VII.Deutschland und sein Volk.
Zwischen Dänemark und Italien, Frankreich im Westen, Rußland und Ungarn im Osten liegt das Herzland Europas. Man könnte diesen ungefähr quadratischen Raum noch heute Deutschland nennen, denn deutsch ist die Hauptmasse seiner Bevölkerung, aus dem Schoß des mittelalterlichen Deutschen Reichs sind seine Staaten herausgewachsen. Weil aber seit 1871 dem jüngsten dieser Staaten, unserem neuen Deutschen Reich, schon durch seine Verfassungsurkunde der traulicher, geographischer klingende Name „Deutschland“ als gleichbedeutender zweiter Name beigelegt wurde, so empfiehlt es sich wohl, jenes Herzland unseres Erdteils nur als Mitteleuropa zu bezeichnen.
Nicht die geometrische, aber die morphologische Mitte Europas ist es ganz und gar. Jedes andere Glied des europäischen Körpers könnten wir wegdenken, es bliebe immer noch ein verstümmeltes Europa übrig. Stoßen wir dagegen Mitteleuropa aus dem Reigen der europäischen Länder aus, so haben wir bloß noch peripherische Glieder ohne Zusammenhang vor uns. Auch darin offenbart sich die Centrumsnatur Mitteleuropas, daß allein hier die drei Hauptvölkergruppen unseres Erdteils sich berühren, die germanische, slawische und romanische.
Physisch-geographisch dürfen wir Mitteleuropa kennzeichnen als die Abdachung vom westöstlich verlaufenden Hauptwall der Alpen zur Nord- und Ostsee, als ein Gebiet, dem Europas Adelszüge, Einheit in der Mannigfaltigkeit und Maßhalten ganz besonders zuteil geworden sind. Alle Bodenformen vereinigen sich hier in zonenweiser Lagerung: wir steigen von den firnbedeckten Zackenkämmen der Alpen hernieder auf die Hochflächen des Alpenvorlands, wo die Gewässer wie in den Alpen im Westen schon dem Rhonegebiet, im Osten dem der Donau angehören, treten dann ein in die vielgestaltige Welt der Mittelgebirgslandschaften mit Wasserabfluß nach allen Seiten, indessen doch zusammengehalten durch Zubehör ihres ganzen Flußnetzes allein zur Nord- und Ostsee, schließlich durchmessen wir das weite Tiefland mit seinen schiffbaren Strömen, unter denen der aus Gletscherwassern sich entspinnende Rhein der einzige ist, der alle vier Zonenstreifen miteinander verklammert, dem Westen Mitteleuropas eine ungleich bessere Verknüpfung spendend, als sie dem Osten nachgerühmt werden kann, wo außer der schmalen Elbpforte kein Strom Bresche gelegt hat in den Gebirgszug vom Fichtelgebirge bis zu den Karpaten, die Donau aber den geschichtlich so verhängnisvoll gewordenen Weg gen Osten weist.
Die Abstufung des Bodens in der Richtung von den Alpen zur Küste gleicht die Temperatur von Süd und Nord aus; München z. B. hat eine Juliwärme gleich der von Königsberg. Im allgemeinen nimmt die Wärme wie in Europa überhaupt vielmehr von Südwest nach Nordost ab. Die europäische Frostlinie des Januar zieht aus der Gegend der Elbmündung im Bogenlauf quer über den Main und die süddeutsche Donau nach Bosnien. Nur im Osten dieser Grenzscheide hat man also anhaltenden Winterfrost, bleibende Schneedecke auch außerhalb der Gebirge. Am längsten und meisten wird der Boden in der Südwesthälfte Mitteleuropas erwärmt; dort finden wir neben Weizen- und Spelt- schon Maisbau; Schwalben und Störche treffen zuerst durch die burgundische Pforte in der oberrheinischen Tiefebene ein; an Rhein und Neckar, Mosel und Main sehen wir unsere besten Weinlagen verteilt. In Ostpreußen verkürzt sich dagegen die warme Jahreszeit bereits so sehr, daß die Rotbuche wie aus dem nämlichen Grund in Rußland nicht mehr fortkommt. Glücklich beschirmt durch das südliche Hochgebirge gegen die nordafrikanisch heißtrockenen Sommer des Mittelmeerbeckens, wohnen wir auch den atlantischen Hauptquellen des europäischen Regens fern genug, um nicht eine Überfülle vonNiederschlag zu empfangen wie die Westseite der britischen Inseln, und doch auch jenen wiederum nahe genug, um frei zu sein von der Steppendürre Südosteuropas. Mitteleuropa entrollt uns somit auch landschaftlich wie in seinem Wirtschaftsleben echt europäische Mannigfaltigkeit in seinen grünen Bergen und Thälern, auf seinen ebenen Fluren voll saftiger Weiden, fruchtbarer oder wenigstens den Bauernfleiß zur Genüge lohnender Felder, umfangreicher Laub- und Nadelholzwaldung. An Ertrag vom Getreidebau wie von der Viehzucht wird Europas Mittelland innerhalb unseres Erdteils allein durch Rußland ob seiner Raumgröße übertroffen, in Wein- und Obstsegen nähert es sich Frankreich und den sonnigen Südlanden, in seiner industriellen Bethätigung steht es bloß noch hinter England zurück, seitdem es im 19. Jahrhundert mit immer gesteigerter Energie den Vorzug gründlicher ausbeuten lernte, daß es bei Anteilschaft an allen geologischen Formationen verfügt über gewaltige Rohstoffmassen an Metall, Kohlen und Salzen; seine Küstenlinie mit trefflichen Häfen, namentlich den fast gänzlich eisfreien Nordseehäfen, sichert ihm die Osteuropa versagten ununterbrochenen Welthandelsbeziehungen durch Schiffahrt auf allen Ozeanen bis zu den fernsten Erdenwinkeln.
Als ostfränkisches Reich löste sich Mitteleuropa staatlich aus dem Verband der Monarchie Karls des Großen heraus, die es so eng mit Frankreich verknüpft hatte. Seine Osthälfte war freilich nach der Völkerwanderung an die nachrückenden Slawen verloren gegangen, wurde jedoch nachmals durch Zurückfluten des Deutschtums nach Osten zum größten Teil wiedergewonnen. Einem losen Bund der das westliche Mitteleuropa bewohnenden deutschen Stämme glich unser altes Reich, da es vom Sachsenherzog Heinrich nach dem Aussterben der Karolinger aus den ostfränkischen Trümmern organisiert ward. Es gliederte sich durchaus ethnographisch: dem niedersächsischen Kernstamm im Norden schlossen sich an die Thüringer und Hessen, die im Herzogtum Lothringen vereinigten Franken des nördlichen Rhein- und des Scheldegebiets, also die Bewohnerder heutigen Rheinprovinz, Luxemburgs, Belgiens und der Niederlande, ferner die Mainfranken samt den wesentlich fränkischen Pfälzern, die Schwaben und die Bayern.
Aber es ist eine bisher zu wenig beachtete Thatsache, daß die staatliche Weiterentwicklung sich nicht im Rahmen dieser Stammesgebiete vollzogen hat, sondern je länger je mehr hierbei Leitmotive zu Tage traten, die dem Zusammenwohnen in physisch geschlossenen Verkehrsprovinzen erwuchsen. Das geographische Moment erwies sich mithin machtvoller als die Stämmegliederung. Das Stammland der Sachsen blieb zwar bis zum territorialen Zerfall des spätmittelalterlichen Deutschland überhaupt noch längere Zeit eine politische Einheit, befaßte es doch bis auf den ins rheinische Schiefergebirge reichenden Südzipfel, den heutigen Regierungsbezirk Arnsberg, das gut geeinte Stück Tiefebene von Holstein bis gegen den Niederrhein. Ihm schlossen sich die wahlverwandten ostelbischen Slawenlande zum guten Teil an, die durch ihr Plattdeutsch noch zur Stunde die Macht der niedersächsischen Kolonisation verkünden. Auch Hessen und Thüringen gaben in der so ungeographischen, meist rein dynastisch bedingten Herausschälung kleiner und kleinster Sondergebiete ihre Landeseinheit noch einigermaßen zu erkennen. Indessen der im Bodenbau gar nicht wurzelnde Grenzzug des lothringischen Herzogtums verschwand gar bald, auch die Pfalz schied sich von Mainfranken, das Schwabenland zertrennte sich in seine geographischen Elemente, die fast ausschließlich von den Bayern besiedelten deutsch-österreichischen Lande, die darum ursprünglich nur Marken unter der Oberhoheit des bayrischen Stammesherzogtums ausmachten, verselbständigten sich als alpine Wohnräume dieses Stammes, nur durch den Donaustrom verknüpft mit dem nunmehr auf das Alpenvorland nebst den ihm durch Isar und Iller angeschlossenen Randgliedern der nördlichen Kalkalpen beschränkten Herzogtum, dem fortan allein der Bayernname verblieb.
Die Entfaltung des mitteleuropäischen Staatensystems unserer Tage hat gar nichts gemein mit der Grenzabsonderungder Teilstämme unserer Nation. Bruchstückweise sind letztere an die fünf Staaten aufgeteilt. In den Niederlanden, Flämisch-Belgien und Luxemburg wohnen außer den friesischen Strandleuten Niedersachsen und Franken, in der Schweiz, mit Romanen unter einem Dach, Schwaben, in Österreich mit Slawen in friedloser Ehe Bayern. Nur die innerdeutschen Stämme der Thüringer und Hessen sind dem im neuen Deutschland zusammengefaßten Hauptrest Mitteleuropas ganz treu geblieben. Unser heutiges Deutsches Reich ist der Inbegriff sämtlicher Stämme unserer Nation, soweit sie nicht ausgerankt sind in die peripherisch abgegliederten mitteleuropäischen Staaten oder hinausgezogen nach Großbritannien, Siebenbürgen, Rußland und in transozeanische Fernen.
Wohl haben einstmals Stammesinteressen der politischen Einung unseres Volkes widerstrebt, als es noch keine mitteleuropäische Pentarchie gab. Der Sachsenstamm trägt noch immer seinen Widukind im Herzen, der ihm Freiheit und Glauben gegen den mächtigen Frankenkönig verteidigen half. Im Süden waren es die Bayern, die besonders gern der Centralgewalt des Reichs Widerpart leisteten, ja bis ins achtzehnte Jahrhundert traten bayrische Sympathien mit dem stammes- und glaubensverwandten habsburgischen Nachbarstaat so stark hervor, daß ein Anfall Bayerns an Österreich nicht ganz ausgeschlossen schien. In letzter Stunde siegten aber doch die realen Interessen, wie sie schon vor der Gründung des neuen Reichs im preußischen Zollverein, 1866 in der Zollvereinigung des norddeutschen Bundes mit den süddeutschen Staaten zum Ausdruck kam. Ganz deutlich verrät sich die Bedeutung von natürlich gegebenen Verkehrsbezirken für Vereinheitlichung der gesamten Lebensziele ihrer Bewohner, folglich für die allergesundeste Anbahnung staatlichen Zusammenschlusses darin, daß die beiden großen Verkehrshälften Mitteleuropas, die wir im antiquierten großdeutschen Sinn die norddeutsche und die süddeutsche nennen mögen, sich abspiegeln in der Staatengeschichte durch alle Jahrhunderte von Armins und Marbods Tagen her. Die für die Staatenkarte der Gegenwart entscheidende Losgliederung der Niederlande und Belgiens einerseits, der Schweiz und Deutsch-Österreichs andererseits vollzog sich eben deshalb als eine rein norddeutsche, bezüglich rein süddeutsche, weil es überhaupt bei Ausbildung der Teilstaaten Mitteleuropas nie eine dauernde Überschreitung der nord-süddeutschen Wende gegeben hat, die sich längs der Sudeten und des Erzgebirges zur Mainquelle hinzieht, um dann auf der Wasserscheide zwischen Main- und Wesergebiet sich dem Rhein zu nähern, die Pfalz Süddeutschland zuzuweisen. Auch der in unserem Reich am meisten fühlbare Gegensatz ist der zwischen der nord- und süddeutschen Staatengruppe.
Zum Glück ist er nicht so wesentlich verursacht durch die leise an Rassenhaß gemahnende wechselseitige Abneigung verschieden begabter Stämme, wie fast allgemein geglaubt wird. Zwar sind Schwaben und Bayern fast ausnahmslos nur in Süddeutschland heimisch, Franken dagegen wohnen vom preußischen Rheinland bis in die Pfalz, ja sie siedeln seit mehr als tausend Jahren sowohl an der lothringischen Mosel wie im gesegneten Mainland. Nein, der Abstand unseres Deutschtums in Süd und Nord wurzelt wahrlich nicht in Blutsfeindschaft. Sind doch die Germanen der Südhälfte Mitteleuropas allesamt erst aus Norddeutschland als echte Brüder der blondhaarigen Norddeutschen eingewandert! Mit einer Menge kleiner Absonderlichkeiten in Mundart und Gebräuchen hat sich allerdings auch ein gewisser Antagonismus gegen norddeutsches Wesen dort im Süden allmählich festgewurzelt; im näheren Verkehr mit Schwaben und Bayern als mit Norddeutschen sind auch die Mainfranken, so zweifellos sie ihrer Herkunft nach dem norddeutschen Frankenstamm angehören, zu Süddeutschen geworden. Aber ist es nicht ein bedeutungsvoller Zug im Leben unserer Nation, daß am meisten längs den Ufern des Rheinstroms die Grenze süd- und norddeutscher Volkstümlichkeit sich verwischt? Süddeutsches „le“ für die Verkleinerungssilbe „chen“ hört man ebenso gut am norddeutschen Rhein, „nit“ statt „nicht“ weit über Köln hinaus. Der Rhein bildet das wertvollste Einheitsband für den Westen unseres Reichs, ja er istdessen eigentliches Rückgrat. Indem der Vater Rhein so leibhaftig uns alle Tage vor Augen hält, was der Verkehr auf seinen grünen Fluten, auf den Schienenwegen zu seinen beiden Seiten für den Austausch von Süd und Nord leistet, erbringt er uns den besten Beweis, daß die Einheitskraft unseres Reiches um so sicherer partikularistische Strebungen besiegen wird, je mehr die Schranken der alten Zeit mit ihrem schläfrigen Verkehr, meist nur im engen Bezirk, fallen, je mehr Güter- und Personenbewegung den Gesichtskreis der Deutschen über ganz Deutschland erweitert und sie alle begreifen lehrt, daß die Stärkung der gesamten Reichskraft jedem, auch dem kleinsten Teil des Reichskörpers zu gute kommt, während die Insassen eines solchen in seiner Vereinzelung höchst ohnmächtig ihre Freiheitshymnen singen würden.
Sein Vaterland kennen lernen ist unerläßliche Vorbedingung dafür, es richtig zu würdigen. Es fällt indessen bei Deutschland und seinem Volk nicht eben leicht, jene Vorbedingung zu erfüllen, da uns von Gau zu Gau stark individuelles Gepräge aufstößt. Versuchen wir in flüchtiger Wanderskizze zu zeigen, wie vielfach dieser reizvolle Wechsel von Landschaft und Volkstum auf der gegenseitigen Beeinflussung beider beruht.
Im Allgäu an den Quellbächen der Iller und weiter östlich in den bayrischen Alpen erhebt sich der Boden unseres Reichs wie nirgends sonst bis über die Schneegrenze. Hier allein jagt man die Gemse, wohnen halbnomadisch die Sennhirten in wettergebräuntem Blockhaus nur sommersüber auf der grünen Alpmatte, die sich einschaltet zwischen die schneebedeckten Zinnen des Hochgebirgsgrates und die tannendunkle Zone der unteren Gehängestufe. Auch letztere wird häufig unterbrochen vom lichteren Grün der Weideländerei, während Feldfluren ganz zurücktreten im Landschaftsbild, beschränkt gewöhnlich auf die Thalsohle in der Umgebung der Dorfschaften. Tiefer Naturfrieden lagert über dem Ganzen. Rinderzucht nebst Waldwirtschaft ernährt eine spärliche Anzahl genügsamer Menschen. Gleichviel ob Schwaben im Westen, Bayern im Osten, — die Alpennatur drückt den Bewohnern ganz gleichartigen Stempel auf. Gesundheit und Kraft spricht ihnen aus dem Antlitz, aus dem rüstigen Gang selbst auf schwindelndem Pfad an jäher Felswand. Stets von Gefahr bedroht durch übermenschliche Mächte, ist der Älpler ein aufrichtig frommer Mensch, nur kein Kopfhänger. Das erhebende Bewußtsein des Gelingens, der Überwindung von Gefahren ist hier mehr als anderwärts in Deutschland mit den einfachsten Arbeiten verbunden, mit dem Niederbringen einer Kötze Heu, dem Holzflößen, dem Botenweg. Das stimmt zur Fröhlichkeit, die sich im Echo weckenden Juchzer und Jodler Luft macht, genährt von der körperlichen Frische in dieser herrlichen, Gesundheit spendenden Natur.
Noch eine Strecke weit erfreuen uns ins nicht mehr hochgebirgige Vorgelände hinaus, soweit es noch wesentlich von alpenhaftem Klima beherrscht wird, die dem letzteren angepaßten Lebensformen: die Zerstreutheit der Einzelgehöfte in noch vorwiegend für Viehhaltung verwendeter Flur, ihr Holzbau mit dem weitvorspringenden, gegen den Sturm steinbeschwerten Dach, unter dem auf zierlicher Holzgallerie die vom Regen so oft benetzten Kleidungsstücke trocknen, der Tiroler Kremphut bei beiden Geschlechtern, das Lodenwams, der kurze, das Ausschreiten nicht hemmende Frauenrock, der feste Bergschuh. Dann aber wird die Landschaft eben, das Klima minder niederschlagsreich, je mehr wir uns längs den rauschenden Alpenflüssen Iller, Lech und Inn der Donau nähern. Da wohnt ein ackerbauendes, bierbrauendes Volk in geschlossenen Siedelungen. Inmitten ihrer Felderflur liegen ansehnliche Dörfer mit hohen roten Ziegeldächern, und manche altberühmte Stadt mit ehrwürdigen, hochragenden Gotteshäusern erinnert an eine große Vergangenheit. Regensburg und Augsburg erzählen schon durch ihren Namensklang, wie hier der Germane einst römische Städte nach seiner Weise ausbaute. Die Blüte von Augsburg und dem münstergekrönten Ulm wurzelte in der vormaligen Bedeutung der süddeutschen Donauhochfläche für den Handel zwischen den Mittelmeerhäfen und dem viel früher als Ostdeutschland kulturmächtigen rheinischen Westen. Augsburg verrät durch den modernen Aufschwung seiner Webeindustrie den regeren Sinn für gewerblichen Fortschritt, der die Schwaben vom Lech westwärts überhaupt vor den behäbigeren Bayern auszeichnet.
Über alle Städte des Alpenvorlands aber kam München empor, dieses glänzende Zyklopenauge auf der breiten Stirnfläche unseres Südens, das lebensvolle Verkehrscentrum dieser Ebene, die stets berufen war zwischen Nord und Süd, Ost und West zu vermitteln, der große Getreidemarkt für die getreidearmen Alpengaue, die erste Bierbraustadt der Welt.
Bloß das Donauthal über Passau hinaus verbindet die süddeutsche Hochfläche mit Österreich, eine Vielzahl bequemer Thalwege hingegen, die durch den Jura führen, verklammern mit dem übrigen Deutschland. Sie führen uns ins südwestdeutsche Becken, ganz eingesponnen ins süddeutsche Rheinsystem, mit dem Rheinstrom von Basel bis Mainz in seiner tiefsten Rinne. Im Maingebiet wohnen die nach ihm benannten südöstlichsten Franken. Sie haben auf dem mageren Keupersandboden inmitten des Regnitzlandes unter dem Schutz der noch heute die Stadt auf steilem Felsen überragenden alten Kaiserburg ihr Nürnberg gegründet, die einzige Stadt des Reichs, die durch das erfindungsreiche Schaffen ihrer Bürger die Blüte seiner mannigfachen, durchaus nicht bodenständigen Gewerbe seit dem Mittelalter bis zur Gegenwart bewahrt hat. Sonst ist der Mainfranke werkthätiger im Anbau seines fruchtbaren Triasbodens. In der Bamberger Gegend bis gegen Schweinfurt hin bilden Hopfenberge eine Landschaftszierde, im wärmeren Unterland, so um die alte Bischofsstadt Würzburg, Weinberge. Im lieblichen Neckarland haben die Nachkommen schwäbischer Juthungen ihre Heimat zu einer Stätte harmonischer Durchdringung von Anbau und Gewerbefleiß umgeschaffen. Der Ackersegen der Felder, der glänzende Obst- und Weinertrag der Bodenabstufung bis zu den Thalsohlen des Neckargeflechts ist es nicht allein, was die Menschenfülle des Ländchens ernährt; überall sehen wir das starke Flußgefälle zu industriellen Anlagen verwertet und die Steinkohlen vom norddeutschen Rheinland auf Schienen- wie Wasserweg heranfahren zum maschinellen Großbetrieb.
Mehr gesondert nach den Bodenformen erweist sich Anbau und Gewerbe auf der süddeutschen Rheinebene gegenüber ihren beiderseitigen Einschlußgebirgen. Jene hat sich von jeher den Namen „Deutschlands Garten“ verdient bei ihrem ertragreichen Boden, ihrem milden Klima. Bis zur Pfalz hin hält der hier noch für Bootfahrt etwas zu ungestüme Rhein die Uferlande im Ost und West auseinander; deshalb waren sie trotz gleichartiger Wirtschaftsweise ihrer Bewohner staatlich immer getrennt, erst die Pfalz vermählt auch politisch die beiden Uferseiten.
Getrennt entfaltete sich die wie immer von so vielen Zufälligkeiten abhängige Geschichte des Gewerbes in den schön bewaldeten Umrahmungsgebirgen: der Schwarzwald wählte sich die Holzschnitzerei, aus der sich dann Uhrenmanufaktur und Herstellung von Musikinstrumenten, selbst kostbarer Orchestrien entwickelte, der Wasgau die Baumwollweberei, deren Hauptsitz jedoch Mülhausen blieb, wo das Vorbild der Textilindustrie der Schweiz, der Mülhausen früher angehörte, noch heute nachwirkt.
Die von Saarbrücken und Aachen bis nach Sachsen und Oberschlesien verbreiteten Steinkohlenlager bewirkten es aber, daß die moderne Großindustrie Deutschlands doch eine ganz vorwiegend norddeutsche wurde. Süddeutschland ist auch hierin dem Norden nur dort mehr angeglichen, wo der Kohlenbezug aus dem norddeutschen Rheinbezirk, zumal aus dem für den Wasservertrieb so günstig gelegenen Ruhrkohlenbecken nicht zu teuer ist. Darum sind im südwestdeutschen Becken so jugendliche Städte wie Mannheim, Ludwigshafen norddeutsch rasch gewachsen, Landstädtchen des Donaugebiets wie Straubing oder Amberg in der Oberpfalz dörflich klein geblieben.
Krupps weltberühmte Gußstahlwerke in Essen holen sich ihr Eisen aus Nähe und Ferne, selbst aus Spanien, jedoch durch ihren Kohlenbedarf sind sie an die Ruhrgegend gefesselt;verschlingen doch die Kruppschen Maschinenöfen jährlich 1¼ Millionen Tonnen Steinkohle. Älterer Bedeutung für gewerbliche Anregung der Bewohner unseres rheinischen Schiefergebirges sind allerdings die Erzvorkommen gewesen. Die Schwertfegerei von Solingen ist so alt wie die Bleicherei und Weberei an der Wupper, aus der jene gewaltige Industrie der Doppelstadt Elberfeld-Barmen mit dreimal Hunderttausend Einwohnern hervorging. Überhaupt haben die drei Faktoren, Kohlenreichtum, großer Vorrat an Eisen-, Zink- und Bleierz nebst angeerbter Neigung des Volks zu gewerblichem Verdienst, dort am Nordsaum des Schiefergebirges und ins bergisch-märkische Land hinein an der Hand der Großindustrie die größte Massenverdichtung der Deutschen gezeitigt.
Das gefeiertste Stück des Rheinthals von Bonn aufwärts bis Bingen entrollt uns das lebensvolle Bild der verjüngten Schaffensthätigkeit unseres Volkes auf fast allen Gebieten. Eng aneinander reihen sich um den verkehrsreichen Strom die schiefergedeckten Städte und Dörfer, letztere oft nur in einer einzigen Häuserzeile eingeklemmt zwischen dem grünen Rhein und den nicht hohen, aber steilen Felsen seines gewundenen Thales, deren düsteres Grau von Rebengrün und stellenweise von Eichenwald verhüllt wird. Alles atmet Frohsinn und fortschreitenden Wohlstand; hier und da schaut noch ein römischer Wachtturm ins frisch pulsierende Leben der Gegenwart, neben Bergruinen aus dem Mittelalter grüßen vornehme Landsitze, schmucke Schlösser von den Höhen. Es ist das rechte Heim des weinfröhlichen Franken, der hier seit zwei Jahrtausenden haust und seinerseits dieser gottgesegneten Thalung den Stempel seiner energischen Schaffenslust aufgeprägt hat. Doch dieselben Rheinfranken wohnen doch auch auf den plattigen Flächen zur Seite von Rhein, Mosel und Lahn; indessen wie zurückgeblieben, wie weltabgeschieden und arm, wo der naßkalte Fels- oder Thonboden der Eifel, des Hunsrücks, des Westerwalds, über den der Nordwest Regenschauer und Schneewehen treibt, die Aussaat so kümmerlich lohnt!
Ostwärts folgt das hessische Bergland, das seit alters ein fleißiges, tapferes Bauernvolk ernährt, ohne Steinkohlen- und Erzschätze im grellen Gegensatz zum Rheinland bis ins 13. Jahrhundert völlig der Städte entbehrte, auf seinen anmutigen, aussichtsreichen Basaltkuppen, wie dem Petersberg bei Fulda, der Milseburg, dem Kreuzberg der Rhön, aber alte Andachtsstätten besitzt zum Beleg des nur scheinbar barocken Satzes „Basalt macht fromm“.
Wo in den noch weiter östlichen Gliedern unseres Mittelgebirgsraumes, dem thüringischen, dem sächsischen, dem schlesischen, für den Ackerbau gut geeigneter Niederungsboden rauheren Höhen benachbart liegt, da meldet meistens schon das Fichtengrün der letzteren und die falbe Flur mit den langgezogenen Rechtecken der Äcker zu ihren Füßen, wie die Bodenerhebung die Beschäftigung der Menschen regelt. Besonders schön aber kann man eben dort bei den Bergbewohnern die Wahrheit des Satzes kennen lernen: „Not ist die Mutter der Künste!“ Läge da fetteres Erdreich, das die Waldrodung zum Feldbau lohnte, und wäre der Winter dort nicht zu lang und zu rauh, so würden die armen Leute auf dem Harz, dem Erzgebirge nicht so emsig in den lichtlosen Erdenschoß eingedrungen sein, um mit Lebensgefahr Metalladern anzuschlagen in immer höher gesteigerter Kunst, wodurch diese Gebirge zu Musterschulen des Berg- und Hüttenwesens für die ganze Welt geworden sind; es würde ebenso wenig jene großartige Fülle hausgewerblicher Industriezweige erwachsen sein, die Kunst der Glasfabrikation eine so hohe Vervollkommnung erreicht haben wie es der Fall ist vom Thüringerwald bis in die Waldgründe der Sudeten. Die Regel, daß die Volkszahl nach den höheren Gebirgsstufen sich mindert, ist durch den Bienenfleiß und die mit Kunstsinn gepaarte hochgradige Geschicklichkeit dieser Gebirgsbewohner mehrfach ins Gegenteil verkehrt worden. So leben die Erzgebirgler auf der fast keine Feldfrucht neben der Kartoffel tragenden Kammhöhe ihres Gebirges in dichteren Scharen, volkreicheren Dörfern als unten die Bauern auf dem fruchtbaren Löß des ebenen Vorlandes an der Pleiße, Mulde und Elbe. Ihre Vorfahren kamen als Bergleute auf die luftigen Höhen; als dann die Erzschätze allzubald versiegten, blieben die Nachgeborenen mit leidenschaftlicher Heimatsliebe auf der armen Gneisscholle, suchten und fanden Verdienst durch Schnitzerei, Tischlerei, Spitzenklöppeln und Feinstickerei, so daß sie mit fast chinesischer Anspruchslosigkeit bei Kartoffelkost und Blümchenkaffee ein zahlreiches, auskömmlich lebendes, sangeslustig fröhliches Völkchen wurden.
Großartiger freilich offenbart uns zu guterletzt das norddeutsche Tiefland den Sieg unserer Nation über eine von Haus aus kargende Natur. Wie hat es der Deutsche verstanden, selbst dem dürftigsten Diluvialsand in steigenden Mengen Nahrungsmittel abzugewinnen, sogar in den Mooren sich ein sauber wohnliches Obdach, ja Wohlstand zu schaffen. Eben bei der harten Arbeit, die sich Jahr um Jahr erneuert, wenn hier der Landmann sich und den Seinen das Dasein fristen will, ist der harte Menschenschlag groß geworden, der in Treue und Tüchtigkeit, Ausdauer und Kraft den Kern des preußischen Staates ausgestalten, mithin die Grundlage unseres Reiches legen half. Die Wegsamkeit der Ebene schon als solcher, die Schiffbarkeit ihrer Ströme, die Zwischenlage zwischen den Gebirgen mit ihren der Niederung versagten Kohlen und Metallen auf der einen, dem Meer auf der andern Seite erzeugte eine Entfaltung von Handel und Industrie, die im Zeitalter des Dampfer- und Eisenbahnverkehrs eine vordem ungeahnte Höhe erklomm. „Arbeit schafft Wohlstand und Macht“, das lehrt uns das Emporkommen gerade dieses Nordens unseres Vaterlandes aus den früheren ärmlichen Zuständen besonders vernehmlich. Dem Wirtschaftsfortschritt dieses Raumes vor allem, gar nicht bloß der politischen Vorrangstellung Preußens ist es beizumessen, daß das Schwergewicht des neudeutschen Reiches im Nordosten liegt. Bis tief ins Mittelalter koncentrierte sich das geistige Leben, das Aufblühen größerer Gemeinwesen hauptsächlich auf den Südwesten Deutschlands. Nunmehr ist die Pflege von Kunst und Wissenschaft bis in unsere östlichsten Grenzmarken vorgedrungen, und große wie mittlere Städte sind über unserganzes Tiefland verteilt. Sie ordnen sich namentlich in drei Reihen. Eine verfolgen wir von Aachen über Leipzig bis ins Vorland der Sudeten; sie hält sich in der Nähe des Gebirgsfußes, wo der Boden der Niederung thonhaltiger, deshalb fruchtbarer ist, und nutzt den Marktvorteil aus, wie er sich überall darbietet durch den Erzeugungsgegensatz zwischen Gebirge und Ebene. Eine zweite fällt in die große mittlere Verkehrsaxe, die zugleich ein Stück der gesamteuropäischen von Paris über Moskau ausmacht: sie besteht vorzugsweise aus Brückenorten wie das steinalte, doch ewig jugendfrische Köln, Hannover, Magdeburg, das natürliche Hauptcentrum des Verkehrs der Nordostniederung Berlin, ferner Frankfurt a. O., Posen. Die dritte befaßt die Küstenstädte, die erst durch den Kaiser Wilhelm-Kanal an einen einheitlichen, rein deutschen Schiffahrtsweg gelangten. Sie waren zum guten Teil schon zur Hansezeit Deutschlands Stolz als Organe seines Überseehandels nach England, Skandinavien, Rußland. Bei vorzugsweiser Richtung dieses Seeverkehrs über das baltische Meer mußte Lübeck das Venedig des Hansebundes werden. Nun schaut unser weltumspannend gewordener Handel naturgemäß zumeist gen Nordwest, wo in der innersten Nische des einzigen Weltmeergolfes mit deutschem Küstenanteil das deutsche London durch seine thatkräftige Bürgerschaft zum ersten Handelshafen des europäischen Festlandes entwickelt ward. Was wäre Deutschland ohne Hamburg! Aber wir dürfen hinzufügen: Was wäre Hamburg ohne Deutschland mit seiner riesenhaften Arbeitsleistung, mit seinem machtvollen Reichsschutz!
Wir Deutsche im Reich gehören eben zusammen nicht bloß durch uralte oder erst auf diesem Boden geknüpfte Verwandtschaftsbande und eine mehr denn tausendjährige gemeinsame Geschichte, nein vor allem durch unser Vaterland. Das haben wir zu Nutz und Frommen friedlichen Schaffens gemeinsam zu schirmen durch unser starkes Heer, und an der allertreusten unserer Grenzen, an der Küste, durch unsere endlich erlangte, der Kauffahrerflotte unter schwarz-weiß-roter Flagge auf allenMeeren der Welt als Schild dienende herrliche Kriegsflotte. Aber dies Vaterland fordert nicht bloß unser einmütiges Zusammenhalten als die nötige Schutzfeste unseres Daseins. Es heischt auch unsere Dankbarkeit. Ihm danken wir über alle kleinen Stammessonderungen hinaus die ernste Zucht zu Arbeit, Sparsamkeit und guter Sitte, den gemeinsamen Pulsschlag eines treuen Herzens.
Aus Natur und Geisteswelt.Sammlung wissenschaftlich-gemeinverständlicher Darstellungen aus allen Gebieten des Wissens.12 monatlich erscheinende Bändchenvon 130–160 Seiten in farbigem Umschlag zu je 1 Mark, geschmackvoll gebunden zu je 1 Mark 25 Pf.Geschmackvolle Einbanddecken werden zum Preise von 20 Pf. geliefert.Jedes Bändchen ist in sich abgeschlossen und einzeln käuflich.Die Verlagsbuchhandlung sah sich infolge der erhöhten Herstellungskosten leider genötigt, den Preis für das Bändchen um den geringfügigen Betrag von 10 Pfennig zu erhöhen. Sie wird dafür, wie es bei den letzten Bändchen bereits geschehen ist, die Ausstattung durch Abbildungen reicher gestalten und so den Wert der Bändchen, der schon in ihrer inhaltlichen Vortrefflichkeit begründet ist, womöglich noch weiter zu erhöhen suchen.Die Sammlung will dem immer größer werdenden Bedürfnis nachbildender,zugleich belehrenderundunterhaltenderLektüre entgegenkommen. 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Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Eine Darstellung der historischen Entwicklung und der kulturgeschichtlichen Bedeutung des deutschen Handwerks von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart.Das Theater.Von PrivatdozentDr.Borinskiin München. Mit 8 Bildnissen großer dramatischer Dichter. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Läßt bei der Vorführung der dramatischen Gattungen die dramatischen Muster der Völker und Zeiten thunlichst selbst reden.Die Leibesübungen und ihre Bedeutung für die Gesundheit.Von Prof.Dr.R. Zander. Mit 19 Abbildungen im Text und auf 2 Tafeln. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Will darüber aufklären, weshalb und unter welchen Umständen die Leibesübungen segensreich wirken, indem es ihr Wesen, andererseits die in Betracht kommenden Organe bespricht.Verkehrsentwicklung in Deutschland. 1800–1900.Sechs volkstümliche Vorträge über Deutschlands Eisenbahnen und Binnenwasserstraßen, ihre Entwicklung und Verwaltung, sowie ihre Bedeutung für die heutige Volkswirtschaft von Prof.Dr.Walther Lotz. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Erörtert nach einer Geschichte des Eisenbahnwesens insbesondere Tarifwesen, Binnenwasserstraßen und Wirkungen der modernen Verkehrsmittel.Die deutschen Volksstämme und Landschaften.Von Prof.Dr.O. Weise. Mit 26 Abbildungen. Geh.M.1.—, geschmackv. geb.M.1.25.Schildert, durch eine gute Auswahl von Städte-, Landschafts- und anderen Bildern unterstützt, die Eigenart der deutschen Gaue und Stämme.Ernährung und Volksnahrungsmittel.Sechs Vorträge gehalten von Prof.Dr.Johannes Frentzel. Mit 6 Abbildungen im Text und 2 Tafeln. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Behandelt die Ernährungslehre, den Verdauungsapparat und die Zubereitung der Nahrungsmittel, die einzeln ausführliche Besprechung erfahren.Aufgaben und Ziele des Menschenlebens.VonDr.J. Unoldin München. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Beantwortet die Frage: Giebt es keine bindenden Regeln des menschlichen Handelns? in zuversichtlich bejahender, zugleich wohlbegründeter Weise.Der Kampf zwischen Mensch und Tier.Von Prof.Dr.Karl Eckstein. Mit 31 Abbild. i. T. Geh.M.1.—, geschmackv. geb.M.1.25.Der hohe wirtschaftliche Bedeutung beanspruchende Kampf erhält eine eingehende, ebenso interessante wie lehrreiche Darstellung.Am sausenden Webstuhl der Zeit.Übersicht der Wirkungen der Entwicklung der Naturwissenschaften u. der Technik. VonLaunhardt, Geh. Reg.-Rat, Prof. a. d. Techn. Hochschule zu Hannover. Mit vielen Abbild. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Heute, wo wir in denNaturwissenschaften und der Technikeinen alle vergangenen Zeiten weit überragenden Standpunkt einnehmen, istein Rückblick auf ihre Entwicklung, wie sie das vorliegende Bändchen in geistreichen Ausführungen giebt, gewiß vielen willkommen. Indem er sie den Weltwundern der Alten gegenüberstellt, weiß der Verfasser treffend das Wesender Wunder unserer Zeitklar zu stellen. Vorbereitet durch naturwissenschaftliche Entdeckungen, diedie Sinne verschärfen und vervollkommnen, haben diese Erfindungen unsereHerrschaft über den Raumin ungeahnter Weise ausgebreitet, die modernen Schußwaffen wie die Fernrohre, die Eisenbahnen, die Dampfschiffe und die Luftschiffe. Eine eingehende Darstellung erfährt insbesonderedie Entwicklung des Eisenbahnwesens. Im letzten der Vorträge werden die meistens zu entgegengesetzten Erscheinungen führendenWirkungen der Verkehrsvervollkommnungdargestellt.Das Eisenhüttenwesenerläutert in acht Vorträgen von Prof.Dr.H. Wedding. Mit 12 Figuren im Text. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Das Eisen ist dasunentbehrlichste Metall, ohne dessen Gebrauch das gegenwärtige Leben gebildeter Völker nicht zu denken ist. Wie von jedem gebildeten Menschen erwartet werden darf, daß er weiß, auf welche Weise Brot hergestellt wird, so sollte auch von jedemeine wenigstens allgemeine Kenntnis der Vorgänge vorausgesetzt werden dürfen, vermittelst derer Eisen erzeugt und in seine Gebrauchsformen gebracht wird. Das ist der Gegenstand der Eisenhüttenkunde. In den vorliegenden acht Vorträgen wird das Eisenhüttenwesen in gemeinfaßlicher Weise von einem der bedeutendsten Fachmänner erörtert.Die ständischen und sozialen Kämpfe in der römischen Republik.VonLeo Bloch. Geh.M.1.—, geschmackv. geb.M.1.25.Es giebt schwerlich einen gleich interessanten und gleich bedeutungsvollen Vorgang in der Weltgeschichte wie dieEntwicklung der römischen Weltmacht.Die sozialen Erscheinungen, die innerenKämpfe der Stände, unter denen sich die Entwicklung vollzieht und die in erster LinieagrarischenCharakter tragen, haben aber für uns heute besonderes Interesse, und so ist eine — von allem philologischen Detail absehende gemeinverständliche Darstellung dieser Kämpfe wohlberechtigt, wie sie das vorliegende Bändchen giebt.Einführung in die Theorie und den Bau der neueren Wärmekraftmaschinen.Von IngenieurRichard Vater. Mit zahlreichen Abbildungen. Geh.M.1.—, geschmackv. geb.M.1.25.Das Verständnis der immer wichtiger werdendenneueren Wärmekraftmaschinen, das heißt der Gas-, Petroleum- und Benzinmaschinen, will dies Bändchen einem weiteren Kreise zugänglich machen, sowohl dem Nichtfachmanne, wie demjenigen, der mit geringerer Vorbildung in engere oder losere Berührung mit den Maschinen gelangte, Interesse und Verständnis für die Sache erwecken. Der Zweck des Bändchens ist somit nicht ein rein technischer, sondern zugleich ein allgemein bildender. Nach einer Gegenüberstellung derälterenundneueren Wärmekraftmaschinenwird zunächst dieGasmaschinebehandelt, dann diePetroleum- und Benzinmaschinen; zum Schlusse wird auf die neueste Wärmekraftmaschine, auf dieMaschine von Diesel, etwas näher eingegangen.Das Licht und die Farben.Sechs Vorträge, gehalten im Volkshochschulverein München. Von ProfessorDr.L. Graetz. Mit 113 Abbildungen. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Die Vorträge gehen von den im Druck durch die Abbildungen ersetztenwichtigsten optischen Erscheinungenaus, aus denen sie dieGesetze des Lichtesherauszuziehen und dadurch, schrittweise vom Einfacheren zum Komplizierteren fortschreitend, immer tiefer in das Wesen des Lichtes einzudringen suchen. Ausgehend zunächst von den einfachsten Erscheinungen der scheinbargeradlinigen Ausbreitung, Zurückwerfung und Brechung des Lichteswird dann dasWesen der Farbenbehandelt. Die Frage nach der Natur der Seifenblasenfarben leitet zur Einführung in dieWellennatur des Lichtes. Danach wendet sich die Darstellung derPhotographiezu. Die letzte Vorlesung endlich macht dieEinsichten in die Natur des Lichtes präziser, indem sie das Licht als eine spezielle elektrische Erscheinung anschließt an das große Gebiet derElektrizität.Der Bau des Weltalls.Von Prof.Dr.J. Scheiner. Mit zahlreichen Abbildungen. Geh.M.1.—, geschmackv. geb.M.1.25.Dieses Bändchen beabsichtigt, in allgemeinverständlicher Darstellung in das Hauptproblem der Astronomie, das auf lebhaftestes Interesse bei einem jeden Menschen rechnen darf,die Erkenntnis des Weltalls, einzuführen. Das erste Kapitel ist der Aufgabe gewidmet, den Leser an diewirklichen Verhältnisse von Raum und Zeit im Weltallzu gewöhnen, ihm hierüber eine klare Anschauung zu ermöglichen, die unbedingt zum Verständnis des Ganzen erforderlich ist. Das zweite Kapitel lehrt, wiedas Weltall von der Erde aus erscheint; die drei folgenden Kapitel sind deminneren Bau des Weltallsgewidmet, d. h. in ihnen ist die Struktur derselbständigen Himmelskörpermit Hilfe der Spektralanalyse auseinandergesetzt. Das letzte Kapitel giebt als Schlußstein eine Lösung der Frage über dieäußere Konstitutionder Fixsternwelt.Die Metalle.Von Prof.Dr.K. Scheid. Reich illustriert. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Das Bändchen will, ohne daß irgend welche Kenntnisse der Chemie und Gesteinkunde vorausgesetzt werden, eine Erklärung geben, wie dieMetalle in der Erdesich als Erze abgelagert haben mögen und wie die Erze sich indas reine Metallumwandeln lassen; wie die Metalle auf denHüttenwerkendargestellt werden, ist unter Beigabe von Abbildungen erklärt. In den letzten Abschnitten werden sodann die Metalle hinsichtlich ihrerEigenschaften verglichenund dasAllgemeine über Darstellung und Verarbeitungzusammenfassend erklärt.Meeresforschung und Meeresleben.VonDr.Janson. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Gerade jetzt, zu einer Zeit, wo unser deutsches Volk seine Blicke weit hinaus in die Ferne richtet, erschien eine den Absichten der Sammlung entsprechend im engsten Rahmen gehaltene Zusammenfassung der hauptsächlichen Erfolge und der zunächst ins Auge genommenen Ziele dermodernen systematischen Meeresuntersuchung. — Einer kurzen Darstellung derEntwicklungsgeschichteder modernen Meeresforschung und ihrer Ziele folgt eine Betrachtung derVerteilung von Wasser und Landauf der Erde, derTiefen des Meeres, derErhebungenseines Bodens und der ihn bedeckendenAblagerungen. Daran schließt sich eine Behandlung der physikalischen und chemischen Verhältnisse desMeerwassersan. Den Schluß bildet eine kurze Beschreibung derwichtigsten Organismen des Meeres, der Pflanzen und Tiere, der Werkzeuge und Methoden ihresFangesund ihrerAnpassungserscheinungenan die so eigenartigen Lebensverhältnisse der Ozeane.Die moderne Heilwissenschaft.Wesen und Grenzen des ärztlichen Wissens. VonDr.E. Biernacki. Deutsch vonDr.S. Ebel, Badearzt in Gräfenberg. Geh.M.1.—, geschmackv. geb.M.1.25.Die Abhandlung bezweckt, in den Inhalt des ärztlichen Wissens und Könnens von einem allgemeineren Standpunkte aus einzuführen. Sie behandelt diegeschichtliche Entwicklung der medizinischen Grundbegriffe, die Leistungsfähigkeit und die Fortschritte der modernen Heilkunst, die Beziehungen zwischen der Diagnose und der Behandlung der Krankheit, sowie die Grenzen der modernen Diagnostik in allgemein verständlicher Weise. Eine ausführliche Besprechung erfährt insbesondere auch das kulturgeschichtlich so interessantemedizinische Sektenwesen(Homöopathie, Volksmedizin u. Naturheilkunde u. s. w.).Das Zeitalter der Entdeckungen.Von Prof.Dr.S. Güntherin München. Mit einer Weltkarte. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Wenig Zeitalter dürfen heute, wo kühne Forschungsreisen unsere Teilnahme und Bewunderung immer aufs neue erwecken, wir immer lebhafteren Anteil an der Nutzbarmachung neuer Entdeckungen nehmen, wohl in weiteren Kreisen auf so lebhaftes Interesse rechnen, wie das Entdeckungszeitalter. Von einerÜbersicht über den geographischen Wissensstand des Altertums und Mittelaltersausgehend, behandelt der Verfasser dann das Entdeckungszeitalter im engeren Sinne, von dem AuftretenHeinrichs des Seefahrers, des ersten zielbewußten Organisators der Entdeckungsarbeit, bis zu den Bestrebungen der germanischen Völker, um Asien oder Amerika herum einen neuenSeeweg nach Indienzu finden; die Auffindung des Weges um dasKap der guten Hoffnungund die Begründung derportugiesischen Kolonialherrschaftin Asien, sodann die Fahrten desColumbus, die Erdumsegelung vonMagalhaẽs, die Entdeckungen und Eroberungen derSpanier in Süd-, Mittel- und Nordamerikaund endlich das Hervortreten derfranzösischen, britischen und holländischen Seefahrer.Schöpfungen der Ingenieurtechnik der Neuzeit.Von BauinspektorCurt Merckel. Mit zahlr. Abbild. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Die „Schöpfungen der Ingenieurtechnik der Neuzeit“ dürfen heute auf ein weites Interesse rechnen. Das vorliegende Bändchen führt eine Reihe vonhervorragenden Ingenieurbauten aus dem Gebiete des Verkehrsvor; dieGebirgsbahnen, dieBergbahnen, dietranskaspische und transsibirische Eisenbahn, sowie diechinesischen Eisenbahnengelangen zur Besprechung; die Vorläufer der Gebirgsbahnen, die bedeutendenGebirgsstraßen der Schweiz und Tirols, anderseits die großen inAsienbereits entstandenen oder in der Ausführung begriffenen und projektiertenEisenbahnverbindungenwerden eingehend geschildert, endlich in kurzen Zügen diemodernen Kanal- und Hafenbautenmit den bereits zur Ausführung gekommenen Neuerungen oder den im Entwicklungsstadium befindlichen Umgestaltungen behandelt.Die fünf Sinne des Menschen.VonDr.Jos. Clem. Kreibigin Wien. Mit 29 Abbild. im Text. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Der Verfasser sucht die Fragen über dieBedeutung, Anzahl, Benennung und Leistungen der Sinnein gemeinfaßlicher Weise zu beantworten. Nach einer kurzen allgemeinen Charakteristik des einzelnen Sinnesgebietes bringt er zunächstdas Organ und seine Funktionsweise, dann dieals Reiz wirkenden äußeren Ursachenund zuletzt denInhalt, die Stärke, das räumliche und zeitliche Merkmal der Empfindungenzur Besprechung. Am ausführlichsten behandelt er denGehör- und Gesichtssinn, insbesondere die Gebiete derTöne und Farben. Überall verwertet er maßvoll und selbständig dieneuesten Ergebnisse der Wissenschaft.Weitere Bändchen befinden sich in Vorbereitung.
Aus Natur und Geisteswelt.
Sammlung wissenschaftlich-gemeinverständlicher Darstellungen aus allen Gebieten des Wissens.
12 monatlich erscheinende Bändchen
von 130–160 Seiten in farbigem Umschlag zu je 1 Mark, geschmackvoll gebunden zu je 1 Mark 25 Pf.
Geschmackvolle Einbanddecken werden zum Preise von 20 Pf. geliefert.
Jedes Bändchen ist in sich abgeschlossen und einzeln käuflich.
Die Verlagsbuchhandlung sah sich infolge der erhöhten Herstellungskosten leider genötigt, den Preis für das Bändchen um den geringfügigen Betrag von 10 Pfennig zu erhöhen. Sie wird dafür, wie es bei den letzten Bändchen bereits geschehen ist, die Ausstattung durch Abbildungen reicher gestalten und so den Wert der Bändchen, der schon in ihrer inhaltlichen Vortrefflichkeit begründet ist, womöglich noch weiter zu erhöhen suchen.
Die Sammlung will dem immer größer werdenden Bedürfnis nachbildender,zugleich belehrenderundunterhaltenderLektüre entgegenkommen. Sie bietet daher in einzelnen in sich abgeschlossenen Bändchen in sorgsamer Auswahl Darstellungen kleinerer wichtiger Gebiete aus allen Zweigen des Wissens und damit eine Lektüre, die aufwirklich allgemeines Interesserechnen kann.
Eine erschöpfende allgemeinverständliche Behandlung des Stoffes soll auf wissenschaftlicher Grundlage ruhen, die die Mitwirkung angesehener und bewährter Fachmänner gewährleistet. So wird eineLektüregeboten, diewirkliche Befriedigungunddauernden Nutzenverspricht.
Wie derInhalt, so soll auch in jeder Weise den Zweck der Sammlung erreichen helfen die trotz desbilligen Preises sorgfältigste Ausstattung: die inbester Ausführung beigegebenen Abbildungen, der mittrefflicher Zeichnung versehene Umschlag, dergeschmackvolle Einband.
Es erschienen bereits:
Acht Vorträge aus der Gesundheitslehre.Von Prof.Dr.H. Buchner. Mit zahlr. Abb. i. T. Geh.M.1.—, geschmackv. geb.M.1.25.Unterrichtet in klarer und überaus fesselnder Darstellung über alle wichtigen Fragen der Hygiene.Soziale Bewegungen und Theorien bis zur modernen Arbeiterbewegung.VonG. Maier. Geh.M.1.—, geschmackv. geb.M.1.25.Will auf historischem Wege in die Wirtschaftslehre einführen, den Sinn für soziale Fragen wecken und klären.Bau und Leben des Tieres.VonDr.W. Haacke. Mit zahlreichen Abbildungen im Text. Geh.M.1.—, geschmackv. geb.M.1.25.Vermag zu einem besseren Verständnis unserer Umgebung, unserer Freunde in Haus und Hof, in Feld und Wald zu führen.Schrift- und Buchwesen in alter und neuer Zeit.Von Prof.Dr.O. Weise. Reich illustr. Geh.M.1.—, geschmackv. geb.M.1.25.Verfolgt durch mehr als vier Jahrtausende Schrift-, Brief- und Zeitungswesen, Buchhandel und Bibliotheken.Palästina und seine Geschichte.Sechs volkstümliche Vorträge von Prof.Dr.von Soden. Mit zwei Karten und einem Plan von Jerusalem. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Ein Bild nicht nur des Landes selbst, sondern auch alles dessen, was aus ihm hervor- oder über es hingegangen ist im Laufe der Jahrhunderte.Luft, Wasser, Licht und Wärme.Acht Vorträge aus der Experimental-Chemie. Von Prof.Dr.R. Blochmann. Mit 103 Abbildungen im Text. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Führt unter besonderer Berücksichtigung der alltäglichen Erscheinungen des praktischen Lebens in das Verständnis der chemischen Erscheinungen ein.Deutsche Baukunst im Mittelalter.Von Prof.Dr.A. Matthaei. Mit zahlr. Abb. i. T. Geh.M.1.—, geschmackv. geb.M.1.25.Will mit der Darstellung der Entwicklung der deutschen Baukunst des Mittelalters zugleich über das Wesen der Baukunst als Kunst aufklären.Das deutsche Volkslied.Über Wesen und Werden des deutschen Volksgesanges. Von PrivatdozentDr.J. W. Bruinier. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Einer der wichtigsten Erscheinungen deutschen Volkslebens gewidmet, nicht zu steifer akademischer Erörterung, sondern zu herzlich warmer Schilderung.Neuere Fortschritte auf dem Gebiete der Elektrizität.Von Prof.Dr.Richarz. Mit 94 Abbildungen im Text. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Behandelt leicht verständlich, zugleich aber für jeden Fachmann interessant, die neuesten vielbesprochenen Fortschritte auf elektrischem Gebiete.Unsere wichtigsten Kulturpflanzen.Von PrivatdozentDr.Giesenhagenin München. Mit zahlreichen Abbildungen im Text. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Vermittelt durch die Schilderung der wichtigsten Kultur der Getreidepflanzen zugleich in anschaulicher Form allgemeine botanische Kenntnisse.Das deutsche Handwerk in seiner kulturgeschichtlichen Entwicklung.VonDr.Ed. Otto. Mit 27 Abbildungen auf 8 Tafeln. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Eine Darstellung der historischen Entwicklung und der kulturgeschichtlichen Bedeutung des deutschen Handwerks von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart.Das Theater.Von PrivatdozentDr.Borinskiin München. Mit 8 Bildnissen großer dramatischer Dichter. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Läßt bei der Vorführung der dramatischen Gattungen die dramatischen Muster der Völker und Zeiten thunlichst selbst reden.Die Leibesübungen und ihre Bedeutung für die Gesundheit.Von Prof.Dr.R. Zander. Mit 19 Abbildungen im Text und auf 2 Tafeln. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Will darüber aufklären, weshalb und unter welchen Umständen die Leibesübungen segensreich wirken, indem es ihr Wesen, andererseits die in Betracht kommenden Organe bespricht.Verkehrsentwicklung in Deutschland. 1800–1900.Sechs volkstümliche Vorträge über Deutschlands Eisenbahnen und Binnenwasserstraßen, ihre Entwicklung und Verwaltung, sowie ihre Bedeutung für die heutige Volkswirtschaft von Prof.Dr.Walther Lotz. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Erörtert nach einer Geschichte des Eisenbahnwesens insbesondere Tarifwesen, Binnenwasserstraßen und Wirkungen der modernen Verkehrsmittel.Die deutschen Volksstämme und Landschaften.Von Prof.Dr.O. Weise. Mit 26 Abbildungen. Geh.M.1.—, geschmackv. geb.M.1.25.Schildert, durch eine gute Auswahl von Städte-, Landschafts- und anderen Bildern unterstützt, die Eigenart der deutschen Gaue und Stämme.Ernährung und Volksnahrungsmittel.Sechs Vorträge gehalten von Prof.Dr.Johannes Frentzel. Mit 6 Abbildungen im Text und 2 Tafeln. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Behandelt die Ernährungslehre, den Verdauungsapparat und die Zubereitung der Nahrungsmittel, die einzeln ausführliche Besprechung erfahren.Aufgaben und Ziele des Menschenlebens.VonDr.J. Unoldin München. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Beantwortet die Frage: Giebt es keine bindenden Regeln des menschlichen Handelns? in zuversichtlich bejahender, zugleich wohlbegründeter Weise.Der Kampf zwischen Mensch und Tier.Von Prof.Dr.Karl Eckstein. Mit 31 Abbild. i. T. Geh.M.1.—, geschmackv. geb.M.1.25.Der hohe wirtschaftliche Bedeutung beanspruchende Kampf erhält eine eingehende, ebenso interessante wie lehrreiche Darstellung.Am sausenden Webstuhl der Zeit.Übersicht der Wirkungen der Entwicklung der Naturwissenschaften u. der Technik. VonLaunhardt, Geh. Reg.-Rat, Prof. a. d. Techn. Hochschule zu Hannover. Mit vielen Abbild. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Heute, wo wir in denNaturwissenschaften und der Technikeinen alle vergangenen Zeiten weit überragenden Standpunkt einnehmen, istein Rückblick auf ihre Entwicklung, wie sie das vorliegende Bändchen in geistreichen Ausführungen giebt, gewiß vielen willkommen. Indem er sie den Weltwundern der Alten gegenüberstellt, weiß der Verfasser treffend das Wesender Wunder unserer Zeitklar zu stellen. Vorbereitet durch naturwissenschaftliche Entdeckungen, diedie Sinne verschärfen und vervollkommnen, haben diese Erfindungen unsereHerrschaft über den Raumin ungeahnter Weise ausgebreitet, die modernen Schußwaffen wie die Fernrohre, die Eisenbahnen, die Dampfschiffe und die Luftschiffe. Eine eingehende Darstellung erfährt insbesonderedie Entwicklung des Eisenbahnwesens. Im letzten der Vorträge werden die meistens zu entgegengesetzten Erscheinungen führendenWirkungen der Verkehrsvervollkommnungdargestellt.Das Eisenhüttenwesenerläutert in acht Vorträgen von Prof.Dr.H. Wedding. Mit 12 Figuren im Text. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Das Eisen ist dasunentbehrlichste Metall, ohne dessen Gebrauch das gegenwärtige Leben gebildeter Völker nicht zu denken ist. Wie von jedem gebildeten Menschen erwartet werden darf, daß er weiß, auf welche Weise Brot hergestellt wird, so sollte auch von jedemeine wenigstens allgemeine Kenntnis der Vorgänge vorausgesetzt werden dürfen, vermittelst derer Eisen erzeugt und in seine Gebrauchsformen gebracht wird. Das ist der Gegenstand der Eisenhüttenkunde. In den vorliegenden acht Vorträgen wird das Eisenhüttenwesen in gemeinfaßlicher Weise von einem der bedeutendsten Fachmänner erörtert.Die ständischen und sozialen Kämpfe in der römischen Republik.VonLeo Bloch. Geh.M.1.—, geschmackv. geb.M.1.25.Es giebt schwerlich einen gleich interessanten und gleich bedeutungsvollen Vorgang in der Weltgeschichte wie dieEntwicklung der römischen Weltmacht.Die sozialen Erscheinungen, die innerenKämpfe der Stände, unter denen sich die Entwicklung vollzieht und die in erster LinieagrarischenCharakter tragen, haben aber für uns heute besonderes Interesse, und so ist eine — von allem philologischen Detail absehende gemeinverständliche Darstellung dieser Kämpfe wohlberechtigt, wie sie das vorliegende Bändchen giebt.Einführung in die Theorie und den Bau der neueren Wärmekraftmaschinen.Von IngenieurRichard Vater. Mit zahlreichen Abbildungen. Geh.M.1.—, geschmackv. geb.M.1.25.Das Verständnis der immer wichtiger werdendenneueren Wärmekraftmaschinen, das heißt der Gas-, Petroleum- und Benzinmaschinen, will dies Bändchen einem weiteren Kreise zugänglich machen, sowohl dem Nichtfachmanne, wie demjenigen, der mit geringerer Vorbildung in engere oder losere Berührung mit den Maschinen gelangte, Interesse und Verständnis für die Sache erwecken. Der Zweck des Bändchens ist somit nicht ein rein technischer, sondern zugleich ein allgemein bildender. Nach einer Gegenüberstellung derälterenundneueren Wärmekraftmaschinenwird zunächst dieGasmaschinebehandelt, dann diePetroleum- und Benzinmaschinen; zum Schlusse wird auf die neueste Wärmekraftmaschine, auf dieMaschine von Diesel, etwas näher eingegangen.Das Licht und die Farben.Sechs Vorträge, gehalten im Volkshochschulverein München. Von ProfessorDr.L. Graetz. Mit 113 Abbildungen. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Die Vorträge gehen von den im Druck durch die Abbildungen ersetztenwichtigsten optischen Erscheinungenaus, aus denen sie dieGesetze des Lichtesherauszuziehen und dadurch, schrittweise vom Einfacheren zum Komplizierteren fortschreitend, immer tiefer in das Wesen des Lichtes einzudringen suchen. Ausgehend zunächst von den einfachsten Erscheinungen der scheinbargeradlinigen Ausbreitung, Zurückwerfung und Brechung des Lichteswird dann dasWesen der Farbenbehandelt. Die Frage nach der Natur der Seifenblasenfarben leitet zur Einführung in dieWellennatur des Lichtes. Danach wendet sich die Darstellung derPhotographiezu. Die letzte Vorlesung endlich macht dieEinsichten in die Natur des Lichtes präziser, indem sie das Licht als eine spezielle elektrische Erscheinung anschließt an das große Gebiet derElektrizität.Der Bau des Weltalls.Von Prof.Dr.J. Scheiner. Mit zahlreichen Abbildungen. Geh.M.1.—, geschmackv. geb.M.1.25.Dieses Bändchen beabsichtigt, in allgemeinverständlicher Darstellung in das Hauptproblem der Astronomie, das auf lebhaftestes Interesse bei einem jeden Menschen rechnen darf,die Erkenntnis des Weltalls, einzuführen. Das erste Kapitel ist der Aufgabe gewidmet, den Leser an diewirklichen Verhältnisse von Raum und Zeit im Weltallzu gewöhnen, ihm hierüber eine klare Anschauung zu ermöglichen, die unbedingt zum Verständnis des Ganzen erforderlich ist. Das zweite Kapitel lehrt, wiedas Weltall von der Erde aus erscheint; die drei folgenden Kapitel sind deminneren Bau des Weltallsgewidmet, d. h. in ihnen ist die Struktur derselbständigen Himmelskörpermit Hilfe der Spektralanalyse auseinandergesetzt. Das letzte Kapitel giebt als Schlußstein eine Lösung der Frage über dieäußere Konstitutionder Fixsternwelt.Die Metalle.Von Prof.Dr.K. Scheid. Reich illustriert. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Das Bändchen will, ohne daß irgend welche Kenntnisse der Chemie und Gesteinkunde vorausgesetzt werden, eine Erklärung geben, wie dieMetalle in der Erdesich als Erze abgelagert haben mögen und wie die Erze sich indas reine Metallumwandeln lassen; wie die Metalle auf denHüttenwerkendargestellt werden, ist unter Beigabe von Abbildungen erklärt. In den letzten Abschnitten werden sodann die Metalle hinsichtlich ihrerEigenschaften verglichenund dasAllgemeine über Darstellung und Verarbeitungzusammenfassend erklärt.Meeresforschung und Meeresleben.VonDr.Janson. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Gerade jetzt, zu einer Zeit, wo unser deutsches Volk seine Blicke weit hinaus in die Ferne richtet, erschien eine den Absichten der Sammlung entsprechend im engsten Rahmen gehaltene Zusammenfassung der hauptsächlichen Erfolge und der zunächst ins Auge genommenen Ziele dermodernen systematischen Meeresuntersuchung. — Einer kurzen Darstellung derEntwicklungsgeschichteder modernen Meeresforschung und ihrer Ziele folgt eine Betrachtung derVerteilung von Wasser und Landauf der Erde, derTiefen des Meeres, derErhebungenseines Bodens und der ihn bedeckendenAblagerungen. Daran schließt sich eine Behandlung der physikalischen und chemischen Verhältnisse desMeerwassersan. Den Schluß bildet eine kurze Beschreibung derwichtigsten Organismen des Meeres, der Pflanzen und Tiere, der Werkzeuge und Methoden ihresFangesund ihrerAnpassungserscheinungenan die so eigenartigen Lebensverhältnisse der Ozeane.Die moderne Heilwissenschaft.Wesen und Grenzen des ärztlichen Wissens. VonDr.E. Biernacki. Deutsch vonDr.S. Ebel, Badearzt in Gräfenberg. Geh.M.1.—, geschmackv. geb.M.1.25.Die Abhandlung bezweckt, in den Inhalt des ärztlichen Wissens und Könnens von einem allgemeineren Standpunkte aus einzuführen. Sie behandelt diegeschichtliche Entwicklung der medizinischen Grundbegriffe, die Leistungsfähigkeit und die Fortschritte der modernen Heilkunst, die Beziehungen zwischen der Diagnose und der Behandlung der Krankheit, sowie die Grenzen der modernen Diagnostik in allgemein verständlicher Weise. Eine ausführliche Besprechung erfährt insbesondere auch das kulturgeschichtlich so interessantemedizinische Sektenwesen(Homöopathie, Volksmedizin u. Naturheilkunde u. s. w.).Das Zeitalter der Entdeckungen.Von Prof.Dr.S. Güntherin München. Mit einer Weltkarte. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Wenig Zeitalter dürfen heute, wo kühne Forschungsreisen unsere Teilnahme und Bewunderung immer aufs neue erwecken, wir immer lebhafteren Anteil an der Nutzbarmachung neuer Entdeckungen nehmen, wohl in weiteren Kreisen auf so lebhaftes Interesse rechnen, wie das Entdeckungszeitalter. Von einerÜbersicht über den geographischen Wissensstand des Altertums und Mittelaltersausgehend, behandelt der Verfasser dann das Entdeckungszeitalter im engeren Sinne, von dem AuftretenHeinrichs des Seefahrers, des ersten zielbewußten Organisators der Entdeckungsarbeit, bis zu den Bestrebungen der germanischen Völker, um Asien oder Amerika herum einen neuenSeeweg nach Indienzu finden; die Auffindung des Weges um dasKap der guten Hoffnungund die Begründung derportugiesischen Kolonialherrschaftin Asien, sodann die Fahrten desColumbus, die Erdumsegelung vonMagalhaẽs, die Entdeckungen und Eroberungen derSpanier in Süd-, Mittel- und Nordamerikaund endlich das Hervortreten derfranzösischen, britischen und holländischen Seefahrer.Schöpfungen der Ingenieurtechnik der Neuzeit.Von BauinspektorCurt Merckel. Mit zahlr. Abbild. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Die „Schöpfungen der Ingenieurtechnik der Neuzeit“ dürfen heute auf ein weites Interesse rechnen. Das vorliegende Bändchen führt eine Reihe vonhervorragenden Ingenieurbauten aus dem Gebiete des Verkehrsvor; dieGebirgsbahnen, dieBergbahnen, dietranskaspische und transsibirische Eisenbahn, sowie diechinesischen Eisenbahnengelangen zur Besprechung; die Vorläufer der Gebirgsbahnen, die bedeutendenGebirgsstraßen der Schweiz und Tirols, anderseits die großen inAsienbereits entstandenen oder in der Ausführung begriffenen und projektiertenEisenbahnverbindungenwerden eingehend geschildert, endlich in kurzen Zügen diemodernen Kanal- und Hafenbautenmit den bereits zur Ausführung gekommenen Neuerungen oder den im Entwicklungsstadium befindlichen Umgestaltungen behandelt.Die fünf Sinne des Menschen.VonDr.Jos. Clem. Kreibigin Wien. Mit 29 Abbild. im Text. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.Der Verfasser sucht die Fragen über dieBedeutung, Anzahl, Benennung und Leistungen der Sinnein gemeinfaßlicher Weise zu beantworten. Nach einer kurzen allgemeinen Charakteristik des einzelnen Sinnesgebietes bringt er zunächstdas Organ und seine Funktionsweise, dann dieals Reiz wirkenden äußeren Ursachenund zuletzt denInhalt, die Stärke, das räumliche und zeitliche Merkmal der Empfindungenzur Besprechung. Am ausführlichsten behandelt er denGehör- und Gesichtssinn, insbesondere die Gebiete derTöne und Farben. Überall verwertet er maßvoll und selbständig dieneuesten Ergebnisse der Wissenschaft.
Acht Vorträge aus der Gesundheitslehre.Von Prof.Dr.H. Buchner. Mit zahlr. Abb. i. T. Geh.M.1.—, geschmackv. geb.M.1.25.
Unterrichtet in klarer und überaus fesselnder Darstellung über alle wichtigen Fragen der Hygiene.
Soziale Bewegungen und Theorien bis zur modernen Arbeiterbewegung.VonG. Maier. Geh.M.1.—, geschmackv. geb.M.1.25.
Will auf historischem Wege in die Wirtschaftslehre einführen, den Sinn für soziale Fragen wecken und klären.
Bau und Leben des Tieres.VonDr.W. Haacke. Mit zahlreichen Abbildungen im Text. Geh.M.1.—, geschmackv. geb.M.1.25.
Vermag zu einem besseren Verständnis unserer Umgebung, unserer Freunde in Haus und Hof, in Feld und Wald zu führen.
Schrift- und Buchwesen in alter und neuer Zeit.Von Prof.Dr.O. Weise. Reich illustr. Geh.M.1.—, geschmackv. geb.M.1.25.
Verfolgt durch mehr als vier Jahrtausende Schrift-, Brief- und Zeitungswesen, Buchhandel und Bibliotheken.
Palästina und seine Geschichte.Sechs volkstümliche Vorträge von Prof.Dr.von Soden. Mit zwei Karten und einem Plan von Jerusalem. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.
Ein Bild nicht nur des Landes selbst, sondern auch alles dessen, was aus ihm hervor- oder über es hingegangen ist im Laufe der Jahrhunderte.
Luft, Wasser, Licht und Wärme.Acht Vorträge aus der Experimental-Chemie. Von Prof.Dr.R. Blochmann. Mit 103 Abbildungen im Text. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.
Führt unter besonderer Berücksichtigung der alltäglichen Erscheinungen des praktischen Lebens in das Verständnis der chemischen Erscheinungen ein.
Deutsche Baukunst im Mittelalter.Von Prof.Dr.A. Matthaei. Mit zahlr. Abb. i. T. Geh.M.1.—, geschmackv. geb.M.1.25.
Will mit der Darstellung der Entwicklung der deutschen Baukunst des Mittelalters zugleich über das Wesen der Baukunst als Kunst aufklären.
Das deutsche Volkslied.Über Wesen und Werden des deutschen Volksgesanges. Von PrivatdozentDr.J. W. Bruinier. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.
Einer der wichtigsten Erscheinungen deutschen Volkslebens gewidmet, nicht zu steifer akademischer Erörterung, sondern zu herzlich warmer Schilderung.
Neuere Fortschritte auf dem Gebiete der Elektrizität.Von Prof.Dr.Richarz. Mit 94 Abbildungen im Text. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.
Behandelt leicht verständlich, zugleich aber für jeden Fachmann interessant, die neuesten vielbesprochenen Fortschritte auf elektrischem Gebiete.
Unsere wichtigsten Kulturpflanzen.Von PrivatdozentDr.Giesenhagenin München. Mit zahlreichen Abbildungen im Text. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.
Vermittelt durch die Schilderung der wichtigsten Kultur der Getreidepflanzen zugleich in anschaulicher Form allgemeine botanische Kenntnisse.
Das deutsche Handwerk in seiner kulturgeschichtlichen Entwicklung.VonDr.Ed. Otto. Mit 27 Abbildungen auf 8 Tafeln. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.
Eine Darstellung der historischen Entwicklung und der kulturgeschichtlichen Bedeutung des deutschen Handwerks von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart.
Das Theater.Von PrivatdozentDr.Borinskiin München. Mit 8 Bildnissen großer dramatischer Dichter. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.
Läßt bei der Vorführung der dramatischen Gattungen die dramatischen Muster der Völker und Zeiten thunlichst selbst reden.
Die Leibesübungen und ihre Bedeutung für die Gesundheit.Von Prof.Dr.R. Zander. Mit 19 Abbildungen im Text und auf 2 Tafeln. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.
Will darüber aufklären, weshalb und unter welchen Umständen die Leibesübungen segensreich wirken, indem es ihr Wesen, andererseits die in Betracht kommenden Organe bespricht.
Verkehrsentwicklung in Deutschland. 1800–1900.Sechs volkstümliche Vorträge über Deutschlands Eisenbahnen und Binnenwasserstraßen, ihre Entwicklung und Verwaltung, sowie ihre Bedeutung für die heutige Volkswirtschaft von Prof.Dr.Walther Lotz. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.
Erörtert nach einer Geschichte des Eisenbahnwesens insbesondere Tarifwesen, Binnenwasserstraßen und Wirkungen der modernen Verkehrsmittel.
Die deutschen Volksstämme und Landschaften.Von Prof.Dr.O. Weise. Mit 26 Abbildungen. Geh.M.1.—, geschmackv. geb.M.1.25.
Schildert, durch eine gute Auswahl von Städte-, Landschafts- und anderen Bildern unterstützt, die Eigenart der deutschen Gaue und Stämme.
Ernährung und Volksnahrungsmittel.Sechs Vorträge gehalten von Prof.Dr.Johannes Frentzel. Mit 6 Abbildungen im Text und 2 Tafeln. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.
Behandelt die Ernährungslehre, den Verdauungsapparat und die Zubereitung der Nahrungsmittel, die einzeln ausführliche Besprechung erfahren.
Aufgaben und Ziele des Menschenlebens.VonDr.J. Unoldin München. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.
Beantwortet die Frage: Giebt es keine bindenden Regeln des menschlichen Handelns? in zuversichtlich bejahender, zugleich wohlbegründeter Weise.
Der Kampf zwischen Mensch und Tier.Von Prof.Dr.Karl Eckstein. Mit 31 Abbild. i. T. Geh.M.1.—, geschmackv. geb.M.1.25.
Der hohe wirtschaftliche Bedeutung beanspruchende Kampf erhält eine eingehende, ebenso interessante wie lehrreiche Darstellung.
Am sausenden Webstuhl der Zeit.Übersicht der Wirkungen der Entwicklung der Naturwissenschaften u. der Technik. VonLaunhardt, Geh. Reg.-Rat, Prof. a. d. Techn. Hochschule zu Hannover. Mit vielen Abbild. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.
Heute, wo wir in denNaturwissenschaften und der Technikeinen alle vergangenen Zeiten weit überragenden Standpunkt einnehmen, istein Rückblick auf ihre Entwicklung, wie sie das vorliegende Bändchen in geistreichen Ausführungen giebt, gewiß vielen willkommen. Indem er sie den Weltwundern der Alten gegenüberstellt, weiß der Verfasser treffend das Wesender Wunder unserer Zeitklar zu stellen. Vorbereitet durch naturwissenschaftliche Entdeckungen, diedie Sinne verschärfen und vervollkommnen, haben diese Erfindungen unsereHerrschaft über den Raumin ungeahnter Weise ausgebreitet, die modernen Schußwaffen wie die Fernrohre, die Eisenbahnen, die Dampfschiffe und die Luftschiffe. Eine eingehende Darstellung erfährt insbesonderedie Entwicklung des Eisenbahnwesens. Im letzten der Vorträge werden die meistens zu entgegengesetzten Erscheinungen führendenWirkungen der Verkehrsvervollkommnungdargestellt.
Das Eisenhüttenwesenerläutert in acht Vorträgen von Prof.Dr.H. Wedding. Mit 12 Figuren im Text. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.
Das Eisen ist dasunentbehrlichste Metall, ohne dessen Gebrauch das gegenwärtige Leben gebildeter Völker nicht zu denken ist. Wie von jedem gebildeten Menschen erwartet werden darf, daß er weiß, auf welche Weise Brot hergestellt wird, so sollte auch von jedemeine wenigstens allgemeine Kenntnis der Vorgänge vorausgesetzt werden dürfen, vermittelst derer Eisen erzeugt und in seine Gebrauchsformen gebracht wird. Das ist der Gegenstand der Eisenhüttenkunde. In den vorliegenden acht Vorträgen wird das Eisenhüttenwesen in gemeinfaßlicher Weise von einem der bedeutendsten Fachmänner erörtert.
Die ständischen und sozialen Kämpfe in der römischen Republik.VonLeo Bloch. Geh.M.1.—, geschmackv. geb.M.1.25.
Es giebt schwerlich einen gleich interessanten und gleich bedeutungsvollen Vorgang in der Weltgeschichte wie dieEntwicklung der römischen Weltmacht.Die sozialen Erscheinungen, die innerenKämpfe der Stände, unter denen sich die Entwicklung vollzieht und die in erster LinieagrarischenCharakter tragen, haben aber für uns heute besonderes Interesse, und so ist eine — von allem philologischen Detail absehende gemeinverständliche Darstellung dieser Kämpfe wohlberechtigt, wie sie das vorliegende Bändchen giebt.
Einführung in die Theorie und den Bau der neueren Wärmekraftmaschinen.Von IngenieurRichard Vater. Mit zahlreichen Abbildungen. Geh.M.1.—, geschmackv. geb.M.1.25.
Das Verständnis der immer wichtiger werdendenneueren Wärmekraftmaschinen, das heißt der Gas-, Petroleum- und Benzinmaschinen, will dies Bändchen einem weiteren Kreise zugänglich machen, sowohl dem Nichtfachmanne, wie demjenigen, der mit geringerer Vorbildung in engere oder losere Berührung mit den Maschinen gelangte, Interesse und Verständnis für die Sache erwecken. Der Zweck des Bändchens ist somit nicht ein rein technischer, sondern zugleich ein allgemein bildender. Nach einer Gegenüberstellung derälterenundneueren Wärmekraftmaschinenwird zunächst dieGasmaschinebehandelt, dann diePetroleum- und Benzinmaschinen; zum Schlusse wird auf die neueste Wärmekraftmaschine, auf dieMaschine von Diesel, etwas näher eingegangen.
Das Licht und die Farben.Sechs Vorträge, gehalten im Volkshochschulverein München. Von ProfessorDr.L. Graetz. Mit 113 Abbildungen. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.
Die Vorträge gehen von den im Druck durch die Abbildungen ersetztenwichtigsten optischen Erscheinungenaus, aus denen sie dieGesetze des Lichtesherauszuziehen und dadurch, schrittweise vom Einfacheren zum Komplizierteren fortschreitend, immer tiefer in das Wesen des Lichtes einzudringen suchen. Ausgehend zunächst von den einfachsten Erscheinungen der scheinbargeradlinigen Ausbreitung, Zurückwerfung und Brechung des Lichteswird dann dasWesen der Farbenbehandelt. Die Frage nach der Natur der Seifenblasenfarben leitet zur Einführung in dieWellennatur des Lichtes. Danach wendet sich die Darstellung derPhotographiezu. Die letzte Vorlesung endlich macht dieEinsichten in die Natur des Lichtes präziser, indem sie das Licht als eine spezielle elektrische Erscheinung anschließt an das große Gebiet derElektrizität.
Der Bau des Weltalls.Von Prof.Dr.J. Scheiner. Mit zahlreichen Abbildungen. Geh.M.1.—, geschmackv. geb.M.1.25.
Dieses Bändchen beabsichtigt, in allgemeinverständlicher Darstellung in das Hauptproblem der Astronomie, das auf lebhaftestes Interesse bei einem jeden Menschen rechnen darf,die Erkenntnis des Weltalls, einzuführen. Das erste Kapitel ist der Aufgabe gewidmet, den Leser an diewirklichen Verhältnisse von Raum und Zeit im Weltallzu gewöhnen, ihm hierüber eine klare Anschauung zu ermöglichen, die unbedingt zum Verständnis des Ganzen erforderlich ist. Das zweite Kapitel lehrt, wiedas Weltall von der Erde aus erscheint; die drei folgenden Kapitel sind deminneren Bau des Weltallsgewidmet, d. h. in ihnen ist die Struktur derselbständigen Himmelskörpermit Hilfe der Spektralanalyse auseinandergesetzt. Das letzte Kapitel giebt als Schlußstein eine Lösung der Frage über dieäußere Konstitutionder Fixsternwelt.
Die Metalle.Von Prof.Dr.K. Scheid. Reich illustriert. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.
Das Bändchen will, ohne daß irgend welche Kenntnisse der Chemie und Gesteinkunde vorausgesetzt werden, eine Erklärung geben, wie dieMetalle in der Erdesich als Erze abgelagert haben mögen und wie die Erze sich indas reine Metallumwandeln lassen; wie die Metalle auf denHüttenwerkendargestellt werden, ist unter Beigabe von Abbildungen erklärt. In den letzten Abschnitten werden sodann die Metalle hinsichtlich ihrerEigenschaften verglichenund dasAllgemeine über Darstellung und Verarbeitungzusammenfassend erklärt.
Meeresforschung und Meeresleben.VonDr.Janson. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.
Gerade jetzt, zu einer Zeit, wo unser deutsches Volk seine Blicke weit hinaus in die Ferne richtet, erschien eine den Absichten der Sammlung entsprechend im engsten Rahmen gehaltene Zusammenfassung der hauptsächlichen Erfolge und der zunächst ins Auge genommenen Ziele dermodernen systematischen Meeresuntersuchung. — Einer kurzen Darstellung derEntwicklungsgeschichteder modernen Meeresforschung und ihrer Ziele folgt eine Betrachtung derVerteilung von Wasser und Landauf der Erde, derTiefen des Meeres, derErhebungenseines Bodens und der ihn bedeckendenAblagerungen. Daran schließt sich eine Behandlung der physikalischen und chemischen Verhältnisse desMeerwassersan. Den Schluß bildet eine kurze Beschreibung derwichtigsten Organismen des Meeres, der Pflanzen und Tiere, der Werkzeuge und Methoden ihresFangesund ihrerAnpassungserscheinungenan die so eigenartigen Lebensverhältnisse der Ozeane.
Die moderne Heilwissenschaft.Wesen und Grenzen des ärztlichen Wissens. VonDr.E. Biernacki. Deutsch vonDr.S. Ebel, Badearzt in Gräfenberg. Geh.M.1.—, geschmackv. geb.M.1.25.
Die Abhandlung bezweckt, in den Inhalt des ärztlichen Wissens und Könnens von einem allgemeineren Standpunkte aus einzuführen. Sie behandelt diegeschichtliche Entwicklung der medizinischen Grundbegriffe, die Leistungsfähigkeit und die Fortschritte der modernen Heilkunst, die Beziehungen zwischen der Diagnose und der Behandlung der Krankheit, sowie die Grenzen der modernen Diagnostik in allgemein verständlicher Weise. Eine ausführliche Besprechung erfährt insbesondere auch das kulturgeschichtlich so interessantemedizinische Sektenwesen(Homöopathie, Volksmedizin u. Naturheilkunde u. s. w.).
Das Zeitalter der Entdeckungen.Von Prof.Dr.S. Güntherin München. Mit einer Weltkarte. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.
Wenig Zeitalter dürfen heute, wo kühne Forschungsreisen unsere Teilnahme und Bewunderung immer aufs neue erwecken, wir immer lebhafteren Anteil an der Nutzbarmachung neuer Entdeckungen nehmen, wohl in weiteren Kreisen auf so lebhaftes Interesse rechnen, wie das Entdeckungszeitalter. Von einerÜbersicht über den geographischen Wissensstand des Altertums und Mittelaltersausgehend, behandelt der Verfasser dann das Entdeckungszeitalter im engeren Sinne, von dem AuftretenHeinrichs des Seefahrers, des ersten zielbewußten Organisators der Entdeckungsarbeit, bis zu den Bestrebungen der germanischen Völker, um Asien oder Amerika herum einen neuenSeeweg nach Indienzu finden; die Auffindung des Weges um dasKap der guten Hoffnungund die Begründung derportugiesischen Kolonialherrschaftin Asien, sodann die Fahrten desColumbus, die Erdumsegelung vonMagalhaẽs, die Entdeckungen und Eroberungen derSpanier in Süd-, Mittel- und Nordamerikaund endlich das Hervortreten derfranzösischen, britischen und holländischen Seefahrer.
Schöpfungen der Ingenieurtechnik der Neuzeit.Von BauinspektorCurt Merckel. Mit zahlr. Abbild. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.
Die „Schöpfungen der Ingenieurtechnik der Neuzeit“ dürfen heute auf ein weites Interesse rechnen. Das vorliegende Bändchen führt eine Reihe vonhervorragenden Ingenieurbauten aus dem Gebiete des Verkehrsvor; dieGebirgsbahnen, dieBergbahnen, dietranskaspische und transsibirische Eisenbahn, sowie diechinesischen Eisenbahnengelangen zur Besprechung; die Vorläufer der Gebirgsbahnen, die bedeutendenGebirgsstraßen der Schweiz und Tirols, anderseits die großen inAsienbereits entstandenen oder in der Ausführung begriffenen und projektiertenEisenbahnverbindungenwerden eingehend geschildert, endlich in kurzen Zügen diemodernen Kanal- und Hafenbautenmit den bereits zur Ausführung gekommenen Neuerungen oder den im Entwicklungsstadium befindlichen Umgestaltungen behandelt.
Die fünf Sinne des Menschen.VonDr.Jos. Clem. Kreibigin Wien. Mit 29 Abbild. im Text. Geh.M.1.—, geschmackvoll geb.M.1.25.
Der Verfasser sucht die Fragen über dieBedeutung, Anzahl, Benennung und Leistungen der Sinnein gemeinfaßlicher Weise zu beantworten. Nach einer kurzen allgemeinen Charakteristik des einzelnen Sinnesgebietes bringt er zunächstdas Organ und seine Funktionsweise, dann dieals Reiz wirkenden äußeren Ursachenund zuletzt denInhalt, die Stärke, das räumliche und zeitliche Merkmal der Empfindungenzur Besprechung. Am ausführlichsten behandelt er denGehör- und Gesichtssinn, insbesondere die Gebiete derTöne und Farben. Überall verwertet er maßvoll und selbständig dieneuesten Ergebnisse der Wissenschaft.
Weitere Bändchen befinden sich in Vorbereitung.