Einen entsprechenden Unterschied von der großen Masse zeigt dann vor allem die Ausstattung des Herrenhauses. Die in jüngeren Gesellschaften auftretende Prunkliebe – der Reichtum wie die Macht müssen sich äußerlich zeigen, auch in dem Halten zahlreicher Dienerschaft – äußert sich in dem Verstecken der einfachen Holzflächen (in ihrem Bedecken mit weichen, wärmenden Stoffen zeigt sich aber ebenso das praktische Bedürfnis nach Wärme bei den nur mangelhaften Heizeinrichtungen): Teppiche deckten den Fußboden, wurden aber auch, von Frauenhand gewirkt und mit bildlichen Darstellungen geschmückt, an die Wände gehängt. Weiche Kissen lagen auf den Sesseln und Bänken. Das Bett war reich mit Federkissen, auch mit Decken versehen; zu dem vielfach noch lange gebrauchten Strohsack des Unterbetts paßten schlecht die prunkvollen Bettvorhänge. Althergebracht war sodann die Vorliebe für kostbare Waffen wie für sonstigeArbeiten aus Metall, vor allem aus edlem, überhaupt die hohe Schätzung des letzteren sowie der aus dem Orient stärker einströmenden Edelsteine. Edelsteinbesetzte Goldgefäße, Elfenbeingeräte u. dgl. besaß vor allem wieder die Kirche. In die mittlere Herrenschicht mochte dergleichen schon seltener kommen. Und den vereinzelten kostbaren Bechern, Schalen und Trinkhörnern, den allgemein üblichen Teppichen und Kissen gegenüber war der sonstige Hausrat doch von der alten Einfachheit, ja Dürftigkeit, selbst bei weltlichen und geistlichen Fürsten, entsprechend den sonstigen Unvollkommenheiten der Wohnung (s. unten S.85). Die Möbel (Bänke, Tische und Truhen) mochten freilich reicher geschnitzt sein, auch zum Teil Metallbeschläge haben. Besonders dürftig blieb, wie noch lange, die Beleuchtung (Kienspäne, Fackeln, Näpfe mit Fett und Docht, selten noch Kerzen). Nach unten hin minderte sich der Hausrat natürlich erst recht.
In derKleidungzeigten sich bessere Lage und größere Ansprüche wieder in einer prunkenden Stoffülle, die zugleich auch wieder wie das teure, aber begehrte Pelzwerk das Wärmebedürfnis befriedigen soll, weiter in der Sucht nach selteneren, goldgewirkten Stoffen oder kostbarem Besatz und in der ausgiebigen Verwendung von Gold-, Silber- und Edelsteinschmuck an den Gewändern, auch an Schuhen und Hüten wie am Körper selbst (Ohrringe, Ketten usw.). Gürtel und Rüstung sind öfter vergoldet. Jugendlich-natürlich ist die Vorliebe für bunte, oft grelle Farben, überhaupt die Farbenfreude. Über einen farbigen Ärmelrock zieht man einen andersfarbigen ärmellosen; Mantel, Rock und Hosen sind verschiedenfarbig; die Grundfarbe eines Stückes beleben kleine Flicken in mannigfachen Formen von anderer Farbe; auch die Schuhe sind meist bunt. Trotz des Wechsels der Mode, insbesondere der bald weiten, bald engen Kleidung, herrscht in der Tracht noch im ganzen volkstümliche Gleichförmigkeit innerhalb der Stämme. Freilich, der kleine Mann blieb von jenem Prunk weit entfernt, wie ihm auch Stoffe von bescheidenen Farben (braun und gelb) zukamen. Schon trug er aber die früher seltene Kopfbedeckung (Stroh- oder Stoffhut oder Mütze). Haar und Bart wurden jetzt allgemein kurz, d. h. nicht nach Art der Knechte ganz kurz, getragen, nur anfangs bei den Sachsen noch nicht.
Auch in derNahrungbestanden große Unterschiede zwischen der Herrenschicht und der großen Masse. Hing diese noch an der alten, einfachen, in dem bäuerlichen Dasein natürlich reichlichenSpeise, an dem Brei, besonders an dem volkstümlichen Hirsebrei, an gewöhnlichem Brot, Milch und Käse, an dem übrigens nicht regelmäßig genossenen Fleisch, besonders an Schweinefleisch, an festlichem, freilich nicht gehopftem (Hafer-)Bier, war ferner die Fischnahrung (auch der Genuß getrockneter Fische) wegen der kirchlichen Fasten auch im Binnenland stärker verbreitet, so war die Herrennahrung doch schon vielfach verfeinert. Das Muster gaben wieder die Klostergeistlichen als Verbreiter feinerer Backkunst, besser zubereiteter und gewürzter Gerichte, leckerer Eierspeisen, häufigen Gemüse- und Salat- und vermehrten Obstgenusses (auch des Genusses fremder Früchte). Braten, vor allem Wildbret und Geflügel, waren, wie früher, dem Herrentisch besonders eigen. Die Neigung zu (den teuren) fremden Gewürzen ging früh über das Maß hinaus. Die stark gewürzten Speisen vermehrten den Durst. In der Trink- und Gelagefreude blieb man national und unterschied sich von dem kleinen Mann auch nicht in der rohen Vielesserei. Aber neben dem nunmehr auch gehopften Weizen- und Gerstenbier trank der Vornehme bei dem starken Weinbau schon häufiger Wein (Würzwein), selbst fremden, beides wieder nach geistlichem Muster, aber auch noch Met, der freilich feiner zubereitet war.
Man kann fragen, ob nicht die beginnende Verfeinerung des Lebens der Herrenschicht eine lebhafterekünstlerischeBetätigung hervorgerufen hat. Indes ist diese höhere künstlerische Ausschmückung des Daseins wesentlich fremden Ursprungs. Wenn die einen neuerdings viel von einer eigentümlich germanisch-deutschen Kunst sprechen, die anderen trotz aller Phantasie, die die Germanen besonders in ihrer Dichtkunst bewährten, »jene feinere sinnliche Reizbarkeit, die zur bildenden Kunst führt,« leugnen (Dehio), so können jene in der Hauptsache nur auf die altnationale Übung der Holzschnitzerei und der Bemalung des Schnitzwerks hinweisen. Andererseits wären selbst nach Dehio die späteren Kunstleistungen der Deutschen nicht zu begreifen, wenn nicht »in einem sehr verborgenen Winkel der germanischen Volksseele auch ein Keim zu künstlerischer Anlage bereit« gelegen hätte. Aber er sei lange unsichtbar geblieben. Es ist die antike, von der Kirche vermittelte Kunst, auf der die höheren Kunstschöpfungen, wie der Romanen, so auch der Deutschen zunächst allein beruhen (s. S.13). Aber jetzt ist doch das bereits in karolingischer Zeit von den Franken gewonnene Verständnis vor allem für die Baukunst schon bedeutend fortgeschritten, sind die Eindrücke derfremden Bauten selbst in den sächsischen Gebieten erheblich tiefer geworden. National war freilich nur der Holzbau, an dem man noch lange (s. S.50) festhielt; aber er entwickelte sich, auch in der weiteren Entfaltung durch den Steinbau gehindert, nur in beschränktem Maße und war zudem den auf feste Dauer und äußeren monumentalen Eindruck hindrängenden Anforderungen der weltbeherrschenden Kirche nicht gewachsen. Entscheidend war aber sein Widerspruch zu der antik-kirchlichen Überlieferung. Sie wurzelte im Steinbau, und dieser wurde auch der Träger der höheren, von der Kirche beeinflußten Baukunst. Zunächst lernte man die Technik in Anlehnung an die bessere romanische Übung langsam und schwerfällig, aber immer vollkommener beherrschen: erst im 12. Jahrhundert ist diese Zeit der Aufnahme, in der indes viele höhere Elemente der späteren Zeit bereits wurzeln, zu Ende. Weiter aber wurde der Steinbau doch dem nationalen Empfinden vertrauter. Einerseits mußte auch für die große Menge der ständige Anblick der allmählich häufigeren Steinbauten ebenso wie der Innenschmuck derselben besonders durch die religiöse Wandmalerei eine innere Inanspruchnahme auch nach der künstlerischen Seite zur Folge haben. Andererseits kam aber der die Kunst tragende geistliche Teil des Volkes zu einer Weiterentwicklung des Überlieferten innationalemGeist, zu einer Verschmelzung bodenständiger Eigenart mit dem fremden Gut.
Gerade das am meisten kunst- und kulturarme sächsische Gebiet geht in der Ausbildung eines wirklichen Kunstlebens voran. Hier erblühten unter Bischof Bernward, freilich einer Ausnahmeerscheinung, in Hildesheim der Erzguß und andere Künste. Hier, in Gernrode und wieder in Hildesheim, entstanden die ersten Denkmäler des neuenromanischen Baustils, dessen Grundelemente der späten, christlichen Antike verdankt werden. Man darf trotz der ähnlichen Entwicklung in Italien und Westeuropa den Stil als einen wesentlich, freilich nicht durchaus deutschen ansehen. Ungeschlachte, breit hingelagerte Massigkeit, urwüchsige Kraft, Ernst, Einfachheit und strenge Herbheit wie die individuelle Gestaltung in den einzelnen Landschaften beweisen seine Bodenständigkeit. Dazu kommen eigenartige Züge wie der Stützenwechsel, bei dem Säulen und Pfeiler abwechseln. Als sich unter den salischen Kaisern der Schwerpunkt des Reiches wieder nach Westen und Süden neigte, geht die Entwicklung entsprechend der reicheren Gestaltung des Lebens und der Lebenshaltung weiter. Die Bauten wachsen in die Höhe, namentlich das Mittelschiff,die immer zahlreicher angebrachten und immer höheren Türme werden ein bedeutsamer, wechselnd geformter Faktor des Ganzen, die Fenster werden höher, die Außenflächen nunmehr auch sonst belebter, gegliederter, dekorativer ausgebildet. Überhaupt hat die Gestaltung der Außenseiten des Baus von vornherein in romanischen Stil eine höhere Bedeutung gehabt als bei dem ursprünglichen Kirchenbau. Im Innern erhöht sich die Wirkung durch die aus dem Steinbau sich ergebende Wölbung der Schiffe, die vorher eine flache Holzdecke abschloß. Dies Problem löst völlig freilich erst die Gotik. Die Kathedralen von Speier und Worms zeigen alle diese Veränderungen eindrucksvoll. Ganz dem Geist der Zeit entsprechend trägt auch der romanische Stilaristokratischen, vornehmen Charakter, selbst an künstlerisch nicht hochstehenden Bauten. Auch in äußerlicher Beziehung zeigt sich eine Verbindung mit der aristokratischen Welt. Die Herrscher, deren Hof ja nicht an einen festen Ort gebunden war, spielen bei den großen Bauten eine nicht unwesentliche Rolle. Dehio hat auch darauf hingewiesen, daß die großen Bauherren, die Bischöfe, meist dem Hofklerus entstammen. Leitung und Ausführung lagen bei allen Bauten, wie gesagt, in den Händen der Geistlichen, so wenig deren Können über die hergebrachten Mittel lange Zeit hinauskam. Aber mit jenen gewaltigen Schöpfungen mußte die neue Kunst doch auch tiefer und tiefer in das Innere der Gesamtheit dringen, und mehr und mehr wuchs auch der Anteil der technisch allmählich besser ausgebildeten Laien am Bau selbst.
Weit fremder – deshalb auch nicht wie die Kunst nationaler gestaltet – blieben, wie wir (S.34) sahen, der hohen und niederen Masse der Deutschen die von der Kirche gerettetengeistigen Elemente der alten Kultur. Die karolingischen Bestrebungen waren bald zurückgegangen, an Stelle des Hofes war überhaupt die Kirche als wesentlichste Kulturmacht getreten, aber auch innerhalb derselben wurden die Studien nur von einzelnen Benediktinerklöstern weitergepflegt, von St. Gallen, der Reichenau, vor allem von Fulda unter Hrabanus Maurus. Jetzt aber zeigen sich wieder Spuren eines größeren, natürlich von Geistlichen angeregten Interesses an den geistigen Schätzen derAntikeauch in Laienkreisen, wie damals ja auch in politischer Hinsicht das römische Kaisertum neu belebt wurde. Die neue Verbindung mitItalienunter den Ottonen wirkte da mit, wie schon auf künstlerischem Gebiet, wie auch auf dem des wirtschaftlichen undgesellschaftlichen Lebens. Das war ja überhaupt das kulturell Wichtige der ganzenKaiseridee, der politisch so unheilvollen italienischen Politik der deutschen Könige, daß die Deutschen dadurch von neuem an die höhere antik-christlich-romanische Kultur geknüpft wurden, daß deren Ausgleich mit dem nationalen Faktor, dem eigenen Volkstum, abermals einen Anstoß erhielt. Andererseits sind die italienischen Kultureinflüsse für jene Zeit nicht zu hoch einzuschätzen. Italien stand damals keineswegs hoch und spielte in politischer und anderer Beziehung dem führenden mächtigen Deutschen Reich gegenüber durchaus eine untergeordnete, zum Teil empfangende Rolle. An italienische Einflüsse knüpft immerhin die ottonischeRenaissance, wie zum Teil einst die karolingische, gleichfalls zum Teil an, ebenso wie jene politisch in dem neuen Kaisertum gipfelnd. Sie ist aber nicht mehr an eine große Persönlichkeit gebunden wie jene. Einzelne Italiener beeinflußten jedenfalls das geistige Leben Deutschlands. Italienisch gebildet war auch Ottos I. Gemahlin Adelheid von Burgund. Durch sie kamen dann aber auch die wichtigeren französischen Einflüsse zur Geltung; diese förderte auch der hochbedeutende Gerbert von Reims (der spätere Papst Silvester II.), der schon an Ottos I. Hofe, länger an dem Ottos II. weilte, und mit dem Otto III. als sein Schüler vertraut verkehrte. Westfränkisch beeinflußt war sodann Ottos I. Bruder und Kanzler Brun, später Erzbischof von Köln, die Seele des neuen Lebens, zugleich aber bezeichnend dafür, daß dieses im wesentlichen von Geistlichen getragen wurde. An den deutschen Bischofssitzen und in den Klöstern, vor allem in St. Gallen, der Reichenau, Tegernsee, Gandersheim, begann eine gesteigerte Pflege der lateinischen Sprache und eine eifrige Beschäftigung mit den römischen Schriftstellern, und der geistliche Schulunterricht nahm einen starken Aufschwung. Lebhaft beteiligten sich an dieser Bewegung auch die geistlichen Frauen, weiter aber gewannen die Geistlichen auch an vornehmen weltlichen Frauen gelehrige Schülerinnen. Die Kaiserin Adelheid förderte die Bildungsbewegung am Hofe Ottos I. eifrig; von späteren gelehrten Fürstinnen ist durch Scheffels »Ekkehard« Hedwig von Schwaben allgemein bekannt. Das Interesse an der lateinisch-geistlichen Kultur steigerte sich bei den Herrschern selbst immer mehr. Otto I. zwar konnte nur wenig Latein und blieb einhomo illiteratus, sein geistlich gebildeter Sohn aber konnte ihm schon lateinische Briefe übersetzen und liebte die Bücher über alles, und bei Ottos II. und seiner griechischen Gemahlin TheophanoSohn Otto III. kam der Studieneifer, die Wertschätzung nicht nur der römischen, sondern auch der griechischen Bildung auf den Höhepunkt. Unverhüllt strebte er sich von »der Roheit unserer sächsischen Natur« loszumachen.
Es war hier also zu einerbewußten unnationalen Abwendung von der heimischen halbbarbarischen Eigenartgekommen. Diese in der Hauptsache formale Bildungsbewegung war freilich eine durchaus höfische wie die karolingische. Immerhin reichte sie doch weiter in die Aristokratie hinein; nicht nur Frauen versuchten sich in lateinischen Gesprächen. Aber der eigentlicheTrägerund Pfleger des Ganzen war doch derGeistliche. Indessen begegnete ihm bereits, soweit er dabei zu sehr ins Weltliche und Heidnische sich verlor, ein starker neuasketischer Widerstand aus seinen Kreisen, eine strenge Reformbewegung (s. S.65ff.), die die sich segensreich entfaltende weltlich-kulturelle Betätigung der Kirche überhaupt heftig bekämpfte. Zunächst aber diente noch die Kirche mit Eifer aller höheren wirtschaftlichen, geistigen und künstlerischen Kultur, die freilich immer geistlich gefärbt blieb und nur von geistlichen Zielen ihre Berechtigung empfing. Und wenn die ottonische Renaissance zeigt, daß die von der Kirche getragene fremde Kultur nun etwas tiefer in die deutsche Welt eindrang, so war zugleich die Machtstellung der Kirche selbst und ihre Bedeutung im Leben der Nation eine ganz außerordentliche geworden.Welt und Kirche waren freilich noch vereint; die Herrscher förderten die Kirche durch Schenkungen, Immunitätsverleihungen u. a. wie durch die Gründung neuer Bistümer und zahlreicher Klöster auf alle Weise, zur Ehre Gottes, aber auch, um sie zu benutzen und sich auf sie zu stützen. Es war ein bewußtes System Ottos d. Gr., unter dem die deutsche Kirche ihre glänzendste Zeit zu erleben begann, die Kirche dem Staat dienstbar zu machen, dem christlichen Staat natürlich. Insbesondere stützte er sich auf die Bischöfe, die er auswählen konnte und überall förderte und begünstigte, die aber auch dem Herrscher am Hofe, in der Verwaltung und im Kriege dienten wie weltliche Vasallen und dabei zuverlässigere Stützen seiner Politik waren als jene, deren Machthunger stets einer kräftigen Reichsgewalt widerstrebte. Deren Ziel war immer die gerade bei den Bischöfen ausgeschlossene Erblichkeit der erlangten Ämter und Machtmittel, die der erste Schritt zur Unabhängigkeit war.
Noch war die Kirche überhaupt in der Hand der weltlichenHerren, die ja auch die hohen Kirchenämter mit ihren Angehörigen zu besetzen strebten. Wie das mit dem Eigenkirchengedanken zusammenhängt, sei hier nicht weiter ausgeführt. Vor allem aber war sie jetzt in der Hand des Kaisers, der eben mit diesem Titel damals als der oberste Herr der ganzen Kirche erschien. Die Kirche ihrerseits glaubte gerade im Schutz des Kaisertums ihre universalen Bestrebungen am meisten gesichert. So war sie die beste Stütze des neugegründetenrömischen Reiches deutscher Nation, das unter den Sachsenherrschern in seiner verhältnismäßigen Geschlossenheit die unbezweifelteVorherrschaft in Europaerlangte, zugleich auf ein kräftiges nationales Leben gegründet war, dabei zunehmendes wirtschaftliches Gedeihen und bäuerlichen Wohlstand sah, das sodann unter den salischen Königen weniger idealistisch erfaßt, fester ausgebaut und gekräftigt wurde und unter Heinrich III. auf den Gipfel seiner Macht kam. Die Kirche war aber auch das treibende Element in der kulturellen Aufwärtsbewegung, die Deutschland, dieses durchaus bäuerlich-kriegerisch lebende Land, damals im Gegensatz zu den in ihrer Entwicklung zeitweise stillstehenden romanischen Ländern erlebte.
Fußnote:[7]Vgl. die ausführliche Darstellung in meiner Gesch. d. d. Kultur I², S. 160 ff.
Fußnote:
[7]Vgl. die ausführliche Darstellung in meiner Gesch. d. d. Kultur I², S. 160 ff.
[7]Vgl. die ausführliche Darstellung in meiner Gesch. d. d. Kultur I², S. 160 ff.