Nachgeholte Wallfahrt.

124.

Ein Mann in Weingarten hatte gelobt: von da ein hölzernes Kreuz von dreiunddreißig Pfund über den Engelsberg nach Walldürn zu tragen; dabei auf jeder der vielen Staffeln des Engelsbergs ein »Vaterunser« und »Gegrüßet sey'st du Maria« zu beten, und in Walldürn ein Amt halten zu lassen; er war aber gestorben, ohne dieses Gelübde erfüllt zu haben. Gleich nach seinem Tode erschien er seiner ledigen, armen Tochter und bat sie, das, was er gelobt, für ihn zu thun, wobei ihre vier Geschwister ihr behilflich seyn würden. Gerne auch ließen dieselben das Kreuz machen und begleiteten ihre Schwester auf der Wallfahrt. Als sie den Engelsberg zu besteigen begannen, stürzte ein unsichtbarer Teufel das Mädchenmehrmals nieder, worauf ihre Geschwister sie nebst dem Kreuze von Staffel zu Staffel hinauftrugen. In Walldürn angekommen, opferte sie das Kreuz in die Kirche und ließ nachher das Amt halten. Unter diesem erschien ihr ihr Vater in glänzend weißer Gestalt und dankte für seine Erlösung. Alsdann legte er seine Hand auf die ihre, welche sie mit einem Tuch bedeckt hatte, und verschwand. Wo seine Hand gelegen, war deren Abbild schwarz in das Tuch gebrannt.

125.

Auf dem Thurmberg in Weingarten geht am Ostersonntag, Mittags zwischen elf und zwölf, ein Mann in seinem ehemaligen Wingert um und lies't Rebschnitzel auf, weil er es bei seinen Lebzeiten einmal ebenso gemacht hat. Einst beredete ihn ein Bube, der ihn nicht kannte, über die Entheiligung des Feiertags, und da warf der Geist eine Hand voll Rebschnitzel gegen ihn, welche lauter Feuer waren.

126.

Auf einem Berge bei Obergrombach liegt das Schloß Marienburg. Als in der Gegend die verheerende Bräunkrankheit herrschte, wurde, wenn Jemand starb, auf dem hohen Schloßthurm eine kleine Glocke geläutet, die deßhalb dasBräunglöckleinhieß.

Von der Burg haben unterirdische Gänge nach Obergrombach, in das Frauenkloster bei Helmsheim und in das Schloß in denSteinhaufengeführt; sie sind aber jetzt, wie die Burg selbst, größtentheils verfallen. In dieser hat man schon Mittags zwischen elf und zwölfGeister kegeln hören, und Nachts zeigt sich daselbst ein sternförmiges Licht und eine schneeweiße Frau, welche nur auf der großen Zehe einen schwarzen Flecken hat.

Ebenda und im benachbarten Burgwingert geht ein ehemaliger Aufseher der Schloßkelter um, welcher sich an derselben erhängt hat. Er wird derKelterhännslegenannt und pflegt manchmal nach den Vorübergehenden mit Erdschollen zu werfen.

Einst ließ sich ein Bursch in das tiefe Gewölbe an einem Seil hinab. Darin sah er große Fässer herumliegen und einen Mann regungslos an einem Tische sitzen. Nachdem er ihn vergebens angeredet hatte, berührte er ihn, und da fiel derselbe als Staub auseinander. Ebenso fielen die Fässer, als sie angefaßt wurden, in Stücke. Der Wein war darin, durch die Länge der Zeit, ganz eingetrocknet.

Ein anderes Mal gruben Nachts drei Männer stillschweigend nach der Kiste voll Geld, die unter dem großen Thurme verborgen liegt. Endlich stießen sie auf dieselbe, und da sprach einer von ihnen: »Jetzt sind wir darauf!« Bei diesen Worten versank die Kiste dröhnend in die Tiefe, und die Männer hatten das leere Nachsehen.

127.

In den sogenanntenSteinhaufenbei Obergrombach hat vor Zeiten ein Schloß gestanden, und es liegt dort eine Kiste voll Geld im Boden. Nach derselben grub in einer Nacht ein Mann, und schon erblickte er ihren Deckel, als ein Pudel herbeikam und sich anschickte, darauf zu kacken. »Gehst du fort!« rief der Mann ihmzu, und augenblicklich waren Kiste und Pudel verschwunden.

128.

Von ihrem Fürstbischofe hatte die Stadt Bruchsal einen namhaften Geldbetrag entlehnt, und ihm dafür den schön bewaldeten Eichelberg versetzt. Dabei war bedungen worden, daß, wenn die Rückzahlung nicht in einer bestimmten Zeit an den Fürsten selbst geschähe, das Pfand ihm anheimfalle. Als die Frist sich ihrem Ende nahte, verreiste der Bischof, und kehrte erst nach ihrem Ablaufe zurück. Er erklärte nun den Eichelberg für sein Eigentum, aber die Bruchsaler, welche am letzten Tage der Frist ihre Schuld hatten abtragen wollen, erhoben dagegen beim Kaiser eine Klage. Von demselben erhielten sie ein günstiges Urtheil, das mit goldenen Buchstaben geschrieben war. Trotz dessen wollte der Fürst den Eichelberg behalten, und in dieser Absicht lud er die zwölf Rathsherren von Bruchsal zu sich auf das Obergrombacher Schloß. Nachdem er sie köstlich bewirthet hatte, bestürmte er sie mit Bitten und Drohungen, eine Urkunde zu unterschreiben, die ihm den erwähnten Berg überlasse; allein standhaft verweigerten es alle. Auf dieses ließ er sie in den Burghof führen und, in seiner Gegenwart, ihrer elf, einen nach dem andern, durch den Scharfrichter enthaupten. Hierbei floß das Blut, wie ein Bach, den Schloßberg hinunter. Als die Reihe an den zwölften Rathsherrn kam, fragte der Bischof den Scharfrichter, wie ihm das Kopfabschlagen gefalle. »Wenn's Krautköpfe oder Weidenstümpfe wären, die wieder ausschlagen, gefiele es mir schon; so aber gefällt es mir nicht!« gabderselbe zur Antwort. Hierdurch ward der Fürst bewogen, den Rathsherrn zu begnadigen; er ließ ihm aber das kaiserliche Urtheil abnehmen, welches derselbe bei sich auf der Brust trug. Nachdem der Rathsherr nach Bruchsal zurückgekommen war, verkündete er das Geschehene und regte dadurch Alles zur Rache auf. Es wurde verabredet, daß, wenn der Bischof bei seiner nächsten Durchreise auf die Salbrücke komme, mit der Glocke des dortigen Kirchleins die bewaffnete Bürgerschaft zusammen gerufen werde, um sich seiner zu bemächtigen. Dies hinterbrachte ein Verräther dem Fürsten, der darauf, in der Nacht vor seiner Durchreise, den Schwengel der Glocke heimlich herausnehmen und dafür einen Fuchsschwanz hineinhängen ließ. Als er dann über die Brücke fuhr, wollte man eilig in dem Kirchlein läuten; aber die Glocke mit dem Fuchsschwanz tönte nicht, und so kam der Bischof unangefochten durch die Stadt. Den Eichelberg hat diese, bis auf den heutigen Tag, nicht zurück bekommen.[13]

[13]Keiner der Bruchsaler Fürstbischöfe hat den Eichelberg auf solche Weise an sich gebracht.

[13]Keiner der Bruchsaler Fürstbischöfe hat den Eichelberg auf solche Weise an sich gebracht.

129.

Die heilige Jungfrau pflegte die Windeln des Jesuskindes an Sträuchen wilder Rosen zum Trocknen aufzuhängen. Davon erhielten diese Stauden und alle von ihnen abstammende einen lieblichen Geruch, und ihre Blumen den NamenMuttergottesröslein.

130.

Am Tage der Gochsheimer Kirchweihe rief einmaleine dortige Frau, die allgemein für eine Hexe galt, ein kleines Mädchen zu sich und schenkte ihm ein Stück schönen, weißen Kuchens. Ohne davon zu essen, nahm das Kind den Kuchen mit nach Hause, wo seine Mutter, als sie erfahren, woher er komme, ihn gleich in die Küchenkammer verschloß. Am andern Morgen fand sie, statt seiner, ein Stück groben Schwarzbrods, worin eine Menge Menschenhaare eingebacken war.

131.

Betrübt über den Zerfall seines Vermögens ging ein Müller in den Wald, wo er einem fremden Mann begegnete. Derselbe fragte ihn um die Ursache seiner Traurigkeit, und als er sie erfahren hatte, versprach er dem Müller eine Menge Geld, wenn dieser ihm dasjenige verschreibe, was jetzt hinter der Mühle sey. In der Meinung, dies sey der Staub, welcher beim Mahlen dahin zu fliegen pflegte, ging der Müller den Vertrag ein und unterschrieb ihn mit seinem Blute. Er erhielt hierauf das Geld, brachte es heim und erzählte seiner Frau, wie er dazu gekommen. Da erfuhr er von ihr, daß er seine Tochter dem Teufel verschrieben habe, die damals hinter der Mühle die Körner aus dem Staub gelesen, um daraus das Essen zu bereiten. Sie waren nun sehr betrübt, beschlossen aber, ihrer Tochter nichts zu sagen. In der Nacht kam der Böse zur Mühle und klopfte an die Thüre; die Tochter öffnete, weil sie aber, als ein frommes Mädchen, beim Schlafengehen sich in den drei höchsten Namen mit Weihwasser besprengt hatte, konnte der Teufel sie nicht mit fortnehmen, sondern stieß sie zurück. Ebenso ging es in der folgenden Nacht, worauf der Müller, aufBefehl des Bösen, das Weihwasser hinwegschaffen mußte. In Ermangelung dessen segnete sich das Mädchen am dritten Abend mit dem am Fenster angelaufenen Wasser und bewirkte dadurch, daß der Teufel, als er in der Nacht kam, ihr wieder nichts anhaben konnte. Am nächsten Morgen erzählte sie ihren Eltern, was ihr in den drei Nächten begegnet, worauf dieselben ihr Alles offenbarten. Da legte sie ihre Hand auf einen Klotz und hieb sie sich mit dem Beile ab, nachher ließ sie die andere Hand sich auch abschlagen und überließ beide dem Teufel, worauf dieselben sogleich verschwanden. Alsdann ging sie auf und davon, betete fleißig und bekreuzte sich dabei mit ihren Armen. Sie kam in einen schönen Garten bei einem fürstlichen Schlosse, in welchem sie zur Stillung ihres Hungers einige Äpfel mit dem Munde aufhob und verzehrte. Weil ihre Wunden noch bluteten, entdeckte der Fürst ihre Spur, und nachdem er derselben an zwei Tagen vergebens nachgegangen war, fand er am dritten in der Frühe mittelst seines Hundes das Mädchen in einem Busche, wo sie ruhig schlief. Sie gefiel ihm so wohl, daß er sie heirathete, wodurch sie aber nicht hoffärtig ward, sondern stets demüthig und fromm blieb. Nach einiger Zeit mußte er in den Krieg; während seiner Abwesenheit gebar sie ihm Zwillingsknaben und ließ es ihm schreiben. Der Bote, welcher den Brief überbringen sollte, schlief unterwegs an einem Waldbrunnen ein, da kam der Böse und vertauschte den Brief mit einem andern, worin unter dem Namen der Hofherren die abscheulichsten Dinge über die Fürstin gemeldet wurden. Der Fürst schrieb zurück, man solle, bis er heimkomme, seine Frau mit der seitherigen Ehrerbietung behandeln; aber als der Bote auf dem Rückweg abermals an dem Brunnen eingeschlafenwar, nahm ihm der Teufel wieder das Schreiben und steckte ihm ein anderes zu, worin den Hofherren befohlen wurde, die Fürstin mit ihren Kindern unverzüglich auszutreiben. Dieses ward vollzogen und ihr dabei das eine Kind auf die Brust, das andere auf den Rücken gebunden. Vor Durst schmachtend, kam sie zu dem Brunnen, konnte aber wegen ihrer an sie gebundenen Kinder sich nicht niederbücken, um zu trinken. Da rief sie Gott um Hilfe an und alsbald trat ein Mann zu ihr, band ihr die Kinder los und hieß sie ihre Arme auf den Klotz legen, der plötzlich mit ihren abgehauenen Händen vor ihr stand. Sie that es und der Mann heilte ihr die Hände so gut an, daß sie dieselben gleich gebrauchen konnte. Nachdem sie in eine Wildniß gekommen, worin kein Obdach zu finden war, betete sie um ein solches, und siehe! auf einmal stand ein Hüttlein mit Geräth und Lebensmitteln da. Dankbar bezog sie es mit ihren Kindern und führte ein frommes Einsiedlerleben. So oft ihr die Nahrungsmittel ausgingen, erhielt sie auf ihr Gebet stets neue. Als so Jahre verflossen waren, kam eines Abends zu dem Hüttlein ein Mann und bat um Nachtlager. Da sie nureinBett hatte, mußte sie ihn auf der Bank schlafen lassen. In der Nacht hörte er, wie die Kinder zu einander sagten: wenn sie nur ihren Vater sehen würden; er befragte darüber am Morgen die Frau und erfuhr von ihr, wie sie verstoßen worden sey. »Wenn ihr keine Hände hättet, würde ich euch für meine unschuldig verbannte Frau halten, die ich seit meiner Rückkunft aus dem Kriege schon jahrelang suche,« erwiderte er, und darauf erzählte sie ihm, wie sie ihre Hände wieder erhalten habe, und zeigte, daß sie angeheilt seyen. Da erkannten sie einander zu ihrer und ihrer Kinder großen Freude.Der Fürst beschloß, ihr Einsiedlerleben zu theilen; auf das Gebet seiner Frau stand statt der kleinen Hütte eine größere mit mehr Geräth und Nahrungsvorrath da, in welcher sie Gott dienten bis zu ihrem seligen Ende.

132.

In einer Spinnstube zu Eppingen wurde spät in der Nacht die Frage aufgeworfen: wer wohl den Muth habe, jetzt in das alte, verrufene Rathhaus zu gehen. Ein Mädchen erbot sich dazu und nahm eine Ruthe und eine schwarze Katze mit. Als sie in den Rathssaal kam, saßen darin zwölf gespenstige Rathsherren um den Tisch, welche zu ihr sprachen: »Hättest du die Ruthe und die schwarze Katze nicht bei dir, so wollten wir dir etwas Anderes sagen!« Voll Schrecken entfloh das Mädchen und starb noch in derselben Nacht.

133.

Eine Viertelstunde von Waldangelloch entspringt eine frische Duelle, die von dem Holderbusch, der früher bei ihr stand,Holderbrunnenheißt. In deren Umgebung pflegte eine arme, alte Frau das Futter für ihre Kuh zu suchen, mit dem sie eines Abends erst um 9 Uhr, als es schon lange Nacht war, nach Hause kam. Hierwegen befragt, erwiderte sie nur, sie sey bei guten Freundinnen gewesen, welche sie erst heute habe kennen lernen. Eine ähnliche Antwort gab sie auch an den folgenden Tagen, wo sie ebenfalls erst zur erwähnten Stunde heimkehrte. Endlich schlichen ihr einige Leute nach, sahen sie mit zwei fremden, schönen Mädchen bei dem Holderbusche stehenund letztere, als sie sich näherten, in dem Brunnen verschwinden. Auf dieses ward die Frau noch mehr mit Fragen über die Mädchen bestürmt und gebeten, dieselben in ihr Haus mitzubringen, worauf sie erwiderte: »Meine Freundinnen leben unter der Erde, und ich werde, wie sie wünschen, bald mit ihnen hinabgehen; in mein Haus kommen sie schwerlich, jedoch will ich versuchen, sie dazu zu bereden.« Dieses gelang ihr: am bestimmten Abend kamen die beiden Mädchen, ohne daß sie von der Frau abgeholt wurden, oder im Orte sich nach deren Haus erkundigten, zu ihr in die Spinnstube. Jede brachte ein brennendes Laternchen, eine Kunkel und Hanf mit; sie waren gekleidet wie die Dorfmädchen, hatten aber Gürtel und weiße Schürzen an. Während des Spinnens scherzten und lachten sie mit den anwesenden Mädchen und Burschen, erzählten, daß es bei ihnen wie auf der Erde sey, und nahmen nichts als Obst und Brod an. Schlag neun Uhr zündeten sie ihre Laternen an und gingen, trotz alles Bittens, länger da zu bleiben, mit dem Versprechen fort, am nächsten Abend wieder zu kommen. Dasselbe erfüllten sie und fanden fortan dreiundzwanzig Tage lang jeden Abend, wenn es dunkel war, sich ein. Ihr Betragen blieb stets das gleiche; nur knüpfte die eine mit einem der Burschen eine Liebschaft an. Ihm allein erlaubten sie, beim Heimgehen sie halbwegs zu begleiten; bis zum Brunnen hätte er nur dann mitgedurft, wenn er Willens gewesen wäre, sich auch hinein zu begeben. Letzteres zu thun, konnte er erst auf vieles Zureden seiner Geliebten sich entschließen. Als sie an die Quelle kamen, wollten die Mädchen, daß zuerst die eine, dann er und nachher die andere sich hinunter ließe, er aber begehrte, der Letzte zu seyn. Auf dieses schnallte ihm seine Geliebteihren Gürtel um, indem sie ihm versicherte, daß er durch ihn vor dem Naßwerden geschützt sey, dann stieg sie und nachher ihre Gefährtin in den Brunnen hinab; aber der Bursch wagte nicht, ihnen zu folgen, sondern blieb an der Quelle stehen. Auf einmal ward deren Wasser blutroth, worauf er eilig den Gürtel hineinwarf, weil er dachte, daß derselbe nicht hätte zurückbleiben sollen. Die Mädchen, welches Meerweiblein waren, sind nachher niemals wieder gesehen worden.

134.

Ein Schuster zu Waldangelloch hatte gewettet, er allein werde vom Morgen bis zum Abend ein Paar Stiefel und ein paar Schuhe machen. Auf sein Verlangen schlossen ihn seine Gegner in seine Werkstätte ein, in die sie nach einigen Stunden durch das Schlüsselloch schauten. Da sahen sie den Schuhmacher müßig sitzen, vier unbekannte Männer aber emsig arbeiten. Schnell drangen sie hinein, fanden aber statt dieser Männer nichts, als vier Mücken unter vier Fingerhüten. Sie ließen darauf den Schuster wieder allein, und am Abend hatte er die Stiefel und Schuhe fertig und damit die Wette gewonnen.

135.

Als einst eine Kriegsschaar Neufranken in Waldangelloch übernachtete, kam einer derselben, welcher viel geplündertes Geld bei sich hatte, in das Haus eines habsüchtigen Mannes zu liegen. Dieser bemerkte das Geld, bettete den Soldaten auf den Speicher und brachte ihnmit dessen eigenem Säbel im Schlafe um. Alsdann nahm er die Füße des Leichnams unter den Arm und schleifte ihn in den Keller, wo er ihn mit Kleidung und Säbel vergrub. Nachdem er noch jede Blutspur vertilgt hatte, meldete er in der Frühe dem Obersten, der Soldat sey in der Nacht ausgerissen und habe ihm zuvor das Haus so verunreinigt, daß viele Stellen hätten aufgewaschen werden müssen. Da der Oberst im Begriff stand, mit seinen Leuten abzuziehen, so unterließ er es, die Sache näher zu untersuchen. Auf diese Art behielt der Mann seinen Raub, welchen er auch viele Jahre, bis zu seinem Tode, genoß. Gleich nach diesem fing er an, Nachts in dem Hause zu spuken, wobei er den Ermordeten, dessen Füße unterm Arme, vom Speicher in den Keller schleifte. Den Kopf des Soldaten hörte man auf jeder Stufe aufschlagen. Vergebens wendeten die Bewohner des Hauses alle Mittel an, den Geist hinauszubringen; endlich ließen sie es niederreißen und auf dem Platze ein neues bauen, das denn von dem Spuke befreit blieb. Bei dem Bauen waren die Gebeine und der Säbel des Neufranken im Keller ausgegraben worden.

136.

Zu Waldangelloch ließen einmal die Männer, welche bei einem Verstorbenen wachten, ihn in der Kammer dunkel liegen während sie in der Nebenstube Karten spielten. Da rief in der Kammer eine Stimme dreimal: »Einem Todten gehört ein Licht!« Erschrocken eilten die Männer hinein, fanden aber Niemand, als den Verstorbenen ohne Lebenszeichen. Nunmehr hüteten sie sich, denselben ohne Licht zu lassen.

137.

Wenn ein Mensch einen andern vor Gottes Gericht geladen hat, so muß derjenige von ihnen, welcher zuerst gestorben, so lange zwischen Himmel und Erde schweben, bis der andere nachkommt. Dies geschieht binnen sechs Wochen und Beide gehen dann mit einander vor des Ewigen Richterstuhl. Daß dem so sey, hat sich in neuerer Zeit wieder in Waldangelloch erwiesen. Dort war ein Küfer von einem Zimmermann um Vieles betrogen worden, und da er kein Recht finden konnte, lud er denselben vor Gottes Gericht. Der Zimmermann lachte zwar darüber, und selbst nach dem bald erfolgten Tode des Küfers hatte er bei seiner kräftigen Gesundheit keine Furcht; aber in der vierten Woche darauf ward er plötzlich krank und starb nach einigen Tagen.

138.

Ein etwas blödsinniger Bube von Waldangelloch, welcher auf den Wiesen am Schülzert Vieh hütete, schlenderte in diesen Bergwald. Er kam an eine Höhle, ging hinein und stand vor einer Kiste, auf der ein schwarzer Pudel lag. »Herunter!« sagte der Bube zu dem Hund, und nachdem derselbe gutwillig herabgesprungen, hob er den Deckel der Kiste auf, die mit funkelndem Silbergeld gefüllt war. Davon nahm er sich eine Handvoll, schloß dann die Kiste und gleich war der Hund wieder darauf. Noch etliche Tage machte der Bube es so, bis sein Geld zu Hause entdeckt und er gezwungen wurde, zu sagen, wo er es her habe. Da mußte er mit einigen Männernin den Schülzert, um ihnen die Höhle zu zeigen; aber nun konnte er dieselbe nicht mehr auffinden.

139.

Beiläufig vor vierzig Jahren diente ein Eschelbacher Bursch als Bauernknecht in Waldangelloch, welcher vom Teufel sich Fahrsamen verschafft hatte und daher fahren konnte, wie und wohin er wollte. Oft jagte er mit schwer beladenem Wagen und vier Pferden steile Bergabhänge hinab, und wenn dabei das Gefährt auch ganz auf die Seite hing, so stürzte es doch niemals um. Einst kam er mit einem Wagen Frucht in die Scheuer, und da er Niemand fand, ihm zum Abladen zu helfen, fuhr er die senkrechte Leiter hinauf auf die Obertenne und warf dort die Frucht ab. Während dessen kam der Bauer in die Scheuer, aber als er das Fuhrwerk oben sah, eilte er schweigend hinaus. Nach beendigtem Geschäft fuhr der Knecht wieder die Leiter hinunter, ging zu seinem Herrn und sagte ihm: »Das war ein Glück, daß ihr in der Scheuer kein Wort gesprochen habt, sonst wäre ich mit Wagen und Pferden hinabgefallen.«

Auf die Bitte eines Freundes, ihm auch Fahrsamen zu verschaffen, begab sich der Bursch, um 11 Uhr in der Christnacht, mit ihm auf einen Kreuzweg. Dort machte er auf dem Boden einen Kreis, stellte sich mit dem Andern hinein und ermahnte ihn, ja keinen Laut von sich zu geben, es möge kommen, was da wolle. Hierauf zog er ein Büchlein hervor und fing an, stille darin zu lesen. Gegen halb 12 Uhr hörten sie ein Getöse wie vom wilden Heer durch die Lüfte ziehen, jedoch ohne etwas zu sehen, oder sich dadurch irren zu lassen. Nach diesemdrohte ein Mühlstein, an einem dünnen Faden hängend, auf sie herabzustürzen; aber er störte sie ebenso wenig, als eine heran rasselnde vierspännige Kutsche, deren Führer sie vergebens um die Entfernung nach dem nächsten Orte fragte. Als dieselbe schon eine Weile davon gejagt war, kam einer in einer großen Holzschüssel mühsam herbeigerutscht und sprach zu ihnen: »Kann ich die Kutsche noch einholen?« Da mußte der Freund des Burschen laut lachen, und sogleich erhielt er von letzterem eine derbe Ohrfeige, mit den Worten: »Dummkopf! jetzt hast Du Dich durch dein Gelächter um den Fahrsamen gebracht.«

Eben dieser Knecht verstand sich auch meisterlich auf das Bannen. Eines Sonnabends besuchte er mit einem Waldangellocher ein Mädchen im Engelwirthshaus zu Menzingen, wo er zwölf Bursche aus dem Ort antraf. Dieselben schlichen nach und nach davon, woraus der Waldangellocher merkte, daß sie ihm und seinem Gefährten draußen auflauern wollten. Als er es diesem entdeckte, beruhigte ihn derselbe, und ging erst um 11 Uhr mit ihm hinweg. Eine Viertelstunde von Menzingen fanden sie alle die Bursche, mit Äxten, Mistgabeln, Prügeln bewaffnet, regungslos, in verschiedenen Stellungen, am Wege stehen. Auf Zureden des Eschelbachers betrachtete dessen Begleiter die Gebannten ganz in der Nähe, wobei er vergebens versuchte, einem derselben die Tabakspfeife aus dem Munde zu ziehen. Nach Verfluß einer halben Stunde setzten sie ihren Weg fort, und als sie nicht mehr weit von Waldangelloch waren, sagte der Knecht zu dem Andern, eben habe er die Bursche von dem Banne befreit. Bei seinen nachherigen Besuchen in Menzingen blieb er von Jung und Alt unangefochten.

Zufällig hatte er einst sein Zauberbüchlein bei einem Bekannten liegen lassen, der es in die Hände bekam und durchblätterte. Das Meiste konnte er nicht verstehen; ein Bannspruch aber war ihm deutlich, und er las ihn ab, um ihn an einem Mann zu versuchen, welchen er an einen Zwetschgenbaum sich lehnen sah. Alsbald erstarrte der Mann und mußte so neun volle Stunden bleiben, da der andere den Bann nicht wieder zu lösen vermochte. Zum Glücke kam der Knecht, um sein Büchlein zu suchen, und als er den Vorgang erfahren, las er den Spruch von hinten nach vorn her und befreite dadurch den Mann, der, wenn dies nicht noch vor Sonnenuntergang geschehen wäre, in Asche würde zerfallen seyn.

Als der Eschelbacher sich schon lange in seinem Geburtsort niedergelassen hatte, mahlte er einmal Nachts mit einem Mann aus Waldangelloch in der Michelfelder Mühle. Da kamen einige Ratten herbei, blieben aber, zur großen Verwunderung des Mannes, gleich regungslos sitzen und ließen sich von ihm anrühren. Auf die Bitte des herzugekommenen Müllers bannte der Eschelbacher noch mehrere Ratten, und nachdem er sie in das Wasser geworfen hatte, sagte jener zu ihm, er wolle ihm jedes Vierteljahr einen Zentner Mehl geben, wenn er dafür die Mühle von den Ratten jeweils säubere. »Nein, das thue ich nicht«, erwiderte der Eschelbacher, »denn ich habe einst ein Reh gestellt, und dasselbe hat darauf so heftig geweint und mich so kläglich angeschaut, daß ich es gleich wieder frei ließ und mir vornahm, kein Thier mehr zu bannen. Heute habe ich zwar dem Mann da einen Spaß machen wollen, aber sonst gebe ich mich nicht mehr mit solchen unrechten Dingen ab.«

140.

Vor vierzig Jahren sah eine Frau von Sinsheim, als sie im Wald auf dendrei Buckelngraste, vier dünne Eisenketten im Viereck aus dem Boden hervorstehen, welche sie trotz alles Ziehens nicht herausbrachte. Bei ihrer Heimkunft erzählte sie es, worauf gleich vier Männer mit ihr hinausgingen und auf dem Platze noch die Ketten vorfanden. Sie gruben daselbst nach, und während die Frau sich etwas entfernt hatte, um wieder zu grasen, stießen sie auf eine volle Kiste, die an den Ketten befestigt war und auf der ein schwarzer Pudel mit feurigen Augen saß. Stillschweigend zogen sie sie an den Ketten heraus; da kam gerade die Frau zurück, und beim Anblick des Hundes, der den Rachen aufsperrte, schrie sie: »O Jesus!« Im Nu versanken Kiste, Ketten und Pudel und sind weder von der Frau, noch von den Männern je wieder gesehen worden.

141.

(Zu Nr. 353 des Hauptwerkes.)

Auf dem großen Söller des Heidelberger Schlosses ist in einer Steinplatte eine ziemlich tiefe Fußstapfe. Sie wurde von einem Ritter bei der nächtlichen Entführung einer Pfalzgrafentochter eingedrückt, als er, diese auf dem Arme tragend, aus einem Giebelfenster glücklich herabsprang.

142.

Wenn es zu Weinheim einen guten Herbst gibt, siehtman in der Johannisnacht den verstorbenen Freiherrn v. Bonn auf einem Schimmel, von seinem Schloß in Birkenau bis zum Bonnhof, in der Weschnitz reiten.

143.

Über die Gegend von Schlossau im Odenwald fährt zuweilen Nachts der wilde Jäger, mit großem Jagdgetöse, durch die Luft hin. Wer dann im Freien ist und ihn heran kommen hört, der muß ihm ausweichen, oder sich mit dem Gesicht auf den Boden legen, sonst wird er (wie es schon geschehen) vom wilden Jäger mit dessen Jagdnetz gefangen, fortgenommen und in einem fremden Land zur Erde gesetzt.

144.

In einer Winternacht, um 1 Uhr, ging ein Mann von Schlossau in den fürstlichen Wald des Rothenbergs, um sich einen Stamm zu Fackeln zu holen. Eben setzte er die Axt an eine junge Buche, als plötzlich um ihn her solch fürchterliches Jagdgetöse ausbrach, daß er erschrocken inne hielt und umher schaute. Nichts war zu erblicken, und allmählig entfernte sich der Lärm und verhallte. Nun wollte der Mann wieder den Baum fällen; allein abermals ward er durch das um ihn entstehende Jagdgetöse daran verhindert. Auf gleiche Weise ging es zum dritten Male. Da merkte er endlich, daß er den Frevel unterlassen solle, und trat ungesäumt den Heimweg an.

145.

In dem Waidachwald wurde einst ein durchreisender deutscher Kaiser von Räubern angefallen. Auf seinen Hilferuf kamen Männer aus den drei Orten Schefflenz, welche in dem Walde wilderten, schleunig herbei und trieben die Räuber in die Flucht. Zum Danke verlieh der Kaiser den drei Orten das alleinige Jagdrecht im Waidach auf ewige Zeiten.

146.

Ehe Boxberg diesen Namen führte, ward es einmal so lange belagert, bis es keine Lebensmittel mehr hatte. Da ließ ein kluger Schneider sich in eine Bockshaut nähen und schritt dann, auf allen Vieren, auf der Stadtmauer hin und her. Als die Feinde das stattliche Thier sahen, ließen sie ihre Hoffnung, den Ort bald auszuhungern, fahren und hoben die Belagerung auf. Zum Danke für die glückliche Errettung legte das Städtlein sich den NamenBoxbergauf ewige Zeiten bei.

147.

In Werbach kam einst ein sechsjähriges Mädchen von seiner Pathe heim und sagte seiner Mutter, es habe von jener erlernt, Mäuse und Gewitter zu machen. Da untersagte sie ihm strenge, je wieder hin zu gehen, und nähte ihm Dosten und Johanniskraut in die Kleider.Trotz des Verbots schlich das Kind wieder zu der Pathe und wurde von ihr in den Keller geführt, wo der Teufel auf es paßte. Beim Anblick des Mädchens rief er aber aus:

»Dosten und JohanniskrautVerführt mir meine Braut!«

»Dosten und JohanniskrautVerführt mir meine Braut!«

Denn wegen der eingenähten Kräuter hatte er über das Kind keine Gewalt mehr.

148.

Ein Bauernknecht zu Werbach wurde mehrere Nächte im Bett von etwas so gedrückt und geplagt, daß er stets am Morgen ganz erschöpft war. Als er es seinen Hausgenossen klagte, rieth ihm die Bäuerin: er solle in der nächsten Nacht sich im Bett ein Messer mit der Spitze auf die Brust und auf dasselbe einen hölzernen Teller setzen. Arglos wollte es der Bursche so machen; allein auf das Zureden seines Mitknechts that er den Teller unter das Messer und richtete des letztern Spitze in die Höhe. Gegen Mitternacht warf sich wieder etwas auf ihn; es war, wie sich gleich nachher zeigte, die Bäuerin selbst, welche sich dabei in das Messer gestürzt und getödtet hatte. Nun erkannte er, daß sie, eine Hexe, ihn seither so geplagt habe, und daß er jetzt, wenn er ihren Rath befolgt hätte, statt ihrer todt gestochen wäre.

149.

Auf dem BergeLindhellebei Gamburg versammeln sich in der Walpurgisnacht die Hexen und tanzen aufeinem Felsen, welcher davon derHexensteingenannt wird.

150.

Vor mehreren Jahren sah der Nachtwächter zu Wertheim, Nachts um zwei, neben sich eine Gans auf der Straße laufen. Er fing sie und nahm sie mit in die Wachstube, wo er sie unter die Bank sperrte. Am Morgen lag, statt der Gans, eine Wertheimer Frau da, die, wie sich nun zeigte, mit Recht schon für eine Hexe gegolten hatte.

151.

Die elfjährige Angelika Brand in Freudenberg erzählte:

»Am dreizehnten August dieses Jahres[14], einem Sonntage, ging ich, Nachmittags gegen drei Uhr, mit zwei Gespielinnen und einem kleineren Buben auf das hiesige wüste Bergschloß. Beim viereckigen Thurme setzten wir uns nieder, und auf einmal kam, etwa fünfzehn Schritte von uns, eine glänzende Goldkugel aus dem Boden, die größer als eine Kegelkugel war. Sie wälzte sich langsam her und blieb vor unsern Füßen liegen. Wir Mädchen sahen sie deutlich; der Bube aber konnte sie nicht erschauen, obgleich wir mit Fingern auf sie hinwiesen. Da wir aus Angst anfingen, zu schreien, rollte die Kugel wieder langsam zurück und versank auf dem Platze, wo sie hervorgekommen war.«

[14]1854.

[14]1854.

152.

Als einst in Aschaffenburg die Leichenfrau um Mitternacht von einer Verstorbenen heimging, sah sie, in einer engen Gasse, einen fürchterlichen Löwen mit aufgesperrtem Rachen herankommen. Sie hielt das geweihte Kreuz, welches sie Nachts mitzunehmen pflegte, ihm entgegen; allein er sprang auf sie los, worauf sie ihm das Kreuz in den Rachen stieß. Da verwandelte sich der Löwe in ein altes, nacktes Weibsbild, das auf allen Vieren lief und hinten, statt des Schwanzes, einen Kochlöffel hatte.

153.

Im Jahre 1848 machten die Hammelburger in einer Scheuer einen Strohmann mit einem Stabe in der Hand, trugen ihn unter dem Spottgeschrei: »Das ist der Papst!« durch die Straßen und verbrannten ihn zuletzt vor dem Thore. Fünf Jahre nachher verkündete eine durchziehende Zigeunerin: zwischen Ostern und Pfingsten des folgenden Jahres werde die Stadt an allen vier Ecken brennen. Deßwegen vor den Landrichter geführt, sagte sie ihm: so gewiß werde ihre Vorhersagung wahr, als er sechsunddreißig Kreuzer bei sich habe. Da er nachsah, hatte er auch gerade so viel Geld in dem Beutel. In der bezeichneten Frist brach dann in derselben Scheuer und am gleichen Tage, wo der Strohmann gemacht worden war, eine Feuersbrunst aus, die fast ganz Hammelburg in Asche legte und so dessen Heiligenfrevel schrecklich bestrafte.

154.

Als einst ein vornehmer Herr in Ochsenfurt einfuhr, stand am Thore ein Ochs, der gerade seinen Koth fallen ließ. Hierüber erzürnt, ließ der Herr das Thier der Breite nach mitten entzwei hauen, und veranlaßte dadurch, daß die Vorderhälfte eines Ochsen das Wappen der Stadt wurde.

155.

Ein Bamberger Wagner war die Wette eingegangen: er wolle vom Aufgange bis zum Untergange der Sonne einen Baum fällen, daraus ein Rad ohne Reif machen und es noch bis Würzburg rollen. Schon hatte er mit dem so gefertigten Rade das Kloster Ebrach zurückgelegt, aber zwischen diesem und Breitbach fiel er vor Erschöpfung nieder und starb, während das Rad noch eine Strecke allein fortrollte und dann zersprang. An der Stelle, wo der Wagner umgefallen, steht ein Stein mit einem ausgehauenen Rade, welcher derRadsteingenannt wird.

Hauptwerk.

Wie man sieht, betreffen diese Berichtigungen weniger Druckversehen, als Irrungen beim Sammeln und Schreiben der Sagen.

Baader.

Anmerkungen zur Transkription:Die Umlaute Ae, Oe und Ue wurden durch Ä, Ö und Ü ersetzt.Offensichtliche Druckfehler und Inkonsistenzen wurden korrigiert, die Schreibweise aber sonst wie im Original belassen.


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