477]Nach P. P. King’s Schilderung inJournal of the royal geogr. soc. vol. I p.165.[478]Die Reisen der deutschen Kriegsflotte im Jahre 1878, in der Allgemeinen Zeitung. 1879. S. 818. 819.[479]Dasselbe hat sich abschriftlich in dem Tagebuch des Astronomen Andres de San Martin, welcher während der Fahrt starb, erhalten und ist von João de BarrosDec. III. lib. V.cp.9 mitgetheilt. Vgl.NavarreteIV,p.45–49.[480]Max. Transilvanus§ 9.NavarreteIII,p.266.[481]Jetzt Cap Pillar, Pfeilercap nach seiner Gestaltung genannt.[482]Loaysa brauchte 1526 zur Fahrt durch die Straße vier Monate, Drake 1577 nur 17 Tage. Von den Holländern und Engländern, welche am Schluß des 16. Jahrhunderts die Durchfahrt versuchten, kehrte die Hälfte wieder um. Byron brauchte 1765 51 Tage, Wallis 1767 116 Tage, Bougainville 1768 60 Tage. Alle diese Seefahrer besaßen Karten, Magalhães nicht.[483]Nach den Untersuchungen vonC. Meinicke(Petermann’s Mittheilungen 1868. S. 376) ist S. Pablo identisch mit Pukapuka (138° 48′ w. v. Gr.), und die Haifischinsel die Insel Flint (151° 48′ w. v. Gr.).[484]Francisco AlboinNavarreteIV, 219.[485]Die Angaben schwanken zwischen 1800 und 4000 Kriegern.[486]Pigafetta schreibt diese rasche Freundschaft der Eingebung eines Traumes, Transilvanus der Sternkunde des Fürsten zu. Im Grunde war es nur die Handelseifersucht gegen Ternate.[487]Pigafetta gibt folgende Preisliste. Für ein Bahar (40 Pfund) Nelken gab man, je nach Wahl, einen Posten der folgenden Waaren: 10 Ellen feines, oder 15 Ellen mittelfeines rothes Tuch, 15 Beile, 35 Glasschalen, 25 Ellen feine Leinwand, 150 Messer, 50 Scheeren, 40 Mützen, 1 Ctr. Bronze. Der genuesische Pilot bemerkt, daß der Werth des Tuches, welches man für 1 Bahar gab, in Spanien 14 Ducaten betragen habe.[488]NavarreteIV, 96 zählt sie sämmtlich mit Namen auf.[489]Die Berechnung, welchePeschel(Zeitalter der Entdeckungen S. 645, zweite Auflage S. 507) aufstellt, wonach man für 533 Centner auf den Molukken etwa 213 Ducaten bezahlt und auf dem Markte von London mehr als 100,000 Ducaten erhielt, ist nachP. A. Tiele(De Europeërs in den maleischen ArchipelBl. 60) unrichtig, weil 1) der Einkaufspreis höher war als 213 Ducaten, 2) der Preis in Spanien viel niedriger stand als in England und 3) auch der für England angenommene Marktwerth viel zu hoch gegriffen ist.[490]San Antonio, die westlichste der Capverden liegt etwa 25° w. v. Gr. und Tidor 127½° ö. v. Gr. Der Abstand beträgt in Wirklichkeit 152½ Grad.[491]NavarreteV, 1–439, besonders wichtig ist die Relacion Urdaneta’s,p.401–439.[492]NavarreteV, 103.[493]NavarreteV, 183.[494]NavarreteV, 95–114. 440–498,Colec. d. doc. inedit. rel. al descubr. V, 68–97.[495]Wahrscheinlich die in der westl. Gruppe gelegenen Inseln Fais und Ulithi, vgl.Meinicke, Die Inseln des stillen Oceans II, 359.[496]NavarreteV, 401–429.[497]Wie ängstlich die Portugiesen darauf bedacht waren, den Weg zu den Gewürzländern geheim zu halten, geht auch daraus hervor, daß noch 1531 der Italiener Leone Pancaldo, welcher auf dem Flaggschiffe Magalhães’ als Matrose die Reise mitgemacht und glücklich zurückgekehrt war, in seiner Vaterstadt Savona vor einem öffentlichen Notar und einem Agenten des Königs von Portugal gegen eine Summe von 2000 Ducaten sich verpflichtete, keinem Menschen den Weg nach den Molukken zu zeigen und keine Karte davon zu zeichnen.C. B. Belloro,Elogio di Leone Pancaldo, citirt inHarrisse,Jean et Sebastian Cabot p. 73.[498]Col. d. doc. ined. relat. al descubr. V, 117–209.[499]Lamaliork in den westlichen Carolinen, zuerst 1526 von Diego de Rocha gesehen und Sequeira genannt.[500]Vermuthlich ging in diesen Gegenden Grijalva mit seinem Schiff zu Grunde.En estas islas se perdió un navio del Marquis de Valle (Cortes), en que venia por Capitan Grijalva, el cual mataron los marineros. Col. d. doc. inedit. rel. al descubr. V, p.154.Herrera. Dec. III. lib. IX. cp.10.[501]Ueber diese wichtige Reise finden sich zwei Originalberichte in derColec. d. doc. ined. rel. al descubr. V,p.210–211 undp.221–286. Der letztere, leider ohne Schluß, ist, wie aufp.240 ersichtlich ist, von Mendaña selbst verfaßt. Außerdem ein Bericht des Piloten Gallego in Justo Zaragoza,historia del descubr. de las regiones Austriales hecho por el general Fernandez de Quiros. Tom. I. p.1–22. Madrid 1876, besonders werthvoll, weil er genauere Mittheilungen über den Abschluß der Expedition giebt.[502]C. Meinicke, Die Inseln des stillen Oceans, Leipzig 1876. Bd. II. S. 425 u. 133 vermuthet, es sei die Insel Nui in der Ellicegruppe (7° 15′ s. Br.) gemeint.[503]Mendaña nennt sie sogar heller als die Indianer Peru’s.Colec. d. doc. l. c. p.244.[504]J. Zaragoza,Historia del descubr. de las regiones Austriales hecho por el general Pedro Fernandez de Quiros.T. I. p.19–22. Madrid 1876.[505]J. Zaragozal. c. I, 190 ff.[506]J. Zaragozal. c. II, 218 undColec. d. doc. ined. rel. al descubr. V, 497–506.[507]J. ZaragozaII, 190 u.Colec. de doc. V, 517 todo le que dice Pero Fernandez de Quiros, es mentiva y falsedad.[508]H. Harrisse,Jean et Sebastien Cabot. Paris 1882. Ein grundlegendes Werk, welchem wir in diesem Abschnitte folgen.[509]P. Amat di S. Filippo,Studi biografici e bibliografici sulla storia della geografia in Italia. Vol. I, 200.Roma1882.[510]Los de Bristol ha siete annos que cada anno un armado dos, tres, cuatro caravelas para ir a buscar la isla del Brasil y las siete ciudades con la fantasia deste Genoves.Der Brief ist vollständig abgedruckt bei Harrissel. c. p.329. Ueber die Lage der Insel der sieben Städte und über Brasil vgl. obenS. 21.[511]Da alle drei Söhne in dem Patent mit aufgeführt sind, müssen sie 1496 bereits volljährig, d. h. nach engl. Rechte wenigstens 21 Jahre alt gewesen sein. Danach darf das Geburtsjahr des jüngsten, Sancto, nicht nach 1474 gesetzt werden; Sebastian, der bedeutendste der drei Söhne, welcher später die Pläne des Vaters weiter verfolgte, war älter, vielleicht 1472 geboren. Zu dieser Zeit muß der Vater bereits in Venedig ansässig gewesen sein. Sebastian Cabotto ist seiner Geburt nach Venetianer.[512]Die letztere Annahme (1494) wird scheinbar durch eine Inschrift Sebastian Cabotto’s auf seiner 1544 entworfenen Weltkarte zur allein giltigen erhoben, wonach die Entdeckung 1494 stattgefunden haben soll. Allein es wird gezeigt werden, daß in der Jahreszahl selbst ein Fehler liegt. Die Inschrift, welche auf jener Weltkarte italienisch und lateinisch eingetragen ist, lautet in deutscher Uebersetzung: Dieses Land (nämlich Labrador) wurde von dem Venetianer Jean Caboto und seinem Sohne Sebastian Caboto entdeckt im Jahr der Geburt unseres Heilandes Jesu ChristiM.CCCC XCIIIIden 24. Juni morgens; sie gaben ihm den Namen„prima terra vista“und einer großen Insel in der Nähe des erwähnten Landes den Namen St. Johannes, weil das Land am St. Johannistage entdeckt wurde. Harrisse (S. 52–60) weist mit Recht darauf hin, daß die Zahl 1494 auf einem Irrthum beruhe, daß die Ziffern vielmehrM.CCCC XCVIIlauten sollten. Zunächst enthält schon die latein. Inschrift einen Druckfehler, insofern als Tag der Entdeckung der 24.Julii, stattJuniigenannt ist. Es kann sich also auch in der Angabe der Jahreszahl ein Fehler eingeschlichen haben. Von der Weltkarte scheint es mehrere Ausgaben gegeben zu haben. Richard Hakluyt citirt dieselbe im dritten Bande seiner Voyages (London 1600) S. 6 und bemerkt, indem er die Inschrift mittheilt: ein Exemplar finde sich in der Privatgallerie der Königin zu Westminster, andere Exemplare seien noch in alten Handelshäusern zu sehen. Er sah also mehrere Exemplare und liest auf denselben: „Ano Domini 1497.“ Innere Gründe treten hinzu, um diese Zahl für die allein richtige zu halten. — Zunächst meldete Ruy Gonzales de Puebla am 21. Januar 1496 nach Spanien, daß jemand dem englischen Könige ein ähnliches Unternehmen wie Columbus bezüglich einer Fahrt nach Indien vorgeschlagen habe. Bereits neun Wochen darauf ließen Ferdinand und Isabella dem König Heinrich von England mittheilen, daß die von England beabsichtigten Fahrten gegen die Privilegien der spanischen und portugiesischen Krone verstießen, wie sie durch den Theilungsvertrag von 1494 sanctionirt waren. Aus der Sprache dieses Briefes geht hervor, daß das berührte Project etwas Neues war, dessen Ausführung man hoffte, noch hindern zu können, ähnlich wie später der König von Portugal bezüglich der Expedition Magalhães’ in Spanien Vorstellungen machte. Wenn nun Cabotto schon zwei Jahre vorher seine Entdeckung ausgeführt hätte, würde eine nachfolgende Schiffsausrüstung kaum von solchem Belang erschienen sein, um daran einen diplomatischen Schriftenwechsel zu knüpfen. Aber schon ehe der Brief der spanischen Majestäten einlief, hatte Heinrich VII. durch Erlaß vom 5. März 1496 den Plan Cabotto’s angenommen und genehmigt, daß er nach Westen, Osten und Norden mit fünf Schiffen unter englischer Flagge Inseln und Länder der Heiden aufsuchen könne. („ad inveniendum, discooperiendum et investigandum quascunque insulas, patrias, regiones sive provincias gentilium et infidelium in quacunque parte mundi positas, quae christianis omnibus ante haec tempora fuerunt incognitae.“) Die Fassung des Patents deutet sicher nur auf geplante, aber nicht auf schon gemachte Entdeckungen hin. — Ferner ist erst seit der zweiten Hälfte des Jahres 1497 überhaupt von bereits erfolgten Entdeckungen die Rede. Am 10. August 1497 erhielt Cabotto nach seiner Rückkehr von der Küste Amerika’s eine königliche Belohnung von zehn Pfund Sterling. Am 3. Febr. 1498 schreibt der Kanzler des Königs an Cabotto, daß dieser ermächtigt werde, nach dem Lande und den Inseln, die er kürzlich entdeckt, („the Londe and Iles of late founde by the seid John“, Harrisse,p.317) Schiffe zu führen. Und endlich berichtet auch Pedro de Ayala am 25. Juli 1498, daß im vorhergehenden Jahre, also 1497, die Leute von Bristol Land im Westen aufgefunden hätten. So weist alles auf das Jahr 1497 hin. Nur von diesem Jahre kennen wir auch die Resultate.[513]Die Inschrift lautet:Tierra del labrador. Esta tierra descubrieron los Ingleses.[514]Vgl. Harrisse, S. 325.[515]R. Hakluyt,Voyages III, p.9.[516]Die darüber geführte Correspondenz findet sich in Harrisse, S. 344–54.[517]Mia intenzione era di pervenire in questa navigazione al Cathaj allo estremo oriente dell’ Asia.(Asher,Henry Hudson the navigator, London1860.p.224).[518]Verrazzano’s Originalbericht, in italienischer Sprache, ist zuerst vollständig veröffentlicht inAsher,Henry Hudson, the navigator, London1860.p.199–288. (Hakluyt Soc.).[519]Vgl.S. 472.473.[520]Die betreffenden Inschriften auf der Karte Diego Ribeiro’s lauten:Tierra de Estebã Gomez: la qual descubrio por mandado de su magt. el añ de 1525. ay en ella muchos arboles y fructos de los de España y muchos rodovallos (?) y salmones y sollos(Hechte).no han alla lo oro. En toda esta costa del norte son los Indios de mayor estatura que no los de sancto Domingo, ni de las otras islas, mantienen se de mais y pescado, que ay en mucha abundancia y caça de muchos venados y de otras animalias. vistense de pelijas de lobos y de rapossos y zorras(Füchse).
[426]In der Zuñisprache noch jetzt Hak-ku-kiah genannt. (Schoolcroft,History of the Indian Tribes. IV, 220.)
[426]In der Zuñisprache noch jetzt Hak-ku-kiah genannt. (Schoolcroft,History of the Indian Tribes. IV, 220.)
[427]Jaramillo,Relacion l. c. p.308.Todas cuantas aguas hallamos, y rios é arroyos, hasta este de Cibola, y aun, no sé si una jornada, ú dos mas, corren á la mar del Sur, y los dende aqui adelanto, a la mar del Norte.
[427]Jaramillo,Relacion l. c. p.308.Todas cuantas aguas hallamos, y rios é arroyos, hasta este de Cibola, y aun, no sé si una jornada, ú dos mas, corren á la mar del Sur, y los dende aqui adelanto, a la mar del Norte.
[428]Auf dem amerikan. Atlas von Thomas Jeffreys, 1775, findet sich der Ort Sayaqué, welcher vielleicht dem Cicuyé entspricht. (Simpson,l. c. p.336).
[428]Auf dem amerikan. Atlas von Thomas Jeffreys, 1775, findet sich der Ort Sayaqué, welcher vielleicht dem Cicuyé entspricht. (Simpson,l. c. p.336).
[429]Jaramillo,l. c. p.310.porque dellas comen y visten y calzan.
[429]Jaramillo,l. c. p.310.porque dellas comen y visten y calzan.
[430]Auf dem Rückmarsche wird auch das Vorkommen der Hundmurmelthiere erwähnt, als kleiner Geschöpfe, die den Eichhörnchen gleichen und in Erdlöchern leben.
[430]Auf dem Rückmarsche wird auch das Vorkommen der Hundmurmelthiere erwähnt, als kleiner Geschöpfe, die den Eichhörnchen gleichen und in Erdlöchern leben.
[431]Historia de nueva España: Mexico 1770, p. 38: y aun se ignora si confina con la Tartaria, y Groelandia; por las Californias con la Tartaria, y por el Nuevo Mexico con la Groelandia.
[431]Historia de nueva España: Mexico 1770, p. 38: y aun se ignora si confina con la Tartaria, y Groelandia; por las Californias con la Tartaria, y por el Nuevo Mexico con la Groelandia.
[432]Andagoya sagt in seinerRelacion(NavarreteIII, 420):una provincia que se dice Biru, donde corrompido el nombre se llamó Pirú. Aehnlich auchAugustin de Çarate,Historia del descubrimiento y conquista de las Provincias del Peru. Sevilla1577,p.1:una pequeña y pobre provincia cincuenta leguas de Panama, que se llama Peru, de donde despuesimpropriamentetoda la tierra... por espacio demas de mil y dozientas leguas por luengo de costa se llamo Peru.
[432]Andagoya sagt in seinerRelacion(NavarreteIII, 420):una provincia que se dice Biru, donde corrompido el nombre se llamó Pirú. Aehnlich auchAugustin de Çarate,Historia del descubrimiento y conquista de las Provincias del Peru. Sevilla1577,p.1:una pequeña y pobre provincia cincuenta leguas de Panama, que se llama Peru, de donde despuesimpropriamentetoda la tierra... por espacio demas de mil y dozientas leguas por luengo de costa se llamo Peru.
[433]E. Pöppig, Reise in Chili, Peru und auf dem Amazonenstrom. Leipzig 1836. II, 10 und 7.
[433]E. Pöppig, Reise in Chili, Peru und auf dem Amazonenstrom. Leipzig 1836. II, 10 und 7.
[434]Ch. Darwin, Reise eines Naturforschers um die Welt. Stuttgart 1874. S. 419.
[434]Ch. Darwin, Reise eines Naturforschers um die Welt. Stuttgart 1874. S. 419.
[435]W. ReißundA. Stübel, das Todtenfeld von Ancon. Berlin 1881–83. Tafel 13–16, 45–48 u. a.
[435]W. ReißundA. Stübel, das Todtenfeld von Ancon. Berlin 1881–83. Tafel 13–16, 45–48 u. a.
[436]Ansichten der Natur II 326, 322 u. 324. Stuttgart u. Tübingen 1849.
[436]Ansichten der Natur II 326, 322 u. 324. Stuttgart u. Tübingen 1849.
[437]Aug. de Çarate,Historia del descubrimiento. Sevilla 1577, S. 1.Almagro, cuyo linaje nunca se pudo bien averiguar, por que algunos dizen que fue achado a la puerta de la yglesia.
[437]Aug. de Çarate,Historia del descubrimiento. Sevilla 1577, S. 1.Almagro, cuyo linaje nunca se pudo bien averiguar, por que algunos dizen que fue achado a la puerta de la yglesia.
[438]Pedro Pizarro,Relacion del descubrimiento y conquista etc.inNavarrete,Colecion de doc. inedit. para la historia de España. Madrid, 1844Tom V, p. 203.
[438]Pedro Pizarro,Relacion del descubrimiento y conquista etc.inNavarrete,Colecion de doc. inedit. para la historia de España. Madrid, 1844Tom V, p. 203.
[439]Nicht zu der Verwandtschaft gehört Pedro Pizarro aus Toledo, welcher mit 15 Jahren in den Dienst Francisco Pizarro’s trat und seit dem 18. Jahre die Feldzüge mitmachte. Er schrieb eineRelacion del descubrimiento y conquista de los reinos del Peru etc.Abgedruckt inNavarrete,Colecion de doc. inedit. para la historia de España. Madrid 1844.Tom. V, p.201–388.
[439]Nicht zu der Verwandtschaft gehört Pedro Pizarro aus Toledo, welcher mit 15 Jahren in den Dienst Francisco Pizarro’s trat und seit dem 18. Jahre die Feldzüge mitmachte. Er schrieb eineRelacion del descubrimiento y conquista de los reinos del Peru etc.Abgedruckt inNavarrete,Colecion de doc. inedit. para la historia de España. Madrid 1844.Tom. V, p.201–388.
[440]P. Pizarro,Relacion. p.211.
[440]P. Pizarro,Relacion. p.211.
[441]P. Pizarro, S. 224.
[441]P. Pizarro, S. 224.
[442]Pachacamac ist jetzt meist unter Sand begraben und bei dem Umblick von den auf den Hügel gebauten Terassen des Tempels sieht man im weiten Umkreis die Reste der frühern Klöster, sowie der Befestigungen hervorragen. A. Bastian. Die Kulturländer des alten Amerika. I, 51. Berlin 1878.
[442]Pachacamac ist jetzt meist unter Sand begraben und bei dem Umblick von den auf den Hügel gebauten Terassen des Tempels sieht man im weiten Umkreis die Reste der frühern Klöster, sowie der Befestigungen hervorragen. A. Bastian. Die Kulturländer des alten Amerika. I, 51. Berlin 1878.
[443]Cl. Markhamhat (Reports on the discovery of Peru. Hakluyt Society.London 1872,p.97) nach dem Verhältnisse von 100 Pesos Gold = 144 Ducaten, 120 Pesos Silber = 144 Ducaten den Geldwerth berechnet, der auf jeden Antheil entfiel. Doch weichen die Angaben von einander ab.Pizarro erhielt312,000Ducaten,3CapitänederCavallerie165,000„4„„Infanterie165,000„60 Reiter1,166,000„100 Mann zu Fuß1,458,000„Almagro55,200„Die Truppen Almagro’s331,200„Der königliche Quint931,500„Zuschlag von feinem Silber38,170„In Summa4,605,670Ducaten,d. h. nach dem Geldwerth unserer Tage etwa 70 Millionen Reichsmark. Die ausführliche Liste über die Vertheilung der Beute gibt der spanische Notar Pedro Sancho (cf. Markham,l. c. p.133–142). In folge dieser Reichthümer stiegen die Preise für europäische Waaren bedeutend: Ein Pferd kostete 2500–3300 Pesos, ein Paar Schuh oder Stiefel 30–40 Pesos, ein Mantel 100–120 Pesos, ein Buch Papier 10 Pesos u. s. w. — De Luque war inzwischen gestorben, also fiel sein Antheil hinweg.
[443]Cl. Markhamhat (Reports on the discovery of Peru. Hakluyt Society.London 1872,p.97) nach dem Verhältnisse von 100 Pesos Gold = 144 Ducaten, 120 Pesos Silber = 144 Ducaten den Geldwerth berechnet, der auf jeden Antheil entfiel. Doch weichen die Angaben von einander ab.
d. h. nach dem Geldwerth unserer Tage etwa 70 Millionen Reichsmark. Die ausführliche Liste über die Vertheilung der Beute gibt der spanische Notar Pedro Sancho (cf. Markham,l. c. p.133–142). In folge dieser Reichthümer stiegen die Preise für europäische Waaren bedeutend: Ein Pferd kostete 2500–3300 Pesos, ein Paar Schuh oder Stiefel 30–40 Pesos, ein Mantel 100–120 Pesos, ein Buch Papier 10 Pesos u. s. w. — De Luque war inzwischen gestorben, also fiel sein Antheil hinweg.
[444]P. Pizarro,Relacion. p.247.
[444]P. Pizarro,Relacion. p.247.
[445]NachAug. de Çaratelib. III, cp.1,p.23 zählte sein Heer 570 Mann.
[445]NachAug. de Çaratelib. III, cp.1,p.23 zählte sein Heer 570 Mann.
[446]Auf dem ganzen Zuge sollen 10,000 Indianer gefallen sein.
[446]Auf dem ganzen Zuge sollen 10,000 Indianer gefallen sein.
[447]Der Santiagofluß entspringt am Catacachi, nördlich vom Aequator, und fließt in die Bai von Panguapi (Bai von S. Mateo) nahe der Nordgrenze des Staates Ecuador, 1° 20′ n. Br.
[447]Der Santiagofluß entspringt am Catacachi, nördlich vom Aequator, und fließt in die Bai von Panguapi (Bai von S. Mateo) nahe der Nordgrenze des Staates Ecuador, 1° 20′ n. Br.
[448]Vgl. den Brief des Bischofs von Cuzco inColecion de doc. inedit. relat. al descubrim. III, 221 und den Brief Martins de Arauco, ebd. III, 213. Madrid 1865. Ferner P. Pizarro S. 353 ff.
[448]Vgl. den Brief des Bischofs von Cuzco inColecion de doc. inedit. relat. al descubrim. III, 221 und den Brief Martins de Arauco, ebd. III, 213. Madrid 1865. Ferner P. Pizarro S. 353 ff.
[449]Castro’s Bericht inCartas de India. p.480. Madrid 1877.
[449]Castro’s Bericht inCartas de India. p.480. Madrid 1877.
[450]Die Charcas-Indianer wurden 1539 durch Pedro de Anzures besiegt, welcher in dem silberreichen Gebiete die Stadt la Plata anlegte (Chuquisaca in Bolivia). Francisco Pizarro hieß nach diesem Gebiete Marques de los Charcas.
[450]Die Charcas-Indianer wurden 1539 durch Pedro de Anzures besiegt, welcher in dem silberreichen Gebiete die Stadt la Plata anlegte (Chuquisaca in Bolivia). Francisco Pizarro hieß nach diesem Gebiete Marques de los Charcas.
[451]Der officielle Bericht über den Ausgang Pizarro’s findet sich inColecion de doc. ined. para la historia de España.Vol. XXVI, p.177.
[451]Der officielle Bericht über den Ausgang Pizarro’s findet sich inColecion de doc. ined. para la historia de España.Vol. XXVI, p.177.
[452]Die Liste der Spanier, welche die Fahrt mitmachten, gibt Oviedo,historia general. Madrid 1845.Tom. IV.lib.49.cp.2.
[452]Die Liste der Spanier, welche die Fahrt mitmachten, gibt Oviedo,historia general. Madrid 1845.Tom. IV.lib.49.cp.2.
[453]Oviedo,Tom IV. lib.50.cp.24.p.557.
[453]Oviedo,Tom IV. lib.50.cp.24.p.557.
[454]Carvajal(Oviedop.562) spricht von den Amazonen als einergran novedad; que aquestas mugeres que alli peleabancomo amaçonas, son aquellas de quien en muchas é diversas relaçiones mucho tiempo há que anda una fama extendida en estas Indias ó partes de muchas formas discontada, del hecho destas belicosas mugeres. Und auchHerrera(Dec. VI. lib. IX. cp.4) gibt die Erzählung nur mit Vorbehalt, beruft sich aber auf die Wahrheitsliebe des muthigen Carvajal. Die Thatsache ist lange bezweifelt, und der Bericht unter die zahlreichen spanischen Erfindungen gerechnet, hat indes noch in der neuesten Zeit ihre Bestätigung durch den französischen Reisenden Crevaux gefunden, welcher am 31. October 1878 an dem Paru, einem aus dem Hochlande der Guayana herabkommenden Zuflusse, ein Dorf antraf, welchesausschließlichvon geschiedenen Frauen bewohnt war. (Bull. d. l. soc. géogr.Paris 1882,p.672). Das Geschlecht der Amazonen ist also noch nicht ausgestorben. Die Angabe Crevaux’ läßt uns auch annähernd den Punkt bestimmen, wo Orellana diese kriegerischen Weiber antraf, nämlich wahrscheinlich an der Mündung des Jamunda.
[454]Carvajal(Oviedop.562) spricht von den Amazonen als einergran novedad; que aquestas mugeres que alli peleabancomo amaçonas, son aquellas de quien en muchas é diversas relaçiones mucho tiempo há que anda una fama extendida en estas Indias ó partes de muchas formas discontada, del hecho destas belicosas mugeres. Und auchHerrera(Dec. VI. lib. IX. cp.4) gibt die Erzählung nur mit Vorbehalt, beruft sich aber auf die Wahrheitsliebe des muthigen Carvajal. Die Thatsache ist lange bezweifelt, und der Bericht unter die zahlreichen spanischen Erfindungen gerechnet, hat indes noch in der neuesten Zeit ihre Bestätigung durch den französischen Reisenden Crevaux gefunden, welcher am 31. October 1878 an dem Paru, einem aus dem Hochlande der Guayana herabkommenden Zuflusse, ein Dorf antraf, welchesausschließlichvon geschiedenen Frauen bewohnt war. (Bull. d. l. soc. géogr.Paris 1882,p.672). Das Geschlecht der Amazonen ist also noch nicht ausgestorben. Die Angabe Crevaux’ läßt uns auch annähernd den Punkt bestimmen, wo Orellana diese kriegerischen Weiber antraf, nämlich wahrscheinlich an der Mündung des Jamunda.
[455]NavarreteIII, 294. Nr. V.
[455]NavarreteIII, 294. Nr. V.
[456]Ein solcher, allerdings noch nicht genügend enträthselter Bericht hat sich in der „Copiader Newen Zeytung aus Presillg Landt“, einem Flugblatt, erhalten, welches um 1508 oder 1509 in Augsburg gedruckt und offenbar aus dem Italienischen ins Deutsche übertragen ist. Die Zeitung erzählt von einer Fahrt zweier portugiesischer Schiffe nach Brasilien (Presillg Landt) und von der Auffindung einer Straße etwa unter dem 40. Grade s. Br. Wann die Fahrt gemacht und wer die Expedition geleitet, ist nicht gesagt. Sie hat sich bisher auch mit keiner bekannten Unternehmung identificiren lassen, so daß arge Entstellung des Thatbestandes und selbst Fiction nicht ausgeschlossen ist. Aber Thatsache ist, daß die Zeitung um 1509 in Deutschland und Italien bekannt war und daß sie aus Portugal stammte. Daß sie zum Entwurf von Weltbildern benutzt wurde, werden wir weiterhin zeigen.
[456]Ein solcher, allerdings noch nicht genügend enträthselter Bericht hat sich in der „Copiader Newen Zeytung aus Presillg Landt“, einem Flugblatt, erhalten, welches um 1508 oder 1509 in Augsburg gedruckt und offenbar aus dem Italienischen ins Deutsche übertragen ist. Die Zeitung erzählt von einer Fahrt zweier portugiesischer Schiffe nach Brasilien (Presillg Landt) und von der Auffindung einer Straße etwa unter dem 40. Grade s. Br. Wann die Fahrt gemacht und wer die Expedition geleitet, ist nicht gesagt. Sie hat sich bisher auch mit keiner bekannten Unternehmung identificiren lassen, so daß arge Entstellung des Thatbestandes und selbst Fiction nicht ausgeschlossen ist. Aber Thatsache ist, daß die Zeitung um 1509 in Deutschland und Italien bekannt war und daß sie aus Portugal stammte. Daß sie zum Entwurf von Weltbildern benutzt wurde, werden wir weiterhin zeigen.
[457]PigafettainRamusio Navigationi et Viaggi I, 354bundHerrera,Decad. II. lib. II. cp.19. Vgl. auchWieser, Magalhãesstraße. Innsbruck 1881. S. 49.
[457]PigafettainRamusio Navigationi et Viaggi I, 354bundHerrera,Decad. II. lib. II. cp.19. Vgl. auchWieser, Magalhãesstraße. Innsbruck 1881. S. 49.
[458]Veröffentlicht vonR. H. Majorin derArchaeologia, Vol. XL. London 1865.Wieser, Magalhãesstraße S. 19 ff.
[458]Veröffentlicht vonR. H. Majorin derArchaeologia, Vol. XL. London 1865.Wieser, Magalhãesstraße S. 19 ff.
[459]Auf zwei Globen aus dem Jahre 1515, welche sich in Frankfurt und Weimar befinden.Wieser, Magalhãesstraße S. 19 ff.
[459]Auf zwei Globen aus dem Jahre 1515, welche sich in Frankfurt und Weimar befinden.Wieser, Magalhãesstraße S. 19 ff.
[460]NavarreteIII, 134.
[460]NavarreteIII, 134.
[461]Die verstümmelte Namensform Magellan ist eine französische Abkürzung der spanischen Umformung des portugiesischen Namens und daher zu verwerfen.
[461]Die verstümmelte Namensform Magellan ist eine französische Abkürzung der spanischen Umformung des portugiesischen Namens und daher zu verwerfen.
[462]Vida e viagens de Fernão de Magalhães por Diego de Barros Arana, traducção de Hespanhol de Fernando de Magalhães-Villas-Boas. Lisboa1881,p.11, 145, 178.
[462]Vida e viagens de Fernão de Magalhães por Diego de Barros Arana, traducção de Hespanhol de Fernando de Magalhães-Villas-Boas. Lisboa1881,p.11, 145, 178.
[463]Martyr,Epist.630,duobus transfugis Portugalensibus a suo rege discedentibus.
[463]Martyr,Epist.630,duobus transfugis Portugalensibus a suo rege discedentibus.
[464]Faria e Sousa,Comentarios a la Lusiada de Camoens II, coment. á octava 140 do canto X. — Barbosa,Bibl. Lusitana II, p.31 citirt inBarros Arana, Vida e viagens de F. Magalh. p.23.
[464]Faria e Sousa,Comentarios a la Lusiada de Camoens II, coment. á octava 140 do canto X. — Barbosa,Bibl. Lusitana II, p.31 citirt inBarros Arana, Vida e viagens de F. Magalh. p.23.
[465]P. Martyr.Epist.630.Si fauste res successerit, Orientalibus et Portugallo regi commercia intercipiemus.
[465]P. Martyr.Epist.630.Si fauste res successerit, Orientalibus et Portugallo regi commercia intercipiemus.
[466]NavarreteIV, 116–122.Magalhãesberechnete die Entfernungen in folgender Weise: Die Insel S. Antonio unter den Capverden 22° östl. von der Demarcationslinie, Cabo S. Augustin 20° östl., C. Sa. Maria am Laplata 5° östl. Malaka 17½° westlich der andern Demarcationslinie, welche durch den großen Ocean lief, und die Molukken theils 2½°, theils 4° östlich jener Grenzlinie. (Navarrete IV, 188.)
[466]NavarreteIV, 116–122.Magalhãesberechnete die Entfernungen in folgender Weise: Die Insel S. Antonio unter den Capverden 22° östl. von der Demarcationslinie, Cabo S. Augustin 20° östl., C. Sa. Maria am Laplata 5° östl. Malaka 17½° westlich der andern Demarcationslinie, welche durch den großen Ocean lief, und die Molukken theils 2½°, theils 4° östlich jener Grenzlinie. (Navarrete IV, 188.)
[467]Nach der vonNavarreteIV, 12 ff. gegebenen Liste befanden sich unter der Mannschaft 20 Portugiesen, 23 Italiener, meist Genuesen, 10 Franzosen, 4 Flamländer, 1 Deutscher, 1 Engländer.
[467]Nach der vonNavarreteIV, 12 ff. gegebenen Liste befanden sich unter der Mannschaft 20 Portugiesen, 23 Italiener, meist Genuesen, 10 Franzosen, 4 Flamländer, 1 Deutscher, 1 Engländer.
[468]NavarreteIV, 202. 203. An der Küste von Brasilien trat Alvaro de la Mezquita an seine Stelle als Capitän.
[468]NavarreteIV, 202. 203. An der Küste von Brasilien trat Alvaro de la Mezquita an seine Stelle als Capitän.
[469]Diario ó derrotero del viage de Magallanes, escrito por Francisco AlboinNavarreteIV, 209–247.Una montaña hecha un sombrero p.211.
[469]Diario ó derrotero del viage de Magallanes, escrito por Francisco AlboinNavarreteIV, 209–247.Una montaña hecha un sombrero p.211.
[470]Vielleicht der Puerto deseado nahe am 48° s. Br.
[470]Vielleicht der Puerto deseado nahe am 48° s. Br.
[471]Gomara,la historia general de las Indias. Anvers 1554.p.127–128.
[471]Gomara,la historia general de las Indias. Anvers 1554.p.127–128.
[472]Brief des Secretärs Maximilian Transilvanus an den Cardinal von Salzburg. In der spanischen Ueberarbeitung beiNavarreteIV, 260. 261.
[472]Brief des Secretärs Maximilian Transilvanus an den Cardinal von Salzburg. In der spanischen Ueberarbeitung beiNavarreteIV, 260. 261.
[473]G. Correa,Lendas II ep XIV p.625 behauptet, Magalhães habe das Kabeltau des Antonio heimlich durchschneiden lassen, um das Schiff zum Abtreiben zu bringen.
[473]G. Correa,Lendas II ep XIV p.625 behauptet, Magalhães habe das Kabeltau des Antonio heimlich durchschneiden lassen, um das Schiff zum Abtreiben zu bringen.
[474]Carta del Contador Juan Lopez de Recalde al Obispo de BurgosinNavarreteIV, 201–208.
[474]Carta del Contador Juan Lopez de Recalde al Obispo de BurgosinNavarreteIV, 201–208.
[475]Eines Tages, erzählt Pigafetta, kam ein Riese zu uns an den Strand, der so groß war, daß wir mit dem Kopf ihm nur bis an den Gürtel reichten. (Anton Pigafetta’s Reise um die Welt. Gotha 1801. S. 30.)
[475]Eines Tages, erzählt Pigafetta, kam ein Riese zu uns an den Strand, der so groß war, daß wir mit dem Kopf ihm nur bis an den Gürtel reichten. (Anton Pigafetta’s Reise um die Welt. Gotha 1801. S. 30.)
[476]Louis de Bougainville, welcher von 1766–1769 die erste französische Erdumsegelung ausführte, gibt die Größe der Patagonen zu 5 Fuß 5 Zoll bis 5 Fuß 10 Zoll an.Vogaye autour du monde.Paris 1771. Cap. 4.
[476]Louis de Bougainville, welcher von 1766–1769 die erste französische Erdumsegelung ausführte, gibt die Größe der Patagonen zu 5 Fuß 5 Zoll bis 5 Fuß 10 Zoll an.Vogaye autour du monde.Paris 1771. Cap. 4.
[477]Nach P. P. King’s Schilderung inJournal of the royal geogr. soc. vol. I p.165.
[477]Nach P. P. King’s Schilderung inJournal of the royal geogr. soc. vol. I p.165.
[478]Die Reisen der deutschen Kriegsflotte im Jahre 1878, in der Allgemeinen Zeitung. 1879. S. 818. 819.
[478]Die Reisen der deutschen Kriegsflotte im Jahre 1878, in der Allgemeinen Zeitung. 1879. S. 818. 819.
[479]Dasselbe hat sich abschriftlich in dem Tagebuch des Astronomen Andres de San Martin, welcher während der Fahrt starb, erhalten und ist von João de BarrosDec. III. lib. V.cp.9 mitgetheilt. Vgl.NavarreteIV,p.45–49.
[479]Dasselbe hat sich abschriftlich in dem Tagebuch des Astronomen Andres de San Martin, welcher während der Fahrt starb, erhalten und ist von João de BarrosDec. III. lib. V.cp.9 mitgetheilt. Vgl.NavarreteIV,p.45–49.
[480]Max. Transilvanus§ 9.NavarreteIII,p.266.
[480]Max. Transilvanus§ 9.NavarreteIII,p.266.
[481]Jetzt Cap Pillar, Pfeilercap nach seiner Gestaltung genannt.
[481]Jetzt Cap Pillar, Pfeilercap nach seiner Gestaltung genannt.
[482]Loaysa brauchte 1526 zur Fahrt durch die Straße vier Monate, Drake 1577 nur 17 Tage. Von den Holländern und Engländern, welche am Schluß des 16. Jahrhunderts die Durchfahrt versuchten, kehrte die Hälfte wieder um. Byron brauchte 1765 51 Tage, Wallis 1767 116 Tage, Bougainville 1768 60 Tage. Alle diese Seefahrer besaßen Karten, Magalhães nicht.
[482]Loaysa brauchte 1526 zur Fahrt durch die Straße vier Monate, Drake 1577 nur 17 Tage. Von den Holländern und Engländern, welche am Schluß des 16. Jahrhunderts die Durchfahrt versuchten, kehrte die Hälfte wieder um. Byron brauchte 1765 51 Tage, Wallis 1767 116 Tage, Bougainville 1768 60 Tage. Alle diese Seefahrer besaßen Karten, Magalhães nicht.
[483]Nach den Untersuchungen vonC. Meinicke(Petermann’s Mittheilungen 1868. S. 376) ist S. Pablo identisch mit Pukapuka (138° 48′ w. v. Gr.), und die Haifischinsel die Insel Flint (151° 48′ w. v. Gr.).
[483]Nach den Untersuchungen vonC. Meinicke(Petermann’s Mittheilungen 1868. S. 376) ist S. Pablo identisch mit Pukapuka (138° 48′ w. v. Gr.), und die Haifischinsel die Insel Flint (151° 48′ w. v. Gr.).
[484]Francisco AlboinNavarreteIV, 219.
[484]Francisco AlboinNavarreteIV, 219.
[485]Die Angaben schwanken zwischen 1800 und 4000 Kriegern.
[485]Die Angaben schwanken zwischen 1800 und 4000 Kriegern.
[486]Pigafetta schreibt diese rasche Freundschaft der Eingebung eines Traumes, Transilvanus der Sternkunde des Fürsten zu. Im Grunde war es nur die Handelseifersucht gegen Ternate.
[486]Pigafetta schreibt diese rasche Freundschaft der Eingebung eines Traumes, Transilvanus der Sternkunde des Fürsten zu. Im Grunde war es nur die Handelseifersucht gegen Ternate.
[487]Pigafetta gibt folgende Preisliste. Für ein Bahar (40 Pfund) Nelken gab man, je nach Wahl, einen Posten der folgenden Waaren: 10 Ellen feines, oder 15 Ellen mittelfeines rothes Tuch, 15 Beile, 35 Glasschalen, 25 Ellen feine Leinwand, 150 Messer, 50 Scheeren, 40 Mützen, 1 Ctr. Bronze. Der genuesische Pilot bemerkt, daß der Werth des Tuches, welches man für 1 Bahar gab, in Spanien 14 Ducaten betragen habe.
[487]Pigafetta gibt folgende Preisliste. Für ein Bahar (40 Pfund) Nelken gab man, je nach Wahl, einen Posten der folgenden Waaren: 10 Ellen feines, oder 15 Ellen mittelfeines rothes Tuch, 15 Beile, 35 Glasschalen, 25 Ellen feine Leinwand, 150 Messer, 50 Scheeren, 40 Mützen, 1 Ctr. Bronze. Der genuesische Pilot bemerkt, daß der Werth des Tuches, welches man für 1 Bahar gab, in Spanien 14 Ducaten betragen habe.
[488]NavarreteIV, 96 zählt sie sämmtlich mit Namen auf.
[488]NavarreteIV, 96 zählt sie sämmtlich mit Namen auf.
[489]Die Berechnung, welchePeschel(Zeitalter der Entdeckungen S. 645, zweite Auflage S. 507) aufstellt, wonach man für 533 Centner auf den Molukken etwa 213 Ducaten bezahlt und auf dem Markte von London mehr als 100,000 Ducaten erhielt, ist nachP. A. Tiele(De Europeërs in den maleischen ArchipelBl. 60) unrichtig, weil 1) der Einkaufspreis höher war als 213 Ducaten, 2) der Preis in Spanien viel niedriger stand als in England und 3) auch der für England angenommene Marktwerth viel zu hoch gegriffen ist.
[489]Die Berechnung, welchePeschel(Zeitalter der Entdeckungen S. 645, zweite Auflage S. 507) aufstellt, wonach man für 533 Centner auf den Molukken etwa 213 Ducaten bezahlt und auf dem Markte von London mehr als 100,000 Ducaten erhielt, ist nachP. A. Tiele(De Europeërs in den maleischen ArchipelBl. 60) unrichtig, weil 1) der Einkaufspreis höher war als 213 Ducaten, 2) der Preis in Spanien viel niedriger stand als in England und 3) auch der für England angenommene Marktwerth viel zu hoch gegriffen ist.
[490]San Antonio, die westlichste der Capverden liegt etwa 25° w. v. Gr. und Tidor 127½° ö. v. Gr. Der Abstand beträgt in Wirklichkeit 152½ Grad.
[490]San Antonio, die westlichste der Capverden liegt etwa 25° w. v. Gr. und Tidor 127½° ö. v. Gr. Der Abstand beträgt in Wirklichkeit 152½ Grad.
[491]NavarreteV, 1–439, besonders wichtig ist die Relacion Urdaneta’s,p.401–439.
[491]NavarreteV, 1–439, besonders wichtig ist die Relacion Urdaneta’s,p.401–439.
[492]NavarreteV, 103.
[492]NavarreteV, 103.
[493]NavarreteV, 183.
[493]NavarreteV, 183.
[494]NavarreteV, 95–114. 440–498,Colec. d. doc. inedit. rel. al descubr. V, 68–97.
[494]NavarreteV, 95–114. 440–498,Colec. d. doc. inedit. rel. al descubr. V, 68–97.
[495]Wahrscheinlich die in der westl. Gruppe gelegenen Inseln Fais und Ulithi, vgl.Meinicke, Die Inseln des stillen Oceans II, 359.
[495]Wahrscheinlich die in der westl. Gruppe gelegenen Inseln Fais und Ulithi, vgl.Meinicke, Die Inseln des stillen Oceans II, 359.
[496]NavarreteV, 401–429.
[496]NavarreteV, 401–429.
[497]Wie ängstlich die Portugiesen darauf bedacht waren, den Weg zu den Gewürzländern geheim zu halten, geht auch daraus hervor, daß noch 1531 der Italiener Leone Pancaldo, welcher auf dem Flaggschiffe Magalhães’ als Matrose die Reise mitgemacht und glücklich zurückgekehrt war, in seiner Vaterstadt Savona vor einem öffentlichen Notar und einem Agenten des Königs von Portugal gegen eine Summe von 2000 Ducaten sich verpflichtete, keinem Menschen den Weg nach den Molukken zu zeigen und keine Karte davon zu zeichnen.C. B. Belloro,Elogio di Leone Pancaldo, citirt inHarrisse,Jean et Sebastian Cabot p. 73.
[497]Wie ängstlich die Portugiesen darauf bedacht waren, den Weg zu den Gewürzländern geheim zu halten, geht auch daraus hervor, daß noch 1531 der Italiener Leone Pancaldo, welcher auf dem Flaggschiffe Magalhães’ als Matrose die Reise mitgemacht und glücklich zurückgekehrt war, in seiner Vaterstadt Savona vor einem öffentlichen Notar und einem Agenten des Königs von Portugal gegen eine Summe von 2000 Ducaten sich verpflichtete, keinem Menschen den Weg nach den Molukken zu zeigen und keine Karte davon zu zeichnen.C. B. Belloro,Elogio di Leone Pancaldo, citirt inHarrisse,Jean et Sebastian Cabot p. 73.
[498]Col. d. doc. ined. relat. al descubr. V, 117–209.
[498]Col. d. doc. ined. relat. al descubr. V, 117–209.
[499]Lamaliork in den westlichen Carolinen, zuerst 1526 von Diego de Rocha gesehen und Sequeira genannt.
[499]Lamaliork in den westlichen Carolinen, zuerst 1526 von Diego de Rocha gesehen und Sequeira genannt.
[500]Vermuthlich ging in diesen Gegenden Grijalva mit seinem Schiff zu Grunde.En estas islas se perdió un navio del Marquis de Valle (Cortes), en que venia por Capitan Grijalva, el cual mataron los marineros. Col. d. doc. inedit. rel. al descubr. V, p.154.Herrera. Dec. III. lib. IX. cp.10.
[500]Vermuthlich ging in diesen Gegenden Grijalva mit seinem Schiff zu Grunde.En estas islas se perdió un navio del Marquis de Valle (Cortes), en que venia por Capitan Grijalva, el cual mataron los marineros. Col. d. doc. inedit. rel. al descubr. V, p.154.Herrera. Dec. III. lib. IX. cp.10.
[501]Ueber diese wichtige Reise finden sich zwei Originalberichte in derColec. d. doc. ined. rel. al descubr. V,p.210–211 undp.221–286. Der letztere, leider ohne Schluß, ist, wie aufp.240 ersichtlich ist, von Mendaña selbst verfaßt. Außerdem ein Bericht des Piloten Gallego in Justo Zaragoza,historia del descubr. de las regiones Austriales hecho por el general Fernandez de Quiros. Tom. I. p.1–22. Madrid 1876, besonders werthvoll, weil er genauere Mittheilungen über den Abschluß der Expedition giebt.
[501]Ueber diese wichtige Reise finden sich zwei Originalberichte in derColec. d. doc. ined. rel. al descubr. V,p.210–211 undp.221–286. Der letztere, leider ohne Schluß, ist, wie aufp.240 ersichtlich ist, von Mendaña selbst verfaßt. Außerdem ein Bericht des Piloten Gallego in Justo Zaragoza,historia del descubr. de las regiones Austriales hecho por el general Fernandez de Quiros. Tom. I. p.1–22. Madrid 1876, besonders werthvoll, weil er genauere Mittheilungen über den Abschluß der Expedition giebt.
[502]C. Meinicke, Die Inseln des stillen Oceans, Leipzig 1876. Bd. II. S. 425 u. 133 vermuthet, es sei die Insel Nui in der Ellicegruppe (7° 15′ s. Br.) gemeint.
[502]C. Meinicke, Die Inseln des stillen Oceans, Leipzig 1876. Bd. II. S. 425 u. 133 vermuthet, es sei die Insel Nui in der Ellicegruppe (7° 15′ s. Br.) gemeint.
[503]Mendaña nennt sie sogar heller als die Indianer Peru’s.Colec. d. doc. l. c. p.244.
[503]Mendaña nennt sie sogar heller als die Indianer Peru’s.Colec. d. doc. l. c. p.244.
[504]J. Zaragoza,Historia del descubr. de las regiones Austriales hecho por el general Pedro Fernandez de Quiros.T. I. p.19–22. Madrid 1876.
[504]J. Zaragoza,Historia del descubr. de las regiones Austriales hecho por el general Pedro Fernandez de Quiros.T. I. p.19–22. Madrid 1876.
[505]J. Zaragozal. c. I, 190 ff.
[505]J. Zaragozal. c. I, 190 ff.
[506]J. Zaragozal. c. II, 218 undColec. d. doc. ined. rel. al descubr. V, 497–506.
[506]J. Zaragozal. c. II, 218 undColec. d. doc. ined. rel. al descubr. V, 497–506.
[507]J. ZaragozaII, 190 u.Colec. de doc. V, 517 todo le que dice Pero Fernandez de Quiros, es mentiva y falsedad.
[507]J. ZaragozaII, 190 u.Colec. de doc. V, 517 todo le que dice Pero Fernandez de Quiros, es mentiva y falsedad.
[508]H. Harrisse,Jean et Sebastien Cabot. Paris 1882. Ein grundlegendes Werk, welchem wir in diesem Abschnitte folgen.
[508]H. Harrisse,Jean et Sebastien Cabot. Paris 1882. Ein grundlegendes Werk, welchem wir in diesem Abschnitte folgen.
[509]P. Amat di S. Filippo,Studi biografici e bibliografici sulla storia della geografia in Italia. Vol. I, 200.Roma1882.
[509]P. Amat di S. Filippo,Studi biografici e bibliografici sulla storia della geografia in Italia. Vol. I, 200.Roma1882.
[510]Los de Bristol ha siete annos que cada anno un armado dos, tres, cuatro caravelas para ir a buscar la isla del Brasil y las siete ciudades con la fantasia deste Genoves.Der Brief ist vollständig abgedruckt bei Harrissel. c. p.329. Ueber die Lage der Insel der sieben Städte und über Brasil vgl. obenS. 21.
[510]Los de Bristol ha siete annos que cada anno un armado dos, tres, cuatro caravelas para ir a buscar la isla del Brasil y las siete ciudades con la fantasia deste Genoves.Der Brief ist vollständig abgedruckt bei Harrissel. c. p.329. Ueber die Lage der Insel der sieben Städte und über Brasil vgl. obenS. 21.
[511]Da alle drei Söhne in dem Patent mit aufgeführt sind, müssen sie 1496 bereits volljährig, d. h. nach engl. Rechte wenigstens 21 Jahre alt gewesen sein. Danach darf das Geburtsjahr des jüngsten, Sancto, nicht nach 1474 gesetzt werden; Sebastian, der bedeutendste der drei Söhne, welcher später die Pläne des Vaters weiter verfolgte, war älter, vielleicht 1472 geboren. Zu dieser Zeit muß der Vater bereits in Venedig ansässig gewesen sein. Sebastian Cabotto ist seiner Geburt nach Venetianer.
[511]Da alle drei Söhne in dem Patent mit aufgeführt sind, müssen sie 1496 bereits volljährig, d. h. nach engl. Rechte wenigstens 21 Jahre alt gewesen sein. Danach darf das Geburtsjahr des jüngsten, Sancto, nicht nach 1474 gesetzt werden; Sebastian, der bedeutendste der drei Söhne, welcher später die Pläne des Vaters weiter verfolgte, war älter, vielleicht 1472 geboren. Zu dieser Zeit muß der Vater bereits in Venedig ansässig gewesen sein. Sebastian Cabotto ist seiner Geburt nach Venetianer.
[512]Die letztere Annahme (1494) wird scheinbar durch eine Inschrift Sebastian Cabotto’s auf seiner 1544 entworfenen Weltkarte zur allein giltigen erhoben, wonach die Entdeckung 1494 stattgefunden haben soll. Allein es wird gezeigt werden, daß in der Jahreszahl selbst ein Fehler liegt. Die Inschrift, welche auf jener Weltkarte italienisch und lateinisch eingetragen ist, lautet in deutscher Uebersetzung: Dieses Land (nämlich Labrador) wurde von dem Venetianer Jean Caboto und seinem Sohne Sebastian Caboto entdeckt im Jahr der Geburt unseres Heilandes Jesu ChristiM.CCCC XCIIIIden 24. Juni morgens; sie gaben ihm den Namen„prima terra vista“und einer großen Insel in der Nähe des erwähnten Landes den Namen St. Johannes, weil das Land am St. Johannistage entdeckt wurde. Harrisse (S. 52–60) weist mit Recht darauf hin, daß die Zahl 1494 auf einem Irrthum beruhe, daß die Ziffern vielmehrM.CCCC XCVIIlauten sollten. Zunächst enthält schon die latein. Inschrift einen Druckfehler, insofern als Tag der Entdeckung der 24.Julii, stattJuniigenannt ist. Es kann sich also auch in der Angabe der Jahreszahl ein Fehler eingeschlichen haben. Von der Weltkarte scheint es mehrere Ausgaben gegeben zu haben. Richard Hakluyt citirt dieselbe im dritten Bande seiner Voyages (London 1600) S. 6 und bemerkt, indem er die Inschrift mittheilt: ein Exemplar finde sich in der Privatgallerie der Königin zu Westminster, andere Exemplare seien noch in alten Handelshäusern zu sehen. Er sah also mehrere Exemplare und liest auf denselben: „Ano Domini 1497.“ Innere Gründe treten hinzu, um diese Zahl für die allein richtige zu halten. — Zunächst meldete Ruy Gonzales de Puebla am 21. Januar 1496 nach Spanien, daß jemand dem englischen Könige ein ähnliches Unternehmen wie Columbus bezüglich einer Fahrt nach Indien vorgeschlagen habe. Bereits neun Wochen darauf ließen Ferdinand und Isabella dem König Heinrich von England mittheilen, daß die von England beabsichtigten Fahrten gegen die Privilegien der spanischen und portugiesischen Krone verstießen, wie sie durch den Theilungsvertrag von 1494 sanctionirt waren. Aus der Sprache dieses Briefes geht hervor, daß das berührte Project etwas Neues war, dessen Ausführung man hoffte, noch hindern zu können, ähnlich wie später der König von Portugal bezüglich der Expedition Magalhães’ in Spanien Vorstellungen machte. Wenn nun Cabotto schon zwei Jahre vorher seine Entdeckung ausgeführt hätte, würde eine nachfolgende Schiffsausrüstung kaum von solchem Belang erschienen sein, um daran einen diplomatischen Schriftenwechsel zu knüpfen. Aber schon ehe der Brief der spanischen Majestäten einlief, hatte Heinrich VII. durch Erlaß vom 5. März 1496 den Plan Cabotto’s angenommen und genehmigt, daß er nach Westen, Osten und Norden mit fünf Schiffen unter englischer Flagge Inseln und Länder der Heiden aufsuchen könne. („ad inveniendum, discooperiendum et investigandum quascunque insulas, patrias, regiones sive provincias gentilium et infidelium in quacunque parte mundi positas, quae christianis omnibus ante haec tempora fuerunt incognitae.“) Die Fassung des Patents deutet sicher nur auf geplante, aber nicht auf schon gemachte Entdeckungen hin. — Ferner ist erst seit der zweiten Hälfte des Jahres 1497 überhaupt von bereits erfolgten Entdeckungen die Rede. Am 10. August 1497 erhielt Cabotto nach seiner Rückkehr von der Küste Amerika’s eine königliche Belohnung von zehn Pfund Sterling. Am 3. Febr. 1498 schreibt der Kanzler des Königs an Cabotto, daß dieser ermächtigt werde, nach dem Lande und den Inseln, die er kürzlich entdeckt, („the Londe and Iles of late founde by the seid John“, Harrisse,p.317) Schiffe zu führen. Und endlich berichtet auch Pedro de Ayala am 25. Juli 1498, daß im vorhergehenden Jahre, also 1497, die Leute von Bristol Land im Westen aufgefunden hätten. So weist alles auf das Jahr 1497 hin. Nur von diesem Jahre kennen wir auch die Resultate.
[512]Die letztere Annahme (1494) wird scheinbar durch eine Inschrift Sebastian Cabotto’s auf seiner 1544 entworfenen Weltkarte zur allein giltigen erhoben, wonach die Entdeckung 1494 stattgefunden haben soll. Allein es wird gezeigt werden, daß in der Jahreszahl selbst ein Fehler liegt. Die Inschrift, welche auf jener Weltkarte italienisch und lateinisch eingetragen ist, lautet in deutscher Uebersetzung: Dieses Land (nämlich Labrador) wurde von dem Venetianer Jean Caboto und seinem Sohne Sebastian Caboto entdeckt im Jahr der Geburt unseres Heilandes Jesu ChristiM.CCCC XCIIIIden 24. Juni morgens; sie gaben ihm den Namen„prima terra vista“und einer großen Insel in der Nähe des erwähnten Landes den Namen St. Johannes, weil das Land am St. Johannistage entdeckt wurde. Harrisse (S. 52–60) weist mit Recht darauf hin, daß die Zahl 1494 auf einem Irrthum beruhe, daß die Ziffern vielmehrM.CCCC XCVIIlauten sollten. Zunächst enthält schon die latein. Inschrift einen Druckfehler, insofern als Tag der Entdeckung der 24.Julii, stattJuniigenannt ist. Es kann sich also auch in der Angabe der Jahreszahl ein Fehler eingeschlichen haben. Von der Weltkarte scheint es mehrere Ausgaben gegeben zu haben. Richard Hakluyt citirt dieselbe im dritten Bande seiner Voyages (London 1600) S. 6 und bemerkt, indem er die Inschrift mittheilt: ein Exemplar finde sich in der Privatgallerie der Königin zu Westminster, andere Exemplare seien noch in alten Handelshäusern zu sehen. Er sah also mehrere Exemplare und liest auf denselben: „Ano Domini 1497.“ Innere Gründe treten hinzu, um diese Zahl für die allein richtige zu halten. — Zunächst meldete Ruy Gonzales de Puebla am 21. Januar 1496 nach Spanien, daß jemand dem englischen Könige ein ähnliches Unternehmen wie Columbus bezüglich einer Fahrt nach Indien vorgeschlagen habe. Bereits neun Wochen darauf ließen Ferdinand und Isabella dem König Heinrich von England mittheilen, daß die von England beabsichtigten Fahrten gegen die Privilegien der spanischen und portugiesischen Krone verstießen, wie sie durch den Theilungsvertrag von 1494 sanctionirt waren. Aus der Sprache dieses Briefes geht hervor, daß das berührte Project etwas Neues war, dessen Ausführung man hoffte, noch hindern zu können, ähnlich wie später der König von Portugal bezüglich der Expedition Magalhães’ in Spanien Vorstellungen machte. Wenn nun Cabotto schon zwei Jahre vorher seine Entdeckung ausgeführt hätte, würde eine nachfolgende Schiffsausrüstung kaum von solchem Belang erschienen sein, um daran einen diplomatischen Schriftenwechsel zu knüpfen. Aber schon ehe der Brief der spanischen Majestäten einlief, hatte Heinrich VII. durch Erlaß vom 5. März 1496 den Plan Cabotto’s angenommen und genehmigt, daß er nach Westen, Osten und Norden mit fünf Schiffen unter englischer Flagge Inseln und Länder der Heiden aufsuchen könne. („ad inveniendum, discooperiendum et investigandum quascunque insulas, patrias, regiones sive provincias gentilium et infidelium in quacunque parte mundi positas, quae christianis omnibus ante haec tempora fuerunt incognitae.“) Die Fassung des Patents deutet sicher nur auf geplante, aber nicht auf schon gemachte Entdeckungen hin. — Ferner ist erst seit der zweiten Hälfte des Jahres 1497 überhaupt von bereits erfolgten Entdeckungen die Rede. Am 10. August 1497 erhielt Cabotto nach seiner Rückkehr von der Küste Amerika’s eine königliche Belohnung von zehn Pfund Sterling. Am 3. Febr. 1498 schreibt der Kanzler des Königs an Cabotto, daß dieser ermächtigt werde, nach dem Lande und den Inseln, die er kürzlich entdeckt, („the Londe and Iles of late founde by the seid John“, Harrisse,p.317) Schiffe zu führen. Und endlich berichtet auch Pedro de Ayala am 25. Juli 1498, daß im vorhergehenden Jahre, also 1497, die Leute von Bristol Land im Westen aufgefunden hätten. So weist alles auf das Jahr 1497 hin. Nur von diesem Jahre kennen wir auch die Resultate.
[513]Die Inschrift lautet:Tierra del labrador. Esta tierra descubrieron los Ingleses.
[513]Die Inschrift lautet:Tierra del labrador. Esta tierra descubrieron los Ingleses.
[514]Vgl. Harrisse, S. 325.
[514]Vgl. Harrisse, S. 325.
[515]R. Hakluyt,Voyages III, p.9.
[515]R. Hakluyt,Voyages III, p.9.
[516]Die darüber geführte Correspondenz findet sich in Harrisse, S. 344–54.
[516]Die darüber geführte Correspondenz findet sich in Harrisse, S. 344–54.
[517]Mia intenzione era di pervenire in questa navigazione al Cathaj allo estremo oriente dell’ Asia.(Asher,Henry Hudson the navigator, London1860.p.224).
[517]Mia intenzione era di pervenire in questa navigazione al Cathaj allo estremo oriente dell’ Asia.(Asher,Henry Hudson the navigator, London1860.p.224).
[518]Verrazzano’s Originalbericht, in italienischer Sprache, ist zuerst vollständig veröffentlicht inAsher,Henry Hudson, the navigator, London1860.p.199–288. (Hakluyt Soc.).
[518]Verrazzano’s Originalbericht, in italienischer Sprache, ist zuerst vollständig veröffentlicht inAsher,Henry Hudson, the navigator, London1860.p.199–288. (Hakluyt Soc.).
[519]Vgl.S. 472.473.
[519]Vgl.S. 472.473.
[520]Die betreffenden Inschriften auf der Karte Diego Ribeiro’s lauten:Tierra de Estebã Gomez: la qual descubrio por mandado de su magt. el añ de 1525. ay en ella muchos arboles y fructos de los de España y muchos rodovallos (?) y salmones y sollos(Hechte).no han alla lo oro. En toda esta costa del norte son los Indios de mayor estatura que no los de sancto Domingo, ni de las otras islas, mantienen se de mais y pescado, que ay en mucha abundancia y caça de muchos venados y de otras animalias. vistense de pelijas de lobos y de rapossos y zorras(Füchse).
[520]Die betreffenden Inschriften auf der Karte Diego Ribeiro’s lauten:Tierra de Estebã Gomez: la qual descubrio por mandado de su magt. el añ de 1525. ay en ella muchos arboles y fructos de los de España y muchos rodovallos (?) y salmones y sollos(Hechte).no han alla lo oro. En toda esta costa del norte son los Indios de mayor estatura que no los de sancto Domingo, ni de las otras islas, mantienen se de mais y pescado, que ay en mucha abundancia y caça de muchos venados y de otras animalias. vistense de pelijas de lobos y de rapossos y zorras(Füchse).