Chapter 10

Schleiermacher.

Ich war auch in der reformirten Kirche und hörteSchleiermacherpredigen. Schleiermacher spricht durch den Verstand zum Herzen. Es scheint, als sollte es eine trockene, moralische Abhandlung werden; plötzlich verbinden sich all' die ruhig bewiesenen Sätze wie hohe Blumenstengel zu einem Tempel zur Ehre der Gottheit, in dessen Mitte der Altar der Liebe steht und seine Flamme mit dem Licht der Wahrheit vereinigt. Schleiermacher ist im täglichen Leben freundlich und witzig. Er hat in seinen Gesprächen Etwas von jener schönen sokratischen Ironie, die sich so gut mit dem höchsten Streben vereinigen läßt. Ich nahm im Beichtstuhl von ihm Abschied, wo er mit dem Küster stand, und das Geld zählte, welches im Klingelbeutel eingekommen war.

Mein Reisegefährte, Justizrath Wiedemann, ist ein sehr vernünftiger, einsichtsvoller Mann. Sein Fach ist die Naturgeschichte,und er war nach Berlin unter Anderm gereist, um einige Insecten zu erhalten. Hiervon trug er die besten aus dem Schooß, und es amüsirte mich, in den vielen freien Stunden, wenn der Wagen nicht allzusehr stieß, die schönen, blau und roth geschildeten Roßkäfer, die wunderlichen Hirschkäfer, die Nashörner, kleine coquette Gotteskühchen mit den Pünktchen zu sehen. All' die Armen waren lebendig gespießt, und der Insectenkasten war eigentlich eine große Richtstätte voller Galgen. Indessen saß er doch wie ein liebevoller Vater mit seinen kleinen lebendig gespießten Schooßkindern auf den Händen die ganze Reise hindurch, und wiegte sie, damit sie sich nicht stoßen sollten.

Lübeck, den 18. September.

Das Erste, was ich hier that, war, in der Zeitung mich nach einer Gelegenheit nach Kopenhagen umzusehen. Es gab deren zwei: die eine mit demDelphin, die andere mit demJungen Lars. Als Poet versuchte ich natürlich zuerst auf den Delphin zu kommen, da ich von Arion her weiß, daß er es mit den Dichtern ehrlich meint. Aber der war erst in drei Wochen segelfertig. Nun mußte ich mich nach demJungen Larsumsehen; aber Lars hatte nicht mehr Geduld gehabt, in Lübeck zu bleiben, sondern war nach Travemünde hinausgeschwommen, und spähte von dort auf eine günstige Gelegenheit zum Weiterreisen. Nun schickte ich zum Schiffer, HerrnMörck, und er antwortete, ich würde willkommen sein.

Heimkehr.

Vorgestern morgen legte das Schiff bei, und ich ließ mich an die Treppe der Zollbude rudern. Es hat etwas viel Anziehenderes, zur See, als zu Lande nach Hause zu kommen. Zu Lande gewöhnt man sich nach und nach an das Vaterland; hier aber kommt es auf einmal. Die kräftigen Flüche der lieben Matrosen klangen mir süßer im Ohre, als Nachtigallengesang;und ich hätte ihnen beinahe Geld gegeben, um noch mehr zu fluchen. Als ich am Wirthshause bei der Zollbude stand, überlegte ich, ob ich gleich nach Hause eilen sollte, wie ich war, oder ob es besser sei, erst einen Boten vorauszusenden. Dies schien mir zuletzt doch dass Beste zu sein. Ich schickte also Jemand fort, ließ mich rasiren und kleidete mich um. Welch wunderbares Gefühl, hier in einem fremden Wirthshause, in einem fremden Zimmer zu stehen, was ich so oft gethan; aber jetzt nun zum letzten Male, und so nahe meinem eigenen Heerde. Der Bote kam zurück, berichtete mir von der Freude der Geliebten, und nun eilte ich heim.

Wie soll ich mein Entzücken beschreiben, als ich sie Alle weinend und schluchzend mir Kußhände durchs Fenster zuwerfen sah. Sie kamen mir auf der Treppe entgegen! Alle drei Kinder waren ein gutes Stück gewachsen, und hatten wegen des Vaters Rückkehr neue Kleider an. William erkannte mich gleich an meinem Portrait, das er in meiner Abwesenheit so oft betrachtet hatte; ihm war vor dem halbfremden Vater gar nicht bange, sondern er klammerte sich neugierig und vertrauensvoll und freundlich an mich an. Lotte stand sprachlos und weinte und küßte meine Hände; der kleine Johannes starrte zu seinem Vater schweigend mit schweren Thränen in den ernsten Augen empor. Meine treue Christiane wußte nicht, wo sie vor Freude hin sollte. Seligere Augenblicke giebt es auf Erden nicht; sie sind eben so süß und belebend, wie der Abschied schmerzlich ist.

Fußnoten:[1]Dieser Sprachlehrer warDepping, der später die „Geschichte der Normannen“ geschrieben hat.[2]Als ein Meister dieser Kunst zeigte sich viele Jahre später unserBournonville.[3]Diese „sehr schöne Oper“ war sein göttlicher Fidelio, den ich erst einige Jahre darauf kennen und als ein Werk schätzen lernte, das neben Mozart's Meisterwerken steht. Zweimal sandte der große Künstler einen Freund mit der Aufforderung zu mir, ihm ein Singspiel zu schreiben — und ich ließ es sein! Hätte ich es gethan, und es wäre mir wie Ludlam's Höhle und die Räuberburg geglückt, und Beethoven hätte eine Oper, wie Fidelio, dazu geschrieben, — welch ein Triumph! Eine edlere Rache hätte mir nicht über den zwar großen Künstler aber mir ungetreuen Weyse werden können, der mit Baggesen befreundet wurde, gerade als dieser Ludlam's Höhle am allerärgsten herunterriß, Verse schrieb, um Baggesen's Räthsel zu lösen, und dann stets verwarf, was ich ihm zum componiren geben wollte.[4]Göthe nahm bekanntlich seinen Abschied als Theaterdirector weil ein Hund in diesem Stücke auf dem Theater zu Weimar auftreten durfte.[5]Tieck hat das Stück weit besser als Correggio gefunden.[6]Wie ehrlich er dies meinte, hat man aus dem Vorhergehenden gesehen.

Fußnoten:

[1]Dieser Sprachlehrer warDepping, der später die „Geschichte der Normannen“ geschrieben hat.

[1]Dieser Sprachlehrer warDepping, der später die „Geschichte der Normannen“ geschrieben hat.

[2]Als ein Meister dieser Kunst zeigte sich viele Jahre später unserBournonville.

[2]Als ein Meister dieser Kunst zeigte sich viele Jahre später unserBournonville.

[3]Diese „sehr schöne Oper“ war sein göttlicher Fidelio, den ich erst einige Jahre darauf kennen und als ein Werk schätzen lernte, das neben Mozart's Meisterwerken steht. Zweimal sandte der große Künstler einen Freund mit der Aufforderung zu mir, ihm ein Singspiel zu schreiben — und ich ließ es sein! Hätte ich es gethan, und es wäre mir wie Ludlam's Höhle und die Räuberburg geglückt, und Beethoven hätte eine Oper, wie Fidelio, dazu geschrieben, — welch ein Triumph! Eine edlere Rache hätte mir nicht über den zwar großen Künstler aber mir ungetreuen Weyse werden können, der mit Baggesen befreundet wurde, gerade als dieser Ludlam's Höhle am allerärgsten herunterriß, Verse schrieb, um Baggesen's Räthsel zu lösen, und dann stets verwarf, was ich ihm zum componiren geben wollte.

[3]Diese „sehr schöne Oper“ war sein göttlicher Fidelio, den ich erst einige Jahre darauf kennen und als ein Werk schätzen lernte, das neben Mozart's Meisterwerken steht. Zweimal sandte der große Künstler einen Freund mit der Aufforderung zu mir, ihm ein Singspiel zu schreiben — und ich ließ es sein! Hätte ich es gethan, und es wäre mir wie Ludlam's Höhle und die Räuberburg geglückt, und Beethoven hätte eine Oper, wie Fidelio, dazu geschrieben, — welch ein Triumph! Eine edlere Rache hätte mir nicht über den zwar großen Künstler aber mir ungetreuen Weyse werden können, der mit Baggesen befreundet wurde, gerade als dieser Ludlam's Höhle am allerärgsten herunterriß, Verse schrieb, um Baggesen's Räthsel zu lösen, und dann stets verwarf, was ich ihm zum componiren geben wollte.

[4]Göthe nahm bekanntlich seinen Abschied als Theaterdirector weil ein Hund in diesem Stücke auf dem Theater zu Weimar auftreten durfte.

[4]Göthe nahm bekanntlich seinen Abschied als Theaterdirector weil ein Hund in diesem Stücke auf dem Theater zu Weimar auftreten durfte.

[5]Tieck hat das Stück weit besser als Correggio gefunden.

[5]Tieck hat das Stück weit besser als Correggio gefunden.

[6]Wie ehrlich er dies meinte, hat man aus dem Vorhergehenden gesehen.

[6]Wie ehrlich er dies meinte, hat man aus dem Vorhergehenden gesehen.

Ende des dritten Bandes.

Druck von F. A. Brockhaus in Leipzig.

Verlag von Carl B. Lorck.

Literarische Neuigkeiten.

Ostern bis Michaelis 1850.

Alle unten angezeigten Werke sind in allen Buchhandlungen Deutschlands und des Auslandes entweder vorräthig oder können zu den beigesetzten Preisen bezogen werden.

Oersted, Hans Christian, Der Geist in der Natur. Deutsch von Prof. Dr. K. L. Kannegießer. Nebst einer biographischen Skizze von P. L. Möller und mit dem Portrait des Verfassers in Stahl gestochen von Weger. Preis 1 Thlr. 10 Rgr.

Oersted, Hans Christian, Die Naturwissenschaft und die Geistesbildung. Auch u. d. T.: Der Geist in der Natur. II. Deutsch von Prof. Dr. K. L. Kannegießer. 1 Thlr. 5 Rgr.

Oersted, Hans Christian, Die Naturwissenschaft in ihrem Verhältniß zur Dichtkunst und Religion. Ein Supplement zu: Der Geist in der Natur. Deutsch von Prof. Dr. K. L. Kannegießer, mit einem Vorworte von P. L. Möller. Preis 15 Rgr.

Seit Humboldt's „Kosmos“ dürfte kein Werk mit ähnlichem Beifall aufgenommen worden sein, wie diese Schriften des berühmten Physikers, die in leicht verständlicher Sprache abgefaßt, für das ganze gebildete Publikum berechnet sind. Die Blätter für literarische Unterhaltung sagen: „In anspruchsloser gemüthlicher Sprache durchwandert dieses Buch die fruchtbarsten Gefilde der gesammten Naturkunde und bestellt bald hier bald dort den Boden mit der geistigen Frucht scharfsinnigen Denkens. Der Leser folgt ihm überall mit dem lebhaftesten Interesse, und kehrt gewiß nie anders heim als mit den dankbarsten Gefühlen eines reichen Erntesegens. Das Werk wird viel gelesen werden, weil es ohne Ausnahme für alle Leser einen reichen Stoff zum Denken giebt. Es wird für die Sachverständigen und Freunde der Naturwissenschaften mit triumphirender Freude begrüßt werden; denn es bietet Das, was Jeder längst als wahr erkannt hat, daß nämlich ein verständiger und weiser Umgang mit der Natur den Menschen bessere, erhebe, und ihn allmälig emporführe zu den höchsten Stufen geistiger Bildung. Darum werden sie ohne Ausnahme Alle wünschen, daß diese durchaus populair gehaltene Schrift gerade in die Hände der bisherigen heimlichen Feinde der Naturwissenschaften kommen möge, damit sie in diesem klaren Spiegel der reinsten und edelsten Naturanschauung die häßliche Unnatur Ihres versteckten Strebens zur Erkenntniß bringen, und den Vorsatz zur Besserung fassen können. Die liebevolle Milde, das freundliche Dulden aller Einreden und selbst Vorwürfe, womit das Buch jeden Schritt vorwärts thut, die hülfereiche Rücksicht mit der es sich auf naturwissenschaftlich schwachgebildete Leser bezieht, und sich zu ihnen herabläßt ohne die Reifern dadurch gerade zu langweilen, dies Alles ist es was das Buch zu einer Lieblingslectüre eines sehr großen Kreises von Denkern aller Grade und Richtungen stempeln wird. Es interessirt den gebildeten Mann wie die geistreiche Frau; es erhebt und kräftigt das Denken und Wollen des edeln Jünglings ebenso mächtig wie es den geistigen Blick der feinfühlenden Jungfrau klärt und stark macht zum Eindringen in die Ehrfurcht einflößenden Tiefen des Schöpfers aller Welten und aller Natur auf Erden und im Himmel. Ja, das Werk zeigt mit der Fülle eines hochbegabten, vielgeübten Geistes das Ewigbleibende, den Geist in der Natur.“„Eine kurze, aber in jeder Hinsicht würdig gehaltene Biographie des Verfassers bildet den Eingang des Werks. Sie ist aus der Feder P. L. Möller's, eines jetzt in Berlin wohnenden dänischen Gelehrten geflossen, und zeigt überall eine tiefgefühlte Hochachtung vor dem großen Manne, ohne das Lob bis zu der excentrischen Höhe zu steigern wo es leicht umschlagen und misfallen kann. Die ganze Art der Auffassung der Lebensmomente des großen Mannes ist nobel und ruht überall auf dem sichersten Grunde der reinsten Wahrheit.“„Dem Herrn Kannegießer müssen wir schließlich noch ein warmes anerkennendes Wort des Dankes aussprechen für die Sorgfalt womit derselbe ein so ausgezeichnetes Werk auch ausgezeichnet auf unsern deutschen Grund und Boden verpflanzt hat. Daß das Buch mehr wie eine bloße Uebersetzung sei, fühlt jeder aufmerksame Leser.“Wir begnügen unsdiesesUrtheil anzuführen, bemerken aber, daßallekritischen Organe sicheinmüthigin derselben Weise ausgesprochen haben.☛Die obenerwähnten drei Werke Oersted's, welche zusammen ein Ganzes bilden, sind auch elegant in zwei Bände gebunden zu haben; Preis des Einbandes 20 Rgr., und eignen sich diese Werke so ganz vorzüglich zu Festgeschenken.

Seit Humboldt's „Kosmos“ dürfte kein Werk mit ähnlichem Beifall aufgenommen worden sein, wie diese Schriften des berühmten Physikers, die in leicht verständlicher Sprache abgefaßt, für das ganze gebildete Publikum berechnet sind. Die Blätter für literarische Unterhaltung sagen: „In anspruchsloser gemüthlicher Sprache durchwandert dieses Buch die fruchtbarsten Gefilde der gesammten Naturkunde und bestellt bald hier bald dort den Boden mit der geistigen Frucht scharfsinnigen Denkens. Der Leser folgt ihm überall mit dem lebhaftesten Interesse, und kehrt gewiß nie anders heim als mit den dankbarsten Gefühlen eines reichen Erntesegens. Das Werk wird viel gelesen werden, weil es ohne Ausnahme für alle Leser einen reichen Stoff zum Denken giebt. Es wird für die Sachverständigen und Freunde der Naturwissenschaften mit triumphirender Freude begrüßt werden; denn es bietet Das, was Jeder längst als wahr erkannt hat, daß nämlich ein verständiger und weiser Umgang mit der Natur den Menschen bessere, erhebe, und ihn allmälig emporführe zu den höchsten Stufen geistiger Bildung. Darum werden sie ohne Ausnahme Alle wünschen, daß diese durchaus populair gehaltene Schrift gerade in die Hände der bisherigen heimlichen Feinde der Naturwissenschaften kommen möge, damit sie in diesem klaren Spiegel der reinsten und edelsten Naturanschauung die häßliche Unnatur Ihres versteckten Strebens zur Erkenntniß bringen, und den Vorsatz zur Besserung fassen können. Die liebevolle Milde, das freundliche Dulden aller Einreden und selbst Vorwürfe, womit das Buch jeden Schritt vorwärts thut, die hülfereiche Rücksicht mit der es sich auf naturwissenschaftlich schwachgebildete Leser bezieht, und sich zu ihnen herabläßt ohne die Reifern dadurch gerade zu langweilen, dies Alles ist es was das Buch zu einer Lieblingslectüre eines sehr großen Kreises von Denkern aller Grade und Richtungen stempeln wird. Es interessirt den gebildeten Mann wie die geistreiche Frau; es erhebt und kräftigt das Denken und Wollen des edeln Jünglings ebenso mächtig wie es den geistigen Blick der feinfühlenden Jungfrau klärt und stark macht zum Eindringen in die Ehrfurcht einflößenden Tiefen des Schöpfers aller Welten und aller Natur auf Erden und im Himmel. Ja, das Werk zeigt mit der Fülle eines hochbegabten, vielgeübten Geistes das Ewigbleibende, den Geist in der Natur.“

„Eine kurze, aber in jeder Hinsicht würdig gehaltene Biographie des Verfassers bildet den Eingang des Werks. Sie ist aus der Feder P. L. Möller's, eines jetzt in Berlin wohnenden dänischen Gelehrten geflossen, und zeigt überall eine tiefgefühlte Hochachtung vor dem großen Manne, ohne das Lob bis zu der excentrischen Höhe zu steigern wo es leicht umschlagen und misfallen kann. Die ganze Art der Auffassung der Lebensmomente des großen Mannes ist nobel und ruht überall auf dem sichersten Grunde der reinsten Wahrheit.“

„Dem Herrn Kannegießer müssen wir schließlich noch ein warmes anerkennendes Wort des Dankes aussprechen für die Sorgfalt womit derselbe ein so ausgezeichnetes Werk auch ausgezeichnet auf unsern deutschen Grund und Boden verpflanzt hat. Daß das Buch mehr wie eine bloße Uebersetzung sei, fühlt jeder aufmerksame Leser.“

Wir begnügen unsdiesesUrtheil anzuführen, bemerken aber, daßallekritischen Organe sicheinmüthigin derselben Weise ausgesprochen haben.

☛Die obenerwähnten drei Werke Oersted's, welche zusammen ein Ganzes bilden, sind auch elegant in zwei Bände gebunden zu haben; Preis des Einbandes 20 Rgr., und eignen sich diese Werke so ganz vorzüglich zu Festgeschenken.

Oehlenschläger, Adam, Meine Lebens-Erinnerungen. Ein Nachlaß des Dichters. Deutsche Originalausgabe. Mit dem Portrait des Verfassers nach Gertner, in Stahl gestochen von Weger. 4 Bände.

6. Thlr. 20 Rgr.Elegant geb. für den Einband 1 Thlr. 10 Rgr.

Als Schlußstein seiner literarischen Wirksamkeit beabsichtigte Oehlenschläger seine Erinnerungen erscheinen zu lassen. Das Manuscript war zur Herausgabe geordnet, es sollte jedoch dem Dichter nicht beschieden sein, diese selbst zu leiten, indem der Tod seine schöne und reiche Wirksamkeit im verflossenen Januar endigte. Oehlenschläger's Leben war nicht eine Kette abenteuerlicher Begebenheiten, es floß, wie das des deutschen „Dichterfürsten“ ruhig und heiter hin, aber Wenige hatten, wie „der nordische Dichterfürst“ Gelegenheit tiefere Einblicke in die literarischen Verhältnisse seiner Zeit zu thun; Wenigen war es vergönnt, in eine so enge Beziehung, zu beinahe allen Koryphäen der Literatur, der Kunst und der Bühne zu treten. Hierdurch gewinnen seine Erinnerungen ein großes Interesse und sie werden stets einen bedeutenden Platz in der Memoiren-Literatur Deutschlands einnehmen.

Als Schlußstein seiner literarischen Wirksamkeit beabsichtigte Oehlenschläger seine Erinnerungen erscheinen zu lassen. Das Manuscript war zur Herausgabe geordnet, es sollte jedoch dem Dichter nicht beschieden sein, diese selbst zu leiten, indem der Tod seine schöne und reiche Wirksamkeit im verflossenen Januar endigte. Oehlenschläger's Leben war nicht eine Kette abenteuerlicher Begebenheiten, es floß, wie das des deutschen „Dichterfürsten“ ruhig und heiter hin, aber Wenige hatten, wie „der nordische Dichterfürst“ Gelegenheit tiefere Einblicke in die literarischen Verhältnisse seiner Zeit zu thun; Wenigen war es vergönnt, in eine so enge Beziehung, zu beinahe allen Koryphäen der Literatur, der Kunst und der Bühne zu treten. Hierdurch gewinnen seine Erinnerungen ein großes Interesse und sie werden stets einen bedeutenden Platz in der Memoiren-Literatur Deutschlands einnehmen.

Kopenhagen und seine Umgebungen. Ein Handbuch für Reisende nach Dänemark. Mit einerAnsicht von Kopenhagenin Stahl gestochen, einerKarte der Stadtund desnordöstlichen Seelandsund einemPlane von Thorwaldsen's Museum.

Eleg. geb. Thlr. 15 Rgr.

Es ist dieses Werk mit der größten Sorgfalt und mit besonderer Rücksicht auf die Bedürfnisse des deutschen Reisenden abgefaßt. Außer einer genauen Beschreibung der Stadt und deren Sehenswürdigkeiten, der Umgebungen, einem Ausfluge durch das nördliche Seeland und das südliche Schoonen enthält das Werk noch einen gedrängten Abriß der Geschichte, der Statistik, der Staatsverfassung und der Literaturgeschichte Dänemarks, viele Nachweisungen, Verzeichnisse, allgemeine Bemerkungen &c. &c.

Es ist dieses Werk mit der größten Sorgfalt und mit besonderer Rücksicht auf die Bedürfnisse des deutschen Reisenden abgefaßt. Außer einer genauen Beschreibung der Stadt und deren Sehenswürdigkeiten, der Umgebungen, einem Ausfluge durch das nördliche Seeland und das südliche Schoonen enthält das Werk noch einen gedrängten Abriß der Geschichte, der Statistik, der Staatsverfassung und der Literaturgeschichte Dänemarks, viele Nachweisungen, Verzeichnisse, allgemeine Bemerkungen &c. &c.

Burckhardt, Eduard, Allgemeine Geschichte der Jahre 1840–46.

Preis 1 Thlr. 20 Rgr.Gebunden 2 Thlr.Elegant geb. für den Einband 10 Rgr.

A. u. d. T.: Allgemeine Geschichte der neuesten Zeit. 5. Band.

A. u. d. T.: Allgemeine Geschichte der neuesten Zeit. 5. Band.

Burckhardt, Eduard, Allgemeine Geschichte der Jahre 1815–40. Dritte vermehrte und verbesserte Auflage. Zweite unveränderte Ausgabe.

4 Bände. 5 Thlr. 10 Rgr.Elegant gebunden für den Einband 1 Thlr. 10 Rgr.

A. u. d. T.: Allgemeine Geschichte der neuesten Zeit. 1–4. Band.

A. u. d. T.: Allgemeine Geschichte der neuesten Zeit. 1–4. Band.

☛Die Geschichte der Jahre 1847–1850 (der allgemeinen Geschichte 6. und 7. Band) wird binnen Kurzem erscheinen.

Der erste Band schildert die Ereignisse von der Stiftung der heiligen Allianz bis zum Congresse von Laibach.

Der zweite Band begreift den Zeitraum vom Ausbruch der griechischen Revolution bis zum Tode Alexander's I.

Der dritte Band beginnt mit der Thronbesteigung Karl's X. und schließt mit der Beendigung der griechischen Revolution.

Der vierte Band endlich erzählt die Begebenheiten von der Julirevolution bis zum Tode Friedrich Wilhelm's III.

Unter den vielen in neuester Zelt erschienenen Geschichtswerken dürfte wohl keines dem denkenden Leser willkommener sein, als eine treue unparteiische Darstellung der Zeitereignisse, welche vor unsern eigenen Augen vorübergegangen, und an denen wir alle mehr oder minder, wenn auch nur geistigen Antheil genommen haben. Welch eine Reihe großartiger Ereignisse hat sich nicht seit der Stiftung des sogenannten heiligen Bundes, bis in die jüngsten Tage begeben? Und wer wäre wohl geistig theilnahmlos geblieben in dem großen Kampfe zwischen Liberalismus und Antiliberalismus, in welchem nach den Worten eines unserer größten Geschichtschreibers der allgemeinste und Grundcharakter der neuesten Zeit besteht! „Die fortschreitende Entwickelung und Ausführung des Systems der heiligen Allianz, die Einwirkung desselben auf alle äußern und innern Verhältnisse der Nationen, auf alle Interessen und auf alle Schicksale des Welttheils, ja der ganzen civilisirten Welt, bilden den weitaus vorherrschenden Character der neuesten Geschichte.“ Und diese Zeit in ihren großartigen sowohl als verwerflichen Erscheinungen zu characterisiren, jenen Kampf zu beschreiben mit seinen Niederlagen und Siegen, dieß war der Zweck des Verfassers bei dem vorgenannten Werke; in wie weit er seinen Zweck erreicht hat, darüber mag am besten die Verbreitung der ersten Abtheilung des Werkes in drei starken Auflagen und die Einmüthigkeit, womit eine ehrenhafte Kritik es als gutes und tüchtiges Werk begrüßt hat, sprechen.

Unter den vielen in neuester Zelt erschienenen Geschichtswerken dürfte wohl keines dem denkenden Leser willkommener sein, als eine treue unparteiische Darstellung der Zeitereignisse, welche vor unsern eigenen Augen vorübergegangen, und an denen wir alle mehr oder minder, wenn auch nur geistigen Antheil genommen haben. Welch eine Reihe großartiger Ereignisse hat sich nicht seit der Stiftung des sogenannten heiligen Bundes, bis in die jüngsten Tage begeben? Und wer wäre wohl geistig theilnahmlos geblieben in dem großen Kampfe zwischen Liberalismus und Antiliberalismus, in welchem nach den Worten eines unserer größten Geschichtschreibers der allgemeinste und Grundcharakter der neuesten Zeit besteht! „Die fortschreitende Entwickelung und Ausführung des Systems der heiligen Allianz, die Einwirkung desselben auf alle äußern und innern Verhältnisse der Nationen, auf alle Interessen und auf alle Schicksale des Welttheils, ja der ganzen civilisirten Welt, bilden den weitaus vorherrschenden Character der neuesten Geschichte.“ Und diese Zeit in ihren großartigen sowohl als verwerflichen Erscheinungen zu characterisiren, jenen Kampf zu beschreiben mit seinen Niederlagen und Siegen, dieß war der Zweck des Verfassers bei dem vorgenannten Werke; in wie weit er seinen Zweck erreicht hat, darüber mag am besten die Verbreitung der ersten Abtheilung des Werkes in drei starken Auflagen und die Einmüthigkeit, womit eine ehrenhafte Kritik es als gutes und tüchtiges Werk begrüßt hat, sprechen.

Historische Hausbibliothek. Herausgegeben von Prof. Dr. Friedrich Bülau. 13–17. Band.

Enthält:

Haltaus, Carl, Geschichte des Kaisers Maximilian des Ersten. Mit dem Portrait Maximilian's in Stahl gestochen nach Albrecht Dürer.

1 Thlr.Eleg. geb. für den Einband 10 Rgr.

A. u. d. T.: Historische Hausbibliothek. 13. Band.

A. u. d. T.: Historische Hausbibliothek. 13. Band.

Guizot, Franz, Geschichte der englischen Revolution bis zum Tode Karl's des Ersten. Mit dem Portrait Karls.

1 Thlr.Eleg. geb. für den Einband 10 Rgr.

A. u. d. T.: Historische Hausbibliothek. 14. Band.

A. u. d. T.: Historische Hausbibliothek. 14. Band.

Nordstein, F. A., Geschichte der Wiener Revolution. Mit dem Portrait des Erzherzogs Johann in Stahl gestochen.

Preis 1 Thlr.Eleg. geb. für den Einband 10 Rgr.

A. u. d. T.: Historische Hausbibliothek. 15. Band.

A. u. d. T.: Historische Hausbibliothek. 15. Band.

Irving, Washington, Das Leben Mohammeds. Mit dem Portrait Mohammed's in Stahl gestochen.

Preis 1 Thlr.Eleg. geb. für den Einband 10 Rgr.

A. u. d. T.: Historische Hausbibliothek. 16. Band.

A. u. d. T.: Historische Hausbibliothek. 16. Band.

Schröder, Joh. Friedr., Geschichte Karls des Großen. Mit dem Portrait Karls nach Albrecht Dürer.

1 Thlr.Eleg. geb. für den Einband 10 Rgr.

A. u. d. T.: historische Hausbibliothek. 17. Band.Früher erschien: 1. Kugler, Friedrich der Große. 2. Conscience, Belgien. 3. Laurent, Napoleon. 4. Groß-Hoffinger, Joseph II. 5. Groß-Hoffinger, Karl von Oesterreich. 6. Gravière, Nelson. 7. Pelz (Welp), Peter der Große. 8. Bonnechose, Huß. 9. Mignet, Revolution. 10. Williards, Nordamerika. 11. Allen, Dänemark. 12. Lamartine, Februar-Revolution. Preis eines jeden Bandes 1 Thlr.Subscriptionsbedingungen.Jeder Bandvon circa 25 enggedruckten Bogen mit einem Stahlstich bildet einabgeschlossenes Werkund ist einzeln zu haben für den Preis von nur 1 Thlr.Es findet durchauskein Abnahmezwangstatt, so daß Jeder nach seinem Bedürfnisse oder seiner Neigung sich einegewählteBibliothek zusammenstellen kann, weßhalb auch jeder Band mit einemDoppeltitelversehen ist.Alle Bände sind auch ingleichförmigengeschmackvollen englischen Einbändenzu haben, so daß diese, selbst zuverschiedenen Zeitenbestellt, dochgenau aneinander passen; sie dürften sich so ganz besonders alsGeschenkundPrämienbüchereignen. Der Preis des Einbandes ist 10 Rgr.☛Ausführliche Prospecte sind in allen Buchhandlungen zu haben.

A. u. d. T.: historische Hausbibliothek. 17. Band.

Früher erschien: 1. Kugler, Friedrich der Große. 2. Conscience, Belgien. 3. Laurent, Napoleon. 4. Groß-Hoffinger, Joseph II. 5. Groß-Hoffinger, Karl von Oesterreich. 6. Gravière, Nelson. 7. Pelz (Welp), Peter der Große. 8. Bonnechose, Huß. 9. Mignet, Revolution. 10. Williards, Nordamerika. 11. Allen, Dänemark. 12. Lamartine, Februar-Revolution. Preis eines jeden Bandes 1 Thlr.

Subscriptionsbedingungen.Jeder Bandvon circa 25 enggedruckten Bogen mit einem Stahlstich bildet einabgeschlossenes Werkund ist einzeln zu haben für den Preis von nur 1 Thlr.

Es findet durchauskein Abnahmezwangstatt, so daß Jeder nach seinem Bedürfnisse oder seiner Neigung sich einegewählteBibliothek zusammenstellen kann, weßhalb auch jeder Band mit einemDoppeltitelversehen ist.

Alle Bände sind auch ingleichförmigengeschmackvollen englischen Einbändenzu haben, so daß diese, selbst zuverschiedenen Zeitenbestellt, dochgenau aneinander passen; sie dürften sich so ganz besonders alsGeschenkundPrämienbüchereignen. Der Preis des Einbandes ist 10 Rgr.

☛Ausführliche Prospecte sind in allen Buchhandlungen zu haben.

Thiers, Adolf, Geschichte des Consulats und des Kaiserreichs. Aus dem Französischen von Dr. Eduard Burckhardt. Illustrirte Prachtausgabe.

73–82. Lieferung à 4 Rgr.

Die 10 Bände des Originals werden in circa 90 Lieferungen erscheinen.

Die 10 Bände des Originals werden in circa 90 Lieferungen erscheinen.

Andersen, H. C., Gesammelte Märchen. Miniatur-Ausgabe. Elegant gebunden, mit Goldschnitt.

Preis 1 Thlr. 20 Rgr.

Andersen, H. C., Gesammelte Märchen. Dritte, vollständige, vom Verfasser selbst besorgte Ausgabe.

Preis 1 Thlr.Elegant gebunden 1 Thlr. 10 Rgr.

Andersen, H. C., Bilderbuch ohne Bilder. Miniatur-Ausgabe. Elegant gebunden, mit Goldschnitt.

Preis 25 Rgr.

Andersen's Märchen und Bilderbuch ohne Bilder sind bereits ihrem Inhalte und innerem Werthe nach zu bekannt, als daß wir über diesen noch hier zu reden nöthig hätten. Es sei uns gestattet, in Betreff der vorliegenden Ausgaben darauf aufmerksam zu machen, daß die erstere sich neben guter Ausstattung durch die höchste Wohlfeilheit auszeichnet. Die zwei letzteren in Format und Ausstattung sich genau an die bekannten Cotta'schen Miniatur-Ausgaben so wie an die in meinem Verlag erschienene Henrik Hertz König René's Tochter anschließend, eignen sich ganz besonders zu Geschenken.

Andersen's Märchen und Bilderbuch ohne Bilder sind bereits ihrem Inhalte und innerem Werthe nach zu bekannt, als daß wir über diesen noch hier zu reden nöthig hätten. Es sei uns gestattet, in Betreff der vorliegenden Ausgaben darauf aufmerksam zu machen, daß die erstere sich neben guter Ausstattung durch die höchste Wohlfeilheit auszeichnet. Die zwei letzteren in Format und Ausstattung sich genau an die bekannten Cotta'schen Miniatur-Ausgaben so wie an die in meinem Verlag erschienene Henrik Hertz König René's Tochter anschließend, eignen sich ganz besonders zu Geschenken.

Niederländische Bibliothek. Eine Sammlung der vorzüglichsten belletristischen Werke holländischer und vlämischer Schriftsteller.

In Bänden à 10 Rgr.

Erschienen sind 1–6. Bd.: Conscience, Jakob von Artevelde. 7. Bd.: Conscience, Der Rekrut. 8–11. Band: van Schaik, Dorfgeschichten. 12. Band: Conscience, Baas Gansendonck.

Erschienen sind 1–6. Bd.: Conscience, Jakob von Artevelde. 7. Bd.: Conscience, Der Rekrut. 8–11. Band: van Schaik, Dorfgeschichten. 12. Band: Conscience, Baas Gansendonck.

Conscience, Hendrik, Jakob von Artevelde. Historischer Roman. Aus dem Vlämischen unter Mitwirkung des Verfassers von O. L. B. Wolff. Mit einer biographischen Skizze und Portrait des Verfassers.

6 Bände. 2 Thlr.

A. u. d. T.:Niederländische Bibliothek.1–16. Band.Auf genaue historische Forschungen gegründet, entwickelt uns Conscience hier ein eben so treues als farbenreiches Bild des großen Genter Bürgers, welcher mit ebenso gesunder Lebensweisheit als richtiger Politik in jenen dunkeln Zeiten es sich zur Aufgabe setzte, Flandern von verderblichen ausländischen Einflüssen und Bedrückungen, die dies gewerbreiche Land lange niedergehalten hatten, zu erlösen und ihm die einzig wahre Freiheit, die bürgerliche Freiheit unter dem Gesetze zu erringen, leider aber dem Haß seiner Feinde erliegen mußte. Die Characterschilderungen der Hauptpersonen, namentlich Artevelde's und seines Gegners Denys, die Darstellung der Sitten und Gebräuche, die Volksscenen u. s. w. sind meisterhaft; über Allem schwebt aber wie ein milder und stärkender Hauch des Verfassers Vaterlandsliebe und Unparteilichkeit und übt einen höchst wohlthätigen Eindruck auf den Leser aus, der dieses Buch mit zweifachem Gewinne aus der Hand legen wird, nämlich dem interessantester Unterhaltung und befriedigendster Belehrung, wie sie wenige andere ähnliche Werke darbieten.

A. u. d. T.:Niederländische Bibliothek.1–16. Band.

Auf genaue historische Forschungen gegründet, entwickelt uns Conscience hier ein eben so treues als farbenreiches Bild des großen Genter Bürgers, welcher mit ebenso gesunder Lebensweisheit als richtiger Politik in jenen dunkeln Zeiten es sich zur Aufgabe setzte, Flandern von verderblichen ausländischen Einflüssen und Bedrückungen, die dies gewerbreiche Land lange niedergehalten hatten, zu erlösen und ihm die einzig wahre Freiheit, die bürgerliche Freiheit unter dem Gesetze zu erringen, leider aber dem Haß seiner Feinde erliegen mußte. Die Characterschilderungen der Hauptpersonen, namentlich Artevelde's und seines Gegners Denys, die Darstellung der Sitten und Gebräuche, die Volksscenen u. s. w. sind meisterhaft; über Allem schwebt aber wie ein milder und stärkender Hauch des Verfassers Vaterlandsliebe und Unparteilichkeit und übt einen höchst wohlthätigen Eindruck auf den Leser aus, der dieses Buch mit zweifachem Gewinne aus der Hand legen wird, nämlich dem interessantester Unterhaltung und befriedigendster Belehrung, wie sie wenige andere ähnliche Werke darbieten.

Conscience, Hendrik, Der Rekrut. Aus dem Vlämischen von O. L. B. Wolff.

Preis 10 Rgr.

A. u. d. T.:Niederländische Bibliothek.7. Band.

A. u. d. T.:Niederländische Bibliothek.7. Band.

Conscience, Hendrik, Baas Gansendonck. Aus dem Vlämischen von O. L. B. Wolff.

Preis 10 Rgr.

A. u. d. T.:Niederländische Bibliothek.12. Band.Schaik, Cornelis van, Niederländische Dorfgeschichten. Aus dem Holländischen unter Mitwirkung des Verfassers von Eduard Wegener. Mit einer biographischen Skizze und dem Portrait des Verfassers in Stahl gestochen von Weger. 4 Bände.

A. u. d. T.:Niederländische Bibliothek.12. Band.

Schaik, Cornelis van, Niederländische Dorfgeschichten. Aus dem Holländischen unter Mitwirkung des Verfassers von Eduard Wegener. Mit einer biographischen Skizze und dem Portrait des Verfassers in Stahl gestochen von Weger. 4 Bände.

Preis 1 Thlr. 10 Rgr.

A. u. d. T.:Niederländische Bibliothek.8–11. Band.Ein echt nationales Werk und der unverfälschte Ausdruck des niederländischen Geistes und Volkes in ihrer ganzen Gemüthstiefe und Beschaulichkeit. Eine bekannte niederländische Zeitschrift: Vaterländsche letteroefeuingen sagt: „C. van Schaik ist ein ausgezeichneter Maler. Seine Gemälde sind nicht nur fesselnd, sondern sie reißen hin. Bei schönen Stellen machten wir uns während des Lesens Zeichen in dem Buche, aber als es aus war, lag es ganz und gar voll von diesen Zeichen, und wir hatten keine Worte für den Eindruck, den es auf uns gemacht, so lebendig und voll Wahrheit ist die Darstellung der Personen und Zustände, so tief ergreifend ist die einfache Fabel, die hier behandelt wird. — C. van Schaik versteht die Kunst, zu erzählen; er ist ein feiner Beobachter, und liest in den Herzen mit derselben Gewandtheit und Leichtigkeit, womit er in das Leben umherschaut. Nichts entgeht seinem scharfen Blicke; sowohl die Menschen, als ihre Sitten und Gebräuche schildert er mit einer Treue, die in Erstaunen setzt, und mit einer Abwechselung von Farben, die unsere Bewunderung erregt und in der kleinsten Einzelnheit den Meister erkennen läßt.“

A. u. d. T.:Niederländische Bibliothek.8–11. Band.

Ein echt nationales Werk und der unverfälschte Ausdruck des niederländischen Geistes und Volkes in ihrer ganzen Gemüthstiefe und Beschaulichkeit. Eine bekannte niederländische Zeitschrift: Vaterländsche letteroefeuingen sagt: „C. van Schaik ist ein ausgezeichneter Maler. Seine Gemälde sind nicht nur fesselnd, sondern sie reißen hin. Bei schönen Stellen machten wir uns während des Lesens Zeichen in dem Buche, aber als es aus war, lag es ganz und gar voll von diesen Zeichen, und wir hatten keine Worte für den Eindruck, den es auf uns gemacht, so lebendig und voll Wahrheit ist die Darstellung der Personen und Zustände, so tief ergreifend ist die einfache Fabel, die hier behandelt wird. — C. van Schaik versteht die Kunst, zu erzählen; er ist ein feiner Beobachter, und liest in den Herzen mit derselben Gewandtheit und Leichtigkeit, womit er in das Leben umherschaut. Nichts entgeht seinem scharfen Blicke; sowohl die Menschen, als ihre Sitten und Gebräuche schildert er mit einer Treue, die in Erstaunen setzt, und mit einer Abwechselung von Farben, die unsere Bewunderung erregt und in der kleinsten Einzelnheit den Meister erkennen läßt.“

Bernhard, Carl, Das Glückskind. Novelle. Aus dem Dänischen von Prof. Dr. K. L. Kannegießer.

Preis 1 Thlr.

A. u. d. T.:Carl Bernhard, gesammelte Werke. 14. Band.

A. u. d. T.:Carl Bernhard, gesammelte Werke. 14. Band.

Bernhard, Carl, Zwei Freunde. Novelle. Aus dem Dänischen von Prof. Dr. K. L. Kannegießer.

Preis 1 Thlr.

A. u. d. T.:Carl Bernhard, gesammelte Werke. 15. Band;Band 1–13 enthalten: 1. Band: Die Hospital-Verlobung. 2. Band: Eine Familie auf dem Lande. 3. Band: Der Eilwagen. Ein Sprichwort. 4. Band: Die Declaration. Schooßsünden. 5. Band: Der Kommissionair. Tante Franziska. 6. Band: Der Kinderball. 7–9. Band: Christian der Siebente und sein Hof. 10–13. Band: König Christian der Zweite und seine Zeit. Preis eines jeden Bandes 1 Thlr.Wir bringen hier dem deutschen Publikum eine Reihe von Erzählungen und Novellen, welche das Leben der gebildeten Stände in Dänemark mit eben so blühender Phantasie als feiner Beobachtung und trefflicher Darstellung schildern, und in ihrer Heimath sich den größten und anhaltendsten Beifall erworben haben. Wenn das hier Gesagte von allen Novellen Bernhard's gilt, so dürfte es auf keine eine größere Anwendung finden als auf dasGlückskind.Unter den Romanen zeichnet sich besondersChristian VII. und sein Hofsowohl durch die glückliche Wahl des Stoffs als der Behandlung aus. Mit meisterhaften Zügen schildert er den Hof Christian VII., das Unglück der liebenswürdigenCaroline Mathilde, die Intriguen der ränkesüchtigenKönigin Wittwe, den Sturz und das tragische Ende des MinistersStruensee, wie seines Freundes, des GrafenBrandt.Wir können mit vollem Rechte dem ganzen gebildeten Publikum und namentlich der Frauenwelt diese Werke empfehlen, die sich außer durch die erwähnten Vorzüge auch durch das sich in allen aussprechende hohe sittliche Gefühl auszeichnen.

A. u. d. T.:Carl Bernhard, gesammelte Werke. 15. Band;

Band 1–13 enthalten: 1. Band: Die Hospital-Verlobung. 2. Band: Eine Familie auf dem Lande. 3. Band: Der Eilwagen. Ein Sprichwort. 4. Band: Die Declaration. Schooßsünden. 5. Band: Der Kommissionair. Tante Franziska. 6. Band: Der Kinderball. 7–9. Band: Christian der Siebente und sein Hof. 10–13. Band: König Christian der Zweite und seine Zeit. Preis eines jeden Bandes 1 Thlr.

Wir bringen hier dem deutschen Publikum eine Reihe von Erzählungen und Novellen, welche das Leben der gebildeten Stände in Dänemark mit eben so blühender Phantasie als feiner Beobachtung und trefflicher Darstellung schildern, und in ihrer Heimath sich den größten und anhaltendsten Beifall erworben haben. Wenn das hier Gesagte von allen Novellen Bernhard's gilt, so dürfte es auf keine eine größere Anwendung finden als auf dasGlückskind.

Unter den Romanen zeichnet sich besondersChristian VII. und sein Hofsowohl durch die glückliche Wahl des Stoffs als der Behandlung aus. Mit meisterhaften Zügen schildert er den Hof Christian VII., das Unglück der liebenswürdigenCaroline Mathilde, die Intriguen der ränkesüchtigenKönigin Wittwe, den Sturz und das tragische Ende des MinistersStruensee, wie seines Freundes, des GrafenBrandt.

Wir können mit vollem Rechte dem ganzen gebildeten Publikum und namentlich der Frauenwelt diese Werke empfehlen, die sich außer durch die erwähnten Vorzüge auch durch das sich in allen aussprechende hohe sittliche Gefühl auszeichnen.

Hage, J. van den, Gesammelte Werke. Aus dem Holländischen von Prof. Dr. O. L. B. Wolff. 2. Ausgabe.

10 Bände. 10 Thlr.

1–6. Bd.: Der Schaafhirt, historischer Roman. 6 Bde. 7–9. Bd.: Schloß Lövestein, historischer Roman. 3 Bde. 10. Bd.: Erzählungen.

1–6. Bd.: Der Schaafhirt, historischer Roman. 6 Bde. 7–9. Bd.: Schloß Lövestein, historischer Roman. 3 Bde. 10. Bd.: Erzählungen.

Unter dem Gesammttitel:

Skandinavische Bibliothek

ist in meinem Verlage eine Sammlung der bedeutendsten Erscheinungen auf dem Gebiete der schönen Literatur Dänemarks, Norwegens und Schwedens angefangen worden. Romane, Novellen, dramatische Werke und Dichtungen aller Art werden hierin Aufnahme finden. Sowohl auf die Wahl der aufzunehmenden Werke als auch auf die Uebersetzung und die äußere Ausstattung wird alle Sorgfalt verwendet werden. Biographische Skizzen und Portraits werden ab und zu den Werken noch erhöhten Werth verleihen.

Bei der reichen Literatur des Nordens auf dem genannten Felde und bei dem großen Interesse, welches die nordische schöne Literatur schon seit längerer Zeit gewonnen, glauben wir auf eine große Theilnahme rechnen zu können und haben daher den Preis auf nur10 Rgr.pro Band gesetzt. Ein Abnahmezwang findet nicht statt, sondern jedes vollständige Werk wird einzeln abgegeben.

Der 1–4. Bd. enthält:

Hermidad, Emanuel St., Das Meerweib. Ein Roman. Aus dem Dänischen von F. A. Leo.

4 Bände. 1 Thlr. 10 Rgr.

Das Werk des pseudonymen Verfassers wurde in Dänemark mit ungetheiltem Beifall aufgenommen und zeichnet sich durch tiefe Poesie, edle Sprache, reiche Phantasie und spannende Handlung aus. Der Uebersetzer ist durch seine poetische Uebertragung von Henrik Hertz: „König René's Tochter“ und „Svend Dyrings Haus“ bereits auf das vortheilhafteste bekannt.

Das Werk des pseudonymen Verfassers wurde in Dänemark mit ungetheiltem Beifall aufgenommen und zeichnet sich durch tiefe Poesie, edle Sprache, reiche Phantasie und spannende Handlung aus. Der Uebersetzer ist durch seine poetische Uebertragung von Henrik Hertz: „König René's Tochter“ und „Svend Dyrings Haus“ bereits auf das vortheilhafteste bekannt.

Raumann, Dr. Christian, Syndicus an der Universität zu Lund, Ueber die Strafrechtstheorie und das Pönitentiarsystem. Aus dem Schwedischen übersetzt und mit einem bevorwortenden Schreiben von Prof. Dr. C. R. David.

10 Rgr.

Gewerbe-Ausstellung, die, in Leipzig im April 1850. Besonderer Abdruck aus der Leipziger Handelszeitung.

Preis 7½ Rgr.

Portraits.

Conscience, Hendrik.Portrait nach einer Büste von Arendonck mit Facsimile. Stahlstich. Gr. 4. Chin. Papier. 10 Rgr.

Oersted, Hans Christian.Stahlstich mit Facsimile. Gr. 4. Chin. Papier. 10 Rgr.

Oehlenschläger, Adam.Stahlstich nach Gertner, mit Facsimile Gr. 4. Chin. Papier. 10 Rgr.

Schaik, Cornelis van.Stahlstich mit Facsimile. Gr. 4. Chin. Papier. 10 Rgr.

Johann, Erzherzog von Oesterreich.Stahlstich. Gr. 4. Chin. Papier. 10 Rgr.

Maximilian I.Nach Albrecht Dürer. Stahlstich. Gr. 4. Chin. Papier. 10 Rgr.

Karl der Große.Nach Albrecht Dürer. Stahlstich. Gr. 4. Chin. Papier. 10 Rgr.

Mohammed.Stahlstich. Gr. 4. Chin. Papier. 10 Rgr.

In demselben Formate und zu demselben Preise erschien früher:

Friedrich der Große. — Napoleon. — Joseph II. — Erzherzog Karl. — Nelson. — Peter der Große. — Huß. — Mirabeau. — Washington. — Christian IV. von Dänemark. — Lamartine. — Karl I. von England. — Pius IX. — Luther.

Anmerkungen zur Transkription:Der Schmutztitel wurde entfernt.Rechtschreibung und Zeichensetzung des Originaltextes wurden übernommen und offensichtliche Druck- und Setzfehler korrigiert.Der Originaltext ist in Fraktur und fremdsprachliche Passagen sind in Antiqua gesetzt. Abkürzungen wie Dr. und römische Zahlen wie XV wurden nicht in Antiqua dargestellt.Die Kapitelüberschriften aus den Kopfzeilen wurden in den Text als Randnotizen eingefügt.

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Der Schmutztitel wurde entfernt.

Rechtschreibung und Zeichensetzung des Originaltextes wurden übernommen und offensichtliche Druck- und Setzfehler korrigiert.

Der Originaltext ist in Fraktur und fremdsprachliche Passagen sind in Antiqua gesetzt. Abkürzungen wie Dr. und römische Zahlen wie XV wurden nicht in Antiqua dargestellt.

Die Kapitelüberschriften aus den Kopfzeilen wurden in den Text als Randnotizen eingefügt.


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