Chapter 6

Am Halse wurden Ketten aus großen Perlen getragen, die oft einen wundersamen, silbergrauen Schimmer hatten. Daß die Finger mit Brillantringen geziert waren, versteht sich nach alledem von selbst. Ja, man kann sagen, daß oft des Guten und Schönen beinah zu viel war: die Finger verschwanden ganz unter dem glitzernden, kunstvoll gearbeiteten Geschmeide.

Man wird sich vielleicht über dieses Prunken mit Edelsteinen, Perlen und kostbaren Metallen wundern und die jüdische Frau jener Zeit als geschmacklos eitel und unerträglich putzsüchtig bezeichnen. Gewiß, sie verstanden sich zu kleiden und zu schmücken. Aber die Überladenheit war gewissermaßen aus geschäftlichen Gründen geboten. Da die ungewisse Lage jener Zeit, dieses bohrende Gefühl der Unsicherheit und weiterhin die unsicheren Rechtsverhältnisse den Besitz von Immobilien fast ausschlossen, so wurde ein großer Teil des beweglichen Kapitals in leicht transportablen Wertstücken angelegt. Nach dem Reichtum an Schmuck, den die Frau trug, wurde die Kreditfähigkeit des Mannes eingeschätzt.

Festliche Gelegenheiten gaben den Anlaß, diesen ganzen Reichtum zu entfalten: Die hohen Feiertage und Hochzeiten. Am Lag b'omer, dem 33. Tage der S'fire-Zeit zwischen Pesach und Sch'wuaus, an dem die strenge Trauer der S'fire-Zeit unterbrochen werden konnte und an dem immer eine größere Anzahl sommerlicher Hochzeitsfeste begangen wurde, konnte man so recht die ganze Pracht bewundern. Und man kann vielleicht sagen, daß die Frauen den ganzen, leicht transportablen Reichtum des Hauses mit sich herumtrugen. Ich betone: die Frauen, denn bei den Männern war jeder Schmuck arg verpönt, war doch auch damals die Sitte im allgemeinen nicht in Übung, daß die Männer auch nur Trauringe trugen.

Der Kopfputz der jungen Frauen (»Schleier«) war natürlich ungleich bescheidener, aber auch recht bunt und fast abenteuerlich: Eine gelbe, grüne oder rote Haube aus Wollenstoff oder Kattun mit einem Tüll- oder Mousselin-Schleier bedeckt, der im Nacken zu einer Schleife gebunden war und dessen Enden lang herabhingen. Man nannte diese Enden Foches. Viele alte Frauen trugen große rote Wolltücher wie einen Turban um den Kopf gewunden. Dieses turbanartige Tuch hieß Knup.

Die Ohrenkrause fehlte am »Schleier« niemals. Gerade in der Mitte über der Stirn war mit Stecknadeln ein zu einer Spitze zusammengelegtes Seidenbändchen befestigt. Auf dem Scheitel waren Tüllspitzen in Form eines Körbchens festgesteckt, die man Koischel nannte. Auch bei den Armen fehlte weder ein haarfarbenes Band an der Stirngrenze, noch die beiden in der Nähe der Augen angebrachten Ringe.

Die Kopfbekleidung der Mädchen war nur unwesentlich von der Frauentracht verschieden, nur daß sich die Mädchen ihres schönen Haarschmuckes noch erfreuten. Auch sie trugen eine Art Binde aus schmalem, rotem Wollstoff mit einer Schleife aus dem gleichen Stoffe, den man Tezub nannte. Der Schnitt der Kleider und der Schürzen war ebenso wie bei den Frauen. Sie trugen auch die niedrigen Sandalen. Aber das Brustlätzchen und die Halsspitze, das sogenannte Kreindel schmückten sie nicht. Bei den reichen Mädchen war die Kopfbinde aus schwarzem Seidentüll, in den mit roter, blauer oder rosenfarbener Seide schöne Knospen eingestickt waren. In der Form unterschieden sich die Binden der Reichen und Armen nicht. Die einfachen nannte man »Greischel«, die Seidentüllbinden »Wilnaer Knipel«.

Die armen Frauen hingen an ihrer Tracht mit außerordentlicher Liebe, und selbst in der größten Not legte man sich bei allen Bedürfnissen Zwang an, die Kleidung wurde aber nie verändert. Ich hatte gerade in einem Hungerjahre Gelegenheit, diese Zähigkeit zu beobachten. Viele Leute kamen da in unser Haus, um sich dort Brot zu holen. Man verteilte damals in sehr decenter Form milde Gaben. Meine gute Mutter ließ täglich 5-6 Pfund schwere Laibe Brot backen, die in einem Flurschrank, dessen Tür absichtlich offen gelassen wurde, für die armen Leute niedergelegt waren. Ebenso stand damals bei uns im Eßzimmer immer die Büffettür offen, damit der eine oder der andere unserer Besucher, die in der schweren Zeit verarmt waren, sich an den dort aufbewahrten Schätzen: Brot, Butter, Schnaps, Käse gütlich tun könnten. Uns Kindern war zwar streng untersagt worden, nachzusehen, wer da käme. Aber wer kann kindliche Neugier ganz niederhalten? Von unseren sicheren Verstecken aus sahen wir die Leute kommen, an deren Haltung, Geberde und Aussehen die bittere Not so manches verändert hatte, nicht aber an deren Tracht.....

Was für oft so tragikomische Szenen haben sich damals doch abgespielt! Noch in der Erinnerung wandelt mich ein Lachen an, aber es ist untermischt mit tiefem Weh, Empörung und Wut über die Entwürdigung des Menschen.

So ereignete sich an einem Freitag Vormittag im Sommer des Jahres 1845 folgendes: Ich befand mich auf dem Marktplatz der Stadt Brest, wo viele jüdische Weiber zum Einkauf für den bevorstehenden Sabbath sich versammelt hatten, als plötzlich ein großer Tumult entstand. Alles lief durcheinander und strömte dabei doch einem und demselben Punkt zu. Natürlich beeilte ich mich, auch dahin zu gelangen, um dieUrsache des Aufruhrs zu erfahren. Aus der Menge hörte man bald Gelächter, bald Seufzen. Endlich erreichte ich den Schauplatz und ein empörender Anblick bot sich mir dar. Ich sah eine jüdische Frau mit (im buchstäblichen Sinne des Wortes) entblößtem Kopfe, da ihr Haar, nach der talmudischen Vorschrift für verheiratete Frauen, abrasiert war. Dies unglückliche Opfer stand so umringt von der Volksmenge, ganz entsetzt da, einerseits wegen der Sünde, barhäuptig unter freiem Himmel zu sein (was nach jüdischer Anschauung ein großes Vergehen war), andrerseits voll Scham vor den gaffenden Menschen, und flehte mit vor Tränen erstickter Stimme den neben ihr stehenden Polizeimann um Gnade an, der ihr mit nicht allzu zarter Hand den Kopfputz abgerissen hatte und ihn jetzt als Trophäe hoch empor hielt und schüttelte, was das Publikum zu unaufhörlichem Gelächter anregte. Die bedauernswerte Frau suchte mit der einen Hand den kahlen Kopf mit dem Zipfel ihrer Schürze zuzudecken, während die zweite Hand in der Tasche herumstöberte, um die dort aufbewahrte Haube nach der neuen, russischen Vorschrift herauszuholen. Dabei schrie die Unglückliche unaufhörlich im jämmerlichsten Ton: »Panotzik Panotzik! Hier, da hab ich, da ist ja in der Tasche der Lappen!« Sie hatte endlich die Haube auf den nackten Kopf gesetzt, was sie entsetzlich verunstaltete. Da erst beruhigte sich der Scherge und ging fort.

Bald führte ihm das Schicksal ein zweites Opfer zu. Diesmal war es ein armer Jude, der in einem langschößigen Kaftan auf den Marktplatz kam. Der Polizeimann empfing ihn mit nicht sehr schmeichelhaften Ausdrücken. Indem er einen zweiten Polizisten herbeirief, hieß er den vor Angst zitternden Juden stehen bleiben, griff nach einer großen Schere, die er stetsbei sich trug, und nun schnitt er, unterstützt von seinem zweiten Amtskollegen, dem Juden die langen Schöße des Kaftans nach Art eines Fracks ab, wodurch die (Unter-) Beinkleider zum Vorschein kamen. Dann riß er dem Bedauernswerten die Kopfbedeckung ab und schnitt ihm die Pejes so nahe am Ohr ab, daß der Arme vor Schmerz aufschrie. Alsdann gab er sein Opfer frei, und das Marktvolk gab dem so zugerichteten Juden unter lautem Gejohle das Geleit.

Derartige Exekutionen kamen auch auf der großen Landstraße vor. Begegnete ein Polizist da einem Juden in alter Tracht und hatte er gerade keine Schere bei sich, so war er der Ansicht, daß er sich durch diesen Umstand von der Ausübung seiner Pflicht nicht zurückhalten lassen dürfe. Statt der Schere bediente er sich zweier Steine und zwar so, daß er den Juden seitlich zur Erde legte, die Peje über einen Stein spannte, der dicht neben der Wange zu liegen kam, und mit einem zweiten Stein so lang auf die Peje losrieb, bis sie durchgewetzt war. Der arme Jude litt dabei natürlich schreckliche Qualen.

Diese Vorgänge klingen heute unglaublich. Aber diese äußerlichen Leiden und Tragödien waren doch nur im kleinen ein Bild der großen Umwälzungen, die sich vorbereiteten.

Illu. Ende.

Druck: Beyer & Boehme, Berlin S. 42, Wasserthorstr. 50.

Fußnoten:[A]Dokumentarisch ist es, daß mein Großvater, dem auch der Ehrenbürger-Titel verliehen wurde, von General Deen, dem Chef der Arbeiten bei dem Bau der Festung in Medlin bei Warschau, Ende der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, aus der Provinzstadt Bobrujisk nach Warschau berufen wurde, um Arbeiten an den grossen Festungsbauten zu übernehmen. Die Uebernahme solcher Arbeiten hat meinen Vater auch zur Uebersiedlung nach Brest veranlasst.[B]Die Einladung lautete »Zu Latkes geladen«.[C]Die damaligen Sittenregeln forderten, dass der jüngere Mann oder die jüngere Frau den älteren zuerst Scholachmones schicken musste.[D]Der dazu verwandte Weizen wird auf dem Felde in Gegenwart des Rabbiners und mehrerer Juden geschnitten, gedroschen und gemahlen. Er wird also unter Obhut verarbeitet, daher gehütete Mazzes.[E]Wahrscheinlich ein Zeichen der Befreiung von der Sklaverei — als freier Herr den Ruhesitz zu benützen, oder erhielt sich in dieser Form die orientalische Sitte, Festmahle überhaupt halb liegend auf gepolsterten Sitzen abzuhalten?[F]Ueber die Trachten und ihre Veränderung bringt das Schlusskapitel dieser Memoiren nähere Angaben.[G]dünne, breite Späne aus sehr harzigem Holz, die in ein eigens dazu im Schornstein gemachtes Loch hineingesteckt wurden. Ein erstickender Qualm verdunkelte zur Hälfte dieses flackernde Licht.[H]ein Schüsselchen mit flüssigem Schweinefett mit einem, dünnen Holzsplitterchen, das als Docht angezündet wurde.[I]die Gebetbücher, welche die Geschichte des Auszuges der Juden aus Mizraim enthalten.[J]Jeder Jude muss am Freitag Abend, am Sonnabend und anderen Festtagen mit einem Becher Wein das Fest einweihen, das Gebet heißt Kidusch. Der Becher muss ein bestimmtes Maß enthalten und nennt sich Row-Koß.[K]Sphirezählen: Es werden die Tage von Pesach bis Schewuaus gezählt. Die Zeit gilt als Trauerzeit zur Erinnerung an die Belagerung Jerusalems durch Titus. Eine Volkssage erzählt, dass in derselben Zeit an der Talmudhochschule jeden Tag ein hervorragender Schüler starb, weil eine Seuche in der Stadt herrschte.[L]Eine lange, spitz zulaufende Pelzmütze.[M]Ein viereckiges Stück Zeug, an dessen Enden die Zizes (Wollfäden) angebracht sind.[N]Ein verächtliches Benennen, das so viel wie Gassenjungen für Mädchen bedeutet.[O]M'susele, ein Amulett, das bei frommen Juden als Schutz wohl gegen böse Geister an jedem Türpfosten angebracht ist.[P]Diese Frühandacht in der Synagoge nennt der Jude »Zu Gotts Name«.[Q]Ein viereckiges, weisses Wolltuch mit dunkelblauen Streifen an den zwei Enden und an allen vier Ecken mit Zizis, den heiligen Fäden, versehen. Dieses Tuch legen sich die Juden beim Beten um die Schultern.[R]Bocher, Jüngling; unverheirateter.[S]Wohl aus Billet entstanden.[T]Die Inschriften der Grabsteine sind dem Werke von Mayer Jechiel Halter: »Die berühmte Stadt Brest« entnommen.

Fußnoten:

[A]Dokumentarisch ist es, daß mein Großvater, dem auch der Ehrenbürger-Titel verliehen wurde, von General Deen, dem Chef der Arbeiten bei dem Bau der Festung in Medlin bei Warschau, Ende der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, aus der Provinzstadt Bobrujisk nach Warschau berufen wurde, um Arbeiten an den grossen Festungsbauten zu übernehmen. Die Uebernahme solcher Arbeiten hat meinen Vater auch zur Uebersiedlung nach Brest veranlasst.

[A]Dokumentarisch ist es, daß mein Großvater, dem auch der Ehrenbürger-Titel verliehen wurde, von General Deen, dem Chef der Arbeiten bei dem Bau der Festung in Medlin bei Warschau, Ende der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, aus der Provinzstadt Bobrujisk nach Warschau berufen wurde, um Arbeiten an den grossen Festungsbauten zu übernehmen. Die Uebernahme solcher Arbeiten hat meinen Vater auch zur Uebersiedlung nach Brest veranlasst.

[B]Die Einladung lautete »Zu Latkes geladen«.

[B]Die Einladung lautete »Zu Latkes geladen«.

[C]Die damaligen Sittenregeln forderten, dass der jüngere Mann oder die jüngere Frau den älteren zuerst Scholachmones schicken musste.

[C]Die damaligen Sittenregeln forderten, dass der jüngere Mann oder die jüngere Frau den älteren zuerst Scholachmones schicken musste.

[D]Der dazu verwandte Weizen wird auf dem Felde in Gegenwart des Rabbiners und mehrerer Juden geschnitten, gedroschen und gemahlen. Er wird also unter Obhut verarbeitet, daher gehütete Mazzes.

[D]Der dazu verwandte Weizen wird auf dem Felde in Gegenwart des Rabbiners und mehrerer Juden geschnitten, gedroschen und gemahlen. Er wird also unter Obhut verarbeitet, daher gehütete Mazzes.

[E]Wahrscheinlich ein Zeichen der Befreiung von der Sklaverei — als freier Herr den Ruhesitz zu benützen, oder erhielt sich in dieser Form die orientalische Sitte, Festmahle überhaupt halb liegend auf gepolsterten Sitzen abzuhalten?

[E]Wahrscheinlich ein Zeichen der Befreiung von der Sklaverei — als freier Herr den Ruhesitz zu benützen, oder erhielt sich in dieser Form die orientalische Sitte, Festmahle überhaupt halb liegend auf gepolsterten Sitzen abzuhalten?

[F]Ueber die Trachten und ihre Veränderung bringt das Schlusskapitel dieser Memoiren nähere Angaben.

[F]Ueber die Trachten und ihre Veränderung bringt das Schlusskapitel dieser Memoiren nähere Angaben.

[G]dünne, breite Späne aus sehr harzigem Holz, die in ein eigens dazu im Schornstein gemachtes Loch hineingesteckt wurden. Ein erstickender Qualm verdunkelte zur Hälfte dieses flackernde Licht.

[G]dünne, breite Späne aus sehr harzigem Holz, die in ein eigens dazu im Schornstein gemachtes Loch hineingesteckt wurden. Ein erstickender Qualm verdunkelte zur Hälfte dieses flackernde Licht.

[H]ein Schüsselchen mit flüssigem Schweinefett mit einem, dünnen Holzsplitterchen, das als Docht angezündet wurde.

[H]ein Schüsselchen mit flüssigem Schweinefett mit einem, dünnen Holzsplitterchen, das als Docht angezündet wurde.

[I]die Gebetbücher, welche die Geschichte des Auszuges der Juden aus Mizraim enthalten.

[I]die Gebetbücher, welche die Geschichte des Auszuges der Juden aus Mizraim enthalten.

[J]Jeder Jude muss am Freitag Abend, am Sonnabend und anderen Festtagen mit einem Becher Wein das Fest einweihen, das Gebet heißt Kidusch. Der Becher muss ein bestimmtes Maß enthalten und nennt sich Row-Koß.

[J]Jeder Jude muss am Freitag Abend, am Sonnabend und anderen Festtagen mit einem Becher Wein das Fest einweihen, das Gebet heißt Kidusch. Der Becher muss ein bestimmtes Maß enthalten und nennt sich Row-Koß.

[K]Sphirezählen: Es werden die Tage von Pesach bis Schewuaus gezählt. Die Zeit gilt als Trauerzeit zur Erinnerung an die Belagerung Jerusalems durch Titus. Eine Volkssage erzählt, dass in derselben Zeit an der Talmudhochschule jeden Tag ein hervorragender Schüler starb, weil eine Seuche in der Stadt herrschte.

[K]Sphirezählen: Es werden die Tage von Pesach bis Schewuaus gezählt. Die Zeit gilt als Trauerzeit zur Erinnerung an die Belagerung Jerusalems durch Titus. Eine Volkssage erzählt, dass in derselben Zeit an der Talmudhochschule jeden Tag ein hervorragender Schüler starb, weil eine Seuche in der Stadt herrschte.

[L]Eine lange, spitz zulaufende Pelzmütze.

[L]Eine lange, spitz zulaufende Pelzmütze.

[M]Ein viereckiges Stück Zeug, an dessen Enden die Zizes (Wollfäden) angebracht sind.

[M]Ein viereckiges Stück Zeug, an dessen Enden die Zizes (Wollfäden) angebracht sind.

[N]Ein verächtliches Benennen, das so viel wie Gassenjungen für Mädchen bedeutet.

[N]Ein verächtliches Benennen, das so viel wie Gassenjungen für Mädchen bedeutet.

[O]M'susele, ein Amulett, das bei frommen Juden als Schutz wohl gegen böse Geister an jedem Türpfosten angebracht ist.

[O]M'susele, ein Amulett, das bei frommen Juden als Schutz wohl gegen böse Geister an jedem Türpfosten angebracht ist.

[P]Diese Frühandacht in der Synagoge nennt der Jude »Zu Gotts Name«.

[P]Diese Frühandacht in der Synagoge nennt der Jude »Zu Gotts Name«.

[Q]Ein viereckiges, weisses Wolltuch mit dunkelblauen Streifen an den zwei Enden und an allen vier Ecken mit Zizis, den heiligen Fäden, versehen. Dieses Tuch legen sich die Juden beim Beten um die Schultern.

[Q]Ein viereckiges, weisses Wolltuch mit dunkelblauen Streifen an den zwei Enden und an allen vier Ecken mit Zizis, den heiligen Fäden, versehen. Dieses Tuch legen sich die Juden beim Beten um die Schultern.

[R]Bocher, Jüngling; unverheirateter.

[R]Bocher, Jüngling; unverheirateter.

[S]Wohl aus Billet entstanden.

[S]Wohl aus Billet entstanden.

[T]Die Inschriften der Grabsteine sind dem Werke von Mayer Jechiel Halter: »Die berühmte Stadt Brest« entnommen.

[T]Die Inschriften der Grabsteine sind dem Werke von Mayer Jechiel Halter: »Die berühmte Stadt Brest« entnommen.

Notizen des Bearbeiters:Die hebräischen Schriftzeichen auf S.22 und S.23 wurden durch die entsprechenden Unicode-Zeichen ersetzt.Nicht konsistente Schreibweisen wurden so belassen, wie sie gedruckt wurden (Bsp.: Zizes und Zizis)

Die hebräischen Schriftzeichen auf S.22 und S.23 wurden durch die entsprechenden Unicode-Zeichen ersetzt.

Nicht konsistente Schreibweisen wurden so belassen, wie sie gedruckt wurden (Bsp.: Zizes und Zizis)


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