Lektion 16.Wie der Samen wandert.

Lektion 16.Wie der Samen wandert.

Im Herbst, wenn die Pflanzen aufgehört haben zu blühen, haben wir genug zu tun, um die Früchte zu betrachten und zu untersuchen, wie sie ihre Samen verbreiten.

Einige streuen sie ganz in ihrer Nähe aus. Die Klatschrose hat, wie wir sahen, eine harte Frucht mit kleinen Öffnungen unter dem Deckel. Wenn sich der Stengel biegt, so fällt der Samen durch dieselben hindurch und keimt auf dem Boden ringsherum.

Wenn man die trockenen Samenkapseln des wilden Storchschnabels betrachtet, so wird man finden, daß jede derselben sich von unten auf zusammengerollt hat. Dann lösen sich die fünf kleinen Röllchen von dem Stab in der Mitte, und die Samen wandern weg.

Auch das gelbblühende Springkraut, das in ganz Deutschland wild wächst, und von dem man eine ausländische Art, die vielfarbige Balsamine, sehr häufig in unseren Gärten findet, hat eine besonders interessante Samenkapsel. Wenn sie reif ist, springt sie auf und schleudert den Samen umher. Man kann sich einen hübschen Scherzmachen, wenn man jemand veranlaßt, eine reife Kapsel zu berühren, und dieser plötzlich zurückfährt, wenn sie mit einem kleinen Knall in seiner Hand zerspringt. Deshalb wird die Pflanze oft „Rührmichnichtan“ genannt.

1. Klette. 2. Storchschnabel, beissind fünf Samenkapseln aufgerollt.

1. Klette. 2. Storchschnabel, beissind fünf Samenkapseln aufgerollt.

Aber manche Pflanzen haben das Bedürfnis, ihre Samen noch weiter fortzutragen, als es auf diese Weise geschehen kann. Denkt nur daran, wie viele Blumen an einer Hecke zusammengedrängt stehen. Wenn die Samen alle dicht um sie her fielen, so würden sie einander ersticken. Deshalbversuchen die Pflanzen ihre Samen auf alle mögliche Art und Weise zu zerstreuen.

Sicher habt ihr schon die federartigen Kronen, „Laternen“, des Löwenzahns ausgeblasen, wenn ihr von der Schule nach Hause gingt. Wenn ihr es das nächste Mal wieder tut, so seht euch einmal eine der kleinen dahinschwebenden Früchte näher an. Wir haben früher darüber gesprochen, daß der Löwenzahn einen Blütenkopf mit Hunderten von winzigen Blüten, und daß jede Blüte unten eine ovale Samenkapsel hat mit einer Menge von feinen Haaren auf ihrer oberen Seite und eine gelbe Blumenkrone mit einer langen Zunge.

Diese gelbe Blumenkrone ist nun verwelkt und der obere Teil der Samenkapsel ist zu einem langen Halse ausgewachsen, auf dem die behaarten Kelchblätter sitzen (sieheBild Seite 24). Und wenn der Wind diese Haare faßt, so trägt er die winzige Frucht fort, manchmal meilenweit, und läßt sie dann auf den Boden sinken.

Disteln, Kreuzkraut, Löwenzahn und eine Anzahl anderer Blumen haben diese federartigen Früchte. Wenn man sie also auf eigenem Boden wachsen läßt, so schadet man auch dem anderer Leute.

Auf diese Weise trägt derWindden Samen fort.

Andere Samenarten werden von Flüssen fortgespült und auf deren Ufern zurückgelassen. Andere wieder werden oft mit dem Schmutz fortgetragen, der an den Füßen der Vögel haftet.

An anderen Samen wachsen kleine Häkchen, so daß dieTiereundMenschensie forttragen. Dies ist z. B. der Fall beim klebrigen Labkraut. Wir sahen aufSeite 53, daß seinStamm und seine Blätter mit kleinen Häkchen bedeckt sind, die es zum Klettern gebraucht. Dieselben Häkchen hat es an seinen Früchten. Wenn man eine derartige Pflanze in die Hand nimmt, so werden eine Menge der sehr kleinen Samenkapseln daran hängen bleiben.

Aber welch merkwürdiges Gewächs ist das da! Es ist die Samenkapsel der gemeinen Klette, die überall in den Hecken wächst. Es ist eine stattliche Pflanze mit sehr großen herzförmigen Blättern und roten Blütenköpfen, die denen der Distel ähnlich sehen. Man bringt oft Kletten mit nach Hause in den Kleidern, Hunde tragen sie im Fell und Schafe in der Wolle. Jede dieser Kletten ist ein aus einzelnen röhrenartigen Blüten zusammengesetztes, kugeliges Köpfchen, deren Kelche aus einer großen Menge schuppiger Blättchen mit Häkchen bestehen. Wenn man eine reife Klette öffnet, wird man die winzigen Samen im Inneren finden.

So tragen also Menschen und Tiere die Samen für die Pflanzen in die Weite.

Ganz eigenartig wird der Fall, wenn der Fruchtknoten sich zu einer Schlehe oder Kirsche oder einer anderen glänzenden Beere auswächst, wie es bei den Beeren des Schwarzdorns und des Geißblatts der Fall ist. Denn die Vögel kommen, um die hübsche Frucht zu fressen, und wenn sie dieselbe dann auf irgend einen Baum in der Nähe tragen, so lassen sie den Stein, d. h. also den Samen, an einem anderen Platze fallen. Oder sie fressen die Beere, und die harten Samen gehen durch den Körper und werden irgendwo in weiter Entfernung wieder ausgeschieden.

Nun seht ihr auch, weshalb die Brombeere und die Himbeere ein fleischiges Mark um ihre Samen herum bilden,und weshalb die kleinen harten Samenkörner der Erdbeere in der saftigen Erhöhung stecken. Alles dies geschieht, um die Vögel anzulocken, die Samen zu fressen und sie fortzutragen.

So wird auch bei der Hagebutte der wilden Rose der grüne Blütenboden groß und weich und färbt sich glänzend rot, gerade wenn der Winter kommt, und es nicht viele Nahrung mehr gibt. Die Vögel kommen und picken daran, und die Früchte in ihrem Innern hängen sich an ihre Schnäbel oder werden mit gefressen und so fortgetragen.

Ihr wißt, daß in einem harten Winter die Beeren der Eberesche und der Mistel, die Hagebutten und die Mehlbeeren und selbst die Beeren der Eibe und des Geißblattes schon vor Weihnachten verschwunden sind. Aber vermutlich wußtet ihr nicht, daß die Vögel den Samen umhertragen, so daß er im nächsten Jahre anderswo wächst.

Aber wenn ihr die Augen offen haltet, so könnt ihr noch viele ähnliche Dinge wie diese lernen, die Kinder, welche in Städten eingeschlossen sind, gar nicht zu sehen bekommen. Ihr könnt euch glücklich schätzen, daß ihr auf dem Lande zwischen Vögeln und Blumen lebt. Ihr atmet die frische Luft, die von Blumenduft erfüllt ist, ihr pflückt eure eigenen Blumen und zieht eure eigenen Gemüse und Früchte und könnt beobachten, wie die Pflanzen in eurem Garten unter eurer Pflege in jedem Jahre schöner werden.

Suche die Früchte des wilden Storchschnabels, des Springkrautes, des Löwenzahns, der verschiedenen Distelarten, des Klebekrauts, der Klette, der Rose, des Weißdorns, des Geißblatts, der Eibe und anderer Pflanzen.

Schlussdekoration

Kinderaugen in der NaturErstes BuchTiere und Pflanzen in Wald und Feld••••Zweites BuchAm Teich- und Flußufer••••Drittes BuchPflanzenleben in Feld und Garten••••Viertes BuchAus dem Leben unserer Vögel••••Fünftes BuchBäume und Sträucher••••Sechstes BuchAus dem Leben der InsektenBisheriger Absatz ungefähr 50000 StückVerlag von Hermann Gesenius in Halle (Saale)Von 8 bis 10 Jahren.Dr.Hartmanns Jungmädchenbücher:Band 1.Rotschwanz und Büschelohr, verfaßt vonMagda Schelling. Gebunden M. 1.20.Band 2.Kriemhilds Rosengarten.Alten Volkssagen nacherzählt vonIlse Treu. Gebunden M. 1.20.Band 3.Walhall.Alten Volkssagen nacherzählt vonIlse Treu. Gebunden M. 1.20.Band 4.Vogelgesellschaft bei Buchfinks, verfaßt vonMagda Schelling. Gebunden M. 1.20.Band 5.Das Stuttgarter Hutzelmännlein.Eduard Mörikenacherzählt vonElfriede Kittelmann. Gebunden M. 1.20.Die höheren Mädchenschulen: Die Bücher wollen dem Mangel an gediegenem Lesestoff für Mädchen von 8 bis 10 Jahren abhelfen. Sie erfüllen ihren Zweck in jeder Weise aufs beste. Die äußere Ausstattung mit dem Buntbild der zwei lesenden Mädchen ist sehr gefällig und lockt die Kinder; Papier und Druck sind sehr gut und die Einteilung in kurze Geschichten oder Kapitel für dieses Alter sehr glücklich. Die Stoffe sind aufs günstigste gewählt. Band 1 und 4 bieten Naturwissenschaftliches. Die Erzählungen sind so lebendig, daß man fast menschlichen Anteil an dem Schicksal der Tiere und Pflanzen nimmt. Dabei lernen die Kinder eine Menge, ohne die Absicht irgendwie zu merken. Die Geschichten sind in hohem Maße geeignet, Anteil und Liebe an der Natur bei den Kindern zu wecken. In Band 2 und 3 werden in ebenso ansprechender Weise altdeutsche und nordische Sagen erzählt. Der Heldenkreis um Dietrich von Bern und die Götter Walhalls treten den Kindern nahe. In Band 5 wird die allerliebste Erzählung vom Stuttgarter Hutzelmännchen nacherzählt. All die krausen Ranken in Stil und Erzählweise sind abgeschnitten, die für die Kinder — und nicht nur für diese — das reizende Märchen so schlimm verwirren, so daß sich alle an seinem humorvollen Kern freuen können. Für Schülerinnen-Büchereien sind die Bändchen eine wertvolle Bereicherung. Für den Familienkreis haben sie noch den Vorzug, daß Knaben sie ebenso gern lesen, und daß sie sich vorzüglich zum Vorlesen eignen, so daß sie recht zum Handbuch geeignet sind.J. L.Verlag von Hermann Gesenius in Halle.Nützliche und schädliche Insekten in Garten und FeldvonKuno Lohrenz.Mit 250 Abbildungen auf 16 nach der Natur gezeichneten kolor. Tafeln.Anhang: Gesetz, betreffend die Bekämpfung der Reblaus vom Juli 1904. In Pappband gebunden M. 3.50.Das Land. Das Buch wendet sich ganz besonders an den Landmann, Gärtner, an Obst- und Gemüsezüchter usw. Es legt in anschaulicher Weise dar, welche Art Nutzen viele Insekten bringen, und wie diese zu schützen und zu hegen sind, anderseits, welche Schäden und Gefahren der Landwirtschaft von den Insekten drohen, und mit welchen Mitteln die Gefahren bekämpft und beseitigt werden können. Die bunten Tafeln sind in Zeichnung und Farbengebung mit der größten Naturtreue hergestellt und stellen die Insekten in ihrer ganzen Entwickelung dar, meist sind auch Blatt-, Rinden- oder Fruchtstücke, in denen sich das Insekt entwickelt, beigegeben. Wegen seiner hervorragenden Nützlichkeit sollte das Buch in keiner ländlichen Fortbildungsschul- und Dorfbibliothek fehlen.Lohrenz, Kuno,Nützliche und schädliche Insekten im Walde.Mit 194 Abbildungen auf 16 nach der Natur gezeichneten kolorierten Tafeln. In Pappband gebunden M. 3.50.AusLandwirtschaftlicher Wochenschrift f. d. Provinz Sachsen. Besonders günstig und empfehlenswert wirkt das Buch durch die dem Texte beigegebenen reichlichen und gut ausgeführten farbig hergestellten Tafeln, nach deren Besichtigung ein im Walde gefundenes Insekt leicht bestimmt und dann das Erforderliche nachgelesen werden kann. Durch den billigen Preis von M. 3,50 ist somit jedermann, der Interesse für den Wald und die in ihm lebenden Insekten hat, und der nicht nur immer Erträge aus demselben herausnehmen, sondern ihn auch schützen und pflegen will, sehr gute Gelegenheit geboten, sich Unterweisung und guten Rat zu holen.Lorentz, R., Direktor des Technikums in Stargard i. Meckl.,Rätsel im Obstbau. Praktisch wissenschaftliche Erklärung der natürlichen Ursachen früher Tragbarkeit, sowie der künstlichen Mittel zur Erzielung derselben, des Nichtwachsens von Veredlungen usw., mit besonderer Berücksichtigung des Erwerbs-Obstbaues. Brosch.  M. 1.50, geb. M. 2.20.Völlig neue Methode, auf wissenschaftlicher Grundlage beruhend, praktische Durchführbarkeit erprobt und erwiesen, schnellen und reichen Gewinn verheißend.Stefan, Theodor, Lehrer,Obstbaumzucht. Eine leicht verständliche, kurze Anleitung überObstbaumpflege.  In steifem Umschlag geheftet M. 0.40.Mitteilungen über Bienen- und Geflügelzucht, Gartenbau und Fischerei.Stefans Obstbaumzucht ist ein kleines, aber sehr gutes Büchlein, das jeder, der nur ein Fleckchen Erde sein eigen nennt, sich beschaffen sollte. Am Schlusse ist ein Arbeitskalender für die einzelnen Monate des Jahres angefügt.

Kinderaugen in der Natur

Erstes BuchTiere und Pflanzen in Wald und Feld

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Zweites BuchAm Teich- und Flußufer

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Drittes BuchPflanzenleben in Feld und Garten

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Viertes BuchAus dem Leben unserer Vögel

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Fünftes BuchBäume und Sträucher

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Sechstes BuchAus dem Leben der Insekten

Bisheriger Absatz ungefähr 50000 Stück

Verlag von Hermann Gesenius in Halle (Saale)

Von 8 bis 10 Jahren.

Dr.Hartmanns Jungmädchenbücher:

Band 1.Rotschwanz und Büschelohr, verfaßt vonMagda Schelling. Gebunden M. 1.20.Band 2.Kriemhilds Rosengarten.Alten Volkssagen nacherzählt vonIlse Treu. Gebunden M. 1.20.Band 3.Walhall.Alten Volkssagen nacherzählt vonIlse Treu. Gebunden M. 1.20.Band 4.Vogelgesellschaft bei Buchfinks, verfaßt vonMagda Schelling. Gebunden M. 1.20.Band 5.Das Stuttgarter Hutzelmännlein.Eduard Mörikenacherzählt vonElfriede Kittelmann. Gebunden M. 1.20.

Band 1.Rotschwanz und Büschelohr, verfaßt vonMagda Schelling. Gebunden M. 1.20.

Band 1.

Rotschwanz und Büschelohr, verfaßt vonMagda Schelling. Gebunden M. 1.20.

Band 2.Kriemhilds Rosengarten.Alten Volkssagen nacherzählt vonIlse Treu. Gebunden M. 1.20.

Band 2.

Kriemhilds Rosengarten.Alten Volkssagen nacherzählt vonIlse Treu. Gebunden M. 1.20.

Band 3.Walhall.Alten Volkssagen nacherzählt vonIlse Treu. Gebunden M. 1.20.

Band 3.

Walhall.Alten Volkssagen nacherzählt vonIlse Treu. Gebunden M. 1.20.

Band 4.Vogelgesellschaft bei Buchfinks, verfaßt vonMagda Schelling. Gebunden M. 1.20.

Band 4.

Vogelgesellschaft bei Buchfinks, verfaßt vonMagda Schelling. Gebunden M. 1.20.

Band 5.Das Stuttgarter Hutzelmännlein.Eduard Mörikenacherzählt vonElfriede Kittelmann. Gebunden M. 1.20.

Band 5.

Das Stuttgarter Hutzelmännlein.Eduard Mörikenacherzählt vonElfriede Kittelmann. Gebunden M. 1.20.

Die höheren Mädchenschulen: Die Bücher wollen dem Mangel an gediegenem Lesestoff für Mädchen von 8 bis 10 Jahren abhelfen. Sie erfüllen ihren Zweck in jeder Weise aufs beste. Die äußere Ausstattung mit dem Buntbild der zwei lesenden Mädchen ist sehr gefällig und lockt die Kinder; Papier und Druck sind sehr gut und die Einteilung in kurze Geschichten oder Kapitel für dieses Alter sehr glücklich. Die Stoffe sind aufs günstigste gewählt. Band 1 und 4 bieten Naturwissenschaftliches. Die Erzählungen sind so lebendig, daß man fast menschlichen Anteil an dem Schicksal der Tiere und Pflanzen nimmt. Dabei lernen die Kinder eine Menge, ohne die Absicht irgendwie zu merken. Die Geschichten sind in hohem Maße geeignet, Anteil und Liebe an der Natur bei den Kindern zu wecken. In Band 2 und 3 werden in ebenso ansprechender Weise altdeutsche und nordische Sagen erzählt. Der Heldenkreis um Dietrich von Bern und die Götter Walhalls treten den Kindern nahe. In Band 5 wird die allerliebste Erzählung vom Stuttgarter Hutzelmännchen nacherzählt. All die krausen Ranken in Stil und Erzählweise sind abgeschnitten, die für die Kinder — und nicht nur für diese — das reizende Märchen so schlimm verwirren, so daß sich alle an seinem humorvollen Kern freuen können. Für Schülerinnen-Büchereien sind die Bändchen eine wertvolle Bereicherung. Für den Familienkreis haben sie noch den Vorzug, daß Knaben sie ebenso gern lesen, und daß sie sich vorzüglich zum Vorlesen eignen, so daß sie recht zum Handbuch geeignet sind.

J. L.

Verlag von Hermann Gesenius in Halle.

Nützliche und schädliche Insekten in Garten und Feld

vonKuno Lohrenz.

Mit 250 Abbildungen auf 16 nach der Natur gezeichneten kolor. Tafeln.Anhang: Gesetz, betreffend die Bekämpfung der Reblaus vom Juli 1904. In Pappband gebunden M. 3.50.

Das Land. Das Buch wendet sich ganz besonders an den Landmann, Gärtner, an Obst- und Gemüsezüchter usw. Es legt in anschaulicher Weise dar, welche Art Nutzen viele Insekten bringen, und wie diese zu schützen und zu hegen sind, anderseits, welche Schäden und Gefahren der Landwirtschaft von den Insekten drohen, und mit welchen Mitteln die Gefahren bekämpft und beseitigt werden können. Die bunten Tafeln sind in Zeichnung und Farbengebung mit der größten Naturtreue hergestellt und stellen die Insekten in ihrer ganzen Entwickelung dar, meist sind auch Blatt-, Rinden- oder Fruchtstücke, in denen sich das Insekt entwickelt, beigegeben. Wegen seiner hervorragenden Nützlichkeit sollte das Buch in keiner ländlichen Fortbildungsschul- und Dorfbibliothek fehlen.

Lohrenz, Kuno,Nützliche und schädliche Insekten im Walde.

Mit 194 Abbildungen auf 16 nach der Natur gezeichneten kolorierten Tafeln. In Pappband gebunden M. 3.50.

AusLandwirtschaftlicher Wochenschrift f. d. Provinz Sachsen. Besonders günstig und empfehlenswert wirkt das Buch durch die dem Texte beigegebenen reichlichen und gut ausgeführten farbig hergestellten Tafeln, nach deren Besichtigung ein im Walde gefundenes Insekt leicht bestimmt und dann das Erforderliche nachgelesen werden kann. Durch den billigen Preis von M. 3,50 ist somit jedermann, der Interesse für den Wald und die in ihm lebenden Insekten hat, und der nicht nur immer Erträge aus demselben herausnehmen, sondern ihn auch schützen und pflegen will, sehr gute Gelegenheit geboten, sich Unterweisung und guten Rat zu holen.

Lorentz, R., Direktor des Technikums in Stargard i. Meckl.,Rätsel im Obstbau. Praktisch wissenschaftliche Erklärung der natürlichen Ursachen früher Tragbarkeit, sowie der künstlichen Mittel zur Erzielung derselben, des Nichtwachsens von Veredlungen usw., mit besonderer Berücksichtigung des Erwerbs-Obstbaues. Brosch.  M. 1.50, geb. M. 2.20.

Völlig neue Methode, auf wissenschaftlicher Grundlage beruhend, praktische Durchführbarkeit erprobt und erwiesen, schnellen und reichen Gewinn verheißend.

Stefan, Theodor, Lehrer,Obstbaumzucht. Eine leicht verständliche, kurze Anleitung überObstbaumpflege.  In steifem Umschlag geheftet M. 0.40.

Mitteilungen über Bienen- und Geflügelzucht, Gartenbau und Fischerei.Stefans Obstbaumzucht ist ein kleines, aber sehr gutes Büchlein, das jeder, der nur ein Fleckchen Erde sein eigen nennt, sich beschaffen sollte. Am Schlusse ist ein Arbeitskalender für die einzelnen Monate des Jahres angefügt.


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