DER DICHTER

DER DICHTER

Du sagst mir, ich hätte so viele ewige Quellen der Begeisterung. Überall, auf allen Wegen blühe es doch auf, für mich Gesalbten — — —!?!

Und gerade du sagst mir das kalt, die mir eben alle diese Wege verstellt, verrammelt hat?!?

Gerade du, die sich fast heimtückisch an Stelle setzte aller Weltenprächte?! Durch deine eigene Pracht?!?

Du schlossest mir, Geliebteste, die Pforten; und nun verlangst du, ich solle wieder hingehn in das weite Land, woraus dein Zauber mich gerade verstoßen und vertrieben hat?!? Die Welt besingen, die für mich gestorben ist durch dich?! Aufdeineredlen Stirne prangt nun die Weltenpracht,

vondeinerStimme tönen die Weltenmelodien,

duselbst vertriebst mich aus dem Paradies der Weltenschönheit durch deineeigene!

Um mich nun aufzufordern, dahin zurückzukehren, woher ich stammte, fingst du mich also schnöde ein, jetzt, da ich Pfad und Mut und Kraft verloren hab’ zum Wandern — — —!? Teufeline!

So nehm’ ich Abschied denn von dem und jenem Wege,

da du die Flügel mir beschnitten hast zu dem und jenem Pfad — — —.

Leb’ wohl, geliebte Frau,

du botest mir statt Weltenpracht die eigene — — —

ich zürn’ dir nicht, daß du mich nun entläßt in eine Welt, die erst durch dich, und nur durch dich, mir leer geworden ist — — —!


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